Ebereschen-Zauber

Ebereschen-Zauber - Ein Talisman, um einem Pechvogel zu helfen

Leuchtend rot-orange sieht man ab September die Vogelbeeren an den Bäumen hängen. Das macht es leicht, auch für ungeübte Sammler, die so geschmückten Ebereschen bei einem Waldspaziergang zu entdecken.

Das Holz der Eberesche wird in der Magie oft als „göttlich“ bezeichnet.

Es heißt, man findet in jedem Stück Ebereschenholz starke Zauberkraft. Dadurch eignet es sich ganz besonders dazu, einen glücksbringenden Talisman herzustellen.

Eberesche mit Beeren - für einen Glückszauber

„Man muss sein Glück teilen,
um es zu multiplizieren.“

Marie von Ebner-Eschenbach

Wenn man selber glücklich ist, es einem an nichts mangelt und man vor Freude strahlt, dann ist es häufig besonders schwierig, einen geliebten Menschen traurig, unglücklich oder „vom Pech verfolgt“ zu sehen. Natürlich bietet man Ratschläge oder auch ganz weltliche Hilfe an, tröstet, unterstützt, steht zur Seite …

Aber wenn es wirklich so aussieht, als wäre dieser Mensch vom Pech verfolgt, dann kann etwas Baum-Magie wahre Wunder wirken.

Baum-Magie mit Ebereschenholz.

Man benötigt ein gerades Stück von einem Ebereschen-Zweig etwa 5 cm lang, grünes [ℹ] Baumwollband, eine grüne Kerze, evtl. Klebstoff, einen Stift und ein scharfes Messer.

Dieser Zauber führt nicht dazu, dass man sein eigenes Glück für den anderen opfert. Er beruht auf dem Gedanken, dass man das eigene Glück „abfärben“ lassen kann.

Zuerst wird die grüne Kerze angezündet. In ihrem Licht wickelt man etwas von dem grünen Band um das Ebereschenholz und knotet es sehr fest. Wer möchte, der kann das Band auf der Rückseite mit Klebstoff am Holz fixieren. Das Band sollte lang genug sein, dass man den Anhänger bequem umhängen kann.

Dann schnitzt man ein kleines „Fenster“ in die Vorderseite des Holzstücks. Gerade groß genug für einen Buchstaben, den Anfangsbuchstaben des Vornamens der Person, für die man den Zauber ausführt. Die Enden des Zweiges schrägt man ab und entfernt sorgfältig alle scharfen Kanten.

Während dieser Beschäftigung mit dem Holz denkt man an den Unglücksraben, sieht die Person vor dem inneren Auge in einer positiven, glücklichen Situation, man konzentriert sich auf dieses Bild. Nach einiger Zeit legt man den Talisman in die Nähe der Kerze und lässt diese ganz herunterbrennen.

Das Glück in das Holz einprägen.

In den kommenden sieben Tagen trägt man diesen Talisman nun dicht bei sich. Bei jeder glücklichen Begebenheit nimmt man das Holz schnell zur Hand. Damit dieses Glück nach und nach auf das Holz „abfärbt“. Nach dieser Zeit des Ladens schreibt man den Buchstaben in das vorbereitete Feld, besiegelt so den Glücks-Transfer und gibt den Talisman dem Empfänger.

Dieser muss nun seinerseits das Holz häufig zur Hand nehmen. Immer dann, wenn eine Extraportion Glück hilfreich wäre, man ein „glückliches Händchen“ benötigt oder man sich besonders unglücklich fühlt. Das Holz gibt das zuvor gespeicherte Glück dann zusammen mit seiner eigenen Magie ab!

Es gibt viele Varianten der Baum-Magie.

Wenn man einen solchen Anhänger für sich selbst oder für andere Themen herstellen möchte, dann ist die Vorgehensweise ähnlich, es werden jedoch andere Hölzer und andere Farben verwendet.

Die Kerzenfarbe entspricht dabei immer der Farbe des Baumwollbandes.

Amulett für einen Glückszauber
Schutz

Mit dem Holz des Weißdorns und einem schwarzen Band [ℹ] fertigt man ein Schutz-Amulett an. Man trägt es sieben Tage lang nur, wenn man sich geschützt fühlt (zu Hause, unter Freunden etc.).

Danach kann man es dann auch an Orten tragen, an denen man mehr Schutz benötigt.

Fruchtbarkeit

Mit einem Stück Holz vom Haselstrauch und einem weißen [ℹ] Band fertigt man einen Talisman für die weibliche Fruchtbarkeit und für die Empfängnis an.

Er muss sieben Tage lang von einer schwangeren Frau getragen werden, bevor man ihn dann selbst trägt.

Liebe

Um eine neue Liebe zu finden, verwendet man ein Stück Birkenholz und ein pinkfarbenes [ℹ] Baumwollband. Den bereits mit dem eigenen Buchstaben versehenen Talisman legt man (verborgen) in die Äste eine Birke, wobei man die Birke um Hilfe bittet.

Wenn er nach sieben Tagen noch da ist, hat die Birke die Bitte erhört und man darf den Talisman tragen, bis die neue Liebe gefunden wurde.

Dieser Beitrag ist Teil der September-Ausgabe unseres
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