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Fragen und Antworten – Übersicht

Häufig gestellte Fragen – Übersicht

In dieser Kategorie beantworten wir Fragen, die häufig gestellt werden.
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Alle Antworten basieren auf selbst Erlerntem und jahrelanger Erfahrung und entspringen unserer persönlichen Auffassung der Magie. Sie sollen auf keinen Fall als „einzig richtige Antwort“ verstanden werden. Verschiedene Traditionen, Lehrer, Autoren, Texte, Volksweisheiten und (familiäre) Überlieferungen haben unterschiedliche Meinungen zu so ziemlich jedem Thema der Magie!

„Darf ich denn einfach so mit der Magie anfangen?“

Häufig gestellte Frage:

Darf ich denn einfach so mit der Magie anfangen?

Darf ich denn einfach so mit der Magie anfangen?

Hier könnte auch nur ein "JA!" mit vielen Ausrufezeichen stehen, wenn das nicht so hässlich aussehen würde.

Wie oft liest man, grade im Internet, dass zur Durchführung von Ritualen eine magische Grundausbildung gehört.

Man sollte lange und ausführlich bei jemandem in die Lehre gegangen sein und evtl. auch noch bestimmte Prüfungen abgelegt haben. Bei näherem Hinsehen bieten eben jene Webseiten dann oft genau solche Kurse an. Gegen Gebühren, versteht sich. Das Argument, man dürfe ja auch nicht "ohne Führerschein ein Auto fahren" wird dabei oft als eine Art Begründung dafür genutzt, den Interessenten dann viel Geld aus der Tasche zu locken.

Man braucht aber ja auch keine jahrelange Ausbildung zum Koch, mit Abschlussprüfung, wenn man einen Geburtstagskuchen backen möchte.

Vielleicht backt man nicht jeden Tag, aber dies ist eine besondere Gelegenheit, man möchte jemandem unbedingt eine persönliche Freude machen. Niemand würde sich das Backen verbieten lassen, oder? Alles, was es braucht, sind die richtigen Zutaten, eine geeignete Anleitung, viel Hingabe und Leidenschaft und keine Angst zu versagen.

Und das passt auf den Kuchen, wie auf die Magie!

Man kann sich belesen, muss es aber nicht.

Natürlich ist es schön, wenn man sich lange Zeit mit etwas beschäftigt, viele Bücher liest, sich ganz dem Studium der Magie hingibt und dann nach Jahren genügend Wissen gesammelt hat, um ganz allein alle Zutaten und Abläufe benennen zu können, die es für ein Ritual braucht.

Aber muss man wissen, wie genau das Mehl verarbeitet wurde, wenn man Kuchen backen möchte? Wo man die Nüsse selbst ernten kann und wie man aus Kakaobohnen Schokolade für den Guss herstellt?

Buchwissen ist nicht immer hilfreich …

Gerade die Intuitiv-Magie, die spielerisch und oft mit einer kindlichen Aufgeregtheit daher kommt, ist eine ganz wundervolle Methode, um ein persönliches Ritual mit Liebe und Leidenschaft zu erfüllen. Die Zutaten werden dabei nach der eigenen Phantasie und Vorstellungskraft gewählt, statt nach Büchern und Anleitungen.

Manchmal nimmt es einem diese Freude, wenn man jedes noch so kleine Detail auf Grund des angesammelten Wissens hinterfragt, berechnet, abwägt und zwischen all den Möglichkeiten hin- und hergerissen ist.

Wer einfach anfängt, lässt sich in die Zauberwelt Magie hineinfallen und sucht sich dabei Schritt für Schritt seinen eigenen Weg – wie Alice im Wunderland.

Nur aus gemachten Fehlern lernt man.

Wie in jedem Handwerk, macht auch in der Magie nur die Übung den Meister und man lernt aus Fehlern. Lassen Sie sich nichts anderes erzählen und legen Sie einfach los!

Ihr zweites Ritual wird anders aussehen, als Ihr erster Zauber. 
Weil Sie aus den Vorkommnissen, Problemen im Ablauf oder fehlenden Dingen des ersten Rituals gelernt haben werden.

Jedes Ritual ist auch eine Lektion.

Seien Sie aufmerksam, machen Sie sich eventuell hinterher Notizen. Hätten Sie sich Musik zur Untermalung gewünscht oder mehr Kerzenlicht im Raum? War das Handy nicht aus und hat Sie gestört? Bei Ihrem nächsten Ritual wissen Sie diese Dinge und können entsprechend vorsorgen.

Fast jeder weiß nach dem ersten Räucherritual ganz genau, wie der Rauchmelder wieder ausgeschaltet wird …

Das ist die einzige "Ausbildung", die Sie auf Ihrem ganz persönlichen Weg mit der Magie benötigen.

Dieser Beitrag ist Teil der September-Ausgabe unseres
monatlich erscheinenden Online-Magazins.

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Hexenladen Hamburg

Wir stehen Ihnen bei jedem Schritt auf dem Weg in der Welt der Magie hilfreich zur Seite.

All unsere Spells und Charms, Pulver und Ritualsets sind mit einer Anleitung versehen, der man auch als Anfänger einfach folgen kann.
Es werden keine Vorkenntnisse benötigt und alle magischen Zutaten liegen bei – so kann nichts schief gehen.

Wenn Sie schon Vorkenntnisse mitbringen, können Sie all unsere magischen Helfer noch, wie Rezepte beim Kochen, an die eigenen Vorstellungen anpassen oder sie durch eine ganz eigene Note ergänzen.

Wenn Sie gerne ein ganz eigenes Ritual entwerfen möchten oder etwa der Anleitung aus einem Buch folgen wollen, so bekommen Sie bei uns in Handarbeit hergestellte Grundzutaten und praktischen Ritualbedarf. Schauen Sie doch einfach mal in unserem Shop vorbei.

Spellbox
be-witch Ritualset
Magische Hausapotheke - 5 Hexenzauber

Wenn Sie im Webshop nichts Passendes finden (denn manche Situationen sind zu speziell) und Sie sich auch nicht ganz allein an Ihr persönliches Thema herantrauen, lassen Sie sich doch einfach von uns einen ganz individuellen Zauber schreiben und die benötigten Zutaten zusammenstellen.

„Brauche ich einen Mondkalender?“

Häufig gestellte Frage:

Brauche ich einen Mondkalender?

Brauche ich einen Mondkalender?

Nicht unbedingt. Schon ein normaler Kalender, der Vollmond und Dunkelmond zumindest als einen hellen bzw. einen dunklen Punkt anzeigt, kann für die magische Arbeit ausreichen. Mit etwas Aufmerksamkeit und Nachdenken, gibt es darin schon viele Informationen.

Der helle Punkt ist der Vollmond, in den 14 Tage nach dem hellen Punkt nimmt der Mond ab.
Wenn der dunkle Punkt erreicht ist, also der Dunkelmond-Zeitpunkt, ändert sich die Mondphase.

Die drei Tage nach dem Dunkelmond gelten als Neumond.
Darauf folgen 11 Tage zunehmende Mondphase, bis wieder der Vollmond erreicht wird und alles von vorne losgeht.

Welche weiteren Informationen finde ich in einem speziellen Mondkalender?

Wenn man die Mond-Energien noch präziser in der Magie nutzen möchte, ist ein spezieller Mondkalender hilfreich.
Neben den exakten Tagen, an denen der Vollmond oder Dunkelmond stattfindet, enthalten detailliertere Mondkalender für die Magie auch Uhrzeiten, manchmal die Halbmonde und oft die Sternzeichen, in denen der Mond an bestimmten Tagen steht. Es gibt auch Mondkalender für Gärtner oder für die Mondenergie im Alltag - diese enthalten eher Tipps, was an bestimmten Tagen beim Gärtnern / im Alltag begünstigt ist.

Der Mond in den Sternzeichen

Im Gegensatz zur Sonne, die ein Jahr braucht, um alle 12 Tierkreiszeichen zu durchlaufen, braucht der Mond nur einen Monat dazu. So „berührt“ der Mond in den Tagen eines Monats alle Tierkreiszeichen jeweils 2-3 Tage lang. Er trägt dadurch die jeweilige Energie des Tierkreiszeichens und projiziert diese zu uns auf die Erde. Dadurch bekommen die Tage eine bestimmte thematische "Färbung", was unterschiedlich nutzbare Energien, aber auch verschiedene Probleme oder Hindernisse mit sich bringt

Hier klicken für mehr Informationen zu den Mondzeichen

Die Uhrzeiten der Wechselpunkte

Die angegebenen Uhrzeiten sind die des Übergangs des Mondes zwischen 2 Tierkreiszeichen. Diese können dabei helfen, einen idealen Zeitpunkt zu finden. Allerdings gehen die tatsächlichen Energien eher allmählich ineinander über, nicht von einer Minute auf die andere. Aus diesem Grund werden die genauen Minutenangaben der Sternzeichen-Wechsel in der Magie meist vernachlässigt und der ganze Tag zählt zu dem Sternzeichen, in dessen Einfluss er die meisten seiner 24 Stunden steht.

Besonders energetische Tage

An einigen Tagen im Jahr herrschen perfekte Bedingungen für bestimmte Themen: Wenn der Mond am passenden Wochentag im idealen Sternzeichen steht und auch die Mondphase gerade richtig ist. Das sind besonders energetische Tage und diese werden in vielen Mondkalendern angezeigt.

Hier klicken für mehr Informationen zu den energetischen Tagen

Geteilte Mondphasen

In einem speziellen Mondkalender findet man häufig auch noch die Halbmonde. Diese kennzeichnen die jeweils letzte Woche vor dem Voll- oder Dunkelmond. Also "zunehmender Halbmond bis zum Vollmond" und "abnehmender Halbmond bis zum Dunkelmond".
So kommt man dann auf vier in der Magie ganz unterschiedlich nutzbare Mondphasen.

Hier klicken für mehr Informationen zu den Mondphasen

Dieser Beitrag ist Teil der September-Ausgabe unseres
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„Ist die Uhrzeit bei einem Ritual wichtig?“

Ist die Uhrzeit bei einem Ritual wichtig?

„Ist die Uhrzeit bei einem Ritual wichtig?“

Ähnlich wie die Wochentage sind auch die verschiedenen Abschnitte des Tages ganz unterschiedlichen Energien zugeordnet. Die Sortierung nach den entsprechenden Elementen ist am weitesten verbreitet.

Demnach wäre – ganz vereinfacht dargestellt – der Abend für alle Rituale reserviert, die mit Gefühlen und Emotionen (Wasser) zu tun haben, die Nacht hingegen eher der Festigung und Stabilisierung (Erde), der Morgen der Kommunikation oder Inspiration (Luft) und der Mittag der Energie und der Verwandlung (Feuer).

Das ist natürlich sehr schön und wenn man möchte, dann kann man den Zeitpunkt und die Uhrzeit hervorragend danach wählen. Es gibt aber auch andere Aspekte eines Rituals zu beachten!

Ein Aspekt ist Helligkeit oder Dunkelheit.

So wirkt ein Kerzenzauber im hellen, warmen Sonnenlicht sicherlich energetisch nicht weniger, jedoch wirkt er auf einen selbst oft weniger magisch. In einem dunklen Raum erzeugt das flackernde Licht eine zauberhafte Stimmung und blendet den Alltag aus. Wenn das Zimmer nur durch Kerzen in einem kleinen Umkreis um mich herum erhellt wird, so konzentrieren sich meine Kräfte automatisch in diesem Kreis. Ich sehe keine Ablenkungen, habe die Welt „abgedunkelt“. Tagsüber fällt mein Blick vielleicht auf die Fensterscheiben, die im Sonnenlicht offenbaren, dass sie auch mal wieder geputzt werden müssten … und schon fließen meine Gedanken weg vom Ritual.

Ein Ritual in der Natur, mit dem Blick auf die Fülle der Blätter und Gräser als Sinnbild für anzuziehendes persönliches Wachstum, wäre im Dunklen hingegen weniger passend, als im strahlenden Sonnenschein oder im sanften Licht der Morgendämmerung.

Ein weiterer Aspekt ist die Dauer.

Es ist sehr schwierig genau vorherzusehen, wie lange die Durchführung eines Rituals dauern wird. Ich habe schon gehört, dass Ritualkerzen (eigentlich mit einer bestimmten Brenndauer) während einer magischen Handlung auf einmal sehr viel langsamer gebrannt haben, als sie es eigentlich sollten. Dieser Zauber hat also mehr Aufmerksamkeit verlangt, als man vorher dachte. Und diese Aufmerksamkeit sollte man der magischen Handlung dann auch widmen können.

Wenn ich früh zur Arbeit muss, meinen Kommunikationszauber aber am Morgen durchführen wollte … dann bekomme ich ein Zeit-Problem.

Weitere Aspekte sind Un­ge­stört­heit und Sicherheit.

Wer nicht alleine lebt, aber alleine magisch arbeiten möchte, muss den Zeitpunkt nach dem Tagesablauf wählen. Wann sind alle aus dem Haus und ich habe keine dringenden Verpflichtungen, etwa die Kinder pünktlich abzuholen etc.

Wer beispielsweise ein Ritual in der freien Natur abhalten möchte, überlegt sich – je nach Ort und Mut – ob dies im Schutze der nächtlichen Dunkelheit stattfinden soll oder doch lieber tagsüber.

Wir empfehlen die Wahl der Uhrzeit nach persönlichen Aspekten.

Was immer man selbst benötigt, um sich wirklich in die Magie "hineinfallen" zu lassen, bestimmt den Zeitpunkt. Etwa die Möglichkeit, sich ganz in ein Ritual zu vertiefen ohne dabei auf die Uhr schauen zu müssen. Oder die Gewissheit, ungestört oder unbeobachtet zu sein. Vielleicht dann, wenn alle anderen Aufgaben erledigt sind und der Kopf frei ist.

Diese innere Ruhe, ohne an andere Verpflichtungen denken zu müssen, ist wirklich wichtig. Das Ritual seinen Lauf nehmen lassen zu können ist mehr wert, als der ideale Tagesabschnitt. Manchmal ist das auch mehr wert, als der ideale Tag. Das muss man mit sich selbst ausmachen. Natürlich innerhalb der passenden Mondphase.

Aber was hilft der schönste Mittwoch-Morgen in dem idealen Mondzeichen, bei zunehmendem Mond, wenn mein Kommunikationszauber mehrfach unterbrochen werden muss, weil ich Schulbrote schmieren und Schnürsenkel binden muss?

Die Magie muss in das Leben passen, nicht das Leben um die Magie herum organisiert werden!

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„Darf man Kerzen nur mit Streichhölzern anzünden?“

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Darf man Kerzen nur mit Streichhölzern anzünden?

Wie selbstverständlich erwähnen wir in Ritualanleitungen und in Gesprächen, dass Kerzen für magische Handlungen gerne mit Streichhölzern angezündet werden sollten, nicht mit einem Feuerzeug. Aber warum eigentlich?

In der Magie haben symbolische Handlungen Kraft.

Bei einem Ritual möchte man häufig eine Idee oder einen Wunsch aus den reinen Gedanken heraus in die Handlungsebene bringen, etwas verändern, etwas bewirken, etwas sichtbar machen.

Dieser Schaffensprozess beginnt bereits mit dem ersten kleinen Funken des Streichholzes.

Beim Anzünden eines Streichholzes hat man die Macht, aus einem Funken (der Idee), etwas Großes zu machen, etwas zu erschaffen. Der Funke wird zur Flamme. Die Flamme kann erhellen, vernichten, wärmen, verändern, zerstören …

Etwas, was ich erzeugt habe, wird nun etwas anderes beeinflussen, entzünden, transformieren.

Achtsamkeit ist die wichtigste Währung.

Den Funken nehme ich sehr viel bewusster wahr, wenn ich ein Streichholz vorsichtig über eine Schachtel reibe, als wenn ich einfach nur ein Feuerzeug anknipse. Dann achte ich genau auf den Moment, wenn die Flamme aufblüht (schon um mich nicht zu verbrennen), behüte und betrachte die Flamme einen Augenblick lang, bevor ich mich traue, meine Hand zu bewegen. Achtsam führe ich das Streichholz dann an den Docht der Kerze. In dem Moment wird aus einem Funken (einer Idee) eine Handlung. Der Erfolg eines Rituals hängt stark von der aufgebrachten Achtsamkeit ab.

Ist ein Feuerzeug zu benutzen wirklich so eine Katastrophe?

Am Ende hängt der Erfolg eines Zaubers natürlich von vielen verschiedenen Einzelheiten ab, so dass er nicht sofort unwirksam ist, nur weil man ein Feuerzeug benutzt hat.

Aber wenn man sich extra die Mühe macht, Streichhölzer zu verwenden, dann ist dies eine der vielen Einzelheiten, die zum Erfolg beitragen können.

Die eigene Meinung zählt!

Wie immer raten wir dazu, sich eine ganz eigene Meinung dazu zu bilden. Wenn man sich überlegt, wie man selbst zum Anzünden der Kerze steht, was man dabei empfindet, ob es für einen selbst schon Bestandteil des Rituals ist (und damit einen besonderen Platz einnimmt) oder nur Mittel zum Zweck (und damit keiner besonderen Aufmerksamkeit bedarf), dann findet man auch den für einen selbst passenden Umgang mit diesem Thema.

„Warum soll man Kerzen nicht auspusten?“

Häufig gestellte Frage:

Warum soll man Kerzen nicht auspusten?

„Warum soll man Kerzen nach Ritualen nicht auspusten?“

In den meisten Büchern und Anleitungen liest man, dass Ritualkerzen immer ganz herunterbrennen sollen und man diese auf keinen Fall auspusten soll. Geht es dabei nur um das Pusten? Oder um das Löschen? Hier geben wir einige Hinweise für erfolgreiche Kerzenmagie.

Die Kerze steht für mehr, als nur das schmelzende Wachs.

Eine Kerze ist in den meisten Ritualen eine Art Opfergabe für einen Wunsch oder ein Ziel. Kerzen die auf diese Art eingesetzt werden, sollte man unter keinen Umständen auslöschen. Man würde ja auch nicht nur ein halbes Huhn opfern (Beispiel nur zur Verdeutlichung!) und die besten Teile des Vogels aufbewahren und zum Mittag servieren. Eine Opfergabe muss auch ein Opfer sein, nicht nur ein entbehrbarer Teil.

Zusätzlich „opfert“ man so Zeit und Achtsamkeit. Vorab steckt man die Achtsamkeit in die Auswahl einer Kerze mit der passenden Brenndauer. Dann verbringt man diese Zeit mit einer rituellen Handlung oder in Meditation, man visualisiert oder schreibt vielleicht einen Brief an das Universum etc.

Wir geben in der Magie etwas, damit wir etwas bekommen.

Man nimmt nicht einfach eine beliebige Stabkerze (mit einer Brenndauer von meist etwa 8 Stunden), zaubert 10 Minuten rum und stellt diese dann (wie oft auf zweifelhaften Webseiten empfohlen) für 7,5 Stunden in die Badewanne, damit sie sicher abbrennen kann, während man schlafen geht oder gar das Haus verlässt. Die 7,5 Stunden zählen nicht zu der für das Ritual aufgebrachten Energie. Für den Erfolg eines Rituals zahlt man mit eigener Energie, also Engagement, Achtsamkeit und Hingabe. Je mehr man davon hinein steckt, desto mehr bekommt man dafür zurück.

Sicherlich muss man die Kerze nicht ohne Unterbrechung anstarren, sobald die Ritualhandlung vorbei ist, aber sie sollte beachtet und beaufsichtigt werden, die Handlungen in ihrem Licht sollten zu dem Ziel passen. Planen, visualisieren, träumen, fühlen – nicht fernsehen, staubsaugen, telefonieren oder schlafen.

Es kann aber auch Gründe für das Auslöschen einer Kerze geben.

Manche Kerzen werden für ein bestimmtes Ziel mehrfach verwendet. Etwa wenn man ein und dieselbe Kerze immer wieder verwendet, um sich auf etwas vorzubereiten oder diese immer weniger wird und so den Ablauf einer Zeitspanne symbolisiert. Eine Kerze kann zum Beispiel auch den Anfang und das Ende einer Meditation kennzeichnen. Man entzündet die Kerze, versenkt sich in ihren Anblick und löscht die Flamme dann, um wieder in das Weltliche zurückzukehren.

Auch diese Kerzen pustet man nicht einfach aus, denn man möchte ihre Kraft wieder in sich aufnehmen, bis zur nächsten Verwendung. Aber ein kräftiger Luftzug in dem die Flamme erlischt hat nichts mit mir selbst zu tun, sondern verteilt ihre Kraft eher hinter ihr – manchmal inklusive Wachspritzern. Also nimmt man ein Löschhütchen (oder die leicht angefeuchteten Finger) und mit derselben Achtsamkeit, wie zuvor beim Entzünden mit einem Streichholz, löscht man die Flamme.

So nimmt man die durch die eigene Hand entstandene Flamme auch durch die eigene Hand zurück. Bis man die Kerze wieder entzündet, ist dieser Funken nun wieder in einem selbst, wieder nur ein Gedanke, eine Idee, ein Wunsch … oder eine treibende Kraft in einem selbst.

Wie man die Flamme löscht, kann auch eine rituelle Handlung sein.

Die Flamme selbst kann manchmal etwas symbolisieren, etwa die Macht einer anderen Person über mich, die ich brechen möchte. Auch diese Flamme sollte man nicht auspusten. Denn der Atem ist etwas Schöpferisches, ein Teil von einem selbst. Er wird auch häufig dazu verwendet magischen Dingen Kraft zu geben, ihnen "Leben einzuhauchen". Viele alte Worte für "Atem" sind identisch mit dem jeweiligen Wort für "Geist" (latein "spiritus", griechisch "pneuma"). Also hauche ich meinem symbolisierten Feind Lebensenergie zu? Nein danke! So eine Kerze sollte man eher kopfüber in eine bereitgestellte Schüssel voll Wasser tunken oder in etwas Sand ersticken.

Die eigene Meinung zählt!

Auch hier ist es - wie so oft in der Magie - wichtig, sich eine ganz eigene Meinung zu bilden. Wenn man sich überlegt, wie man selbst zu dazu steht, ob das Löschen ein wichtiger Teil der rituellen Handlung ist oder nur Mittel zum Zweck (und damit keiner besonderen Aufmerksamkeit bedarf), dann findet man auch die für einen selbst und das jeweilige Ritual passende Art und Weise, diesen Schritt auszuführen.

„Wie ölt man eine Kerze und wie ritzt man etwas in sie hinein?“ (Kerzenmagie)

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„Wie ölt man eine Kerze und wie ritzt man etwas in sie hinein?“ (Kerzenmagie)

Häufig befassen sich an uns gestellte Fragen mit dem Thema des Salbens / Einölens einer Kerze oder warum man etwas in eine Kerze einritzen soll. Dies sind sehr weit verbreitete magische Praktiken, die fast jedes Kerzenritual begleiten.

Man benennt eine Kerze, indem man hineinritzt, wofür sie brennen wird.

Als Werkzeug zum Einritzen bieten sich dicke Stecknadeln oder Stricknadeln an oder etwa Zahnstocher / Holzspieße, manche verwenden ein speziell für magische Rituale reserviertes Messer oder eine Schreibfeder. Viel wichtiger als das "womit" ist aber das "was": einen Namen, eine Eigenschaften, einen Wunsch, ein Hindernis oder etwas Ähnliches. Man benennt das positive Ziel (anziehendes Ritual) oder das negative Hindernis (bannendes Ritual).

Dabei kann beispielsweise die Richtung eine Rolle spielen, in die man schreibt.

Bei einem anziehenden Kerzenritual empfehlen wir, vom Docht aus zum unteren Ende (Fuß) hin zu schreiben. So wird der Wunsch später nach dem Anzünden von der Flamme Buchstabe für Buchstabe erreicht und so in die Welt getragen – als würde man ihn buchstabieren. Etwa: L – i – e – b – e.

Bei einem bannenden Ritual schreibt man dann hingegen vom Ende (Fuß) aus zum Docht hin. Später werden die Worte dann von der Flamme von ihrem Ende her Stück für Stück aufgelöst. Sie werden also immer weniger / kleiner.
Etwa so: Sorgen, Sorge, Sorg, Sor, So, S, gelöscht!

In eine Ritualkerze einritzen / benennen

Einfach rundherum, statt von oben oder unten.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, rund um die Kerze herum zu schreiben. Dies bietet sich an, wenn eine Kerze mehrfach für ein Thema verwendet wird. Auch passt dies häufiger bei der Verwendung von Stab- oder Stumpenkerzen als bei den sehr viel kleineren Wunsch- oder Ritualkerzen.

Ob oben oder unten, kommt dann wieder auf das Thema an. Eine Kerze kann zum Beispiel immer den Anfang und das Ende einer Meditation kennzeichnen. Es würde Sinn ergeben, in ihren Fuß etwas wie "Ruhe – Meditation – Gelassenheit" einzuritzen. Diese Themen werden im Laufe ihrer Verwendung sicherlich gleich bleiben.

Einmal oder mehrmals?

Vielleicht wird die Kerze aber auch verwendet, um sich über längere Zeit auf etwas vorzubereiten. Beispielsweise auf eine Prüfung. In den Fuß der Kerze könnte man in dem Fall das Langzeit-Thema einritzen: "Heilpraktiker-Prüfung am 14.01.2018".

Zusätzlich kann man dann vor jeder Verwendung am oberen Rand das heutige Thema einritzen. Je nachdem, was man in diesem Moment verstärken möchte.

An einem Tag mag das „Durchhaltewillen“ sein (bei zunehmendem Mond), an einem anderen Tag möchte man vielleicht den "Konzentrationsmangel" (bei abnehmendem Mond) in die Wüste schicken. Die Kerze brennt dann jeweils mindestens so lange, bis die Worte am oberen Rand aufgelöst – transformiert – wurden.

Dabei sollte man die Hinweise zum Löschen von Kerzen beachten.

Wenn man möchte, kann man Kerzen mit passendem Ritualöl salben.

Der englische Begriff dafür "to dress the candle" macht deutlich, was man eigentlich tut. Man "bekleidet" die Kerze. Man gibt ihr ein passendes Gewand aus dem zum Thema passenden Ritualöl und verwandelt sie so von einem schlichten Alltagsgegenstand in ein energetisches Werkzeug. Besonders, wenn man weiße Kerzen oder Bienenwachskerzen verwendet, da diese nicht bereits durch ihre Farbe einem Thema zugeordnet sind.

Mit Ritualöl salben / einölen

Wir empfehlen die Kerze dafür auf die Hand zu legen, mit der man nicht schreibt. Also die weniger dominante Hand, die "empfangende Hand" in der Magie. Mit der anderen Hand, der gebenden Hand, ölt man die Kerze ein. Der Docht zeigt dabei von einem weg, das Ende (der Fuß) hingegen zeigt dabei etwa auf die Körpermitte.

Anziehen oder Bannen kann auch hier über die Richtung definiert werden.

Bei einem bannenden Kerzenritual empfehlen wir, die Kerze vom Ende zum Docht hin zu salben, wobei der Docht ja von einem weg zeigt, denn das führt die unerwünschten Dinge (die zuvor in die Kerze geritzt wurden) von einem weg. Es ist eine abwehrende Bewegung, als würde man etwas von sich weg schieben.

In einem anziehenden Kerzenritual hingegen salbt man dann in die andere Richtung, also vom Docht hin zum Ende, welches auf den Körper weist, um die positiven Dinge symbolisch in die eigene Richtung zu ziehen. Wenn man jemanden ohne Worte zu sich rufen wurde, so würde man eine ähnliche, eine lockende Bewegung ausführen.

Wenn die Kerze für mehrere Anwendungen verwendet wird und dementsprechend rund um die Kerze herum geschrieben wurde, dann wird auch rundherum eingeölt. Man salbt dabei immer nur den Teil, der in der aktuellen Sitzung abgebrannt wird. Dies geschieht traditionell im Uhrzeigersinn bei anziehenden, schützenden, haltenden Ritualen, gegen den Uhrzeigersinn bei bannenden, auflösenden, destruktiven Ritualen.

Wie bei allen Magie-Themen gibt es viele Vorgehensweisen.

Keine ist besser oder schlechter als die andere, jedoch hat es sich in der Praxis – grade für Anfänger – bewährt, eine Methode zu wählen, die in sich erklärbar ist, die einer gewissen Logik folgt. Damit man beispielsweise die Richtungen für das Schreiben oder das Ölen nicht nur auswendig lernt, sondern eine Vorstellung davon hat, warum es auf diese oder jene Weise geschieht. Achtsamkeit für das Detail verhilft dem Ritual zum Erfolg.

Wichtig ist, dass der Ablauf für einen persönlich eine Bedeutung hat.

Dies ist eine grundlegende Anleitung, die sich in der Praxis bewährt hat, die aber natürlich nach eigenem Ermessen und Bauchgefühl angepasst werden kann!

Wer etwa mit Engelkerzen arbeitet und diese aufrecht hält und nur von unten nach oben salbt, weil der Gedanke dahinter ist, "sich mit oben zu verbinden", dann ist das auf jeden Fall ein schöner, bedeutungsvoller Gedanke.

Ebenso könnte man vielleicht eine so gehaltene Kerze zur Erdung mit einer Abwärts-Bewegung salben, wenn man etwas aus sich heraus an die Erde abgeben möchte, etwa Unruhe oder Wut etc.

Die Möglichkeiten sind endlos, keine Version ist "besser" oder "schlechter" als die andere. Nur unüberlegt und ohne Aussagekraft sollte eine magische Handlung nie vorgenommen werden.

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Passende Produkte:

Ritualkerzen
Ritualöle
Verschiedenes Kerzenzubehör

„Sollte man bei einem Ritual unbedingt einen Schutzkreis ziehen?“

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„Sollte man bei einem Ritual unbedingt einen Schutzkreis ziehen?“

Das mit dem Kreis ist in meinen Augen eine schwierige Sache … Wenn man dazu in Büchern oder dem Internet recherchiert, merkt man schnell, dass das von jedem ganz unterschiedlich gehandhabt und auch erklärt wird. Es gibt da wirklich keine allgemein gültigen Regeln.

Ich kann hier nur mal schildern, wie wir das mit unseren Produkten und Empfehlungen handhaben.

Alle unsere Produkt-Sets mit Anleitung sind so ausgelegt, dass man keinerlei wie auch immer gearteten äußeren / höheren "Mächte" anruft. Man arbeitet mit dem eigenen Willen, man gewinnt Klarheit über die eigenen Ziele, sendet die eigenen Wünsche, bittet um Hilfe beim Universum, den Engeln oder der uns alle umgebenden Energie – ganz nach den eigenen Vorstellungen. Es wird also nichts "eingeladen", wovor man sich schützen muss. Dementsprechend regen wir auch nicht zu einem Schutzkreis an.

Wer mit Hunden liegt, steht mit Flöhen auf.

Man kann Ziele/Gedanken mal mit Menschen vergleichen. Wer sich nur mit Freunden umgibt, mit liebevollen Menschen, denen er mit Liebe begegnet, der braucht dort auch keinen Schutz!

Erst wenn man sich in zweifelhafte Gesellschaft begibt, vielleicht auf nicht ganz korrekten Wegen zu einem Ziel kommen möchte, ein Risiko eingeht um etwas durchzusetzen, dann wäre das vergleichbar mit einer Ansammlung fremder Menschen, in deren Gegenwart man sich hilflos und unwohl fühlt und vielleicht das Bedürfnis hat, seine Handtasche etwas fester an sich zu pressen.

Soviel zu SCHUTZkreisen.

Nicht jeder Kreis ist ein Schutzkreis.

Nun ziehen manche Menschen aber aus ganz anderen Beweggründen einen Kreis. Es ist dann vielleicht eher ein Weihen des Ortes, um diesen vom schnöden Wohnzimmer in den Ritualplatz zu verwandeln. Vielleicht mit einem Kreis aus Kerzen oder mit einer langen weißen Kordel die geschlossen im Kreis um einen herumliegt.

Dann ist es ein Kreis, in dem die eigene Kraft konzentriert wird, in dem man mit der Magie ungestört ist … Das ist also ein ganz anderer Ansatz. Er dient der Abgrenzung der magischen Zeit zum Alltag und zur alltäglichen Umgebung.

Man kann natürlich alle unsere Ritual-Sets um diese persönlichen Vorbereitungen (und die Nachbereitung beim Auflösen des Kreises) ergänzen. Vielleicht gibt es etwas, was einen in eine besonders magische Stimmung versetzt oder die Sinne schärft.

Wenn man mal an die oft gewählte Variante denkt, den Raum um sich herum in Gedanken "mit weißem Licht zu füllen", dann ist das eine Anregung zur Meditation und Visualisierung. Wer Meditieren mag, der wird dieser Anregung gerne nachkommen. Wer – wie ich – eher ungeduldig ist, der würde sich nur die Freude an der Magie mit dieser erzwungenen Langsamkeit verderben.

„Warum muss ich das bei abnehmendem / zunehmendem Mond machen?“

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„Warum muss ich das bei abnehmendem / zunehmendem Mond machen?“

Der beste Zeitpunkt ist bei jedem Ritual anders. Während man ein Ritual entwickelt oder plant, muss man sich entscheiden, ob das Grundthema des Rituals Wachstum oder Abnahme ist. Nach dieser Entscheidung kann man dann beispielsweise auch den Zeitpunkt auswählen.

Das einfachste System umfasst nur den zunehmenden oder abnehmenden Mond.

Die zunehmende Phase des Mondes wird in der Magie für Rituale genutzt, die ein positives, aufbauendes, zunehmendes, vermehrendes, wachsendes Ziel haben. 
Ein bis zwei Tage vor dem Vollmond-Zeitpunkt sind die Energien besonders stark.

Bei abnehmendem Mond führt man dann die Rituale aus, bei denen etwas schwinden, abnehmen, sich auflösen soll. Auch diese Energien sind ein bis zwei Tage vor dem Dunkelmond-Zeitpunkt besonders stark.

Vollmond, Dunkelmond und Neumond.

Im Idealfall kann man direkt die Stunden vor dem Vollmond oder Dunkelmond als Zeitpunkt wählen. Man muss nur die Zeit so berechnen, dass man beim Wechsel der Mondphasen auch definitiv mit der magischen Handlung fertig ist und zum Beispiel auch alle Kerzen dann schon heruntergebrannt sind. Wenn um 23:30 Uhr Vollmond ist, dann nimmt der Mond ab 23:31 Uhr schon wieder ab!

Klassische Beispiele für Wachstum:

Schutz verstärken, Liebe anziehen, Harmonie herstellen, Erfolg begünstigen, Mut fassen.

Beispiele für Abnahme:

Streit vermindern, Krankheit verbannen, Blockaden durchbrechen, Ängste loslassen.

„Was bedeutet „Gleiches erzeugt Gleiches“ eigentlich?“

Gleiches erzeugt Gleiches in der Magie. Schwarze Magie, weiße Magie

„Was bedeutet "Gleiches erzeugt Gleiches" eigentlich?“

Alle Formen der Magie beruhen unserer Meinung nach im weitesten Sinne auf dem System der Sympathiemagie.
Ausnahmen bilden die Magieformen mit einem religiösen Hintergrund und dessen Regeln und ausführlichen Anleitungen (Voodoo, Santeria etc).

Bei der Sympathiemagie geht man davon aus, dass Dinge die sich ähneln energetisch auch zusammenhängen.

Eine Person ähnelt einer Puppe oder einem Foto, ein Gegenstand seiner Zeichnung oder Miniatur, eine Firma ihrem Logo und für viele weitere Dinge gibt es Symbole (Herz = Liebe, Kleeblatt = Glück usw.) anderes wird auf Grund der Eigenschaften gewählt (Magneten ziehen an, Honig versüßt …).

Wenn nun der eine Gegenstand in einem Ritual manipuliert wird, dann wirkt sich diese Manipulation nach den Regeln der Sympathiemagie auch auf das andere Objekt aus.

So kann man beispielsweise Bilder, Symbole und Ähnliches in einem Mojo-Beutelchen zusammenfassen – als Glücksbringer, der eben jene Dinge anziehen soll.

Der Wortteil "Sympathie" im Wort "Sympathiemagie" ist von der Bedeutung her nicht dem gebräuchlichen "Du bist mir sympathisch." zuzuordnen, sondern analog zum griechischen Ursprung des Wortes ("sympathikos – mitleidend") so wie in der medizinischen Bedeutung ("miterkrankt") zu sehen.

Ein anderer Aspekt, bei dem man diese Analogien unbedingt beachten sollte, sind die eigenen Beweggründe, ein Ritual durchzuführen. Alle Energien, die in das Universum hinausgesendet werden, kommen zu einem selbst zurück.

Negative Rituale voller Neid oder Hass werden nur weiteren Neid oder Hass schüren, lichtvolle Rituale voller Liebe und Freude bringen Ihnen diese Dinge vielfach zurück.

„Was ist eigentlich der Dunkelmond?“

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„Was ist eigentlich der Dunkelmond?“

Jeden Monat gibt es eine Nacht, in der kein Licht vom Mond auf uns scheint. Der Mond ist dunkel. In vielen Kalendern wird der Dunkelmond-Zeitpunkt mit einer Uhrzeit angegeben, allerdings wird dieser Zeitpunkt oft als "Neumond" bezeichnet. Magisch gesehen ist er aber erst in der darauf folgenden Nacht wieder da und beginnt erst dann als "Neumond" wieder neu zu wachsen.

Ähnlich wie die Vollmondnacht, so ist auch die Dunkelmondnacht magisch.

Wenn auch auf eine ganz andere Weise: Bittet man in der Vollmondnacht um Glück, Erfolg oder Liebe, so nutzt man die dunkle Nacht dafür, um Dinge loszulassen, aufzulösen oder zu beenden. Der Mond erreicht seinen dunkelsten Moment – und wir möchten uns in dieser Nacht von unseren dunkelsten Blockaden trennen.

Liebeskummer, Ängste, Traurigkeiten und ähnliche emotionale Altlasten, aber auch schlechte Angewohnheiten, Süchte oder schädliche Verbindungen kann man auflösen.

Man verwendet schwarze Kerzenbannendes Räucherwerk und Loslass-Rituale oder Reinigungs-Zauber, um dann – zusammen mit dem Neumond am nächsten Tag – fast wie neugeboren zu erstrahlen, neue Wege einzuschlagen und alte Dinge im Dunkel hinter sich zurück zu lassen.

2017
28. Januar (Sa) – im Wassermann um 1:06 Uhr
26. Februar (So) – in den Fischen um 15:58 Uhr
28. März (Di) – im Widder um 4:57 Uhr
26. April (Mi) – im Stier um 14:16 Uhr
25. Mai (Do) – in den Zwillingen um 21:44 Uhr
24. Juni (Sa) – im Krebs um 4:30 Uhr
23. Juli (So) – im Löwen um 11:45 Uhr
21. August (Mo) – im Löwen um 20:30 Uhr
20. September (Mi) – in der Jungfrau um 7:29 Uhr
19. Oktober (Do) – in der Waage um 21:11 Uhr
18. November (Sa) – im Skorpion um 12:42 Uhr
8. Dezember (Mo) – im Schützen um 7:30 Uhr

„Was für ein Ritual passt zum Dunkelmond?“ (Bannritual)

Was für ein Ritual passt zum Dunkelmond?

Die Dunkelmond-Nacht ist nicht weniger magisch, als die Vollmond-Nacht. Bittet man jedoch in der hellen Vollmond-Nacht um Liebe, Glück oder Erfolg, so nutzt man die dunkle Nacht des auch Schwarzmond genannten Zeitpunkts dafür, Dinge loszulassen, zu verbannen, aufzulösen oder zu beenden.

Bei speziellen Dunkelmond-Zaubern sollte es immer dunkel sein.
Der Zeitpunkt für einen passenden Zauber befindet sich also zwischen dem Einbruch der Dunkelheit am letzten Abend vor dem Dunkelmond-Zeitpunkt und der darauf folgenden Morgen-Dämmerung oder dem Dunkelmond-Zeitpunkt selbst. Je nachdem, was eher zutrifft. (Genauere Informationen im Kasten unten rechts.)

Loslassen im Schutz der Dunkelheit.

Wenn der Mond seinen dunkelsten Moment erreicht, dann sollten wir an unseren eigenen Dunkelheiten arbeiten! Wir sollten uns in dieser Nacht von allem trennen, was uns nicht gut tut: Liebeskummer, Ängste, Traurigkeiten und ähnliche emotionale Altlasten, aber auch schlechte Angewohnheiten, Süchte oder schädliche Verbindungen. Also ein Bannritual.

Bannzauber bei Dunkelmond.

Für einen einfachen Bannzauber zum Dunkelmond-Zeitpunkt braucht man nur wenige Zutaten, etwas Zeit und einen ruhigen Ort, an dem man ungestört ist.

Man benötigt eine einfache weiße Kerze, ein Stück weißes Naturpapier (etwa so groß wie eine Postkarte), einen wasserfesten schwarzen Stift, der auf Metall haftet und einen großen Eisen-Nagel. Es sollte ein Eisen-Nagel sein, kein Stahlnagel, weil Eisen starke schutzmagische Eigenschaften besitzt. Auch das Rosten des Eisens ist ein Teil dieses Zaubers. Anders als bei vielen anderen Zaubern sollte der Nagel jedoch nicht schon vorab rostig oder geschwärzt sein.

Beginnen Sie den Zauber damit, dass Sie den Nagel mit dem Stift komplett schwärzen, wobei Sie überlegen, was Sie loslassen möchten. 

Schwarzer Nagel Bannzauber Dunkelmond

Denken Sie darüber nach, was Sie für negative Emotionen spüren, welche Angewohnheiten, Dinge oder Gefühle Sie davon abhalten wirklich glücklich zu sein. Wenn der Nagel ganz schwarz ist, dann schreiben Sie diese Dinge auf das Papier.


Verwenden Sie dafür nur negative Worte. Also beispielsweise nicht "Liebe" sondern "Liebeskummer". Nicht "Person XY" sondern die Dinge, die Sie durch diese Person erleben: Etwa Mobbing, üble Nachrede oder Sie schildern die unerwünschten Gefühle, die diese Person in Ihnen weckt. Beginnen Sie die Liste mit den Worten "Ich verbanne hiermit …"

Wenn Sie fertig geschrieben haben, dann falten Sie das Papier einmal zusammen und bringen diesen Brief raus in die Natur. Das kann ein Park sein oder ein Gebüsch am Wegesrand, nur nicht der eigene Garten – man will die Dinge ja loswerden!

An diesem Ort legen Sie den Brief auf den Boden, treiben den Nagel durch das Papier tief in den Boden hinein und bedecken das Papier dann mit Sand/Erde. Gehen Sie dann zurück nach Hause, ohne sich nach dem Bannbrief umzusehen.

So wie das Papier nun langsam zerfällt, so sollen sich auch die Dinge auflösen, die auf dem Papier stehen. Tag für Tag wird deren Einfluss schwächer. Der Eisen-Nagel hält die Energien fest an dem Ort und leitet sie in die Erde ab.

Zuhause zünden Sie als Abschluss des Rituals die Kerze an.
Ihr Licht steht für die Hoffnung und die Zuversicht in dieser dunkelsten aller Nächte.

Viel Erfolg beim Verbannen!

Kleiner Tipp:
Der Dunkelmond steht immer in einem bestimmten Mondzeichen. Dieser Mondstand hat auch Einfluss auf die Magie der entsprechenden Nacht, denn der Mond spricht damit die jeweilige Qualität des Tierkreiszeichens an. Die Nacht bekommt dadurch eine bestimmte thematische “Färbung”. So eignet sich ein Dunkelmond im Krebs besonders, um an unerwünschten Emotionen zu arbeiten, während ein Dunkelmond in der Jungfrau besonders viel Hilfe bei gesundheitlichen Themen verspricht.

Beispiel: Dunkelmond am 19. Oktober um 21:11 Uhr
Das Ritual könnte im Oktober vom Einbruch der Dunkelheit am 19. bis um 21:11 Uhr durchgeführt werden. 

Im Sommer wäre es um diese Zeit aber noch nicht dunkel.
Der richtige Zeitpunkt wäre dann vom Einbruch der Dunkelheit am 18. bis zur Morgen-Dämmerung am 19., auch wenn der Dunkelmond-Zeitpunkt erst am Abend des 19. stattfindet.

Wann ist der nächste Dunkelmond?
Hier finden Sie unseren Mondkalender

Dieser Beitrag ist Teil der Oktober-Ausgabe unseres
monatlich erscheinenden Online-Magazins.

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„Was mache ich nach einem Ritual?“

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„Was mache ich nach einem Ritual?“

Punkt eins: Nicht zweifeln!
Punkt zwei: Nicht zweifeln!
Punkt drei: … nicht zweifeln!

Das Ritual ist beendet, die Reste sind gemäß der Vorgaben entsorgt, alle verwendeten Gegenstände sind wieder an ihrem Platz, der letzte Rauch vom Räucherwerk ist aus dem Fenster gezogen … Was nun?

In vielen Büchern wird darauf hingewiesen, dass man den Zauber vergessen soll, auf gar keinen Fall mit jemandem darüber reden darf oder die Magie nun bis zur Wunscherfüllung nicht mehr nutzen kann. Wir halten das alles für Unsinn.

1. "Den Zauber vergessen!"
Wie soll das gehen? Man hat sich mindestens stundenlang aber manchmal auch wochenlang mit diesem Zauber beschäftigt, hat ihn vorbereitet, ihn mit der eigenen Energie gefüllt. Dann hat man das Ritual gemacht. Es hat Emotionen geweckt, Eindrücke vermittelt, Kraft gegeben …

Und überhaupt dreht es sich ja um ein Thema, das immerhin bedeutend genug ist, um dafür magisch zu arbeiten, ein Thema, welches einem evtl. im täglichen Leben begegnet. Wie soll man das vergessen?

Gar nicht! Denn es geht nicht um das Vergessen, es geht um das Loslassen!
Wenn das Ritual beendet ist, ist es beendet. Man kann seine Eindrücke noch aufschreiben, falls man ein magisches Tagebuch führt, aber man kann es nicht mehr ändern. Man sollte jetzt auf keinen Fall mehr darüber nachdenken, was man anders hätte machen können, wo man sich vielleicht versprochen hat, ob es so denn auch wirkungsvoll ist etc. Noch viel weniger sollte man die Umwelt jetzt ständig nach Hinweisen absuchen, dass das Gewünschte eingetreten ist. Man sollte Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten haben und sich sagen, man hat sein Bestes gegeben. Mehr geht eh nicht.

Zweifel schwächen den Zauber und die ständige Suche nach überprüfbaren Ergebnissen hindern die Magie an der Arbeit.

Zur Verdeutlichung kann man sich einen Koch vorstellen, der sein Soufflee alle paar Minuten aus dem Ofen holt um nachzusehen, ob es schon aufgegangen ist…

2. "Mit keinem drüber reden!"

Zu einem Teil ist diese Regel wohl ein Überbleibsel aus den Zeiten der Inquisition, man tat gut daran wirklich KEINEM von der eigenen Magie zu erzählen. Zu einem anderen Teil ist es auch ein Bestandteil der magischen Richtungen, die einem nicht zutrauen, selbst zu urteilen.

Das man nicht dem nächstbesten Fremden auf der Straße von dem Ritual erzählt oder dem Bäcker an der Ecke, das muss hoffentlich keinem explizit erklärt werden. Aber wenn man beispielsweise eine Freundin hat, die im Idealfall selbst Magie wirkt oder zumindest solchen Dingen offen gegenübersteht oder man kennt jemanden, der schön länger magisch arbeitet und möchte seine Meinung hören, dann gibt es keinen Grund der Welt, warum man nicht darüber reden sollte.

Wenn keiner darüber reden würde gäbe es keine Bücher, keine Lehrer, keinen Wissensaustausch.

3. "Keine Magie wirken, bis zur Wunscherfüllung!"
Das sichere Ende fast jeder magischen Karriere. Wer ernsthaft behauptet, er hätte nie Rohrkrepierer fabriziert, der lügt. Grade am Anfang stellt man sich einfach oft selbst ein Bein. Formuliert falsch, erkennt dadurch die Wunscherfüllung nicht oder hat mit Zweifeln und Grübeln einfach alles an der Entwicklung gehindert.

Das man nicht gleich am nächsten Tag erneut ein Ritual zum selben Thema abhält, es sei denn dies ist Bestandteil des eigentlichen Rituals (7-Tage-Ritual etc), gehört zum Thema "Loslassen" und ist entsprechend behandelt worden.

Ansonsten ist es eher empfehlenswert, die Magie auszuüben, wann immer man die nötige Energie und einen Anlass hat. Man kann sich auch einfach in magischen Techniken üben, indem man vielleicht Dankesrituale ausübt, für Freunde (nur mit deren Einverständnis!) magisch tätig wird oder eigene Rituale für imaginäre Fälle ausarbeitet um die Ritualentwicklung zu üben und Routine bei den Analogien zu bekommen.

Wie in jedem Handwerk macht auch in der Magie die Übung den Meister und man lernt aus Fehlern.

„Wie oft darf man zaubern?“

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Wie oft darf man zaubern?

Eine Frage, die immer wieder gestellt wird und auf die wir deshalb hier eingehen möchte. Wie immer gibt es keine festen Regeln, wir können also nur erläutern, was wir selbst für praktikabel halten.

Die magische Drei führt zur magischen Sieben.

Eine klassische Regelung besagt, man soll sich drei Tage Zeit nehmen, um das Ritual vorzubereiten, einen Tag für das eigentliche Ritual und drei weitere, um es ausklingen zu lassen.

Man kommt so auf die "magische Sieben". Theoretisch kann man also ein Ritual pro Woche durchführen. Praktisch sieht das oft etwas anders aus, denn manchmal möchte man ein Ritual so dicht wie möglich am Vollmond oder am Dunkelmond ausüben - der magisch stärksten Zeit. Oder man benötigt speziell den Neumond, für einen Neuanfang …

Manchmal geht die Dringlichkeit vor.

Andererseits gibt es Rituale, die mit einem bestimmten Zeitpunkt verknüpft sind, etwa einer Prüfung oder einem wichtigen Gespräch. Diese sind nicht so stark vom Mond selbst abhängig und passen so manchmal auch in die Wochen dazwischen. Auch bei diesen Zaubern sollte man jedoch die Mondphase beachten und den Zauber dann danach ausrichten, zu welcher Phase er durchgeführt werden soll.

Manchmal möchte man sich Zeit lassen.

Bei einem Ritual welches einem besonders am Herzen liegt, dessen Dringlichkeit aber nicht direkt von einem Zeitfaktor oder einem speziellen Zeitpunkt abhängt, kann man gut nach den Mondphasen vorgehen.

Möchte man beispielsweise ein Ritual ausüben, welches positives Wachstum in irgendeiner Form hervorbringt, so beginnt man die Vorbereitungen am Tag nach dem Dunkelmond. Also an dem ersten Tag der zunehmenden Mondphase: Neumond.

Den idealen Zeitpunkt zur Ausführung sucht man sich hingegen so nah wie möglich am Vollmond. Also hat man fast zwei Wochen Zeit für die Entwicklung und die ganze Arbeit fällt bereits in die begünstigende Mondphase. Dementsprechend erlaubt diese Technik maximal zwei Rituale in vier Wochen.

Was lange währt, wird am Ende gut!

Dies ist aber wohl nur anwendbar, wenn man kein sehr ungeduldiger Mensch ist. Man würde sich mit dieser erzwungenen Langsamkeit sonst nur die Freude an der Magie nehmen. Auch für kleinere Wünsche oder Begünstigungen ist das oft etwas viel Aufwand.

„Wie schnell wirkt ein Ritual?“

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Wie schnell wirkt ein Ritual?

Es wirkt gesagt, dass Magie umso stärker wirkt, je mehr Energie man hineinsteckt.

Dementsprechend wirkt ein Ritual auch schneller, je mehr Energie man hineinsteckt. Weitere verlässliche Auskünfte kann man dazu aber leider wirklich nicht geben.

Oft heißt es, es sollte sich innerhalb eines Mondes (also 28 Tagen) etwas verändert haben.

Sonst hat man vielleicht unbewusst am falschen Punkt angesetzt, das Ritual nicht ernsthaft genug durchgeführt oder die eigenen Möglichkeiten extrem überschätzt. Denn auch beim Einsatz von Magie muss man das Ganze unbedingt realistisch halten.

Nicht alles ist möglich!

Mit Hilfe eines Zaubers werden positive Energien gerufen, Tore geöffnet, Möglichkeiten erschlossen, Unterstützung angezogen – aber man wird leider auch mit einem Ritual nicht über Nacht Lottomillionär, wenn man denn gar keinen Schein abgibt. Und man findet auch keinen neuen Job, wenn man sich nicht bewirbt. Und die neue Liebe wird auch nur ganz, ganz selten direkt nach Hause geliefert, weil man sich draußen gar nicht erst umgesehen hat.

Möchten Sie schnelle Ergebnisse erzielen, sollten Sie sehr viel Sorgfalt walten lassen.

Ein Ritual sollte man gut planen und gewissenhaft vorbereiten.
Die Brenndauer der Kerzen ist da ein gutes Beispiel. Müssen Sie vielleicht später noch weg, das Ritual unterbrechen, die Kerze kann nicht ganz abbrennen? Das sind keine guten Voraussetzungen … Wählen Sie die Brenndauer passend zu Ihren Zielen oder organiesieren Sie die Zeit passend zur Brenndauer.

Auch das Ende des Rituals gehört mit in die Planung.

Muss noch etwas ins Wasser geworfen werden? Dann muss man schon vorher wissen, wann und wo man das erledigen will. Sollen die Wachsreste vergraben werden? Dann sollte man auf dem abschließenden Spaziergang eine kleine Schaufel parat haben …

Diese Art von investierter Energie unterstützt jedes Ritual in Wirksamkeit und Geschwindigkeit!

„Kann man die Reste von Kräutern bzw. Ölen aus Ritualen weiter verwenden?“

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„Kann man die Reste von Kräutern bzw. Ölen aus Ritualen weiter verwenden?“

Viele Dinge, die in einem Zauber verwendet werden, sind reine Werkzeuge. Der Kerzenhalter, das Räuchergefäß, die Feuerschale und ähnliche Gegenstände. Da stellt sich diese Frage meist gar nicht erst, ob diese noch weiterverwendet werden können.

Es gibt aber Dinge, die speziell zu einem einzigen Zauber gehören.

Manchmal stellt man eine Räuchermischung oder ein Öl speziell für diesen einen Zweck her, zieht eine eKerze oder mischt ein Pulver. Die Zutaten werden ganz und gar auf das eine Ritual (bzw. auf dessen Ziel) ausgerichtet.

Solche Dinge sind ein wesentlicher Teil des Zaubers und sollten daher auch nur für dieses Ziel verwendet werden.

Das muss sich allerdings nicht auf eine einzige Anwendung beschränken.

Wenn man vielleicht ein Räucherwerk zusammengestellt hat, um einen neuen Arbeitsplatz zu finden, dann nutzt man dieses zunächst im eigentlichen Ritual (also beispielsweise bei der Wunschformulierung). Später kann man damit dann noch Bewerbungs-Unterlagen vor dem Absenden abräuchern​ oder sich beim Schreiben von Online-Bewerbungen mit dem Rauch umgeben. Dies zählt alles zum ursprünglichen Zauber!

Wenn man einen Talisman in einem Ritual mit einer speziell dafür hergestellten Räuchermischung geweiht hat, dann kann man diesen Talisman auch noch öfter mit dem Räucherwerk aufladen. Nicht aber Gegenstände für andere Zwecke!

Beim Loslassen lieber ganz loslassen!

Sollte es sich um ein bannendes Ritual handeln, etwa eins zum Loslassen oder Verabschieden, dann sollte man nach dem Ritual auch wirklich alles loslassen – auch Reste.

Gerade, wenn es sich um ein schmerzliches oder sehr emotionales Thema handelt, möchte man ja nicht bei der nächsten Verwendung der Zutaten (etwa durch den Duft) wieder daran erinnert werden. Übriggebliebene Kräuter können beispielsweise als Opfergabe in der Natur verstreut werden.

Natürlich gibt es Ausnahmen.

Anders verhält es sich, wenn man ein Ritual zwar selbst zusammenstellt, aber die Zutaten nicht selbst mischt / herstellt, sondern diese anhand der Farbzuordnung oder der thematischen Zuordnung aus einem Sortiment aussucht.

Diese universellen Kräutermischungen oder Ritualöle, Pulver oder ähnlichen Zutaten kann man dann selbstverständlich innerhalb des Themengebietes auch noch für andere Rituale verwenden.

Die eigene Note …

Wer gekaufte Zutaten zusätzlich energetisieren möchte, kann davon die benötigte Menge abfüllen und nur diesen Teil gesondert für das bevorstehende Ziel weihen / aufladen.

Mit diesen persönlich auf ein Ziel ausgerichteten Zutaten verhält es sich dann wieder, wie am Anfang beschrieben.

„Wie finde ich die richtigen Zutaten für ein eigenes Ritual?“

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„Wie finde ich die richtigen Zutaten für ein eigenes Ritual?“

In der Magie gibt es viele Wege, die zum Ziel führen. 
Viele verschiedene Arten der Magie, Hunderte von magischen Richtungen, Abertausende von Rezepten …

Man kann sich auf diese überlieferten Rezepte oder auch auf fertig vorbereitete Ritualsets verlassen und damit ganz zauberhaft an das persönliche Ziel kommen.

Aber was macht man, wenn man einfach nichts Passendes finden kann? Kein Buch schildert GENAU die Lösung zur eigene Situation, kein Hersteller nennt EXAKT das persönliche Ziel bei den magischen Werkzeugen, keine Freundin hat je einen Zauber ausgeführt, der hundertprozentig passen würde, kein Freund hat DAS Geheimrezept für ein Ritual …

Was soll ich denn jetzt machen?

Ein guter Startpunkt ist ein Zauber, den man schon mal erfolgreich durchgeführt hat oder einer, von dem man gelesen hat und davon fasziniert war, auch wenn dieser für ein etwas anderes Thema gestaltet war. Dieser muss dann "nur noch" angepasst werden. Man braucht also "nur" die richtigen Zutaten und weitere Informationen.

Und das ist der Punkt, an dem viele nicht wissen, wie sie diese Ersetzungen eigentlich vornehmen sollen. Die Angst etwas falsch zu machen ist oft viel zu groß. Welche Farbe ist richtig? Was für Kräuter nutze ich? Brauche ich Kerzen?

Magische Ordnungsprinzipien sind die Rettung!

Wie oft liest man – etwa bei Kräutern – welchem Element, welchem Planeten, welcher Farbe, welcher Eigenschaft oder welcher Gottheit diese spezielle Pflanze zugeordnet wird.

Wenn man sich noch nicht über die Zusammenstellung eigener Rituale Gedanken gemacht hat, dann fragt man sich vielleicht,
was man mit diesem Wissen überhaupt soll. Aber diese Information erweist sich als wirklich nützlich, auf der Suche nach Zutaten!

Die wichtigste Frage: Was will ich erreichen?

Wenn ich mir Gedanken über mein Ziel mache, dann kann dieses garantiert mit einem der üblichen Ordnungsprinzipien verbunden werden. Dafür muss man neben dem eigentlichen Ziel auch die eigene Motivation betrachten. Und die Art, wie man an dieses Ziel gelangen will. Muss es schnell gehen? Ist es etwas, dass über die Zeit wächst? Will ich etwas anziehen oder loslassen? Habe ich ein konkretes Ziel oder eher eine generelle Richtung?

Beispiel 1
„Ich möchte etwas beschleunigen, Dampf machen, ich brauche die Kraft um Hindernisse „niederzubrennen“ und mein Ziel zu erreichen, ich brenne für etwas und will es unbedingt haben!“

Dies ist eine Aussage, die sicher nicht jeder so formulieren würde, es schwingt eine gewisse Aggressivität mit, es hat vielleicht sogar etwas zerstörerisches, zweifellos ist es der WILLE, der durchgesetzt werden soll. Das muss aber nicht negativ sein!

Auf jeden Fall deutet es darauf hin, dass jemand der ein Ziel so erreichen möchte und die Worte so wählen würde ganz hervorragend mit dem Element Feuer arbeiten kann.

Wenn man das weiß, dann kennt man mögliche Zutaten (alle Pflanzen, Steine, Metalle etc. die dem Feuerelement zugeordnet werden), weiß welche Farbe verwendet werden sollte (rot oder orange), in welcher Anzahl beispielsweise Knoten gemacht werden würden (1, 3 oder 9), dass die beste Zeit der Durchführung der Mittag wäre und man sich bei dem Ritual idealerweise Richtung Süden wendet.

Mit etwas Nachforschung gibt die Zuordnung zum Element Feuer noch viele weitere Informationen preis: passende Symbole / Runen, assoziierte Krafttiere, mythische Kreaturen, den zugeordneten Engel und noch vieles mehr. Auch weiß man nun, dass man eher ein Ritual durchführen wird, in dem etwas brennt oder verbrannt wird, als eines, wo man etwas vergräbt oder ins Wasser wirft …

Beispiel 2
„Ich möchte ein zauberhaftes Ritual machen, mit sinnlichen Düften und sanfter Musik, möchte gar nichts bestimmtes durchsetzen sondern nur dem Universum mitteilen, dass ich bereit bin für eine neue Liebe. Noch ohne konkrete Vorstellungen, nur als Schritt in die richtige Richtung, als Ende des vorangegangenen Lebens-Abschnitts!“

Diese Aussage könnte sich kaum mehr von der vorherigen unterscheiden. Sie ist viel weniger zielgerichtet, es geht um die Magie an sich, ein magisches Fest, ein Ritual um einen Wendepunkt zu kennzeichnen, es braucht also eigentlich eher eine grundsätzliche Richtung und viel Raum für eigene Kreativität und das Bauchgefühl.

Ich könnte mir vorstellen, dass jemand der seinen Wunsch so formuliert, sich von der folgenden Aufzählung angesprochen fühlen würde: „Verbindung, Liebe, Leidenschaft, Romantik, Verführung, Sinnlichkeit, Fruchtbarkeit, Wachstum.“ und damit wäre klar, dass alles was dem Planeten Venus zugeordnet ist in diesem Fall passend wäre. Damit wären alle oben genannten Informationen wieder recherchierbar. Zutaten, Farben, Zahlen, Zeiten, Symbole etc. 

Habe ich gesagt, dass viele Wege ans Ziel führen?

Das ist richtig, denn denkbar wäre im Beispiel 2 auch eine Zuordnung zum Engel Chamuel, zur Göttin Aphrodite oder etwa zum Herz-Chakra. Beispiel 1 könnte auch mit dem Sternzeichen Widder, dem Planeten Mars oder der Rune Tiwaz/Tyr erreicht werden. Auch für diese Ordnungssysteme gibt es Informationen zu möglichen Zutaten und magischen Handlungen!

Welches man wählt? Das gewählte System sollte unbedingt zu einem selbst passen und die eigene Vorstellung von Magie unterstreichen.

Wer generell nicht mit Engel-Energie arbeitet, der fühlt sich vielleicht seltsam dabei, den Wunsch dem Engel Chamuel zur Aufgabe zu machen, wer von Gottheiten kaum mehr als die Namen kennt, wird sich sicherlich nicht vertrauensvoll an die Göttin Aphrodite wenden wollen, wer Runen negativ assoziiert, wird mit ihnen keinen Blumentopf gewinnen.

Es muss sich richtig und gut anfühlen!

Man kann also auch mal etwas Neues ausprobieren und über den eigenen Tellerrand schauen. Aber die Magie ist keine bittere Medizin. Sie ist nicht wirkungsvoller, wenn man sich aufopferungsvoll durch ein ungeliebtes Ritual gequält hat.

Anders als in der katholischen Kirche gibt es in der Magie keine Extra-Punkte, für "beim Beten besonders wundgescheuerte Knie".

Die Magie ist eine Bereicherung das Lebens, eine Freude, ein zauberhaftes Fest. Und sobald man das Motto der Party kennt, kann man auch die Dekoration auswählen!

„Warum gibt es bei Euch keine Anna Riva Öle?“

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„Warum gibt es bei Euch keine Anna Riva Öle?“

Wir haben unsere eigenen, handgefertigten Ritualöle. Diese sind nach den wichtigsten Farben in der Magie benannt, haben aber auch eine Liste der Anwendungsgebiete auf der Verpackung. Sie können auf Wunsch zusammen mit den passenden Ritualkerzen und dem entsprechendem Räucherwerk verwendet werden, welches ebenfalls nach dem Farbsystem sortiert ist.

Unsere Öle bestehen alle aus ätherischen Ölen und pflanzlichen Zusätzen. Sie kommen selbstverständlich völlig ohne künstliche Färbung aus und sind in ihrer lichtgeschützten Verpackung bis zu einem Jahr haltbar. Auf Wunsch können wir Ihnen alle enthaltenen ätherischen und fetten Öle nennen. Bei Allergikern ist das wichtig.

Grade die eingeschränkte Haltbarkeit halten wir für ein wichtiges Qualitätsmerkmal dieses Naturproduktes. Leider können uns selbst die Importeure und Großhändler der bekannten „Anna Riva™ Öle“ keine Inhaltsstoffe nennen, uns nicht beantworten, ob die offensichtliche Färbung mit natürlichen Farben vorgenommen wird, ob es sich um eine Mischung ätherischer Öle oder synthetischer Duftöle handelt und wie die extrem lange Haltbarkeit dieser Mischungen zustande kommt, die in +3-Liter-Kanistern (!!!) zur Selbstabfüllung angeboten werden. Nebst Chemikalien zum „Verschnitt“ der Öle. *

Wir möchten diese Fragen aber beantworten können, der Umwelt und auch der Gesundheit des Anwenders zuliebe.
Außerdem verstoßen diese Öle ohne die Angaben der Inhaltsstoffe gegen das geltende deutsche Kosmetikmittel-Gesetz, sie werden aber trotzdem oft zur Anwendung auf der Haut angepriesen.

Aus all diesen Gründen finden Sie diese Öle nicht in unserem Sortiment.

(* Auf Wunsch teilen wir Ihnen gerne die Webseite des Herstellers mit, damit Sie sich selbst ein Bild davon machen können, welche Hilfsmittel dort angeboten werden.)

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