Blaues Eis – ein Tiefkühl-Zauber

Blaues Eis - ein Tiefkühl-Zauber

Wenn eine bestimmte Person beispielsweise den Zusammenhalt in einer Gruppe oder den Bestand einer Beziehung gefährdet, dann darf man natürlich zu magischer Selbstverteidigung greifen. Gegen üble Nachrede, Lügen oder Mobbing aber auch bei unerwünschten Annäherungsversuchen an einen selbst oder an den Partner / die Partnerin.

Ein häufig angewendetes Ritual besteht darin, den Störenfried „einzufrieren“. Dabei geht es nicht darum, dieser Person zu schaden, sondern ihr die Antriebskraft zu nehmen, die sie zu der unerwünschten Handlung bewegt.

Es gibt nicht „den einen Weg“

Die Anleitungen und Methoden sind dabei vielfältig und so unterschiedlich, wie die Durchführenden. Viele Traditionen in der Magie haben unterschiedliche Rituale für das Einfrieren hervorgebracht und früher wurde es natürlich nur mit Eis und Schnee in der Natur durchgeführt, nicht wie heutzutage mit dem Tiefkühler. Man kann diesen energetischen Vorgang also intuitiv und ganz nach den eigenen Vorlieben in Aufwand und Zutaten ausbauen, da es nicht „den einen Weg“ gibt.

Etwa: „Mit dieser blauen Farbe sende ich Dir heilende Energie. Diese befreit Dich von dem Wunsch, anderen zu schaden.“
oder „Mit dieser blauen Farbe sende ich Dir die Einsicht, dass Deine Annäherungsversuch nicht erwünscht sind.“

Wie viel Dominanz hier gerechtfertigt ist, muss man mit sich selbst ausmachen

Sollte man keine heilenden Worte oder positiven Wendungen finden, dann kann man auch mit schwarzer Tinte arbeiten und den Zauber etwas härter formulieren. „Ich unterbinde hiermit …“. Dies liegt im eigenen Ermessen, dem Punkt, an dem man selbst die Richtschnur zwischen „guter“ und “böser“ Magie zieht und sicherlich auch in den Taten der Person. Wie viel Dominanz hier gerechtfertigt ist, muss man mit sich selbst ausmachen. Gegen einen Mobber setze ich sicherlich gezielt mehr eigene Macht ein, als bei dem kleinen Dämpfer für den Ex-Partner, der einfach nicht aufhört mich anzuschreiben.


Danach stellt man das Gefäß in das Tiefkühlfach, wo es bleibt bis die Bemühungen der Person ebenfalls eingefroren und erkaltet sind. Erst dann wird der Inhalt der Flasche in der Natur entsorgt.

Man schafft ein Band, welches mit Achtsamkeit zu behandeln ist

Man wärmt das Gefäß dafür bei einem kleinen Spaziergang leicht zwischen den Händen an, damit das Eis sich löst und man es auf den Boden geben und mit etwas Erde bedecken kann. Dieser Punkt ist wichtig, da eine Person im Tiefkühlfach stehen zu haben einen selbst auch mit der Person verbindet. Jedes Ritual, dass man nicht nur für sich selbst durchführt, bildet ein Band zwischen den Beteiligten. Die englische Bezeichnung für diese Art von Zauber "Binding Spells" verdeutlicht es sehr schön. Einerseits bindet man zwar die negativen Energien, andererseits denkt man eventuell auch jedes Mal an die negativen Einflüsse der Person, wenn man die Erbsen aus dem Tiefkühlschrank nimmt und der Blick auf das Fläschchen fällt. So bindet man sich auch an diese Verantwortung für das Fläschchen.

Daher ist es so wichtig, den Zauber achtsam aufzulösen, wenn die Verbesserung eingetreten ist. Sollte sich die Situation danach wieder verschlimmern, kann man einen neuen Eiszauber durchführen. Aber zwischendurch sollte man immer mal überprüfen, ob das eigene Eingreifen überhaupt noch notwendig ist.

Die Zeiträume hängen dabei von den persönlichen Umständen ab, klassisch wird aber zu einem Dunkelmond eingefroren und zum nächsten Dunkelmond entlassen. So hat man zu Neumond (direkt nach dem Dunkelmond) hoffentlich den Neuanfang begünstigt. Sollten die nächsten vier Wochen zeigen, dass es noch nicht gereicht hat, friert man zum folgenden Dunkelmond erneut ein.

Dieser Beitrag ist Teil der Februar-Ausgabe unseres
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Kategorie:
Magische Rituale

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