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Fairer Handel

Mineralien „aus fairem Handel“ – meist mehr Schein als Sein!

Generell ist „fair trade“ und der richtige Umgang mit der Umwelt und den Arbeitern beim Abbau von Mineralien in aller Welt ein komplexes und wenig erfreuliches Thema.

Leider gibt es für Mineralien keine etablierte Zertifizierung, wie etwa das Fairtrade der GEPA. Zertifizierungen durch Händler (aber auch durch „offizielle Stellen“) sind in den meisten Ländern weniger Wert, als das Papier auf dem sie stehen. Hinzu kommt, dass die Mineralien des Großhandels komplexe Handelsstrukturen durchlaufen, bis sie bei den Anbietern in Deutschland landen. Auf diesen Wegen verlieren sich die genauen Herkunftsorten und -bedingungen. Dieses ist von den Großhändlern durchaus so gewollt, um einerseits nicht preis zu geben, woher genau ihre Waren stammen und andererseits um Missstände so vermeintlich unsichtbar zu machen.

Verkäufer, die mit den Worten „ethisch korrekt gewonnen“ oder „fair gehandelt“ auf ihren Webseiten Werbung machen, können dies auf Rückfrage nie einwandfrei belegen. Einfach, weil es nicht möglich ist. Wir haben oftmals wissbegierig nachgefragt, aber immer nur Ausreden gehört. Daraus haben wir unsere Konsequenzen gezogen.

Wir importieren den Großteil unserer Steine seit einiger Zeit direkt aus den jeweiligen Ländern, in denen sie gefunden werden.

Uns ist es dabei besonders wichtig, dass die Schätze der Erde in den jeweiligen Ländern nicht nur geborgen, sondern auch verarbeitet werden. Denn die Natur stellt sie ja den jeweiligen Landstrichen und damit ihren Bewohnern zur Verfügung und so sollen diese auch ihren Lebensunterhalt damit bestreiten können. Nicht anders als etwa bei der Ernte wildwachsender Pflanzen.

Nur was man selbst macht, kann man auch wirklich kontrollieren.

Wir achten besonders darauf, dass nicht nur das Material, sondern auch die Arbeit an den Steinen fair bezahlt wird. Da dies etwas ist, was in der konventionellen Steinbranche kaum zu kontrollieren ist, vermeiden wir sämtliche Zwischenhändler, bei denen das Geld „versickern“ könnte. Daher beauftragen wir die Arbeit selbst und zahlen die angemessenen Löhne. So entsteht ein enges Miteinander mit unseren Handwerkern, dass auf gegenseitiger Wertschätzung basiert.

Ausnahmen bestätigen die Regel

Es gibt leider immer Material, welches wir nicht direkt beziehen können. Etwa unsere Wassersteine, bei denen wir den deutschen Hersteller als Zwischenschritt benötigen, weil dieser z. B. die Lebensmitteltauglichkeit prüfen lässt. Diesen Händler kennen wir als in dem Thema ähnlich engagiert, wie wir es sind und als Gründer des „Fair Trade Minerals & Gems e.V.“, einem gemeinnützigen Verein, der „Verbesserungen im bestehenden Edelstein- und Mineralienhandel bewirken“ möchte.

Bei manchen Ländern müssen wir Importeure zwischenschalten, da beispielsweise große Amethyst-Drusen nicht einfach in ein DHL-Paket an uns gesteckt werden können, sondern Teil einer größeren Container-Lieferung sein müssen. Auch hier arbeiten wir mit Firmen zusammen, deren Philosophie mit unserer zusammenpasst.

Material aus Madagaskar beziehen wir bewusst über einen Zwischenhändler, da dieser sich für eine Veränderung vor Ort einsetzt, Schulen ausstattet, Brücken und Brunnen baut etc. Die amerikanische Firma beschäftigt vor Ort die Kunsthandwerker zu fairen Bedingungen und sorgt für den Export an uns. Für die Einzelpersonen auf Madagaskar ist der Export – gerade aus abgelegenen Gegenden – sehr schwierig zu bewerkstelligen und mit vielen (oftmals undurchsichtigen) rechtlichen Hürden versehen.

Wenn wir etwas nicht selbst machen können, achten wir also sehr genau darauf, mit wem wir zusammenarbeiten.

Wenn es geht: klein und fein!

Wir arbeiten beispielsweise in Indonesien und Pakistan mit jeweils nur einem Produzenten zusammen, der 4-5 Kunsthandwerker für uns beschäftigt, Arbeitsgeräte anschafft, Sammlungen von Rohware organisiert oder diese auf dem lokalen Stein-Markt von anderen Sammlern für uns erwirbt. Auch weitere Arbeitsschritte, wie die Verarbeitung des Silbers für unsere Anhänger, werden von selbstständigen Silberschmieden ausgeführt, mit denen unsere Produzenten für uns in direktem Kontakt steht. Es sind kleine Betriebe, keine großen Unternehmen. So kommt das Geld direkt bei den Arbeitern an, die tatsächlich die Arbeit verrichten.

Lieber gar nicht, als zweifelhaft!

Wir importieren keine Steine, welche die Umwelt (etwa Koralle, die nicht fossil ist) oder die Gesundheit der Arbeiter (Malachit, Azurit) gefährden. Länder, in denen wir keine vertrauensvollen direkten Handelspartner finden oder deren Arbeitsbedingungen generell nicht unseren Vorstellungen entsprechen (Kinderarbeit, Ausbeute, Umweltgefährdung), nehmen wir nicht ins Sortiment auf. Wir vertreiben keine Steine direkt aus Afghanistan (Afghanit, Lapislazuli (mit einer Ausnahme)), da wir zwar die vielen (uns von Messen oft persönlich bekannten) Minenbesitzer des Landes gerne unterstützen würden, mit dem Handel aber zeitgleich auch dem Taliban-Regime Geld zukommen lassen würden.

Auch wir können keine offiziellen Zertifikate bieten, weil es sie einfach nicht gibt.
Aber wir können Interessenten jederzeit einen Einblick in die Gewinnung und Verarbeitung unserer Produkte anbieten, welches viel über das faire Miteinander (also unseren ganz persönlichen „fair trade“-Anspruch) offenbaren. Wir kennen „unsere Steine“ meist vom ersten Foto des Fundes über viele Fotos bei den Verarbeitungsschritten bis sie dann bei uns eintreffen.

Gerne zeigen wir diese Fotos im Ladengeschäft, wie stolze Eltern. Sehr zum Leidwesen mancher Kunden, die sich dutzende Steinbilder, Fundorte, Arbeiter an neuen Geräten und ähnliche „Highlights“ ansehen „müssen“, weil sie nachgefragt haben. Dieses Leid können nun Besucher hier auf der Webseite teilen! ;-)


Liebevoll und achtsam

Viele unsere Kunden haben uns bereits gesagt, dass sie dankbar sind, zauberhafte Steine kaufen zu können, die mit Liebe gehandelt werden und rundum Gutes tun! So kann man die Energie noch mehr genießen.

Unsere Kraftsteine sind also nicht nur kraftvoll aufgrund der verwendeten Mineralien, sondern auch aufgrund der darin steckenden Liebe! 

Kraftsteine-Jumbos

Dieser Beitrag ist Teil der Juni-Ausgabe unseres
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Practical Magic Magazin - Ausgabe September

Der Sommer ist vorbei, der Herbst lädt noch zu letzten magischen Ausflügen in die Natur ein. Dann ist es Zeit, es sich Zuhause mit einer schönen Tasse Tee und etwas Gutem zu Lesen gemütlich zu machen. Wir laden Sie ein, diese gemütliche Zeit mit einem Ausflug in die Magie zu verbringen.

Diese Ausgabe des Online-Magazins nimmt Sie auf einen bunten Herbst-Spaziergang mit. Sie entdecken nicht nur die Magie der herbstlichen Helfer am Wegesrand, sondern erfahren auch vieles zu ihrer magischen Verwendung.

Neben zauberhaften Ritualvorschlägen und Hintergrundwissen zu verschiedenen Themen der Magie, finden Sie praktische Kalender, Antworten auf häufig gestellte Fragen, hilfreiche Informationen sowie inspirierende Worte und Bilder.

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