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Silber in der Magie

Silber in der Magie

Metalle in der Magie: Silber

Dies ist ein Teil unserer Serie „Metalle in der Magie“.
Wer sich für die Magie interessiert, wird früher oder später auf die sogenannten Korrespondenzen stoßen. Diese verbinden greifbare Dinge (Pflanzen, Formen, Steine, Planeten) oder Konzepte (Farben, Zahlen, Wochentage) mit nicht greifbaren Aspekten oder Energien. Es heißt dann etwa „Der Sonntag steht für die Sonne!“. Auch allen Metallen sind diese Korrespondenzen zugeordnet. Nach Kupfer und Gold führen wir diese Reihe über die Verwendung von Metallen in der Magie mit Silber fort.

Die sieben Edelmetalle der Antike

Die Verwendung von Metallen als magische Entsprechungen ist definitiv kein neues Konzept. Bis zur Entdeckung des Arsens im dreizehnten Jahrhundert hatte die Menschheit insgesamt sieben Metalle entdeckt und verwendete sie: Kupfer, Gold, Silber, Zinn, Eisen, Blei und Quecksilber. Sie werden auch die sieben Edelmetalle der Antike genannt. Die Alchemisten wiesen jedem der von ihnen verwendeten Metalle planetarische Entsprechungen zu. Auch hier kam die Zählung der „sieben Planeten“ dann mit späteren Entdeckungen etwas durcheinander.

Silber in der Magie

Silber, das Metall des Mondes und der nächtlichen Weisheit, ist ein Symbol für das Klare, das Behütende und das Empfangende. Seine spirituelle Bedeutung ist so vielschichtig, wie seine Geschichte alt ist. In der Energiearbeit wird es als feines, doch wirksames Werkzeug für Schutz, Reinigung und die Vertiefung der Wahrnehmung verwendet.

Silber wurde nicht nur als Werkmetall gewonnen, sondern auch für Gegenstände mit besonderer Bedeutung verarbeitet, wenn ein helles und dauerhaftes Material gebraucht wurde. Seine frühe Verwendung in kultischen Gefäßen und rituellen Geräten zeugt von seiner besonderen Stellung im sakralen Bereich. Silberne Objekte, die in Gräbern und an heiligen Stätten entdeckt wurden, sprechen von einer Verehrung, die weit über das Materielle hinausgeht.

Korrespondenz

Einer der interessanten Punkte bei magischen Korrespondenzen ist, dass die zugeschriebenen Wirkungen oft an etwas Greifbarem festgemacht werden. Bei Silber liegt das nahe. Das Metall leitet Strom ausgesprochen gut und seine Oberfläche spiegelt Licht kühl und klar. In magischen Systemen wird das so aufgegriffen, dass Silber für Arbeiten genommen wird, die ordnen, klären und schützen sollen, nicht für solche, die möglichst viel Energie nach außen bringen.

Die gute Leitfähigkeit wird dabei sinnbildlich verstanden. Silber nimmt Eindrücke schnell auf und gibt sie weiter, ohne sie zu verfälschen. Deshalb wird es gern bei Ritualen verwendet, die Wahrnehmung, Intuition oder Traumarbeit unterstützen. Gleichzeitig gilt Silber als metallischer „Filter“. Es soll anzeigen, was von außen kommt, und verhindern, dass Fremdes unbemerkt im eigenen Feld bleibt. Dass Silber anlaufen kann, passt dazu. Es zeigt, dass etwas haften geblieben ist und dass eine Reinigung sinnvoll ist.

Silberne Amulette, Anhänger oder kleine Silberkugeln werden deshalb getragen oder am Altar platziert, um das eigene Energiefeld ruhiger zu halten und äußere Projektionen nicht aufzunehmen. In manchen Traditionen kommen silberne Schalen oder Löffel bei gereinigtem oder im Mondlicht vorbereitetem Wasser zum Einsatz, weil Silber auch im Alltag Flüssigkeiten lange klar hält. Diese praktische Eigenschaft wird rituell weitergeführt.

In der alchemistischen Symbolik steht Silber für das Mondprinzip, für Reinigung und für eine geordnete innere Situation. Es markiert nicht den Endpunkt einer Entwicklung, sondern die Stufe, in der Wahrnehmung zuverlässig geworden ist. Genau deshalb wird Silber in der heutigen Ritualpraxis geschätzt. Es wirkt nicht über Dominanz, sondern über Klarheit. So wie es handwerklich wegen seiner Leitfähigkeit eingesetzt wird, wird es in der Magie genutzt, um Räume zu schützen, Eindrücke sichtbar zu machen und sensible Prozesse zu stützen.

Die Kraft des Silbers

Silber wird in der Energiearbeit vor allem genutzt, um zu klären, zu schützen und die Wahrnehmung zu bündeln. Es soll das eigene Feld ordnen, fremde Eindrücke abschwächen und den Zugang zu Intuition, Traumarbeit und Mondritualen erleichtern. Man versteht Silber oft als Metall für Reinheit im Sinn von „frei von Fremdem“. Es hilft, Eindrücke zu spiegeln und nur das zu behalten, was für die aktuelle Arbeit gebraucht wird.

Klärung

Ritualgegenstände aus Silber machen eine Absicht nicht lauter, sondern eindeutiger. Versilberte Schalen, Kerzenhalter oder kleine Silberplättchen halten die Energie im Ritual und lassen weniger Störungen zu. Auch silberne Kugeln oder in Beutel eingenähte Silberteile werden so verwendet, wenn etwas wirken soll, ohne Aufmerksamkeit zu erzeugen. Die Aufgabe von Silber ist hier nicht Verstärkung, sondern Abschirmung und geordnetes Halten.

Silber am Körper

Amulette, Anhänger und Ringe aus Silber werden gern bei Mondarbeiten getragen oder auf den Altar gelegt, weil sie zu den Themen Nacht, Wasser, Zyklen und Regeneration passen. Viele Steine werden bewusst in Silber gefasst, weil Silber die Wirkung des Steins nicht überlagert. Das Metall hält die Information näher am Körper und dämpft störende Einflüsse aus der Umgebung. Das ist besonders sinnvoll bei Steinen für Schutz, Intuition, Schlaf oder Traumarbeit.

Schutzarbeit

In der Schutzmagie gilt Silber als spiegelndes Metall. Es soll anzeigen, was nicht ins eigene Feld gehört, und genau das draußen lassen. Kleine silberne Amulette oder Silberkugeln können auf diese Aufgabe geweiht werden. Da Silber sichtbar reagiert, wenn es lange getragen oder oft rituell benutzt wurde, werden solche Stücke regelmäßig gereinigt, damit die Schutzfunktion erhalten bleibt.

Silberne Mondenergie

In Meditation und Visualisierung wird oft mit silbrigem Licht gearbeitet, weil diese Lichtfarbe als ruhig, schützend und zugleich durchlässig gilt. Sie soll von äußeren Eindrücken ablenken und den Fokus nach innen holen, ohne die Wahrnehmung ganz zu schließen. Deshalb wird silbriges Licht gern eingesetzt, wenn Botschaften, Träume oder intuitive Eindrücke besser wahrgenommen werden sollen. Häufig wird dafür ein echter Silbergegenstand verwendet, der zuvor über Nacht im Mondlicht lag. In vielen magischen Richtungen geht man davon aus, dass Silber Mondqualität gut aufnehmen und für eine Weile halten kann. Das hat einen praktischen Vorteil. Die Übung kann auch tagsüber, im Innenraum oder bei bedecktem Himmel gemacht werden, weil die zuvor gespeicherte Mondenergie über den Silbergegenstand wieder in die Arbeit hineingeholt wird.

Mondwasser mit Silber

Mondwasser ist die magische Alternative zum kirchlichen Weihwasser. Man kann damit zum Beispiel Steine oder rituelle Gegenstände reinigen oder segnen. 

Um es herzustellen, befestigt man in einer klaren Vollmondnacht eine kleine weiße Kerze in der Mitte einer durchsichtigen Glasschale und füllt diese dann mit destilliertem Wasser. Die Kerze soll etwa zur Hälfte herausschauen. In das Wasser legt man Gegenstände aus reinem Silber, beispielsweise Ketten, Amulette oder Anhänger.

Für diese Schale sucht man dann einen Platz, an dem das Mondlicht auf die Wasseroberfläche scheint. Dann zündet man die Kerze an, spricht einige segnende Worte oder formuliert einen Wunsch und überlässt dem Mond dann den Rest der Arbeit. 

Die Kerze erlischt, sobald sie auf die Wasseroberfläche trifft. Nun ist das Wasser aufgeladen, darf aber weiter im Mondlicht stehen. Man muss es jedoch noch bevor die Sonne aufgeht in eine Flasche füllen und diese an einem dunklen, kühlen Ort aufbewahren. Mondwasser sollte niemals im Sonnenlicht stehen und möglichst auch nur in nächtlichen Ritualen verwendet werden. Das Mondwasser ist leider nicht sehr lange haltbar, also bald verwenden!

Mondwasser Herstellung

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Metalle in der Magie

Gold in der Magie

Gold in der Magie

Metalle in der Magie: Gold

Dies ist ein Teil unserer Serie „Metalle in der Magie“.
Wer sich für die Magie interessiert, wird früher oder später auf die sogenannten Korrespondenzen stoßen. Diese verbinden greifbare Dinge (Pflanzen, Formen, Steine, Planeten) oder Konzepte (Farben, Zahlen, Wochentage) mit nicht greifbaren Aspekten oder Energien. Es heißt dann etwa „Der Sonntag steht für die Sonne!“. Auch allen Metallen sind diese Korrespondenzen zugeordnet. Und um beim Sonntag und der Sonne zu bleiben – beides wird später noch erklärt – führen wir diese neue Reihe über die Verwendung von Metallen in der Magie mit Gold fort.

Die sieben Edelmetalle der Antike

Die Verwendung von Metallen als magische Entsprechungen ist definitiv kein neues Konzept. Bis zur Entdeckung des Arsens im dreizehnten Jahrhundert hatte die Menschheit insgesamt sieben Metalle entdeckt und verwendete sie: Kupfer, Gold, Silber, Zinn, Eisen, Blei und Quecksilber. Sie werden auch die sieben Edelmetalle der Antike genannt. Die Alchemisten wiesen jedem der von ihnen verwendeten Metalle planetarische Entsprechungen zu. Auch hier kam die Zählung der „sieben Planeten“ dann mit späteren Entdeckungen etwas durcheinander.

Gold in der Magie

Gold, das Metall der Könige und der Götter, ist ein Symbol für das Höchste, das Reine und das Göttliche. Seine spirituelle Bedeutung ist so vielschichtig, wie seine Geschichte lang ist. In der Energiearbeit wird es als kraftvolles Werkzeug für Transformation, Heilung und Schutz verwendet.

Gold wurde als Geschenk der Erde an die Menschheit empfunden. Seine frühe Verwendung in sakralen Gegenständen und Tempeln zeugt von seiner tiefen spirituellen Bedeutung. Goldene Artefakte, die in alten Gräbern und bei rituellen Stätten gefunden wurden, sprechen von einer Verehrung, die weit über das Materielle hinausgeht.

Korrespondenz

Einer der faszinierendsten Aspekte magischer Korrespondenzen ist, dass die energetischen Eigenschaften eines Gegenstandes häufig mit seinen greifbaren, physischen Eigenschaften übereinstimmen. In der Welt der Technik und der Wissenschaft wird Gold als sehr reaktionsträge geschätzt, es oxidiert nicht und ist nach Silber das Metall mit der besten elektrischen Leitfähigkeit. Deswegen wird Gold in der Elektrotechnik zur Beschichtung von Kontakten verwendet.

Passend dazu wird Gold in der Magie als Metall der Reinheit und der unveränderlichen Energie verwendet. Seine Fähigkeit, nicht zu oxidieren, spiegelt seine magische Zuschreibung wider, als Symbol für unvergängliche, ewige Aspekte des Lebens und der spirituellen Beständigkeit zu stehen. In der magischen Praxis wird Gold eingesetzt, um die Reinheit der Absicht zu bewahren und die Klarheit des Geistes zu fördern. Es dient als physischer Repräsentant für die unberührte Essenz des Trägers und als Verstärker für die Übertragung von Intentionen und Wünschen.

Die hervorragende elektrische Leitfähigkeit von Gold korrespondiert in der Energiearbeit mit seiner Fähigkeit, als spiritueller Leiter zu fungieren. Es wird geglaubt, dass Gold die Energieübertragung zwischen den physischen und metaphysischen Ebenen erleichtert, ähnlich wie es elektrische Ströme in der Technik leitet. Diese Eigenschaft macht es zu einem bevorzugten Material für Rituale, die auf Manifestation, Heilung und Schutz abzielen.

Goldene Amulette und Talismane werden getragen, um die persönliche Energie zu stärken. Darüber hinaus wird Gold in der Magie verwendet, um spirituelle Botschaften zu verstärken und die Verbindung zum Göttlichen zu intensivieren. Es wird angenommen, dass Gold die Fähigkeit hat, die Kommunikation mit höheren Bewusstseinsebenen zu erleichtern und die spirituelle Weisheit zu erhöhen. In der Alchemie symbolisiert Gold das Erreichen des höchsten geistigen Zustands, der mit der Sonne assoziiert wird – dem ultimativen Quell des Lichts und Lebens.

So wie Gold in der Technik für seine Beständigkeit und Leitfähigkeit geschätzt wird, so wird es auch in der spirituellen Praxis für seine Fähigkeit verehrt, die höchsten Ziele der menschlichen Seele zu reflektieren und zu unterstützen. Es ist ein Metall, das nicht nur wegen seines materiellen Wertes, sondern auch wegen seiner umfassenden symbolischen und energetischen Bedeutung geschätzt wird.

Die Kraft des Goldes

Gold wird in der Energiearbeit für seine reinigenden und energetisierenden Eigenschaften geschätzt. Es wird angenommen, dass es die Aura stärkt, die spirituelle Schwingung erhöht und die Verbindung zu kosmischen Energien erleichtert. Die Kraft des Goldes liegt auch in seiner Fähigkeit, als Katalysator für persönliche Transformation zu dienen, indem es hilft, das physische Selbst mit dem höheren Bewusstsein zu verbinden. Es ist ein Symbol für geistige Reinheit, das in vielen Kulturen verwendet wird, um die Seele zu erleuchten und Weisheit zu erlangen.

Erhöhung

Goldene Ritual-Objekte werden verwendet, um die Intentionen des Praktizierenden zu klären und zu verstärken. In der praktischen Magie kann Gold beispielsweise in Form von Blattgold in Ritualen und Altarwerkzeugen verwendet werden, um die Absichten zu verstärken und die Wirkung aller magischer Komponenten zu erhöhen. Es wird auch in der Herstellung von magischen Tinkturen und Elixieren verwendet, wobei seine Energie als Katalysator für Transformation und Veredelung dient.

Goldene Gegenstände, wie Schmuck oder Amulette, werden oft auf einem Altar platziert oder während der Durchführung von Sonnenritualen getragen, um die Verbindung zur Sonnenenergie zu stärken. Diese Praktiken können darauf abzielen, die persönliche Ausstrahlung zu erhöhen, Führung und Inspiration zu finden oder die Gesundheit zu verbessern, da die Sonne auch mit der physischen Vitalität verbunden ist.

Heilungsarbeit

Gold wird in der Heilungsarbeit eingesetzt, um seine sonnengleiche Energie für die Regeneration und Vitalisierung zu nutzen. Goldwasser, hergestellt durch das Einlegen von echtem Gold in reines Wasser, wird getrunken, um die Lebenskraft zu stärken und die Heilung zu unterstützen.

Sonnenwasser

Die Verbindung zwischen Gold und der Sonne wird auch in der Herstellung von Sonnenwasser gesehen, einem Ritual, bei dem Wasser in einem goldgefassten Gefäß dem Sonnenlicht ausgesetzt wird, um eine kraftvolle Flüssigkeit zu schaffen, die die Essenz der Sonnenenergie in sich trägt. Dieses Sonnenwasser kann dann verwendet werden, um Räume zu reinigen, Heilrituale durchzuführen oder als Bestandteil in der Herstellung von magischen Ölen und Essenzen dienen.

Goldene Sonnenenergie

In der Meditation und Visualisierung wird Gold als eine visuelle Brücke zur Sonne eingesetzt, um das dritte Auge zu öffnen und das Bewusstsein zu erweitern. Die Vorstellung von goldenem Licht, das den Körper durchflutet, kann dabei helfen, Blockaden zu lösen und die innere Weisheit zu aktivieren. Es wird auch berichtet, dass Gold die Fähigkeit hat, die Energie der Sonne einzufangen und zu speichern, sodass man diese später in Ritualen verwenden kann, auch wenn die Sonne nicht scheint.

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Metalle in der Magie

Kupfer in der Magie

Kupfer in der Magie

Metalle in der Magie: Kupfer

Dies ist ein Teil unserer Serie „Metalle in der Magie“.
Wer sich für die Magie interessiert, wird früher oder später auf die sogenannten Korrespondenzen stoßen. Diese verbinden greifbare Dinge (Pflanzen, Formen, Steine, Planeten) oder Konzepte (Farben, Zahlen, Wochentage) mit nicht greifbaren Aspekten oder Energien. Es heißt dann etwa „Der Freitag steht für die Liebe!“. Auch allen Metallen sind diese Korrespondenzen zugeordnet. Und um beim Freitag und der Liebe zu bleiben – beides wird später noch erklärt – beginnen wir diese neue Reihe über die Verwendung von Metallen in der Magie mit Kupfer.

Die sieben Edelmetalle der Antike

Die Verwendung von Metallen als magische Entsprechungen ist definitiv kein neues Konzept. Bis zur Entdeckung des Arsens im dreizehnten Jahrhundert hatte die Menschheit insgesamt sieben Metalle entdeckt und verwendete sie: Gold, Silber, Kupfer, Zinn, Eisen, Blei und Quecksilber. Sie werden auch die sieben Edelmetalle der Antike genannt. Die Alchemisten wiesen jedem der von ihnen verwendeten Metalle planetarische Entsprechungen zu. Auch hier kam die Zählung der „sieben Planeten“ dann mit späteren Entdeckungen etwas durcheinander.

Kupfer in der Magie

Kupfer wurde vor etwa zehntausend Jahren von den Menschen entdeckt und nachdem sie herausgefunden hatten, wie man es schmelzen und formen kann, waren plötzlich viele Dinge möglich. Die Verwendung von Kupfer wurde um den Beginn der Jungsteinzeit entdeckt und ist in verschiedenen Teilen der Welt etwa zur gleichen Zeit nachgewiesen worden. Überreste von Kupferabbau und -formung wurden in Westafrika, China, dem Nahen Osten und Großbritannien gefunden.

Die Griechen bezeichneten Kupfer „aes cyprium“ – „Erz von der Insel Zypern“, weil sie es zunächst dort abgebaut haben. Da Zypern als Geburtsort der Venus, der Göttin der Liebe, bekannt war, wird Kupfer oft mit ihr und auch mit dem Planeten Venus in Verbindung gebracht. Der Name des Wochentages Freitag geht auf die römische Bezeichnung „dies Veneris“ (also Tag der (Liebesgöttin) Venus) zurück. Als die Germanen die Siebentagewoche von den Römern übernahmen, haben sie Venus durch deren als ähnlich wahrgenommenen Göttin Frija (die im Norden Frigg hieß) ersetzt (Freitag = althochdeutsch frîatac, altenglisch frīgedeag). Hier schließt sich der klassische Kreis der Korrespondenzen, bei dem Venus, Freitag und Kupfer – neben vielen weiteren Dingen – der Liebe zugeordnet werden.

Korrespondenz

Einer der faszinierendsten Aspekte magischer Korrespondenzen ist, dass die energetischen Eigenschaften eines Gegenstandes häufig mit seinen greifbaren, physischen Eigenschaften übereinstimmen. In der Welt der Technik und der Wissenschaft wird Kupfer beispielsweise in Stromdrähten als Leiter von Elektrizität verwendet. Wenn Kupfer also Strom (Energie!) in eine bestimmte Richtung übertragen kann, wird klar, wie einige der energetischen Assoziationen von Kupfer zustande kommen. Kupfer wird in der Magie oft als Element des Ausgleichs, der Balance und der (Selbst)Liebe, aber auch für die partnerschaftlichen Liebe und das Fließen von Gefühlen zwischen den Partnern eingesetzt und soll dabei helfen, Emotionen ins Gleichgewicht zu bringen oder die Liebe einzuladen.

Kupfer und Kraftsteine

Auch die Wirkung jedes anziehenden Kraftsteines kann verstärkt werden, wenn er in Kupfer gefasst oder mit Kupferdraht umwickelt wird, damit die Energien aus dem Stein leichter fließen können, wenn man selbst dann das Kupfer berührt.

Während der Durchführung von Ritualen wird Kupfer für den gleichen Zweck getragen – um Energien zu verstärken und zu lenken und die eigene Fähigkeit zu erhöhen, die Energie auf das magische Ziel zu richten. Um bei generellen magischen Anwendungen besonders effektiv zu sein, wird Kupfer dabei auf der empfangenden Seite des Körpers getragen. Von Rechtshändern also auf der linken Seite des Körpers, von Linkshändern auf der rechten Seite. Bei Liebeszaubern trägt man es direkt über dem Herzen.

Liebeszauber

Einen Rosenquarz in einem Wunschzauber eine Kupferspirale einzufassen, zieht die Liebe in das Leben. Die Spirale steht dabei für die Beziehung, in der das eigene Herz (der Rosenquarz) umarmt und gehalten sein möchte.

Wer eine Beziehung schützen möchte, der schreibt in einer rituellen Handlung die Namen der Partner auf ein kleines Stück Papier, rollt diese auf, umwickelt es Windung für Windung mit Kupferdraht und formt an den Enden gegenläufige Spiralen. Dieser Talisman wird danach unter dem Bett aufbewahrt.

Anziehungszauber

Rituale mit Kupfer können auch Freundschaften und positive Beziehungen jeglicher Art fördern sowie das Manifestieren von positiven Wünschen unterstützen. Hierbei wird in den meisten Anleitungen der Aspekt des Verbindens, des Fließens von Energien symbolhaft unterstützt oder Kupfergegenstände werden energetisiert und geben diese Energie danach an den Träger ab.

Heilungsarbeit

Es heißt, dass das Tragen eines Kupfer(schmuck)stücks an der betroffenen Körperstelle gegen Rheuma und Arthritis hilft.

Wissenschaftlich kann dies – wie so vieles – nicht bewiesen werden, aber auf energetischer Ebene schwören viele Menschen darauf.

Fruchtbarkeitszauber

Ein in Form einer doppelten Spirale (Symbol des Lebens) gedrehter Kupferdraht unter dem Bett soll die Fruchtbarkeit verbessern. Mondstein energetisiert diese Art des Fruchtbarkeitszaubers zusätzlich. In Zeiten der zur Empfängnisverhütung verwendeten medizinischen „Kupferspirale“ mutet dies zwar seltsam an, die Symbolik von Kupfer und der Spirale ist aber so viel älter, als diese moderne Erfindung.

Wohlstandszauber

Kupferstücke in der Küche sollen Geld in die Haushaltskasse ziehen. Oftmals werden sie dafür in eine Dose mit Zucker gelegt.

Achtung: Dieser Zucker ist dann nicht mehr zum Verzehr geeignet und muss entsprechend gekennzeichnet und sicher verwahrt werden!

Hinweis: Kupfer-Münzen werden manchmal wegen ihres Kupfergehalts in Anleitungen für Ritualen empfohlen.

Euro-Cent-Stücke bestehen aber eigentlich aus Stahl und haben nur eine Kupfer-Ummantelung (94,35% Eisen, 5,65% Kupfer).

In Ritualen, bei denen die Münze selbst als Symbol gilt, ist dies sicherlich zu vernachlässigen. Wer jedoch die besondere Kraft von Kupfer für einen Zauber nutzen möchte, sollte lieber auf pure Kupfer-Nuggets oder Schmuck aus reinem Kupfer zurückgreifen oder beispielsweise passende Symbole aus reinem Kupferdraht herstellen.

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Metalle in der Magie

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