Inhaltsangabe Ausgabe Dezember

Practical Magic Magazin Dezember

Ausgabe Dezember

Mit dem Dezember beginnt nun endgültig die kalte Jahreszeit und zur Wintersonnenwende am 21.12. haben wir die längste Nacht des Jahres.
Doch obwohl es gerade erst richtig kalt draußen wird, werden die Tage nach der Sonnenwende schon wieder länger und wir feiern mit Yule die Rückkehr des Lichts.

Um den langen Winter zu versüßen, haben wir in unserer Dezember-Ausgabe wieder passende Ritualvorschläge und Hintergrundwissen zu verschiedenen Themen der Magie für Sie zusammengetragen und diese mit dem Mondkalender, den Antworten auf häufig gestellte Fragen und weiteren Informationen sowie inspirierenden Worten und Bildern zu einem farbenfrohen Mix für die langen Winterabende zusammengefasst.

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Wir wünschen viel Spaß!

PracticalMagic.de-Schriftzug

In dieser Ausgabe - direkt zu den Artikeln

Der Dezember in der Magie - Magie der Monate - oben

Dieser Monat steht ein wenig „zwischen den Stühlen“. Man hat im November aufgeräumt, Dinge beendet, sehr genau auf persönliche Beziehungen und Freundschaften geschaut und alles in allem vieles hinter sich gelassen. Diese Aufräumarbeit kann man im Dezember noch beenden.

Magische Pläne schmieden für den Januar, wenn das ganze Jahr noch rein und unangebrochen vor einem liegt – und in der Stille Kraft schöpfen! Das ist der Dezember.

Die Rauhnächte - eine Zeit erfüllt mit Zauber und Magie!

Traditionell wurde in den Raunächten für das kommende Jahr orakelt. Doch bieten diese Nächte auch großes Potenzial, um die eigenen Geschicke nicht nur durch Orakel zu sehen, sondern sie mit einem kleinen Ritual an jedem Abend aktiv zu unterstützen.

Die Rauhnächte bieten mehr als „nur ausräuchern“, da jeder Abend seine ganz eigene Bedeutung für das kommende Jahr mit sich bringt.


Wintersonnenwende 21. / 22. Dezember

Im Moment der Wintersonnenwende steht die Sonne im Vergleich zu den Hintergrundsternen im sogenannten Winterpunkt. Schon steinzeitliche Kultstätten wie Stonehenge oder Ales Stenar erfassten diesen Zeitpunkt.

Die Sonnenwendfeste haben vor allem in den germanischen, nordischen, baltischen, slawischen und keltischen Religionen einen festen Platz.

Rituelles Räuchern Hexenladen

Wie bei allen magischen Themen, spielen auch beim Räuchern persönliche Vorlieben, verschiedene Traditionen und unterschiedliche Lehren eine Rolle.

Hier möchten wir den von uns praktizierten Umgang mit Räucherkohle und Räuchersieben erläutern und Informationen zum rituellen (zielgerichteten) Räuchern anfügen.

Der Winter in der Magie

Diese Jahreszeit wird in der Magie besonders mit dem Innehalten und der Innenschau in Verbindung gebracht. Auch die Natur zeigt uns diese Energie. Zurückgezogen in sich selbst, ruhend, viele Tiere machen Winterschlaf. Bei vielen Pflanzen sterben die sichtbaren Teile ab und sie sammeln ihre Kräfte im Schoß der Erde. So ist die Natur ganz mit sich selbst beschäftigt, bereitet sich aber auch schon auf den darauf folgenden Neuanfang vor.

Magie für andere

Es spricht natürlich nichts dagegen, einem lieben Menschen von einem passenden Ritual zu erzählen oder der besten Freundin dieses Magazin zu empfehlen, aber innerhalb eines Zaubers für jemand anderen magisch tätig zu werden, das steht auf einem ganz anderen Blatt.

Shamanic Palo Santo Sticks (Heiliges Holz)

In unserem Räucher-Lexikon stellen wir Pflanzen vor, geben Vorschläge zur deren Anwendung und erklären volksmagische Hintergründe.

Diesen Monat geht es um Palo Santo, das heilige Holz, welches in vielerlei spirituellen Praktiken Anwendung findet.

Eine zauberhafte Idee hat sich in den letzten Jahren immer weiter verbreitet: 
13 Wünsche für das kommende Jahr.

Es geht dabei darum, die magische Zeit der Rauhnächte - die zauberhaften Zeit zwischen den Jahren - zu nutzen, um dem Universum mitzuteilen, welche Wünsche einen beschäftigen und um die Erfüllung dieser Herzenswünsche zu bitten.

Glücksstein Halbedelstein Edelstein Trommelstein Bergkristall

Viele verschiedene Kulturen auf der ganzen Welt verehren den Bergkristall als kraftvollen Stein mit positiver Energie, für die Gesundheit, zum Schutz und zum Vertreiben von Unglück.

Er fördert Klarheit und Neutralität, verbessert die Wahrnehmung, das Verständnis und die Geduld. Im Raum aufgestellt kann er entstrahlend wirken, der Umgebung die negative Energie entziehen und schädliche Einflüsse abwehren.

Die Farbe Rot in der Magie

Die Farbe Rot kann man man für alle rituellen Handlungen zur Verbesserung der Sexualität, für die Stärkung der Potenz und für neue Eroberungen nutzen.

Und weil Rot die ideale Farbe ist, wenn es um das Durchhalten geht, zeigen wir, wie man sich mit einem kleinen Ritual mit einer Extra-Portion Disziplin versorgt.

Kaffeesatz-Lesen

Weil eine schöne Tasse Kaffee im oft ungemütlichen Winter besonders gut schmeckt und weil der Dezember traditionell die beste Zeit zum Orakeln ist, gibt es hier nun eine Anleitung zum Kaffeesatz-Lesen. Das ist ganz einfach und macht viel Spaß!


Magisches Wissen

Handgefertigte Räucherkegel
Wem das Räuchern mit Räucherkohle zu umständlich und die Verwendung von einem Räuchersiebhalter „nicht magisch genug“ ist, für den gibt es in dieser Ausgabe einen Basteltipp: Handgefertigte magische Räucherkegel!

„Wie oft darf man zaubern?
Eine Frage, die immer wieder gestellt wird und auf die wir deshalb hier eingehen möchten. Wie immer gibt es keine festen Regeln, daher erläutern wir verschiedene Herangehensweisen.

Die Chakren - magische Energiezentren
Eine Einführung und Übersicht unserer Serie über die Arbeit mit den Chakren und wie man sie in seinen magischen Alltag integrieren kann.


Mond-Magie

Magische Tage im Dezember
An einigen Tagen im Jahr herrschen perfekte Bedingungen für bestimmte magische Rituale.

Mondkalender Dezember
Der aktuelle Mondkalender des Monats mit allen magischen Tagen.

Vollmonde & Dunkelmode 2019
Eine Übersicht aller Voll- und Dunkelmonde des kommenden Jahres.


Der letzte Monat eines Jahres eignet sich besonders dafür, alle negativen Dinge zu verbannen, die man nicht mit ins neue Jahr nehmen möchte.

Würfel-Orakel Anleitung

Würfel werden schon seit Jahrhunderten als Orakel genutzt. Wir erklären, wie man mit Würfeln Antworten auf wichtige Fragen erhält.

Wohlstandsmagie Erfolgsmagie

Einige Gedanken über Rituale für den Wohlstand, die sich in vielen Jahren Beratung, Begleitung und Rückmeldung durch unsere Kunden geformt haben.

Bilder

Als besonderes Schutzmittel gegen Unfall und Krankheiten im kommenden Jahr, gilt das Verzehren von drei frisch gesammelten Hagebutten am Silvesterabend.
Lieber eine Kerze anzünden, als über die Finsternis zu klagen.
Wenn man die Liebe anziehen möchte, kann man diesen Wunsch mit Birkenpergament unterstützen.
Vollmond im Dezember 2018
Dunkelmond im Dezember 2018

Wenn der zunehmende Mond im Krebs steht, sind die Energien richtig, um mit den eigenen Gefühlen zu arbeiten, familiäre Angelegenheiten zu unterstützen, den Schutz des Zuhauses zu fördern und Energien der Fruchtbarkeit einzuladen.

Das Symbol für die Zeit der Abschiede und Neuanfänge ist nicht ohne Grund der Holunderstrauch. Denn obwohl seine Äste leicht verletzt werden können, regeneriert sich der Holunder schnell und findet immer wieder den Weg zurück in die Fülle. Aus jedem gebrochenen Ast sprießt dann neues Leben.

Der Winter in der Magie

Der Winter in der Magie

Der Winter in der Magie

Diese Jahreszeit wird in der Magie besonders mit dem Innehalten und der Innenschau in Verbindung gebracht. Auch die Natur zeigt uns diese Energie. Zurückgezogen in sich selbst, ruhend, viele Tiere machen Winterschlaf. Bei vielen Pflanzen sterben die sichtbaren Teile ab und sie sammeln ihre Kräfte im Schoß der Erde. So ist die Natur ganz mit sich selbst beschäftigt, bereitet sich aber still und mit Bedacht auch schon auf den darauf folgenden Neuanfang vor.

Der Winter kündigt zugleich das Ende und den Neubeginn an.

Nicht nur die Tiere suchen Schutz in Baumlöchern, Laubhaufen und Mauerspalten, auch wir ziehen uns in dieser Jahreszeit oft lieber zurück. Wir genießen unser Zuhause und verbringen Zeit mit den gemütlichen Dingen des Lebens, während die lichten Tage kurz und die dunklen Nächte lang sind.

Der Eichenkönig kehrt bald zurück!

Eine Geschichte, die in neuheidnischen Kreisen zum Winter und natürlich besonders zur Wintersonnenwende gehört, handelt vom Eichenkönig und vom Stechpalmenkönig. Zwei Brüder, die je eine Hälfte des Jahres regieren. 

Der Eichenkönig ist der König des zunehmenden Jahres, der heller werdenden Zeit. Er regiert nach der Wintersonnenwende, wenn die Tage wieder länger hell werden, bis zur Sommersonnenwende. Mit dem Verbrennen von Eichenholz schenkt man ihm im Winter Kraft für seine Rückkehr, bei der er das Licht mitbringt.

Der Stechpalmenkönig ist sein Zwillingsbruder, er ist der König des abnehmenden Jahres. Er hat die seit der Sommersonnenwende dunkler werdenden Zeit regiert. Man verabschiedet ihn mit dem Verbrennen von Stechpalmenblättern, wobei er die Dunkelheit mit sich nimmt. 

So ist der Winter die Zeit, die eigenen Dunkelheiten zu erkennen und dann das eigene Licht über diese Dunkelheit siegen zu lassen.

Es ist Dunkel im Außen - wie ist es im Innen?

Der Winter ist also die Zeit, in der man sich besonders gut mit der eigenen inneren Welt auseinandersetzen kann. Wir stehen unserer eigenen Dunkelheit gegenüber, wenn wir uns bewusst einem Ende nähern, das durch den Winter repräsentiert wird. Es ist eine Zeit der inneren Reflexion. Es geht um innere Arbeit, darum nach innen zu schauen und eine Bestandsaufnahme unseres Lebens zu erstellen.

Der eher ereignislose Winter, in dem keine Feld- oder Garten-Arbeit ansteht (einst ein wichtiger Aspekt des täglichen Lebens), gibt Raum, auch mal einen Tag auf die Dunkelheit zu schauen - auch wenn das nicht immer fröhliche Emotionen weckt. Über verlorene Dinge weinen, vergebene Chancen betrauern und generell Situationen oder Menschen im eigenen Leben in Frage zu stellen oder ganz neu zu bewerten, hilft dabei, die Energien auf die wichtigen Themen zu lenken und mehr Dankbarkeit für die positiven Dinge zu empfinden.

Dankbarkeit und Wärme vertreiben die Dunkelheit.

Wenn man sich eine Zeit lang dunklen Gedanken hingegeben hat, kann man den Winter darum bitten, die Traurigkeit  und die Schwere wieder von einem zu nehmen. Man geht dafür raus in die Natur, und zwar nur so bekleidet, dass man die Kälte deutlich spürt, sich aber nicht in die Gefahr einer Unterkühlung bringt! Nun unternimmt man einen Spaziergang, der so lange dauern sollte, bis man die Kälte wirklich von Kopf bis Fuß empfindet. Die Zeitspanne ist bei jedem ganz individuell. Es geht nicht darum „besonders lange durchzuhalten“, sondern bewusst die Veränderung bis zu dem Punkt zu spüren, der einem selbst unbehaglich ist.

Zurück im warmen Zuhause entzündet man eine flackernde Flamme (Kerze), trinkt einen heißen Tee (den man zuvor schon in einer Thermoskanne bereitgestellt hat), lässt sich vielleicht ein Fußbad ein oder kuschelt sich unter eine weiche Decke.

Während man von innen und außen aufwärmt, spürt man nicht nur die Wärme, sondern auch die Dankbarkeit für all diese kleinen Annehmlichkeiten, die für viele Menschen der absolute Luxus wären und für die meisten von uns doch so selbstverständlich sind …

Der Winter kehrt den Herbst aus ...

Wer sich in den letzten Monaten ein dekoratives Herbst-Arrangement ins Haus geholt hat, sollte dies nun gegen die winterliche Variante austauschen. Die Natur hält auch jetzt viele Schönheiten für uns bereit, wenn wir danach Ausschau halten: Tannenzapfen in verschiedenen Formen, immergrüne Zweige wie die Stechpalme (Ilex) mit ihren leuchtend roten Beeren und duftende Tannen-Nadeln. Auf einem Teller arrangiert, bringt man so ein Stück Natur ins Zuhause. Die immergrünen Zweige gelten als Symbol für die baldige Wiederkehr der Sonne und bergen das Versprechen der darauf folgenden erneuten Fruchtbarkeit der Natur. Eine heidnische Tradition, deren Nachkommen man im christlichen Adventskranz wiederfinden kann.

Später folgen dann der Frühling und der Sommer, sodass die Magie über den kleinen „Jahreszeiten-Altar“ immer einen Platz im Alltag einnimmt.

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Kategorie:
Die Magie der Jahreszeiten

Dezember, der Monat der Stille

Der Dezember in der Magie - Magie der Monate - oben

Dezember, der Monat der Stille

Der zwölfte Monat nach dem gregorianischen Kalender und der erste Winter-Monat, war einst der zehnte Monat des römischen Kalenders und verdankt seinen Namen so dem lateinischen Namen der Zahl Zehn („decem“).

Der alte deutsche Name des Dezembers lautet Julmond.
Dieser Name deutet bereits auf das Julfest hin, die heidnische Feier der Wintersonnenwende, auf die wir weiter unten eingehen.

Ein anderer Namen für diesen Monat lautet „Christmonat“, da das Christfest – also Weihnachten – im Dezember gefeiert wird. Dieser Name kam allerdings erst nach der Umwidmung des Julfestes im Zuge der Christianisierung auf.

Erst zurück schauen, dann nach vorn.

Dieser Monat steht ein wenig „zwischen den Stühlen“. Man hat im November aufgeräumt, Dinge beendet, sehr genau auf persönliche Beziehungen und Freundschaften geschaut und alles in allem vieles hinter sich gelassen. Diese Aufräumarbeit kann man im Dezember noch beenden.

Für den Neuanfang ist die Energie des Monats nicht geschaffen.
Es ist das Ende des Jahres, Dinge müssen „schnell noch erledigt werden“. Daher kann man sich meist noch nicht auf neue Projekte konzentrieren. Das ist auch gut so, denn dafür ist der Januar da.

So ist der Dezember ein Monat, in dem die Magie sich auf bereits angefangene Projekte konzentriert, auf bestehende Beziehungen (die man durch den November gerettet hat) und auf Zukunftsblicke – mit Karten und Orakeln – und das nicht erst zu Silvester.

Magische Pläne schmieden für den Januar, wenn das ganze Jahr noch rein und unangebrochen vor einem liegt – und in der Stille Kraft schöpfen! Das ist der Dezember.

In diesen Monat fällt auch einer der vier kleineren Feiertage des Jahreskreises.

21. / 22. Dezember – Yule oder Jule – Wintersonnenwende (auch Alban Arthuan). Ab dem Zeitpunkt der Wintersonnenwende werden die Tage wieder länger. In vielen antiken und frühmittelalterlichen Kulturen wird für diesen Zeitpunkt ein Fest gefeiert.

An diesem Tag wird beispielsweise das Yule-Scheit aus Eichenholz verbrannt, um der Sonne (oder in neopaganen Geschichten dem Eichengott) Kraft für die Wiedergeburt zu spenden. Ein Holzscheit, das im Yule-Feuer nur angebrannt wurde, wird als Glücksbringer sorgsam im Haus aufbewahrt, um damit im nächsten Jahr das Yule-Feuer wieder zu befeuern.

Dieses Fest ist ein Sonnenfest (also nach dem astronomischen Zeitpunkt berechnet) und wird an diesem festen Termin gefeiert.

Die Zeit zwischen den Jahren …

Eine weitere Dezember-Tradition hat ihren Ursprung vermutlich im Missverhältnis zwischen dem Mondkalender und dem heutzutage genutzten Sonnen-Kalender.

Nach dem Mondkalender hat das Jahr 354 Tage - also 12 Mondphasen mit je 29,5 Tagen. Die Zeit von einer Wintersonnenwende zur nächsten Wintersonnenwende dauert jedoch 365 Tage.

Somit fehlen zu unserem heutigen Kalender-System elf Tage - oder auch zwölf Nächte. Diese sogenannten Rau(h)nächte beginnen laut germanischen Traditionen in der Nacht nach der Wintersonnenwende und liegen somit „zwischen den Jahren“. Eine Bezeichnung, die auch heute noch sehr geläufig ist.

Die zwölf Nächte und die mit ihnen verknüpften Überlieferungen, aus verschiedenen Quellen, gehen bis in die Antike zurück.

Sie finden auch heute noch vielerorts Beachtung im Brauchtum. Etwa als Raunächte oder Rauchnächte, zwölf Nächte (auch Zwölfte), Glöckelnächte, Innernächte oder Unternächte.

Die wilde Jagd über den winterlichen Himmel …

Viele Geschichten beziehen sich auf „die wilde Jagd“, die in Skandinavien als Odensjakt („Odins Jagd“), Aaskereia oder Åsgårdsrei („Fahrt nach Asgard“) bekannt ist. Auch in der Schweiz und in Schwaben wird der Bezug zu Wotin/Odin im Namen Wüetisheer deutlich.

An manchen Orten ist auch eine Frau Teil der Wilden Jagd, in Mitteldeutschland als Frau Holle, in Süddeutschland und Österreich ist es Perchta - je nach Überlieferung besetzen sie dabei die Rolle einer Teilnehmerin oder der Anführerin oft aber auch als Gejagte.

Der gruselige Geisterzug soll aus Männern, Frauen und Kindern bestehen, die einen gewaltsamen oder unglücklichen vorzeitigen Tod gefunden haben, die also „vor ihrer Zeit“ gestorben sind. Die wilde Jagd zieht mit unter fürchterlichem Lärm, mit Schreien, Jammern, Ächzen und Stöhnen durch die Lüfte. Pferde und Hunde sind oftmals auch in der Aufzählung dabei.

Allgemein soll die Wilde Jagd dem Menschen zwar nicht feindlich gesinnt sein, es wird jedoch jedem angeraten, sich im Hause einzuschließen, das Heer nicht zu provozieren und es natürlich keinesfalls zu verspotten. Neugierig sollte man auch nicht sein, denn wer aus dem Fenster schaut, um einen Blick auf das Heer zu erhaschen, dem schwillt den Überlieferungen nach der Kopf so sehr an, dass er ihn nicht mehr zurückziehen kann. Andere berichten davon, dass Menschen, die den Zug betrachten, mitgezogen werden und dann jahrelang mitziehen müssen, bis sie befreit werden.

Der Dezember in der Magie - Magie der Monate - unten

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21. / 22. Dezember – Yule – Wintersonnenwende (auch Alban Arthuan)

Wintersonnenwende 21. / 22. Dezember

Im Moment der Wintersonnenwende steht die Sonne im Vergleich zu den Hintergrundsternen im sogenannten Winterpunkt. Schon steinzeitliche Kultstätten wie Stonehenge oder Ales Stenar erfassten diesen Zeitpunkt.

Die Sonnenwendfeste haben vor allem in den germanischen, nordischen, baltischen, slawischen und keltischen Religionen einen festen Platz.

Das Winterfest der vielen Namen …

Die Namen variieren etwas. Jul, Jule oder Jol, im Finnischen Joulu, im Estnischen Jõulud, im Englischen Yule und im Niederländischen Joel. Es ist unstrittig, dass das Wort Julfest bereits vor der Christianisierung in Gebrauch war.

Man kann das Fest auch mit seinem walisischen Namen „Alban Arthuan“ („Licht von Arthur“) bezeichnen, passend zu den Namen „Alban Elued“ für die Herbst-Tag-und-Nacht- Gleiche, „Alban Eiler“ für die Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche und „Alban Heruin“ für die Sommersonnenwende.

Yule-Feste im Laufe der Zeit.

In welcher Form genau die Germanen und andere Völker in Nordeuropa die Wintersonnenwende feierten, ist nicht bekannt.

Die wenigen Berichte stammen alle aus christlicher Zeit. Daher ist es schwierig, aus den knappen Quellen der altnordischen Literatur, ein konkretes Bild der verschiedenen Feste zu gewinnen.

Mittwinter im Neu-Heidentum.

Im nordisch-germanischen Neu-Heidentum und besonders im Jahreskreis der Hexen ist das Winterfest ein wichtiges Fest. Man bedient sich der überlieferten Volksbräuche und Traditionen, um die Julzeit und die Wintersonnenwende angemessen zu feiern.

Die Rückkehr des Lichtes wird gefeiert.

Die Räume werden beispielsweise mit Immergrün von Eibe, Fichte, Tanne, Buchsbaum, Stechpalme, Efeu oder Wacholder geschmückt, denen man schützende und heilende Kräfte zuschreibt.

Diese Äste oder zu Kränzen gelegten Ranken werden mit roten Winter-Beeren (Ilex), Nüssen und Äpfeln verziert.

Wer einen ganzen immergrünen Baum ins Haus holt, um ihn entsprechend zu schmücken, der sollte einen lebenden Baum mit Wurzeln wählen. Es geht bei dieser Handlung um das Ehren von Lebenskraft und Unsterblichkeit. Abgeholzte Bäume tragen diese Energie nicht - ganz im Gegenteil.

Das Yule-Scheit oder der Julklotz.

Traditionell wird an diesem Tag auch das große Yule-Scheit aus Eichenholz angebrannt. Dieses soll nun zwölf Tage und Nächte brennen, um der Sonne Kraft für ihre Wiederkehr zu spenden.

In anderen Traditionen hingegen erwärmten viele kleine Holzscheite das Festzimmer. Es mussten dabei immer so viele Scheite im Kamin liegen, wie es Familienmitglieder gibt. Der Feuerschein vertrieb die bösen Geister, die Asche galt als glücksbringend.

Die Asche verteilt man nach den Feiertagen vor der eigenen Haustür. So muss jeder, der das Haus betritt, durch die Asche hindurch gehen. Gäste begrüßt man dann mit den Worten:
„Tritt ein, bring Glück herein!“

Wer keinen Kamin hat (und auch keinen Ort, um draußen ein Feuer anzuzünden), der kann auf Yule-Räuchermischungen zurückgreifen. Diese enthalten meist neben dem Eichenholz weitere Kräuter und Hölzer, die winterlich duften.

Der Zeitpunkt der Sonnenwende kann auf den 21. oder 22. Dezember fallen

Der astronomische Zeitpunkt der Wintersonnenwende fällt in der
Mitteleuropäischen Zeitzone gegenwärtig etwa gleich häufig auf den 21. und 22. Dezember.

2018     21. Dezember 23:23 Uhr
2019     22. Dezember 5:19 Uhr
2020     21. Dezember 11:02 Uhr

In anderen Traditionen wird immer am 21. Dezember (also manchmal
einen Tag vor dem Datum der tatsächlichen Sonnenwende) gefeiert.


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Hexenladen Hamburg

Passende Produkte:

Yule Jahreskreiszauber
Yule-Jahreskreiszauber Set limitiert
Yule Jahreskreis-Zauber
Für alle, die den Zauber bereits im vergangenen Jahr 
durchgeführt haben, bieten wir eine Variante 
OHNE Räucherschale und OHNE Steine an.

Yule Jahreskreis-Zauber (limitiert)

Die Wintersonnenwende – das Licht kehrt nun zurück!

In vielen antiken und frühmittelalterlichen Kulturen wird für den Zeitpunkt der Wintersonnenwende, ab dem die helle Zeit des Tages langsam wieder länger wird, ein Fest gefeiert. Die Sonnenwendfeste haben vor allem in den germanischen, nordischen, baltischen, slawischen und keltischen Traditionen einen festen Platz.

Es ist die Zeit, in der man sein eigenes Licht kraftvoll und hell scheinen lassen kann, so dass die eigene Finsternis durchdrungen, erkannt und transformiert wird. Es ist die Zeit, in der jedes Licht neu geboren wird und jeder Dunkelheit weichen muss.

In diesem Zauber nutzen Sie die Energie des Wendepunktes, um verschiedene Bereiche Ihres Lebens zu segnen, die in der Zeit von der Wintersonnenwende bis zur Sommersonnenwende ebenfalls von wachsender Energie durchdrungen werden sollen. Kraftvolle Steine, im Ritual mit Ihren persönlichen Wünschen geladen, helfen Ihnen auf Ihrem Weg und unterstützen Sie beim Erreichen Ihrer Ziele.

Das beiliegende Räucherwerk begleitet Sie auch nach dem Mittwinter mit seinem wärmenden, kräftespendenden Duft – wann immer Sie noch mehr Energie in Ihre Themen senden möchten.

Zeitpunkt

Dies ist ein Zauber für den Abend der Wintersonnenwende am 21.12.2018


Dieses Ritual-Set enthält alle für das Ritual benötigten Zutaten. Räucherwerk für mehrere Anwendungen, 5 kraftvolle Glückssteine, Ritualpapiere, 11 handgezogene Wunschkerzen, eine Yule-Kerze mit Kräutern, einen Jute-Beutel, Stechpalmenblätter, 7 Stück Räucherkohle, eine feuerfeste Räucherschale aus rotem Porzellan, Räuchersand, Streichhölzer und eine ausführliche Anleitung.

Unsere Jahreskreis-Sets werden in einer sehr limitierten Anzahl alle zusammen an dem energetisch besten Tag von uns zusammengestellt und die Räuchermischungen und Öle angefertigt. Daher kann keine Nachproduktion erfolgen. Diese Sets sind also nur erhältlich, solange der Vorrat reicht.

Die Rauhnächte / Raunächte / Rauchnächte

Die Rauhnächte - eine Zeit erfüllt mit Zauber und Magie!

Die Rauhnächte – Eine alte Tradition, um neue Wege zu beschreiten.

Die Raunächte (auch Rauhnächte oder Rauchnächte) sind im europäischen Raum die Zeit von zwölf Nächten, die wohl durch die Ungleichheit des Mondjahres (12 Mondzyklen mit je 29,5 Tagen = 354 Tage) und des Sonnenjahres (365 Tage) entstanden sind.

Diese Nächte werden im Volksmund auch als „Zeit zwischen den Jahren“ bezeichnet. So waren die Raunächte stets eine Zeit der Besinnung, des Orakelns und der Reinigung vom alten Jahr.

Das Ausräuchern der Wohnräume und Ställe zu dieser Zeit ist eine uralte Tradition, die nach und nach auch in das christliche und weltliche Brauchtum Einzug gehalten hat.

Wann beginnen die Rauhnächte?

Es gibt unterschiedliche Auffassungen über den genauen Beginn und das Ende dieser Zeit. Es liegt wie immer im eigenen Ermessen, welcher man folgen möchte.

Die alte (germanische) Auffassung geht davon aus, dass „die Zeit außerhalb der Zeit“ in der Nacht nach dem Zeitpunkt der Wintersonnenwende beginnt.

Die heutzutage meist geläufigere Zählung, die mit dem 25.12. beginnt, ist eindeutig auf christliche Brauchtümer zurückzuführen, welche diese Nächte erst nach dem „heiligen Abend“ beginnen und zum ebenfalls christlichen „Dreikönigstag“ (6. Januar - auch „Fest der Erscheinung des Herrn“) enden lässt.

Mit energetischer Reinigung Raum für Klarheit und neue Ideen schaffen.

Um den Neuanfang zu begrüßen und mit klaren Gedanken in die Rauhnächte einzutauchen, wird das Zuhause zunächst energetisch gereinigt. So lässt man die alten Energien des vergangenen Jahres hinter sich. Stagnationen, Blockaden, Zweifel und Ängste weichen aus den Räumen und schaffen so Raum zur Entwicklung.

Das Fundament für das neue Jahr legen.

Weit verbreitet ist die Tradition, in den Raunächten für das kommende Jahr zu orakeln. Doch bieten diese Nächte auch großes Potenzial, um die eigenen Geschicke nicht nur durch ein Orakel zu sehen, sondern die Entwicklungen mit kleinen Ritual an jedem der Abende auch aktiv zu unterstützen.

Jeder der 12 Raunächte wird Verbindung zu einem der 12 Monate des Jahres nachgesagt. So bietet jeder Abend die Möglichkeit, auf Basis der Themen des jeweiligen in Verbindung stehenden Monats, einen Wunsch oder ein besonderes Ziel für diesen Lebensbereich zu formulieren und zu visualisieren und dadurch dem jeweiligen Vorhaben einen magischen Schub zu geben.

Jeder Abend bietet die Möglichkeit, einen Bereich des Lebens aktiv zu unterstützen.

Der März beispielsweise ist der Monat des Neubeginns und der neuen Wege. Daher konzentriert man die Energie an diesem Abend auf wichtige Vorhaben und Pläne des kommenden Jahres, um diese zu begünstigen.

Die Themen der Abende

 1. Nacht: Der Januar – Altes abschließen
 2. Nacht: Der Februar – Klarheit gewinnen
 3. Nacht: Der März – Neubeginn & neue Wege
 4. Nacht: Der April – Stärke & Selbstbewusstsein
 5. Nacht: Der Mai – Sinnlichkeit, Liebe & Partnerschaft
 6. Nacht: Der Juni – Familie & Haussegen
 7. Nacht: Der Juli – Fülle & Genuss
 8. Nacht: Der August – Ernte & Dankbarkeit
 9. Nacht: Der September – Intuition & Spiritualität
10. Nacht: Der Oktober – Ordnung schaffen & Neuordnung
11. Nacht: Der November – Loslassen
12. Nacht: Der Dezember – Neues planen

Während des Räucherns einer thematisch zu dem Abend passenden Räuchermischung, stellt man sich Fragen zu dem Thema, erforscht das eigene Innere, horcht auf Bedenken, Hinweise und Ratschläge. Dann visualisiert man das Ziel. Beispielsweise für eine Beförderung den guten Ausgang der Gespräche mit dem Vorgesetzten oder bei einem erwünschten Umzug das eingerichtete, neue Zuhause.

Ergänzend dazu kann man jeden Abend seinen Wunsch auf farblich passendes Ritualpapier [ℹ] schreiben und mit dem Räucherwerk zusammen an das Universum übergeben.

Wer möchte, kann alle aufkommenden Gedanken in einem Rauhnacht-Tagebuch notieren. So kann man zu Beginn eines jeden Monats des kommenden Jahres noch einmal nachlesen, welche Ideen und Eingebungen die entsprechende Nacht gebracht hat.

Mit neuen Impulsen in das neue Jahr starten!

Nach den zwölf Nächten sollte man Dankbarkeit zeigen, für die Impulse, die man empfangen durfte, und die Räume von den aufrüttelnden, aufregenden, überfließenden und manchmal auch überwältigenden Emotionen, die man in dieser Zeit erlebt hat, reinigen und nur das festhalten, was einem willkommen ist.

Mit einer reinigenden Räucherung schließt man diesen besonderen Zeitraum feierlich ab und vollendet den energetischen Kreis.

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Kategorie:
Verschiedene Feiertage

Hexenladen Hamburg

Passende Produkte:

Rauhnacht-Räucherset

Hinweis: Unsere Rauhnachts-Sets werden in einer sehr limitierten Anzahl zusammengestellt und die Räuchermischungen werden zuvor zu den jeweils passenden Mondständen angefertigt. Daher kann keine Nachproduktion erfolgen. Diese Sets sind also nur erhältlich, solange der Vorrat reicht.

Räucher-Set für die Rauhnächte (limitiert)

29,00 € inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Der Versand erfolgt ab dem 30.11.2018. Lieferzeit dann 2-3 Tage.

Set 2018 ist AUSVERKAUFT! Erst wieder 2019 erhältlich.

Die magische Zeit der Rauhnächte 

Jeder der 12 Raunächte wird Verbindung zu einem der 12 Monate des folgenden Jahres nachgesagt. So bietet jeder Abend die Möglichkeit, auf Basis der Themen des jeweiligen in Verbindung stehenden Monats, einen Herzenswunsch oder ein besonderes Ziel für diesen Lebensbereich zu formulieren, zu visualisieren und das jeweilige Vorhaben dadurch magisch zu begünstigen.

Das Räucher-Set beinhaltet 12 unterschiedliche Räucherwerke, die auf den jeweiligen Abend abgestimmt sind, und 12 passende Ritualpapiere. Für jede Nacht gibt es ein Kärtchen mit Erklärungen und Anregungen. 

Nutzen Sie die Rauhnächte, um Ihr Zuhause zu reinigen und zu segnen und um Pläne und Veränderungen zu unterstützen. So können Sie voller magischer Unterstützung in allen Lebensbereichen ins neue Jahr starten!

​Dieses Ritual-Set enthält alle für die Zeit der 12 Rauhnächte benötigten Zutaten.
12 verschiedene Räuchermischungen (14 Portionen) mit Erklärungen und Anregungen
für jeden der Abende, 10 Ritualpapiere, 14 Kohletabletten, eine Räucherschale, Räuchersand, Streichhölzer und eine ausführliche Anleitung.

Zeitpunkt

Dies ist ein Räucher-Set für den Zeitraum der Rauhnächte, also entweder beginnend ab der Nacht des 21.12. auf den 22.12. oder ab dem 25.12.


Räucherwerk "Rauhnacht-Zauber"

6,00  inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten Grundpreis: 0,06  / 100 ml In den Warenkorb

Lieferzeit: Lagerware: 2-3 Werktage nach dem Zahlungseingang

Diese Räuchermischung sorgt für neue Energie und begrüßt die Wiederkehr des Lichtes und damit der Tatkraft und Freude. Sie segnet den Raum und zieht Glück an. Idealerweise räuchert man "Raunacht-Zauber" in Räumen erst, nachdem diese mit "Reinigung" oder einer entsprechenden Mischung von allen negativen Energien befreit wurden.

Alantwurzel, Birkenrinde, Ringelblumenblüten, Ebereschenbeeren, Kamillenblüten und buntes Weihrauchharz.

Inhalt: 30 ml

Räucherwerk "Rauhnacht-Reinigung"

6,00  inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten Grundpreis: 0,06  / 100 ml Momentan nicht erhältlich. Hier für den Benachrichtigungs-Service anmelden.

Mit dieser Räuchermischung lässt man die alten Energien des vergangenen Jahres hinter sich. Stagnationen, Blockaden, Zweifel und Ängste weichen aus den Räumen und schaffen so Raum zur Entwicklung.

Fichtennadeln, Fichtenharz, Beifußkraut, Wacholderbeeren und -spitzen.

Inhalt: 30 ml

Mit dem Schicksal würfeln …

Würfel-Orakel

Würfel werden schon seit Jahrhunderten als Orakel genutzt. Dabei geht es nicht um die Antwort auf eine konkrete Frage, wie etwa: „Werde ich den Job bekommen?“, sondern man konzentriert sich auf ein Thema – etwa besagte Jobsuche – und denkt einige Minuten darüber nach. Über die Hindernisse und die Ziele, über die Wünsche und Bedenken – ohne eine konkrete Frage zu formulieren. Dann wirft man die Würfel für den Orakel-Hinweis.

Würfel als Orakel

Traditionell wirft man die Würfel nicht an einem Montag oder Mittwoch, nie mehrmals zu einem Thema und nicht mehr als drei Würfe pro Tag (zu 3 verschiedenen Themen).

Zum Orakel-Würfeln benötigt man drei normale Würfel, ein Stück einfaches Papier und Orakel-Pulver. Dieses besteht zu gleichen Teilen aus den fein gemahlenen Zutaten, die jedes Gewürzregal hergibt: Basilikum (Glück), Muskatnuss (Hellsicht), Salbei (Weisheit) und Salz (Schutz). Wer möchte, der kann zusätzlich Divinationsräucherwerk verwenden.

Das Papier legen Sie vor sich auf den Tisch und stäuben das Pulver gleichmäßig darüber. Dann können Sie einen Kreis von etwa 15-20 cm Durchmesser „freiwischen“. Man würfelt mit der Schreibhand (Krafthand [ℹ]) und versucht, die Würfel in den Kreis fallen zu lassen. Der Kreis muss also deutlich zu sehen sein - ggf. zwischen den Würfen erneut wischen.

Sollten alle drei Würfel außerhalb des Kreises liegen, so ist ein Rat zu dem Thema momentan nicht möglich. Dieser Wurf zählt nicht zu den drei erlaubten Würfen pro Tag, aber man darf das Thema auch nicht erneut (an diesem Tag) bewerfen.

Liegt nur ein Würfel außerhalb, so gibt dieser einen Hinweis darauf, was benötigt wird, um den gewünschten Ausgang der Situation zu erreichen:

1 Mut, 2 Kommunikation, 3 Vertrauen,
4 Veränderung, 5 Geduld, 6 Klarheit.

Die Punkte der im Kreis liegenden Würfel werden gezählt und geben den Hinweis. Wie dieser zu der eigenen Situation passt, dass muss man dann selbst überdenken. Das gibt ganz neue Impulse und Ideen.

18 - Ja  - positiv - Glück - der gewünschte Ausgang - Volltreffer.

17 - Suchen Sie den Rat einer außenstehenden Person oder eines Experten.

16 - Übereilen Sie nichts, sonst droht ein Misserfolg oder ein Unglück.

15 - Es wird bald eine deutliche Veränderung geben. (Kann positiv oder negativ sein!)

14 - Ein Freund oder Verwandter bietet Ihnen Hilfe an - nehmen Sie diese an.

13 - Wenn Sie den bisherigen Weg beibehalten, dann droht Ihnen ein Fehlschlag.

12 - Eine Nachricht wird bald eintreffen.

11 - Hören Sie besser auf Ihre innere Stimme.

10 - Ein Neuanfang steht bevor.

9 - Wenn Sie den bisherigen Weg beibehalten, dann kommen Sie sicher ans Ziel.

8 - Beginnen Sie in der kommenden Woche nichts Neues, handeln Sie achtsam.

7 - Der Weg schein lang zu sein, am Ende wartet jedoch der Erfolg auf Sie.

6 - Bald gibt es eine positive Überraschung.

5 - Ein Verlust steht ins Haus. Finanziell oder materiell oder eine Freundschaft zerbricht.

4 - Missverständnisse sind wie Hindernisse. Räumen Sie diese aus dem Weg.

3 - Nein - negativ - Unglück - der ungewollte Ausgang - Misserfolg.

2 - Handeln Sie schnell, sonst zieht eine gute Chance ungenutzt vorbei.

1 - Fragen Sie an einem anderen Tag erneut nach diesem Thema.


Nach dem Orakeln faltet man das Papier, bringt das Pulver zurück in die Natur (das geht auch aus dem Fenster heraus) und wirft das Papier danach weg.

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Seite 7 von 30

Vollmond im Dezember 2018

Vollmond im Dezember 2018

In der Vollmondnacht spürt man eine ganz besondere Energie

Häufig hört man von besonderen Vollmondzaubern, dabei kann man „bei Vollmond“ gar kein Ritual durchführen.
Die Uhrzeiten, die man in entsprechenden Kalendern findet, benennen nur den Zeitpunkt des Wechsels zwischen 
dem zunehmenden und dem abnehmenden Mond. So ein Wechselpunkt ist nur den Bruchteil einer Sekunde lang!

Ein Ritual „bei Vollmond“ würde man entsprechend in der letzten Nacht vor diesem Wechselpunkt durchführen.
Wenn der Vollmond-Zeitpunkt also, wie in diesem Monat, auf Samstag um 18:48 Uhr fällt, dann ist die Nacht von Freitag 
auf Samstag bereits die „Vollmond-Nacht“. In dieser Nacht nimmt der Mond noch zu und ist so kraftvoll wie möglich.

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Seite 24 von 30

Stechpalme (Winterbeere) – Ilex

Stechpalme (Winterbeere, Schradler, Schrattl) - Ilex

Magische Zuordnung der Stechpalme

Geschlecht: männlich
Planet: Mars, Saturn
Element: Feuer
Kräfte: Schutz, Verteidigung, Kraft, Glück

Die Stechpalme ist ein Strauch (auch baumartig wachsend) mit lederartigen, immergrünen, meist stachelspitzig gezähnten Blättern. Die Blüten sind klein und von weißer Farbe, die Früchte sind rote Beeren. Diese sind giftig! In Europa findet man die Stechpalme meist nur in kultivierter Form als relativ niedrige Büsche, die Wildform ist in Deutschland äußerst selten und nach der Bundesartenschutz-Verordnung geschützt.

Die Stechpalme wurde bereits von den Kelten als heiliger Baum verehrt, was sich auch in ihrem englischen Namen widerspiegelt.
Holly -> Stechpalme / holy -> heilig.

Energetisch sind Stechpalmen und andere immergrüne Pflanzen Symbole der Unsterblichkeit und des ewigen Lebens.

Traditionen & Brauchtümer

Die Stechpalme ist eine männliche Pflanze, die eine starke, aktive Energie ausstrahlt. Die Blätter, Beeren und das Holz der Stechpalme werden besonders für aktive Schutzrituale verwendet.

Um das Haus zu schützen, kocht man in einer Vollmond-Nacht einen starken Tee aus den Blättern und versprenkelt diesen nach dem Erkalten noch in derselben Nacht mithilfe eines Wedels aus zu einem Strauß gebundenen Stechpalmenblättern rund um das Haus.

Früher wurden an den Türen von Haus und Stall Zweige der Stechpalme angebracht, da diese als starkes Schutzkraut gegen böse Geister gilt, die in den Dornen hängen bleiben und so nicht in die Räume kommen. Auch sollen die Gebäude so vor Blitzeinschlag und Feuer geschützt sein. Dafür werden die Zweige bei der jährlichen Erneuerung verbrannt, also dem Feuer als Opfergabe dargebracht.

Man verspricht dem Feuer bereits beim Aufhängen, dass es die Äste und Blätter später sowieso erhält, sich diese also nicht selbst durch Blitzschlag oder Gebäudebrand holen muss.

Zwei Stechpalmen-Zauber:

Das ganze Jahr über bewahren fünf ineinander geschobene und zuvor geweihte Äste als sogenanntes „Schrattlgatterl“ den Überlieferungen nach vor dem Alp oder anderen nächtlichen Plagegeistern, wenn man dieses als Schutz an der Schlafzimmertür, dem Bett oder der Wiege anbringt.

Es heißt, wenn man neun Stechpalmenblätter an einem Freitag um Mitternacht pflückt, diese in ein weißes Stück Stoff einschlägt, den Stoff mit genau neun Knoten verschließt und das Bündel dann unter das eigene Kopfkissen legt, dann werden alle darauf geträumten Träume wahr. Beim Pflücken der Blätter darf man keine Geräusche machen und vor dem Träumen auch mit niemandem mehr reden.



Stechpalme (Winterbeere, Schradler, Schrattl) – Ilex

Die Stechpalme als Winterbeere im Dezember

Während der Saturnalien, einem Fest im alten Rom, welches Ende Dezember gefeiert wurde, beschenkte man sich mit Zweigen und Sträußen aus Stechpalmenblättern, um Freundschaft und Wohlwollen auszudrücken.

Doch schon vor der Eroberung Britanniens durch die Römer war es dort bereits ein weit verbreiteter Brauch, die Räume mit den beerentragenden Ästen der Stechpalme zu schmücken. Man brachte die Zweige der auch Ilex genannten Pflanze ins Haus - als Kranz oder Strauß gebunden und mit roten Schleifen verziert - weil die guten Geister des Waldes sich in ihnen über den Winter verbergen und zum Dank für das warme Plätzchen in der guten Stube dann Haus und Hof vor Unglück bewahren. 

Der Stechpalmenkönig und sein Bruder.

Eine Geschichte, die in heidnischen Kreisen fest zur Wintersonnenwende (Yule) gehört, handelt vom Stechpalmenkönig und vom Eichenkönig, zwei Brüdern, die je eine Hälfte des Jahres regieren. Der Stechpalmenkönig ist der König des abnehmenden Jahres, der dunklen Zeit. Er regiert nach der Sommersonnenwende bis zur Wintersonnenwende. Man verabschiedet ihn am Tag der Wintersonnenwende mit dem Verbrennen von Stechpalmenblättern, wobei er die Dunkelheit mit sich nimmt und die Tage nun wieder länger hell werden können.

So ist die Stechpalme als dekoratives Yule-Grün ebenso verbreitet, wie die Mistel, der ähnliche Eigenschaften nachgesagt werden.

Eine wichtige Warnung:

Die stark giftigen Beeren der Stechpalme galten im Mittelalter als Zutat der berüchtigten Hexensalben. Generell sind Beeren und Abkochungen der Blätter häufig in Rezepten für „Hexentränke“ zu finden, wo sie „zur Reinigung von Körper und Seele“ verwendet worden sein sollen. Die innere Anwendung kann zu starkem Erbrechen führen, einer Fehlgeburt hervorrufen und bei unsachgemäßer Dosierung zum Tod führen.

Daher sollten alle Teile der Stechpalme in der Magie nur energetisch, symbolisch oder dekorativ - nicht innerlich oder am Körper - verwendet werden und nie in der Reichweite von Kindern oder Haustieren aufbewahrt werden!

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Seite 9 von 30

Kategorie:
Die Magie der Pflanzen

Die idealen Tage für Rituale im Dezember

Die idealen Tage für Rituale im November

An einigen Tagen im Jahr herrschen perfekte Bedingungen für bestimmte magische Rituale. Wenn der Mond am idealen Wochentag [ℹ] im passenden Sternzeichen steht und dies zusammen in die für das Thema richtige Mondphase fällt, dann ist dies ein günstiger Tag für einen besonders kraftvollen Zauber.

Um Kummer loszulassen

wählt man den abnehmender Mond in der Jungfrau,
idealerweise an einem Samstag.

1. Dezember (Sa) 2018 bis 15:48 Uhr

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Um Ängste zu verringern

wählt man den abnehmender Mond im Skorpion,
idealerweise an einem Montag.

3. Dezember (Mo) 2018 ab 20:54 Uhr
31. Dezember (Mo) 2018 ab 2:22 Uhr

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Um Schutz aufzubauen

wählt man den zunehmenden Mond im Steinbock, idealerweise an einem Sonntag.

9. Dezember (So) 2018

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Um Inspiration zu finden

wählt man den zunehmenden Mond in den Wassermann,
idealerweise an einem Donnerstag.

13. Dezember (Do) 2018 bis 13:39 Uhr

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Um die Partnerschaft zu schützen

wählt man den zunehmenden Mond im Krebs,
idealerweise an einem Samstag.

22. Dezember (Sa) 2018 ab 17:27 Uhr

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Um Melancholie zu zerstreuen

wählt man den abnehmenden Mond im Krebs,
idealerweise an einem Samstag.

22. Dezember (Sa) 2018

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Um Streit zu beenden

wählt man den abnehmenden Mond im Krebs,
idealerweise an einem Sonntag.

23. Dezember (So) 2018

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Um Kritik abzubauen

wählt man den abnehmenden Mond im Löwen,
idealerweise an einem Dienstag.

25. Dezember (Di) 2018

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Um Prüfungsängste zu überwinden

wählt man den abnehmenden Mond in der Jungfrau,
idealerweise an einem Mittwoch.

26. Dezember (Mi) 2018 ab 18:49 Uhr

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Dies bedeutet nicht, dass man für jedes Ritual auf diesen absolut idealen Zeitpunkt warten muss.
Manchmal kommen diese Idealbedingungen monatelang oder gar jahrelang nicht vor. Aber wenn man einen dieser besonderen Tage für ein Thema entdeckt, welches einem am Herzen liegt, dann sollte man den Zeitpunkt auf keinen Fall ungenutzt verstreichen lassen!

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Seite 12 von 30

„Wie oft darf man zaubern?“

Wie oft darf man zaubern?

„Wie oft darf man zaubern?“

Eine Frage, die immer wieder gestellt wird und auf die wir deshalb hier eingehen möchten. Wie immer gibt es keine festen Regeln, daher erläutern wir verschiedene Herangehensweisen.

Die magische Drei führt zur magischen Sieben.

Eine klassische Regelung besagt, man soll sich drei Tage Zeit nehmen, um das Ritual vorzubereiten, einen Tag für das eigentliche Ritual und drei weitere, um es ausklingen zu lassen.

Man kommt so auf die „magische Sieben“. Theoretisch kann man also ein Ritual pro Woche durchführen. Praktisch sieht das oft etwas anders aus, denn manchmal möchte man ein Ritual so dicht wie möglich am Vollmond oder am Dunkelmond ausüben - der magisch stärksten Zeit. Oder man benötigt speziell den Neumond, für einen Neuanfang …

Manchmal geht die Dringlichkeit vor.

Andererseits gibt es Rituale, die mit einem bestimmten Zeitpunkt verknüpft sind, etwa einer Prüfung oder einem wichtigen Gespräch. Diese sind nicht so stark vom Mond selbst abhängig und passen so manchmal auch in die Wochen dazwischen.

Auch bei diesen Zaubern sollte man jedoch die Mondphase beachten und den Zauber dann danach ausrichten, zu welcher Phase er durchgeführt werden soll.

So kann man einen Zauber für ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch in der zunehmenden Mondphase darauf ausrichten, besonders selbstbewusst, kompetent und wortgewandt zu wirken, sollte der Zauber jedoch aufgrund des Termins in die Phase des abnehmenden Mondes fallen, so geht man magisch gegen Selbstzweifel, Nervosität und Kommunikationsblockaden an. Das Ergebnis ist identisch, man gelangt nur auf einem anderen magischen Weg dorthin.

Manchmal möchte man sich Zeit lassen.

Bei einem Ritual, welches einem ganz besonders am Herzen liegt, dessen Dringlichkeit aber nicht direkt von einem Zeitfaktor oder einem speziellen Zeitpunkt abhängt, kann man gut nach den Mondphasen vorgehen.

Möchte man beispielsweise ein Ritual ausüben, welches positives Wachstum in irgendeiner Form hervorbringt, so beginnt man die Vorbereitungen am Tag nach dem Dunkelmond. Also an dem ersten Tag der zunehmenden Mondphase: Neumond.

Den idealen Zeitpunkt zur Ausführung sucht man sich hingegen so nah wie möglich am Vollmond. Also hat man fast zwei Wochen Zeit für die Entwicklung und die ganze Arbeit fällt bereits in die begünstigende Mondphase. Dementsprechend erlaubt diese Technik maximal zwei Rituale in vier Wochen.

Was lange währt, wird am Ende gut!

Dies ist aber wohl nur anwendbar, wenn man kein sehr ungeduldiger Mensch ist. Man würde sich mit dieser erzwungenen Langsamkeit sonst nur die Freude an der Magie nehmen. Auch für kleinere Wünsche oder Begünstigungen ist das oft etwas viel Aufwand.

Magie mehrmals am Tag?

Wer morgens die Wohnung ausräuchert, danach voller Tatendrang und Motivation ist, um die Räume gleich noch mit positiver Energie zu füllen, Nachmittags kurz vor einem wichtigen Gespräch noch eine Kerze anzündet und Abends seine kreative Phase mit einem Ritual unterstützen möchte, der darf diese Energie auch gerne nutzen! Wichtig ist, dass es ungezwungen und mit Freude ausgeführt wird.

Wie schade wäre es, all dies nicht auszuleben, nur weil irgendwer anders der Meinung ist, das gehöre sich so nicht.

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Seite 13 von 30

Die Antwort steht in der Kaffee-Tasse!

Kaffeesatz-Lesen

Die Antwort steht in der Kaffee-Tasse!

Weil eine schöne Tasse Kaffee im oft ungemütlichen Winter besonders gut schmeckt und weil der Dezember traditionell die beste Zeit zum Orakeln ist, gibt es hier eine Anleitung zum Kaffeesatz-Lesen. Das ist ganz einfach und macht viel Spaß!

Was man zum Kaffeesatz-Lesen braucht:

Eine helle Tasse mit passender Untertasse – am besten ohne Muster, kochendes Wasser, Kaffee, Zucker nach Wunsch und – besonders wichtig – eine offene, aufgeschlossene Haltung zur Lesung.

Kaffeesatz-Lesen eignet sich nicht dafür, eine vorgefertigte Meinung zu bestätigen oder zu unterstützen! Wenn man meint, man kenne die Antwort („Eigentlich liebt er/sie mich ja, das weiß ich!“), dann bringt dieses Orakel nichts.

Die Stärke der Kaffeesatz-Lesung liegt im Aufdecken von Stolpersteinen und im Aufzeigen von Entwicklungen. „Wie geht es mit uns weiter?“ eignet sich also in jedem Fall besser als „Liebt er/sie mich?“.

Ein paar Worte zum Kaffee:
Normaler Filterkaffee ist zum Lesen von Kaffeesatz leider oft ungeeignet. Es gibt feiner gemahlenen Sorten (türkischer Mokka, Espresso) im Handel oder man bemüht die Kaffeemühle einfach etwas länger. Je feiner das Kaffee-Pulver, desto deutlicher sind die Symbole für die Lesung!

Nun kann man anfangen.

Man gibt einen schwach gehäuften Teelöffel Kaffee in die helle Tasse und überbrüht ihn mit kochendem Wasser. Wer mag, kann jetzt Zucker unterrühren, Milch hat in diesem Lesungs-Kaffee allerdings nichts verloren. Gut umrühren sollte man auf jeden Fall.

Dann wartet man, bis der Kaffee sich als Kaffeesatz am Boden abgelagert hat, bevor man die Flüssigkeit langsam austrinkt. So weit, bis sich so wenig Flüssigkeit wie möglich in der Tasse befindet – nur noch der dicke Kaffeesatz. Dabei sollte man die Gedanken in die Richtung des Themas fließen lassen, zu dem man die Lesung wünscht und in Gedanken eine Frage formulieren.

Mit der Frage im Kopf schwenkt man die Tasse kräftig im Uhrzeigersinn und stülpt sie dann sofort auf die Untertasse.

Die verbleibende Restflüssigkeit läuft so in die Untertasse und am Tassenrand lagern sich Kaffee-„Flecken“ und Satz-Reste ab. Man sollte einige Minuten warten, damit sich alles setzt und ein wenig antrocknet - damit beim Umdrehen nichts verrutscht.

Ich persönlich deute nur das Innere der Tasse, gelegentlich wird jedoch der Kaffeesatz auf der Untertasse für die eigentliche Zukunftsschau verwendet, während die das Innere der Tasse die Gegenwart und die Situation noch einmal zusammenfassend analysiert. Das ist - wie immer - eine persönliche Entscheidung.

Was der Blick in die Tasse verrät …

Schon der erste Blick in das Innere der Tasse verrät die Grundzüge der Botschaft, denn es gibt „glückliche“ und „traurige“ Tassen: Ist wenig Kaffeesatz an den Wänden der Tasse, so wirkt ihr Inneres heller – glücklicher – als wenn der Kaffeesatz die Tasse zu großen Teilen bedeckt und sie dadurch dunkel – traurig – wirken lässt.

Eine glückliche Tasse beschreibt in der Regel eine positive Wendung, eine Glückssträhne, einen positiven Ausgang, bei einer Ja/Nein-Frage also ein „Ja“. 

Eine traurige Tasse warnt, zeigt Stolpersteine auf, ermahnt zur Vorsicht oder zeigt eine negative Wendung an, bei einer Ja/Nein-Frage also ein „Nein“.

Ganz praktisch bedeutet es, dass ein „Berg“ in einer glücklichen Tasse gesehen als Spitze, großes Vorhaben, auf dem Gipfel ankommen, das Ziel erreichen, den Überblick haben etc. gelesen wird, während ein Berg in einer traurigen Tasse eher von einem beschwerlichen Anstieg, Schwierigkeiten, großen Mühen, einem unüberwindbaren Hindernis oder einer Blockade spricht.

Worte zur Deutung - aber keine Liste!

Was viele jetzt erwarten, ist eine Liste der möglichen Symbole und deren Bedeutung. Ich füge zwar weiter unten ein paar Worte zur Inspiration an, bin aber generell keine Freundin dieser Art der Deutung. Ebenso wie bei der Traumdeutung denke ich, dass die Symbole vor allem zu einem selbst sprechen müssen und nur für einen selbst eine Bedeutung haben. Im ganz persönlichen Symbole-Wertesystem aber auch in Bezug auf die Frage.

So kann eine Linie eine Schranke sein, aber auch ein Weg, eine Reise oder aber die Deutung liegt darin, ob die Linie lang oder kurz ist. Und wenn ich wissen möchte, wann etwas endlich geschieht, dann ist mir eine kurze Linie sicherlich lieber als eine lange. Sollte ich hingegen gefragt haben, wie lange ich noch erfolgreich bin, dann kann die Linie eigentlich gar nicht lang genug sein …

Ob eine Spinne ein Symbol für Wohlstand ist, oder eine schlechte Nachricht bringt, hängt stark davon ab, ob man Spinnen mag.

So führen solche vorgefertigten Listen nicht zu einem besseren Ergebnis, als die persönliche, spontane Eingebung, sondern es ist besser, wenn man darauf hört, was das Symbol einem selbst sagt.

Man sollte sich eine Weile auf die Symbole konzentriert und sie auf sich wirken lassen, wirklich darin lesen. Dann muss man sich nur noch von diesem Empfinden leiten lassen, um einen intuitiven Zugang zu dem Symbol zu bekommen, die verschiedenen Symbole in eine Art „Ablauf“ bringen, fast schon eine Geschichte daraus bauen. So liest man dann tatsächlich aus dem Kaffeesatz – anstatt diesen nur mit einer Liste von Worten abzugleichen.

Traurige Tasse:
Kreis: Gefängnis, Einschränkung, Stillstand, Bindung (oder auch als Null gelesen)
Null: Misserfolg, Nullrunde, Nein, Nie
Baum: Bewegungslosigkeit, Überschattung, Langsamkeit, ein langer Zeitraum (negativ)
Pfeil: Kampf, Konflikt, Streit
Münzen: Geldverlust, Geldsorgen, finanzielle Einbußen

Glückliche Tasse:
Kreis: Sicherheit, Geborgenheit, Zentrierung (oder auch als Ball/Rad gelesen)
Ball/Rad: Glück rollt heran, etwas kommt ins Rollen
Baum: Standfestigkeit, Wachstum, ein langer Zeitraum (positiv), Verwurzelung
Pfeil: Treffsicherheit, Schnelligkeit, das Ziel pfeilschnell erreichen
Münzen: Glücksmünzen, Gewinn, Wohlstand

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Dornen in der Kerze – Ein Ritual zum Verbannen negativer Angewohnheiten

Dornen in der Kerze – Ein Ritual zum Verbannen negativer Angewohnheiten

Der letzte Monat eines Jahres eignet sich besonders dafür, alle negativen Dinge zu verbannen, die man nicht mit ins neue Jahr nehmen möchte.

Anders als bei den berühmten Neujahrsvorsätzen, nutzt man hier schon die Zeit vor dem eigentlichen Jahreswechsel dafür, eine positive Veränderung einzuläuten. Der Dezember ist ein Monat der „Aufräumarbeiten“ im Innen und im Außen.

Es gibt einen sehr deutlichen Kerzenzauber, mit dem man diesen Vorgang unterstützen kann. Die Themen können ganz frei gewählt werden, jedoch sollten alle Dinge so liegen, dass es darum geht selbst etwas anders zu machen.

Es geht also um schlechte Angewohnheiten, alte Muster, häufig gebrochene Vorsätze und ähnlich unangenehme Dinge.

Was man benötigt:

- eine weiße Stumpenkerze
- einige kräftige Dornen / Stachel
- Baumwollgarn in passenden Farben

Die Farbe des Garns wird dabei passend zum Thema gewählt. [ℹ]
Mit Rot vielleicht, wenn man Ängste oder Schwächen ablegen will, aber auch gegenteilig um Zorn oder Eifersucht zu verringern. Gelb etwa gegen Kommunikationsprobleme oder wenn man sich zu häufig von der Weiterbildung ablenken lässt. Mit Grün gegen Verschwendungssucht oder unüberlegtes Haushalten. Blau um endlich ungesunde Angewohnheiten wie Rauchen abzulegen oder mehr für die Gesundheit zu tun.

Man kann so viele Themen angehen, wie man möchte und wie Dornen auf die Kerze passen.

Wie ein Stachel im Fleisch

Das Garn wird einige Male um die Kerze gelegt, während man sich darüber Gedanken macht, was genau es für eine Einschränkung symbolisiert.

Die Enden des Garns werden dann um den Stachel gewickelt und dann treibt man diesen in die Kerze. „Wie ein Stachel im Fleisch!“, sagt man, wenn einen etwas ein ständiges Ärgernis ist.

Die Stacheln der schlechten Angewohnheiten und die einengenden Einflüsse sollen nun in dem Ritual von der Kerze und von einem selbst abfallen.

Schritt für Schritt - Dorn für Dorn

Die Kerze sollte noch bis zum Jahreswechsel abbrennen.
Dabei ist wichtig, dass dies nicht an einem Tag geschieht, sondern an vielen Tagen jeweils ein Stückchen abgebrannt wird. Denn gerade schlechte Angewohnheiten verschwinden leider nicht mal eben über Nacht. Man entzündet die Kerze immer mit einer kurzen Meditation zu dem Thema und lässt sie dann einige Zeit brennen.

Kerzenzauber - Ritual mit Dornen - Loslassen

Bitte die Unterlage für die Kerze sicher und feuerfest wählen (Teller / Tablett), denn sowohl Stacheln als auch Garn können evtl. Feuer fangen.

Sobald alle einengenden Garnschlingen gelöst sind und alle Stacheln „aus dem Fleisch gefallen“ sind, schlägt man die Reste von Band und Dornen locker in etwas schwarzen Baumwollstoff oder schwarzes Papier ein und wirft dieses kleine Paket in ein fließendes Gewässer [ℹ].

Nicht aber die Kerze! Diese darf nun - befreit von allen Dornen - zufrieden in Ihrem Zuhause abbrennen und Sie und die Räume dabei immer mal wieder mit der zuversichtlichen, positiven Energie erfüllen, die Sie auf Ihrem Weg unterstützt.

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Kategorie:
Rituale & Ideen

Die Farbe ROT in der Magie

Die Farbe Rot in der Magie

Die Farbe ROT in der Magie

Wofür & Wogegen:

Während des zunehmenden Mondes nutzt man die Farbe Rot für alle rituellen Handlungen bezüglich der Anziehung von Willensstärke, Mut, Kraft und Kampfgeist und für die magische Selbstverteidigung oder Machtausübung.

Auch für mehr körperliches Verlangen, zur Verbesserung der Sexualität, für die Stärkung der Potenz und für neue Eroberungen oder die Wiedergewinnung eines Partners. 

Möchte man die Farbe Rot während des abnehmenden Mondes einsetzen, so verwendet man sie gegen Dinge, die in die entsprechende Thematik fallen. Das sind in der Regel die Gegenteile der oben genannten positiven Themen.

Beispiele dafür sind also etwa gegen Blockaden, um Ängste, Schwächen oder Furcht zu bekämpfen, gegen Antriebsschwäche, gegen Verzweiflung, gegen Lustlosigkeit, gegen Hemmungen, gegen Willensschwäche, gegen Faulheit, gegen Angst vor Veränderungen oder um Libido- oder Potenzprobleme zu beseitigen und im Mittelalter auch gegen den Einfluss von Dämonen.

Traditionell wird die Farbe aber häufiger im zunehmenden Mond eingesetzt und für das Verbannen aller negativen Dinge, Emotionen und Eigenschaften verwendet man pauschal die Farbe Schwarz.

Tipp für die Farbmagie:

Auch wenn eine andere Farbe die Hauptrolle spielt, so kann man in magischen Handlungen zusätzlich leuchtendrote Elemente verwenden, um die Vorgänge zu beschleunigen und schnelle Veränderungen hervorzurufen. Etwa, indem man begleitend eine hellrote Kerze anzündet oder beispielsweise ein Ritualpapier einer anderen Farbe mit einem roten Baumwollband umknotet, um die Dringlichkeit zu signalisieren.

Zuordnung & Zeitpunkt:

Rot ist dem Planetenprinzip [ℹ] Mars und dem Dienstag [ℹ] zugeordnet.

Daher führt man Rituale, die in das Themengebiet der Farbe Rot fallen, bevorzugt an einem Dienstag aus. Alternativ wählt man einen Tag, an dem der Mond im Skorpion oder Widder steht. Beide Zeichen werden durch den Planeten [ℹ] Mars regiert.

Ein Ritual für die Farbe Rot: „Kraftvolle Worte“

Rot ist die ideale Farbe, wenn es um das Durchhalten geht.
Etwa bei einer Diät oder bei Prüfungsvorbereitung. Wenn man sich selbst mit einer Extra-Portion Disziplin versorgen möchte, dann hilft einem dieses kraftvolle Ritual.

Es sollte bei zunehmendem Mond [ℹ] durchgeführt werden. 

Mit roter Zuckerschrift aus der Tube (Torten-Deko) schreibt man in eine Tasse eine passende Eigenschaft, die man sich wünscht. 

Willenskraft, Durchhaltevermögen, Ausdauer, Mut, Stärke oder was immer man benötigt.

Die Farbe Rot in der Magie - Zauber für Willenskraft

Dann gießt man heißen roten Früchtetee oder erwärmten roten Fruchtsaft bis knapp unter das Wort in die Tasse. 

Während man über das gewünschte Ziel nachdenkt, rührt man die Zuckerschrift im Uhrzeigersinn (anziehend) nach und nach in die heiße Flüssigkeit, indem man sie dabei mit dem Löffel und der heißen Flüssigkeit von der Tasse herunterspült. 

Erst wenn das Kraftwort ganz vom Tee aufgenommen wurde, trinkt man diesen „roten Zaubertrank“ und spürt dabei, wie die rote Kraft einen von innen her erfüllt.

„Je mehr der Mensch die Anwesenheit von Dämonen glaubt fürchten zu müssen
und sich über das gewöhnliche Maß hinaus ausgesetzt glaubt, umso mehr
nimmt er seine Zuflucht zu magischen Mitteln, unter denen
die rote Farbe einen hervorragenden Platz einnimmt.“

Quelle: Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens (1927)

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Seite 17 von 30

Das Räuchern in der Magie

Rituelles Räuchern

Das Räuchern in der Magie

Täglich beantworten wir Fragen, die sich auf das Räuchern beziehen. Wie bei allen magischen Themen, spielen auch hier wieder persönliche Vorlieben, verschiedene Traditionen und unterschiedliche Lehren eine Rolle.

Hier möchten wir den von uns praktizierten Umgang mit Räucherkohle und Räuchersieben erläutern und Informationen zum rituellen (zielgerichteten) Räuchern anfügen.

Wenn es Ihnen um die reine Energetisierung eines Raumes geht, nur um den Wohlgeruch oder um das „nebenbei Räuchern“, etwa bei der Meditation oder bei einer magischen Handlung, dann empfehlen wir meistens die Verwendung eines Räuchersiebs.

Räuchersieb auf einem Halter über einem Teelicht

Das Räuchersieb bedeutet weniger Aufwand, es braucht weniger Aufmerksamkeit. Es entsteht kein Eigengeruch der Kohle, wenig Asche und es ist fast so praktisch wie Räucherstäbchen – aber dafür ohne den Holzgeruch und mit besser identifizierbaren, ausschließlich natürlichen Zutaten.

Verwendung von einem Räuchersieb

Bei einem Räuchersieb spielt besonders die Menge/Größe des aufgelegten Räucherwerks eine Rolle. Aus verschiedenen Zutaten gemischtes Räucherwerk sollten Sie – sofern möglich – zwischen den Fingern zerreiben oder in einem Mörser zerkleinern, bevor Sie es in einer sehr feinen Schicht auf dem Räuchersieb verteilen.

Wenn Sie eine zu dicke Schicht Räucherwerk auflegen, kommt es vor, dass es nicht angenehm duftet, sondern der Geruch eher an ein Laubfeuer erinnert. Bei einem „Haufen“ Räucherwerk bekommt die unterste Schicht nicht genügend Sauerstoff, die oberste Schicht hingegen nicht genügend Hitze. So schwelt alles nur vor sich hin.

Gemischtes Räucherwerk sollte daher fein zerkleinert und nur prisenweise (wie Pfeffer oder Salz beim Kochen) verwendet werden. Wenn der Duft oder der Rauch nachlässt, legen Sie einfach die nächste Prise auf.

Verwenden Sie hingegen reine Harze oder reine Hölzer, so lassen sich diese oftmals nicht gut zerkleinern. Hier sollten Sie ein bisschen mit der Menge experimentieren, da unterschiedliche Harze/Hölzer ganz unterschiedlich viel Rauch und Duft abgeben.

Wenn auch kleine Mengen schon „zu viel“ sind, können Sie die Hitze mit etwas Alu-Folie unter dem Räucherwerk auf dem Sieb weiter reduzieren. Auch ein guter Tipp für Harze die flüssig werden und durchtropfen könnten (z.B. Copal) oder sich bei großer Hitze entzünden (z.B. Kampfer). Alufolie schützt das Sieb auch vor dem Einbrennen von Verschmutzungen.

Rituelle Räucherungen mit Räucherkohle

Für die rituelle Räucherung, wenn das Räuchern in der magischen Handlung quasi „die Hauptrolle spielt“, bevorzugen und empfehlen wir allerdings Räucherkohle. Bei der rituellen Räucherung in einem kleinen Räucher-Ritual gehört nämlich nicht nur das Knistern der Räucherkohle zur magischen Stimmung dazu, sondern man verbrennt meistens auch Ritualpapier [ℹ].
Sie brauchen also definitiv ein hitzefestes Gefäß, am besten mit Räuchersand gefüllt. Und dann können Sie darin auch gleich die Räucherkohle verwenden …

Rituelles Räuchern mit Kohle

Halten Sie die Räucherkohle mit dem Rand in eine Flamme. Am besten funktioniert das an einer Kerze, denn es kann schon einige Zeit dauern, bis die Räucherkohle anfängt zu glühen. Ein Feuerzeug wird dabei recht heiß, während ein Streichholz oft gar nicht erst lange genug brennt.

Und überhaupt ist Kerzenlicht bei keinem Ritual fehl am Platz, auch wenn es in einem reinen Räucherritual oft nur praktisch ist und zur feierlicheren Beleuchtung dient. (Ob Sie die Kerze zuvor nun mit einem Feuerzeug oder einem Streichholz angezündet haben, ist ein anderes Thema.[ℹ])

Sobald die Räucherkohle Feuer und Flamme ist (das merken Sie an dem leichten Funkenflug und einem glühenden Rand), legen Sie sie in das hitzefeste Gefäß, welches Sie zuvor mit Räuchersand gefüllt haben. Er schützt das Gefäß vor zu viel Hitze und isoliert, damit der Tisch keine braunen Flecke bekommt.

In sehr tiefen Gefäßen kann es Probleme damit geben, dass die Räucherkohle nicht genügend Sauerstoff bekommt, um richtig zu glühen. Diese Gefäße befüllen Sie am besten mit so viel Räuchersand, dass die Räucherkohle grade unterhalb des Randes liegt. Grundsätzlich gilt: Je mehr Sand, desto besser.

Bei der üblichen Schnellzünde-Räucherkohle werden Zusätze zur Beschleunigung des Anzünde-Vorgangs zugegeben. Diese haben leider einen gewissen Eigengeruch. Um diesem zu entgehen, können Sie das Räuchergefäß am Anfang auf die Fensterbank vor ein geöffnetes Fenster oder auf den Balkon stellen, bis der Geruch der Zündstoffe verflogen ist.

Nach dem Anzünden glüht die Räucherkohle zunächst einmal eine Zeit lang vor sich hin. Fertig zum Räucherwerk auflegen ist sie dann, wenn sie von einer feinen weißen Ascheschicht überzogen ist.

Räucherrituale

Im Rahmen eines Räucher-Rituals formuliert man einen Wunsch an das Universum und schickt diesen Wunsch - vermischt mit dem duftenden Rauch von passenden Blättern, Hölzern und Harzen - danach auf die Reise.

Dazu kommt meist noch das Ritualpapier [ℹ]. Darauf schreiben Sie in Stichworten, was Sie sich von dem Räucherritual erwünschen und erhoffen oder was Sie damit auflösen und verbannen möchten.

Zeitpunkt & Räucherwerk

Die Auswahl des Zeitpunktes und des Räucherwerks tragen dabei zum Gelingen Ihres Anliegens bei.

Bei abnehmendem Mond [ℹ] mit einem bannenden Räucherwerk können Sie negative Energien wegschicken (zur Hausreinigung, gegen Krankheiten), loslassen (Gefühle, Gedanken, Menschen), abgewöhnen (schlechte Angewohnheiten) oder sich von etwas verabschieden (Themen der Vergangenheit).

Bei zunehmendem Mond [ℹ] mit einem anziehenden Räucherwerk können Sie etwas unterstützen (Wünsche, Hoffnungen), etwas begünstigen (Vorhaben, Bewerbungen), sich bedanken (beim Schutzengel oder für ein gelungenes Ritual), jemanden oder etwas in das eigene Leben rufen (Liebe, Erfolg, Glück … ) oder einfach Energie auftanken.

Bei einem anziehenden Ritual nennen Sie genau die Dinge, die Sie sich wünschen, also nicht das Gegenteil plus Verneinung! Beispielsweise Erfolg (anstatt „kein Misserfolg“, „weniger Pech“ o.Ä.) oder Liebe (anstatt „Nicht mehr allein sein.“) oder eben ganz exakt ​„Ich wünsche mir mehr …“

Bei einem bannenden Ritual hingegen schreiben Sie genau die Dinge auf, die Sie loswerden wollen. Krankheit, Liebeskummer, Traurigkeit, Unglück – nicht die erhoffte Verbesserung. Ein passender Satz-Anfang wäre ​„Ich verbanne hiermit …“

Vorgehensweise

Die weitere Vorgehensweise unterscheidet sich ebenfalls, je nach Ziel des Rituals: Bei einem bannenden Ritual legen Sie etwas Räucherwerk auf die glühende Kohle, beräuchern das Ritualpapier von allen Seiten, während Sie sich auf den Wunsch konzentrieren, frei von den genannten Dingen zu sein. Sie können dies auch noch einmal laut aussprechen: ​„Ich verbanne hiermit …“

Wenn Sie Räume reinigen möchten, gehen Sie mit dem Gefäß durch die Räume. Dabei sollten alle Fenster geschlossen gehalten werden, damit sich der Rauch zunächst sammelt. Anschließend verbrennen Sie das Ritualpapier und löschen evtl. die Kohle, indem Sie Sand darüber geben. Öffnen Sie alle Fenster, damit der Rauch davon ziehen kann, wobei er die negativen Energien mit sich nimmt.

Bei einem anziehenden Ritual hingegen ist das Ritualpapier mit den positiven Dingen Bestandteil der Räucherung. Sie zerteilen das (entsprechend nicht zu große) Ritualpapier in kleine Stückchen, mischen diese unter das Räucherwerk, während Sie sich vorstellen, das gewünschte Ziel schon erreicht zu haben.

Sie visualisieren beispielsweise, wie Sie den Vertrag für den neuen Job unterschreiben, wie Ihnen der Anwalt zum gewonnenen Prozess gratuliert oder Sie mit einem geliebten Menschen Hand in Hand spazieren gehen.

Dann geben Sie etwas von der Mischung auf die glühende Kohle und blicken auf den Rauch, der aus einem geöffneten Fenster ziehen sollte. Denn so trägt der Rauch den Wunsch in die Welt hinaus. Möchten Sie Räume mit dieser Energie füllen, können Sie auch mit dieser Räucherung die Räume abgehen. In dem Fall bleiben die Fenster jedoch geschlossen, denn die Energie soll sich ja in den Räumen anreichern.

Räucherwerk rituell aufladen/vorbereiten

Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, das Räucherwerk zuvor schon rituell zu laden und es dann später in kleinen Dosierungen zu passenden Gelegenheiten abzubrennen. Verteilen Sie hierzu das Räucherwerk für ein bestimmtes Thema um eine weiße Kerze (oder um eine Kerze in der nach der magischen Farbzuordnung [ℹ] passenden Farbe) herum auf einem Teller oder Tablett. Nicht zu dicht, denn die Kerze muss ganz abbrennen, soll aber das Räucherwerk nicht entzünden. Die Kerze können Sie zuvor nach den Grundsätzen der Kerzenmagie behandeln, also ölen [ℹ], den Wunsch einritzen etc.

Bei einer Räuchermischung für ein positives, anziehendes Ziel geben Sie auch hier wieder die Stückchen des beschrifteten Ritualpapiers [ℹ] unter die Mischung. Nachdem die Kerze dann ganz heruntergebrannt ist [ℹ] und das Räucherwerk in ihrem Licht aufgeladen wurde, können Sie es wieder sicher verstauen und zu allen zum Thema passenden Gelegenheiten ein wenig davon räuchern. Also etwa die Erfolgs-Räuchermischung beim Schreiben von Bewerbungen, die Schutz-Räucherung beim Durchführen von Ritualen oder die Liebes-Räucherung beim romantischen Abendessen mit dem geliebten Menschen.

Bei einer bannenden Räuchermischung hingegen sollten Sie jedes Mal während der Räucherung wieder ein Ritualpapier mit den zu bannenden, negativen Dingen verbrennen.

Das Aufladen verwandelt eine Räuchermischung von einer reinen Zusammenstellung der passenden Kräuter in Ihren persönlichen magischen Helfer voller eigener Energie. Bei wirklich wichtigen Themen sollten Sie Räucherwerk also immer noch einmal persönlich laden und sich nicht nur auf die Herstellung zur passenden Mondzeit und die generelle Energetisierung durch den Hersteller verlassen. Auch selbst zusammengestellte Mischungen bekommen so noch eine Extraportion Energie.

Sicherheitshinweis: 
Egal WIE Sie räuchern: Achten Sie immer auf eine feuerfeste Unterlage! Stellen Sie die Räucherung nicht in die Nähe von brennbaren Gegenständen. Lassen Sie die Räucherung niemals unbeaufsichtigt. Halten Sie Räucherwerk von Kindern und Haustieren fern.

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Hexenladen Hamburg

Passende Produkte:

Räucherwerk

Durch Räuchern können Sie die Atmosphäre in Räumen aktiv gestalten.
Energetische Duftkreationen reinigen die Psyche und lenken von irdischen Sorgen ab. Sie entspannen den Körper, unterstützen die Konzentration oder Meditation, verstärken sinnliche Wahrnehmung oder regen die Kreativität an. Man füllt den Raum mit positiver Energie, umgibt sich mit wohltuendem Rauch, vertreibt negative Einflüsse.

Räuchern zu Ehren von Feuer, Wasser, Erde oder Luft.
So wecken Sie die in Ihnen schlummernden elementaren Kräfte. Man wählt das Element, dessen Eigenschaften die eigenen Wünsche oder Ziele unterstützt oder dessen Eigenschaften man sich aneignen möchte.

Das richtige Werkzeug, um ein Ritual zu unterstützen.
Während das thematische Räucherwerk auch gerne einfach mal für den Wohlgeruch „ganz nebenbei“ verräuchert wird, sind unsere rituellen Räuchermischungen eher für die spirituelle Arbeit geeignet. Die Zutaten werden von uns nach den klassischen magischen Zuordnungen der Pflanzen ausgewählt und zum passenden Mondstand miteinander vermischt.

Das Verräuchern von Harzen hat in vielen Kulturen weltweit lange Traditionen. Noch heute werden Räucherharze zur Reinigung des Geistes, zum Weihen von Räumen, als Opfergabe für die Götter oder auch einfach für den Wohlgeruch verwendet. Ob herb-würziges Drachenblut, balsamisch-fruchtiges Sandarak oder exotisch-süßes Styrax, bei uns finden Sie eine Auswahl hochwertiger, naturreiner Räucherharze.

Griechischer Weihrauch wird nach überlieferten Rezepturen gefertigt.
Diese besondere Weihrauchzubereitung ist seit Jahrhunderten Tradition in den griechischen Klöstern der Region um den Berg Athos. Bei der handwerklichen Herstellung wird hochwertiges Weihrauch-Harz gemahlen, mit weiteren Zutaten wie Blüten oder duftenden Ölen vermischt und dann ausgerollt und in kleine Stücke geschnitten.

Reines Weihrauchharz (Olibanum) mit hochwertigen Farben veredelt.
In einem Weiheritual zur passenden Mondphase laden wir diesen magischen Weihrauch zusätzlich mit Energie auf, die sich aus der Farbzuordnung ergibt. So erhält dieser Farbweihrauch eine ganz besondere Kraft und vielseitige Anwendungsmöglichkeiten – mit purem Weihrauch-Duft.


Räuchersiebhalter mit Duftlampen-Schale, Speckstein natur

Kugelförmiger Räuchersiebhalter mit zusätzlicher Schale für die Verwendung als Duftlampe.

Der Siebhalter sowie die Duftlampen-Schale sind aus natürlichem Speckstein gefertigt. Die Farben können bei diesem Naturprodukt in allen Sand-/Brauntönen variieren und stimmen nicht mit der Abbildung überein.
Höhe ca. 9 cm, Durchmesser ca. 11 cm.

25,00  inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten In den Warenkorb

Lieferzeit: Lagerware: 2-3 Werktage nach dem Zahlungseingang

Räuchersiebhalter mit Duftlampen-Schale, Speckstein schwarz

Turmförmiger Räuchersiebhalter mit zusätzlicher Schale für die Verwendung als Duftlampe.

Der Siebhalter sowie die Duftlampen-Schale sind aus schwarzem Speckstein gefertigt.

Höhe ca. 11 cm, Durchmesser ca. 8 cm.

25,00  inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten In den Warenkorb

Lieferzeit: Lagerware: 2-3 Werktage nach dem Zahlungseingang

Pentagramm-Räuchersieb, grau

Zum sanften Räuchern ohne Räucherkohle. Dieses Räuchersieb (ø ca. 55 mm) mit Siebhalter aus Speckstein (grau).

Siebhalter 85 mm hoch, ø 90 mm.

Auch in schwarz erhältlich.


Dreibeinige Räucherschale Keramik, schwarz

Räucherschale aus schwarz glasierter Keramik in der klassischen Dreibein-Form.
In Handarbeit gefertigt, daher können kleinere Unebenheiten in der Form oder in der Glasierung vorkommen. 
Bei der Verwendung können sich Farbe und Patina durch die Hitze der Kohle verändern – dies macht jede Schale einzigartig. Bitte mit Räuchersand oder -kies befüllen, bevor Räucherkohle eingelegt wird.
Höhe ca. 5 cm, Durchmesser ca. 9 cm.

12,00  inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten In den Warenkorb

Lieferzeit: Lagerware: 2-3 Werktage nach dem Zahlungseingang

Shamanic Earthware Räucherschale

Besonders geeignet zum Abbrennen von Kräuterbündeln, -zöpfen oder -hölzern und zum Räuchern mit oder ohne Räucherkohle. Handgefertigtes Gefäß (Keramik) mit Deckel. Maße: ca. 16 cm hoch, Durchmesser ca. 14 cm. Lieferung ohne Dekoration.

19,00  inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten In den Warenkorb

Lieferzeit: Lagerware: 2-3 Werktage nach dem Zahlungseingang

Räucherschale, schwarz

Schlichte Räucherschale aus Keramik, schwarz glasiert. Breiter Standfuß, an dem man die Schale auch gut anfassen kann, wenn man z.B. Räume zum Räuchern abgeht.
In Handarbeit gefertigt, daher können kleinere Unebenheiten in der Form oder in der Glasierung vorkommen. Höhe ca. 9 cm, Durchmesser ca. 12 cm.


Räucherkohletabletten 6 Stück, Brenndauer jeweils ca. 15-20 Minuten. Schnellzünder-Kohle

2,00  inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten In den Warenkorb

Lieferzeit: Lagerware: 2-3 Werktage nach dem Zahlungseingang

Räucherkohletabletten 10 Stück, Brenndauer jeweils ca. 35-45 Minuten, Schnellzünder-Kohle.

3,00  inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten In den Warenkorb

Lieferzeit: Lagerware: 2-3 Werktage nach dem Zahlungseingang

Räuchersand

Als isolierende Unterlage für die Räucherkohle schützt der Sand das Räuchergefäß vor zu viel Hitze. Er absorbiert einen Teil der Hitze und sorgt so dafür, dass das Gefäß nicht zerspringt.
Inhalt: 200 g

1,50  inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten Grundpreis: 0,75  / 100 g In den Warenkorb

Produkt enthält: 200 g

Lieferzeit: Lagerware: 2-3 Werktage nach dem Zahlungseingang

Räucherkies

Als isolierende Unterlage für die Räucherkohle schützt der Kies das Räuchergefäß vor zu viel Hitze und sorgt durch die offene Oberfläche für eine ideale Luftzufuhr zur Kohle. Er absorbiert einen Teil der Hitze und sorgt so dafür, dass das Gefäß nicht zerspringt. Inhalt: 100 g

1,50  inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten Grundpreis: 1,50  / 100 g In den Warenkorb

Produkt enthält: 100 g

Lieferzeit: Lagerware: 2-3 Werktage nach dem Zahlungseingang


Handgefertigte Räucherkegel

Handgefertigte Räucherkegel

Vielen ist das Räuchern mit Räuchermischungen und Räucherkohle zu umständlich, die weitaus bequemere Verwendung von einem Räuchersiebhalter dann hingegen „nicht magisch genug“ und Räucherstäbchen gibt es oftmals nicht in den passenden Zusammenstellungen für rituelle Räucherungen. Deswegen gibt es in dieser Ausgabe einen Basteltipp: Handgefertigte magische Räucherkegel!

Basteltipp: Handgefertigte magische Räucherkegel - etwa für einen bestimmten Zweck (Glück, Liebe, Wohlstand etc.)

In der Herstellung sind diese Kegelchen erstmal deutlich umständlicher als eine Räuchermischung, dafür dann in der Handhabung viel bequemer und auch immer ein tolles Geschenk. Besonders für ganz „unmagische“ Freunde, als Alternative zu maschinell hergestellten Räucherstäbchen, bei denen man oft nicht weiß, was eigentlich drin ist.

Nach bewährten Rezepten aus Büchern, zusammengestellt für einen bestimmten Zweck (Glück, Liebe, Wohlstand etc.), ausgewählt nach der Planetenprinzipien oder anderen Ordnungssystemen - der Fantasie sind eigentlich keine Grenzen gesetzt, wenn es um die ganz persönlichen Räucherkegel geht. Dabei ist nur zu beachten, dass Holz- und Kräuterpulver mindestens doppelt so viel des Volumens ausmachen, wie die Pulver von Harzen. Sonst glimmt es nicht.

Nachdem man die Zutaten entsprechend zusammengestellt hat, werden diese zu einem sehr feinen Pulver verarbeitet. Dabei helfen alte Kaffeemühlen, ein Mörser, die Muskatreibe oder manchmal auch eine Holzfeile. Das gemischte Pulver kann man dann zum Überprüfen des Duftes auf glühende Räucherkohe aufstreuen und ggf. anpassen.

Pulver zur Herstellung von Räucherkegeln

Wenn das Pulver fertig zusammengestellt ist, wird es mit einem Messlöffel abgemessen, um die benötigte Menge an Brennhilfe zu ermitteln. Dafür verwendet man reines Kaliumnitrat (Salpeter), wie es auch in der handelsüblichen schnellzündenden Räucherkohle genutzt wird. Für jeweils 9 Löffel Räucherpulver benötigt man einen Löffel fein gemörsertes Kaliumnitrat. Alle Zutaten müssen sehr sorgfältig vermischt werden.

Mit dem Bindemittel muss man etwas herumprobieren.

Als Bindemittel verwendet man Gummi Arabicum (Akazienharz). Das fein gemahlene Harz wird mit heißem Wasser vermischt und so zum Quellen gebracht, wobei sich eine zähe Masse bildet. Man muss da ein wenig herumexperimentieren, bis man das richtige Mengenverhältnis raus hat, da sich Gummi Arabicum je nach Bezugsquelle etwas anders verhält.

Generell probiert man erstmal einen gehäuften Teelöffel auf 100 ml Wasser (sehr heiß). Das Pulver gut unterrühren (dauert!) und dann mindestens 2 Stunden stehen lassen. Ist die Masse dann noch nicht zähflüssig, so kann man das ganze entweder vorsichtig erwärmen und mehr Gummi Arabicum untermischen oder man wartet einfach länger ab. Ist es bereits zu fest, so hilft etwas heißes Wasser.

Jetzt kommt die Handarbeit.

Sobald die Gummi-Arabicum-Masse schön klebrig ist, wird sie in kleinen Mengen zu dem Pulver dazu gegeben und  gut vermischt. Tropfen für Tropfen, bis ein recht fester aber nicht mehr bröckeliger Teig entsteht, den man gut kneten kann.

Daraus formt man nun kleine Räucherkegel. Diese sollten nicht zu groß sein, da die Trocknungszeit sonst bis zu einer Woche betragen kann. Es hat sich bewährt, die Kegel in etwa so hoch wie ein handelsübliches Kegelchen herzustellen, dabei aber den Umfang etwas zu verringern. Man kann auch lange, sehr dünne Stangen formen – wie japanische Räucherstäbchen ohne Holz.

Dann kommt die Geduld.

Die Kegel trocknen am besten auf Backpapier an einem trockenen, warmen Ort. Drei Tage dauert es auf jeden Fall, ab dann kann man mal testen, z. B. einen Kegel durchbrechen. Danach sollte man sie sortenrein in fest schließenden Dosen oder Tüten aufbewahren. Luftfeuchtigkeit macht alles zunichte!

Jeder Kegel trägt etwas kämpferische Energie in sich.

Kaliumnitrat ist in der Magie übrigens Mars zugeordnet. Man sollte also beachten, dass bei dieser Herstellungsweise der Räucherung immer eine gewisse kämpferische Komponente hinzugefügt wird. Wer eine sehr ruhige, beruhigende, friedliche, sanfte und passive rituelle Räucherung durchführen möchte, der sollte besser auf andere Methoden des Räucherns zurückgreifen.

Alle Themen die von etwas Antrieb, Kraft, Tatendrang und Durchsetzungsvermögen profitieren können, sind hingegen sehr gute Kandidaten für Räucherungungen mit Kaliumnitrat-Anteil.

Sowohl Kaliumnitrat (Salpeter) als auch Gummi Arabicum erhält man problemlos in der Apotheke oder günstiger im Internet, im Fachhandel für Chemikalien.

Gummi Arabicum kann man zu Feenstaub verarbeiten!

Falls man Reste vom Gummi-Arabicum-Gemisch hat, kann man dieses ganz dünn auf Backpapier gießen und komplett trocknen lassen.
Wenn man diese Platte dann im Mörser sehr fein zerstößt, bekommt man natürlichen „Feenstaub“. Ein glitzerndes Pulver, welches nicht nur Feen-Räucherwerk verschönert. Dieser Gummi-Arabicum-Feenstaub kann auch als vegane Alternative den häufig in der Magie verwendet Perlmutt-Glitzer (aus zerstoßenen Muscheln) ersetzen.

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Kategorie:
Magisches Wissen

Die Chakren – magische Energiezentren

Chakra-Steine - Wie man mit Chakren arbeitet - Chakra-Arbeit

Die Chakren

Der Name Chakra stammt aus dem Sanskrit und bedeutet „Rad" oder „Scheibe". Die Chakren sind Energie-Zentren oder Wirbelpunkte entlang der zentralen Achse des Körpers, die sich kontinuierlich öffnen und schließen, um auf unsere Emotionen oder aber auf Vorkommnisse um uns herum zu reagieren. 

Jedes Chakra hat eine Farbe, eine spezielle Funktion oder energetische Natur und eine Affirmation.

1. Chakra - rot - Muladhara - Basis- / Wurzelchakra - Wurzeln-Erdung-Überleben - Ich bin!

2. Chakra - orange - Svadisthana - Sakralchakra - Sinnlichkeit-Emotionen-Genuss - Ich fühle!

3. Chakra -gelb - Manipura - Sonnenchakra - Stärke-Selbstbewusstsein-Willenskraft - Ich tue!

4. Chakra - grün - Anahata - Herzchakra - Liebe-Selbstliebe-Sensibilität-Gefühle - Ich liebe!

5. Chakra - blau - Vishuddha - Halschakra - Kommunikation-Ausdruck-Kreativität - Ich spreche!

6. Chakra - indigoblau - Ajna - Stirnchakra - Weisheit-Intuition-Einsicht-Erkenntnis - Ich sehe!

7. Chakra - violett - Sahasrára - Kronenchakra - Bewusstsein-Wissen-Spiritualität - Ich weiß!

Zu den einzelnen Chakra-Artikeln:

Die Chakren funktionieren wie Ventile, die den elektrischen Strom der Universellen Lebenskraft oder auch der Quellenenergie in und durch den Körper leiten. Dabei ist es den persönlichen Vorstellungen überlassen, woher man diese Quellenenergie bezieht.

Es kann beispielsweise Mutter Erde, das Universum, das Göttliche unter einem beliebigen Namen oder auch die Verbindung zum höheren Selbst sein. Ebenso kann die reine Chakren-Arbeit, bei der alle (oder nur betroffene) Energie-Zentren in einen ausgeglichenen Zustand gebracht werden, unabhängig von anderen magischen Vorhaben, positive Veränderungen in das eigene Leben bringen.

Die Informationen über Chakren und ihre Entsprechungen und individuellen Namen sind von den indischen Veden abgeleitet. Die Veden (auch der Veda / Weda - Sanskrit, m., वेद, veda, „Wissen“, „heilige Lehre“) sind eine zunächst mündlich überlieferte, später verschriftete Sammlung religiöser Texte im Hinduismus. 

Die Chakren in der Magie - alt und doch neu.

Die praktische Anwendung der Chakren wurde bis vor kurzem meist nur von jenen benutzt, die einem östlichen Weg der spirituellen Entwicklung folgten.

Heute integrieren rituell oder energetisch arbeitende Menschen jedoch oftmals eine Vielzahl von verschiedenen Traditionen und alten Wissenssystemen, sowie neue Erkenntnisse der Energiearbeit in ihre spirituelle Arbeit. Die Überlappung der östlichen und westlichen Traditionen ist seitdem keine Seltenheit mehr. 

Die hohe Wirksamkeit dieser ganz nach den persönlichen Möglichkeiten, Bedürfnissen und Vorlieben zusammengestellten magischen Wege zeigt, dass die Magie für jeden anders aussehen kann und darf. Der eigene magische Baukasten enthält all die Elemente, die einem selbst guttun, auch wenn sie nicht zur „klassischen Magie“ gehören. Sei es Meditation, Yoga, Aromatherapie oder eben Chakrenarbeit - man nutzt das, was die eigene Kraft stärkt.

So wie auch unerwünschte Elemente der „klassischen Magie“ aussortiert werden dürfen und daher heute glücklicherweise kaum noch jemand den gruselig anmutenden magischen Rezepten des Mittelalters mit deren großzügiger Verwendung von allerlei Spinnenbeinen und Schneckenschleim folgt.

Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert!

Besonders Menschen die neu in die Magie einsteigen, erzielen häufig bessere Ergebnisse, wenn sie zuvor lernen, mit ihren Chakren zu arbeiten. Durch das Öffnen der Chakren wird eine starke Verbindung mit der Quellenenergie erlangt und diese Energie kann dann in den jew. Zauber einfließen und diesen energetisieren. 

Sieben, elf oder gar hunderte?

Das traditionelle Hindu-System nennt sieben große Chakren. Aber es gibt tatsächlich Hunderte von Chakren im ganzen Körper. Zwei, die normalerweise bei der energetischen Arbeit mit den Händen geöffnet werden, befinden sich jeweils in den Handflächen. Zwei andere befinden sich zentral in den Fußsohlen und sind die Punkte, an denen wir uns öffnen und mit der Energie der Erde verbinden, wenn wir eine Erdungsmeditation machen.

Wofür kann Chakren-Arbeit verwendet werden?

Indem wir bewusst mit speziellen Chakren arbeiten, können wir eine gewünschte Veränderung herbeiführen.

Wenn jemand lehrt, könnte der Fokus darauf liegen, das Stirnchakra („Ich sehe!“) und das Kronenchakra („Ich weiß!“) zu beleben, sodass die Präsentation des Lehrstoffes voller Wissen (Stirnchakra) ist und von der richtigen Kommunikation (Halschakra) getragen wird.

Wenn ein wichtiges Gespräch mit jemandem stattfinden soll, bei dem man sich normalerweise eingeschüchtert fühlt und Schwierigkeiten hat, den eigenen Standpunkt zu vertreten, würde die vorherige Arbeit am Halschakra (Kommunikation - „Ich spreche!“) und dem Sonnenchakra (der Sitz der persönlichen Kraft und des Willens - „Ich tue!“) einen bei diesem Gespräch unterstützen, das Selbstbewusstsein stärken und so wahrscheinlich das Ergebnis verbessern.

Wann ist Chakren-Arbeit notwendig?

Jedes Chakra hat also seine eigene, einzigartige Aufgabe, die jeweils einen bestimmten Aspekt des Lebens steuert. Aber neben der bewussten Stärkung vor einer Aufgabe oder auf dem Weg zu einem Ziel können auch negative Ereignisse im Leben Chakrenarbeit notwendig machen. Wenn ein Chakra schwach oder geschlossen ist, bemerkt man dies meist durch körperliche oder geistige Mängel, Einschränkungen oder Begebenheiten.

Weit geöffnet gibt ein Chakra zu viel Energie ab, fest verschlossen kann es keine Energie aufnehmen. Beides wird als Blockade angesehen, denn das Ziel ist ein ausgeglichenes System. Blockaden in einem bestimmten Chakra lassen oft Probleme in dem dazugehörenden Lebensbereich entstehen. Sollte man also viele negative Herausforderungen oder sich wiederholende unerwünschte Muster im Leben haben, besteht eine hohe Chance, dass ein Chakra repariert werden sollte.

Wenn sich alle Chakren in Harmonie befinden, dann läuft die Energie durch alle Chakren und diese wirken aufeinander und verstärken sich gegenseitig. Wir leben in mehr Harmonie mit uns selbst und anderen.

Harmonische Chakren oder unausgeglichene Chakren? 

Woher weiß man eigentlich, welche Chakren stark sind und welche repariert werden müssen? Und wie repariert man diese?
Und welches Chakra eignet sich dazu, den Weg zu einem persönlichen Ziel zu unterstützen oder Hindernisse aus dem Weg zu räumen? 

In den kommenden Ausgaben stellen wir je ein Chakra ausführlich vor und nennen dabei auch die typischen Symptome einer Blockade.
Wir erklären die jeweilige Chakrenarbeit, mit der man die Chakren stärken oder ausgleichen kann, und nennen Hilfsmittel für das jeweilige Chakra, wie beispielsweise Düfte, Steine und Symbole. 

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Kategorie:
Die Chakren

Palo Santo (Heiliges Holz) – Bursera graveolens

Palo Santo (Heiliges Holz) – Bursera graveolens

Magische Zuordnung des Palo Santo

Geschlecht: ​männlich
Planet: ​Merkur
Element: ​Luft
Kräfte: Glück, Segnung, Anziehung, Erfolg, Gesundheit, Ausgleich, Reinigung

Bursera graveolens bezeichnet harzreiche Balsambaumgewächse, die man besonders in tropischen Zonen wild wachsend findet. Auch der Myrrhenstrauch und der Weihrauchbaum gehört zu den Balsambaumgewächsen.

Graveolens ist ein beschreibender Artenname, er bedeutet „stark riechend“ (gravis = stark/schwer und olere = riechen) und gibt damit schon einen Hinweis. Aber erst, wenn man den spanischen Volksnamen „Palo Santo“ sinngemäß übersetzt, erfährt man etwas über die eigentliche Kraft: „Heiliges Holz“.

Shamanic Palo Santo Sticks (Heiliges Holz)

Dieses Holz ist ein rundum magisch. Der Rauch unterstützt jede Art von spiritueller oder ritueller Arbeit. Die Beimischung von Palo Santo Späne verbessert z. B. die Wirkung von Mojo-Beutelchen und ähnlichen rituellen Gegenständen und alle energetisch wirksamen Schmuckstücke können in einem Palo-Santo-Aufguss gereinigt und gesegnet werden.

Beim Räuchern entwickelt Palo Santo einen leicht süßlichen und trotzdem frischen Duft. Die Anwendung ist sehr einfach, da man Palo Santo Hölzer direkt entzünden kann. Man benötigt also nicht unbedingt Räucherkohle oder ein Räuchersieb, kann Palo Santo aber natürlich fein zerkleinern und dann auf Kohle oder einem Sieb verwenden - auch in Mischungen mit anderen Zutaten.

Rituelle Verwendung:

In spirituellen Praktiken verwendet man das heilige Holz, um negative Energien zu vertreiben, während man gleichzeitig positive Energien anzieht. Es heißt, alle bösen Energien scheuen den Duft, während die guten Energien ihn lieben.

Für Geschäftsräume und Praxen eignen sich Räucherungen oder Waschungen mit Palo Santo daher ganz besonders. Man löst die Energie vorheriger Patienten / Klienten oder generelle Stagnation oder Blockaden auf oder kann nach Streit, Diskussionen oder hitzigen Verhandlungen „die Luft klären“.

Traditionell wird das Holz hierfür verbrannt und mit dem Rauch gereinigt, man kann aber auch einen starken Aufguss anfertigen und diesen dem Wischwasser zufügen oder den abgekühlten Aufguss in eine Sprühflasche geben.

Auf der mentalen Ebene wird Palo Santo verwendet, um die Stimmung zu erheben, den Geist zu beruhigen, die Meditation zu vertiefen, die Konzentration oder Kreativität zu fördern oder um übertriebene Ängste und Sorgen zu lindern.



Die Palo-Santo-Waschung

Um negative Energien und Gedanken zu vertreiben und sich mit positiver, anregender Energie zu umgeben, ist es in Südamerika üblich, ein kleines Stück Palo Santo Holz in einer Tasse mit kochendem Wasser zu übergießen und beides zusammen nach dem Abkühlen in das Badewasser zu geben.

Dann wird der ganze Körper sorgfältig mit dem Holz abgerieben und mit dem Wasser abgewaschen. Die negativen Energien verschwinden danach im Abfluss, das Holz bringt man später in die Natur zurück.

Die Palo-Santo-Räucherung

Für eine Räucherung benötigen Sie ein Stück Palo Santo Holz (mind. 5 cm lang), eine hitzebeständige Unterlage (etwa einen Teller oder eine flache Schale oder eine Abalone-Muschel) mit etwas Sand darauf und eine brennende Kerze oder Streichhölzer.

Nehmen Sie das Stück Palo Santo in Ihre Krafthand und bewegen Sie das Ende in eine Flamme, um es in Brand zu setzen. Palo Santo entzündet sich nicht so leicht wie etwa weißer Salbei, daher empfehlen wir die Verwendung einer Kerze zum Entzünden.

Wenn das Holz Feuer gefangen hat, lassen Sie die offene Flamme noch mindestens 30 Sekunden brennen, damit sich ein Glutnest bildet, bevor Sie die Flamme vorsichtig auswedeln oder auspusten.
Geräuchert wird nur mit Glut, eine offene Flamme kann stark rußen.

Legen Sie das Holzstück auf die feuerfeste Unterlage, halten Sie diese in Ihrer empfangenden Hand und verteilen Sie dann den Rauch mit großen, vertikal kreisförmigen Bewegungen der Krafthand im Raum oder um sich herum. 

Lege Sie dabei in Gedanken Ihre Ziele fest oder sprechen Sie ein Gebet oder eine Affirmation. Dies kann etwa eine Absicht für den bevorstehenden Tag sein, auf die Sie sich konzentrieren möchten oder - besonders wenn die Räucherung mit Palo Santo einer Raumreinigung mit weißem Salbei folgt - eine Segnung für den Raum, in dem grade geräuchert wird.

Palo Santo überbringt auch Botschaften!

Wenn man sich an ein offenes Fenster stellt, kann man auch positive Wünsche und Worte mit dem davonziehenden Rauch „mitgeben“, damit diese zu einer anderen Person ziehen und dort energetisch empfangen werden können. Ebenso können Gebete oder Worte in die Anderswelt oder zu den Ahnen so versendet werden.

Palo Santo auf Abalone Muschel

Nachdem man mit der Anwendung fertig ist, kann man den das Holz entweder durch vorsichtiges Ersticken der Glut im Sand löschen oder man lässt es von alleine ausbrennen. Ohne zirkulierende Luftzufuhr erlischt es sehr schnell.

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Hexenladen Hamburg

Passende Produkte:

Shamanic Palo Santo Sticks (Heiliges Holz)

Shamanic Palo Santo Sticks (Heiliges Holz)

Inhalt einer Packung sind drei bis vier (ca. fingerdicke) Holzstücke mit einer Länge von ca. 9 cm.

5,00  inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten In den Warenkorb

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Smudge-Spray Palo Santo (Heiliges Holz)

Unsere Smudge-Sprays können immer dort eingesetzt werden, wo es nicht möglich ist, eine Räucherung durchzuführen. (Beispielsweise in Hotelzimmern, Büro- und Geschäftsräumen sowie bei rauchempfindlichen Mitbewohnern). So kann die positive Energie des Palo Santo Holzes auch ohne eine Räucherung genutzt werden.

15,00  inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten Grundpreis: 15,00  / 100 ml In den Warenkorb

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Smudge-Spray Palo Santo (Heiliges Holz) Raumspray

Kann man Magie für andere durchführen?

Meinungen zur Magie, Ritualen und dem magischen Alltag

Kann man Magie für andere durchführen?

Es spricht natürlich nichts dagegen, einem lieben Menschen von einem passenden Ritual zu erzählen oder der besten Freundin dieses Magazin zu empfehlen, aber innerhalb eines Zaubers für jemand anderen magisch tätig zu werden, das steht auf einem ganz anderen Blatt.

Es gibt verschiedene Methoden, jemandem etwas Glück mit auf den Weg zu geben (oder positive Energien zu senden) und einige davon beschreiben wir auch in unserem Magazin. Grundsätzlich vertreten wir aber eher die Magie, bei der der Praktizierende bei sich selbst ansetzt. Im Hexenladen-Alltag bekommen wir oft Rückmeldung zu den Ergebnissen von Ritualen und können mit Bestimmtheit sagen, dass Rituale, deren Wunschformulierung mit „Ich möchte …“ beginnen, sehr viel häufiger von Erfolg gekrönt sind, als solche die mit „Er/Sie soll …“ eine andere Person beeinflussen wollten.

Dabei ist es nicht wichtig, ob man aus dem Wunsch heraus handelt, eine andere Person zu unterstützen oder etwa den eigenen Weg mit etwas manipulativer Magie ebenen möchte.

Ich meine es doch nur gut …

Auch mit der geballten Energie einer besorgten Mutter sollte man einem Kind nicht mehr schulischen Ehrgeiz anhexen. (Das kann zu Grundschülern mit „Burn out“-Syndrom führen …)

Man kann einem geliebten Menschen nicht durch die Magie mehr Verbindlichkeit eintrichtern. (Und wer will überhaupt einen Menschen an sich binden, der nur aufgrund von Magie bleibt?)

Auch das Ritual, durch das man in einem gefürchteten Mitbewerber die Abenteuerlust weckt, damit er/sie aufgibt und man selber die bessere Position erhaschen kann, ist höchstens bei einer sehr flüchtigen Betrachtung bei der positiven Magie einzusortieren. 

Ich nehme die Kopfschmerztabletten für Dich ein …

Ganz so, wie man nicht für jemand anderen Medizin einnehmen kann, so eignen sich positive Rituale in der Regel auch nicht dazu, einer anderen Person „die Angst zu nehmen“, „die Augen zu öffnen“,„Blockaden aufzulösen“ oder etwas zu wecken, was nun einmal nicht da ist.

Man bastelt nicht mit Magie im Leben anderer herum!

Als Außenstehender weiß man nie zu 100%, was wirklich vorgeht.
Ist die Angst vielleicht berechtigt? Ist sie eine Warnung? Eine Handlungsaufforderung? Ist die Blockade vielleicht einfach nur Bequemlichkeit oder ganz im Gegenteil ein ernstzunehmendes psychologisches Thema, für das professionelle Hilfe gesucht werden sollte? Was steckt hinter dem Problem, was vielleicht gar nicht erzählt wurde … und manchmal auch: Möchte derjenige überhaupt, dass sein Problem „gelöst“ wird?

Nicht jedes Problem soll auch gelöst werden.

Die Klassiker sind „Beziehungsunfähigkeit“, „Bindungsangst“ und „alte Verletzungen“, die viele unserer Kunden den von ihnen geliebten Menschen gerne nehmen würden. Erfahrung, Intuition, Astrologie, Kartenlegungen und ähnliche Hinweise sagen dem Außenstehenden - also uns oder Freunden der Personen - dann allerdings oft, dass die Aussage „Ich bin beziehungsunfähig!“ sehr viel häufiger ein „Ich möchte gar keine Beziehung.“ oder manchmal auch ein „Ich möchte keine Beziehung mit dir.“ ist. Hier wäre die vermeintliche Hilfe durch ein Ritual definitiv keine Hilfe.

Der Weg der Magie muss selbst gegangen werden.

Gerade in der Ritualmagie wirkt nicht nur die Energie, die am Ende losgesendet wird. Auch das Finden der passenden Worte bei der Vorbereitung eines Zaubers, der Duft des Räucherwerks oder das Licht der Kerzen, die Besinnung auf das Ziel und die investierte Zeit bewirken einen Teil der erwünschten Veränderung. Ein Umdenken, dem Problem einen Raum geben, den Wunsch erkennen – all das sind Schritte zum Ziel!

Und wenn die Person, die unter der zu lösenden Blockade leidet, diese Schritte nicht selbst unternimmt, dann fehlt bildlich gesprochen der Anlauf zum Durchbrechen dieser Mauer.

Mit Magie für sich selbst kommt man ans Ziel.

Auch wenn es vielleicht nicht genau das Ziel ist, was man zuerst für das richtige Ziel gehalten hat.

Für die besorgte Mutter eignet sich ein Zauber, um die übertriebenen Ängste loszulassen und stattdessen mehr zu vertrauen, dass das Kind den richtigen Weg finden wird.

Mit einem Zauber der die eigenen Stärken betont (und so die verdiente Aufmerksamkeit der Entscheidungsträger auf sich lenkt), übertrumpft man den Mitbewerber.

Und wenn man sich selbst mit funkelnder Anziehungskraft und positiver Ausstrahlung umgibt und das eigene Selbstbewusstsein stärkt, dann lässt ein verbindlicher Herzenspartner nicht lange auf sich warten. Auch wenn es vielleicht nicht derjenige ist, den man magisch hätte „verhexen“ müssen.

Wer mit der Magie bei sich selbst ansetzt, der entgeht nicht nur all den energetischen Strafen, die es vielen magischen Publikationen zu Folge für manipulative Magie so hagelt („Was du aussendest, kommt dreifach zu dir zurück.“), sondern umgibt sich selbst auch nur mit Energien, die eine persönliche Entwicklung fördern. Das führt (weit über das kurzfristige Ziel des jeweiligen Zaubers hinaus) langfristig zu einem positiveren Leben und zu mehr Zufriedenheit.

Meikes Meinung
Magie für andere

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Kategorie:
Gedanken & Ideen

Magie für den Wohlstand – Wohlstands-Magie

Wohlstandsmagie Erfolgsmagie

Magie für den Wohlstand – Wohlstands-Magie

Der Wohlstand ist in der Magie neben Liebeszaubern eines der am häufigsten gefragten und kontrovers diskutierten Themen. Oft wird hinterfragt, ob Geldmagie moralisch vertretbar ist, ob Erfolgszauber noch zur positiven, weißen Magie gehören oder ob Wohlstandsmagie etwas mit Gier zu tun hat und somit verwerflich ist.

Hier finden Sie einige Gedanken im Zusammenhang mit Ritualen für den Wohlstand, die sich in vielen Jahren Beratung, Begleitung und positiver wie negativer Rückmeldung durch unsere Kunden geformt haben. Einige von Kunden erlebte Misserfolge lassen sich vermeiden, wenn man diese Punkte beachtet. Dies ist ein Blick auf das Thema Wohlstandsmagie, aber natürlich nicht der einzig mögliche Umgang mit diesem Thema.

Damit sich ein Ritual für den Geldfluss lohnt, sollte man wissen, auf welche Weise dieses Geld zu einem kommen kann.

Wenn Sie eine rituelle Handlung durchführen möchten, dann sollten Sie sich in ihrem Verlauf ein Bild vorstellen können, wie der gewünschte finanzielle Zugewinn bei Ihnen eintrifft.

Wenn man sich um eine Gehaltserhöhung bemüht, so könnte es etwa der Chef sein, dem man zufrieden mit den Verhandlungen die Hand schüttelt oder der einem ein entsprechendes Schriftstück überreicht oder etwas Ähnliches.

Ebenso könnte man sich den Vertragsabschluss vorstellen, wenn man sich Geld durch den Verkauf einer Immobilie erhofft.

Oder man macht man sich ein Bild von dem Nebenjob, den man gerne finden würde. Vielleicht stellt man sich auch das Schreiben vor, in dem ein ausstehender Versicherungsfall zu den eigenen Gunsten entschieden wurde. Selbstständige und Freiberufler haben meist eine sehr genaue Vorstellung davon, wie Erfolg etwa durch ein ständig klingelndes Telefon, einen gut gefüllten Kalender oder ein volles Ladengeschäft symbolisiert wird.

Wer ein festes monatliches Gehalt ohne Umsatzbeteiligungen oder Provisionen bezieht, sich nicht grade um eine Veränderung (Beförderung, Abteilungswechsel, neuer Job) bemüht und auch keinen Nebenjob sucht, der gibt der Magie kaum eine Chance, den Wunsch nach einem finanziellen Zugewinn zu erfüllen. Wenn man selbst nicht weiß, wie das Geld zu einem kommen kann, dann gibt es auch kein klares Ziel und oft mangelt es dann auch an Zuversicht.

Wohlstands-Magie hilft dabei, Erfolgsaussichten zu verbessern.

Auch mit einem Geldzauber muss man selbst etwas für den Erfolg tun. Man bekommt nur die Möglichkeit, sich den Wohlstand zu erarbeiten. Die Magie hilft dabei, die Weichen für diese positive Veränderung zu stellen. Etwa durch neue Angebote oder zusätzliche Arbeit, durch kreative Einfälle oder Anregungen von außen.

Kein positives Ritual kann dafür sorgen, dass man draußen über eine große Tasche voller Geldscheine stolpert. So schön der Gedanke auch ist, wenn man weiter denkt, wird einem klar, dass die Tasche einem ja eh nicht gehören würde. Man müsste sie im Fundbüro abgeben, sonst ist es Diebstahl, jemand anderes hat sie verloren und ist nun eventuell in einer schlimmen Lage etc. Nichts daran wäre weiß oder lichtvoll und damit garantiert keine positive Magie.

Gewinne kann man nur bedingt durch Magie beeinflussen.

Einige Rituale werden genutzt, um ein "glücklicheres Händchen" zu haben, um die Göttin Fortuna um Unterstützung zu bitten oder um glückliche Fügungen in das eigene Leben zu rufen. Diese Energie kann man natürlich dann auch für das Glücksspiel, für Spekulationen und ähnliche Dinge einsetzen.

Dies ist meist erfolgversprechender, wenn man direkt mit der Entscheidung zu tun hat und die Auswahl klein ist. Die durch Magie verbesserte Intuition kann dann beispielsweise dabei helfen, die richtige Auswahl bei einer Pferde-Wette zu treffen.

Aber die sechs richtigen Zahlen vom Lotto wollen auch Millionen anderer Menschen finden und viele davon nutzen ebenfalls Magie. Die Chancen steigen also für viele Menschen gleichermaßen.

Schaden kann es natürlich nicht, sich etwa beim Ausfüllen eines Lotto-Scheins mit der passenden Energie zu umgeben, denn die Magie sollte so oft wie möglich ins Leben eingeladen werden, damit man immer von positiver Energie unterstützt wird.

Wohlstand ist nicht unbedingt Reichtum.

Wir haben bewusst das Wort Wohlstand gewählt, da es auch bedeutet „wohl dastehen“. Die Geld-Magie ist unseren Erfahrungen nach um so erfolgreicher, je stärker eine echte Emotion damit verknüpft ist, denn Emotionen sind die treibende Kraft für alle Zauber. Wer unter Existenzangst leidet, hat deutlich mehr Antrieb, als jemand der es „ganz nett“ fände, noch eine Yacht zu besitzen.

Wohlstand hat viele Gesichter.

Wer finanzielle Sicherheit benötigt, um in Ruhe studieren zu können, braucht sicherlich andere Summen, als jemand mit einer fünfköpfigen Familie. Auf die benötigte Summe kommt es dabei nicht an. Was Luxus ist und was ein echtes Bedürfnis, das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Für manche mag der Wunsch nach einem Urlaub dekadent und überflüssig erscheinen, für andere ist dieser Wunsch mit dem dringenden Bedürfnis nach Entspannung verknüpft, damit keine gesundheitlichen Nachteile entstehen. "Wohl dastehen" sieht bei jedem anders aus und sollte nie von außen beurteilt werden.
Zur Magie gehört dazu, dass man selbst weiß, was man braucht.
Nur so lässt sich ein Wunsch zielgerichtet formulieren.

Dankbarkeit ist eine kraftvolle, positive Energie, die anhaltenden Wohlstand begünstigt.

Wann immer ein Wunsch erfüllt wurde oder man eine glückliche Fügung erlebt hat – ganz egal, ob nach einem Ritual oder ganz ohne – sollte man sich dafür dankbar zeigen. Eine Geste der Dankbarkeit kann so groß oder klein sein, wie man selbst für angemessen hält und in vielerlei Form daherkommen.

In einem strengen Winter können es einige Äpfel sein, die man von einem Teil des zusätzlichen Geldes kauft und den Tieren im Park oder Wald hinlegt. Wer die Natur als treibende Kraft hinter der Magie sieht, opfert vielleicht ein paar Stunden Zeit und Mühe dafür, ein Stück dieser Natur bei einem Spaziergang von Müll zu befreien. Wenn man den direkten Bezug zum Wohlstands-Zauber möchte, kann man natürlich auch Geld spenden oder Sachspenden verteilen etc.

Wer abhebt, muss auch einzahlen.

Wichtig ist dabei der Gedanke der Dankbarkeit und das Gefühl, etwas zurückzugeben. Wenn wir uns vorstellen, dass wir durch unseren Glücksfall von einem „energetischen Konto“ abgehoben haben, so füllen wir dieses wieder auf. Wenn wir erneut Hilfe benötigen – ob nun für Wohlstands-Magie oder etwas anderes – so ist mehr für uns auf dem energetischen Konto, als wenn wir immer nur abheben …

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Dunkelmond im Dezember 2018

Dunkelmond im Dezember 2018

Die Dunkelmondnacht ist nicht weniger magisch, als die Vollmondnacht …

Während man jedoch in der hellen Vollmondnacht um mehr Liebe, Glück oder Erfolg bittet,
so nutzt man die dunkle Nacht dafür, Dinge loszulassen, aufzulösen oder zu beenden.
Der Mond erreicht seinen dunkelsten Moment und wir möchten uns in dieser Nacht
von unseren dunkelsten Emotionen, Gewohnheiten oder Blockaden trennen.

Anders als bei Ritualen kurz vor dem Vollmond, sollte es bei Dunkelmond-Ritualen immer auch dunkel sein.
Den Zeitpunkt für einen solchen Zauber wählt man in diesem Monat daher bereits in der Nacht
vor dem frühmorgendlichen Mondwechsel, also der Nacht vom 6. auf den 7.12.2018

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Mondkalender Dezember 2018

Vollmond im Krebs

Mondkalender Dezember 2018

Vollmond & Dunkelmond

Vollmond: 22. Dezember (Sa) um 18:48 Uhr im Krebs
Dunkelmond: 7. Dezember (Fr) um 08:20 Uhr im Schützen

Jetzt auch im Kalender: Besonders günstige Tage für Rituale

Abnehmender Mond, zunehmender Mond, Dunkelmond …
Was bedeutet das?
–> siehe Mondphasen

Mond in den Fischen? Mond im Widder? Warum ist das wichtig?
–> siehe Mondzeichen

Mondkalender Dezember 2018 anzeigen

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Seite 26 von 30

​Anwendung von Bergkristall – auch ​​Quarz, Kristall, Bergeis, ​Rock ​Crystal

Bergkristall - auch Quarz, Kristall, Bergeis, Rock Crystal

Wofür & Wogegen:
Viele verschiedene Kulturen auf der ganzen Welt verehren den Bergkristall als kraftvollen Stein mit positiver Energie, für die Gesundheit, zum Schutz und zum Vertreiben von Unglück.

Er fördert Klarheit und Neutralität, verbessert die Wahrnehmung, das Verständnis und die Geduld. Im Raum aufgestellt kann er entstrahlend wirken, der Umgebung die negative Energie entziehen und schädliche Einflüsse abwehren.

Bei Ritualhandlungen und energetischer Arbeit wird der Stein bei Themen der Reinheit, der Klarheit, des Schutzes und der Konzentration auf das Wesentliche verwendet. Auch bei Gesundheitsthemen wird er häufig eingesetzt, wenn es darum geht, etwas aus dem Körper oder der Seele zu vertreiben, was diese schwächt.

Der Legende nach ließ Herkules den mächtigen Kristall der Wahrheit vom Olymp fallen und dieser zerbrach auf der Erdoberfläche in die Millionen von Stücken, die wir heute als klaren Bergkristall finden. Das ist der Grund, warum eine Person, die einen Kristall zum Wahrsagen (Bergkristallkugel, Kristallpendel) benutzt, niemals lügen kann.

PlanetSonne 
ElementFeuer

Dank seiner entstrahlenden Wirkung löst er auch magnetische Blockaden um uns herum. er kann uns von vielen Strahlungen befreien, sogar wenn diese durch schwarze Magie hervorgerufen wurden.
Glücksstein Halbedelstein Edelstein Trommelstein Bergkristall

Passende Produkte anzeigen.


Anwendungsvorschlag:
Um das Zuhause von unerwünschten Energien zu reinigen, die sich z. B.durch Streit, Krankheit oder andere negative Ereignisse darin angesammelt haben, legt man einige kleine Bergkristalle auf die Fensterbank eines Raumes. Dort bleiben sie für drei Tage und Nächte, damit sie die negativen Energien anziehen und aufnehmen können. Am vierten Tag öffnet man das Fenster und wirft die Kristalle hinaus, wobei man vor dem Wurf leise aufsagt „Glück ins Haus – Unglück hinaus!“.

Der Bergkristall soll auch als Kanal für engelhafte Kräfte und geistige Führer dienen. Halten Sie in einer ruhigen Meditation einen Quarzkristall in den Händen, um solche Nachrichten zu empfangen.


Eine Bergkristall-Spitze mit flacher Standfläche kann man als Energie-Sendestein nutzen. Dafür schreibt man ein positives Wort, mit dessen Energie man in dem Raum (oder beispielsweise am Schreibtisch beim Lernen oder Arbeiten) umgeben sein möchte, in der zum Thema passenden Farbe [ℹ] auf ein Stück Papier.

Beispielsweise Konzentration in Gelb, Gesundheit in Blau, Lebensfreude in Orange, Erfolg in Grün usw. Dann wird die energetisierende Bergkristall-Spitze aufrecht auf das Wort gestellt, wobei man das Wort ausspricht. Der Bergkristall nimmt das Wort auf und verteilt diese gewünschte Energie - wie ein kleiner Leuchtturm sein Licht - rund um sich herum.

Wer mag, kann die Wirkung noch durch eine farblich passende Kerze unterstützen. 

Wenn man das Wort wechseln möchte, hebt man die Bergkristall-Spitze mit einem kleinen Dank von dem Wort und stellt sie für mindestens einen Tag an einen schönen Ort mit direktem Licht (Fensterbank, Balkon, Garten). Das Papier verbrennt man.

Danach kann man die Bergkristall-Spitze nach Bedarf wieder auf ein neues Wort stellen.

Bergkristall-Spitze für den Erfolg

Edelsteinwasser:
Den Bergkristall findet man am häufigsten in der sogenannten „Grundmischung“ zur Edelsteinwasser-Herstellung, also kombiniert mit Rosenquarz und Amethyst. Grundsätzlich sollte man Edelsteinwasser einer einzelnen Steinsorte nicht über einen längeren Zeitraum täglich zu sich nehmen, sondern die Anwendung und deren Ziele regelmäßig hinterfragen und situationsbedingt abwechseln oder aussetzen. Die Grundmischung bildet hierbei eine Ausnahme, denn die Wirkung aller Steine ist so aufeinander abgestimmt, dass sie gleichermaßen reinigend (Bergkristall), ausgleichend (Amethyst) und harmonisierend (Rosenquarz) wirkt, aber nicht überdosiert werden kann.

Nur rohe (oder aus Sicherheitsgründen leicht angetrommelte) Bergkristalle eignen sich zur Herstellung von Edelsteinwasser zu inneren oder äußeren Anwendung. Alle Steine mit polierter, glatter Oberfläche sollten nicht direkt in Wasser gelegt werden, welches innerlich angewendet werden soll, da sich Hilfsmittel wie beispielsweise Politurstoffe aus diesen Steinen lösen könnten.

Wissenswert:
Bergkristall ist ein fast reiner Kristallquarz (Siliciumdioxid) dessen Entstehung 40.000 Jahre und länger dauert. Er wächst in der Regel streng geometrisch in sechseckigen Prismen, wobei er Pausen von Millionen von Jahren einlegen kann. Wächst der Kristall nach einer solchen Pause weiter, kann man dies später sehen, da sich ein sogenanntes Phantom bildet (Phantomquarz). Sein Name stammt wahrscheinlich vom griechischen Wort krystallos (= Eis), denn noch bis ins 17. Jahrhundert hinein hielt man den Bergkristall für Eis, welches aufgrund von Magie nicht mehr auftauen konnte.

Bergkristall-Ritual für den Schutz des Hauses

Damit gar nicht erst Unglück ins Haus getragen wird, lädt man traditionell zwei kleine Bergkristalle im Licht von zwei weißen Kerzen auf und verbirgt die Steine danach links und rechts von der Haustür.

Für dieses schützende Ritual benötigt man
- zwei sehr klare und eher flache Bergkristalle beliebiger Größe
- zwei weiße [ℹ] Kerze mit einer Brenndauer [ℹ] von ca. 30 Minuten
- einen schmalen Streifen Naturpapier / Ritualpapier [ℹ] in weiß [ℹ]
- eine feuerfeste Unterlage für die Kerzen
- eine feuerfeste Unterlage, um das Papier darauf zu verbrennen
- einen Stift

Um die Bergkristalle auf ihre Aufgabe vorzubereiten, nimmt man sich im zunehmenden Mond [ℹ] etwas Zeit für ein kleines Lade-Ritual.

Die Kerzen werden dafür auf einer feuerfesten Unterlage aufgestellt, etwa 15 cm voneinander entfernt, die Steine liegen zunächst je einer an dem Fuß je einer der Kerzen.

Nach dem Entzünden der Kerzen schreibt man in ihrem Licht einen positiv formulierten Schutz-Satz auf den Ritualpapier-Streifen, der für einen selbst passend ist.

Dieser kann beispielsweise die Bewohner des Haushaltes nennt oder spezielle Bedrohungen abwenden, die einem bekannt sind (Missgunst, Neid, böse Nachbarn usw.)

„Diese Bergkristalle schützen 
mich / uns / (Namen) … vor …“

Bergkristalle für den Haussegen

Dann legt man das Ritualpapier zwischen die beiden Kerzen und führt erst den einen, dann den anderen Bergkristall so über die Worte, dass die Buchstaben durch den Stein hindurch sichtbar sind. Wie mit einer Lupe, Wort für Wort, wobei man diese laut vorliest.

Danach legt man die Steine am Anfang und Ende auf das Papier. 

Die Kerzen muss man nun gut im Blick behalten, denn kurz bevor eine erlischt, zündet man das Papier an ihr an und lässt es in einem geeigneten Gefäß ganz verbrennen.

Wenn beide Kerzen erloschen sind, bringt man die Steine und die Asche vor die Haustür. Man verbirgt die Steine erst rechts, dann links des Eingangs in der Erde (einige Zentimeter tief) und streut die Asche als gedachte Linie vor die Haustür, wobei man den Schutz-Satz wiederholt.

Stein-Kompendium Übersicht

Zur Übersicht der Steine

Hinweis: Alle Informationen und Aussagen zur Wirkungsweisen von Steinen basieren auf Erfahrungswerten und der entsprechenden Literatur. Wir weisen hiermit ausdrücklich darauf hin, dass jegliche Aussagen bezüglich heilender Wirkungen von Steinen auf dieser Website weder wissenschaftlich nachgewiesen noch medizinisch anerkannt sind. Eine Garantie für die Wirksamkeit oder Unbedenklichkeit der geschilderten Anwendungen kann nicht gegeben werden. Steine sind nicht dafür geeignet, ernsthafte Krankheiten zu behandeln. Diese Informationen stellen weder eine Anleitung zur Therapie dar, noch können sie eine Diagnose im ärztlichen Sinn ersetzen. Bei Erkrankungen ist grundsätzlich der Besuch eines Arztes angeraten. Die Verwendung von Steinen darf keinesfalls ärztlichen Rat oder Hilfe ersetzen. (Hinweise)

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Hexenladen Hamburg

Passende Produkte:

Glücksstein Halbedelstein Edelstein Trommelstein Bergkristall

Glücksstein Bergkristall

Viele verschiedene Kulturen auf der ganzen Welt verehren den Bergkristall als kraftvollen Stein mit positiver Energie, für die Gesundheit, zum Schutz und zum Vertreiben von Unglück.

Er fördert Klarheit und Neutralität, verbessert die Wahrnehmung, das Verständnis und die Geduld. Im Raum aufgestellt kann er entstrahlend wirken, der Umgebung die negative Energie entziehen und schädliche Einflüsse abwehren.

Unsere Trommelsteine sind jeweils in einer Pappschachtel verpackt. Der angegebene Text befindet sich auf dem Etikett. Die Trommelsteine haben einen Durchmesser von mindestens 30-40 mm.

5,00  inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten In den Warenkorb

Lieferzeit: Lagerware: 2-3 Werktage nach dem Zahlungseingang


Wasserstein-Sets

Steinsets für Edelsteinwasser

Edle Wasser-Steine für Körper & Seele.
Nutzen Sie die Kraft der Steine für Ihr persönliches Wohlbefinden! Schon seit Hildegard von Bingen ist die wohltuende Wirkung von Edelstein-Wasser bekannt. Durch die Energie der Edelsteine wird einfaches Leitungswasser zu etwas ganz Besonderem.

Wasser-Set "Bergkristall"

Thema: Klarheit & Reinheit

Dieser besonders klare Stein fördert Klarheit und Neutralität, verbessert so die Geduld und das Verständnis. Der Körper wird dabei unterstützt, sich von schädlichen Einflüssen zu reinigen.

Edle Wasser-Steine für Körper & Seele. Inhalt: Ein Set in einer Metall-Dose (ca. 100 g)

9,00  inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten In den Warenkorb

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Wasser-Set "Grundmischung"

Bergkristall, Amethyst und Rosenquarz.

Eine sanft wirkende Kombination, die regelmäßig verwendet werden kann.

Thema: Allumfassende Harmonie.

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Wasser-Set "Grundmischung"

Bergkristall, roter Jaspis, Magnesit.

Thema: Bewusstheit & Balance

Diese Mischung macht körperlich und geistig dynamischer und kraftvoller. Für mehr Lebensenergie und körperliche Widerstandskraft - besonders in Zeiten von Stress.

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Magic Treasures „Bergkristall“

Tonkabohne mit Bergkristall für Schutz & Gesundheit.
Die Tonkabohne gilt in der Magie seit jeher als Glücksbringer und Wunscherfüller. In dieser Kombination nutzt man sie für Wünsche, die zum Beispiel vor negativen Energien schützen oder Gesundheit erbitten sollen.

Magic Treasures "Bergkristall"

Monat des Holunders – 25. November bis 23. Dezember

Keltischer Baumkalender - Monat des Holunders

Der "Keltische Baumkalender" 

Heilige Bäume sind bei allen Keltenstämmen zu finden, ein historischer Baumkalender lässt sich jedoch weder durch antike noch durch mittelalterliche Quellen

über keltische Religion und Bräuche belegen.

Der häufig zitierte „Keltische (Baum-)Kalender“
ist eine Erfindung des Neuheidentums, welches ursprüngliche keltische Pflanzen-Mythen
bestimmten Zeiträumen im Jahr zuordnet.


 Da diese Zuordnung meist im Einklang mit Abläufen
in der Natur steht, ist dies letztendlich nur eine romantischere Unterteilung des magischen Jahres
und nicht weniger kraftvoll, nur weil sie
noch keine Jahrtausende alt ist.

Monatsname:  Ruish – Elder Moon

Das Ende des Kalenderjahres ist nah. Auch Yule nährt sich mit großen Schritten: Die Wintersonnenwende am 21. oder 22. Dezember gefeiert.

Die dunklen Nächte werden von nun an wieder kürzer und die lichten Tage werden wieder länger und heller. Das Licht kehrt zurück und so auch das Leben.

Es ist eine Zeit der Abschiede und der Neuanfänge, des Todes und des Lebens, des Loslassens alter Dinge und des Beschreitens neuer Wege.

Das Symbol für diese Zeit ist nicht ohne Grund der Holunderstrauch. Denn obwohl seine Äste leicht verletzt werden können, regeneriert sich der Holunder schnell und findet immer wieder den Weg zurück in die Fülle, sobald der Frühling da ist. Aus jedem gebrochenen Ast sprießt dann neues Leben.

Dieser Monat eignet sich besonders gut dazu, eine Bestandsaufnahme des vergangenen Jahres vorzunehmen.

Bei einem Glas Holunderpunsch oder Holunderwein schreibt man im Licht nur einer schwarzen Kerze die Dinge auf kleine Zettelchen, die man in diesem nun endenden Jahr zurücklassen möchte.

Ängste, Sorgen, schlechte Angewohnheiten, überholte Gedankenmuster, falsche Freunde, unrealistische Vorhaben, Angefangenes was nie zu Ende geführt wurde … Diese kleinen Zettelchen gibt man dann in eine flache Schale und übergießt sie mit dem Rest aus dem eigenen Glas, aus dem man zuvor getrunken hat. Der dunkle Saft färbt die Zettel, die Worte verschwimmen.

Man betrachtet die schwindenden Worte, schickt die Dinge so von sich weg und löscht die schwarze Kerze. Nun sitzt man im Dunklen. Und schon Nelly Sachs sagte 

„Wer im Dunklen sitzt,
zündet sich einen Traum an.“

Und genau das tut man dann. Nachdem man im Dunklen einige Minuten über seine Wünsche, Träume, Vorhaben und Ziele für das kommende Jahr sinniert hat, zündet man eine zuvor bereitgestellte weiße Kerze an und lässt diese ganz herunterbrennen.

Als Symbol für die Träume, die man sich erfüllen möchte.

Die Zettel und den Holundertrunk entsorgt man später in der Natur. Beim ersten Spaziergang des neuen Lebensabschnitts.

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Kalenderblatt Dezember per Email

Kalenderblatt Dezember

Magischer Dezember Hexenkalender Vorschau

Unser kostenloser Hexenkalender

Eine bunte Sammlung von verschiedenen Informationen
zu den bevorstehenden magischen Feiertagen, den Jahreskreis-Festen und zu Ritualvorschlägen im Einklang mit der Energie des Monats.

Der Hexenkalender kann online angesehen oder als PDF heruntergeladen werden. Die vorgestellten Beiträge können in beiden Fällen angeklickt und dann in voller Länge gelesen werden. 

Die Kalenderblätter können auf Wunsch ausgedruckt werden. Sie enthalten dann die Kurzbeschreibung der besonderen Mond-Tage und der Feiertage zur Erinnerung
in einer praktischen A4-Übersicht.

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Vorschau auf die nächste Ausgabe

Practical Magic Magazin Januar

Ausgabe Januar 2019

Der erste Monat nach dem gregorianischen Kalender und der zweite Winter-Monat, verdankt seinen Namen dem römischen Gott Janus, der laut der Mythologie zwei Gesichter hat. Er ist der Wächter der Türen und Tore.

Man sagt, er schaut so gleichzeitig in die Zukunft und in die Vergangenheit. Bezogen auf die heutige Lage des Januars sieht ein Gesicht in das neue und eines in das alte Jahr.

Alte Dinge ​abschlie​ßen, neue Dinge beginnen.

Es ist der Monat, um an den eigenen Vorsätzen zum neuen Jahr zu arbeiten. Das ganze Jahr liegt im Januar noch rein und fast unangebrochen vor uns. Wichtige Vorhaben sollten also geplant, niedergeschrieben, bedacht werden, man bringt Dinge auf den Weg, knüpft wichtige Kontakte und legt so das Fundament für das kommende Jahr.

Einer der vier ​gro​ßen Feiertage des Jahreskreises wird oft in der letzten Januar-Nacht gefeiert: Imbolc

Dieses Fest (auch: Imbolg, Tag der Brigid) wird zwischen Sonnenuntergang und -aufgang gefeiert. Meistens am 1. oder 2. Februar. Also entweder am Abend des 31. Januar in den 1. Februar hinein oder am 1. Februar in den 2. Februar hinein. 

Es ist ein Fest der Reinigung und des Lichtes und wird mit Fackel-Festzügen und Kerzenlicht begangen.

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Unser Online-Magazin erscheint monatlich. Randvoll mit Wissenswertem, Ideen und Ritualen rund um den jeweiligen Kalender-Monat sowie aktuellem Mondkalender und Jahreskreis-Informationen.

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13 Wünsche für das neue Jahr

Dreizehn Wünsche für 2019

13 Wünsche für das neue Jahr

Eine zauberhafte Idee hat sich in den letzten Jahren immer weiter verbreitet: 13 Wünsche für das kommende Jahr.

Es geht dabei darum, die magische Zeit der Rauhnächte - die zauberhafte Zeit zwischen den Jahren - zu nutzen, um dem Universum mitzuteilen, welche Wünsche einen beschäftigen und um die Erfüllung dieser Herzenswünsche zu bitten.

Was wird gebraucht?

Man benötigt für diesen Wunschzauber 13 kleine Stücke Ritualpapier, Naturpapier oder besonders schönes Bastelpapier, eine Kerze die nur für diese Nächte verwendet wird, passendes Räucherwerk, Räucherkohle und das übliche Räucherzubehör.
Ein Räucherstövchen ist in diesem Fall nicht geeignet.

Das Räucherwerk sollten so gewählt werden, dass es den Wunsch segnet, unterstützt, die Wunscherfüllung begünstigt oder generell anziehend wirkt, denn die Wünsche sollen immer positiv formuliert werden. Man wünscht also beispielsweise nicht „Weniger Streit“, sondern „Bessere Kommunikation“.

Die Vorbereitungen vor den Rauhnächten

Die dreizehn Wünsche werden am Abend vor dem Beginn der Rauhnächte (*) auf je eins der dreizehn kleinen Ritualpapiere geschrieben. Diese Wunschzettel werden dann so gefaltet, dass man sie nicht mehr voneinander unterscheiden kann und in einem passenden Gefäß (Schale, Karton, Schraubglas) aufbewahrt.

Die Wunsch-Zeremonie in den Rauhnächten

An jedem Rauhnacht-Abend nimmt man sich etwas Zeit, lässt den Alltag hinter sich, entzündet die besondere Kerze und räuchert etwas Räucherwerk.

So kommt man ganz im Augenblick an, ist achtsam, nimmt Duft und Wärme, Flackern und Knistern bewusst wahr, bevor man einen der Wünsche aus dem Gefäß nimmt. Dieser wird nun an der Kerze angezündet und dann zu dem Räucherwerk auf die Kohle gelegt. Wichtig ist, dass man die Zettel geschlossen verbrennt, also ohne nachzuschauen, um welchen Wunsch es sich gerade handelt.

Jede Nacht ein anderer Wunsch …

Nacht für Nacht entzündet man einen der Zettel an der Kerze und lässt den Rauch des Wunsches zusammen mit dem duftenden Rauch des begünstigenden Räucherwerks in den Himmel ziehen. Man verwandelt die Wunschzettel von einem festen Gegenstand aus dieser Welt in reine Energie – und übergibt sie so dem Universum!

Wenn man in einer Nacht mal nicht dazu kommt, den Wunsch an das Universum zu übergeben, kann man bis zu drei Wünsche an einem Abend gesammelt (vorab oder hinterher) verbrennen.

Es bleibt noch der dreizehnte Wunsch!

Wenn Wünsche dem Universum übergeben werden, kümmert sich dieses um die Erfüllung. Bei 12 Rauhnächten bleibt dann am Ende der Zeit noch der 13. Wunsch übrig, den man in der letzten Nacht auffaltet und liest.

Für die Erfüllung dieses einen Wunsches ist man selbst zuständig. Daher sollte man schon beim Aufschreiben darauf achten, dass alle Wünsche so formuliert sind, dass man sie auch selbst erfüllen oder zumindest begünstigen kann, sollte dies der 13. Wunsch werden.

Wenn es sich etwa um den Wunsch nach mehr Gesundheit gehandelt hat, ist es dann an der Zeit, beispielsweise schädliche Verhaltensweisen abzulegen und vielleicht auf die Ernährung zu achten oder Ähnliches, was der Gesundheit zuträglich ist … 


(*) Den Beginn der Rauhnächte legen verschiedene Traditionen (christlich / heidnisch) auf unterschiedliche Abende. Entweder beginnen diese in der Nacht nach Weihnachten (also am 25.12.) oder in der Nacht nach der Wintersonnenwende (also am 22.12.). 

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Seite 5 von 30

Kategorie:
Magische Rituale

Hexenladen Hamburg

Passende Produkte:

Yule Jahreskreiszauber


Räucherset "13 Wünsche für 2019"

Nutzen Sie die magische Zeit der Rauhnächte, um die Erfüllung Ihrer Wünsche zu unterstützen.

Eine zauberhafte Idee hat sich in den letzten Jahren immer weiter verbreitet: 13 Wünsche für das kommende Jahr.

Es geht dabei darum, die magische Zeit der Rauhnächte – die zauberhafte Zeit zwischen den Jahren – zu nutzen, um dem Universum mitzuteilen, welche Wünsche einen beschäftigen und um die Erfüllung dieser Herzenswünsche zu bitten.

Nehmen Sie sich an jedem Rauhnacht-Abend etwas Zeit und lassen Sie den Tag hinter sich. Entzünden Sie die besondere Kerze und räuchern Sie segnende Kräuter, um dann dem Universum Ihren Herzenswunsch zur Erfüllung in neuen Jahr anzuvertrauen.

Dieses besondere Räucherset enthält 1 Glas Räucherwerk (120 ml) „Rauhnacht-Segen“ , eine handgegossene und gesegnete Weihrauch-Kerze aus Rapswachs mit Holzdocht im Glas, 13 Wunschzettel aus handgefertigtem Ritualpapier, 2 Rollen (12 Stück) Räucherkohle, Räuchersand und eine ausführliche Anleitung.

Hinweis: Dieses Set ist für den gleichen Zeitraum und ähnlich in der Anwendung, wie unser anderes (nicht mehr erhältliches) Rauhnächte-Set. Beide durchzuführen könnte Sie vor logistische Herausforderungen stellen und ist aus unserer Sicht nicht unbedingt sinnvoll (was natürlich jeder selbst entscheiden darf).

(Voll-)Mond im Sternzeichen Krebs

Vollmond im Krebs

Im Gegensatz zur Sonne, die ein Jahr braucht, um alle 12 Sternzeichen zu durchlaufen,
braucht der Mond nur einen Monat dazu. So „berührt“ der Mond in den Tagen eines
Monats sozusagen alle Sternzeichen (Tierkreiszeichen) jeweils zwei bis drei Tage lang.
Der Mond spricht damit die jeweilige Qualität des Sternzeichens an.

Die Tage bekommen dadurch eine bestimmte thematische „Färbung“, was unterschiedliche
positive Energien aber auch entsprechende Probleme mit sich bringen kann.

Wenn der Mond im Sternzeichen Krebs steht:

Tagesthemen
​Wunscherfüllung, Familienangelegenheiten, Kinderwunsch, Gefühlswelt ordnen.

Begünstigte Rituale an Krebs-Tagen im zunehmenden Mond:
​Alle Rituale für die positive Arbeit mit den eigenen Gefühlen (verstärken, wecken, begünstigen),
für Familienangelegenheiten, Schutz für das Zuhause, Fruchtbarkeit und Geburt sind an
Krebsmond-Tagen besonders kraftvoll. Um eine neue Liebe zu finden oder frisch
erwachte Gefühle beim Wachstum zu unterstützen.

Begünstigte Rituale an Krebs-Tagen im abnehmenden Mond:
Zum Ausgleich von starken Gefühlsschwankungen, zur Bekämpfung von Melancholie und Zweifeln
und wenn Gefühle verringert werden müssen, die jemand anderes für einen hegt oder die man selbst für
jemanden empfindet, der diese nicht erwidert.

Dinge die an einem Krebs-Tag Ritual-Erfolgen im Weg stehen können:
Stimmungsschwankungen, Launenhaftigkeit, Selbstmitleid.

Alle diese Aussagen gelten für jeden Tag, an dem der Mond im Krebs steht. 
Kurz vor dem Zeitpunkt des Krebs-Vollmondes oder des Krebs-Dunkelmondes
sind diese Energien aber ganz besonders stark.

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Kategorie:
Mondkalender

Übersicht der Dunkel- und Vollmonde 2019

Dunkel- und Vollmonde 2019

Vollmonde 2019

21. Januar (Mo) – Vollmond im Löwen um 6:16 Uhr
19. Februar (Di) – Vollmond in der Jungfrau um 16:53 Uhr
21. März (Do) – Vollmond in der Waage um 2:42 Uhr
19. April (Fr) - Vollmond in der Waage um 13:12 Uhr
18. Mai (Sa) - Vollmond im Skorpion um 23:11 Uhr
17. Juni (Mo) - Vollmond im Schützen um 10:30 Uhr
16. Juli (Di) - Vollmond im Steinbock um 23:38 Uhr
15. August (Do) - Vollmond im Wassermann um 14:29 Uhr
14. September (Sa) - Vollmond in den Fischen um 6:32 Uhr
13. Oktober (So) - Vollmond im Widder um 23:07 Uhr
12. November (Di) - Vollmond im Stier um 14:34 Uhr
12. Dezember (Do) - Vollmond in den Zwillingen um 6:12 Uhr

Dunkelmonde 2019

6. Januar (So) – Dunkelmond im Steinbock um 2:28 Uhr
4. Februar (Mo) – Dunkelmond im Wassermann um 22:03 Uhr
6. März (Mi) – Dunkelmond in den Fischen um 17:04 Uhr
5. April (Fr) – Dunkelmond im Widder um 10:50 Uhr
5. Mai (So) – Dunkelmond im Stier um 0:45 Uhr
3. Juni (Mo) – Dunkelmond in den Zwillingen um 12:01 Uhr
2. Juli (Di) – Dunkelmond im Krebs um 21:16 Uhr
1. August (Do) – Dunkelmond im Löwen um 5:12 Uhr
30. August (Fr) – Dunkelmond in der Jungfrau um 12:37 Uhr
28. September (Sa) – Dunkelmond in der Waage um 20:26 Uhr
28. Oktober (Mo) – Dunkelmond im Skorpion um 4:38 Uhr
26. November (Di) – Dunkelmond im Schützen um 16:05 Uhr
26. Dezember (Do) – Dunkelmond im Steinbock um 6:13 Uhr

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Der Mondkalender

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