Die Verwendung von Kraftsteinen
Die Anwendungsmöglichkeiten von Steinen sind vielfältig. Verschiedene Formen und Größen eignen sich für unterschiedliche Anwendungsgebiete. In diesem Artikel möchten wir einen ersten Einblick in die Möglichkeiten zur Arbeit mit Kraftsteinen im Alltag geben.
Die Verwendung als Taschenstein
Die Verwendung als Taschenstein ist die denkbar einfachste Methode, um mit der Energie eines Kraftsteins zu arbeiten. Man nimmt den anhand seiner Eigenschaften ausgewählten Stein fest in die Hand und formuliert in Gedanken einen positiven Wunsch. Hierbei sollte man in der Thematik der Steinsorte bleiben. Dann steckt man den Stein in die Tasche und nimmt ihn immer wieder bewusst in die Hand, um einen Moment lang seine Energie aufzunehmen. Hierbei ist es nicht notwendig, sich in eine minutenlange Meditation zu begeben. Zur Hand nehmen, die Augen schließen und einmal tief durchatmen – dieses kleine Ritual hilft bereits dabei, die Energie des jeweiligen Steins als kleinen Schub zwischendurch aufzunehmen. Hierbei gilt wie immer: Es muss im eigenen Alltag praktikabel sein. Wie schön ist die Vorstellung, sich während eines stressigen Arbeitstages ein paar meditative Minuten mit seinem Stein zu gönnen. In der Praxis ist dies im Arbeitsumfeld jedoch oft nicht realisierbar. Auch muss der Stein nicht aus der Tasche genommen werden. Ein festes Umschließen des Steins mit der Hand in der Tasche ist eine unauffällige Möglichkeit, ohne neugierige Blicke von Kollegen, mit den eigenen Steinen zu arbeiten. Wer einen Moment ganz aus der Unruhe des Arbeits- und Kollegen-Umfeldes ausbrechen möchte, kann sich diesen Moment auch mal im Treppenhaus, im Aufzug oder notfalls auf der Toilette nehmen.
Das mag vielleicht signifikant weniger romantisch klingen, als die wohltuende Kraftstein-Meditation mit Räucherwerk und Klangschalen, ist aber im Alltag weitaus praktikabler. Denn letztlich bringt einem das tollste Konzept nichts, wenn man nie dazu kommt, es auszuführen.
Achtung: Nicht jeder Stein eignet sich unbedingt als Taschenstein. Neben Größe und Gewicht sollte man auch darauf achten, dass etwa magnetische Steine niemals zu nah an elektronischen Geräten aufbewahrt werden.
Handschmeichler für die Meditation
Steine in Handschmeichler-Größe eignen sich besonders zur Unterstützung von Meditationen. Der Kontakt ist ein intensiveres Erlebnis im Vergleich zum kleineren Taschenstein. Die Schwere und die dadurch vorhandene Präsenz in der Hand lenken den Fokus auf die Verbindung zwischen Stein und Hand und lassen die Energie dadurch noch besser fließen. Dieser intensivere Fokus unterstützt die Anwendung beim Meditieren. Selenit ist beispielsweise als energetische Abschirmung nach Außen und zur Harmonisierung des Innenlebens besonders hilfreich bei jeder Form der Meditation. Diesen gibt es daher auch in einer speziell für die Meditation entwickelten Form, dem Selenit-Harmonizer. Seltener ist diese Form auch aus Schungit hergestellt zu finden, die dann reinigend und entstrahlend wirken soll.
Aber auch fast jeder andere Kraftstein eignet sich als Begleiter für die Meditation, wenn dieser achtsam und bewusst passend zum Thema ausgewählt wurde.
Dabei hilft es, ein klares Ziel für die Meditation zu setzen, um einen solchen Stein wählen zu können, der mit diesem in Einklang steht. Besonders bei sich wiederholenden Meditations-Routinen können Kraftsteine eine große Bereicherung sein. Ein Beispiel hierfür ist die morgendliche Meditation, um die Intentionen für den Tag zu setzen. Der Fokus auf das Ziel kombiniert mit der Stille der Meditation und der Energie des Steins bereichern jede morgendliche Routine und helfen dabei, die gewählten Ziele den Tag über fokussiert zu verfolgen und zu erreichen! Die Meditation bleibt gleich, der Stein kann jeden Tag passend neu gewählt werden.
Flach auf den Körper aufgelegt
Andere Möglichkeiten, Steine begleitend zu Meditation zu nutzen, sind zum Beispiel Chakren-Meditationen. Hierbei wird der Stein auf das jeweilige Chakra aufgelegt, mit welchem bei der Meditation gearbeitet wird. So kann der Stein gezielt auf die jeweiligen Körperregionen wirken. Neben den Chakren kann man dies natürlich auch mit anderen Steinen machen, die thematisch zu der Körperarbeit passen. Unabhängig von einer Meditation können viele Steine im Alltag auch einfach für körperliche Ziele direkt am Körper getragen werden. Hierfür eignen sich am ehesten flache Trommelsteine oder Scheibensteine.
Im Raum aufgestellt
Die Möglichkeiten, die Energie von Steinen an bestimmten Orten zu nutzen, sind schier unendlich. Ein Rosenquarz im Wohnzimmer sorgt für ein harmonisches Miteinander und schützt Familie und Partnerschaft. Ein Bergkristall und ein Fluorit auf dem Schreibtisch schenken Fokus und Klarheit und können bei Telefonaten oder in der Pause zur Hand genommen werden. Im Schlafzimmer eignen sich grüne Aventurine, um die Energien von Ruhe und Regeneration einzuladen und wer das Zuhause schützen möchte, positioniert je einen schwarzen Turmalin links und rechts außen vom Hauseingang oder innen von der Haustür.
Dies sind nur einige wenige Beispiele für Orte. Letztlich bleibt es den eigenen Zielen und Ideen überlassen, wo man die Energie eines Steines (oder mehrerer) an verschiedenen Orten nutzt. Wie immer ist es bei der Energiearbeit aber wichtiger, dass man sich selbst Gedanken zur Anwendung macht, diese mit dem eigenen Alltag und den persönlichen Gewohnheiten oder Gegebenheiten kombiniert, statt einfach nur einen Vorschlag oder einer Anleitung zu befolgen, deren Hintergrund man evtl. gar nicht kennt. Die Energie fließt durch die eigene Mühe, das Beschäftigen mit dem Thema und die Achtsamkeit, nicht durch das reine Befolgen von Anweisungen.
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