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Sommersonnenwende 20. / 21. Juni

„Muss ich neue Steine vor der Verwendung energetisch reinigen?“

Häufig werden wir gefragt, ob bei uns erworbene Steine noch „gereinigt und geladen“ werden müssen.
Dass wir generell keine Anhänger der Laden/Entladen-Thematik sind, weiß jeder, der schon einmal im Laden mit uns darüber unterhalten oder unseren Artikel „Energetische Arbeit mit Steinen – Laden, Programmieren, Reinigen“ gelesen hat. Zu dem Thema gibt es sehr viele verschiedene Ideen. Natürlich ist wie immer in der energetischen Welt keine besser oder schlechter als die andere und vieles natürlich nur eine persönliche Meinung.

In diesem Artikel wollen wir speziell auf die Thematik der ganz neu erworbenen Steine eingehen und dies anhand von typischen Aussagen erläutern, die wir häufiger hören. Los geht’s:

„Ich hab gehört, man muss den Stein vor der Verwendung noch mit Wasser reinigen!“

Um ggf. genauer auf die Gründe eingehen zu können, fragen wir dann gerne „Warum meinst Du muss, man das machen?“. Drei sehr spezielle Antworten erläutern wir später im Text. Die häufigste Antwort auf unsere Gegenfrage lautet aber eher „Weiß ich nicht, das hab ich mal so gelesen. 5 Minuten unter fließend Wasser halten oder so …

Dies ist der Ursprung dieser Verwirrung und der diffusen Angst, mit Steinen „etwas falsch zu machen“. Irgendwer hat mal irgendwo irgendwas geschrieben und viele haben es in Büchern, auf Webseiten, in Seminaren etc. wiederholt. Meistens ohne genauer zu erläutern WARUM oder WIE. Oder eben auch WIE NICHT, denn das Thema mit dem Wasser ist uns dabei ein ganz besonderer Dorn im Auge.

Nur weil etwas gut gemeint ist, muss es noch lange nicht gut sein.

Manche Steine verlieren ihre Schönheit, wenn sie nass werden. Generell jeden Stein erstmal unter Wasser zu halten, ist gerade bei einem neu erworbenen Stein also nicht unbedingt zielführend. Wir haben schon traurige E-Mails bekommen, weil polierte Selenite ihren seidigen Glanz verloren haben oder Angelite ihre an kleine Schneeflocken erinnernden Musterungen. Bei Coelestinen zerfällt die umhüllende Matrix, Pyrite können nach einem Wasserbad rosten oder sich dunkel verfärben. Manche giftigen Steine verlieren eine ggf. aufgebrachte Schutzschicht (Malachit, Azurit) oder werden durch Feuchtigkeit generell gesundheitlich bedenklich. (Solche Steine finden sich nicht in unserem Angebot, durchaus aber bei anderen Anbietern, die darauf nicht hinweisen.).

Als Faustregel (leider mit Ausnahmen in beide Richtungen) gilt, dass Steine, die auf „it“ enden, niemals nass gemacht werden sollen. (Mit den englischen Namen und der Endung auf „ite“ funktioniert die Faustregel übrigens besser und deckt dann auch den Coelestin als Celestite ab.)

Wir denken, dass diese vor 20 oder noch mehr Jahren mal getroffene Aussage auf die damals üblicherweise in energetischen Läden erhältlichen Steine noch grob zugetroffen haben könnte. Rosenquarz, Bergkristall, Amethyst, Achat und Jaspis sind einfache, unbedenkliche Quarze/Steine, denen von etwas Wasser erstmal nichts passiert.

Aber mit den vielen neuen Steinen, die auf den immer offeneren Handelswegen heutzutage aus aller Welt eintrudeln, kann diese Aussage mit dem Wasser so nicht mehr gehalten werden. Zumal diese auch ganz unterschiedlich verarbeitet wurden. Calcit aus Mexiko wird idR. nach dem Formen mit Essigsäure gewaschen und hat dadurch ein hartes, glasiges Äußeres. Hier schadet Wasser nicht. Ungesäuerter Calcit hingegen, etwas aus Pakistan, wird von Hand poliert und im letzten Arbeitsschritt mit spezieller Politur behandelt. Diese Pflegeschicht geht dann verloren und mit ihr oft ein Teil des Glanzes. Aber auch bei wasserstabilen Steinen bleibt die Frage, was genau das Abspülen eigentlich bringen soll.

Zurück von dem Ausflug über die verlorenen äußeren Werte bleibt die Frage nach dem Warum.

Wer das Bedürfnis hat einen Stein zu reinigen, sollte schon wissen, wovon er denn „schmutzig“ geworden ist. Ähnlich wie bei einem Fleck in der Kleidung – sonst kann man ja nicht das richtige Reinigungsmittel wählen.
„Das macht man so!“ reicht bei energetischer Arbeit nie aus. Es benötigt eine Vorstellung, was denn aus dem Stein entfernt werden soll – seine gesamte Energie möchte man ja keinesfalls vertreiben!

Es gibt aber natürlich auch Menschen, die haben eine Antwort auf unsere Frage parat.

Gleich gehen wir auf drei typische Antworten ein. Natürlich gibt es noch Variationen, der Grundgedanke lässt sich aber von diesen Antworten ganz gut ableiten.

„Hier im Laden haben ja schon viele den Stein angefasst. Deren Energie ist da jetzt drin!“

Das würde bedeuten, dass regelmäßig Menschen in Läden stehen und die eigene (ggf. negative) Energie ganz nebenbei in einen aus der Auslage genommenen Stein stecken. Mal davon abgesehen, dass für eine Verbindung zu einem Stein etwas mehr gehört, als das beiläufige Berühren, sieht die Realität ganz anders aus. In unserem Kraftsteinraum werden Steine gestreichelt, bewundert, bestaunt und manchmal in den höchsten Tönen gelobt. Besonders, wenn Interessenten in kleinen Gruppen da sind „Oh, schau mal DER hier!“ –  „Hast Du DEN gesehen?“ – „Ooooh …“

Es geht da gelegentlich eigentlich eher zu, wie bei einem Klassenausflug einer Grundschule in einen Streichelzoo.
Wir können mit Gewissheit sagen, dass die Steine diese liebevolle Aufmerksamkeit genießen und sie geradezu strahlen, wenn die Bewunderung sie warm einhüllt. Wir hatten nie traurigere und kältere Steine, als in den 5 Monaten Lockdown, in denen neben uns keiner den Steinen seine Bewunderung kundtun konnte. Fazit: Wenn andere Steinliebhaber den Stein bereits bewundernd gehalten haben, gibt es da keine negative Energie zu vertreiben – ganz im Gegenteil.

„Ich weiß ja nicht, unter welchen Bedingungen der Stein abgebaut wurde!“

Bei den in einem bekannten chinesischen Online-Kaufhaus erworbenen Steinen, die natürlich besonders günstig sind, kann man davon ausgehen, dass diese erst unter unschönen Bedingungen der Erde entrissen wurde. Danach wurde er dann unter ebenfalls negativen Bedingungen von wenig glücklichen Arbeitern in Form gebracht. Der Gedanke, man könnte diese Ungerechtigkeit mit ein paar Rauchschwaden oder schlimmer noch einem schnellen Abspülen unter fließend Wasser ungeschehen machen, ist für uns unverständlich. Ein Werkzeug für die energetische Arbeit sollte hoch schwingende Energien tragen. Das bedeutet, dass entlang des Bezugsweges wertschätzend gearbeitet worden sein muss und dass man selbst auch bereit ist, diese Arbeit gerecht finanziell auszugleichen. Geiz ist hier eindeutig nicht geil. Lieber einen kleineren Stein wählen, wenn er sonst aus dem eigenen Budget fällt, dafür aber einen glücklichen Stein besitzen. Fazit: Wenn man befürchtet, dass der Stein unter unschönen Bedingungen gewonnen oder verarbeitet wurde, kann man das geschehene Unrecht auch nicht mal eben mit einer energetischen Reinigung ungeschehen machen.

„Ich möchte den Stein damit bei mir Zuhause willkommen heißen!“

Hier kommen wir dann nach „Warum?“, „Muss nicht!“, und „Bringt nichts!“ direkt zu „Ja, bitte!“

Auch wenn wir es nicht als „reinigen“ oder „entladen“ bezeichnen würden, ist dies unserer Meinung nach eine sehr schöne und durchaus notwendige Sache. Es geht noch nicht um die spätere Arbeit mit dem Stein, nicht um die Programmierung oder Besprechung mit dem Wunsch. Auch Weihen oder Segnen klingt dramatischer, als diese erste Begegnung ist. Es geht um ein liebevolles „Hallo, kleiner Freund!“.

Zuhause ankommen lassen, sich einen Moment Zeit nehmen, die Beschreibung des Steins noch einmal zu lesen, zu überlegen, für welches Ziel oder gegen welches Hindernis man sich den Stein ausgesucht hat, ist ein guter Anfang. Wer es etwas ritueller mag, entzündet dazu eine Kerze, in deren Licht der oder die Steine gelegt werden oder dreht ihn/sie im aufsteigenden Rauch von Räucherwerk. Manch einer verwöhnt den/die Neuankömmlinge mit dem Klang der liebsten Klangschale etc. Je nachdem, was auch künftig Teil der energetischen Arbeit sein wird. Wer nicht gerne räuchert, braucht für die Steine nicht damit anzufangen – es gibt viele andere Wege.

Ein Abspülen mit Leitungswasser (und damit Vergeuden einer natürlichen Ressource), verliert da im Vergleich doch schnell an Bezug zum energetischen Thema. Fazit: Mit Liebe und Achtsamkeit nach den eigenen Vorstellungen eine kleine Willkommensparty zu feiern, macht Stein und Neu-Besitzer glücklich!

Aber natürlich gibt es auch hier wieder Ausnahmen!

Wer einen Stein auf dem Flohmarkt kauft, einen eindeutig zuvor von jemandem als Kraftstein genutztes Stück findet (also nicht der schöne Strandstein, sondern der Stein auf der Sitzbank des Busses) oder einen Stein weitergegeben / vererbt bekommt, der zuvor energetisch genutzt wurde, der sollte möglichst bald jegliche vorherige Programmierung und Prägung von dem Stein nehmen. Ungefähr so, wie man ein gebrauchtes Kleidungsstück sicherlich auch erst einmal wäscht, bevor man es selbst trägt. Hier können sich nämlich durchaus Fremdanhaftungen halten, die man nicht bei sich haben möchte.

Wer hierfür eine Anleitung benötigt, findet Anregungen und Ideen in unserem eingangs schon genannten Beitrag: Energetische Arbeit mit Steinen – Laden, Programmieren, Reinigen.

 

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