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Magische Pflanzen – Übersicht

Magische Pflanzen – Übersicht

In dieser Kategorie werden verschiedene Pflanzen ausführlich erklärt.
Es finden sich beispielsweise Informationen zur rituellen Verwendung, zur magischen Zuordnung, ggf. Hinweise zum Räuchern und weitere wissenswerte Details. Sie finden alle Pflanzen nach Erscheinungsdatum sortiert weiter unten oder Sie können von der folgenden Liste aus direkt zu einem Beitrag gelangen:

Kategorie:
Magische Pflanzen

Eberesche (Vogelbeere) – Sorbus aucuparia

Magische Zuordnung der Eberesche

Geschlecht: männlich
Planet: Sonne
Element: Feuer
Kräfte: Kraft, Schutz, Heilung,

psychische Kräfte, Vogelfang

Die leuchtend roten Früchte der Eberesche werden ganz zu unrecht häufig verdächtigt, giftig zu sein. Tatsächlich sind Vogelbeeren aufgrund ihres hohen Vitamin-C-Gehalts sehr gesund. Sie sollten jedoch gekocht werden, da einige Sorten einen hohen Gehalt an Parasorbinsäure haben, der zu Magenproblemen führen kann.

Die Eberesche in der Magie

Synonyme: Vogelbeere, Drosselbeere, Wilde Esche

Die Früchte reifen von August bis September. Die bei Reife leuchtend roten und kugeligen Früchte bilden einen Durchmesser von etwa 1 cm aus. Häufig hängen sie noch bis in den Winter hinein in dichten Büscheln am Baum.

Der wissenschaftliche Name aucuparia wird aus ‚au‘ (avis = der Vogel) und ‚cuparia‘ (capere = fangen) gebildet und stammt daher, dass die Früchte früher als Köder beim Vogelfang eingesetzt wurden.



Rituelle Verwendung:

In der Volksmagie wird Ebereschen-Holz oft zur Herstellung von Zauberstäben oder anderen magischen Gegenständen verwendet. Wanderstöcke aus diesem Holz sollen besonders die unterstützen (und schützen), die häufig bei Nacht wandern.

Es heißt, dass die Rinde, welche man im keltischen Monat der Eberesche (21. Januar bis 17. Februar) von einem Stück Ebereschenholz schält, Kraft und Erfolg in finanziellen Angelegenheiten anzieht.

Diese Rinde sollte also an alle Orte gelegt werden, an welche mehr Geld fließen soll (z.B. Kasse, Sparschwein, Geldbörse etc.) und selbst hergestellten Räuchermischungen beigefügt werden, die den Wohlstand anziehen.

Ebereschen-Zauber:

Die frischen Beeren werden mit einer Nadel auf dickes rotes Baumwollgarn gezogen und so zum Trocknen aufgehängt. 

Sobald die Beeren gut durchgetrocknet sind, können ein paar Beeren vom Garn gezogen und zwischen den Fingern zerrieben werden, während man über zu erreichende Ziele nachdenkt.

Mit diesen Beeren-Stückchen werden dann Räuchermischungen angereichert, mit denen man Dinge in Bewegung bringen möchte. Gegen Stagnationen und Blockaden. Alternativ können diese Beeren-Schnüre beispielsweise auch in Mojo-Beutelchen oder Witchbottles verwendet werden.

Um ein Schutzamulett herzustellen, werden zwei dünne Zweige der Eberesche mit rotem Baumwollgarn so zusammengebunden, dass sie ein Kreuz bilden. Dieses wird dann mit den Schnüren umwickelt, auf denen sich die getrockneten Beeren befinden. Man hängt so ein Amulett oft in die Küche eines Hauses, damit dieses für ein Jahr und einen Tag beschützt wird. Danach muss das Ebereschen-Amulett verbrannt werden.

Ebereschenzauber - Schutzzauber - in der Magie

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Hexenladen Hamburg

Magische Produkte die Ebereschenbeeren oder -Holz enthalten:

be-witch "Beruf verändern"
be-witch Ritualset
Mojo "Healing"
Mojo-Beutel
Wohnenergie-Set "Raunächte"

Schwarzer Holunder – Sambucus nigra

Schwarzer Holunder - Sambucus nigra

Magische Zuordnung des schwarzen Holunders

Geschlecht: weiblich
Planet: Venus
Element: Wasser
Kräfte: Schutz, Fruchtbarkeit, Liebe, Wohlstand, Neubeginn

Der Schwarze Holunder, der botanisch Sambucus nigra heißt, wächst in Gärten, an Feldwegen und Wiesenrändern. Seine Anspruchslosigkeit und Robustheit lässt ihn fast überall Wurzeln schlagen. Er blüht stark duftend von Mai bis Juli. Die Früchte, die eine violette bis schwarze, glänzende Farbe und einen blutroten Saft haben, können meist von September bis Oktober geerntet werden.

Beim Räuchern werden vor allem die getrockneten Blüten verwendet. Sie verbreiten keinen besonderen Duft, so dass es empfehlenswert ist, sie mit passenden Kräutern oder Harzen zu mischen. Die Wirkung beim Räuchern bezieht sich hauptsächlich auf den Neubeginn: Der Holunder hilft einem, den richtigen Zeitpunkt zu erkennen, unterstützt die Heilung traumatischer Erinnerungen und beschützt ganz allgemein den Weg zur Erfüllung der Lebensaufgabe.

Fliederbeeren in der Magie


Rituelle Verwendung:

Die rituelle Verwendung liegt besonders im Bereich von Anziehung und Vermehrung. Deswegen werden alle Zauber mit Holunder in der Regel bei zunehmendem Mond ausgeführt. Verwendet werden eigentlich alle Teile des Holunders, nur die Wurzel ist sollte nicht berührt werden, denn viele Sagen nordischen Ursprungs erzählen davon, dass unter dem Holunderbaum der Eingang zur Unterwelt sei.

Die dünnen, elastischen Zweige kann man zu Kränzen oder Pentagrammen binden oder flechten, um diese dann im Haus zum Schutz über der Tür aufzuhängen. Alle Teile des Holunders können zu Pulvern verarbeitet werden, am besten eignet sich hierfür jedoch die getrocknete Rinde. Tinten werden aus zerkleinerten Blättern oder Früchten unter Zugabe von etwas Alkohol hergestellt. Um Schimmel vorzubeugen, lagert man diese kühl und dunkel in sauberen Fläschchen und möglichst luftdicht.

Holunder-Zauber:

Tinte die aus den zerstoßenen Früchten hergestellt wurde, verwendet man hauptsächlich in Liebeszaubern. Tinte aus dem grünen Saft von zerriebenen Holunderblätter hingegen verwendet man in Zaubern für Wohlstand, Wachstum und Neubeginn. Man kann mit diesen Tinten entweder auf Ritualpapier schreiben, oder Stoff bemalen / bestempeln, der dann später beispielsweise zu Mojobeutelchen verarbeitet wird.

Beide Tinten werden – jede für sich, nicht gemischt – zusammen innerhalb von Zaubern verwendet, welche die Fruchtbarkeit anziehen sollen. In einem weit verbreiteten Ritual schreibt man beispielsweise im Licht von drei Kerzen (rosa für die Frau, grün für den Mann, weiß für das gewünschte Kind) die Namen des Paares auf ein weißes Stück Stoff. Den Namen des Mannes mit der Tinte der Blätter, den Namen der Frau mit der Tinte der Beeren. Um die Namen herum tupft man einen Kreis aus einzelnen Punkten, wobei beide Tinten abwechselnd verwendet werden. Nachdem die Kerzen ganz abgebrannt sind, wird dieses Stück Stoff unter das Bettlaken gelegt.

Sobald dieser Zauber gewirkt hat, soll die schwangere Frau einen Talisman aus Holunderholz bei sich tragen, um das Ungeborene zu schützen.

Weißer Salbei – Salvia apiana

Weißer Salbei (Sage) – Salvia apiana

Magische Zuordnung des weißen Salbei

Geschlecht: weiblich
Planet: Venus
Element: Erde
Kräfte: Schutz, Gesundheit, Langlebigkeit, Weisheit, Klarheit

Der weiße Salbei oder auch Indianische (Räucher-)Salbei ist eine immergrüne, krautige Pflanze, die vor allem im Südwesten der USA (Nevada, Kalifornien, Mojave-Wüste) und im Nordwesten von Mexiko vorkommt. Die Blätter sind dicht mit feinen Haaren bedeckt, wodurch die Blätter weißlich wirken.

Sage - weißer Salbei - Indianer-Salbei - White Sage

(Andere Namen: White Sage, Sage Stick, Wüstensalbei, Steppensalbei, Indiandersalbei, Sage Smudge)

(Informationen zum Garten-Salbei oder „normalen / echten“ Salbei finden Sie hier. Die Pflanzen sind nicht identisch, aber sehr ähnlich in der energetischen Anwendung.)

Auch wenn der Indianische Räuchersalbei derselben Pflanzengattung (Salvia) angehört, wie der heimische (Garten-)Salbei (und in der Magie beide auch ähnlich verwendet werden), so könnte der Duft beim Räuchern doch kaum unterschiedlicher sein. Der weiße Salbei verwöhnt schon in kleinen Mengen verräuchert mit herb-aromatischen Rauch, der einen stark harzigen, warmen Unterton hat. Da kann kein anderer Salbei mithalten.

Beim Räuchern bietet sich der Salbei besonders als wirksames Reinigungskraut an. Diese aromatische Pflanze wird verbrannt, um störende Energien zu vertreiben, um Räume und Personen zu reinigen und um negative Gefühle zu vertreiben. 

"Wo weißer Salbei brennt, da werden böse Geister krank."

Er vertreibt die negativen oder störenden Energien aus Räumen, Gegenständen und aus der Aura von Personen. Besonders häufig wird er verwendet, um die Räume nach einer Krankheit zu reinigen. Der Salbei verdrängt die negativen Energien, deswegen muss nach dem Räuchern immer gut gelüftet werden – der davonziehende Rauch nimmt dann alle unerwünschten Energien mit sich mit.

Traditionell sollte eine anziehende Räucherung (beispielsweise mit Süßgras, Weihrauchzeder oder Beifuß) folgen, um gute Geister und Energien oder Harmonie wieder anzuziehen.



Rituelle Verwendung:

Am häufigsten wird "white sage" zum Räuchern verwendet, bevor ein neues Zuhause bezogen wird. Um die alten Energien fortzuschicken und Platz für Neues zu schaffen.

Gleich danach folgt das Abräuchern von Talismanen, Amuletten, Edelsteinen und anderen Gegenständen, besonders wenn diese in Verbindung mit Heilungs- oder Gesundheits-Zeremonien verwendet werden. Der Rauch reinigt die Gegenstände und soll sie energetisch wieder aufladen, damit sie für ihren nächsten Einsatz bereit sind. Nicht unähnlich der Sterilisation von medizinischem Gerät zwischen den Anwendungen.

Salbei-Zauber:

Um eine Pechsträhne zu durchbrechen, zerkleinert man fünf Blätter zwischen den Händen, während man visualisiert, meditiert oder Gebete spricht etc. Dann ölt man eine weiße Kerze mit neutralem Pflanzenöl ein und wälzt sie in den möglichst feinen Stücken der Salbeiblätter. Diese Kerze lässt man nun jeden Tag zur gleichen Zeit für etwa 15 Minuten brennen, während man die Visualisierung oder die Gebete wiederholt. Wenn die Kerze dann am letzten Tag von allein ausgeht, so soll auch die Pechsträhne ihre Kraft verlieren.

Achtung:
Salbei sollte aufgrund des enthaltenen Thujons nicht über einen längeren Zeitraum innerlich angewendet werden. Schwangere und stillende Mütter sollten Salbei gar nicht innerlich anwenden und sollten es, aufgrund seiner treibenden Eigenschaft, auch nicht in großen Mengen verräuchern. Ätherisches Salbeiöl kann bei empfindlich reagierenden Menschen epileptische Anfälle auslösen.

Hexenladen Hamburg

Passende Produkte:

Shamanic White Sage Smudge (Weißer Salbei - klein) Salbei Indianersalbei

Shamanic White Sage Smudge
(Weißer Salbei – klein)

Von den Smudges/Braids befindet sich jeweils ein Bündel von ca. 8-10 cm Länge in jeder Verpackung mit einem Gewicht von 15-20 Gramm.

5,00  inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten In den Warenkorb


Shamanic White Sage Smudge
(Weißer Salbei – mittelgross)

Diese mittelgroßen Smuges haben etwa das doppelte Gewicht (ca. 25-35 Gramm) der kleinen Smudges. Sie sind nicht viel länger, dafür aber fester gewickelt und mit weniger Holz und mehr Blättern.

9,00  inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten In den Warenkorb

Shamanic White Sage Smudge (mittelgroß) Salbei Indianersalbei

Smudge-Spray Shamanic White Sage (Weißer Salbei) Raumspray

Shamanic White Sage Smudge Spray

Unsere Smudge-Sprays können immer dort eingesetzt werden, wo es nicht möglich ist, eine Räucherung durchzuführen. (Beispielsweise in Hotelzimmern, Büro- und Geschäftsräumen sowie bei rauchempfindlichen Mitbewohnern). So kann die positive Energie des indianischen Salbeis auch ohne eine Räucherung genutzt werden.

15,00  Grundpreis: 15,00  / 100 ml inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten In den Warenkorb


Palo Santo – Das heilige Holz – Bursera graveolens

Palo Santo - Dasheilige Holz - Bursera graveolens

Magische Zuordnung des Palo Santo

Geschlecht: ​männlich
Planet: ​Merkur
Element: ​Luft
Kräfte: Glück, Segnung, Anziehung, Erfolg, Gesundheit, Ausgleich, Reinigung

Bursera graveolens bezeichnet harzreiche Balsambaumgewächse, die man besonders in tropischen Zonen wild wachsend findet. Auch der Myrrhenstrauch und der Weihrauchbaum gehört zu den Balsambaumgewächsen. Graveolens ist ein beschreibender Artennamen, er bedeutet "stark riechend" (gravis=stark/schwer und olere=riechen) und gibt damit schon einen Hinweis. Aber erst, wenn man den spanischen Volksnamen "Palo Santo" wörtlich übersetzt, erfährt man etwas über die eigentliche Kraft: "Heiliges Holz".

Shamanic Palo Santo Sticks (Heiliges Holz)

Dieses Holz ist ein rundum magisch. Der Rauch unterstützt jede Art von spiritueller oder ritueller Arbeit, die Beimischung von Palo Santo Späne verbessert z.B. die Wirkung von Mojo-Beutelchen und ähnlichen rituellen Gegenständen und alle energetisch wirksamen Schmuckstücke können in einem Palo-Santo-Aufguss gereinigt und gesegnet werden.

Beim Räuchern entwickelt Palo Santo einen leicht süsslichen und trotzdem frischen Duft. Die Anwendung ist sehr einfach, da man Palo Santo Hölzer direkt entzünden kann. Man benötigt also keine Räucherkohle und kein Räuchersieb.



Rituelle Verwendung:

In spirituellen Praktiken verwendet man das heilige Holz, um negative Energien zu vertreiben, während man gleichzeitig positive Energien anzieht. Es heißt, alle bösen Energien scheuen den Duft, während die guten Energien ihn lieben.

Für Geschäftsräume und Praxen eignen sich Räucherungen oder Waschungen mit Palo Santo daher ganz besonders. Man löst die Energie vorheriger Patienten / Klienten oder generelle Stagnation oder Blockaden auf oder kann nach Streit, Diskussionen oder hitzigen Verhandlungen "die Luft klären".

Traditionell wird das Holz hierfür verbrannt und mit dem Rauch gereinigt, man kann aber auch einen starken Aufguss anfertigen und diesen dem Wischwasser zufügen oder den abgekühlten Aufguss in eine Sprühflasche geben.

Auf der mentalen Ebene wird Palo Santo verwendet, um die Stimmung zu erheben, den Geist zu beruhigen, die Meditation zu vertiefen, die Konzentration oder Kreativität zu fördern oder übertriebene Ängste und Sorgen zu lindern.

Palo-Santo-Bad: Um negative Energien und Gedanken zu vertreiben und sich mit positiver, anregender Energie zu umgeben, übergießt man ein kleines Stück Palo Santo Holz mit einer Tasse kochendem Wasser und gibt beides zusammen in die Badewanne (oder verdünnt in eine große Schüssel, in die man sich in der Dusche reinstellen kann).

Dann wird der ganze Körper sorgfältig mit dem Holz abgerieben und mit dem Wasser abgewaschen. Die negativen Energien verschwinden danach im Abfluss.

Echter Alant – Inula helenicum

Echter Alant – Inula helenicum

Magische Zuordnung des Alant

Geschlecht: männlich
Planet: Merkur
Element: Luft
Kräfte: Liebe, Schutz, Stärke, Aufmunterung, Hellsicht, Meditation.

Der Alant, der botanisch Inula helenicum heißt, wird auch Elfenampfer oder Odinskopf genannt. Nicht nur in diesen Volks-Namen spiegeln sich die vielen Überlieferungen, die sich um ihn ranken. Auch die botanische Artbezeichnung helenicum verweist auf Sagen: Die schöne Helena von Troja soll sich die Hände mit den Blüten dieser Pflanze gefüllt haben, bevor sie nach Troja entführt wurde. Überall dort, wo Helenas Tränen den Boden benetzten, wuchs fortan Alant. Der Alant ist in Europa heimisch. Er wird bis zu 200 cm hoch und wächst oft an schattigen Waldrändern.

Beim Räuchern verwendet man die Wurzel, die einen sanft-holzigen, weihrauchartigen, etwas an Kampfer erinnernden Rauch erzeugt. Nicht nur auf Grund der sonnengelben, stahlenden Blüten-Körbchen, die den Alant zieren, gilt der Alant als echte Sonnenpflanze.

Er bringt Sonne ins Herz, wirkt erdend, schenkt Energie und erwärmt das Gemüt.

Rituelle Verwendung:

Die rituelle Verwendung liegt besonders im Bereich der Abwehr- und Schutzmagie. Oft findet man die Blüten in den Kräuterbündeln zur Kräuterweihe.

Wenn man die Wurzel des Alant selbst ernten möchte, so muss man der Sage nach einen Stein hoch in die Luft werfen. Nur wenn man es schafft, die Pflanze samt Wurzel aus der Erde zu reißen, noch bevor der Stein auf dem Boden aufschlägt, darf man die Alantwurzel für die Magie verwenden.



Alant-Zauber:

Um eine neue Liebe anzuziehen, sollte man Alant bei sich tragen. Dazu kann man Wurzelstücke und Blüten der Pflanze in pinkfarbenen Stoff einwickeln oder ein Mojo-Säckchen basteln. Vor einer Verabredung verbrennt man etwas Alantwurzel zusammen mit etwas Birkenrinde, damit man alte Verletzungen loslassen kann. Für einen frischen Start voller Zuversicht und Vertrauen.

Gegen Verwünschungen soll man die Wohnung mit einer Mischung aus Alantwurzel und Wermut ausräuchern. Danach gibt man die Reste der Räucherung zusammen mit einem Teelöffel voll Salz in ein Gefäß aus Keramik oder Ton (z.B. Teracotta-Blumentopf) und spricht die Worte: "Glück ins Haus, Unglück hinaus".

Dann trägt man die Reste sofort aus dem Haus und verstreut sie in der Natur, aber nicht direkt vor der eigenen Haustür.

Alant in der Magie

Birke – Betula

Birke - Betula

Magische Zuordnung der Birke

Geschlecht: weiblich
Planet: Venus
Element: Wasser
Kräfte: Schutz, Reinigung (Exorzismus), Liebe

Die Birken bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Birkengewächse (Betulaceae). Insgesamt gibt es über 100 Birkenarten, in der Magie kann man alle Birken verwenden.

Am häufigsten wird die Birke an der typischen weiße Borke erkannt und es wird entsprechend dann einfach die lokal vorkommende Birkenart genutzt.

Beim Räuchern können Blätter, Blüten, Holz und Rinde von der Birke verwendet werden. Der Rauch der Rinde ist jedoch besonders angenehm. Leicht süßlich, sehr fein würzig und niemals aufdringlich, duftet der Birkenrauch, dem man nachsagt, dass er alle alten Verletzungen, Kränkungen und grundlosen Sorgen mit sich nimmt. Auch Schuldgefühle und Melancholie verwehen zusammen mit dem sanft reinigenden Birken-Rauch.

Rituelle Verwendung:

Birkenzweige werden zum Austreiben von negativen Energien verwendet, indem man sanft mit den Zweigen über die Person oder das Tier streicht. Entsprechend wird ein aus Birkenreisig gefertigter (Hexen-)Besen dazu verwendet, Räume von solchen Energien zu befreien. Schutz- und Liebesamulette werden oft aus Birkenholz oder -rinde hergestellt.



Birken-Zauber:

Um Flüche, Verwünschungen oder (Liebes-)kummer loszuwerden, wickelt man weißes Baumwollband um einen kleinen Birken-Ast, in den man zuvor zwölf Kreuze eingeritzt hat. Dann wirft man dieses Holz in ein fließendes Gewässer, so dass es von der Strömung weggetragen wird und die negativen Energien mit sich nimmt. Dies sollte während des abnehmenden Mondes geschehen.

Wenn man hingegen die Liebe anziehen möchte, so verwendet man das kostbare Birkenpergament, um die Wunscherfüllung zu unterstützen.

Das Pergament erhält man, wenn man die bereits gelösten papierdünnen Schichten der Rinde vorsichtig vom Baum zieht. Man sollte den Baum dabei nicht verletzen (oder gleich einen gefallenen Baum wählen) und eine Opfergabe für die „Frau des Waldes“, wie die Birke auch genannt wird, hinterlassen. Dann darf man ganz zauberhafte Ergebnisse erwarten, wenn man ein Herz auf dieses Birkenpergament malt (mit roter Tinte oder dem eigenen Blut), das Pergament vorsichtig aufrollt, es komplett mit rotem Band umwickelt und diesen Talisman danach dicht am Herzen bei sich trägt.

Alternativ malt man einen Kreis um die eigenen Initialen und umwickelt mit weißem Band für ein Schutz-Amulett.
Beide Birkenpergament-Rituale führt man bei zunehmendem Mond durch.

Echter Lavendel – Lavandula angustifolia

Echter Lavendel – Lavandula angustifolia

Magische Zuordnung des echten Lavendels

Geschlecht: männlich
Planet: Merkur
Element: Luft
Kräfte: Reinigung, Schutz, Schlaf, Liebe, Frieden, Freude

Lavendel in der Magie

Lavendel (auch Nervenkräutlein oder Kleiner Speik) ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Der "Echte Lavendel" aus dieser Pflanzengattung, ist die charakteristische Pflanze der Provence. Durch Destillation wird aus den blühenden Rispen mit Stängeln das vielseitig verwendbare ätherische Lavendelöl gewonnen.

Neben dem "Echten Lavendel" wird in der Provence auch das Lavandin angebaut, eine natürliche Hybride von "Echtem Lavendel" und Speik-Lavendel. Lavandin ist häufig die Basis für preiswerte Produkte und Öle, deren Duft schwächer ist, als der von Produkten aus echtem Lavendel.

In der Magie wird jedoch nicht zwischen den verschiedenen Pflanzen unterschieden. Allen Pflanzen der Gattung Lavendel werden die gleichen Eigenschaften zugesprochen.

Beim Räuchern wirkt der Lavendel besänftigend, kann Frieden stiften und klärt Gedanken und Räume – besonders, wenn er allein verräuchert wird. Er ist aber auch eine klassische Zutat in allen Räuchermischungen für die Liebe und gegen (Liebes-)Kummer und negative Emotionen.



Rituelle Verwendung:

Lavendel wird in der Magie oft Mischungen hinzugefügt, die vor unerwünschten Einflüssen schützen, oder einen von diesen reinigen sollen. Bei den Mischungen kann es sich natürlich um Räucherungen handeln, aber beispielsweise auch um Kräuterbäder, oder um ätherische Öle (z.B. in Duftkugeln) für die Duftlampe.

Die häufigste Verwendung ist aber sicherlich die Füllung eines Baumwoll-Beutels zur Schlafförderung oder gegen schlechte Träume. Die negativen Einflüsse sollen damit von dem Schlafenden ferngehalten werden. Für schnelle Hilfe kann man einige Tropfen ätherisches Lavendelöl auf ein Tuch tropfen und dieses neben das Kopfkissen legen.

Lavendel-Zauber:

Um negative Energien aus Räumen zu vertreiben und um positive Veränderungen anzuziehen. Ein Zauber für das eigene Heim oder den Arbeitsplatz.

Man benötigt neben einer Tasse getrockneten Lavendelblüten noch einen Mörser, Räucherkohle in einem geeigneten Gefäß, ein Stück Ritualpapier, Streichhölzer sowie einen Füller oder eine Feder und lavendelfarbene Tinte.

Nun überlegt man sich gut, was genau man anziehen möchte. Was in den Räumen besonders wichtig ist. Zuhause kann das z.B. Schutz, Zufriedenheit, Geborgenheit usw. sein, in Büro- oder Praxis-Räumen sollten die Themen angepasst werden.

Hierfür werden nur positive Dinge gewählt, also alles was mehr werden soll, nicht die zu vertreibenden Eigenschaften. Dementsprechend wird dieses Ritual auch bei zunehmendem Mond ausgeführt.

Man schreibt die gewählten Ziele mit der Tinte auf das Ritualpapier, zündet es mit Streichhölzern an und gib es in den Mörser, wo es komplett zu Asche verbrennen soll. Danach gibt man den Lavendel zu der Asche in den Mörser und mischt alles intensiv durch, wobei man den Duft in sich aufnimmt und den Lavendel gut zerkleinert. Bei diesem Vorgang benennt man die Dinge, die auf dem Papier gestanden haben.

Dann gibt man etwas von dem Pulver auf glühende Räucherkohle und geht damit den ersten Raum ab, während man visualisiert, wie alle Ecken und Winkel gefüllt werden, so dass das Gute alles Schlechte vertreibt und die positive Energie keinen Platz für negative Energie lässt.

Dies wiederholt man in jedem Raum und sei er noch so klein. Danach streut man die Pulverreste draußen vor die Schwelle der Haustür, wobei man etwas sagen kann wie: "Glück ins Haus, Unglück hinaus!"

Dieser Beitrag ist Teil der Oktober-Ausgabe unseres
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Echter Salbei – Salvia officinalis

Echter Salbei – Salvia officinalis

Magische Zuordnung des echten Salbei

Geschlecht: männlich
Planet: Jupiter
Element: Luft
Kräfte: Langlebigkeit, Weisheit, Klarheit, Schutz, Wunscherfüllung, Gesundheit

Die Salbeipflanze (auch Garten-Salbei oder Heilsalbei) war bereits im Mittelalter sehr beliebt in Europa. Im 9. Jahrhundert verfasste der Mönch Walafridus Strabo ein Lehrgedicht, welches mit den Zeilen: "Der Salbei leuchtet an erster Stelle hervor, lieblich im Geruch, bedeutend an Kraft und nützlich als Trank. Hilfreich ist er befunden in den meisten Krankheiten der Menschen und hat es verdient, sich stets einer grünen Jugend zu erfreuen." beginnt.

(Informationen zum "Weißen Salbei" oder "Indianischen Salbei" finden Sie hier. Die Pflanzen sind nicht identisch, aber sehr ähnlich in der energetischen Anwendung.)

Dies weist auf die vielfältige Verwendung von Salbei als Heilpflanze hin. Viele der ihm nachgesagten Eigenschaften wurden sogar vom Bundesgesundheitsamt bestätigt.

Beim Räuchern bietet sich der Salbei besonders als wirksames Reinigungskraut an. Er vertreibt die negativen oder störenden Energien aus Räumen, Gegenständen und aus der Aura von Personen. Besonders häufig wird er verwendet, um die Räume nach einer Krankheit zu reinigen. Allerdings kann er auch ganz profan Essensgerüche aus der Küche vertreiben.

Der Salbei verdrängt die negativen Energien, deswegen muss nach dem Räuchern immer gut gelüftet werden – der davonziehende Rauch nimmt dann alles Unerwünschte mit. Auch gegen Stress und Unruhe kann eine Räucherung mit Salbei helfen. Danach ist Konzentration und Zentrierung wieder möglich.

Gut getrocknete Salbeiblätter lassen sich auch ohne Räucherkohle gut verräuchern. Dazu rollt man die Blätter zwischen den Handflächen, bis sie miteinander verfilzen. Dies kann man dann auf einer feuerfesten Unterlage direkt entzünden. Der Salbei glimmt dann erst ein wenig und die Rauchentwicklung kann durch vorsichtiges pusten, oder durch zuwedeln von Luft am Glühen gehalten werden.

Alternativ kann man bereits den erst halbgetrockneten Salbei zu kleinen Kräuterbündeln (auch "Smudges" genannt) rollen und diese mit Baumwollband für den weiteren Trockenvorgang fixieren. Diese glühen dann auch ohne Räucherkohle auf die beschriebene Weise.

Rituelle Verwendung:

Salbei darf in keiner Kräutermischung fehlen, wenn diese mit der Gesundheit oder der Genesung zu tun hat.

Egal, ob es sich dabei um eine Mischung zum Räuchern, zum Füllen eines Püppchens oder Säckchens, oder um eine ätherische Öl-Mischung für ein Ritualöl handelt.

Aber auch Wunschzauber und Schutzrituale profitieren von der Kraft der Salbeipflanze und sollten darin auf jeden Fall vorkommen.

Salbei in der Magie

Salbei-Zauber:

Wenn man einen ganz besonderen Wunsch unterstützen möchte, dann schreibt man diesen Wunsch auf ein Salbeiblatt und verbirgt es dann unter dem eigenen Kopfkissen. Nun schläft man 3 Nächte lang auf dem Salbeiblatt und vergräbt dieses danach, um den Wunsch zu erden. Sollte man in den 3 Nächten von etwas träumen, was mit dem Wunsch zu tun hat, so ist dies schon als gutes Zeichen für die Erfüllung zu sehen.

Achtung:
Salbei sollte aufgrund des enthaltenen Thujons nicht über einen längeren Zeitraum innerlich angewendet werden. Schwangere und stillende Mütter sollten Salbei gar nicht innerlich anwenden und sollten es aufgrund seiner treibenden Eigenschaft auch nicht in großen Mengen verräuchern. Ätherisches Salbeiöl kann bei empfindlich reagierenden Menschen epileptische Anfälle auslösen.

Flieder – Syringa vulgaris

Flieder – Syringa vulgaris

Magische Zuordnung des Flieders

Geschlecht: weiblich
Planet: Venus
Element: Wasser
Kräfte: Fruchtbarkeit, Liebe, Schutz

In diesem Artikel geht es um den "Gemeinen Flieder" (Syringa), mit den violett über violett-rot zu gelb oder weißen Blütendolden, die einen starken, süßen und sehr typischen Duft verströmen. Der gerade in Norddeutschland oft als "Fliederbeere" bezeichnete Schwarze Holunder (Sambucus nigra) mit den weißen oder leicht gelblichen Schirmrispen die einen eher frischen, fruchtigen Duft verströmen, ist eine komplett andere Pflanze.

Flieder in der Magie

Die Vertreter der Gattung Syringa werden häufig als Ziersträucher gepflanzt und erfreuen uns dann als sommergrüne Sträucher oder kleine Bäume. Man findet Flieder aber auch in lichten Wäldern, an Felshängen oder Bahndämmen. Er blüht stark duftend von April bis Mai.

Es heißt in der Volksmagie, dass wenn man eine fünfteilige Fliederblüte (diese sind in der Regel vierteilig) findet und diese isst, man mit Gesundheit gesegnet wird. Für mehr Glück reichen hingegen die normalen, vierteiligen Blüten: Man zupft vorsichtig eine Blüte vom Busch und saugt am hinteren Ende. Sollte es dann leicht süßlich schmeckt, dann soll der Rest des Tages besonders glücklich verlaufen. Achtung: Man darf das Glück nur einmal am Tag herausfordern!



Rituelle Verwendung:

Die rituellen Verwendungsmöglichkeiten sind vielseitig. Schon ein frisch geschnittener Strauß Flieder im Haus soll negative Energien auflösen und sogar Spuk und Geister vertreiben. Gründlicher ist es, wenn man die sorgfältig gezupften Blüten auf den Böden verteilt und diese erst rausfegt (oder wegsaugt), wenn sie komplett getrocknet sind. Alle schädlichen Einflüsse werden dann mit entfernt. Für die Anwendung außerhalb der Blütezeit können Fliederblüten getrocknet und zu einem Pulver verarbeitet werden, welches man dann ähnlich verwendet. Es wird dann in jedem Raum in dem das Pulver verstreut wurde eine violettfarbene Kerze angezündet und das Pulver muss liegen bleiben, bis diese von alleine ganz heruntergebrannt ist. Erst dann entfernt man das Pulver gründlich. Alle vorher genannten Anwendungen sollten während des abnehmenden Mondes stattfinden.

Um sich die eher anziehenden Eigenschaften des Flieders zunutze zu machen, sammelt man die Fliederblüten hingegen bei zunehmendem Mond und verwendet sie dann in Pulvern, Räuchermischungen oder Mojobeutelchen, die Liebe, Fruchtbarkeit oder den Schutz einer bestehenden Beziehung zum Ziel haben. Auch kann man die Blüten mit Avocado- oder Mandelöl übergießen, um ein eigenes Ritualöl daraus herzustellen. Die gezupften Blüten 1-2 Tage auf sauberem Papier anwelken lassen (dann ziehen auch letzte Bewohner freiwillig aus) und danach in einer Flasche mit dem Öl übergießen. 3-4 Wochen in der Sonne stehend ziehen lassen und dabei immer wieder mal schütteln, damit alle Blüten von Öl bedeckt sind und sich kein Schimmel bilden kann. Man kann das Öl beispielsweise nutzen, um Kerzen zu salben, sich den Körper damit einzureiben, um Fruchtbarkeit zu begünstigen, oder um entsprechende Mojos etc. mit einigen Tropfen davon zu füttern.

Magisches Flieder-Bad:

Wenn es nicht darum geht, Räume zu reinigen, sondern Gedanken und Emotionen von dunklen Schatten befreit werden sollen, so empfiehlt sich ein Bad mit selbst hergestelltem Fliederblüten-Salz. Dafür werden bei grade erst abnehmendem Mond frische Fliederblüten zu gleichen Teilen mit grobem Meersalz und Hagelzucker vermischt und in eine gut schließende (etwas zu große) Flasche gefüllt. Diese Flasche wird nun in den kommenden Tagen immer mal wieder geschüttelt, wobei man während des Rasselns darüber nachdenkt, was das Bad später vertreiben soll.

In einer der letzten drei Nächte vor dem Dunkelmond – es sollte schon dunkel sein – entzündet man im Badezimmer eine weiße Kerze und gibt etwa einer Handvoll dieser Mischung in das einlaufende Badewasser (alternativ in eine Schüssel für ein Fußbad oder um sich mit der Mischung unter der Dusche abzuspülen). Man badet nur im Licht der Kerze und lässt diese nach dem Bad ganz herunterbrennen.

Löwenzahn – Taraxacum officinalis

Löwenzahn – Taraxacum officinalis

Magische Zuordnung des Löwenzahns

Geschlecht: männlich
Planet: Jupiter
Element: Luft
Kräfte: Hellsicht, Wunscherfüllung, Geisterbeschwörung, Reinigung

Der Löwenzahn, der botanisch Taraxacum officinale heißt, hat seinen Namen von der starken Zahnung seiner auffälligen Blätter. Er blüht von April bis Mai. Danach bildet sich aus der gelben Blüte die bekannte runde Pusteblume, bei der an jedem der weißen "Schirmchen" ein Samen für eine neue Pflanze hängt.

Beim Räuchern wird die zerkleinerte Wurzel verwendet, die einen herben Rauch entwickelt, der stark die Atmosphäre reinigt und eine klare Energie schafft. Mit dieser starken Schutzpflanze kann man die Räume nicht nur reinigen, sondern auch gleichzeitig segnen.

Rituelle Verwendung:

Die rituelle Verwendung liegt besonders im Bereich der Wunscherfüllung und der Divination, man verwendet Löwenzahn aber auch zum Anrufen guter Geister, für den Kontakt mit Sylphen, oder zu Ehren der Göttin Hekate.



Löwenzahn-Zauber:

Um die eigenen übersinnlichen Kräfte zu fördern, kann man die Wurzel des Löwenzahns trocknen, rösten und dann wie Kaffee mahlen und zubereiten. Wenn man diesen Löwenzahn-Kaffee nicht trinkt, sondern damit den Tisch abreibt, so sollen danach alle Methoden der Divination (Kartenlegen, Pendeln, automatisches Schreiben etc.) die man an diesem Tisch durchführt, besonders deutlich und aussagekräftig werden.

Wenn es um die Göttin Hekate geht, dann ist es ebenfalls die Wurzel, die man sich besorgen muss. Diese wird dann in kleine Stücke geschnitten und mit einer Nadel auf einen Baumwollfaden aufgereiht. Nach dem Trocknen trägt man diese ganz speziellen "Perlen", um der Göttin Respekt zu zollen. Und es heißt, Hekate teilt ihre magischen Kräfte mit denjenigen, die sie gebührend verehren.

Löwenzahn in der Magie

Die Blütenblätter werden in erster Linie „kulinarisch“ verwendet. So streut man diese beispielsweise über alle Lebensmittel, die man jemandem serviert, den man mit der Kraft eines Löwen ausstatten möchte. Natürlich darf man sich selbst vor einem wichtigen Termin auch einen tollen Frühlingssalat servieren, den man mit den leuchtenden Blütenblättern verziert hat – dann kann nichts mehr schief gehen!

Um die Kraft des Löwenzahns für ein ganzes Jahr einzufangen, stellt man im Mai einen Löwenzahn-Sirup her, der dann im Laufe des Jahres für Wunschzauber eingesetzt wird. Man ersetzt damit in jedem beliebigen anziehenden Ritual, zum Beispiel in der Kerzenmagie, das Ritualöl oder den Ritualhonig.

Rosmarin – Rosmarinus officinalis

Rosmarin – Rosmarinus officinalis

Magische Zuordnung des Rosmarins

Geschlecht: männlich
Planet: Sonne
Element: Feuer
Kräfte: Heilung, Reinigung, Exorzismus,
Schlaf, Schutz, Liebe, Leidenschaft

Der Name „Rosmarin“ (auch Anthoskraut oder Kranzkraut) kommt vom lateinischen ros marinus und bedeutet „Tau (ros) des Meeres (marinus)“ – vielleicht weil sich Nachts der Tau in den Blüten sammelt.

In der antiken Kultur hat der Rosmarin als eine den Göttern geweihte Pflanze eine große Rolle gespielt. Er galt als Symbol der Liebe, Treue und Schönheit und war deshalb insbesondere der Göttin Aphrodite geweiht.

Zur Zeit Karls des Großen war der Rosmarin in Europa als Hochzeitsblume bekannt, er durfte in keinem Hochzeitskranz fehlen – daher auch der Name „Kranzkraut“ – er galt als Garant für eine glückliche Ehe und einen treuen Partner.

Rosmarin in der Magie

Es heißt, eine beginnende Migräne kann man oft an der Entwicklung hindern, wenn man etwas rein ätherisches Rosmarin-Öl oder einen frischen Rosmarinzweig zwischen den Handflächen verreibt und den Duft langsam und bewusst einatmet.

Beim Räuchern könnten die verschiedenen Anwendungsgebiete kaum unterschiedlicher sein. Einerseits anregend, das Herz erwärmend und geeignet für Liebes- und Lust-Räucherungen, wird der Rosmarin aber auch verwendet, um Abschied und Trauer zu begleiten, das Loslassen zu erleichtern und Übergangsriten aller Art zu unterstützen.

Er ist generell ein guter Ersatz für Olibanum (Weihrauch) und mischt sich gut mit allen stark duftenden Zutaten wie Harzen, krautigen Pflanzen und Wurzeln.



Rituelle Verwendung:

Ein starker Tee von Rosmarinblättern wird dafür genutzt, Dinge zu reinigen, die zur Heilung verwendet wurden. Etwa Steine nach dem Auflegen, oder die Hände eines Heilenden vor und nach der Behandlung. Auch Stoffpüppchen können mit Rosmarinblättern gestopft werden, um sie für Genesungszauber zu verwenden.

Neben der Verwendung bei allen die Gesundheit und Stärkung betreffenden Themen, spielt der Rosmarin auch immer eine wichtige Rolle bei allem, was sich um die Liebe oder die Leidenschaft dreht. Er verleiht allen Liebesmischungen – etwa Räucherungen, oder zum Füllen von Beutelchen – den Aspekt der Treue und der Beständigkeit.

Rosmarin-Zauber:

In Shakespeares Hamlet gibt Ophelia Hamlet verschiedene Kräuter, dabei ist unter anderem Rosmarin: „Da ist Vergißmeinnicht, das ist zum Andenken: Ich bitte euch, liebes Herz, gedenkt meiner! Und da ist Rosmarin, das ist für die Treue …“

Einen klassischer Zauber für die Liebe, der Rosmarin für die Treue enthält, führt man am letzten Freitag vor Vollmond aus. Dabei werden dann die verschiedenen getrockneten Zutaten, eine nach der anderen, im Licht einer roten Kerze in eine rote Schüssel gegeben. Dabei sagt man den jeweiligen Zweck der Zutat auf:

Rosenblütenblätter – für unsere ewig währende Liebe
Rosmarinblätter – für unsere unveränderliche Treue
Gewürznelken – für unseren gegenseitigen Respekt
Zimtrinde – für die liebevolle Wärme in unseren Herzen
Lavendelblüten – für unsere bedingungslose Ehrlichkeit
Chilischoten – für unsere niemals erlöschende Leidenschaft

Dann mischt man die Zutaten mit beiden Händen durch, wobei man konzentriert an den geliebten Menschen und an die Wünsche für die Zukunft der Beziehung denkt.

Nach einiger Zeit füllt man zwei kleine Baumwollbeutelchen mit den Zutaten, gibt einen Rosenquarz in jedes der Beutelchen und spricht dabei von Herzen den Schwur: „Mein Ziel ist klar, meine Absicht ist rein. So soll auch die Zukunft sein.”

Dann verschließt man die Beutelchen mit jeweils zwei Knoten und lässt sie noch im Licht der Kerze liegen, bis diese vollständig abgebrannt ist. Danach überreicht man dem geliebten Menschen das eine Beutelchen und trägt das andere Beutelchen selbst.

Dies ist ein sehr wirkungsvoller Zauber um die Liebe, Treue und Verbundenheit zu schützen und zu stärken.

Es ist kein Zauber, um damit eine heimliche Liebe zu wandeln, oder eine vergangene Liebe zurück zu rufen.

Er wirkt nur, wenn der andere das Beutelchen auch annimmt und es häufig bei sich trägt.


Achtung:
In der Schwangerschaft und mit Bluthochdruck sollte man Rosmarin nicht in größeren Mengen innerlich anwenden. Eine Räucherung mit Rosmarin gilt jedoch als ungefährlich.

Wermut oder Wermutkraut – Artemisia absinthium

Wermut oder Wermutkraut – Artemisia absinthium

Magische Zuordnung des Wermut

Geschlecht: ​männlich
Planet: ​Mars
Element: ​Feuer
Kräfte: Schutz, Gesundheit, Divination, Liebe, Sinnlichkeit

Es sollte nicht nur einen ruhigen Schlaf begünstigen, sondern auch Geister, Dämonen und sogar den Teufel vom Kind fernhalten und es vor Zauberei und dem Austausch durch böse Wesen schützen. Aber auch für Erwachsene mit Schlafstörungen oder Kopfschmerzen war Wermut ein beliebtes Kraut. Für sogenannte „Kräutermützen“ wurde Wermutkraut zusammen mit anderen aromatische Kräuter in ein Säckchen gegeben und dieses mit einer Mütze auf dem Kopf befestigt.

Dem Wermutkraut, das botanisch Artemisia absinthium heißt, werden schon seit der Antike viele magische Dinge nachgesagt. So wurde es oft auch "Wiegenkraut" genannt und als solches dann zu kleinen Kindern in die Wiege gelegt.

Im Mittelalter wurde das Wermutkraut besonders von Hildegard von Bingen ausführlich beschrieben. Sie empfahl vor allem die äußerliche Anwendung als Heilmittel für viele verschiedene Krankheiten. Magischer hingegen wurde es dann wieder in den Ritualen für die sogenannten "Rauhnächte", in denen man die Ställe mit Wermut ausräucherte, um die Tiere so vor Flüchen und dunkler Magie zu schützen.

Auch in der Bibel wird Wermut mehrfach erwähnt. Einer Version nach wuchs er auf dem Weg, den die Schlange bei der Vertreibung aus dem Paradies nahm.

Beim Räuchern wird das Wermutkraut hauptsächlich in Schutzräucherungen verwendet. Mit seinem warmer und würzigen Duft eignet es sich aber für viele weitere Gebiete. So ist Wermutkraut auch ein guter Helfer in verschiedenen Liebesdingen. Bei Liebeskummer ist es ein bewährtes Mittel gegen die Traurigkeit, es spendet Trost und gibt Hoffnung. Aber auch in aphrodisierenden Mischungen kann man es verwenden, denn seine bewusstseinserweiternden Eigenschaften stimmen euphorisch, sinnlich und empfänglich. Genau diese Eigenschaften machen das Wermutkraut auch zu einem idealen Bestandteil in Divinations- oder Orakel-Mischungen.



Rituelle Verwendung:

Die rituelle Verwendung von Wermut geht vorrangig auf den Schutz-Aspekt ein. Neben der oben erwähnten Verwendung als Wiegenkraut, ist Wermut fast immer ein Bestandteil von Schutzbeutelchen, besonders in denen für Autos, Schiffe oder andere Fortbewegungsmittel. Wen Pflanzenkrümel nicht stören, der kann einfach einer alten Tradition folgen und ein Wermut-Kräuterbündel direkt an den Rückspiegel hängen.

Ein weiteres Gebiet für das Wermutkraut sind Zauber rund um Liebe und Sinnlichkeit. Jedoch mit sehr unterschiedlichen Ansätzen: So war Wermutkraut im alten Ägypten der Fruchtbarkeitsgöttin Bastet geweiht und kann entsprechend verwendet werden. Die Griechen hingegen ordneten das Kraut der Göttin Artemis zu, darauf verweist noch heute die botanische Gattungsbezeichnung Artemisia. Diese stand aber u.a. auch für die Keuschheit und so diente Wermutkraut im Mittelalter vor allem zur Vertreibung von unkeuschen Gelüsten und unreinen Gedanken.

Wermut in der Magie

Wermut-Zauber:

Ähnlich hin- und hergerissen wie die Zuordnung zu verschiedenen Göttinnen ist das Anwendungsgebiet des traditionellen "Zauberstaubs". Für dieses ganz besondere Pulver wird getrocknetes Wermutkraut von Hand fein gemörsert. Dazu kommen weitere Bestandteile, je nach Zielsetzung.

Variante A: Zauberstaub zur Anziehung einer bestimmten Person
Dem Wermutpulver wird die Asche eines Zettels beigefügt, auf dem der Name der anzuziehenden Person und deren Geburtsdatum stand. Dazu fügt man eine Prise Sand/Erde von einem Ort, an dem man sich mit dieser Person aufgehalten hat oder wo man gemeinsam entlang gegangen ist. Diese Mischung streut man bei zunehmendem Mond unter das eigene Bett.

Variante B: Zauberstaub für die Treue einer bestimmten Person
Dem Wermutpulver wird die Asche eines Zettels beigefügt, auf dem der eigene Name und das eigene Geburtsdatum stand. In den Zettel faltet man vor dem Verbrennen sieben eigene Haare ein. Diese Mischung streut man unter bei abnehmendem Mond unter das Bett der Person, deren Untreue man verhindern möchte.

Bei beiden Pulvern handelt es sich um Wunschpulver. Man wünscht sich einen positiven Ausgang der Situation. Es sind keine manipulativen Zauber, die diese Ziele erzwingen!

Kastanie (Rosskastanie) – Aesculus hippocastanum

Magische Zuordnung der Kastanie

Geschlecht: männlich
Planet: Jupiter
Element: Feuer
Kräfte: Glück, Gesundheit, Wohlstand, Schutz

vor Unfällen, Stärke im Unglück, Liebe (Maronen)

Wer kennt sie nicht: Die kugeligen, grünen Stachelkapsel in denen sich 1-2 rundlich-abgeflachte, glänzend braune Samen befinden. Schon in der Kindheit haben die meisten von uns sich über diese glänzenden Schätze gefreut.

Auch in der Magie sind die Kastanien und das Holz des Kastanienbaums hoch angesehen.

Die Früchte reifen ab September.

Die Magie der Kastanien

Synonyme: Kestenbaum, Pferdekastanie, Saukeste

Die Marone / Edelkastanie (Castanea sativa) wird ähnlich zugeordnet (Jupiter, Feuer), sie gehören botanisch aber unterschiedlichen Gattungen an. Die Übereinstimmung im Namen in der deutschen Sprache beruht auf der oberflächlichen Ähnlichkeit der Früchte (brauner Kern in stacheliger Hülle) und nicht auf botanischer Verwandtschaft.

Aufgrund ihres weicheren, delikateren Erscheinens und der leichten Verderblichkeit werden Maronen eigentlich nur für Liebeszauber (nicht für Schutz etc.) eingesetzt. Besonders für Liebeszauber, bei denen die Maroni gemeinsam verzehrt werden und man sich gegenseitig damit füttert.

Rituelle Verwendung:

In der europäischen Mythologie spielt die Kastanie keine große Rolle, da sie erst im späten 16. Jahrhundert aus Konstantinopel nach Mitteleuropa kam. Dafür ist ihre Rolle in der Volksmagie um so größer.

Wo Kastanien lagern, da erhöht sich die Raumtemperatur spürbar. Der alte Volksglaube, dass man zur Vermeidung von Rheumatismus (seltener: Gicht, Krämpfe, Fieber) Kastanien in der Hosentasche mit sich tragen oder eine große Menge davon unter das Bett legen soll, stammt vermutlich von dieser Beobachtung ab. Oft wird dabei darauf verwiesen, dass die Kastanie in einer ungeraden Anzahl oder einer Dreizahl verwendet werden soll.

Zur Anziehung von Wohlstand wickelt man einen Geldschein um eine Rosskastanie, steckt das Ganze in einen grünen Beutel und trägt diesen bei zunehmendem Mond bei sich.

Eine Kastanie in der Hosentasche getragen, soll auch dafür sorgen, dass man sich bei Stürzen nicht ernsthaft verletzt.

Ebenso schützend soll eine große Kastanie wirken, in die man ein Loch gebohrt hat, in dem ein Zettel mit dem eigenen Namen steht. Das Loch wird danach mit einigen Tropfen Wachs einer Ritualkerze verschlossen, die man für diesen besonderen Schutz abbrennen lässt. Diese Art von Talisman wurde früher in Kutschen verborgen und ist so heutzutage besonders für Autofahrer gedacht und wird dafür sicher (nicht rollend) im Auto verborgen.



Kastanien-Zauber

Es gibt einen Liebeszauber mit Kastanien, von dem fast jeder schon einmal gehört hat: Fünf gebohrte Kastanien sollen mit einer roten Schnur aneinander gebunden werden, wobei man zwischen der einen und der nächsten jeweils drei Knoten macht.

Bei jedem Knoten wird dabei ein Spruch aufgesagt, den wir hier nicht wiederholen, da er unserer Meinung nach auch mit viel Wohlwollen nicht als positiv oder liebevoll angesehen werden kann. Die erwünschte Person soll dadurch "weder Schlaf noch Ruhe finden", bis sie sich einem zuwendet.

Mit einem eigenen (liebevolleren!) Spruch versehen, kann dieser Zauber durchaus positiv wirken, da die Kastanien immer schon mit Liebeszaubern in Verbindung gebracht wurde.

So sollte man auch die erste Kastanie, die man im Jahr findet, einem geliebten Menschen schenken, um diesen zu beschützen.
Fast jeder von uns hat diesen speziellen Zauber wohl schon in der Kindheit mit den Eltern oder Großeltern ausgeführt.

Liebevoller Liebeszauber

Ein weitaus weniger manipulativer Liebeszauber, als der mit den fünf Kastanien, setzt voraus, dass man eine intakte grüne Kastanien-Kapsel findet, in der sich zwei Samen befinden.

Man darf die Kapseln natürlich vorsichtig aufbrechen, um nachzusehen. Wenn man eine solche Kapsel gefunden hat, bindet man sofort rote und grüne Baumwollfäden um die Samenkapsel herum, um so alles zusammen zu halten.

Im Licht einer roten und einer grünen Kerze bittet man dann später um den Schutz einer beginnenden oder bestehenden Beziehung oder um die Heilung einer kränkelnden Beziehung.

Die Partner werden dabei von den Kastanien-Samen symbolisiert. Man tropft einen Tropfen rotes Wachs auf einen der Kastanien-Samen und danach einen Tropfen grünes Wachs auf die anderen Kastanien-Samen, wobei man jeweils den Namen ausspricht.
Welcher Partner durch welche Farbe dargestellt wird, ist dabei den eigenen Vorlieben überlassen.

Danach wird dieser Talisman sichtbar an einem schönen Ort im Haushalt aufbewahrt. Da die grüne Kapsel langsam trocknet und sich dabei öffnet, werden die Kastanien- Samen immer weiter sichtbar, sind aber durch das gemeinsame "Haus" und die bunten Bänder sicher miteinander verbunden.

Kastanienpaar - Kastanienzauber - Liebeszauber mit Kastanie

Dieser Talisman schützt so lange, bis im nächsten Jahr die Kastanien wieder reif sind und man den Zauber erneuern kann.

Das Holz der Kastanie in der Magie

Das Holz der Kastanie soll, wenn man es in der Hand trägt, zu neuen Kräften verhelfen. Grade bei Liebeskummer wirkt es stärkend und tröstend. Besonders eignet sich eine Astscheibe, die als Talisman getragen und häufig zur Hand genommen wird. Man soll diese mit dem Daumen reiben, bis sie fast wie poliert wirkt. Je glatter das Holz wird, desto besser!

Traumhafte Kastanien?

Trotz all der positiven Verwendungen, sollte man möglichst nicht von Kastanien träumen. Denn wer dies tut, dem widerfährt ein Unglück, heißt es.

Dieser Beitrag ist Teil der Oktober-Ausgabe unseres
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