März, der Monat des Neubeginns
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März, der Monat des Neubeginns

Alte deutsch-germanische Namen dieses Monats lauten Lenz, Lenzing bzw. Lenzmond sowie Märzen. Der März ist der dritte Monat nach dem gregorianischen Kalender und der erste Frühlings-Monat.

Er verdankt seinen heutigen Namen wohl dem römischen Campus Martius, das dem römischen Kriegsgott Mars geweihte Feld bei Rom, auf dem im Römischen Reich im März Militäraufmärsche und Truppeninspektionen stattfanden. 

Mars ist aber nicht nur Kriegsgott, sondern ebenfalls für die Fruchtbarkeit des Bodens zuständig. Mit seiner Kraft und seinem Durchsetzungsvermögen ist die Zeit gekommen, um die im Winter geplanten Vorhaben mit der Unterstützung durch die Mars-Energie zu beginnen. Langfristige Vorhaben oder persönliche Veränderungen die im März gestartet werden, sind besonders begünstigt.

Am 1. März feierte man im alten Rom ursprünglich den Anfang des Jahres. Nach den ausführlichen Reinigungs-Zeremonien des Februars wurde am 1. März alljährlich das heilige Feuer gelöscht und dann in reiner und kräftigerer Form erneuert. Der symbolträchtige Moment des Neuanfangs, für den der März steht.

Magischer Märzschnee für den Hausschutz

Liegt im März noch Schnee, so kann man aus dem Märzschnee das Märzwasser herstellen, dem man im Mittelalter einiges an magischen Kräften nachgesagt und es deshalb das ganze Jahr über in speziell gestalteten Schutz-Flaschen (Witchbottles) im Haus aufbewahrte.
Für so eine magische Flasche werden einige nach den persönlichen Vorlieben oder entsprechenden Überlieferungen ausgewählte Schutz-Symbole in eine Glasflasche gegeben und diese wird in der Dunkelheit stillschweigend mit frisch gefallenem März-Schnee gefüllt. Dann stellt man die gut verschlossene Flasche in das Licht einer weißen Kerze, bis der Schnee geschmolzen ist. Danach verbirgt man die Flasche an einem dunklen Ort in der Nähe der Haustür.

Alles neu macht der … März.

"Der März ist auch günstig zur Gewinnung der von der Natur dargebotenen Heilmittel" heißt es im Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens. Weiter liest man, dass man noch bis ins 17. Jahrhundert die im März getrocknete Rinde der Esche für ein gutes Vorbeugungsmittel gegen die Pest hielt. 

Der Brauch, im März geerntete und getrocknete Eschenrinde für einen guten und gesunden Neuanfang des Jahres zu verbrennen, rührt sicherlich zum Teil daher.

Aber auch Vorsicht vor einigen der Frühlingsboten ist den alten Schriften zufolge geboten, denn an den Blüten des Märzenbechers (Frühlingsknotenblume (Leucojum vernum), auch Märzglöckchen oder Großes Schneeglöckchen) darf man nicht schnuppern, sonst droht Krankheit.

In diesen Monat fällt auch einer der vier kleineren Feiertage des Jahreskreises.

Die Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche (auch: Alban Eiler, Frühlingsanfang) symbolisiert die Zeit des Neuanfangs.
Tagundnachtgleichen sind die auf den Kalendertag verkürzt angegebenen Zeitpunkte des astronomischen Beginns des Frühlings, beziehungsweise im September des Herbstes. In den nächsten Jahrzehnten findet die Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche meist am 20. März statt (auf den 21. März fiel sie zuletzt 2011).

Die gleiche Länge von Nacht und Tag bedeutet, dass das Licht von nun an die Dunkelheit überholt und die helle Zeit des Tages bald wieder deutlich länger sein wird, als die dunkle Nacht-Zeit.

Besondere Tage im März

01. März – Festtag der Göttin Juno [ℹ]
03. März – Tag der magischen Drei [ℹ]
09. März – Festtag der Göttin Aphrodite [ℹ]

19. März – Festtag der Göttin Minerva [ℹ]
20. März - Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche
25. März – Festtag der Göttin Mati [ℹ]

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