Energetische Arbeit mit Steinen – Laden, Programmieren, Reinigen
Steine im fließenden Wasser reinigen

Energetische Arbeit mit Steinen – Laden, Programmieren, Reinigen

Von dem sogenannten „Laden“ der Steine halten wir wenig. Jeder Stein ist viele Millionen Jahre alt. Wer sind wir Menschen, die im Leben dieses Minerals nicht einmal ein Blinzeln sind, uns anzumaßen, dem Stein etwas von seiner Energie nehmen oder sogar geben zu können?
Die „Universal-Lade-und-Entlade-Schale“ ist unserer Meinung nach eine Erfindung von Händlern, um noch mehr Zubehör zu verkaufen.

Steine sind Freunde und Freunden tut man Gutes. Man geht mit ihnen ins Kino, gemeinsam Essen oder verbringt einfach eine schöne Zeit miteinander. Es ist die Zeit und Energie, die man selber opfert, welche die Verbindung (sowohl mit Menschen, als auch mit Steinen) wertvoll und fruchtbar macht. So wie man Freunden Gutes tut, sollte man auch seinen Steinen Gutes tun. Selbstverständlich kann man seine Steine auch mit ins Kino nehmen, doch wollen wir in diesem Artikel auf speziellere Methoden eingehen, um Steine zu verwöhnen, sie von schlechten Energien zu befreien und sie bei Bedarf mit den eigenen Wünschen zu „programmieren“. 

Steine verwöhnen / „laden“

Wie eingangs bereits erläutert, halten wir wenig von kommerzialisierten Lademethoden, für die man stets weiteres Zubehör benötigt. Es ist nämlich so einfach, seinen Steinen etwas Gutes zu tun, ohne sie mechanisch und fast etwas lieblos in spezielle Lade- oder Entlade-Schalen zu legen.

Sonnen- oder Mondlicht

Ein Sonnenbad oder eine Nacht im Mondlicht verwöhnen den Stein mit der Energie der Sonne oder des Mondes. Hierbei sollte man für jeden Stein überlegen, ob dieser eher ein Sonnenlicht-liebender Stein oder ein Mondlicht-liebender Stein ist. Ein Karneol wäre beispielsweise mit seiner kräftig orangen Farbe definitiv ein Stein für das warme Sonnenlicht.
Ein Amethyst hingegen ist ein Stein für das kühle Mondlicht. Nicht zuletzt, weil er bei zu viel direkter Sonneneinstrahlung seine Farbe verliert. Generell sollten direkte Sonnenstrahlen gemieden werden und eher die Zeit des Sonnenaufgangs oder -untergangs gewählt werden, um die Steine im Sonnenlicht auftanken zu lassen.

Hierbei ließe sich das tägliche Naturspektakel auch gern gemeinsam genießen. Sowohl gemeinsam mit Freunden, als auch mit Steinen.

Ein Plätzchen im Wald

Einen Spaziergang kann man bestens dafür nutzen, auch seine Steine mit auf Tour zu nehmen. Wer unterwegs eine kleine Lichtung findet, auf welche die Steine sich sicherlich wohlfühlen, legt sie dort ab und hält entweder gemeinsam mit ihnen eine Pause ab, oder lässt sie dort liegen, um sie auf dem Rückweg wieder einzusammeln.

Wer nicht ganz so risikofreudig ist, kann beispielsweise auch hohe Astgabeln nutzen, um seinen Steinen einen wohlverdienten Natur-Urlaub zu gönnen. Wenn man wieder zu diesem Ort zurückkehrt, ob nun nach einer Stunde, einem Tag oder einer Woche, ist die Aufregung meist schon groß. „Ist er wohl noch da?“, fragt man sich bereits auf dem Weg zum Versteck.

Denn mit dem Risiko des Verschwindens, ist die Freude des Wiedersehens umso größer. Wie ein Freund, den man lange Zeit nicht gesehen hat.

Und sollte der Stein doch nicht mehr an dem abgelegten Ort sein, so ist er weitergezogen. Denn:

Steine besitzt man nicht,
man beherbergt sie nur.

Und: Vielleicht wurde der Stein von jemandem gefunden, der ihn im Moment mehr benötigt als man selbst. Wie schön ist doch die Vorstellung, dass jemand bei einem Spaziergang einen solchen Stein findet, Zuhause herausfindet, für welche Themen er steht und diesen „Wink des Schicksals“ als Anlass nimmt, ein bestimmtes Problem endlich in die Hand zu nehmen?

Physischer Kontakt

Die einfachste und trotzdem besonders intensive Form des Kontaktes mit dem Stein ist das regelmäßige bei sich Tragen. Wer seinen Stein oft zur Hand nimmt, ihm seine Wünsche und Ängste erzählt und ihn auch mal zwischen den Händen reibt, der „lädt“ den Stein zusätzlich mit der eigenen, positiven Energie, der Liebe und Achtsamkeit.

Andere Steine

Die Energien, die ein Stein uns geben kann, kann er auch einem anderen Stein geben. Es spricht also nichts dagegen, einen Stein  der nach viel energetischer Arbeit etwas Liebe und Aufmerksamkeit gebrauchen kann, mit einem Kreis aus harmonisierenden Rosenquarzen zu umgeben oder ihn in ein energetisches Dreieck aus kraftvollen Karneolen zu legen.

Möglichkeiten zur energetischen Reinigung

Das Reinigen von Steinen nimmt ihnen weder ihre positiven Eigenschaften, noch entfernt es speziell für den Stein formulierte Ziele. Das Einzige was entfernt wird, sind Energien, die nicht nützlich sind und die Arbeit mit den Steinen blockieren.

Diese Methoden sind so oft oder so selten auszuführen, wie man das Gefühl hat, dass ein Stein (oder mehrere auf einmal) eine „energetische Dusche“ gebrauchen könnte(n).

Vergraben

Das Vergraben in der Natur ist unser Favorit, um viel angesammelte negative Energie vom Stein zu entfernen. Durch das (temporäre) Zurückbringen des Steins in die Natur, seiner eigentlichen Heimat, wird er durch die Erde von allen negativen Energien befreit. Hierbei ist die Wasserverträglichkeit des jeweiligen Steines zu beachten, da es auch unter der Oberfläche sehr feucht werden kann.

Der Zeitraum richtet sich hierbei nach der „schwere“ der negativen Energien. Dies reicht von wenigen Stunden bis hin zu einem ganzen Jahr (wenn der Stein beispielsweise mit schweren Krankheiten oder dem Tod gearbeitet hat).

Auch hier gilt: Wenn man den Stein nach dem gewählten Zeitraum nicht wiederfindet, so ist er weitergezogen.

Abräuchern

So wie man Räume und Personen durch Abräuchern von negativer Energie reinigen kann, funktioniert dies auch bei Steinen. Besonders empfindliche Steine (wie der Selenit), große Rohsteine oder Drusen, lassen sich durch diese Methode komfortabel reinigen. Dies kann in den eigentlichen Vorgang der energetischen Raum-Reinigung mit integriert werden.

Hierfür kann man beispielsweise weißen Salbei nutzen, aber auch andere reinigende Räuchermischungen.

Salz

Salz wird seit jeher sowohl zur energetischen als auch zur weltlichen Reinigung genutzt. In eine Schale mit grobem Meersalz vergräbt man die zu reinigenden Steine und lässt sie dort einige Stunden ruhen.

Das Salz kann für mehrere Reinigungen genutzt werden, sollte jedoch wöchentlich entsorgt werden. Hierbei ist zu beachten, dass einige Steine empfindlich auf direkten Salzkontakt reagieren. Um sicherzugehen kann man die zu reinigenden Steine auch in einem Glas geschützt in die Salzschale stellen, sodass das Salz das Glas umgibt, ohne die Steine direkt zu berühren.

„Fließendes Wasser“

Oft liest man, dass Steine „unter fließendem Wasser“ gereinigt werden sollen. Dies wird meistens durch ein mehrere Minuten durchlaufenden Wasserhahn realisiert. Diese Methode ist absolut ungeeignet. Die Verschwendung an Trinkwasser aus dem Wasserhahn, die durch mehrere Minuten laufendes Wasser entsteht, ist sicher nicht im Sinne der Natur und ihrer Energie.

Es ist davon auszugehen, dass die Wasserhahn-Methode eine (wohl aus Komfort) entstandene Interpretation des „in fließendem Gewässer“ (also in einem Fluss, einem Bach oder direkt an einer Quelle) ist. Selbstverständlich ist es weitaus gemütlicher, mal eben den Wasserhahn laufen zu lassen, anstatt sich ein fließendes Gewässer zu suchen. Doch ist es die Nähe zur Natur, welche die Steine von ihren Lasten befreit und diese „hinfortspült“. (Hier ist die Wasserverträglichkeit des jeweiligen Steines zu beachten.)

Regen

Eine ebenfalls schöne und naturnahe (und dabei trotzdem komfortable) Variante der Reinigung ist durch Regenwasser.
Hierfür legt man die Steine draußen in eine Schale und lässt den Regen auf die Steine und in die Schale fallen.

Sobald es aufgehört hat zu regnen, nimmt man die Steine aus der Schale und tupft sie trocken. Das Regenwasser wird einfach zurück in die Natur geschüttet. (Auch hier ist die Wasserverträglichkeit des jeweiligen Steines zu beachten.)

Den Stein mit Zielen laden

Das „Programmieren“ von Steinen ist keine Notwendigkeit. Jeder Stein trägt seine ganz eigene Energie, unabhängig davon, ob man ihn mit speziellen Intentionen lädt oder einfach nur bei sich führt. Jedoch hilft es sowohl dem Stein, als auch einem selbst, klare Ziele zu formulieren, bei denen einen der Stein unterstützen soll. Es verstärkt die Verbindung zwischen dem Stein und einem selbst.

Es geht hierbei primär darum, sich mit seinen konkreten Zielen zu beschäftigen und diese klar zu visualisieren. Kommunikation hilft dabei, gemeinsam Ziele zu erreichen. Dies gilt sowohl für die Zusammenarbeit mit Menschen, als auch mit Steinen.

Klare Intentionen zu definieren hat noch niemandem geschadet.

Notieren Sie die Stichpunkte Ihres Ziels und formulieren Sie es dann klar aus. Sehen Sie sich dabei, wie Sie das Ziel erreicht haben (etwa beim Unterschreiben eines neuen Arbeitsvertrages, Ihren Anwalt, der einem zum gewonnen Prozess gratuliert oder gemeinsame Zeit mit einem geliebten Menschen). Wenn Sie Ihren Wunsch nach Ihrer Zufriedenheit ausformuliert haben und das visualisierte Ziel klar vor Augen sehen, geben Sie diese Energie in Ihren Stein.

Nehmen Sie ihn dafür in beide Hände und halten Sie ihn auf Augenhöhe vor sich. Lassen Sie nun die Bilder, die Sie sehen und die Freude, die Sie dabei verspüren, in den Stein fließen. Wenn Sie möchten, können Sie Ihren ausformulierten Wunsch auch laut oder in Gedanken aussprechen.

Alternativ können Sie den Stein auch durch das Räuchern eines passendes Räucherwerkes und dem Verbrennen von Ritualpapier auf Ihren Wunsch programmieren. Hier gehen Sie im Ablauf der Formulierung wie oben beschrieben vor, schreiben Ihren fertig ausformulierten Wunsch auf ein Stück Ritualpapier und verbrennen dieses Stück für Stück zusammen mit dem passenden Räucherwerk. Drehen Sie dabei den Stein im aufsteigenden Rauch, während Sie Ihr Ziel klar vor sich sehen.

Dieser Beitrag ist Teil der August-Ausgabe unseres
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