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Monatsbilder von Walter Crane – Februar

Monatsbilder von Walter Crane – magisches aus dem Jahr 1889

Im späten viktorianischen England, als die Industrialisierung das Land im Griff hatte, entstand etwas ganz Besonderes: Walter Crane verbildlichte die charakteristischen Eigenschaften der Monate als weibliche Allegorien und kombinierte sie mit lyrischen Versen seiner Tochter Beatrice.

Das Werk wurde ursprünglich in der Zeitschrift Little Folks veröffentlicht, bevor es als Buch herausgegeben wurde. Beatrice Crane, die die Verse als Kind schrieb, verlieh jedem Monat einzigartige Eigenschaften, die die saisonalen Veränderungen und Emotionen widerspiegeln. Walter Cranes Illustrationen ergänzen ihre Poesie und präsentieren jeden Monat als eine eigenständige allegorische Jungfrau. Die Bildsprache steht im Einklang mit Cranes breiterem künstlerischen Stil, der oft von Mythologie, Natur und den Idealen der Präraffaeliten inspiriert war.

Die Familie Crane war Teil einer künstlerischen Revolution – der Arts-and-Crafts-Bewegung. Diese entstand in den 1860er Jahren als kreative Gegenbewegung zu den rauchenden Fabrikschornsteinen und seelenlosen Massenproduktionen der Industriellen Revolution. Sie träumten von einer Kunst, die wieder von Menschenhand geschaffen wurde und die Schönheit der Natur feierte.

In diesen Monatsbildern sehen wir genau diese Philosophie: Jeder Monat wird zu einer anmutigen Dame, deren Gewänder und Gesten die jeweilige Jahreszeit widerspiegeln. Die feinen Linien der Zeichnungen, die kunstvoll gestalteten Initialen und die harmonische Verbindung von Bild und Gedicht zeigen handwerkliche Meisterschaft.

Da es gerade heutzutage wieder wichtig wird, von Menschen erschaffene Kunst und das achtsame Handwerk zu ehren, wollen wir als kleine Erinnerung jeden Monat die passende Dame aus dem einzigartigen Gesamtkunstwerk vorstellen.

Frau Februar - Walter Crane

 

FEBRUAR

Im kalten Regen zieht sie sacht,
die Jungfrau mit den Augen grau;
Ihr Haar, von feuchtem Dunst umhüllt,
trägt Nebel in des Windes Tau.
Ihr Kleid ist grau, ihr Mantel schwer,
gewebt aus feinem Nebelduft,
Ein weiches Tuch verbirgt ihr Haupt
und schmiegt sich sanft in kühler Luft.
Durch Schleierhaare blüht ein Hauch,
die ersten Blüten – schneeweiß zart,
In ihrer Hand hält sie noch mehr,
so weiß wie Schnee in stiller Fahrt.
Und ob auch Kälte alles füllt,
so leuchten doch in ihrem Blick
Ein Hoffnungsschimmer, sanft und rein,
der jedes Trauern sacht zerbricht.
Doch muss sie zieh’n – die Nacht erwacht,
und Nebel hüllt sie lautlos ein,
Die Dunkelheit umfängt ihr Bild –
verloren scheint sie ganz zu sein.

Jeder Monat bietet die Möglichkeit, sich bewusst mit der herrschenden Energie zu verbinden. Wie  in diesen Illustrationen können wir die Monate als lebendige Wesen wahrnehmen und so besser in den Dialog treten. Durch Meditation, Journaling oder ein kleines Ritual können wir die Energien des jeweiligen Monats für unseren eigenen Weg nutzen.

Dieser Beitrag ist Teil der Februar-Ausgabe unseres
monatlich erscheinenden Online-Magazins.

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Seite 2 von 40

Monatsbilder von Walter Crane – Dezember

Monatsbilder von Walter Crane – magisches aus dem Jahr 1889

Im späten viktorianischen England, als die Industrialisierung das Land im Griff hatte, entstand etwas ganz Besonderes: Walter Crane verbildlichte die charakteristischen Eigenschaften der Monate als weibliche Allegorien und kombinierte sie mit lyrischen Versen seiner Tochter Beatrice.

Das Werk wurde ursprünglich in der Zeitschrift Little Folks veröffentlicht, bevor es als Buch herausgegeben wurde. Beatrice Crane, die die Verse als Kind schrieb, verlieh jedem Monat einzigartige Eigenschaften, die die saisonalen Veränderungen und Emotionen widerspiegeln. Walter Cranes Illustrationen ergänzen ihre Poesie und präsentieren jeden Monat als eine eigenständige allegorische Jungfrau. Die Bildsprache steht im Einklang mit Cranes breiterem künstlerischen Stil, der oft von Mythologie, Natur und den Idealen der Präraffaeliten inspiriert war.

Die Familie Crane war Teil einer künstlerischen Revolution – der Arts-and-Crafts-Bewegung. Diese entstand in den 1860er Jahren als kreative Gegenbewegung zu den rauchenden Fabrikschornsteinen und seelenlosen Massenproduktionen der Industriellen Revolution. Sie träumten von einer Kunst, die wieder von Menschenhand geschaffen wurde und die Schönheit der Natur feierte.

In diesen Monatsbildern sehen wir genau diese Philosophie: Jeder Monat wird zu einer anmutigen Dame, deren Gewänder und Gesten die jeweilige Jahreszeit widerspiegeln. Die feinen Linien der Zeichnungen, die kunstvoll gestalteten Initialen und die harmonische Verbindung von Bild und Gedicht zeigen handwerkliche Meisterschaft.

Da es gerade heutzutage wieder wichtig wird, von Menschen erschaffene Kunst und das achtsame Handwerk zu ehren, wollen wir als kleine Erinnerung jeden Monat die passende Dame aus dem einzigartigen Gesamtkunstwerk vorstellen.

Frau Dezember - Walter Crane

DEZEMBER

Der Wind fährt wild und hastig vorbei
und treibt den Eisregen vor sich her.
Die Dezember kommt in Eile,
von Kopf bis Fuß verhüllt.

 

Ihr Blick schweift ruhelos
vom bewegten Baum zur Ebene.
Das dunkle Haar unter der Kapuze
ist nass vom gefrierenden Regen.

 

Den Pelz hält sie mit einer Hand
eng um den Leib geschlungen,
die andere hebt sie empor –
eine Fackel erhellt den Sturm.

 

Kaum Baum, kaum Strauch
bringt Trost in dieser kahlen Weite.
Nur das Heulen des Windes
durchdringt die stille Luft.

 

Dezembers Blick wird trüb,
ihr Schritt verliert an Kraft.
Man hört ein langes, leises Seufzen,
das sagt, das Jahr ist tot.

Jeder Monat bietet die Möglichkeit, sich bewusst mit der herrschenden Energie zu verbinden. Wie in diesen Illustrationen können wir die Monate als lebendige Wesen wahrnehmen und so besser in den Dialog treten. Durch Meditation, Journaling oder ein kleines Ritual können wir die Energien des jeweiligen Monats für unseren eigenen Weg nutzen.

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Seite 3 von 29

Monatsbilder von Walter Crane – November

Monatsbilder von Walter Crane – magisches aus dem Jahr 1889

Im späten viktorianischen England, als die Industrialisierung das Land im Griff hatte, entstand etwas ganz Besonderes: Walter Crane verbildlichte die charakteristischen Eigenschaften der Monate als weibliche Allegorien und kombinierte sie mit lyrischen Versen seiner Tochter Beatrice.

Das Werk wurde ursprünglich in der Zeitschrift Little Folks veröffentlicht, bevor es als Buch herausgegeben wurde. Beatrice Crane, die die Verse als Kind schrieb, verlieh jedem Monat einzigartige Eigenschaften, die die saisonalen Veränderungen und Emotionen widerspiegeln. Walter Cranes Illustrationen ergänzen ihre Poesie und präsentieren jeden Monat als eine eigenständige allegorische Jungfrau. Die Bildsprache steht im Einklang mit Cranes breiterem künstlerischen Stil, der oft von Mythologie, Natur und den Idealen der Präraffaeliten inspiriert war.

Die Familie Crane war Teil einer künstlerischen Revolution – der Arts-and-Crafts-Bewegung. Diese entstand in den 1860er Jahren als kreative Gegenbewegung zu den rauchenden Fabrikschornsteinen und seelenlosen Massenproduktionen der Industriellen Revolution. Sie träumten von einer Kunst, die wieder von Menschenhand geschaffen wurde und die Schönheit der Natur feierte.

In diesen Monatsbildern sehen wir genau diese Philosophie: Jeder Monat wird zu einer anmutigen Dame, deren Gewänder und Gesten die jeweilige Jahreszeit widerspiegeln. Die feinen Linien der Zeichnungen, die kunstvoll gestalteten Initialen und die harmonische Verbindung von Bild und Gedicht zeigen handwerkliche Meisterschaft.

Da es gerade heutzutage wieder wichtig wird, von Menschen erschaffene Kunst und das achtsame Handwerk zu ehren, wollen wir als kleine Erinnerung jeden Monat die passende Dame aus dem einzigartigen Gesamtkunstwerk vorstellen.

Frau November - Walter Crane

NOVEMBER

Nun, kühl und grau, kommt sie, November.
Kommt langsam über die Ebene.
Trübsinnig singt der Winterwind
Lieder von künftigem Schmerz.

Fest in tiefes Grau gehüllt
lässt sie kaum hindurch
einen kleinen Sonnenstrahl,
der das durchnässte Gras erhellen könnte.

Sie streut mit ihrer Hand
die welken, braunen Blätter,
die wenigen, die noch bleiben
von des heiteren Oktober Krone.

Ihre Augen sind dunkel und traurig,
traurig über das sterbende Jahr,
und oft fällt im Nebel
eine stille Träne.

Unter einem trostlosen Himmel
stehen die Bäume kahl.
Der Nebel ist dicht geworden
und sie ist nicht mehr da.

Jeder Monat bietet die Möglichkeit, sich bewusst mit der herrschenden Energie zu verbinden. Wie in diesen Illustrationen können wir die Monate als lebendige Wesen wahrnehmen und so besser in den Dialog treten. Durch Meditation, Journaling oder ein kleines Ritual können wir die Energien des jeweiligen Monats für unseren eigenen Weg nutzen.

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Seite 2 von 32

Monatsbilder von Walter Crane – Oktober

Monatsbilder von Walter Crane – magisches aus dem Jahr 1889

Im späten viktorianischen England, als die Industrialisierung das Land im Griff hatte, entstand etwas ganz Besonderes: Walter Crane verbildlichte die charakteristischen Eigenschaften der Monate als weibliche Allegorien und kombinierte sie mit lyrischen Versen seiner Tochter Beatrice.

Das Werk wurde ursprünglich in der Zeitschrift Little Folks veröffentlicht, bevor es als Buch herausgegeben wurde. Beatrice Crane, die die Verse als Kind schrieb, verlieh jedem Monat einzigartige Eigenschaften, die die saisonalen Veränderungen und Emotionen widerspiegeln. Walter Cranes Illustrationen ergänzen ihre Poesie und präsentieren jeden Monat als eine eigenständige allegorische Jungfrau. Die Bildsprache steht im Einklang mit Cranes breiterem künstlerischen Stil, der oft von Mythologie, Natur und den Idealen der Präraffaeliten inspiriert war.

Die Familie Crane war Teil einer künstlerischen Revolution – der Arts-and-Crafts-Bewegung. Diese entstand in den 1860er Jahren als kreative Gegenbewegung zu den rauchenden Fabrikschornsteinen und seelenlosen Massenproduktionen der Industriellen Revolution. Sie träumten von einer Kunst, die wieder von Menschenhand geschaffen wurde und die Schönheit der Natur feierte.

In diesen Monatsbildern sehen wir genau diese Philosophie: Jeder Monat wird zu einer anmutigen Dame, deren Gewänder und Gesten die jeweilige Jahreszeit widerspiegeln. Die feinen Linien der Zeichnungen, die kunstvoll gestalteten Initialen und die harmonische Verbindung von Bild und Gedicht zeigen handwerkliche Meisterschaft.

Da es gerade heutzutage wieder wichtig wird, von Menschen erschaffene Kunst und das achtsame Handwerk zu ehren, wollen wir als kleine Erinnerung jeden Monat die passende Dame aus dem einzigartigen Gesamtkunstwerk vorstellen.

Frau Oktober - Walter Crane

OKTOBER

Durch einen herbstlichen Wald,
wo Bäume sich dem Sturme beugen,
kommt langsam die Oktober,
um ihre bunten Blätter zu streuen.

Ihr Haar ist dunkel wie die Nacht,
ihr Blick ist nachdenklich und schwer,
doch leuchtet er zuweilen auf
mit einem Licht, das froh macht.

Sie rafft in ihrer Hand
ihr purpurfarbenes Gewand,
um all die vielen Blätter
in seinen Falten zu bewahren.

Ihr Haupt ist reich bekränzt mit Laub –
in Rot, in Gold, in tiefem Braun,
so farbenprächtig, wahrlich,
wie eine Krone einer Königin.

Der Herbstwind seufzt nun leise,
der letzte Sonnenstrahl vergeht,
sie wendet sich noch einmal um,
eh grauer Nebel aufwärts zieht.

Jeder Monat bietet die Möglichkeit, sich bewusst mit der herrschenden Energie zu verbinden. Wie in diesen Illustrationen können wir die Monate als lebendige Wesen wahrnehmen und so besser in den Dialog treten. Durch Meditation, Journaling oder ein kleines Ritual können wir die Energien des jeweiligen Monats für unseren eigenen Weg nutzen.

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Seite 2 von 31

Monatsbilder von Walter Crane – September

Monatsbilder von Walter Crane – magisches aus dem Jahr 1889

Im späten viktorianischen England, als die Industrialisierung das Land im Griff hatte, entstand etwas ganz Besonderes: Walter Crane verbildlichte die charakteristischen Eigenschaften der Monate als weibliche Allegorien und kombinierte sie mit lyrischen Versen seiner Tochter Beatrice.

Das Werk wurde ursprünglich in der Zeitschrift Little Folks veröffentlicht, bevor es als Buch herausgegeben wurde. Beatrice Crane, die die Verse als Kind schrieb, verlieh jedem Monat einzigartige Eigenschaften, die die saisonalen Veränderungen und Emotionen widerspiegeln. Walter Cranes Illustrationen ergänzen ihre Poesie und präsentieren jeden Monat als eine eigenständige allegorische Jungfrau. Die Bildsprache steht im Einklang mit Cranes breiterem künstlerischen Stil, der oft von Mythologie, Natur und den Idealen der Präraffaeliten inspiriert war.

Die Familie Crane war Teil einer künstlerischen Revolution – der Arts-and-Crafts-Bewegung. Diese entstand in den 1860er Jahren als kreative Gegenbewegung zu den rauchenden Fabrikschornsteinen und seelenlosen Massenproduktionen der Industriellen Revolution. Sie träumten von einer Kunst, die wieder von Menschenhand geschaffen wurde und die Schönheit der Natur feierte.

In diesen Monatsbildern sehen wir genau diese Philosophie: Jeder Monat wird zu einer anmutigen Dame, deren Gewänder und Gesten die jeweilige Jahreszeit widerspiegeln. Die feinen Linien der Zeichnungen, die kunstvoll gestalteten Initialen und die harmonische Verbindung von Bild und Gedicht zeigen handwerkliche Meisterschaft.

Da es gerade heutzutage wieder wichtig wird, von Menschen erschaffene Kunst und das achtsame Handwerk zu ehren, wollen wir als kleine Erinnerung jeden Monat die passende Dame aus dem einzigartigen Gesamtkunstwerk vorstellen.

Frau September - Walter Crane

SEPTEMBER

Nun kommt die reiche September,
denn nah ist schon der Herbst.
Die Trauben hängen schwer
an hohen grünen Reben.

Ihr goldenfarben Kleid
durchschimmert hell im Licht,
ihr Haar umkränzt ein Reif
von jungen Weinlaubblättern.

Die klaren, braunen Augen
erblicken rasch und heiter,
wo rote Äpfel glänzen,
sie schüttelt sie vom Baum.

Ihr Korb auf ihrem Schoß
ist übervoll gefüllt
mit Äpfeln, Birnen, Trauben
im heißen Sonnenschein.

Die Blätter wechseln langsam
ihr sommerliches Kleid,
während sie still sich neigt
und blau der Himmel bleibt.

Jeder Monat bietet die Möglichkeit, sich bewusst mit der herrschenden Energie zu verbinden. Wie  in diesen Illustrationen können wir die Monate als lebendige Wesen wahrnehmen und so besser in den Dialog treten. Durch Meditation, Journaling oder ein kleines Ritual können wir die Energien des jeweiligen Monats für unseren eigenen Weg nutzen.

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Seite 5 von 35

Monatsbilder von Walter Crane – August

Monatsbilder von Walter Crane – magisches aus dem Jahr 1889

Im späten viktorianischen England, als die Industrialisierung das Land im Griff hatte, entstand etwas ganz Besonderes: Walter Crane verbildlichte die charakteristischen Eigenschaften der Monate als weibliche Allegorien und kombinierte sie mit lyrischen Versen seiner Tochter Beatrice.

Das Werk wurde ursprünglich in der Zeitschrift Little Folks veröffentlicht, bevor es als Buch herausgegeben wurde. Beatrice Crane, die die Verse als Kind schrieb, verlieh jedem Monat einzigartige Eigenschaften, die die saisonalen Veränderungen und Emotionen widerspiegeln. Walter Cranes Illustrationen ergänzen ihre Poesie und präsentieren jeden Monat als eine eigenständige allegorische Jungfrau. Die Bildsprache steht im Einklang mit Cranes breiterem künstlerischen Stil, der oft von Mythologie, Natur und den Idealen der Präraffaeliten inspiriert war.

Die Familie Crane war Teil einer künstlerischen Revolution – der Arts-and-Crafts-Bewegung. Diese entstand in den 1860er Jahren als kreative Gegenbewegung zu den rauchenden Fabrikschornsteinen und seelenlosen Massenproduktionen der Industriellen Revolution. Sie träumten von einer Kunst, die wieder von Menschenhand geschaffen wurde und die Schönheit der Natur feierte.

In diesen Monatsbildern sehen wir genau diese Philosophie: Jeder Monat wird zu einer anmutigen Dame, deren Gewänder und Gesten die jeweilige Jahreszeit widerspiegeln. Die feinen Linien der Zeichnungen, die kunstvoll gestalteten Initialen und die harmonische Verbindung von Bild und Gedicht zeigen handwerkliche Meisterschaft.

Da es gerade heutzutage wieder wichtig wird, von Menschen erschaffene Kunst und das achtsame Handwerk zu ehren, wollen wir als kleine Erinnerung jeden Monat die passende Dame aus dem einzigartigen Gesamtkunstwerk vorstellen.

Frau August - Walter Crane
AUGUST
Noch vor der Sonne Hitze,
im ersten Nebelgrau,
erscheint die stille August
mit goldnen Ährengaben.

Ihr Haar ist hoch gebunden,
die Augen dunkelblau,
die Lippen rot wie Mohn,
den sie gebunden trägt.

Ihr Kleid aus blassem Maisgold
fällt leise bis zum Saum,
ihr Schoß ist voll von Körnern
und süßen Sommerblumen.

In ihren Händen leuchten
die Mohnblumen so rot,
gebunden mit Kornblumen
im reinen Himmelsblau.

Und wenn das Korn gesammelt
und Abendrot sich senkt,
dann weiß die stille August,
dass ihre Zeit verrinnt.

Jeder Monat bietet die Möglichkeit, sich bewusst mit der herrschenden Energie zu verbinden. Wie  in diesen Illustrationen können wir die Monate als lebendige Wesen wahrnehmen und so besser in den Dialog treten. Durch Meditation, Journaling oder ein kleines Ritual können wir die Energien des jeweiligen Monats für unseren eigenen Weg nutzen.

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Seite 2 von 37

Monatsbilder von Walter Crane – Juli

Monatsbilder von Walter Crane – magisches aus dem Jahr 1889

Im späten viktorianischen England, als die Industrialisierung das Land im Griff hatte, entstand etwas ganz Besonderes: Walter Crane verbildlichte die charakteristischen Eigenschaften der Monate als weibliche Allegorien und kombinierte sie mit lyrischen Versen seiner Tochter Beatrice.

Das Werk wurde ursprünglich in der Zeitschrift Little Folks veröffentlicht, bevor es als Buch herausgegeben wurde. Beatrice Crane, die die Verse als Kind schrieb, verlieh jedem Monat einzigartige Eigenschaften, die die saisonalen Veränderungen und Emotionen widerspiegeln. Walter Cranes Illustrationen ergänzen ihre Poesie und präsentieren jeden Monat als eine eigenständige allegorische Jungfrau. Die Bildsprache steht im Einklang mit Cranes breiterem künstlerischen Stil, der oft von Mythologie, Natur und den Idealen der Präraffaeliten inspiriert war.

Die Familie Crane war Teil einer künstlerischen Revolution – der Arts-and-Crafts-Bewegung. Diese entstand in den 1860er Jahren als kreative Gegenbewegung zu den rauchenden Fabrikschornsteinen und seelenlosen Massenproduktionen der Industriellen Revolution. Sie träumten von einer Kunst, die wieder von Menschenhand geschaffen wurde und die Schönheit der Natur feierte.

In diesen Monatsbildern sehen wir genau diese Philosophie: Jeder Monat wird zu einer anmutigen Dame, deren Gewänder und Gesten die jeweilige Jahreszeit widerspiegeln. Die feinen Linien der Zeichnungen, die kunstvoll gestalteten Initialen und die harmonische Verbindung von Bild und Gedicht zeigen handwerkliche Meisterschaft.

Da es gerade heutzutage wieder wichtig wird, von Menschen erschaffene Kunst und das achtsame Handwerk zu ehren, wollen wir als kleine Erinnerung jeden Monat die passende Dame aus dem einzigartigen Gesamtkunstwerk vorstellen.

Frau Juli - Walter Crane
JULI
Am schilfgesäumten Flusse,
wo weiße Schwäne ruhn,
tritt langsam, reich geschmückt,
die Juli sanft hervor.

Ihr Kleid ist reich gewebt
aus aller Sommerfarben,
ein goldner Gürtel schließt
um ihre feine Mitte.

Ihr Haar von rotem Gold
ist mit Blüten eingeflochten,
die klaren, blauen Augen
verkünden frohe Stunden.

Sie bringt die stolzen Lilien,
in Weiß und auch in Orange,
und viele andre Blumen,
die unser Herz erfreun.

Doch während Seerosen erblühen
im Wasser hell und rein,
geht sie so still und leise
in klarer Sommerluft.

Jeder Monat bietet die Möglichkeit, sich bewusst mit der herrschenden Energie zu verbinden. Wie  in diesen Illustrationen können wir die Monate als lebendige Wesen wahrnehmen und so besser in den Dialog treten. Durch Meditation, Journaling oder ein kleines Ritual können wir die Energien des jeweiligen Monats für unseren eigenen Weg nutzen.

Frösche und Kröten in der Magie

Frösche und Kröten in der Magie

Frösche und Kröten sind wahrscheinlich die ältesten bekannten Fruchtbarkeitssymbole. Schon sehr früh in der Entwicklung der menschlichen Kulturen wurden sie zu Symbolen der Fruchtbarkeit, der Geburt und des gesamten Fortpflanzungsprozesses.

Für die alten Griechen, Römer und Skandinavier stellte die Kröte den Uterus dar. In China stehen Frösche für maximales Yin, die ultimative weibliche Kraft. Sie sind also Fruchtbarkeitssymbole auf der ganzen Welt.

Nach mitteleuropäischer Überlieferung tragen sie Kinderseelen, daher galt es natürlich als unglücklich, sie zu töten.

Wenn eine Frau hingegen ein Seelchen in ihren Körper einladen möchte, sollte sie eine Hand vor einer Kröte oder einem Frosch flach auf den Boden legen. Wenn das Tier auf die Hand springt und danach unbeschadet wieder herunter, so ist man gesegnet.

Ein Talisman in der Form eines Frosches, etwa aus Stein (besonders aus Jade) oder als Schmuckanhänger, soll Fruchtbarkeit begünstigen, die Schwangerschaft schützen und die Geburt erleichtern.

Kröten für die Fruchtbarkeit

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Seite 19 von 28

Bergkristall-Spitzen für energetische Räume

Eine Bergkristall-Spitze mit flacher Standfläche kann man als Energie-Sendestein nutzen. Dafür schreibt man ein positives Wort, mit dessen Energie man in dem Raum (oder beispielsweise am Schreibtisch beim Lernen oder Arbeiten) umgeben sein möchte, in der zum Thema passenden Farbe auf ein Stück Papier. Beispielsweise Konzentration in gelb, Gesundheit in blau, Lebensfreude in orange, Erfolg in grün usw. Dann wird die energetisierende Bergkristall-Spitze aufrecht auf das Wort gestellt, wobei man das Wort ausspricht. Der Bergkristall nimmt das Wort auf und verteilt diese gewünschte Energie - wie ein kleiner Leuchtturm sein Licht - rund um sich herum. Wer mag, kann die Wirkung noch durch eine farblich passende Kerze unterstützen.  Wenn man das Wort wechseln möchte, hebt man die Bergkristall-Spitze mit einem kleinen Dank von dem Wort und stellt sie für mindestens einen Tag an einen schönen Ort mit direktem Licht (Fensterbank, Balkon, Garten). Das Papier verbrennt man.
 Danach kann man die Bergkristall-Spitze nach Bedarf wieder auf ein neues Wort stellen.

Eine Bergkristall-Spitze mit flacher Standfläche kann man als Energie-Sendestein nutzen.

Dafür schreibt man ein positives Wort, mit dessen Energie man in dem Raum (oder beispielsweise am Schreibtisch beim Lernen oder Arbeiten) umgeben sein möchte, in der zum Thema passenden Farbe auf ein Stück Papier.

Beispielsweise Konzentration in Gelb, Gesundheit in Blau, Lebensfreude in Orange, Erfolg in Grün usw.

Dann wird die energetisierende Bergkristall-Spitze aufrecht auf das Wort gestellt, wobei man das Wort ausspricht. Der Bergkristall nimmt das Wort auf und verteilt diese gewünschte Energie – wie ein kleiner Leuchtturm sein Licht – rund um sich herum.

Wer mag, kann die Wirkung noch durch eine farblich passende Kerze unterstützen.

Man kann das Energie-Wort ganz nach Bedarf ändern!

Dafür hebt man die Bergkristall-Spitze mit einem kleinen Dank von dem Wort und stellt sie für mindestens einen Tag an einen schönen Ort mit direktem Licht (Fensterbank, Balkon, Garten). Das Papier verbrennt man.

Danach kann man die Bergkristall-Spitze nach Bedarf wieder auf ein neues Wort stellen.

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Seite 15 von 36

Passende Produkte

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    Der Bergkristall reinigt von allem, was negativ oder nicht mehr dienlich ist und schafft so Platz für Veränderungen. Er fördert Klarheit, verbessert die Wahrnehmung, das Verständnis und die Geduld sowie die eigene Neutralität.

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    Sie erhalten EINE Spitze ähnlich denen auf der Beispiel-Abbildung in der gewählten Gewichtsklasse.
    Die Bergkristall-Spitzen variieren in Höhe und Breite. Manche Stücke sind kürzer, dafür breiter, andere länger, dafür schlanker. Wenn Sie eine Vorliebe haben, geben Sie dies in der Bestellanmerkung an. Wir sind bemüht, diese zu erfüllen, können dies allerdings nicht garantieren. Die Spitzen sind poliert und haben eine Standfläche.

    Der Stein wird zusammen mit dem angegebenen Text verpackt geliefert.

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Monatsbilder von Walter Crane – Juni

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Im späten viktorianischen England, als die Industrialisierung das Land im Griff hatte, entstand etwas ganz Besonderes: Walter Crane verbildlichte die charakteristischen Eigenschaften der Monate als weibliche Allegorien und kombinierte sie mit lyrischen Versen seiner Tochter Beatrice.

Das Werk wurde ursprünglich in der Zeitschrift Little Folks veröffentlicht, bevor es als Buch herausgegeben wurde. Beatrice Crane, die die Verse als Kind schrieb, verlieh jedem Monat einzigartige Eigenschaften, die die saisonalen Veränderungen und Emotionen widerspiegeln. Walter Cranes Illustrationen ergänzen ihre Poesie und präsentieren jeden Monat als eine eigenständige allegorische Jungfrau. Die Bildsprache steht im Einklang mit Cranes breiterem künstlerischen Stil, der oft von Mythologie, Natur und den Idealen der Präraffaeliten inspiriert war.

Die Familie Crane war Teil einer künstlerischen Revolution – der Arts-and-Crafts-Bewegung. Diese entstand in den 1860er Jahren als kreative Gegenbewegung zu den rauchenden Fabrikschornsteinen und seelenlosen Massenproduktionen der Industriellen Revolution. Sie träumten von einer Kunst, die wieder von Menschenhand geschaffen wurde und die Schönheit der Natur feierte.

In diesen Monatsbildern sehen wir genau diese Philosophie: Jeder Monat wird zu einer anmutigen Dame, deren Gewänder und Gesten die jeweilige Jahreszeit widerspiegeln. Die feinen Linien der Zeichnungen, die kunstvoll gestalteten Initialen und die harmonische Verbindung von Bild und Gedicht zeigen handwerkliche Meisterschaft.

Da es gerade heutzutage wieder wichtig wird, von Menschen erschaffene Kunst und das achtsame Handwerk zu ehren, wollen wir als kleine Erinnerung jeden Monat die passende Dame aus dem einzigartigen Gesamtkunstwerk vorstellen.

Frau Juni - Walter Crane
JUNI
Über sonnenwarmer Erde,
unter grünem Blätterdach,
tritt die süße Juni leise
in den linden Morgentag.
Ein Hauch von Brise fächelt sie,
blühen lässt sie Kleid und Haar,
golden fällt es um die Schultern,
weiß wie Schnee in Sommer klar.

Ein Schleier aus Rosengaze
ist das Einzige, was sie trägt.
Süß ihr Mund, die Wangen röten
wie bei einer Braut am Tag der Eh’.

Ein kleiner Amor hält sich verborgen
hinter dem Rosenbusch im Grün.

In den Armen trägt sie duftend
Blumen in verschwender Zahl:
weiß und gelb und rosenfarbig –
wie ein leuchtender Blütenstrahl.
Wie sie selbst die Erde wandelt,
fühlt ein jeder, jung und alt.
Doch sie verweilt,
als wollt’ sie bleiben.

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Seite 2 von 36

Monatsbilder von Walter Crane – Mai

Monatsbilder von Walter Crane – magisches aus dem Jahr 1889

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Das Werk wurde ursprünglich in der Zeitschrift Little Folks veröffentlicht, bevor es als Buch herausgegeben wurde. Beatrice Crane, die die Verse als Kind schrieb, verlieh jedem Monat einzigartige Eigenschaften, die die saisonalen Veränderungen und Emotionen widerspiegeln. Walter Cranes Illustrationen ergänzen ihre Poesie und präsentieren jeden Monat als eine eigenständige allegorische Jungfrau. Die Bildsprache steht im Einklang mit Cranes breiterem künstlerischen Stil, der oft von Mythologie, Natur und den Idealen der Präraffaeliten inspiriert war.

Die Familie Crane war Teil einer künstlerischen Revolution – der Arts-and-Crafts-Bewegung. Diese entstand in den 1860er Jahren als kreative Gegenbewegung zu den rauchenden Fabrikschornsteinen und seelenlosen Massenproduktionen der Industriellen Revolution. Sie träumten von einer Kunst, die wieder von Menschenhand geschaffen wurde und die Schönheit der Natur feierte.

In diesen Monatsbildern sehen wir genau diese Philosophie: Jeder Monat wird zu einer anmutigen Dame, deren Gewänder und Gesten die jeweilige Jahreszeit widerspiegeln. Die feinen Linien der Zeichnungen, die kunstvoll gestalteten Initialen und die harmonische Verbindung von Bild und Gedicht zeigen handwerkliche Meisterschaft.

Da es gerade heutzutage wieder wichtig wird, von Menschen erschaffene Kunst und das achtsame Handwerk zu ehren, wollen wir als kleine Erinnerung jeden Monat die passende Dame aus dem einzigartigen Gesamtkunstwerk vorstellen.

Frau Mai - Walter Crane

 

MAI

Jetzt kommt die frohe Mai,
Mit all ihrem Blütenzug,
Wie April in Grün gekleidet,
Will sie der Erde Liebe gewinnen.
Ihr lachend Auge strahlt in Blau,
Blassgelb glänzt ihr Haar,
Das frei im Winde fließt
Und von Blumen ist umwoben klar.
Über weichen grünen Grund
Schreitet sie mit leichtem Tritt,
Und wo ihr Hauch die Bäume rührt,
Erblühn sie hell im Sonnenlicht.
Denn alle Knospen brechen auf,
Ein Meer von Weiß und Ros’ erscheint,
Das bald, vom Winde losgerissen,
Durch alle weiten Lüfte weint.
Doch ach, es schlägt die letzte Stund’,
Ihr frohes Spiel muss enden bald;
Sie lässt Kränze und Gewinde,
Doch weiß, sie darf nicht länger bleiben.

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Seite 2 von 34

Monatsbilder von Walter Crane – April

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Das Werk wurde ursprünglich in der Zeitschrift Little Folks veröffentlicht, bevor es als Buch herausgegeben wurde. Beatrice Crane, die die Verse als Kind schrieb, verlieh jedem Monat einzigartige Eigenschaften, die die saisonalen Veränderungen und Emotionen widerspiegeln. Walter Cranes Illustrationen ergänzen ihre Poesie und präsentieren jeden Monat als eine eigenständige allegorische Jungfrau. Die Bildsprache steht im Einklang mit Cranes breiterem künstlerischen Stil, der oft von Mythologie, Natur und den Idealen der Präraffaeliten inspiriert war.

Die Familie Crane war Teil einer künstlerischen Revolution – der Arts-and-Crafts-Bewegung. Diese entstand in den 1860er Jahren als kreative Gegenbewegung zu den rauchenden Fabrikschornsteinen und seelenlosen Massenproduktionen der Industriellen Revolution. Sie träumten von einer Kunst, die wieder von Menschenhand geschaffen wurde und die Schönheit der Natur feierte.

In diesen Monatsbildern sehen wir genau diese Philosophie: Jeder Monat wird zu einer anmutigen Dame, deren Gewänder und Gesten die jeweilige Jahreszeit widerspiegeln. Die feinen Linien der Zeichnungen, die kunstvoll gestalteten Initialen und die harmonische Verbindung von Bild und Gedicht zeigen handwerkliche Meisterschaft.

Da es gerade heutzutage wieder wichtig wird, von Menschen erschaffene Kunst und das achtsame Handwerk zu ehren, wollen wir als kleine Erinnerung jeden Monat die passende Dame aus dem einzigartigen Gesamtkunstwerk vorstellen.

Frau April - Walter Crane

 

APRIL

Die Bäume treiben Knospen aus,
Das Gras sprießt frisch und grün,
Und April, jung und schön,
Betritt nun sanft die Bühn’.

Ihr Haar ist blass wie Gold,
Die Augen neblig-blau,
Und lächelt sie auch hold,
So glänzt doch Tränen-Tau.

In zartem Grün gekleidet,
Kommt sie mit scheuem Schritt;
Ein Körbchen hat sie bei sich,
Mit Blüten voller Tritt.

Die Primel, blass und fein,
Die gelbe Narzisse,
Windröschen, wilde Hyazinth –
Sie bringt sie voller Süße.

All dies streut sie umher,
Als Zeichen, dass der Frühling naht –
Mit einem Lächeln zart und schön,
Dem gleich ein Tränlein folgt als Saat.

Jeder Monat bietet die Möglichkeit, sich bewusst mit der herrschenden Energie zu verbinden. Wie  in diesen Illustrationen können wir die Monate als lebendige Wesen wahrnehmen und so besser in den Dialog treten. Durch Meditation, Journaling oder ein kleines Ritual können wir die Energien des jeweiligen Monats für unseren eigenen Weg nutzen.

Dieser Beitrag ist Teil der April-Ausgabe unseres
monatlich erscheinenden Online-Magazins.

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Monatsbilder von Walter Crane – März

Monatsbilder von Walter Crane – magisches aus dem Jahr 1889

Im späten viktorianischen England, als die Industrialisierung das Land im Griff hatte, entstand etwas ganz Besonderes: Walter Crane verbildlichte die charakteristischen Eigenschaften der Monate als weibliche Allegorien und kombinierte sie mit lyrischen Versen seiner Tochter Beatrice.

Das Werk wurde ursprünglich in der Zeitschrift Little Folks veröffentlicht, bevor es als Buch herausgegeben wurde. Beatrice Crane, die die Verse als Kind schrieb, verlieh jedem Monat einzigartige Eigenschaften, die die saisonalen Veränderungen und Emotionen widerspiegeln. Walter Cranes Illustrationen ergänzen ihre Poesie und präsentieren jeden Monat als eine eigenständige allegorische Jungfrau. Die Bildsprache steht im Einklang mit Cranes breiterem künstlerischen Stil, der oft von Mythologie, Natur und den Idealen der Präraffaeliten inspiriert war.

Die Familie Crane war Teil einer künstlerischen Revolution – der Arts-and-Crafts-Bewegung. Diese entstand in den 1860er Jahren als kreative Gegenbewegung zu den rauchenden Fabrikschornsteinen und seelenlosen Massenproduktionen der Industriellen Revolution. Sie träumten von einer Kunst, die wieder von Menschenhand geschaffen wurde und die Schönheit der Natur feierte.

In diesen Monatsbildern sehen wir genau diese Philosophie: Jeder Monat wird zu einer anmutigen Dame, deren Gewänder und Gesten die jeweilige Jahreszeit widerspiegeln. Die feinen Linien der Zeichnungen, die kunstvoll gestalteten Initialen und die harmonische Verbindung von Bild und Gedicht zeigen handwerkliche Meisterschaft.

Da es gerade heutzutage wieder wichtig wird, von Menschen erschaffene Kunst und das achtsame Handwerk zu ehren, wollen wir als kleine Erinnerung jeden Monat die passende Dame aus dem einzigartigen Gesamtkunstwerk vorstellen.

Frau März - Walter Crane

 

MÄRZ

Der Wind erhebt sich hoch,
Um den Nebel zu vertreiben,
Und kündet die Ankunft
Des Märzes, seiner fröhlichen Geliebten.
Sie kommt mit Augen so wild,
Eilig über die Ebene,
Ihr fliegendes Haar gelöst,
Nicht mehr zu bändigen.

Ihr Gewand in frischem Grün
Flattert frei und ungezähmt,
Der Wind, so voller Spiel,
Wirbelt die Falten in Fröhlichkeit.
Und während sie sich nähert
Mit Augen voll neuer Freude,
Die Krokusse sprießen empor,
Wie Flammen aus der dunklen Erde.

Doch nun wird der Wind wieder still,
Sie muss gehen, wie sie weiß,
Und, sich das Haar glatt streichend,
Geht sie leise ihren Weg.

Jeder Monat bietet die Möglichkeit, sich bewusst mit der herrschenden Energie zu verbinden. Wie  in diesen Illustrationen können wir die Monate als lebendige Wesen wahrnehmen und so besser in den Dialog treten. Durch Meditation, Journaling oder ein kleines Ritual können wir die Energien des jeweiligen Monats für unseren eigenen Weg nutzen.

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Monatsbilder von Walter Crane – Januar

Monatsbilder von Walter Crane – magisches aus dem Jahr 1889

Im späten viktorianischen England, als die Industrialisierung das Land im Griff hatte, entstand etwas ganz Besonderes: Walter Crane verbildlichte die charakteristischen Eigenschaften der Monate als weibliche Allegorien und kombinierte sie mit lyrischen Versen seiner Tochter Beatrice.

Das Werk wurde ursprünglich in der Zeitschrift Little Folks veröffentlicht, bevor es als Buch herausgegeben wurde. Beatrice Crane, die die Verse als Kind schrieb, verlieh jedem Monat einzigartige Eigenschaften, die die saisonalen Veränderungen und Emotionen widerspiegeln. Walter Cranes Illustrationen ergänzen ihre Poesie und präsentieren jeden Monat als eine eigenständige allegorische Jungfrau. Die Bildsprache steht im Einklang mit Cranes breiterem künstlerischen Stil, der oft von Mythologie, Natur und den Idealen der Präraffaeliten inspiriert war.

Die Familie Crane war Teil einer künstlerischen Revolution – der Arts-and-Crafts-Bewegung. Diese entstand in den 1860er Jahren als kreative Gegenbewegung zu den rauchenden Fabrikschornsteinen und seelenlosen Massenproduktionen der Industriellen Revolution. Sie träumten von einer Kunst, die wieder von Menschenhand geschaffen wurde und die Schönheit der Natur feierte.

In diesen Monatsbildern sehen wir genau diese Philosophie: Jeder Monat wird zu einer anmutigen Dame, deren Gewänder und Gesten die jeweilige Jahreszeit widerspiegeln. Die feinen Linien der Zeichnungen, die kunstvoll gestalteten Initialen und die harmonische Verbindung von Bild und Gedicht zeigen handwerkliche Meisterschaft.

Da es gerade heutzutage wieder wichtig wird, von Menschen erschaffene Kunst und das achtsame Handwerk zu ehren, wollen wir als kleine Erinnerung jeden Monat die passende Dame aus dem einzigartigen Gesamtkunstwerk vorstellen.

Frau Januar - Walter Crane

 

JANUAR

Der Neujahrstag ist nun da,
Ein frisches, rosiges Kind fürwahr;
Sieh! Es hält die Hand geschwind
Einer jungen Dame wild.
Januar ist ihr Name zart,
In Pelz gehüllt auf ihre Art;
Schneeflocken tanzen im Gewand,
Bei jeder Regung wohlbekannt.
Auch trägt sie eine Pelzesmütz’,
Darunter wildes Haar, ein Blitz;
Und ob sie winterlich auch scheint,
Sind ihre Wangen ros’ vereint.
Wenn sie den Fuß zum Bache lenkt,
Den sie zu überqueren denkt,
Erstarrt die Fläche augenblicks
Zu einer Scheibe klaren Glücks!
Nun ist die Zeit für sie vorbei,
Sie sagt „Leb wohl!“ mit leiser Scheu,
Im kalten Schneegestöber dann
Verschwindet sie – ihr Werk getan.

Jeder Monat bietet die Möglichkeit, sich bewusst mit der herrschenden Energie zu verbinden. Wie  in diesen Illustrationen können wir die Monate als lebendige Wesen wahrnehmen und so besser in den Dialog treten. Durch Meditation, Journaling oder ein kleines Ritual können wir die Energien des jeweiligen Monats für unseren eigenen Weg nutzen.

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Seite 2 von 35

Die Alraune – auch Alraun, Mandragor, Hexenmännchen, Zauberwurzel

Werbung für Alraunen von Irrlichtjäger, zum Schutz von allen schwarzen Hunden! (siehe unten)

Die Alraune - Schutz, Fruchtbarkeit, Geld, Liebe, Gesundheit - Eine Alraune, auf dem Kaminsims oder der Fensterbank in der Küche eines Hauses aufgestellt, schützt das Haus und zieht Wohlstand und Fruchtbarkeit an. Zum Schutz während des Schlafes, wird sie auf den Nachttisch gestellt.
 

Im „Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens“ von 1927 liest man:

Im „Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens“ von 1927 liest man:„Beim Ausgraben schreit der Alraun so entsetzlich, daß der Ausgräber, an dessen Ohr dieser Schrei dringt, sterben muß. Um den Alraun zu erlangen, muß man am Freitag vor Sonnenaufgang, nachdem man die Ohren mit Baumwolle, Pech oder Wachs verstopft hat, mit einem schwarzen Hund hinausgehen, drei Kreuze über den Alraun machen und den Hund mit dem Schwanz an die Wurzel des Alrauns binden. Dann hält man dem Hund ein Stück Brot vor und läuft eiligst davon. Der Hund, gierig nach dem Bissen, schnappt danach und zieht so die Wurzel aus dem Boden, fällt aber auf den Schrei des Alrauns hin tot zu Boden.

“Die hier abgebildeten Alraune und all ihre Geschwister sind durch liebevolle „Aufzucht“ direkt im Topf entstanden und mussten daher nicht ausgegraben werden – so ist garantiert kein Hund zu Schaden gekommen!

Handgefilzte Unikate, hergestellt von Susanne Körösi. Erhältlich im Webshop Irrlichtjäger

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