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Kastanie (Rosskastanie) – Aesculus hippocastanum

Magische Zuordnung der Kastanie

Geschlecht: männlich
Planet: Jupiter
Element: Feuer
Kräfte: Glück, Gesundheit, Wohlstand, Schutz
vor Unfällen, Stärke im Unglück, Liebe

Magie der Kastanien

Synonyme: Kestenbaum, Pferdekastanie, Saukeste

Wer kennt sie nicht: Die kugeligen, grünen Stachelkapseln, in denen sich 1-2 rundlich-abgeflachte, glänzend braune Samen befinden. Schon in der Kindheit haben die meisten von uns sich über diese glänzenden Schätze gefreut.

Auch in der Magie sind die Kastanien und das Holz des Kastanienbaums hoch angesehen. Die Früchte reifen meist ab September.

Kastanien-Sammlung

Rituelle Verwendung:

In der europäischen Mythologie spielt die Kastanie keine große Rolle, da sie erst im späten 16. Jahrhundert aus Konstantinopel nach Mitteleuropa kam.

Dafür ist ihre Rolle in der Volksmagie umso bedeutender. Wo Kastanien lagern, da erhöht sich die Raumtemperatur spürbar. Der alte Volksglaube, dass man zur Vermeidung von Rheumatismus (seltener: Gicht, Krämpfe, Fieber) Kastanien in der Hosentasche mit sich tragen oder eine große Menge davon unter das Bett legen soll, stammt vermutlich von dieser Beobachtung ab. Oft wird dabei darauf hingewiesen, dass die Kastanien in einer ungeraden Anzahl oder einer Dreizahl verwendet werden sollten.

Eine Kastanie (in der Hosentasche getragen) soll auch dafür sorgen, dass man sich bei Stürzen nicht ernsthaft verletzt.

Ebenso schützend soll eine große Kastanie wirken, in die man ein Loch gebohrt hat, in dem ein Zettel mit dem eigenen Namen steht. Das Loch wird danach mit einigen Tropfen Wachs einer Ritualkerze verschlossen, die man für diesen besonderen Schutz abbrennen lässt. Diese Art von Talisman wurde früher in Kutschen verborgen und ist so heutzutage besonders für Autofahrer gedacht und wird dafür sicher (nicht rollend) im Auto verborgen.

Symbol für Fülle und Wohlstand

Kastanienbäume sind dafür bekannt, reichlich Früchte zu tragen, und haben deshalb in vielen Kulturen den Status als Symbol für Fülle und Wohlstand erlangt. In einigen Kulturen wurden Kastanienbäume in der Nähe von Häusern und Höfen gepflanzt, in der Überzeugung, dass sie Wohlstand und Fülle anziehen würden.

Um Wohlstand anzuziehen, soll man den Überlieferungen nach einen Geldschein um eine Rosskastanie wickeln, das Ganze in einen grünen Beutel stecken und trägt diesen immer nur bei zunehmendem Mond bei sich tragen.

Das Holz der Kastanie in der Magie

Das Holz der Kastanie soll, wenn man es in der Hand trägt, zu neuen Kräften verhelfen. Grade bei Liebeskummer wirkt es stärkend und tröstend. Besonders eignet sich eine Astscheibe, die als Talisman getragen und häufig zur Hand genommen wird. Man soll diese mit dem Daumen reiben, bis sie fast wie poliert wirkt. Je glatter das Holz wird, desto besser!

Kastanien-Zauber

Es gibt einen Liebeszauber mit Kastanien, von dem fast jeder schon einmal gehört hat: Fünf gebohrte Kastanien sollen mit einer roten Schnur aneinander gebunden werden, wobei man zwischen der einen und der nächsten jeweils drei Knoten macht.

Bei jedem Knoten wird dabei ein Spruch aufgesagt, den wir hier nicht wiederholen, da er unserer Meinung nach auch mit viel Wohlwollen nicht als positiv oder liebevoll angesehen werden kann. Die erwünschte Person soll dadurch „weder Schlaf noch Ruhe finden“, bis sie sich einem (wieder) zuwendet.

Mit einem eigenen (liebevolleren!) Spruch versehen, kann dieser Zauber durchaus positiv wirken, da die Kastanien immer schon mit Liebeszaubern in Verbindung gebracht wurde.

So sollte man auch die erste Kastanie, die man im Jahr findet, einem geliebten Menschen schenken, um diesen zu beschützen. Fast jeder von uns hat diesen speziellen Zauber wohl schon in der Kindheit mit den Eltern oder Großeltern ausgeführt.

Liebevoller Liebeszauber

Ein weitaus weniger manipulativer Liebeszauber, als der mit den fünf Kastanien, setzt voraus, dass man eine intakte grüne Kastanien-Kapsel findet, in der sich zwei Samen befinden.

Man darf die Kapseln natürlich vorsichtig aufbrechen, um nachzusehen. Wenn man eine solche Kapsel gefunden hat, bindet man sofort rote und grüne [ℹ] Baumwollfäden um die Samenkapsel herum, um so alles zusammenzuhalten.

Im Licht einer roten und einer grünen Kerze bittet man dann später um den Schutz einer beginnenden oder bestehenden Beziehung oder um die Heilung einer kränkelnden Beziehung.

Die Partner werden dabei von den Kastanien-Samen symbolisiert. Man tropft einen Tropfen rotes Wachs auf einen der Kastanien-Samen und danach einen Tropfen grünes Wachs auf die anderen Kastanien-Samen, wobei man jeweils den Namen ausspricht. Welcher Partner durch welche Farbe dargestellt wird, ist dabei den eigenen Vorlieben überlassen.

Danach wird dieser Talisman sichtbar an einem schönen Ort im Haushalt aufbewahrt. Da die grüne Kapsel langsam trocknet und sich dabei öffnet, werden die Kastanien-Samen immer weiter sichtbar, sind aber durch das gemeinsame „Haus“ und die bunten Bänder sicher miteinander verbunden.

Kastanienpaar - Kastanienzauber - LIebeszauber

Dieser Talisman schützt so lange, bis im nächsten Jahr die Kastanien wieder reif sind und man den Zauber erneuern kann.

Transformation und Erneuerung
Die Kastanie durchläuft einen Prozess des Wachsens, Reifens und schließlich des Fallens vom Baum, was als Metapher für spirituelle Transformation und Erneuerung gesehen werden kann. Daher wird sie oft für diesen Zweck verwendet. Ein möglicher Weg, dieses Symbol in der Praxis für persönliche Transformation und Erneuerung zu nutzen, wäre durch ein Ritual, das den Lebenszyklus der Kastanie nachahmt.

Sammlung der Kastanie:
Während eines Spaziergangs in der Natur sammelt man eine Kastanie. Dabei kann man sich bereits auf die Absichten für Transformation und Wachstum konzentrieren. Viele Kastanien hochnehmen, betrachten, verwerfen, bis die eine dabei ist, die sich „richtig anfühlt“.

Rituelles Umfeld:
Für die weitere Handlung kann man beispielsweise (farbmagisch passende) Kerzen entzünden oder Räucherwerk verwenden – ganz nach den eigenen Vorlieben und je nachdem, wie aufwendig man selbst das Ritual gestalten möchte.

Beschriftung:
Mit einem wasserfesten Stift können dann Worte oder Symbole auf die Kastanien geschrieben werden, die das repräsentieren, was transformiert oder erneuert werden soll.

Meditation:
In einer ruhigen Umgebung setzt man sich hin und hält die beschrifteten Kastanien in den Händen. Man meditiert über die Veränderungen, die man im eigenen Leben herbeiführen möchte.

Vergraben:
Als symbolische Geste für das Loslassen und den Beginn eines neuen Lebenszyklus vergräbt man die Kastanien in der Erde und begießt sie mit dem Regenwasser. Dies stellt den „Tod“ oder das Ende eines Lebensabschnitts und den Beginn eines neuen dar.

Beobachtung und Reflexion:
In den folgenden Wochen besucht man den Ort, an dem die Kastanien vergraben wurden, um die Veränderungen in der Natur sowie im eigenen Leben zu beobachten.

Abschluss:
Nach einem Zeitraum, der als bedeutungsvoll erachtet wird (zum Beispiel ein Mondzyklus), kehrt man zum Ort des Vergrabens zurück. Man könnte eine kleine Zeremonie abhalten, um den Abschluss dieses Lebenszyklus zu feiern und die eigene Transformation zu bestätigen. Oder man besucht den Ort immer wieder, bis man das Bäumchen im kommenden Jahr aus der Erde sprießen sieht. Wenn man den ganzen Zyklus der Erneuerung beobachten und begleiten möchte, bietet sich auch ein Blumentopf für das Vergraben an. Später kann man das Bäumchen dann in die Natur umsetzen.

Dieser Beitrag ist Teil der Oktober-Ausgabe unseres
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