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Glückstage und Feiertage – Übersicht

Glückstage und Feiertage – Übersicht

Neben den klassischen Feiertagen des Jahreskreises hat das Jahr viele Tage zu bieten, an denen verschiedenen Sitten, Überlieferungen oder Brauchtümern nach magische Feierlichkeiten stattfinden oder besondere Energien vorherrschen sollen. Die Liste dieser besonderen Tage und Glückstage wird laufend erweitert.

Auch Unglückstage werden an dieser Stelle der Vollständigkeit halber genannt:
Die zweiunddreißig Unglückstage eines jeden Jahres
Der Tag der schwarzen Magie

Um alle bisher beschriebenen Feiertage eines Monats anzuzeigen, einfach den gewünschten Monat in der folgenden Tabelle anklicken:

11. Oktober – Meditrinalia für Gesundheit und Glück

11. Oktober – Meditrinalia für Gesundheit und Glück

Die Meditrinalia waren ein altrömisches Weinfest, welches am 11. Oktober stattfand. An diesem Tag wurde der neue Most erstmals gekostet, nachdem zuvor ein Trankopfer (Libation) dargebracht worden war.

Der Name des Festes wurde von mederi („heilen“) abgeleitet, da man den neuen Most mit eingekochtem Most des Vorjahres vermischte und dem so gemischten und durch die Opfergabe gesegneten neuen Wein besonders gesundheitsförderliche Wirkung zuschrieb. Er sollte so gegen alte und neue Krankheiten helfen.

Überlieferungen zufolge wurden dabei die folgenden Worte gesprochen: Novum vetus vinum bibo, novo veteri morbo medeor. („Ich trinke neuen und alten Wein, um von neuer und alter Krankheit geheilt zu werden.“) Die antiquarischen römischen Schriftsteller haben vermutlich zum Namen des Festes eine Heilgöttin Meditrina konstruiert.

In manchen Schriften ist der 11. Oktober aber als feriae Iovi („Festtag des Iuppiter“) ausgewiesen, man geht daher davon aus, dass die Meditrinalia wie auch andere Weinfeste, dem Iuppiter geweiht waren.

Und so ist es Brauch, heute eine Flasche Wein oder Traubensaft zu teilen und einen Teil davon angemessen zu opfern. Sei es für Jupiter, der in der Magie als der große Glücksbringer gilt, oder für die Göttin Meditrina als Symbol der Gesundheit und Heilung.

Aber unbedingt dran denken: Der größere Teil beim Teilen geht in das Trankopfer! Wobei es da um die Teile als solche geht. Begeht man dieses Trankopfer-Zeremonie mit zwei anwesenden Personen, so bekommt jeder etwa ein Drittel des Weines/Saftes, nur ist das Trankopfer-„Drittel“ dann etwas größer als die beiden anderen, teilt man mit drei anwesenden Personen, so ist das Trankopfer ein großzügig bemessenes „Viertel“ usw.

Dieser Anteil wird in der Natur an einem schönen (heiligen) Ort über passenden Objekt(en) vergossen, welche direkt auf den Erdboden liegen. Edelsteine oder Schmuckstücke bieten sich dafür besonders an. Dabei trinken die Anwesenden den Wein / Saft und wünschen sich gegenseitig Glück und Gesundheit.

Die Gegenstände können von den Teilnehmern der Libation danach ein Jahr lang als Talisman für Glück / Gesundheit verwendet werden. Am nächsten 11. Oktober wird die Zeremonie dann wiederholt, um den Glücksbringer wieder für ein Jahr zu segnen.

31. Oktober – Samhain (auch Samuin oder Samain) … und wie es zu „Halloween“ kam.

Samhain Halloween - 31. Oktober

Das irische Wort Samhain bedeutet "Ende des Sommers".
Abgeleitet vom altirischen Wort "Samfuin" (Sam – Sommer,
Fuin – Sonnenuntergang / Ende), bezieht es sich auf den
1. November, nach keltischen Kalendern der Tag des Winteranfangs. Einen Herbst kannten die Kelten den Überlieferungen nach nicht, nur Sommer und Winter.

Die Aussprache des irisch-gälischen Wortes variiert bereits innerhalb Irlands (je nach Gegend) von "sow an" über "soow an" bis "sow ehn". Die geläufigste Aussprache ​klingt in etwa nach Sa-u-in.

Samhain ist das Fest der Toten.

In der Nacht auf den 1. November (oder klassisch am 11. Dunkelmond im ​Mondjahr), sind Überlieferungen zufolge die Tore zwischen den Welten der Lebenden und der Toten durchlässig.

Dies ermöglicht den verstorbenen Ahnen in dieser Nacht auf der Erde zu wandeln, um ihre Familie zu besuchen. Um ihnen den Weg zu leiten, stellte man Kerzen in den Fenstern auf und feiert ein Fest zu Ehren der Verstorbenen. Die Familie sitzt dafür bei einem Festmahl zusammen und es gibt gedeckte Plätze für die verstorbenen Familienmitglieder. Geschichten werden erzählt, es werden Erinnerungen geteilt – die Toten werden in den Worten der Anwesenden lebendig.

Um dem Aspekt des Toten-Festes etwas ruhigere und besinnlichere Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, gedenkt man der Toten mit kleinen Kerzen. Traditionell nutzt man dafür halbe Walnuss-Schalen, die mit einem Docht und Wachs gefüllt zur Kerze gewandelt wurden. Diese lässt man dann in einer Schale Wasser schwimmen.

Beim Entzünden jedes Kerzen-Schiffchens nennt man den Namen und spricht einige tief im Herzen gefühlte Worte in die Flamme. Je ein Licht und einen persönlichen Gruß, für jeden wichtigen Vorfahren, jeden verstorbenen Angehörigen, jeden geliebten Menschen und auch für jedes geliebte Haustier.

Wenn diese nun durch die geöffneten Tore aus der Anderswelt zu uns herüber schauen, erreicht sie dieser liebevolle Gruß.

Über Geister und Orakel …

Auch Orakelspiele, in denen die Toten befragt werden, sollen an diesem Abend auf Grund der offenen Tore zwischen den Welten besonders von Erfolg gekrönt sein.

Vorsicht nur mit dem Beschwören von Geistern in dieser Nacht.
An dieser Stelle Goethes "Zauberlehrling" als Warnung:
„Die ich rief, die Geister, werd’ ich nun nicht los.“

Warum verkleidet man sich zu Halloween?

Da einige Interpretationen der heidnischen Bräuche sagen, dass die Geister der Verstorbenen die in dieser Nacht offenen Tore keineswegs wohlwollend durchschreiten, sondern sich an den Lebenden rächen und ihnen Unheil bringen wollen, wurde es ein Brauch sich zu verkleiden.

Einerseits um von den Geistern nicht erkannt zu werden, andererseits um diese selbst zu erschrecken und so in die Flucht zu schlagen.

Samhain gilt auch als Hexen-Silvester.

Besonders in neuheidnischen Traditionen und im Hexentum wird dieser Abend als Abschluss der vergangenen 12 Monate gefeiert. Dies beruht wahrscheinlich auf dem alten (irischen) Brauch, am 31. Oktober alle Herdfeuer zu löschen, alte Dinge zu verbrennen und räuchernde Kräuterbündel durch Straßen und Häuser zu tragen, um alle negativen Energien der vergangenen 12 Monate zu vertreiben.

Danach wurde das Herdfeuer frisch entzündet und gesegnet – für die kommenden 12 Monate.

Um diesen alten Brauch zu einem modernen Ritual umzuwandeln, kann man beispielsweise passendes Räucherwerk entzünden und nach und nach "das vergangene Jahr" verbrennen – symbolisiert durch Holzstücke oder Ritualpapiere auf denen man die Dinge niedergeschrieben hat, von denen man sich in den kommenden 12 Monaten nicht wieder negativ beeinflussen lassen möchte. Sorgen, (Liebes-)Kummer, schlechte Angewohnheiten, etc.

Mit dem letzten Papierstück zündet man dann eine Kerze für das kommende Jahr an. Diese sollte aus natürlichem Wachs (Bienenwachs oder pflanzlichem Stearin) sein und mit einem passenden Segnungs-Öl 

für Glück und Freude in anziehender Weise geölt werden. (Hier klicken für weitere Informationen zum Ölen von Kerzen.)

Aus der Rübe wurde der Kürbis.

Ebenfalls aus Irland stammt wohl der Ursprung des Brauches, Kürbisse zum Halloween-Fest aufzustellen – auch wenn es ursprünglich wohl eine beleuchtete Rübe war.

Einer Sage nach fing dort ein Mann namens Jack Oldfield durch eine List den Teufel ein und hat ihn nur gegen das Versprechen freilassen, dass er "Jack O" fortan nicht mehr in die Quere kommen würde. Nach Jacks Tod kam er nach seinem Pakt mit dem Teufel natürlich nicht in den Himmel, aber auch in die Hölle durfte Jack nicht, da er dem Teufel ja dort begegnen würde. Der Teufel erbarmte sich und schenkte ihm eine Rübe und eine glühende Kohle, damit die unruhige Seele durch das Dunkel wandern könne.

Da in den USA eher Kürbisse als Rüben zur Verfügung standen, wurde dort stattdessen einen Kürbis ausgehöhlt, um der Sage gerecht zu werden. Dieser Kürbis ist seither als Jack O’ Lantern bekannt.

Die Kirche und das Halloween-Fest.

Papst Gregor IV verfügte im Jahre 837, dass – als Umwandlung des heidnischen Samhain – am 1. November als "Allerheiligen" (gefolgt von Allerseelen am 2.11.) ebenfalls die Toten geehrt werden sollten.

Da sich der Samhain-Gedanke aber nicht vertreiben lassen wollte, führten die Protestanten, in deren Zuständigkeit die keltischen Bräuche fielen, im 16. Jahrhundert "All Hallowed Evening" (kurz Hallowe’en) als christliche Feier ein.

Traditionell nutzt man dafür halbe Walnuss-Schalen, die mit einem Docht und Wachs zur Kerze umgewandelt wurden, und lässt diese auf einer Schale Wasser schwimmen.

Wann feiert man Samhain?

Dieses Fest ist ein Mondfest und kann entweder an dem kalendarischen Termin oder nach dem Mondkalender gefeiert werden.


Das Fest entspricht weitestgehend dem gallischen "Trinox Samonis", welches Überlieferungen zufolge
von den historischen Kelten in der Nacht zum 1. November gefeiert wurde. Im ehemals
germanischen Raum wurde es hingegen meist am 11. November gefeiert.

Einer andere Tradition folgend, feiert man dieses Mondfest zum 11. Dunkelmond im ​M​ondjahr.
(Hier geht es zum Artikel Berechnung der Jahreskreis-Feste nach Sonne und Mond)

 Berechnung der Jahreskreis-Feste nach Sonne und Mond

Dieser Beitrag ist Teil der Oktober-Ausgabe unseres
monatlich erscheinenden Online-Magazins.

Nutzen Sie die Beitrags-Navigation, um durch alle Artikel dieser Ausgabe zu blättern

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Hexenladen Hamburg

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Zeitpunkt

Dies ist ein Zauber für den Abend des 31. Oktobers.

Hinweise:
Dieses Produkt enthält Zutaten tierischer Herkunft (Filz mit Wolle) und ist daher nicht vegan. Lesen Sie mehr über unsere Produkte mit Zutaten tierischer Herkunft. Das Wollfilz-Beutelchen tauschen wir auf Wunsch gerne gegen ein Baumwoll-Beutelchen aus. Ein Hinweis im Bemerkungs-Feld der Bestellung genügt.

Unsere Jahreskreis-Sets werden in einer sehr limitierten Anzahl alle zusammen an dem energetisch besten Tag von uns zusammengestellt und die Räuchermischungen und Öle angefertigt. Daher kann keine Nachproduktion erfolgen. Diese Sets sind also nur erhältlich, solange der Vorrat reicht.

13. November – Tag der schwarzen Magie

13. November – Tag der schwarzen Magie

Seit dem Mittelalter gilt der dreizehnte Tag nach dem Hexenfest Samhain (oder auch nach „Halloween“) als ein Tag der Dunkelheit, des Bösen, des Unglücks und der schwarzen Magie.

Es wird gesagt, dass an diesem Tag Schadenszauber, Verwünschungen, Geisterbeschwörung und Flüche besonders begünstigt sind. Böse Geister und Dämonen sollen dann ihr Unwesen auf der Erde treiben, um allen die schwarze Magie ausüben mit ihren dunklen Kräften zur Seite zu stehen.

An diesem Tag sollte man kein magischen Rituale ausführen, die ein positives Ziel haben. 
Wer sich (auf eigene Gefahr) an der Schadensmagie versuchen möchte, der muss zusätzlich zum Datum noch die Mondphase beachten: Bei zunehmendem Mond wünscht man seinen Feinden mehr Unglück, Krankheit, Streit, während man bei abnehmenden Mond ein Ritual durchführen würde, um jemanden von den positiven Dingen in dessen Leben zu trennen (Glück, Liebe, Gesundheit, Wohlstand etc.).

In diesem Zusammenhang erinnere ich noch einmal an einen wichtigen Grundsatz in der Magie: „Gleiches erzeugt Gleiches“. Wer negative Wünsche in die Welt hinaus sendet, der wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auch negative Energie ernten.

21. / 22. Dezember – Yule – Wintersonnenwende (auch Alban Arthuan)

Wintersonnenwende 21. / 22. Dezember

Im Moment der Wintersonnenwende steht die Sonne im Vergleich zu den Hintergrundsternen im sogenannten Winterpunkt. Schon steinzeitliche Kultstätten wie Stonehenge oder Ales Stenar erfassten diesen Zeitpunkt.

Die Sonnenwendfeste haben vor allem in den germanischen, nordischen, baltischen, slawischen und keltischen Religionen einen festen Platz.

Das Winterfest der vielen Namen …

Die Namen variieren etwas. Jul, Jule oder Jol, im Finnischen Joulu, im Estnischen Jõulud, im Englischen Yule und im Niederländischen Joel. Es ist unstrittig, dass das Wort Julfest bereits vor der Christianisierung in Gebrauch war.

Man kann das Fest auch mit seinem walisischen Namen "Alban Arthuan" ("Licht von Arthur") bezeichnen, passend zu den Namen "Alban Elued" für die Herbst-Tag-und-Nacht- Gleiche, "Alban Eiler" für die Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche und "Alban Heruin" für die Sommersonnenwende.

Yule-Feste im Laufe der Zeit.

In welcher Form genau die Germanen und andere Völker in Nordeuropa die Wintersonnenwende feierten, ist nicht bekannt. Die wenigen Berichte stammen alle aus christlicher Zeit. Daher ist es schwierig, aus den knappen Quellen der altnordischen Literatur, ein konkretes Bild der verschiedenen Feste zu gewinnen.

Mittwinter im Neu-Heidentum.

Im nordisch-germanischen Neu-Heidentum und besonders im Jahreskreis der Hexen ist das Mittwinterfest ein wichtiges Fest im Jahr. Man bedient sich der überlieferten Volksbräuche und Traditionen, um die Julzeit und das Mittwinterfest angemessen zu feiern.

Die Rückkehr des Lichtes wird gefeiert.

Wer einen ganzen immergrünen Baum ins Haus holt, um ihn entsprechend zu schmücken, der sollte einen lebenden Baum mit Wurzeln wählen. Es geht bei dieser Handlung um das Ehren von Lebenskraft und Unsterblichkeit. Abgeholzte Bäume tragen diese Energie nicht - ganz im Gegenteil

Die Räume werden beispielsweise mit Immergrün von Eibe, Fichte, Tanne, Buchsbaum, Stechpalme, Efeu oder Wacholder geschmückt, denen man schützende und heilende Kräfte zuschreibt. Diese Äste oder zu Kränzen gelegten Ranken werden mit roten Winter-Beeren, Nüssen und Äpfeln verziert.

Der Yule-Scheit und der Julklotz.

Traditionell wird an diesem Tag auch der große Yule-Scheit aus Eichenholz angebrannt. Dieser soll nun zwölf Tage und Nächte brennen, um der Sonne Kraft für ihre Wiedergeburt zu spenden.

In anderen Traditionen erwärmten viele kleine Holzscheite das Festzimmer. Es mussten dabei immer so viele Scheite im Kamin liegen, wie es Familienmitglieder gibt.

Der Feuerschein vertrieb die bösen Geister und die Asche wurde nach den Feiertagen für Glück auf das Feld gestreut.

Wer keinen Kamin hat, und auch keinen Ort, um draußen ein Feuer anzuzünden, der kann auf Yule-Räuchermischungen zurückgreifen. Diese enthalten meist neben dem Eichenholz auch duftende, winterliche Kräuter und Hölzer.

Die Asche verteilt man vor der eigenen Haustür, damit jeder der das Haus betritt durch die Asche hindurch gehen muss.
Gäste begrüßt man dann mit den Worten:
"Tritt ein, bring Glück herein!"

Der Zeitpunkt der Sonnenwende kann auf den 21. oder 22. Dezember fallen

Die Wintersonnenwende fällt in der Mitteleuropäischen Zeitzone
gegenwärtig etwa gleich häufig auf den 21. und 22. Dezember.
Dies ist abhängig von der Lage des Jahres zum nächsten Schaltjahr.

Wer sich - wie manche Traditionen - nach dem Mond (statt nach dem astronomischen Ereignis)
richten möchte, feiert das Winterfest zum Yulemmond, also dem letzten Vollmond des Jahres.

In anderen Traditionen wird immer am 21. Dezember (also manchmal
einen Tag vor dem Datum der tatsächlichen Sonnenwende) gefeiert.

​2016     21. Dezember 11:44 Uhr
2017     21. Dezember 17:28 Uhr
2018     21. Dezember 23:23 Uhr

Dieses Fest ist ein Sonnenfest und wird an diesem festen Termin gefeiert.


Unglückstage im kommenden Jahr

Unglückstage im kommenden Jahr

Fest verankert im Glauben und in der Volksmagie des Mittelalters findet man ein Liste von zweiunddreißig Unglückstagen eines jeden Jahres – die sogenannten „Ägyptischen Tage“.

So liest man in einem Manuskript des fünfzehnten Jahrhunderts, dass eine an einem der Tage geschlossene Ehe nicht lange hält, man von einer begonnenen Reise nicht zurückkehren würde und jedes an einem dieser Tage begonnene größere Vorhaben nie zu einem Erfolg führen könne.

Wer also nach einem Hochzeitstermin sucht, eine Reise plant oder ein wichtiges Projekt beginnt, der tut gut daran, die genannten Tage zu meiden.

Das genannte Manuskript listet die Ägyptischen Tage folgendermaßen:

Januar: 1., 2., 4.,  5., 10., 11., 15.
Februar: 1., 7., 10.
März: 2., 11.
April: 16., 21.
Mai: 6., 15., 20.
Juni: 4., 7.

Juli: 15., 20.
August: 19., 20.
September: 6., 7.
Oktober: 6.
November: 15., 19.
Dezember: 6., 7., 9.

Leider dienten die „Ägyptischen Tage“ auch der Kirche im Kampf gegen die Volksmagie.
Denn bereits seit dem dreizehnten Jahrhundert fand man in den Handbüchern der Inquisitoren den Hinweis darauf,
dass Hexen überführt werden können, wenn man sie dabei erwischt, sich an diese „verbotenen abergläubischen Praktiken“ zu halten.

So konnte das Meiden eines Unglückstages selbst zu einem Unglück werden …

01. Januar – Festtag der Göttin Nanshe

01. Januar – Festtag der Göttin Nanshe

Am ersten Januar blickt Nanshe, die Traumdeuterin, die Wassergöttin, zurück auf das nun vergangene Jahr. Sie schaut zwar in die Vergangenheit, doch die Versionen sind eigentlich Schlüsselbilder für die Zukunft. Bildet doch die Vergangenheit das Fundament für die Zukunft.

Alle Orakelspiele und Weissagungen fallen an diesem Tag besonders leicht. Besonders, wenn man dabei für Nanshe eine wasserblaue Ritualkerze anzündet und sie damit um ihre Unterstützung bittet. Sie öffnet einem dann die Augen!

08. Januar – Tag der Justitia

08. Januar – Tag der Justitia

Justitia (auch: Justizia) ist die römische Göttin des Rechtes und der Gerechtigkeit. Den blutigen Legenden zufolge tötete sie alle, die unter Eid Unwahrheit sprachen. Um nicht mehr von Justitia bestraft zu werden, verpflichteten sich die Menschen, unter Eid nicht zu lügen. Wer sich daran hält, braucht Justitia nicht zu fürchten.

Sollten Sie auf dem Gebiet der Rechtsprechung arbeiten (z.B. als Anwalt/Anwältin, Richter/in etc.) oder in Rechtsstreitigkeiten verwickelt sein, so ist es der beste Tag, um einen passenden persönlichen Glücksbringer anzufertigen.

Es gibt zudem ein Ritual, mit dem man um die Unterstützung Justitias bittet, wenn einem Unrecht widerfahren ist. Dieses Ritual lässt sich natürlich nicht nur am Tag der Justitia durchführen. Man benötigt dazu nur eine violettfarbene Kerze.

Justitia Ritual

Hier geht es zum Justitia-Ritual ->

15. Januar – Festtag der Göttin Carmenta (Kore, Ker, Cardea)

15. Januar – Festtag der Göttin Carmenta (Kore, Ker, Cardea)

Verschiedene Namen gelten dieser indoeuropäischen Göttin, die noch heute als Schutzheilige der Hebammen und der Mütter gilt. Am 15. Januar schenkt sie allen Müttern (auch den werdenden) einen Einblick in die Zukunft ihrer Kinder.

Man befragt dazu beispielsweise die Karten oder das Pendel, während je eine Glückskerze für jedes der Kinder brennt. Die Farbe wird nach der Lieblingsfarbe des zu symbolisierenden Kindes gewählt, eine weiße Kerze symbolisiert ein noch ungeborenes oder sehr junges Kind.

1. Februar – Candlemass, Imbolc, Lichtmess

Imbolc Brigids Day - 1. Februar

Imbolc markiert eigentlich die Mitte des Winters, aber zugleich auch das erste zaghafte Erwachen der Natur. Zu diesem Jahreskreis-Fest feiert man also das Wiedererwachen des Lebens in der Natur und das Zunehmen des Lichtes im Leben.

Um dies zu symbolisieren, werden viele weiße Kerzen in Glaslaternen angezündet, um die Dunkelheit zu vertreiben und das wiederkehrende Licht und die damit ebenfalls wiederkehrende Stärke der Sonne zu begrüßen.

Es ist auch "Brig(h)id’s Day", der Festtag zu Ehren der Göttin Brighid / Brigid.

Sollten Sie auf dem Gebiet des Heilens arbeiten oder beruflich von Inspirationen abhängig sein, so ist dies der perfekte Tag, um einen entsprechenden Glücksbringer anzufertigen.

Brighid in ihrem dreifachen Aspekt (Jungfrau-Mutter-Alte), symbolisiert nicht nur die Ankunft des Frühlings (Brighid abgeleitet von bright / hell), sie gilt ebenso als die wichtigste Patronin der Heilenden und allgemein als Göttin der Inspiration ("Das Feuer der Inspiration”).

Diese keltischen Göttin von Heim und Herd beschützt die Familien und segnet Beziehungen. Sie ist die Göttin der Heiler, die Herrin der Fruchtbarkeit, die Vermittlerin zwischen den Welten. Sie gehört zu den alten Göttinnen Europas, die ungebrochen bis heute verehrt werden.

Brig(h)id wandert in dieser Nacht umher.

Eine zauberhafte Tradition ist es, in dieser Nacht weiße Seidenbänder mit Glöckchen ins Freie zu hängen, damit Brighid diese auf ihrer Wanderung weiht.

Diesen Bändern wird danach die Heilkraft Brighids zugeschrieben und sie eignen sich zur Verwendung in allen Ritualen, die mit Heilung, Genesung oder Stärkung des allgemeinen Befindens zu tun haben.

Die Bänder können auch über dem Bett eines Kindes aufgehängt werden, denn es heißt, dass Brighid sich schützend über jedes so verzierte Bettchen lehnt.

Über dem Bett eines Paares aufgehängt, segnet sie diesen Ort mit den Energien der Fruchtbarkeit und der Empfängnis.

Über dem Bett eines Kranken aufgehängt, begünstigt sie Genesung und Regeneration.

Das Licht vertreibt die Dunkelheit.

An diesem lichtvollen Feiertag reinigt man das Zuhause mit dem Licht (und ggf. Rauch) von allen negativen Energien und segnet und schützt es für ein Jahr.

Dafür stellt man die Kerzen auf der Fensterbank auf, als Symbol gegen die Dunkelheit, und lässt diese die ganze Nacht hindurch bis zum Morgengrauen brennen.

Am besten eignen sich hierfür große Teelichter mit einer Brenndauer von 8 Stunden. In jedem Raum sollte auf mindestens einer Fensterbank eine Kerze leuchten - besser noch auf jeder Fensterbank.

Darum herum streut man kleine Bergkristalle, die das Imbolc-Licht glitzernd vervielfachen. Die Kerzen müssen immer ganz herunterbrennen, die Kristalle dann das ganze Jahr über zum Schutz liegen bleiben. Im nächsten Jahr werden diese dann durch neue Steine ersetzt.

Alternativ streut man Salz um die Lichter herum, welches alle negativen Energien aufnimmt und am nächsten Tag entsorgt wird. Dieses Salz wird häufig noch mit Kräutern vermischt, die das Haus segnen und schützen.

Reinigender Rauch für die Räume …

Auch Reinigungsräucherungen werden an diesem Tag durchgeführt. So werden die alten Energien der dunklen Jahreszeit aus dem Haus zu vertrieben und es wird für neue, lichtvolle Energien Platz gemacht.

Dafür werden bei einbrechender Dunkelheit alle Räume mit dem Rauch einer reinigenden Räuchermischung gefüllt. Danach öffnet man alle Fenster einige Minuten lang.

Sobald der Rauch davon gezogen ist, die Fenster wieder geschlossen sind und die Dunkelheit ganz da ist, entzündet man die weiße Kerzen auf den Fensterbänken.

Wann feiert man Imbolc?


Dieses Fest ist ein Mondfest und kann entweder an dem kalendarischen Termin oder nach dem Mondkalender gefeiert werden.

Imbolc wird zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang gefeiert.
Heutzutage meist am 1. oder 2. Februar. Also entweder am 31. Januar
in den 1. Februar hinein oder am 1. Februar in den 2. Februar hinein.

Doch man muss davon ausgehen, dass die alten Völker nicht nach einem Kalender feierten, sondern
sich am Mond orientierten. Es wurde also mal früher, mal später gefeiert, entsprechend des Mondstandes.

Für diese Mondkalender-Berechnung entspricht Imbolc entweder dem Vollmond im Februar oder
anderen Traditionen zufolge dem zunehmenden Halbmond im Februar, also 7 Tage vor dem Vollmond.


14. Februar – Lupercalia, Juno Februata, Valentinstag

14. Februar – Lupercalia, Juno Februata, Valentinstag

Lupercalia feiert die Göttin Juno Februata, die vom Fieber der Liebe befallen wurde. Um das Band zwischen zwei Liebenden unter dem Segen der Göttin zu festigen, soll man diesen Tag besonders schön miteinander zelebrieren. Sanftes Kerzenlicht, Massagen mit duftenden Ölen, aromatisches Räucherwerk und anderes romantisches Zubehör bietet sich an, um ein kleines Fest der Liebe mit dem besonderen Menschen zu feiern.

Dieser Tag bedeutet so viel mehr, als man hinter dem kommerzialisierten Valentinstag der Neuzeit erwarten würde …

Der Valentinstag ist aber nicht nur der Tag, an dem eine bestehende Beziehung gefeiert und gefestigt werden kann. Es ist auch ein guter Tag, um im eigenen Liebesleben aufzuräumen. Dies ist abhängig von der Mondphase. Bei abnehmendem Mond könnte man z.B. den Ex-Partner endlich aus den Gedanken verbannen, während man sich an einem Valentinstag in der Phase des zunehmenden Mondes darüber Gedanken machen könnte, was für einen Menschen man sich eigentlich in seinem Leben wünschtDas entsprechende Thema lässt sich dann gut mit einem Ritual am Valentinstag unterstützen.

Lupercalia Valentinstag

16. Februar – Erstes Jahresfest der Göttin Hekate

16. Februar – Erstes Jahresfest der Göttin Hekate

Das heilige Symbol der Hekate (auch Heqit, Heket) ist die Kröte oder der Frosch – beides Symbole für Empfängnis und Fortpflanzung. So gilt sie auch als Göttin der Geburtshilfe und als Patronin der Hebammen.

Hekate ist eine der am meisten missverstandenen Göttinnen, über die sich viele Fehlinformationen finden. In der Antike wurde Hekate gleichermaßen verehrt wie gefürchtet. Als Göttin der Hexen und Magier und als Beherrscherin der Magie konnte sie den Zugang zur Unterwelt öffnen und den Kontakt mit Geistern und Toten ermöglichen. Sie konnte jedoch auch die Zukunft offenbaren und ihren Anhängern so Erfolg, Macht und Reichtum gewähren. Viele Hexen verehrten sie daher als die Herrscherin über Zauberkünste und übernatürliche Kräfte, als kraftvolle Mutter der Magie.

Hesiod (griech. * vor 700 v. Chr.) beschrieb sie in seinen Werken über die griechische Mythologie als eine hilfreiche Göttin, die neben Zeus die einzige Gottheit ist, die den Menschen jeden Wunsch erfüllen oder verweigern kann.

Im christlichen Mittelalter wurde sie dann dämonisiert und auf ihren dunklen Aspekt als eine furchteinflößende Göttin und Magierin reduziert und sie wurde zum Inbegriff der dunklen Magie.

Als „Hekate der drei Wege“ sagt man ihr nach, dass sie gleichzeitig in drei Richtungen schauen kann. Je nach Überlieferung bezieht sich das auf „Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“ bzw. „Himmel, Erde und Unterwelt“. Sie wird daher besonders häufig um Unterstützung gebeten, wenn man an „Wegkreuzungen“ des Lebens angelangt ist und sich entscheiden muss, welcher Weg nun eingeschlagen werden soll.

Wenn man diese Hilfe benötigt, so bietet man ihr Opfer an Kreuzwegen an, und zwar an solchen, an denen genau drei Wege zusammentreffen (wo immer sich also ein Weg gabelt und man die Wahl hat, drei Entscheidung zu treffen) und rundherum nur Wald und Natur ist.

Neben Bitt-Ritualen mit Opfergaben von selbstgebackenem Brot und anderen Speisen an eben solchen Kreuzwegen ist dies auch eine Nacht für alle Wahrsagungen und Prophezeiungen.

Hekate verleiht ihre übernatürlichen Kräfte denjenigen, die sie gebührend verehren. Doch genauso wie die Göttin den Segen geben kann, kann sie ihn wieder nehmen, wenn sie es für richtig empfindet!

Vergessen Sie also nicht, sich rechtzeitig nach einem geeigneten Kreuzweg umzusehen, wenn die Magie ein Teil Ihres Lebens ist – als Hexe sollte man Hekate besser nicht verärgern! Wer einen besonderen Zauber für Hekate ausführen möchte, der benötigt unter anderem Löwenzahn-Wurzeln.

26. Februar – Festtag der Göttin Hygieia

26. Februar – Festtag der Göttin Hygieia

Hygieia ist die griechische Göttin der Gesundheit und der Hygiene. Ihr Symbol und Begleiter ist die Schlange, die auch heute noch als Symbol der Ärzte und Apotheker gilt.

Zelebrieren Sie am heutigen Tag ein Ritual für Ihre Gesundheit oder nehmen Sie eine Räucherung vor. Ebenfalls gut geeignet ist Hygeieias Tag, um ein Mojo-Beutelchen für die Gesundheit herzustellen.

Wenn es Ihnen selber gut geht und Sie solche Zauber selbst gar nicht benötigen, dann danken Sie der Göttin Hygieia für diesen Segen, indem Sie blaue Kerzenanzünden – zur Unterstützung aller Kranken. Senden Sie ein wenig Ihrer starken, kraftvollen, gesunden Energie an jemanden, der weniger glücklich dran ist. Entweder aus dem persönlichen Freundeskreis oder ganz generell.

Für Vorsorgeuntersuchungen, um die man sich aus Bequemlichkeit so oft drum herum drückt, sollten Sie heute Termine vereinbaren. Bringen Sie diese dann so bald wie möglich hinter sich – Hygieia honoriert dies mit Schutz und Beistand!

01. März – Festtag der Göttin Juno (auch: Matronalia)

01. März – Festtag der Göttin Juno (auch: Matronalia)

Das angesehenste Fest der römischen Göttin Juno (Iuno) fiel im alten Rom auf den 1. März. Es war das Fest der Matronen (von lateinisch matrona „Familienmutter, vornehme Dame“), daher führt es auch den Namen Matronalia. Nur unbescholtene Ehefrauen durften teilnehmen. Es war ein heiteres und gemütliches Fest, welches mit der Familie begangen wurde, daher waren die Unverheirateten ausgeschlossen. Juno gilt als Stifterin der Ehe, Schutzheilige des ehelichen Lebens und als Schutzgöttin verheirateter weiblicher Hexen.

Dieser Tag ist besonders geeignet um Talismane oder Glücksbringer herzustellen, welche die Fruchtbarkeit begünstigen, die den häuslichen Frieden schützen oder die den Wunsch nach Eheschließung in jemandem wecken sollen.

Zünden Sie auf jeden Fall eine blaue Kerze für ein glückliches Zuhause voller Freude, Liebe und Gesundheit an. Auch ein Schutzritual für die Familie hat an diesem Tag besondere Kraft.

Andere Aspekte der Göttin Juno haben andere Feiertage:
Juno Lucana – Eheleben – 1. März
Juno Moneta – Ratschläge – 1. Juni
Juno Caprotina – Fruchtbarkeit – 7. Juli

03. März – Der Tag der magischen Drei

03. März – Der Tag der magischen Drei

Die drei ist eine der wichtigsten Zahlen in der Magie. Nicht grundlos sind es beispielsweise in Märchen immer „Drei Wünsche …“ oder Dinge werden dreifach aufgesagt.

In der Numerologie steht die Drei für die Vielfalt, das Wachstum und die vorwärtsgerichtete Bewegung und symbolisiert die dreigeteilte Natur der Welt: Himmel, Erde und Wasser oder des Menschen: der Körper, der Verstand und die Seele.

Auch die Mondgöttin, zeigt sich in drei Gestalten – analog zum Wandels des Mondes. Der zunehmende Mond steht dabei für die Jungfrau, die Geburt, der Vollmond für die Mutter, das Leben und der abnehmenden Mond für die Greisin, den Tod. Dies bezeichnet man als die Dreifaltigkeit der Göttin.

Aus diesen Gründen wird dem dritten Tag des dritten Monats fast überall auf der Welt nachgesagt, dass er ein ganz besonderer Tag für alle Zauber und Rituale sei.

Es bietet sich beispielsweise an, an diesem Tag mit Hilfe der Knotenmagie positive Energie für den „Notfall“ einzufangen. Drei Knoten symbolisieren in diesem Fall Körper, Geist und Seele – für Gesundheit, Schutz und Glück. Die Energie wird an diesem Tag in ein farblich zum Wunsch passendes Band aus Naturfasern hineingeknotet, wird aber erst beim Lösen der Knoten wirksam. Dies eignet sich besonders für Knotenzauber in denen es beispielsweise darum geht, in einer bestimmten Situation (etwa einer Prüfung) schnell mehr Glück „parat“ zu haben.

Man kann die dreifache Energie dieses Tages ganz leicht einfangen.

Während eines kleinen Rituals knotet man die positive Energie in das Band, indem man die drei Knoten knüpft, während man den (positiven) Wunsch bei jedem Knoten 3 mal aufsagt und das Band danach in das Licht einer ebenfalls farblich zum Wunsch passenden Ritualkerze legt. Diese muss als „Opfergabe“ ganz abbrennen.

Man löst man die Knoten wieder mit dem selben Spruch auf, sobald man die eingeknotete Energie benötigt.

09. März – Festtag der Göttin Aphrodite

09. März – Festtag der Göttin Aphrodite

Aphrodite ist die griechische Göttin der Liebe und so werden an diesem Tag traditionell Liebesrituale von denen ausgeführt, die sich eine Partnerschaft wünschen.

Für alle die das Glück in der Liebe schon gefunden haben, ist dies ein Tag um die Liebe gemeinsam zu feiern. Man verwandelt ihn in ein romantisches Abenteuer, mit sinnlichen Speisen, einem Liebestrunk, duftenden Räucherstäbchen oder einem gemeinsamen Bad bei sanftem Kerzenlicht. So stärkt man die Beziehung für ein ganzes Jahr.

19. März – Festtag der Göttin Minerva

19. März – Festtag der Göttin Minerva

Die Feierlichkeiten zu Ehren der Göttin Minerva begannen im alten Rom am fünften Tag nach den „Iden des März“ (also dem 15. Tag des römischen Monats Martius) und dauerten vier Tage lang an.

Minerva war eine jungfräuliche Göttin und bestrafte alle gnadenlos, die der Jungfräulichkeit zu nahe traten. So spielte sie in der von Männern dominierten Religion für die Frauen eine wichtige Rolle.

Zahlreiche Funde legen nahe, dass in ihrem Namen weibliche Pubertätsriten und Schutzrituale für Frauen durchgeführt wurden.

Sie gilt so als Göttin der Weiblichkeit, aber auch der Weisheit, des Kunsthandwerks und des Handels. Ebenso gilt sie als Widersacherin des Mars, denn mit ihr ist die weise, taktische Kriegsführung verbunden, während Mars für die brutale und gnadenlose Kriegsführung steht.

Wegen ihres Weit- und Scharfblickes gab man ihr den Beinamen „die Eulenäugige“ wobei man sich auf die Sehkraft der Eule in der Dämmerung bezog. So ist die Eule ist bis in die Gegenwart ein Symbol für Weisheit.

In der Zeit vom 19. – 23. März kann man weiße Kerzen zu Ehren von Minerva anzünden und sie um Unterstützung bitten. Etwa, wenn man Taktik und Weisheit braucht, um einen Konflikt zu lösen. Die Kerzen sollten mit Olivenöl gesalbt werden, denn der Ölbaum war ihr göttliches Geschenk an die Menschen.

20. März – Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche (auch Alban Eiler)

Fruehjahrs Tag und Nacht Gleiche Equinox 20. / 21. März

Der Hintergrund zu diesem Tag im Jahreskreis ist die Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche, also der Moment, an dem die Sonne den Himmelsäquator im Frühlingsspunkt passiert, womit der Beginn dieser Jahreszeit astronomisch definiert ist.

Es ist einer der zwei Tage im Jahr, an denen der lichte Tag und die Nacht gleich lang dauern. Danach sind die Tage erstmal länger als die Nächte.

Auch der Frühlingsanfang fällt auf den 20. März.

Sowohl weltliches als auch energetisches Aufräumen (z.B. Ausräuchern oder Reinigung mit magischem Essig), findet daher traditionell in den ersten Wochen des Märzes statt.

In manchen Gegenden werden zum Frühlingsanfang Strohpuppen verbrannt, um so symbolisch den "Herrn Winter" endgültig auszutreiben. Man feiert an diesem Tag den Sieg des Lichts über die Dunkelheit. Bei einem fröhliche Frühlingsfest begrüßt man folglich den neuen Zyklus der Natur. Zuvor sollte der Frühjahrsputz beendet sein, da man sich danach wieder mehr dem Leben außerhalb des Hauses zuwenden möchte.

Ein etwas umstrittener Name ist "Ostara".

In neopaganen Glaubensrichtungen werden in dieser Zeit liegende Feste häufig als Ostara oder Ostarafest bezeichnet. Der Bezug auf eine germanische Frühlingsgöttin namens Ostara wurde von Jacob Grimm (1785–1863, "Die Gebrüder Grimm") hergeleitet. Als Quelle bezog sich Grimm dabei auf den angelsächsischen Mönch und Kirchenhistoriker Beda. Dieser erklärte die Herkunft des Wortes "Easter" (Ostern) mit einer früheren germanischen Göttin namens "Eostrae". In der Fachwissenschaft ist die Annahme einer germanischen Göttin Ostara umstritten.

Die Verwendung des romantischen Namens Ostara für ein Frühlings-Fest erfolgt daher bei seriösen Quellen zumindest ohne den Verweis auf eine Göttin.

"Alban Eiler" - "Licht der Erde"

Dies ist der walisische Name, der oft passend zu "Alban Elued" für die Herbst-Tag-und-Nacht- Gleiche, "Alban Heruin" für die Sommer- und "Alban Arthuan" für die Wintersonnenwende verwendet wird.

Dieses Fest ist kein ursprüngliches keltisches Fest.

Üblich sind das Schmücken des Hauses mit frischen Blumen und bunten Bändern sowie das Opfern von geflochtenen Kränzen in einem Feuer oder einem fließenden Gewässer.

Der Name des Festes und die damit verbundenen Bräuche verweisen auf die irisch-schottische Sagenfigur der Cailleach. Es ist der Tag an dem die Macht von der Wintermutter Cailleach zu der Frühlingsgöttin Bride übergeht.

Daher wurde wohl für die modernen heidnischen Frühlingsbräuche das schottische Fest "Latha na Cailliche" zum Vorbild genommen.

Die Natur sollte bei allen Ritualen eine Rolle spielen.

Die Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche ist ein energetischer Meilenstein im Kreislauf der Natur. Alles steht in den Startlöchern, ist voller Tatendrang und in positiver Aufruhr. Bienen nehmen ihre Arbeit auf, Hummelköniginnen bilden neue Staaten, Blumen recken ihre Köpfchen aus der Erde.

Wir feiern die Wiedergeburt der Natur aus dem Todesschlaf des Winters und begrüßen die neue Kraft und die positive Energie, die sie uns jetzt schenkt.

Diese Energie kann man sich zu Nutze machen, indem man die Saat für eigene, persönliche Erfolge sät.

Spezielle Blumensamen in einem Zauber zu segnen und mit dem Wunsch nach eigenem Wachstum und Wohlstand anschließend in die Natur zu bringen, ist beispielsweise eine einfache rituelle Handlung, die auch mit Kindern Spaß macht.

Der Zeitpunkt des Equinoxes kann auf den 20. oder 21. März fallen

Nach dem Gregorianischen Kalender fällt das sogenannte "Primaräquinoktium"
in der Mitteleuropäischen Zeitzone im 21. Jahrhundert auf den 20. oder 21. März.
Dies ist abhängig von der Lage des Jahres zum nächsten Schaltjahr.
In den kommenden Jahren fällt es aber immer auf den 20. März.

2017 - 20. März - 11:29 Uhr
2018 - 20. März - 17:15 Uhr
2019 - 20. März - 22:58 Uhr


Dieses Fest ist ein Sonnenfest und wird an diesem festen Termin gefeiert.


25. März – Festtag der Göttin Mati

25. März – Festtag der Göttin Mati

In den slawischen Ländern wird die Göttin Mati wird als Erdmutter verehrt. Erst ab dem 25. März Tag gehen die slawischen Bauern wieder aufs Feld, um dort zu pflügen und zu säen. Sie warten deswegen so lange, weil die Erdmutter bis zu diesem Tag schwanger ist und deswegen ihre Ruhe braucht. Am 25. aber wird das Fest der Geburt gefeiert und die Feldarbeit darf wieder aufgenommen werden.

Wer sich einen magischen Kräutergarten anlegen möchte, und sei er auch noch so klein, der sollte die Arbeit an diesem Tag beginnen. Man bittet die Göttin Mati während der Arbeit um Schutz und Segen für die Pflanzen – damit alles wächst und gedeiht. Nachdem die Arbeit vollendet ist, bringt man Mati ein Trankopfer dar. Dafür vergießt man einen eigens für diesen Zweck angefertigten Kräutertee aus einem besonders schönen Gefäß auf der zu segnenden Erde.

01. April – Festtag der Göttin Venus

01. April – Festtag der Göttin Venus

Die Göttin Venus wurde von den römischen Matronen neben der Fortuna Virilis (der Göttin des Glücks der Frauen bei den Männern) und der Concordia als Göttin der Schönheit, der Liebe und der Fruchtbarkeit verehrt. Ihre griechische Entsprechung ist die Aphrodite.

Der 01. April ist der Tag, an dem ihr zu Ehren im alten Rom Venus-Feierlichkeiten ausgerichtet wurden. Aber nach Venus wurde auch ein Wochentag benannt. „Veneris dies“, daher ital. venerdi, franz. vendredi, span. viernes. Die Germanen setzten sie mit der Göttin Freya gleich – es handelt sich also um den Freitag.

Neben dem 01. April ist somit jeder Freitag ein Venustag und damit auch ein erfolgversprechender Tag für Liebeszauber und für alle Rituale die sich um die Zärtlichkeit, um Emotionen und um Partnerschaft, aber auch um Fruchtbarkeit und Schwangerschaft drehen.

Auch Schönheit und Selbstliebe / Selbstbewusstsein sind Themen, die an Venustagen besonders begünstigt sind.

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