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Die Magie der Monate – Übersicht

Oktober, der Monat der Ordnung

Der Oktober in der Magie - Magie der Monate - oben

Oktober, der Monat der Ordnung

Der zehnte Monat nach dem gregorianischen Kalender und der zweite Herbst-Monat, war der achte Monat des römischen Kalenders und verdankt seinen Namen so dem lateinischen Namen der Zahl Acht ("okto").

Da der letzte Tag dieses Monats in Hexenkreisen auch als Ende des Jahres gefeiert wird, denn in vielen Traditionen beginnt das Hexenjahr im November neu, nutzt man im Oktober die Energien der Neuordnung und des "in Ordnung Bringens".

Am Ende des Jahres sollten alte Streitigkeiten beigelegt werden, man verabschiedet sich von ziellosen Liebeleien oder alten Gefühlen, Schulden müssen bezahlt oder eingetrieben werden und man macht "reinen Tisch". So kann das neue Jahr unbelastet beginnen.

11. ​10. – Meditrinalia für Gesundheit und Glück

Die Meditrinalia waren ein altrömisches Weinfest, welches am 11. Oktober stattfand. An diesem Tag wurde der neue Most erstmals gekostet, nachdem zuvor ein Trankopfer (Libation) dargebracht worden war.

Der Name des Festes wurde von mederi ("heilen") abgeleitet, da man den neuen Most mit eingekochtem Most des Vorjahres vermischte und dem so gemischten und durch die Opfergabe gesegneten Wein besonders gesundheitsförderliche Wirkung zuschrieb. Er sollte so gegen alte und neue Krankheiten helfen.

Überlieferungen zufolge wurden dabei die folgenden Worte gesprochen: Novum vetus vinum bibo, novo veteri morbo medeor. („Ich trinke neuen und alten Wein, um von neuer und alter Krankheit geheilt zu werden.“

Und so ist es Brauch, an diesem Tag eine Flasche Wein oder Traubensaft zu teilen und einen Teil davon angemessen zu opfern. Aber unbedingt dran denken: Der größere Teil beim Teilen geht in das Trankopfer!

Dieser Anteil wird in der Natur an einem schönen (heiligen) Ort über passenden Objekt(en) vergossen, welche direkt auf den Erdboden liegen. Edelsteine oder Schmuckstücke bieten sich dafür besonders an. Dabei trinken die Anwesenden den Wein / Saft und wünschen sich gegenseitig Glück und Gesundheit.

Die Gegenstände können von den Teilnehmern der Libation danach ein Jahr lang als Talisman für Glück / Gesundheit verwendet werden. Zur nächsten Meditrinalia wird die Zeremonie dann wiederholt, um die Glücksbringer wieder für ein Jahr zu segnen.

​Der Oktober-M​ond

​Der Vollmond im Oktober wird auch Blutmond genannt. Er erinnert an alles was vergehen musste, damit etwas anderes existieren kann. Die Energie lädt ein zum Innehalten und Gedenken. Rituale die mit den Ahnen, dem Tod, den Erinnerungen oder der Transformation zu tun haben, werden vom Vollmond im Oktober begünstigt.

18.10. – Kartoffeltag und Kartoffel-Magie

Am 18. Oktober (Lukastag) brannten früher auf den Äckern die Kartoffelfeuer. Das welke Kartoffellaub wurde verbrannt und in der Glut wurden ganze Kartoffeln gegart. Ein Fest der Dankbarkeit und der Freude, für dieses wichtige Nahrungsmittel.

Auch in der Magie und in der sympathetischen Medizin werden Kartoffeln häufig verwendet, obwohl diese in Deutschland erst seit der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts in größerem Maße angebaut werden und eigentlich aus Südamerika stammen.

Ein klassisches Beispiel ist das Vertreiben von Warzen.
Hierfür rieb man traditionell die Warze mit der Schnittfläche einer in der Mitte durchtrennten Kartoffel ab, verband diese danach mit einem rostigen Eisennagel wieder zur ganzen Knolle und warf diese Knolle an einen Ort, an dem "weder Sonne noch Mond scheinen".
So wie die Kartoffel verrottet, so vergeht auch die Warze, hieß es.

Wer dies ausprobieren möchte, obwohl es doch sehr altertümlich klingt, sollte bitte auf den Eisennagel verzichten! Größere Tiere könnten die Kartoffel ganz verspeisen und den Nagel dabei verschlucken oder sich daran verletzen. 

Alternativ lässt man die Kartoffel an einem Ort verrotten, an dem sie keinem schadet (etwa unter einem umgedrehten Blumentopf) und entsorgt den Nagel später verantwortungsbewusst.

In diesem Monat findet auch einer der vier ​großen Feiertage des Jahreskreises statt.

Samhain wird am 31. Oktober gefeiert. Das irische Wort "Samhain" bedeutet "Ende des Sommers". Abgeleitet vom altirischen Wort "Samfuin" (Sam – Sommer, Fuin – Sonnenuntergang / Ende), bezieht es sich auf den 1. November, nach dem keltischen Kalender der Tag des Winteranfangs. Den Herbst kannten die Kelten den Überlieferungen zufolge nicht, nur Sommer und Winter.

Dieses Fest ist ein Mondfest und kann entweder an dem kalendarisch festgelegten Termin oder nach dem Mondkalender gefeiert werden.
Dann feiert man zum 11. Dunkelmond im Mondjahr.

Der Oktober in der Magie - Magie der Monate - unten

Dieser Beitrag ist Teil der Oktober-Ausgabe unseres
monatlich erscheinenden Online-Magazins.

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November, der Monat des Loslassens

Der November in der Magie - Magie der Monate - oben

November, der Monat des Loslassens

Der elfte Monat nach dem gregorianischen Kalender und der letzte Herbst-Monat, war der neunte Monat des römischen Kalenders und verdankt seinen Namen so dem lateinischen Namen der Zahl Neun ("novem").

Dieser Monat steht ganz in der Energie des Skorpions und ist damit ein emotional oftmals etwas schwieriger Monat, in dem uns grade die Schattenseiten unseres Lebens, unserer Beziehungen und Freundschaften (über-)deutlich werden.

Man schaut kritisch auf ​alles, was ​einen umg​ibt.

Damit konfrontiert reagiert man allerdings oftmals unangemessen aggressiv, hat häufig das Gefühl, dass Situationen schnell aus der (eigenen) Kontrolle geraten und man machtlos dagegen ist. Das führt zu unüberlegten Handlungen oder Aussagen. Übertriebene Verlustängste, gespeist durch die emotionale Unsicherheit, führen nicht nur in Partnerschaften zu übertriebener Eifersucht und damit entweder zu Streit oder aber zu "Klammern". Beides führt im November noch schneller zu Problemen, als in anderen Monaten.

Aber es kommt noch schlimmer …

Als wäre das noch nicht genug, weckt dieser Monat auch die Tendenzen zu Melancholie oder düsteren Gedanken, die in einem schlummern. Auf der Plus-Seite fällt es einem im November besonders leicht, sich von alten Angewohnheiten loszusagen, sich von Dingen zu verabschieden und allen Ballast abzuwerfen.

Auch wenn das nicht immer ganz schmerzlos ist. Alles in allem ist der November also ein Monat, in dem man besonders gut auf sich selbst, Freunde, Familie und ggf. auf die Partnerschaft acht geben sollte. Dazu eignen sich alle magischen Vorhaben in Richtung "Schutz der Partnerschaft" oder "Lebensfreude", sowie generell alles, was einem selber gut tut.

Wellness, Aromatherapie mit duftenden Kerzen oder aromatische​n Räucherstäbchen, gemütliche Stunden mit Tee oder Kaffee​ - so vermeidet man am besten jedes unüberlegte Handeln, hat aber die Zeit sich bewusst von Dingen zu trennen!

Man kann es aber auch als Chance nutzen!

In der Zeit des abnehmenden Mondes im November sind Rituale zum Loslassen und Auflösen besonders begünstigt

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Dezember, der Monat der Stille

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Dezember, der Monat der Stille

Der zwölfte Monat nach dem gregorianischen Kalender und der erste Winter-Monat, war einst der zehnte Monat des römischen Kalenders und verdankt seinen Namen so dem lateinischen Namen der Zahl Zehn („decem“).

Dieser Monat steht ein wenig "zwischen den Stühlen". Man hat im November aufgeräumt, Dinge beendet, sehr genau auf persönliche Beziehungen und Freundschaften geschaut und alles in allem vieles hinter sich gelassen. Diese Aufräumarbeit kann man im Dezember noch beenden.

Erst zurück schauen, dann nach vorn.

Für den Neuanfang ist die Energie des Monats nicht geschaffen. Es ist das Ende des Jahres, Dinge müssen "noch schnell erledigt werden". Daher kann man sich irgendwie noch nicht so sehr auf neue Projekte konzentrieren. Und das ist auch gut so, denn dafür ist der Januar da.

​So ist der Dezember ein Monat, in dem die Magie sich auf bereits angefangene Projekte konzentriert, auf bestehende Beziehungen (die man durch den November gerettet hat) und auf Zukunftsblicke – mit Karten und Orakeln – nicht erst zu Silvester.

Magische Pläne schmieden für den Januar, wenn das ganze Jahr noch rein und unangebrochen vor einem liegt – und in der Stille Kraft schöpfen! Das ist der Dezember.

In diesen Monat fällt auch einer der vier kleineren Feiertage des Jahreskreises.

21. / 22. Dezember – Yule – Wintersonnenwende (auch Alban Arthuan). Ab dem Zeitpunkt der Wintersonnenwende werden die Tage wieder länger. In vielen antiken und frühmittelalterlichen Kulturen wird für diesen Zeitpunkt ein Fest gefeiert. An diesem Tag wird traditionell der Yule-Scheit aus Eichenholz verbrannt, um der Sonne Kraft für ihre Wiedergeburt zu spenden.

Dieses Fest ist ein Sonnenfest und wird an diesem festen Termin gefeiert. 

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Januar, der Monat des Janus, der in Vergangenheit und Zukunft blickt.

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Januar, der Monat des Janus, der in Vergangenheit und Zukunft blickt.

Der erste Monat nach dem gregorianischen Kalender und der zweite Winter-Monat, verdankt seinen Namen dem römischen Gott Janus, der laut der Mythologie zwei Gesichter hat. Er ist der Wächter der Türen und Tore.

Man sagt, er schaut so gleichzeitig in die Zukunft und in die Vergangenheit. Bezogen auf die heutige Lage des Januars sieht ein Gesicht in das neue und eines in das alte Jahr.

Alte Dinge ​abschlie​ßen, neue Dinge beginnen.

Es ist ein Monat um an den eigenen Vorsätzen zum neuen Jahr zu arbeiten. Das ganze Jahr liegt im Januar noch rein und fast unangebrochen vor uns. Wichtige Vorhaben sollten also geplant, niedergeschrieben, bedacht werden, man bringt Dinge auf den Weg, knüpft wichtige Kontakte und legt so das Fundament für das kommende Jahr.

Der Januar beginnt mit einem passenden Feiertag.

Am ersten Januar blickt Nanshe, die Traumdeuterin und Wassergöttin, zurück auf das nun vergangene Jahr.

Sie schaut zwar in die Vergangenheit, doch die Versionen sind eigentlich Schlüsselbilder für die Zukunft. Sie zeigt auf, welches alte Verhalten verändert werden muss.

Alle Orakelspiele und Weissagungen zu diesen Themen fallen an ihrem Tag besonders leicht. Man stellt währenddessen eine durchsichtige Glas-Schüssel mit Wasser auf, in der weiße Kerzen brennen, um Nanshes Unterstützung zu erhalten.

Einer der vier ​gro​ßen Feiertage des Jahreskreises wird oft in der letzten Januar-Nacht gefeiert: Imbolc

Dieses Fest (auch: Imbolg, Tag der Brigid) wird zwischen Sonnenuntergang und -aufgang gefeiert. Meistens am 1. oder 2. Februar. Also entweder am Abend des 31. Januar in den 1. Februar hinein oder (seltener) am 1. Februar in den 2. Februar hinein. 

Es ist ein Fest der Reinigung und des Lichtes und wird mit Fackel-Festzügen und Kerzenlicht begangen.

​Von der katholischen Kirche wurde der Tag als Lichtmess übernommen – dem Tag, an dem die Kerzen geweiht werden.

In Schweden und Norwegen wirft man am Lichtmess-Tag bei versammelter Familie etwas Kuchen oder Gebäck in das Ofen-Feuer. So werden diese Opferspeisen an die Ahnengeister übermittelt.

Dieses Fest ist ein Mondfest und kann entweder an dem kalendarischen Termin oder nach dem Mondkalender gefeiert werden. Mehr dazu finden Sie hier: "Jahreskreis-Fest Imbolc".

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Februar, der Monat der Reinigung

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Februar, der Monat der Reinigung

Der zweite Monat nach dem gregorianischen Kalender und der dritte Winter-Monat, verdankt seinen Namen einem Fest im römischen Reich, welches in diesem Monat gefeiert wurde.

Das lateinische Wort "februa" ist der Name der im Februar begangenen Reinigungsfeste. Diese wurden abgehalten, um die "Dämonen des Winters" zu vertreiben.

Der Februar beginnt mit einem der vier ​gro​ßen Feiertage des Jahreskreises: Imbolc

Dieses Fest (auch: Imbolg, Tag der Brigid) wird zwischen Sonnenuntergang und -aufgang gefeiert. Meistens am 1. oder 2. Februar. Also entweder am Abend des 31. Januar in den 1. Februar hinein oder (seltener) am 1. Februar in den 2. Februar hinein. 

Es ist ein Fest der Reinigung und des Lichtes und wird mit Fackel-Festzügen und Kerzenlicht begangen.

​Von der katholischen Kirche wurde der Tag als Lichtmess übernommen – dem Tag, an dem die Kerzen geweiht werden.

In Schweden und Norwegen wirft man am Lichtmess-Tag bei versammelter Familie etwas Kuchen oder Gebäck in das Ofen-Feuer. So werden diese Opferspeisen an die Ahnengeister übermittelt.

Dieses Fest ist ein Mondfest und kann entweder an dem kalendarischen Termin oder nach dem Mondkalender gefeiert werden. Mehr dazu finden Sie hier: "Jahreskreis-Fest Imbolc".

Es ist der ​gro​ße Reinigungsmonat.

In diesem Monat ist die energetische Reinigung der Räume und aller regelmäßig für die energetische Arbeit oder Rituale genutzten Genstände (Räucherschalen, Kessel, Besen, Athame etc) üblich.

Die Stagnation des Winters vertreiben, die Blockaden auflösen und so den Freiraum für positive Veränderungen entstehen lassen. Dies kann beispielsweise mit viel Kerzenlicht oder mit passendem Räucherwerk geschehen.

Ebenfalls im Februar zu finden: der Valentinstag

Dieser feiert die Göttin Juno Februata, die vom Fieber der Liebe befallen wurde.

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März, der Monat des Neubeginns

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März, der Monat des Neubeginns

Der dritte Monat nach dem gregorianischen Kalender und der erste Frühlings-Monat, verdankt seinen Namen dem römischen Kriegsgott Mars, der ebenfalls für die Fruchtbarkeit des Bodens zuständig ist.

Mit der selbstbewussten Kraft und dem Durchsetzungsvermögen dieses Kriegsgottes ist mit der Mars-Energie die Zeit gekommen,
um die im Winter geplanten Vorhaben zu beginnen.

Langfristige Vorhaben oder persönliche Veränderungen die im März gestartet werden, sind besonders begünstigt.

In diesen Monat fällt auch einer der vier kleineren Feiertage des Jahreskreises.

Die Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche (auch: Alban Eiler, Frühlingsanfang) wird um den 20. März herum gefeiert und symbolisiert die Zeit des Neuanfangs. Die gleiche Länge von Nacht und Tag bedeutet, dass das Licht von nun an die Dunkelheit überholt und die Tage bald wieder länger sind, als die Nächte.

Dieses Fest ist ein Sonnenfest und wird an diesem festen Termin gefeiert. 

Minerva & Aphrodite

Der internationale Tag der Frauen wird am 8. März begangen. In magischen Kreisen wird er häufig mit der Göttin Minerva verbunden, deren Feierlichkeiten jedoch im alten Rom erst am 19. März begannen (am fünften Tag nach den "Iden des März", dem 15. Tag des römischen Monats Martius) und noch vier weitere Tage andauern, so dass sie bis zum 23. März dauerten.

Minerva wird oft als Widersacherin des Mars dargestellt. Ihre kluge Konfliktlösung gegen die brutale Gewalt (Kriegsführung) des Mars.

Am 9. März folgt der Festtag der Göttin Aphrodite.

An diesem Tag werden traditionell Liebeszauber von denen ausgeführt, die sich eine Partnerschaft wünschen.

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April, der Monat der Lebensfreude und Kraft

April, der Monat der Lebensfreude und Kraft

Der April als vierter Monat nach dem gregorianischen Kalender und der zweite Frühlings-Monat, verdankt seinen Namen möglicherweise den sich öffnenden Knospen im Frühling. Das wäre dann vom Lateinischen "aperire" (öffnen) herzuleiten oder könnte auch von "apricus" (sonnig) abstammen.

Auch die Erde, die von Schnee und Frost verschlossen wurde, öffnet sich im April den Sonnenstrahlen und damit auch für die aus ihr wachsenden Pflanzen. Sie füllt sich mit Farbe und Leben.

Nicht nur die Natur spürt Aufbruchsstimmung.

So eignet sich dieser Monat besonders für Rituale, welche die eigene Lebensfreude unterstützen und das Selbstbewusstsein stärken. Auch Zauber bei denen Menschen oder Gegenstände mit besonderer Kraft erfüllt werden sollen, sind nun besonders erfolgversprechend.

Einer der vier ​gro​ßen Feiertage des Jahreskreises kann in der letzten April-Nacht zelebriert werden.

Beltaine (auch Beltene, Beltane, Bhealltainn oder Bealtaine) wird häufig in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai gefeiert.

Dies passt zu den überall verbreiteten Maifeierlichkeiten und Maifeuern, bei denen der heidnische Gedanke allerdings oftmals keine Rolle mehr spielt.

Dieses Fest ist ein Mondfest und kann daher entweder an dem kalendarischen Termin oder nach dem Mondkalender gefeiert werden. Also entweder in der Nacht zum 1. Mai, am 5. Vollmond nach dem Yule-Fest oder generell in der Vollmond-Nacht im Mai.

Mai, der Monat der Fruchtbarkeit und der Liebe

Mai, der Monat der Fruchtbarkeit und der Liebe

Der fünfte Monat nach dem gregorianischen Kalender und der dritte Frühlings-Monat, verdankt seinen Namen der Göttin Maia, die der römischen Fruchtbarkeitsgöttin Bona Dea (deren Fest in diesem Monat gefeiert wurde) entspricht. Sie wurde manchmal auch Fauna genannt.

Passend dazu trug der Mai einst die schöne Bezeichnung "Blumenmond". Dies allerdings eher, weil die Hauptblütezeit der meisten Pflanzen in diese Zeit fällt.

„Der Mai ist die Zeit des Lenzes,
der Liebe und der Hoffnung auf kommende Fruchtbarkeit. Einander „maiengrün“
und einander lieb sein ist dasselbe.“
​​Aus dem "Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens".

Liebe, Beziehungen, Eheschließungen, Empfängnis, Fruchtbarkeit und Sexualität sind die Themen, zu denen Zauber und Rituale im Mai besonders vielversprechend sind.

Liebeszauber mit Maimond-Kraft …

Den Liebes-Monat Mai sollte man unbedingt magisch nutzen, wenn man noch auf der Suche nach einem Herzenspartner ist. Kurz vor dem Mai-Vollmond sind Zauber besonders vielversprechend, welche die Liebe in das eigene Leben rufen sollen.

In diesem Monat findet einer der vier ​gro​ßen Feiertage des Jahreskreises statt.

Beltaine (auch Beltene, Beltane, Bhealltainn oder Bealtaine) ist eines der wichtigsten Feste im Jahreskreis. Dieses Fest ist ein Mondfest und kann daher entweder an dem kalendarischen Termin oder nach dem Mondkalender gefeiert werden. Es wird entweder bereits in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai, am 5. Vollmond nach dem Yulefest oder in der Vollmond-Nacht im Mai gefeiert.

Die Beltaine-Feuer (Maifeuer) werden entzündet, um die Fruchtbarkeit der Natur zu feiern. Es ist, passend zum Monat, ein Fest der Liebe und der Leidenschaft, denn der ganze Monat ist von diesen Energien geprägt. 

Kräuter und Blüten, die während des Beltaine-Festes oder in der Beltaine-Nacht gesammelt oder verarbeitet wurden, gelten als ganz besonders magisch und kraftvoll.

Juni, der Monat der Weiblichkeit

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Juni, der Monat der Weiblichkeit

Der erste Sommer-Monat, der sechste Monat nach dem gregorianischen Kalender, verdankt seinen Namen der römischen Göttin Juno, der Göttin der Weiblichkeit, der Geburt und der Ehe – gleichzusetzen mit der griechischen Göttin Hera.

Die Magie dieses Monats ist verbindlicher als die Mai-Magie mit ihren Themen von erwachender Liebe und entfesselter Leidenschaft. Der Juni geht sozusagen einen Schritt weiter und eignet sich dementsprechend besonders für Rituale, die der Eheschließung, der Familien-Gründung oder dem Schutz der Partnerschaft und des Haussegens zugeordnet sind.

In diesem Monat werden daher traditionell Schutzbeutelchen aus frisch gesammelten und in der Juni-Sonne getrockneten Kräutern hergestellt.Die Energien dieses positiven, lichtvollen Monats werden in den magischen Helfern sozusagen "eingefangen" und unterstützen dann ein Jahr lang mit dieser Kraft.

Im nächsten Juni erneuert man diese Schutz- oder Segens-Zauber.

In diesen Monat fällt auch einer der vier kleineren Feiertage des Jahreskreises.

21. Juni – Sommersonnenwende (auch Alban Heruin) wird gefeiert, wenn der Zeitpunkt des längsten Tages und der kürzesten Nacht des Jahres gekommen ist. Die Sommersonnenwende ist eines der wenigen heidnischen Feste, zusammen mit Beltaine, welches bis heute noch weit verbreitet gefeiert wird.

Wenn auch mit ganz unterschiedlichen Traditionen, so erfreut sich die festliche Zusammenkunft an ganz besonderen Plätzen im Freien, zu großen Sommersonnenwende-Feuern, noch immer großer Beliebtheit.

Dieses Fest ist ein Sonnenfest und wird an diesem festen Termin gefeiert. 

Auf keinen Fall den Feen-Tag verpassen!

Am 24. Juni wird überall auf der Welt ein ganz besonderer Feiertag gefeiert – allerdings nur unter Eingeweihten und Bewunderern dieser ganz besonderen Wesen: der Fairy Day oder auch Feen-Tag.

Ein schöner Brauch ist es, an diesem Tag an einem hübschen, ruhigen Ort in der Natur eine glitzernde Feen-Kerze anzuzünden und dazu duftende Räucherkegel zu verbrennen, um mit den Feen in Kontakt zu treten.

Danach hinterlässt man dort Perlmutt oder Glimmer-Schiefer und bunte Edelsteinchen als glitzernde Geschenke für die Feen.

Fairy Day - Feen-Tag - Feen-Freude-Set

Wann immer man sich im folgenden Jahr traurig oder einsam fühlt, etwas Kraft benötigt oder die Gesundheit angeschlagen ist, darf man an diesen Platz zurückkehren und dort ​"energetisch auftanken".

Die Feen des Ortes sorgen für einen – wenn man sie denn auch am folgenden 24. Juni wieder besucht und beschenkt!

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Juli, der Monat der Fülle

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Juli, der Monat der Fülle

Der zweite Sommer-Monat, der siebte Monat nach dem gregorianischen Kalender, war ursprünglich der fünfte Monat des römischen Jahres (mensis Quintilis) und der Geburtsmonat von Julius Cäsar.

Dieser führte, anstelle des alten römischen Mondkalenders, den aus Ägypten stammenden Sonnenkalender ein. Nach seinem Tod wurde sein Geburtsmonat in mensis Iulius, also deutsch "Juli" umbenannt.

Der alte deutsche Name "Heumonat" bezieht sich auf die im Juli eingebrachte erste Heu-Mahd. Ein weiterer alte Namen für den Juli ist Honigmonat.

Letzteres, besonders in der Form Honigmond, bezeichnet auch den Monat nach der Hochzeit, die Flitterwochen. Energetisch war der Mai die Zeit des Werbens, der Juni die Zeit der Verbindlichkeit, der Juli ist nun der Monat des Genusses, bevor im August Ernte und Dankbarkeit folgen.

Der Höhepunkt des Jahres ist schon wieder vorbei.

​Seit dem 21. Juni werden die Tage schon wieder kürzer. Dennoch ist der Juli erst der Beginn der Zeit der Fülle. Alle Pflanzen stehen in Saft und Kraft, viele Dinge beginnen zu reifen, einiges lässt sich bereits ernten … der Juli hat alles in Fülle: Licht, Sonne, Wachstum, Lebensfreude, Pflanzen, Früchte, Blumen und Kräuter.

Deswegen eignet sich dieser Monat besonders zum Genießen und ​"aus dem Vollen schöpfen​". Man sammelt die ersten Kräuter, tankt Sonne, feiert die Natur mit Ausflügen und Picknicks und füllt so die persönlichen Batterien auf.

Mit Lebensfreude und Liebe, mit Wünschen und Zielen.

Wohlstand, Fülle, Reichtum – was will man mehr?

In diesem Monat der Fülle sind alle Rituale die den Wohlstand anziehen oder eigenen Besitztum sichern sollen ganz besonders begünstigt. Man bittet um einen gut gedeckten Tisch, ein Leben ohne große Sorgen und inneren sowie äußeren Reichtum.

Auch für nicht materielle Wünsche, also für Wunschzauber die innere Fülle, Zuversicht, Vertrauen und Zufriedenheit zum Ziel haben, bietet sich der Juli an.

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August, der Monat des Sammelns

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August, der Monat des Sammelns

Der achte Monat nach dem gregorianischen Kalender ist der letzte Sommer-Monat und trägt den Namen des ersten römischen Kaisers: Augustus.

In der Mitte des Monats befindet sich ein wichtiger Feiertag für alle, die magische Zutaten aus der Natur selber sammeln oder anbauen. Es ist der Tag der Kräuterweihe, der Auftakt zu der wichtigsten Kräutersammelzeit des Jahres, am 15. August.

Daher stehen auch schon die ersten beiden Wochen des Augusts ganz im Zeichen der Natur, der Pflanzen, Blüten, Blumen und Bäume. Wenn man vorhat Pflanzen zu sammeln, dann zieht man in dieser Zeit durch die Natur und sucht schon einmal die besten Plätze.

Auch wenn einem das Sammeln selbst nicht liegt, sollte man im August raus in die Natur und die Pflanzen zumindest bewundern, ihren Duft wahrnehmen, die Vielfalt bestaunen und Ehrfurcht spüren.

Im August findet auch einer der vier ​großen Feiertage des Jahreskreises statt.

Der Beginn der Ernte war in landwirtschaftlich geprägten Gegenden ​zu allen Zeiten Anlass für ein fröhliches Fest: Lughnasadh​("Zusammenkunft im Namen des Lugh") Lugh ist der keltische Sonnen-, Korn- und Erntegott, dem dieses Fest gewidmet ist. 

Der auch "Schnitterfest" genannte Feiertag ist noch kein klassisches Erntedankfest mit der Fülle all der Früchte, sondern ein Fest der sommerlichen Erde, der fruchtbringenden Sonne und der goldenen Ähren des reifen Korns. Man schätzt sich glücklich, genug zu essen zu haben und Wachstum erleben zu dürfen  – sowohl weltlich als auch spirituell. Rituelle Handlungen zu diesem Anlass sind ein schöner Zeitpunkt für alle spirituellen Menschen, sich der Natur ganz bewusst zuzuwenden und sich dankbar zu zeigen, für alles was man von ihr bekommt.

Dieses Fest ist ein Mondfest und kann entweder an dem kalendarischen Termin oder nach dem Mondkalender gefeiert werden. 

Magie liegt in allen Kindern von Mutter Natur.

All das, was die Natur uns quasi vor die Füße legt, bildet den Grundstein zu den vielen magischen Helfern, die wir das ganze Jahr über verwenden.

Nicht nur magische Öle und Räuchermischungen, um Rituale zu unterstützen, auch Gewürze, Kräuter, Beeren, Früchte und Öle um unsere Speisen oder unseren Alltag zu verzaubern!

Wie selbstverständlich verwenden wir Lavendel im Wäscheschrank, Melissentee gegen Schlafstörungen, Pfefferminztinktur für einen frischen Atem und Beifuß für die Weihnachtsgans. Besonders Beifuß und Wermut werden aber – selbst mitten in der Stadt oft an jeder Straßenecke stehend – oft für "unnützes Unkraut" gehalten.

Raus in die Natur und die kleinen Helfer in voller Pracht bestaunen.

Denn über kurz oder lang wollen wir wieder Hilfe aus der Natur! Und da kann es ja nicht schaden, der Natur vorher etwas Hochachtung entgegengebracht zu haben. Im persönlichen Bereich überträgt man dies einerseits auf alles, was ​"wachsen und gedeihen​" soll, andererseits auf die Dinge, die für ​"unser täglich Brot​" sorgen.​

Daher eignen sich Rituale für die Arbeit ebenso wie für Aspekte des Lebensunterhaltes. Wenn man etwa besonders kreativ sein muss, um den eigenen Beruf auszuüben, könnte man dafür im August eine Räuchermischung aus frisch geernteten Kräutern zusammenstellen oder einen Ritualhonig ansetzen, mit dem man dann "in Zeiten der Not" diese Kreativität begünstigt.

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September, der Monat der Übergänge

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September, der Monat der Übergänge

Der neunte Monat nach dem gregorianischen Kalender, und der erste Herbst-Monat, verdankt seinen Namen dem lateinischen Namen der Zahl Sieben ("septem"), denn im römischen Kalender war dies der siebte Monat.

Der September ist traditionell eine Zeit der Übergänge.
Der Sommer ist zu Ende, die Sommerferien auch. Die Kinder gehen wieder zur Schule, die Schulanfänger beginnen mit dem "Ernst des Lebens". Auf den Feldern ist nichts mehr zu tun. Es wird langsam immer früher dunkel. Die ersten Blätter fallen und das ist das Zeichen für uns, uns langsam auf die dunklere Jahreszeit vorzubereiten.

Man bereitet sich auf die dunkle Jahreszeit vor.

Die Sonne scheint zwar noch golden, hat aber viel von ihrer Kraft verloren. Noch strahlt die Welt in warmen Farben, doch wir wissen, dass bald die stille Zeit des Winters bevorsteht.

Es ist die Zeit, um sich das vergangene Jahr anzuschauen. Was hat man erreicht, welche Dinge im Leben sind abgeschlossen, welche möchte man noch weiterführen?

Es bleibt noch etwas Zeit, um nachzubessern, was bisher vielleicht noch nicht vollendet wurde. Damit man am Ende des Jahres dann mit sich selbst - und den persönlichen Erträgen des Jahres - ganz und gar zufrieden sein kann.

In den September fällt auch einer der vier kleineren Feiertage des Jahreskreises.

Die Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche (auch: Alban Elued oder Mabon) wird am 22. / 23. September gefeiert. So wie der Tag und die Nacht an diesem Tag genau gleich lang sind, so können auch unsere Gefühle an diesem Tag ins Gleichgewicht gebracht werden.

Die Natur hängt voller magischer Helfer …

Eine früher weit verbreitete Methode, die Energien von Beeren und Früchten im September für die Magie einzufangen, ist heutzutage weitestgehend in Vergessenheit geraten: mit Magie färben!

Einst wurden die Reste der Früchte nach dem Entsaften (also der Trester / Pressrückstand) dazu verwendet, kleine Quadrate aus ungefärbtem Naturstoff einzufärben. Für die Herstellung eignen sich alle farbenfrohen Vertreter ihrer Art. Beispielsweise Heidelbeeren (Blaubeeren), Brombeeren, Himbeeren, Fliederbeeren (Holunderbeeren), Vogelbeeren und Hagebutten etc.

Nach dem Trocknen trug der Stoff nicht nur die Farbe, sondern auch die Energie, die man der jeweiligen Pflanze zuspricht.

Die Stoffstücke wurden dann zusammen mit einigen getrockneten Blättern der jeweiligen Art aufbewahrt. Stoff und Blätter dienten dann später zum Beispiel als Grundlage für die Herstellung von Glücksbeutelchen.

Holundertinte Magische Tinte

Wer nur vereinzelte Früchte sammeln und verarbeiten möchte, also ohne die Menge / den Aufwand des Entsaftens, der kann den Stoff auch direkt mit dem aus den Früchten oder Blättern austretenden Saft bearbeiten. Etwa mit Mustern bestempeln, mit dem Pinsel bemalen, thematisch passende Symbole draufreiben etc.

Heidelbeere (Blaubeere)
Schutz, Fluchbrecher, gegen Unglück

Brombeere
Gesundheit, Schutz, Wohlstand

Himbeere
Liebe, Leidenschaft, Sinnlichkeit

Fliederbeere (Holunderbeere)
Schutz, Fruchtbarkeit, Liebe, Neubeginn

Vogelbeere (Ebereschenbeere)
Kraft, Schutz, Heilung, Erfolg

Hagebutte (Wildrose)
Liebe, Glück, Zusammenhalt, Harmonie

Der September in der Magie - Magie der Monate - unten

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