Dankbarkeit im Alltag

Dankbarkeit im Alltag

„Denken und danken sind verwandte Wörter; 
wir danken dem Leben, in dem wir es bedenken.“ 
Thomas Mann (1875-1955)

Hier möchten wir die Aufmerksamkeit auf das wichtige Thema Dankbarkeit im Alltag richten. Denn im Grunde geht es uns allen gut, wir kämpfen nicht ums nackte Überleben, müssen uns nicht ständig fürchten, nicht frieren, nicht hungern.

Wie oft fühlt man sich wirklich dankbar?

Wenn man jeden Tag einen Moment darüber nachdenkt, wofür man wirklich dankbar ist, so ändert sich auch das Bewusstsein! Man wird positiver gestimmt, strahlt dies auch aus, Mitmenschen reagieren positiver, das Leben wird häufiger von einem Lächeln erhellt …

Aber ehrlich betrachtet ist es im täglichen Leben oft schwierig, das auch umzusetzen. Es ist viel zu tun, Zeit ist knapp, man vergisst es.

Dankbarkeit – der Weg zu mehr Lebensfreude!

Nicht nur in der spirituellen Arbeit ist der Gedanke der Dankbarkeit wichtig, auch die positive Psychologie hat aufgrund verschiedener Studien damit begonnen, Übungen zur verstärkten Dankbarkeit in ihren Bereich aufzunehmen. Diese dienen dazu, das Wohlbefinden zu erhöhen, denn die Studien haben den Zusammenhang zwischen Dankbarkeit und Wohlbefinden deutlich aufgezeigt.

Daher gefällt uns die hübsche Idee, von der uns eine Freundin berichtet hat.

Jeden Morgen nach dem Aufstehen leert sie eine kleine Schüssel mit Edelsteinen auf ihrem Kopfkissen aus. Wir haben nicht genau gefragt wie viele es sind, aber das ist auch nicht wichtig, das kann jeder für sich selbst entscheiden. Eine Anzahl zwischen vier und sieben ist sicherlich meistens passend.

Der Gedanke ist, dass sie am Abend nicht zu Bett gehen kann, ohne die Steine wieder in die Schale zu legen. Bei jedem Stein formuliert sie dabei einen kleinen Dank.

Wenn es möglich ist, dann sollten sich die Gedanken auf das Tagesgeschehen beziehen. Aber auch generelle Dankbarkeit, etwa über die eigene Gesundheit und zu anderen Themen, die viel zu häufig als ganz selbstverständlich wahrgenommen werden, sind natürlich erlaubt und erwünscht.

Dankbarkeits-Ritual
Es soll Spaß machen, nicht nerven!

Man sucht sich also eine beliebige Anzahl von Steinen, Murmeln, Perlen oder etwas Ähnlichem. Nicht zu viele - sonst vergeht einem schnell die Freude an diesem kleinen Ritual. Murmeln und runde Perlen eignen sich nur, wenn man auch gleich noch Frühsport mit einbauen möchte und am Morgen genügend Zeit hat, hinter den Kugeln herzulaufen.

Dann legt man diese in ein kleines Schälchen und stellt es über Nacht neben das Bett. Am Morgen nach dem Bettenmachen wird das Schälchen auf das Kopfkissen gekippt. Man verspricht sich selbst, dies am Abend nicht einfach nur achtlos wieder einzusammeln, sondern mit jedem Gegenstand einen Gedanken zu formen und einen Dank zu formulieren.

Manchmal sind es die kleinen, überraschenden Freuden des Alltags, manchmal kommen tiefer gehende Gedanken. Ganz spontan und ungezwungen überdenkt man, welche positiven Dinge das Schicksal einem geschenkt hat.

„Ich bin dankbar für den plötzlichen Sonnenschein, als ich heute zu Fuß zur Post gehen musste.“

„Ich bin dankbar für den Parkplatz vor der Haustür, als ich mit den schweren Einkaufstaschen angekommen bin.“

„Ich bin dankbar für die guten Freunde, mit denen ich heute so viel gelacht habe.“

Dieser Beitrag ist Teil der Januar-Ausgabe unseres
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