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Der Frühling in der Magie

Der Frühling in der Magie

Der Frühling in der Magie

Zu Beginn des Jahres schauen meist alle besonders aufmerksam auf die Entwicklungen in der Natur. Wir freuen uns über jedes zarte Blatt und die ersten zaghaften Grüße von Bienen und Blüten bringen uns zum Lächeln. „Der Frühling ist (bald) da!“, kann dann auch noch derjenige anhand von Beobachtungen feststellen, der sonst wenig Berührungspunkte mit der Natur aufweist. Doch solche Beobachtungen kennzeichnen das ganze Jahr hindurch verschiedene Stationen des Kreislaufs der Natur und dies hat sogar einen wissenschaftlichen Namen: Phänologie.

Die Phänologie (altgriechisch φαίνω phaíno, deutsch ‚ich erscheine‘) befasst sich mit den im Jahresablauf regelmäßig wiederkehrenden Entwicklungen in der Natur. Als Begründer der Phänologie gilt der Naturwissenschaftler Carl von Linné (1707–1778), der durch seine systematische Klassifizierung von Pflanzen nach ihren Blütezeiten einen grundlegenden Beitrag zur Erfassung und zum Verständnis jahreszeitlicher Abläufe in der Natur leistete.

Der phänologische Kalender kennt ganze 10 verschiedene Jahreszeiten: Vorfrühling, Erstfrühling, Vollfrühling, Frühsommer, Hochsommer, Spätsommer, Frühherbst, Vollherbst, Spätherbst und Winter. Im Gegensatz zu den astronomischen und meteorologischen Jahreszeiten sind diese Zeiträume nicht an kalendarische Daten gebunden. Die Jahresabschnitte werden stattdessen durch kleine und große Beobachtungen von Pflanzen und Tieren in der Natur bestimmt.

So leitet die Blüte der Schneeglöckchen den Vorfrühling ein, genau wie das erste Fliegen der Bienen. Die Blüte, Fruchtreife, Blattfärbung oder der Blattabwurf bestimmter Pflanzenarten – den sogenannten Zeigerpflanzen – markieren jeweils den Beginn einer neuen Jahresphase.

Vorfrühling
Der Winter ist vorbei, wenn Schneeglöckchen und Märzenbecher die Nachricht vom Frühling bringen. Der Vorfrühling beginnt meist Ende Februar oder Anfang März. Er wird angezeigt durch die Blüte von Hasel, Schneeglöckchen und Schwarz-Erle und endet mit Blüte der Salweide. Die Bienen sieht man nun auf ihrem ersten Sammelflug.

Erstfrühling
Um den April herum folgt dann der Erstfrühling, der sich durch die Blüte der Forsythien und der Kirsch-, Pflaumen- und Birnenbäume bemerkbar macht. Blätter treiben zunächst Rosskastanie und Birke, etwas später auch Buche, Linde und Ahorn.

Vollfrühling
Nun ist die Entwicklung der Pflanzen „in vollem Gange“. Eingeleitet wird diese Jahreszeit durch die Apfel- und Fliederblüte und die Stiel-Eiche entfaltet ihre Blätter.

Weidenkätzchen in der Magie

Die Magie im Frühling – frisch erblühte Helfer aus der Natur bringen Lebensfreude.

Die Natur zeigt uns, womit diese Jahreszeit in der Magie besonders in Verbindung gebracht wird: Erwachen, Motivation, Aufbruchsstimmung.

Die ersten magischen Helfer können nun schon in der Natur gefunden werden. Zarte Schneeglöckchen zieren nach Reinigungs-Räucherungen die Fensterbank und verkünden so, dass der Winter aus den Räumen ausgetrieben wurde. Sobald die Salweide blüht (und damit der Vorfrühling in den Erstfrühling übergeht), sind Sträuße aus Weidenholz mit den putzigen „Weidenkätzchen“ nicht nur bei magisch arbeitenden Menschen beliebt.

Da dieser Baum mit Wachstum und Heilung assoziiert und als Schutzbaum verehrt wird, werden seit jeher Sträuße aus blühenden Weidenruten zum Schutz in Haus gebracht und mit Bändern geschmückt. Die bunten Farben wecken die Vorfreude auf die Blütenpracht des Frühlings und erfüllen die Räume mit Motivation, Aufbruchsstimmung und Tatkraft. Winterblues und dunkle Gedanken haben so keinen Platz mehr.

Auch wenn Weidenkätzchen leicht zu finden sind, sollte man sich die Äste für einen solchen Frühlings-Gruß bitte nur aus dem Gartenbau oder dem Blumenladen holen. In der Natur stehen sie unter Naturschutz! Und das mit gutem Grund: In dieser frühen Jahreszeit ist der Nektar der Weidenblüten eine wichtige – oftmals sogar die einzige – Nahrungsquelle für die Bienen nach dem Winter und für ihre Existenz geradezu unentbehrlich.

Der Frühling in der Magie unten

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Kategorie:
Die Magie der Jahreszeiten

Der Sommer in der Magie

Sommer in der Magie oben

Der Sommer in der Magie – Fülle und Genuss!

Der astronomische Beginn des Sommers am 20. Juni zur Sommersonnenwende ist wie die Sonnenversion eines Vollmondes: Sie ist der Höhepunkt im Zyklus! Im Gegensatz zu den energetischen Höhepunkten des Voll-Mondes, die wir jeden Monat für die magische Arbeit nutzen können, begegnet uns die feurige, ungebremste Energie der „Voll-Sonne“ nur einmal im Jahr. Sie kennzeichnet den Beginn des Sommers, den Beginn der Zeit, in der wir nun den Plänen des Winters und den zaghaften Anfängen des Frühlings die echten Taten folgen lassen müssen.

Wer der Tradition des „Jahreszeiten-Altars“ im Zuhause folgt, hatte es im Frühling nicht leicht, passende Schmuckstücke in der Natur zu finden …

Die wenigen zarten Blüten der Schneeglöckchen oder anderen frühen Frühlingsboten hätten kaum das Abpflücken überstanden oder mussten, wie die Weidenkätzchen, als Bienen-Nahrung in der Natur belassen werden. Jetzt, im Sommer, der Hoch-Zeit der Natur, kann man sich schon bei einem kleinen Spaziergang oder dem Besuch des Gartens kaum entscheiden, welche duftenden, leuchtenden, energetisch geradezu vibrierenden Blüten und Kräuter man zuerst für den Jahreszeiten-Altar pflücken möchte.

Sommerblumen - Blumenstrauss

Auch wer die Sommerblumen nicht pflückt, kann trotzdem etwas mitnehmen: Übung, die den Meister macht!

Vielleicht entscheiden Sie sich dazu, viele Blüten zart zu berühren, zu schnuppern und zu sie bewundern – lassen sie aber in der Natur stehen. Der Moment des Genusses ist, was wirklich zählt. Die Energie der Pflanze aufzunehmen, ihr Achtsamkeit und Bewunderung zu schenken. Dies ist eine wundervolle Gelegenheit, eine der wichtigsten magischen Techniken zu üben: Prägen Sie sich einzelne Blüten ein, den Duft, die Farbe, die Beschaffenheit der Oberfläche. Schließen Sie die Augen und erinnern Sie sich. Wenn das innere Bild noch nicht perfekt ist, dann öffnen Sie die Augen noch einmal, schauen noch einmal hin, schnuppern noch einmal. So oft, bis Sie die Augen schließen können und die Blüte dennoch in allen Einzelheiten vor sich sehen können.

Diese Übung in Visualisierung kommt später jedem Ritual zugute!
Je öfter Sie es trainieren, desto präziser werden all Ihre inneren Bilder. Dann können Sie sich auch Dinge genauer vorstellen, die es noch zu erreichen gilt. So wie Sie sich diese Sommerblumen noch im tiefsten, kältesten Winter vorstellen können werden. Das Ziel greifbar vor dem inneren Auge zu sehen, ist ein wichtiger Teil der zielgerichteten, erfolgsorientierten Ritualmagie, mit der man die Erfüllung von Herzenswünschen unterstützen kann.

Magie mit Sonnenenergie, statt Mondenergie – wann, wenn nicht im Sommer?

In der Magie sind wir meistens daran gewöhnt, unsere Rituale und Vorhaben am Mond und dessen Phasen auszurichten. Der Sommer ist aber besonders dafür geeignet, mit der Energie der Sonne zu arbeiten. Der Sommer bringt starke und sichere Energien hervor, ähnlich der Sonne selbst. Die Sonnenkraft der Sommermonate ist dabei unterschiedlich gut für bestimmte Aufgaben geeignet, so wie die Mondphasen unterschiedlich genutzt werden. Die Energien des Sommers verändern sich im Laufe der Zeit und sind den Sonnenzeichen zugeordnet: Krebs, Löwe und Jungfrau. Magie kann zu jeder Zeit ausgeführt werden, doch zur richtigen Zeit wird sie kraftvoller.

Vom 22. Juni bis zum 23. Juli ist die Sonnenkraft mit den Energien des Sonnenzeichen Krebs erfüllt. Diese Energie ist ideal für das Zuhause und familiäre Bindungen. Nutzen Sie diese Zeit für Arbeiten, die Ihre Emotionen, Gefühle und Sensibilität beeinflussen.

Vom 24. Juli bis zum 22. August herrscht das Sonnenzeichen des Löwen. Es steht für Mut, Stärke, Kreativität und Willenskraft. Wenn Sie Ihre Führungsqualitäten verbessern möchten, nutzen Sie die Energie des Löwen. Löwe-Energie kann auch verwendet werden, um das äußere Erscheinungsbild oder die Ausstrahlung zu verändern. Die Zeit der Löwe-Sonne ist perfekt, um (besser) im Rampenlicht zu stehen. Die Energien des Löwen fördern Großzügigkeit, Stolz und Ehrgeiz.

Der letzte Teil des Sommers, vom 23. August bis zum 22. September, steht im Zeichen der Jungfrau. Hier geht es um Service, Organisation und Selbstverbesserung. Wenn Sie Hilfe bei der Problemanalyse benötigen, ziehen Sie die Energie der Jungfrau heran. Die Jungfrau-Sonne unterstützt bei geistigen Energien, Gesundheit, Arbeit, Verantwortung und Aufmerksamkeit für Details.

Sommer in der Magie unten

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Der Herbst in der Magie

Der Herbst in der Magie

Der Herbst in der Magie

Diese Jahreszeit wird in der Magie besonders mit Übergängen und mit grundlegenden Veränderungen in Verbindung gebracht. Auch die Natur zeigt uns diese Transformation. Zunächst noch in leuchtender Schönheit: Ein bunter Mix aus Orange- und Gelbtönen ersetzt das saftige Grün der Blätter, das uns durch den Sommer begleitet hat. Die stetig früher beginnende Dunkelheit erinnert uns dabei schon an den nahenden Winter.

Das alles zusammen sorgt für besinnliche Abende, an denen – neben dem Genuss der Gemütlichkeit – auch Zeit ist für Gedanken, Wünsche und ganz besonders für das Schmieden von Zukunfts-Plänen für erwünschte Veränderungen.

Die Bäume und Sträucher hängen voller Beeren und Früchte …

Die letzten magischen Helfer aus der Natur müssen jetzt noch unter Dach und Fach gebracht werden, denn Pflanzen und Kräutern für die magische Verwendung sollten nach dem Jahreskreis-Fest Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche (22./23.09.) nicht mehr in größeren Mengen gesammelt werden. Sie gehören den Tieren für den Winter.

Den Herbst willkommen heißen.

Wer diese Zeit so sehr liebt wie wir, der sollte den beginnenden Herbst nun begrüßen und ehren. Das geht ganz einfach, indem man an einem golden-herbstlich-sonnigen Tag einen langen Spaziergang unternimmt und besonders aufmerksam auf die Veränderung in der Natur achtet. Die schönsten Herbstboten sammelt man dabei für den Herbstaltar ein.

Etwa Rindenstücke, gefallene Äste oder die Fruchthüllen der Haselnüsse, deren Inhalt schon von den Eichhörnchen stibitzt wurde. Beeren und Zapfen, bunte Blätter, Kastanien und Eicheln …

Mit Liebe gesammelte Schätze.

Diese Ausbeute arrangiert man später auf einem Teller oder Kerzenhalter, in dessen Mitte eine naturweiße, braune oder orangefarbene Kerze steht. Auf das „Potpourri“ kann man jetzt noch ein ätherisches Öl mit einem harzigen, waldigen oder erdigen Duft träufeln. Etwa Zedernholz, Vetiver, Fichte oder etwas Ähnliches.

Ein Licht flackert fröhlich in der Dunkelheit …

Bei Einbruch der Dunkelheit entzündet, erhellt die Kerze dann die Stimmung und den Raum. Bitte achten Sie darauf, dass die Kerze nichts entzünden kann und lassen Sie diese nicht unbeaufsichtigt.

Magischer Herbst: Herbst-Laterne
Besonders gut eignen sich bei so trockenen und daher leicht entzündlichen Dekorationen auch Glas-Laternen, bei der die Kerze oberhalb der Fundstücke sicher in einem Halter steht, wie man sie von der Laternen-Magie her kennt.

Den Zauber des Herbstes einfangen: der Herbstaltar

Ein Herbstaltar dient als physischer und spiritueller Raum, der die Energie der Saison einfängt. Er kann als Ort der Meditation, der Dankbarkeit oder einfach der stillen Reflexion dienen. Durch die bewusste Auswahl von Objekten und Symbolen, die die Essenz des Herbstes sowie Ihre persönlichen Wünsche repräsentieren, schaffen Sie eine heilige Stätte, die dabei hilft, sich ganz einfach mit der Natur, mit der Energie des Herbstes und mit sich selbst zu verbinden. Beginnen Sie mit einer kleinen Liste von Dingen, die für Sie den Herbst symbolisieren. Überlegen Sie, welche Elemente Sie bereits zu Hause haben und welche Sie vielleicht bei einem Spaziergang in der Natur finden könnten. Ihr Altar darf mit der Zeit wachsen und sich verändern. Lösen Sie sich von dem Gedanken, direkt einen „perfekten“ Aufbau zu finden. Ihr Altar muss niemandem gefallen, außer Ihnen selbst!

Auswahl des Ortes

Der erste Schritt bei der Gestaltung eines Herbstaltars ist die Auswahl des richtigen Ortes. Es kann ein kleiner Tisch, ein Regal oder eine Ecke eines Raumes sein. Wählen Sie einen Ort, an dem Sie möglichst ungestört sein können. Ein Platz am Fenster mit Blick auf die Natur ist hierbei natürlich ideal, allerdings nicht zwingend notwendig. Wenn Sie sich für einen Ort entschieden haben, reinigen Sie diesen sowohl weltlich als auch energetisch. Ein sauberer Raum hilft, die Gedanken zu klären und schafft Platz für Neues.

Farbpalette

Die Farben des Herbstes sind warm und erdig. Denken Sie an Orange, Rot, Braun, Gelb und Gold. Diese Farben können in Form verschiedener Elemente eingebracht werden. Eine gute Basis bieten Tücher. Besuchen Sie vielleicht einen Stoffladen, um ein paar farblich passende Tücher zu finden, oder schauen Sie in einem Bastelladen nach anderen Deko-Elementen.

Ein Waldspaziergang: Gefallene Blätter und Zweige

Beachten Sie, was in Ihrer unmittelbaren Umgebung gerade wächst und gedeiht. Integrieren Sie diese Elemente in Ihren Altar, um eine tiefere Verbindung zur Natur und zur jeweiligen Jahreszeit herzustellen. Ein Spaziergang durch den Wald oder über ein Feld kann Ihnen viele Ideen für natürliche Elemente geben.

Sammeln Sie Blätter und Zweige, die die Veränderung der Jahreszeiten repräsentieren. Sie können sie in kleinen Vasen arrangieren oder einfach lose auf den Altar legen. Mit kleinen Ästen lassen sich ebenfalls Symbole wie beispielsweise Runen legen. Aus Blättern können bunte Mandalas gestaltet werden. Ein Spaziergang durch den Wald oder Park bietet die perfekte Gelegenheit, diese natürlichen Elemente zu sammeln. (Achten Sie darauf, dass die Blätter und Zweige trocken sind, bevor Sie sie auf den Altar legen, um Schimmelbildung zu vermeiden.)

Die Ernte des Herbstes: saisonale Früchte und Gemüse

Kürbisse, Äpfel und Maiskolben sind nicht nur dekorativ, sondern symbolisieren auch die Ernte und die Fülle der Erde. Lassen Sie sich vielleicht von unserem Artikel „Magischer Herbst-Spaziergang“ inspirieren, um die verschiedenen Energien des Herbstes auf Ihren Altar zu bringen. Sie könnten ebenfalls einen Wochenendtrip zum nächsten Bauernmarkt oder Hofladen planen, um frische, saisonale Produkte aus Ihrer Region zu erwerben.

Kerzen

Kerzen sind aus dem Herbst und dem Winter nicht wegzudenken. Wählen Sie Farben, die die Herbstpalette ergänzen. Besonders schön sind auch Kerzen, bei denen das Licht durch ein farblich passendes Glas schimmert.

Persönliche Gegenstände

Fügen Sie persönliche Gegenstände hinzu, die für Sie eine besondere Bedeutung haben, wie Fotos, Schmuck oder kleine Erinnerungsstücke. Diese könnten Gegenstände sein, die Sie an besondere Momente im vergangenen Jahr erinnern oder die Sie mit geliebten Menschen verbinden. Sie könnten auch kleine Notizen oder Briefe hinzufügen, die Ihre Gedanken und Gefühle in dieser besonderen Zeit des Jahres ausdrücken.

Die Kraft der Dankbarkeit

Fügen Sie Gegenstände hinzu, die die Dinge in Ihrem Leben repräsentieren, für die Sie dankbar sind. Dies kann eine schöne Möglichkeit sein, Ihre Dankbarkeit auszudrücken und sich auf die positiven Aspekte Ihres Lebens zu konzentrieren. Um diese Praxis zu vertiefen, könnten Sie ein Dankbarkeitstagebuch neben dem Altar platzieren. Jedes Mal, wenn Sie am Altar vorbeikommen, schreiben Sie eine Sache auf, für die Sie dankbar sind.

Worte der Kraft: Affirmationen

Ein goldfarbener Lackstift und ein schönes Stück Papier – mehr braucht es nicht, um Ihren Altar mit persönlichen Affirmationen zu ergänzen. Ganz gleich, ob Sie einzelne Worte oder ganze Sätze aufschreiben, legen Sie diese auf oder neben Ihren Altar.

Doch wie können Sie sicherstellen, dass diese kraftvollen Worte nicht einfach in der Hektik des Alltags übersehen werden?

Interaktive Affirmationen
Machen Sie es zu einer täglichen Praxis, die Affirmationen aktiv in Ihr Leben zu integrieren. Jedes Mal, wenn Sie an Ihrem Altar vorbeigehen oder dort Zeit verbringen, nehmen Sie einen der Zettel in die Hand und lesen Sie die Affirmation laut oder leise vor. Spüren Sie dabei, wie die Worte in Ihnen nachklingen und wie sie Ihre Energie und Ihre Gedanken beeinflussen. Sie können auch am Morgen eine Affirmation wählen, die Sie durch den Tag begleitet.

Wöchentlicher Wechsel
Um die Frische und Relevanz der Affirmationen zu erhalten, könnten Sie diese wöchentlich wechseln. Dies hält nicht nur Ihren Altar lebendig, sondern gibt Ihnen auch die Gelegenheit, Ihre aktuellen Bedürfnisse und Gefühle zu reflektieren.

Visualisierung
Nutzen Sie die Kraft der Visualisierung, um die Wirkung der Affirmationen zu verstärken. Schließen Sie die Augen und stellen Sie sich vor, wie die positiven Aussagen Wirklichkeit werden. Dies kann eine zauberhafte Ergänzung zu Ihrer täglichen oder wöchentlichen Praxis sein.

Tarot- oder Orakel-Karten

Wenn Sie mit Orakel-Karten oder Tarot-Karten arbeiten, kann der Herbst-Altar auch dazu genutzt werden, eine entweder für die ganze Zeit gezogene Karte zu präsentieren oder die persönliche Tageskarte ins rechte Licht zu rücken.

Kraftsteine auf dem Herbstaltar

Kraftsteine können eine wunderbare Ergänzung für Ihren Herbstaltar sein, da sie nochmal sehr spezifische Energien und Schwingungen auf Ihren Altar und in den Raum bringen. Unsere persönlichen Favoriten für den Herbst sind der Karneol, der Schneeflockenobsidian, der Rauchquarz und der rote Aventurin.

Karneol: Dieser Stein ist bekannt für seine Fähigkeit, Lebensfreude, Mut und Selbstvertrauen zu fördern. Er kann Ihnen helfen, die Energie des Herbstes in einer positiven und aktiven Weise zu nutzen. Der Karneol ist auch ein Stein der Kreativität und kann Sie inspirieren, neue Projekte zu beginnen oder bestehende zu vollenden. Mehr über den Karneol

Schneeflockenobsidian: Dieser Stein ist ideal für die innere Einkehr und Reflexion, die der Herbst oft mit sich bringt. Er hilft, mentale Klarheit zu schaffen und negative Energien zu neutralisieren. Der Schneeflockenobsidian kann auch bei der Transformation und beim Loslassen von alten Mustern unterstützen. Mehr über den Schneeflockenobsidian

Rauchquarz: Dieser Stein ist besonders nützlich für die Erdung und das Finden von Balance, was perfekt zum Gleichgewicht der Tagundnachtgleiche im Herbst passt. Der Rauchquarz kann auch dabei helfen, Stress abzubauen und eine entspannte Atmosphäre zu schaffen. Mehr über den Rauchquarz

Roter Aventurin: Dieser Stein fördert die Vitalität und die Lebenskraft und kann Ihnen helfen, die Herausforderungen des Lebens mit Optimismus und Selbstvertrauen zu meistern. Er ist auch bekannt dafür, die Kreativität und die Entschlossenheit zu fördern. Mehr über den roten Aventurin

Alle vier genannten Kraftsteine erhalten Sie bei uns sowohl einzeln als auch in unserem saisonalen Kraftstein-Set „Herbstfreude“.

Ihr persönlicher Herbstaltar möchte erschaffen werden!

Jetzt sind Sie an der Reihe! Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf und gestalten Sie Ihren eigenen Herbstaltar. Bestimmt haben Sie auch noch eigene Ideen, die in diesem Beitrag nicht erwähnt wurden. Ob es nun ein besonderes Familienfoto ist, das Sie in Erinnerungen schwelgen lässt, oder ein ganz persönliches Symbol, das für Sie den Herbst verkörpert – Ihr Altar wird umso kraftvoller sein, je mehr von Ihrer eigenen Energie und Persönlichkeit er enthält. Fangen Sie einfach an und lassen Sie sich von der Magie des Herbstes inspirieren!

Auf den Herbst folgt der Winter …

Die Zutaten des Herbst-Arrangements werden nach dem letzten Herbst-Vollmond und vor dem ersten Winter-Vollmond gegen die winterliche Variante ausgetauscht. Eine heidnische Tradition, deren Nachkommen man im christlichen Adventskranz wiederfinden kann.

Später folgen dann der Frühling und der Sommer, sodass die Magie über den Jahreszeiten-Altar oder die magische Laterne immer einen Platz im Alltag einnimmt.

Der Herbst in der Magie

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Kategorie:
Die Magie der Jahreszeiten

Der Winter in der Magie

Der Winter in der Magie

Der Winter in der Magie

Diese Jahreszeit wird in der Magie besonders mit dem Innehalten und der Innenschau in Verbindung gebracht. Auch die Natur zeigt uns diese Energie. Zurückgezogen in sich selbst, ruhend, viele Tiere machen Winterschlaf. Bei vielen Pflanzen sterben die sichtbaren Teile ab und sie sammeln ihre Kräfte im Schoß der Erde. So ist die Natur ganz mit sich selbst beschäftigt, bereitet sich aber still und mit Bedacht auch schon auf den darauf folgenden Neuanfang vor.

Der Winter kündigt zugleich das Ende und den Neubeginn an.

Nicht nur die Tiere suchen Schutz in Baumlöchern, Laubhaufen und Mauerspalten, auch wir ziehen uns in dieser Jahreszeit oft lieber zurück. Wir genießen unser Zuhause und verbringen Zeit mit den gemütlichen Dingen des Lebens, während die lichten Tage kurz und die dunklen Nächte lang sind.

Der Eichenkönig kehrt bald zurück!

Eine Geschichte, die in neuheidnischen Kreisen zum Winter und natürlich besonders zur Wintersonnenwende gehört, handelt vom Eichenkönig und vom Stechpalmenkönig. Zwei Brüder, die je eine Hälfte des Jahres regieren.

Der Eichenkönig ist der König des zunehmenden Jahres, der heller werdenden Zeit. Er regiert nach der Wintersonnenwende, wenn die Tage wieder länger hell werden, bis zur Sommersonnenwende. Mit dem Verbrennen von Eichenholz schenkt man ihm im Winter Kraft für seine Rückkehr, bei der er das Licht mitbringt.

Der Stechpalmenkönig ist sein Zwillingsbruder, er ist der König des abnehmenden Jahres. Er hat die seit der Sommersonnenwende dunkler werdenden Zeit regiert. Man verabschiedet ihn mit dem Verbrennen von Stechpalmenblättern, wobei er die Dunkelheit mit sich nimmt.

So ist der Winter die Zeit, die eigenen Dunkelheiten zu erkennen und dann das eigene Licht über diese Dunkelheit siegen zu lassen.

Es ist dunkel im Außen – wie ist es im Innen?

Der Winter ist also die Zeit, in der man sich besonders gut mit der eigenen inneren Welt auseinandersetzen kann. Wir stehen unserer eigenen Dunkelheit gegenüber, wenn wir uns bewusst einem Ende nähern, das durch den Winter repräsentiert wird. Es ist eine Zeit der inneren Reflexion. Es geht um innere Arbeit, darum nach innen zu schauen und eine Bestandsaufnahme unseres Lebens zu erstellen.

Im eher ereignislosen Winter, einer Zeit, in der keine Feld- oder Gartenarbeit ansteht – einst ein wichtiger Aspekt des täglichen Lebens –, gibt es Raum, auch mal einen Tag auf die Dunkelheit zu schauen, auch wenn das nicht immer fröhliche Emotionen weckt. Weinen über verlorene Dinge ist ein Teil des Prozesses. Ebenso ist das Betrauern vergebener Chancen wichtig. Es hilft, Situationen oder Menschen im eigenen Leben neu zu bewerten oder infrage zu stellen. Diese Schritte lenken die Energie auf wichtige Themen. Sie helfen auch, mehr Dankbarkeit für die positiven Dinge im Leben zu empfinden.

Dankbarkeit und Wärme vertreiben die Dunkelheit.

Wenn man sich zeitweilig dunklen Gedanken hingegeben hat, kann man den Winter darum bitten, die Traurigkeit und die Schwere wieder von einem zu nehmen. Man geht dafür raus in die Natur, und zwar nur so bekleidet, dass man die Kälte deutlich spürt, sich aber nicht in die Gefahr einer Unterkühlung bringt! Nun unternimmt man einen Spaziergang, der so lange dauern sollte, bis man die Kälte wirklich von Kopf bis Fuß empfindet. Die Zeitspanne ist bei jedem ganz individuell. Es geht nicht darum, „besonders lange durchzuhalten“, sondern bewusst die Veränderung bis zu dem Punkt zu spüren, der einem selbst unbehaglich ist.

Zurück im warmen Zuhause entzündet man eine flackernde Flamme (Kerze), trinkt einen heißen Tee (den man zuvor schon in einer Thermoskanne bereitgestellt hat), lässt sich vielleicht ein Fußbad ein oder kuschelt sich unter eine weiche Decke.

Während man von innen und außen aufwärmt, spürt man nicht nur die Wärme, sondern auch die Dankbarkeit für all diese kleinen Annehmlichkeiten, die für viele Menschen der absolute Luxus wären und für die meisten von uns doch so selbstverständlich sind …

Der Winter kehrt den Herbst aus …

Wer sich in den letzten Monaten ein dekoratives Herbst-Arrangement ins Haus geholt hat, sollte dies nun gegen die winterliche Variante austauschen. Die Natur hält auch jetzt viele Schönheiten für uns bereit, wenn wir danach Ausschau halten: Tannenzapfen in verschiedenen Formen, immergrüne Zweige wie die Stechpalme (Ilex) mit ihren leuchtend roten Beeren und duftende Tannen-Nadeln. Auf einem Teller arrangiert, bringt man so ein Stück Natur ins Zuhause. Die immergrünen Zweige gelten als Symbol für die baldige Wiederkehr der Sonne und bergen das Versprechen der darauf folgenden erneuten Fruchtbarkeit der Natur. Eine heidnische Tradition, deren Nachkommen man im christlichen Adventskranz wiederfinden kann.

Später folgen dann der Frühling und der Sommer, sodass die Magie über den kleinen „Jahreszeiten-Altar“ immer einen Platz im Alltag einnimmt.

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Passende Produkte

  • Kraftstein-Set Winterzauber

    Kraftstein-Set „Winterzauber“ (saisonal)

    20,00 

    inkl. MwSt.

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    Dies ist ein Kraftstein-Set, um auf die Herausforderungen des Winters vorbereitet zu sein.
    Dieses Set unterstützt in den besonderen Momenten dieser Jahreszeit, sei es in stressigen Phasen oder bei der Suche nach innerer Ruhe. Wir haben eine Auswahl der hilfreichsten Steine für die typischen Sorgen und Fallstricke des Winters und der Weihnachtszeit zusammengestellt, aus denen Sie jeden Tag oder zu jeder Situation eine passende Kombination wählen können. Immer den richtigen Helfer zur Hand zu haben, ist mit diesem Set ganz einfach! Eine Beschreibung der Steine mit Hinweisen zur Handhabung liegt dem Set bei. Erhältlich bis Ende Dezember.

    Bestehend aus rotem Jaspis (Stabilität), schwarzer Turmalin (Reinigung), Labradorit (Innenschau) und Bambusblatt-Jaspis (Selbstliebe).

    Erhältlich bis Ende Dezember.

    Sie erhalten ein Set aus vier Steinen, getrommelt, Größe jeweils mindestens 25-35 mm, mit einer Beschreibung und einem gratis Baumwollbeutel.

    Derzeit nicht verfügbar. Bitte tragen Sie sich zu unserem Benachrichtigungs-Service ein!

Der Zauber des Herbstes: Nutzen Sie die Herbstenergie!

Der Zauber des Herbstes: Nutzen Sie die Herbstenergie!

Der September ist mit seiner Energie ein ganz besonderer Monat, der den Übergang von Sommer zu Herbst markiert. Es ist eine Zeit des Gleichgewichts, in der Tag und Nacht etwa gleich lang sind. In diesem Beitrag stellen wir Ihnen verschiedene Ideen vor, wie Sie die Energie des beginnenden Herbstes für sich nutzen können.

Herbst-Essen oder Herbst-Picknick – Kulinarische Freuden im Herbst

Veranstalten Sie ein kleines Festmahl mit saisonalen Zutaten. Ob Kürbissuppe, Kürbis-Quiche, Rote-Bete-Salat mit Walnüssen oder Apfelkuchen, die Auswahl ist groß.

Einige Zutaten, die in diesem Zeitraum Saison haben:

Grünkohl
Wirsing
Rot- und Weißkohl
Lauch
Fenchel
Pilze
Steckrüben
Rote Bete
Pastinaken
Mais
Walnüsse und Haselnüsse
Esskastanien
Kürbis
Quitten
Äpfel
Birnen
Holunderbeeren
Sanddornbeeren

Einige Rezeptideen für den Herbst finden Sie beispielsweise hier: https://foodlovin.de/saisonkalender-herbst/

Sie können auch ein Picknick im Freien organisieren und die Schönheit der Natur in dieser farbenfrohen Jahreszeit genießen.

Tipp: Kombinieren Sie Ihr Picknick mit dem Sammeln verschiedener Komponenten für Ihren Herbstaltar!

Ein Altar für die Herbstsaison

Dekorieren Sie einen Altar, um die Magie des Herbstes in Ihr Zuhause einzuladen und zu ehren.
Verwenden Sie Herbstfarben wie Orange, Rot und Braun und schmücken Sie den Altar mit gefallenen Blättern, Kerzen und saisonalen Früchten. Hierüber haben wir im vorhergehenden Artikel über den Herbst bereits ausführlich geschrieben.

Bunter Herbstspaziergang

Die Kunst der Dankbarkeit im Herbst

Der Herbst ist eine Zeit, in der wir für die Fülle der Erde und damit auch für die Fülle und die guten Dinge in unserem Leben danken können.

Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um all das Gute in Ihrem Leben zu würdigen. Sie benötigen nur einen Stift und ein Blatt Papier.

Schreiben Sie Dinge auf, für die Sie dankbar sind. Dies können kleine Alltagsdinge oder große Lebensereignisse sein. Teilen Sie Ihre Liste mit Ihren Lieben oder legen Sie sie auf Ihren Herbstaltar, um die Energie der Dankbarkeit zu verstärken.

Sie können auch Dankesbriefe an Personen verfassen, die ihr Leben bereichern.

Opfergaben für die Natur

Der Herbst ist traditionell eine Zeit der Erntedankfeste.
In dieser Energie können Sie eine Opfergabe an die Natur darbringen. Dies könnte eine einfache Geste wie das Pflanzen eines Baumes oder das Verteilen von Vogelfutter sein. Achten Sie dabei unbedingt darauf, dass Ihre Opfergaben für die lokale Tierwelt geeignet sind!

Wünsche für das kommende Jahr pflanzen

Anfang September wird das offizielle Ende der Gartensaison langsam eingeläutet Nutzen Sie diese Zeit, um Zwiebelpflanzen, wie beispielsweise Krokusse und Tulpen zu setzen, die im Herbst ausgebracht werden, um einen dann im Frühjahr zu erfreuen. Schreiben Sie Ihre Wünsche auf biologisch abbaubares Papier und pflanzen Sie es zusammen mit den Zwiebeln. Im eigenen Garten sowie bei Pflanzenkübel und Blumenkästen auf Balkon oder Terrasse steht der eigenen Blumenauswahl nichts im Weg. In die Natur sollten nur heimische Pflanzen ausgebracht werden. Hierfür sind spezielle Wildblumenzwiebeln erhältlich, die für eine gezielte Verwilderung geeignet sind. Hier erhalten Sie Blumenzwiebeln zur Verwilderung. Achten Sie bei der Pflanzung auf die in den Artikelbeschreibungen angegebenen tolerierten Standortbedingungen.

Gemeinschaft und Teilen

Ein weiterer Aspekt, der oft übersehen wird, ist die Kraft der Gemeinschaft.
Ob Sie ein Herbst-Picknick mit Freunden und Familie veranstalten oder Ihre Dankbarkeitsliste teilen oder vielleicht sogar gemeinsam erstellen, der soziale Aspekt dieser Aktivitäten kann Ihre Erfahrung bereichern und Ihnen ein Gefühl der Verbundenheit geben. Falls Sie sich nicht physisch mit anderen treffen möchten, können Sie auch die Kraft der digitalen Gemeinschaft nutzen. Teilen Sie Fotos oder Gedanken über den Herbst in sozialen Medien oder in einem Blog. Sie könnten auch an Online-Veranstaltungen teilnehmen, die den Herbst zum Thema haben, wie etwa virtuelle Kochkurse zum Thema saisonales Kochen.

Für die Introvertierten

Wenn Sie jemand sind, der die Stille und die Zeit allein bevorzugt, gibt es auch Wege, die Energie des Herbstes in einer ruhigen und persönlichen Weise zu erleben. Sie könnten sich beispielsweise in einen abgelegenen Teil eines Parks oder Waldes zurückziehen und dort in Ruhe ein Buch lesen, meditieren oder einfach die Schönheit der Natur genießen. Für eine intensivere Auseinandersetzung mit dem gerade anstehenden Wandel der Natur und der Vergänglichkeit der Dinge, bietet es sich beispielsweise an, ein Mandala aus den bunten Gaben der Natur zu legen. Eine kreative und meditative Aktivität, die sowohl ästhetisch ansprechend als auch spirituell bereichernd sein kann. Auf der nächsten Seite finden Sie einen gesonderten Beitrag über Herbst-Mandalas.

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Kategorie:
Die Magie der Jahreszeiten

Der Zauber des Herbstes: Herbst-Mandala

Herbst-Mandala

Der Zauber des Herbstes mit einem Herbst-Mandala darstellen

Das Legen eines Herbstblatt-Mandalas kann eine tiefgreifende und erfüllende Erfahrung sein, die sowohl künstlerische als auch spirituelle Elemente vereint. Es ist eine wunderbare Möglichkeit, die Schönheit der Herbstsaison zu feiern und gleichzeitig einen Zustand der Meditation und des inneren Friedens zu erreichen.

Während des gesamten Prozesses des Mandala-Legens ist es wichtig, einen Zustand der Dankbarkeit zu kultivieren. Seien Sie dankbar für die Vielfalt der Blätter, die Schönheit der Natur und die Gelegenheit, diese kreative und spirituelle Übung auszuführen.

Materialien

  • Verschiedene Arten von Herbstblättern (unterschiedliche Farben, Formen und Größen)
  • Optional: Andere natürliche Elemente wie Tannenzapfen, Steine oder Blüten
  • Ein flacher Untergrund (z. B. ein Holzbrett, eine Wiese oder ein Tisch)

Variante: Opfergaben und Dankbarkeit

Man kann das Mandala gleich mit dem Vorgang der Opfergabe verbinden, wenn man Früchte, Nüsse und Obst verwendet, welche den heimischen Tieren zugutekommen. Besonders Fallobst ist dafür geeignet. Die Hinzufügung von Früchten als Opfergaben vertieft den Aspekt der Dankbarkeit. Es ist eine stille Danksagung für die Erntezeit und die Gaben der Natur, die uns ernähren und unser Leben bereichern.

Nachdem Sie Ihr Mandala aus Herbstblättern und anderen natürlichen Elementen gelegt haben, können Sie es mit Äpfeln und anderen saisonalen Frucht- oder Gemüse-Sorten ergänzen. Platzieren Sie die Opfergaben an strategischen Punkten in Ihrem Mandala, vielleicht an den äußeren Rändern oder sogar als zentrales Element. Diese Früchte dienen nicht nur als ästhetische Ergänzungen, sondern auch als Opfergaben an die Natur und die Tierwelt.

Die Integration von Früchten als Opfergaben ist eine tiefgreifende Geste der Dankbarkeit gegenüber der Erde und ihren Geschöpfen. Es ist eine Anerkennung der Fülle und der Schönheit, die die Natur uns bietet, und eine Möglichkeit, etwas zurückzugeben. Diese Praxis kann besonders sinnvoll sein, wenn Sie Ihr Mandala im Freien legen, wo Tiere leicht Zugang zu den Früchten haben. Auch ein Brett auf dem Balkon bietet sich an, welches dann entsprechend mit geeignetem Vogelfutter ergänzt wird.

Vorbereitung

  1. Blätter sammeln:
    Sammeln Sie eine Vielzahl von Herbstblättern. Versuchen Sie, Blätter mit verschiedenen Farben und Formen zu finden, um Ihr Mandala visuell interessant zu gestalten.
  2. Untergrund vorbereiten:
    Wählen Sie einen flachen Untergrund, auf dem Sie Ihr Mandala legen können. Es sollte ein ruhiger und ungestörter Ort sein, an dem Sie sich auf die Aktivität konzentrieren können.
Anleitung
  1. Mitte finden:
    Beginnen Sie, indem Sie das zentrale Element Ihres Mandalas platzieren. Dies könnte ein besonders schönes oder einzigartiges Blatt sein.
  2. Symmetrie und Balance:
    Mandalas sind in der Regel symmetrisch. Sie können Ihr Mandala in Viertel oder Achtel unterteilen, um die Symmetrie zu erleichtern.
  3. Muster und Formen:
    Legen Sie die Blätter in konzentrischen Kreisen oder anderen geometrischen Formen um das Zentrum herum. Sie können auch Linien oder Wellen verwenden.
  4. Farbmagie:
    Beim Auswählen der Farben für Ihr Mandala können Sie nicht nur die ästhetische Wirkung bedenken, sondern auch die symbolische Bedeutung, die bestimmte Farben haben können. Zum Beispiel steht Rot oft für Leidenschaft und Energie, Pink für die Liebe, während Orange Lebensfreude, Optimismus und Kreativität symbolisieren kann. Sie können diese Farbsymbolik nutzen, um Ihrem Mandala eine zusätzliche Ebene der Bedeutung und Intention zu verleihen. Überlegen Sie, welche Emotionen oder Zustände Sie durch Ihr Mandala ausdrücken oder anziehen möchten, und wählen Sie die Farben entsprechend aus.
  5. Bewusstsein und Intention:
    Während Sie das Mandala legen, halten Sie einen meditativen Zustand.
    Einige Menschen sprechen eine Intention oder ein Gebet aus, während sie am Mandala arbeiten.
Hinweise
  • Symmetrie ist wichtig, aber Perfektion ist nicht das Ziel. Es geht mehr um den Prozess als um das Ergebnis.
  • Respektieren Sie die Natur. Sammeln Sie nur Blätter, die bereits gefallen sind.
  • Seien Sie achtsam und respektvoll gegenüber dem Raum, besonders mit den Materialien, die Sie verwenden.
Abschluss

Wenn Sie fertig sind, nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um Ihr Werk zu betrachten und die Energie und die Absichten, die Sie hineingelegt haben, zu spüren. Einige Menschen fotografieren ihr Mandala, um die Erinnerung festzuhalten, bevor die Elemente vom Wind, Regen, Tieren und der Zeit verändert werden. Es ist auch schön, während des gesamten Prozesses des Mandala-Legens Fotos zu machen und nicht nur am Ende. Dies ermöglicht Ihnen, die Entstehung und Entwicklung Ihres Kunstwerks festzuhalten. Diese fotografische Chronik kann nicht nur eine wertvolle Erinnerung sein, sondern auch ein Mittel zur Reflexion über die Veränderungen und die investierte Zeit und Energie.

Betrachten Sie Ihr fertiges Mandala als eine Art “Zeitkapsel”, die die Energie und die Intentionen des Moments einfängt. Dieses Kunstwerk ist ein Spiegel Ihrer inneren Welt zu einem bestimmten Zeitpunkt und kann als ein kraftvolles Symbol für Ihre spirituellen, emotionalen und kreativen Bestrebungen dienen. Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um die in das Mandala eingebrachte Energie und Absicht zu spüren und zu würdigen.

 

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Kategorie:
Die Magie der Jahreszeiten

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