Der keltische Kalender

Der "Keltische Baumkalender" 

Heilige Bäume sind bei allen Keltenstämmen zu finden,
ein historischer Baumkalender lässt sich jedoch weder durch antike
noch durch mittelalterliche Quellen über keltische Religion und Bräuche belegen.

Der häufig zitierte "Keltische (Baum-)Kalender" ist eine Erfindung des Neuheidentums,
welches ursprüngliche keltische Pflanzen-Mythen bestimmten Zeiträumen im Jahr zuordnet.


 Da diese Zuordnung meist im Einklang mit Abläufen in der Natur steht,
ist dies letztendlich nur eine romantischere Unterteilung des magischen Jahres
und nicht weniger kraftvoll, nur weil sie noch keine Jahrtausende alt ist.

Kategorie:
Keltischer Kalender

Monat der Birke – 24. Dezember bis 20. Januar

Keltischer Baumkalender - Monat der Birke

Der "Keltische Baumkalender" 

Heilige Bäume sind bei allen Keltenstämmen zu finden, ein historischer Baumkalender lässt sich jedoch weder durch antike noch durch mittelalterliche Quellen

über keltische Religion und Bräuche belegen.

Der häufig zitierte „Keltische (Baum-)Kalender“
ist eine Erfindung des Neuheidentums, welches ursprüngliche keltische Pflanzen-Mythen
bestimmten Zeiträumen im Jahr zuordnet.


 Da diese Zuordnung meist im Einklang mit Abläufen
in der Natur steht, ist dies letztendlich nur eine romantischere Unterteilung des magischen Jahres
und nicht weniger kraftvoll nur weil sie
noch keine Jahrtausende alt ist.

Monatsname:  Beth – Birch Moon

Der Buchstabe „Beth“ steht im keltischen Alphabet an erster Stelle. Beth bedeutet „der Anfang“ und der Monat „Beth“ beginnt am 24. Dezember – so beginnt das keltische Jahr. Mit beidem wird die Birke assoziiert.

Als spirituelles Prinzip war die Birke das A und O, Anfang und Ende. Sie symbolisiert die Ewigkeit, die Unsterblichkeit der Seele – und das heidnisch-germanische Fruchtbarkeits-Göttertrias „Die drei Bethen“. Ambet als jungfräulich-mütterliche Erdgöttin, Borbet als mütterliche Sonnengottheit und Wilbet als Glücksgöttin und Mondfrau.

Nicht nur aus diesem Grund ist die Birke - die auch „Frau des Waldes“ genannt wird - in der Magie ein Liebesmittel.

Ein gälischer Name für die Birke ist „slat chaoil“ – „Stab aus Zweigen“, ein Hinweis auf den magischen Stab aus Birkenholz.

Ein Birkenstab stärkt den Willen, hilft Dinge neu zu beginnen oder endlich zu erledigen. Auch mal ganz weltlich, mit dem im Januar neu gebundenen Besen aus Birkenreisig, der einen langen, graden Birken-Ast als Besenstil bekommt.

Der Monat Beth ist der beste Zeitpunkt, um einen solchen Birkenstab anzufertigen, einen BIrken-Besen zu binden oder einen Liebeszauber zu wirken, der Birkenpergament oder Birkenholz enthält.

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Monat der Eberesche – 21. Januar bis 17. Februar

Keltischer Baumkalender - Monat der Eberesche

Der „Keltische Baumkalender“ 

Heilige Bäume sind bei allen Keltenstämmen zu finden, ein historischer Baumkalender lässt sich jedoch weder durch antike noch durch mittelalterliche Quellen

über keltische Religion und Bräuche belegen.

Der häufig zitierte „Keltische (Baum-)Kalender“
ist eine Erfindung des Neuheidentums, welches ursprüngliche keltische Pflanzen-Mythen
bestimmten Zeiträumen im Jahr zuordnet.


 Da diese Zuordnung meist im Einklang mit Abläufen in der Natur steht, ist dies letztendlich nur eine romantischere Unterteilung des magischen Jahres und nicht weniger kraftvoll, nur weil sie noch keine Jahrtausende alt ist.

Monatsname:  Luis – Rowan Moon

Der zweite Monat des keltischen Jahres beginnt am 21. Januar und steht ganz im Zeichen der keltischen Göttin Brighid, der Göttin des Heimes und des Herdfeuers.

Der Baum, der diesem Zeitraum zugeordnet ist, ist die Eberesche (genannt Luis). Ein winterkahler Baum mit gefiederten Blättern. Von Mai bis in den Juni trägt er weißen Blüten, die dann von September bis Oktober zu orangefarbenen bis roten Früchten ausreifen, welche man Vogelbeeren nennt.

Das Holz der Eberesche wird in der Magie oft als „göttlich“ bezeichnet. So ist jedes Stück Ebereschenholz eine kleine „Ebereschen-Gottheit“.

Es heißt, dass die Rinde, welche man im Monat Luis von einem Stück Ebereschenholz schält, Kraft und Erfolg in finanziellen Angelegenheiten anzieht.

Diese Rinde sollte also an alle Orte gelegt werden, an welche mehr Geld fließen soll. (z.B. Kasse, Sparschwein, Geldbörse etc.) und selbst hergestellten Räuchermischungen beigefügt werden, die Wohlstand unterstützen sollen.

Für einen kraftvollen Schutzzauber kann man ein Stück Ebereschenholz durchbohren, ein Schutzsymbol eingravieren und diesen Talisman an einer grünen Schnur in der Küche - dem traditionellen Mittelpunkt des Hauses - aufhängen oder direkt am Körper tragen.

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Monat der Esche – 18. Februar bis 17. März

Keltischer Baumkalender - Monat der Esche

Der „Keltische Baumkalender“ 

Heilige Bäume sind bei allen Keltenstämmen zu finden, ein historischer Baumkalender lässt sich jedoch weder durch antike noch durch mittelalterliche Quellen

über keltische Religion und Bräuche belegen.

Der häufig zitierte „Keltische (Baum-)Kalender“
ist eine Erfindung des Neuheidentums, welches ursprüngliche keltische Pflanzen-Mythen
bestimmten Zeiträumen im Jahr zuordnet.


 Da diese Zuordnung meist im Einklang mit Abläufen in der Natur steht, ist dies letztendlich nur eine romantischere Unterteilung des magischen Jahres und nicht weniger kraftvoll, nur weil sie noch keine Jahrtausende alt ist.

Monatsname:  Nion – Ash Moon

Im Keltentum wurden heilige Plätze und besondere Kraftplätze durch fünf dort gepflanzte Bäume gekennzeichnet. Drei davon waren Eschen, einer eine Eiche und der letzte eine Eibe.

Die Esche, der Baum dieses Monats, ist also für die Kelten ein besonders wichtiger Baum gewesen. Er symbolisiert Gesundheit und Fruchtbarkeit.

Es ist ein besonders guter Zeitpunkt für magische Vorhaben, bei denen es sich um den Wunsch nach Entwicklung handelt, für spirituelles Wachstum, für magische Fortbildung und um prophetische Träume zu haben.

Wer handwerklich begabt ist, für den ist dies der ideale Zeitpunkt, um rituelle (oder weltliche) Werkzeuge oder Zauberstäbe aus Eschenholz herzustellen – diesen Werkzeugen wird nachgesagt, dass sie ganz besonders produktiv und kraftvoll sind.

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Seite 31 von 33

Monat der Erle – 18. März bis 14. April

Keltischer Baumkalender - Monat der Erle

Der „Keltische Baumkalender“ 

Heilige Bäume sind bei allen Keltenstämmen zu finden, ein historischer Baumkalender lässt sich jedoch weder durch antike noch durch mittelalterliche Quellen

über keltische Religion und Bräuche belegen.

Der häufig zitierte "Keltische (Baum-)Kalender"
ist eine Erfindung des Neuheidentums, welches ursprüngliche keltische Pflanzen-Mythen
bestimmten Zeiträumen im Jahr zuordnet.


 Da diese Zuordnung meist im Einklang mit Abläufen in der Natur steht, ist dies letztendlich nur eine romantischere Unterteilung des magischen Jahres und nicht weniger kraftvoll, nur weil sie noch keine Jahrtausende alt ist.

Monatsname: Fearn – Alder Moon

Im Monat der Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche blühen überall die Erlen (Fearn).

Wenn Sie eine Erle an einem Flussufer finden, dann ist dies ein ganz besonders magischer Ort, denn die Erle hat ihre Wurzeln in der Erde und in dem Wasser und die Krone im Himmel. So verbindet sie die Elemente Erde, Wasser und Luft miteinander. 

Bringen Sie nun noch das Feuer-Element mit, indem Sie eine Räucherung oder eine Ritualkerze für diesen heiligen Ort anzünden, dann werden alle Rituale im Schatten dieses Baumes von besonderem Erfolg gekrönt sein.

Es ist ein besonders guter Monat für magische Vorhaben, bei denen es sich um das Treffen von Entscheidungen handelt und für alle magischen Handlungen, die diese Entscheidungsfindung unterstützen können. Orakel, Kartenlegen etc.

Einst wurde Erlenholz dazu benutzt, Flöten oder Pfeifen herzustellen, mit denen man Feen und Luftgeister herbeirufen konnte. Auch die Blüten und frischen Zweige der Erle werden in der Magie mit den Energien der Feen in Verbindung gebracht.

Wer sich also zu diesen flatterhaften Wesen hingezogen fühlt, der sollte in diesem Monat aktiv nach ihnen suchen oder sie rituell anziehen.

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Monat der Weide – 15. April bis 12. Mai

Keltischer Baumkalender - Monat der Weide

Der „Keltische Baumkalender“ 

Heilige Bäume sind bei allen Keltenstämmen zu finden, ein historischer Baumkalender lässt sich jedoch weder durch antike noch durch mittelalterliche Quellen

über keltische Religion und Bräuche belegen.

Der häufig zitierte „Keltische (Baum-)Kalender“
ist eine Erfindung des Neuheidentums, welches ursprüngliche keltische Pflanzen-Mythen
bestimmten Zeiträumen im Jahr zuordnet.


 Da diese Zuordnung meist im Einklang mit Abläufen

in der Natur steht, ist dies letztendlich nur eine romantischere Unterteilung des magischen Jahres

und nicht weniger kraftvoll, nur weil sie noch

keine Jahrtausende alt ist.

Monatsname:  Saille – Willow Moon

Die Weide wächst am besten wenn es viel regnet. Und in Nordeuropa ist Regen zu dieser Zeit, im fünften Monat des keltischen Jahres, auch Saille genannt, nie knapp.

Dieser Baum wird mit Wachstum und Heilung assoziiert, aber auch als Schutzbaum verehrt. Er wird in der Nähe des Hauses gepflanzt, um alles Unglück fernzuhalten. Besonders das Unglück in Form von Naturkatastrophen, wie Stürme und Fluten.

Im März, wenn die Weide blüht, sind Sträuße aus Weidenholz mit den sogenannten „Weidenkätzchen“ sehr beliebt. Die zu flaumigen Kätzchen versammelten Blüten sind bei manchen Weidenarten besonders auffällig und erscheinen schon vor den Blättern. 

Weidenkätzchen für einen solchen Schutz-Strauch bitte nur aus dem Gartenbau oder dem Blumenladen holen, in der Natur stehen sie unter Naturschutz!

In dieser frühen Jahreszeit ist der Nektar der Weidenblüten eine wichtige - oftmals sogar die einzige - Nahrungsquelle für die Bienen nach dem Winter und für ihre Existenz geradezu unentbehrlich

Wenn dieser Strauch nicht mehr dekorativ aussieht, so sucht man zwei gleichmäßig dicke und besonders grade Äste heraus und legt diese an einen warmen Ort zum Trocknen.

Dann kann man ein Weidenholz-Schutzamulett für das eigenen Heim daraus herstellen. Eine gute Alternative, wenn man keine Weide pflanzen kann.

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Seite 25 von 28

Monat des Weissdorns – 13. Mai bis 9. Juni

Keltischer Baumkalender - Monat des Weissdorns

Der „Keltische Baumkalender“ 

Heilige Bäume sind bei allen Keltenstämmen zu finden, ein historischer Baumkalender lässt sich jedoch weder durch antike noch durch mittelalterliche Quellen

über keltische Religion und Bräuche belegen.

Der häufig zitierte „Keltische (Baum-)Kalender“
ist eine Erfindung des Neuheidentums, welches ursprüngliche keltische Pflanzen-Mythen
bestimmten Zeiträumen im Jahr zuordnet.


 Da diese Zuordnung meist im Einklang mit Abläufen in der Natur steht, ist dies letztendlich nur eine romantischere Unterteilung des magischen Jahres und nicht weniger kraftvoll, nur weil sie noch keine Jahrtausende alt ist.

Monatsname:  Huath – Hawthorn Moon

Der deutsche Name Weißdorn weist auf die Sproßdornen dieser Sträucher hin und auf die weißen Blüten und die helle Rinde – im Gegensatz zu der auch Schwarzdorn genannten Schlehe, die eine sehr dunkle, schwärzliche Rinde besitzt.

Der Weißdorn-Monat ist eine Zeit des Feuer-Elements, der männlichen Energie und des allgemeinen Wachstums. Manchmal fällt das Beltaine-Fest noch in diese Zeit (etwa wenn man es nach dem Mai-Vollmond feiert) oder es ist grade eben vorbei. 

Dies ist eine Zeit, in der besonders die männliche Fruchtbarkeit stark ausgeprägt ist. Sollte man also ein Kind empfangen wollen, so sollte man sich in diesem sechsten Monat des keltischen Kalenders – auch Huath genannt – fleißig an die Arbeit machen.

Frei stehende Weißdornbäume markierten oft heilige Haine oder Treffpunkte, magische Quellen und Feenplätze. Auch Gruppen von genau drei Weißdornbäumen wurden einst mit großem Respekt als besondere Orte behandelt.

In Irland binden auch heute noch viele Menschen bunte Stoffstücke („clouties“) an solche Weißdornbäume, als Opfergaben für die Feen und Baumgeister.

Diese bunten Baumwoll-Fähnchen stehen für einen Wunsch und sollen dem Gebenden beispielsweise Liebe oder Heilung bringen.

Ein rosafarbenes Stück Stoff wird verwendet, um die Liebe in das eigene Leben zu rufen, ein blaues Stoffstück um Gesundheit oder Schutz zu erbitten, mit einem grünen Fähnchen begünstigt man Wohlstand.

Er bietet sich besonders für die Baummeditation an.
Dafür geht man zu einem Weißdorn und fragt ihn in Gedanken, ob er helfen möchte. Dabei akzeptiere man die erste Antwort, die einem in den Sinn kommt. Wenn es ein „Nein“ ist, so muss man sich leider nach einem anderen Weißdorn umsehen.

Nun setzt man sich auf den Boden, mit Blick auf den Weißdorn. Ist es ein Busch, so hält man mit jeder Hand vorsichtig einen der Äste, bei einem Baum kann man mit beiden Händen an den Stamm fassen. Dann entspannt man sich und fühlt bewusst die Erde unter sich und die Verbindung zum Weißdorn.

Sobald die eigenen Schwingungen in der Ruhe und Meditation mit denen des Baums verschmelzen, beginnt ein wortloser Austausch. Der Baum schenkt Kraft, Einsicht, hilft dabei Unveränderliches zu akzeptieren, für anderes Auswege zu finden … im Gegenzug gibt man Dankbarkeit und Freude zurück.

Manchmal fühlt man regelrecht, wie die Energien aus dem Baum durch den einen Arm in den eigenen Körper und durch den anderen Arm zurück in den Baum fließen. Man darf diesen Austausch so lange genießen, wie man möchte. Wenn es genug ist, dann löst man sich langsam und bedankt sich bei dem Baum.

An einem heißen Sommertag darf man ihm auch frisches Wasser als Trankopfer darbringen, im Winter kann man beispielsweise kleine Apfelstücke auf seine Dornen spießen, die sich dann die Tiere holen können, im Frühling erfreut man ihn, indem man Saatgut um seinen Stamm herum streut, welches Insekten-freundliche Blumen und Kräuter sprießen lässt.

Man darf den Baum so oft besuchen, wie man mag. Braucht man nach einigen Besuchen keine weitere Hilfe mehr und wird voraussichtlich nicht so schnell wiederkommen, so sollte man sich mit einem letzten Besuch verabschieden.

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Seite 26 von 28

Monat der Eiche – 10. Juni bis 07. Juli

Keltischer Baumkalender - Monat der Eiche

Der „Keltische Baumkalender" 

Heilige Bäume sind bei allen Keltenstämmen zu finden, ein historischer Baumkalender lässt sich jedoch weder durch antike noch durch mittelalterliche Quellen

über keltische Religion und Bräuche belegen.

Der häufig zitierte „Keltische (Baum-)Kalender​“
ist eine Erfindung des Neuheidentums, welches ursprüngliche keltische Pflanzen-Mythen
bestimmten Zeiträumen im Jahr zuordnet.


 Da diese Zuordnung meist im Einklang mit Abläufen in der Natur steht, ist dies letztendlich nur eine romantischere Unterteilung des magischen Jahres und nicht weniger kraftvoll, nur weil sie noch keine Jahrtausende alt ist.

Monatsname:  Duir – Oak Moon

Der siebte Monat fällt in die Zeit der vollen Reife der Bäume. Die mächtige Eiche ist nun stark, kraftvoll und thront häufig über all ihren Nachbarn. Den Kelten war die Eiche heilig und manche sagen ihr Name – Duir – sei der Ursprung des Wortes „Druide“. Eichen werden besonders mit Schutzzaubern in Verbindung gebracht, aber auch mit Ritualen für Stärke, Erfolg, Geld und Glück.

Die erste reife Frucht der Eiche die man findet, sollte man sich in die Tasche stecken, wenn man zu einem Vorstellungsgespräch geht oder zu wichtigen Verhandlungen – sie bringt einem Glück. Und wer ein fallendes Eichenblatt fängt, noch bevor es den Boden berührt, der ist im kommenden Jahr vor vielen Krankheiten geschützt. Dafür das Blatt gut aufbewahren!


Um einen Geldzauber zu unterstützen, sollte man vor dem eigentlichen Ritual ein Bad nehmen, in dem Eichenblätter schwimmen, die man in diesem Monat gesammelt hat.

Man nutzt 3 Blätter, wenn man um eine eher kleine finanzielle Unterstützung bittet, sieben Blätter, wenn es sich um die generelle Vermehrung des Geldflusses dreht und 21 Blätter, wenn man um die Begünstigung eines Vorhabens bittet, welches durchaus größere finanzielle Schwierigkeiten mit sich bringen könnte – beispielsweise wenn man den Start in die berufliche Selbstständigkeit plant.

Es lohnt sich also, Eichenblätter im Monat der Eiche auf Vorrat zu sammeln.

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Seite 27 von 29

Monat der Stechpalme – 08. Juli bis 04. August

Keltischer Baumkalender - Monat der Stechpalme

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Heilige Bäume sind bei allen Keltenstämmen zu finden, ein historischer Baumkalender lässt sich jedoch weder durch antike noch durch mittelalterliche Quellen

über keltische Religion und Bräuche belegen.

Der häufig zitierte "Keltische (Baum-)Kalender"
ist eine Erfindung des Neuheidentums, welches ursprüngliche keltische Pflanzen-Mythen
bestimmten Zeiträumen im Jahr zuordnet.


 Da diese Zuordnung meist im Einklang mit Abläufen in der Natur steht, ist dies letztendlich nur eine romantischere Unterteilung des magischen Jahres und nicht weniger kraftvoll, nur weil sie noch keine Jahrtausende alt ist.

Monatsname:  Tinne – Holly Moon

Die Stechpalme wurde von den Kelten als als heiliger Baum verehrt, was sich auch in ihrem englischen Namen widerspiegelt. 

Holly -> Stechpalme / holy -> heilig.

Die Stechpalme ist eine männliche Pflanze, die eine starke, aktive Energie ausstrahlt. Die Blätter, Beeren und das Holz der Stechpalme, die auch Ilex genannt wird, werden besonders für aktive Schutzrituale verwendet. 

Um das Haus zu schützen, kocht man in einer Vollmond-Nacht einen starken Tee aus den Blättern und versprenkelt diesen nach dem Erkalten noch in der selben Nacht mit Hilfe eines Stechpalmenwedels rund um das Haus.

Früher wurden an den Türen von Haus und Stall Zweige der Stechpalme angebracht, da diese als starkes Schutzkraut gegen böse Geister gilt, die in den Dornen hängen bleiben und so nicht in die Räume kommen.

Auch sollen die Gebäude so vor Blitzeinschlag und Feuer geschützt sein. Dafür werden die Zweige bei der alljährlichen Erneuerung verbrannt, also dem Feuer als Opfergabe dargebracht.

Man verspricht dem Feuer bereits beim Aufhängen, dass es die Äste und Blätter später sowieso erhält, sich diese also nicht selbst holen muss.

Es heißt, wenn man neun Stechpalmenblätter an einem Freitag um Mitternacht pflückt, diese in ein weißes Stück Stoff einschlägt, den Stoff mit genau neun Knoten verschließt und das Bündel dann unter das eigene Kopfkissen legt, dann werden alle darauf geträumten Träume wahr.

Beim Pflücken der Blätter darf man keine Geräusche machen und vor dem Träumen auch mit niemandem mehr reden.

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Seite 24 von 26

Monat des Haselstrauchs – 05. August bis 01. September

Keltischer Baumkalender - Monat des Haselstrauchs

Der „Keltische Baumkalender“

Heilige Bäume sind bei allen Keltenstämmen zu finden, ein historischer Baumkalender lässt sich jedoch weder durch antike noch durch mittelalterliche Quellen

über keltische Religion und Bräuche belegen.

Der häufig zitierte „Keltische (Baum-)Kalender“
ist eine Erfindung des Neuheidentums, welches ursprüngliche keltische Pflanzen-Mythen
bestimmten Zeiträumen im Jahr zuordnet.


 Da diese Zuordnung meist im Einklang mit Abläufen
in der Natur steht, ist dies letztendlich nur eine romantischere Unterteilung des magischen Jahres
und nicht weniger kraftvoll, nur weil sie
noch keine Jahrtausende alt ist.

Monatsname:  Coll – Hazel Moon

Der Haselstrauch war den Kelten als „Coll“ bekannt, was sich mit „Die Lebenskraft in Dir“ übersetzen lässt. Es ist die Zeit des Jahres, in der die Haselnüsse an den Sträuchern auftauchen.

Die Haselnuss wird besonders mit Weisheit und Kreativität in Verbindung gebracht. So ist dies ein guter Monat für magische Rituale die diese Eigenschaften unterstützen sollen. Wenn Sie also kreativ arbeiten, etwa als Künstler, Schreiber oder Musiker, so ist dies die richtige Zeit um einen passenden Talisman herzustellen, der die Verbindung zu den Musen stärkt und schützt.

Füllen Sie einfach ein hübsches Fläschchen mit vielen kleinen Symbolen passend zu Ihrer Kunst oder Ihren Wünschen. Etwa mit passenden (Edel-)Steinen, Federn, Münzen, Muscheln etc. und stellen Sie drei kleine Haselstrauch-Ästchen mit in die Flasche. Besonders die Äste der Korkenzieher-Hasel, mit ihren kreativen Windungen und Drehungen, sind hier geeignet.

Versiegeln Sie die Flasche dann in einem Ritual mit grünem Kerzenwachs. Schon haben Sie eine ganz persönliche Witchbottle.

Auch für Glücks-, Schutz- und Fruchtbarkeitszauber wird die Haselnuss verwendet. Wenn man in diesem Monat ein Glücks- oder Schutz-Beutelchen anfertigt, so darf eine frische Haselnuss auf keinen Fall darin fehlen. 

Zum Einzug in ein neues Zuhause oder nach einer Eheschließung sollte man Haselnüsse auf ein grünes Band fädeln. Dieses Band wird danach in der Küche des Hauses aufgehängt und zieht Glück und Fruchtbarkeit an.

Im Hexengarten zeichnet man mit einem Haselnuss-Zweig einen Schutzkreis in den Boden um die Pflanzen herum, die besonders viel Schutz benötigen, weil sie vielleicht etwas kränkeln oder nicht den idealen Standort haben.

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Seite 10 von 26

Monat der Weinrebe – 02. September bis 29. September

Keltischer Baumkalender - Monat der Weinrebe

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Heilige Bäume sind bei allen Keltenstämmen zu finden, ein historischer Baumkalender lässt sich jedoch weder durch antike noch durch mittelalterliche Quellen

über keltische Religion und Bräuche belegen.

Der häufig zitierte „Keltische (Baum-)Kalender“
ist eine Erfindung des Neuheidentums, welches ursprüngliche keltische Pflanzen-Mythen
bestimmten Zeiträumen im Jahr zuordnet.


 Da diese Zuordnung meist im Einklang mit Abläufen
in der Natur steht, ist dies letztendlich nur eine romantische Unterteilung des magischen Jahres
und nicht weniger kraftvoll, nur weil sie
noch keine Jahrtausende alt ist.

Monatsname:  Muin – Vine Moon

Die wilde Weinrebe wurde bei den Kelten „Muin“ genannt. Dies ist der Monat der letzten Ernte von Pflanzen und Kräutern für magische Verwendung. Nach der Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche (um den 22./23.09. herum) sollten keine wilden Kräuter und Pflanzen mehr geschnitten werden, denn alles was dann noch im Wald und auf den Wiesen steht, gehört der Natur, den Tieren …

In den Gebieten des Weinanbaus werden nun viele fröhliche Feste abgehalten und auch das Oktoberfest findet nicht ohne Grund ausgerechnet Ende September statt. Überall feiern die Menschen auch heute noch das Ende der Ernte.

Der Zeitraum eignet sich besonders für Rituale, die den persönlichen Ausgleich bringen sollen. Denn so wie der Tag und die Nacht zur Gleiche genau gleich lang sind, so können auch unsere Gefühle in dieser Zeit ins Gleichgewicht gebracht werden.

Sollten Sie also mit Gefühlsschwankungen zu kämpfen haben oder Wut und Zorn manchmal ganz schlagartig Ihren Tag verdunkeln, dann können Sie das folgende Ritual ausführen.

Suchen Sie sich eine Weinrebe, die lang genug ist, um sie ganz um die eigene Körpermitte zu legen und mit einem lockeren Knoten zu befestigen.

Tragen Sie diese Weinrebe bei der Ausführung des Rituals so, während Sie im Licht einer Kerze aufschreiben, welche negativen Emotionen Ihnen das Leben schwer machen, in welchen Situationen dies vorkommt, usw. Schreiben Sie sich alles Negative von der Seele. Trinken Sie dabei Wein oder Traubensaft in kleinen Schlucken, leeren Sie das Glas aber nicht ganz.

Falten Sie das Papier dann so klein wie möglich zusammen und gehen Sie an einen ruhigen Ort in der Natur. Dort nehmen Sie die Weinrebe ab, wickeln diese um das Papier herum und befestigen die Rebe mit einem Knoten. Dieses Päckchen müssen Sie nun mit bloßen Händen in der Erde vergraben. Gehen Sie dann schweigend nach Hause, leeren Sie dort das Glas in einem Zug und gehen Sie zu Bett – ohne sich die Hände zu waschen!

Erst am nächsten Morgen waschen Sie zusammen mit dem Schmutz und der Erde auch die störenden, lähmenden oder einfach unerwünschten Emotionen ab.

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Seite 16 von 29

Monat des Efeus – 30. September bis 27. Oktober

Keltischer Baumkalender - Monat des Efeus

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Heilige Bäume sind bei allen Keltenstämmen zu finden, ein historischer Baumkalender lässt sich jedoch weder durch antike noch durch mittelalterliche Quellen

über keltische Religion und Bräuche belegen.

Der häufig zitierte "Keltische (Baum-)Kalender"
ist eine Erfindung des Neuheidentums, welches ursprüngliche keltische Pflanzen-Mythen
bestimmten Zeiträumen im Jahr zuordnet.


 Da diese Zuordnung meist im Einklang mit Abläufen in der Natur steht, ist dies letztendlich nur eine romantischere Unterteilung des magischen Jahres und nicht weniger kraftvoll, nur weil sie noch keine Jahrtausende alt ist.

Monatsname:  Gort – Ivy Moon

Wenn das Jahr zu Ende geht und Samhain – die Feier zu Ehren der Toten – sich nährt, beginnt der Monat des Efeus als letzter Monat vor der „dunklen Jahreszeit“.

Die Efeupflanze lebt oft noch lange nachdem der Baum auf dem sie wächst schon gestorben ist. Ein Symbol des endlosen Zirkels von Leben, Tod und Wiedergeburt. So spiegelt der Name des Monats wieder, dass es sich um den Abschnitt im Jahr handelt, in dem Dinge enden und neue Dinge beginnen.

Deswegen eignet sich dieser Monat besonders für Zauber, die negative Energien aus dem eigenen Leben vertreiben sollen, in denen man eine Barrikade zwischen sich und den Sachen aufbaut, die das eigene Leben erschweren oder „vergiften“.

Das können sowohl innere Angelegenheiten (schlechte Angewohnheiten, Süchte etc.) sein, als auch äußere Umstände (negatives Verhalten anderer Menschen, schlechte Einflüsse).

Efeublätter werden entsprechend in Zaubern verwendet, die Schutz, Heilung, Kooperationen und Neubeginne fördern sollen. 

In der Kräutermagie nutzt man die getrockneten Blätter auch, um herauszufinden, wer negative Magie gegen einen selbst einsetzt. Dazu zerkleinert man eigenhändig gesammelte und gut getrocknete Efeublätter im Licht einer gelben Kerze [ℹ] von Hand im Mörser. Dabei konzentriert man sich auf die Frage.

Dann streut man das Pulver in einem ununterbrochenen Kreis um den Fuß der Kerze und lässt diese ganz abbrennen, bevor man das Pulver im Uhrzeigersinn wieder zusammenkehrt und in ein gelbes [ℹ] Stück Stoff wickelt. 

Den Stoff bindet man zu einem kleinen Säckchen zusammen und trägt dieses von nun an bei sich. Ihnen wird die Antwort auf die Frage offenbart werden. Entweder man trägt Ihnen die Antwort zu oder der Übeltäter verrät sich selbst.

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Seite 28 von 30

Monat des Schilfrohrs – 28. Oktober bis 23. November

Keltischer Baumkalender - Monat des Schilfrohrs

Der "Keltische Baumkalender" 

Heilige Bäume sind bei allen Keltenstämmen zu finden, ein historischer Baumkalender lässt sich jedoch weder durch antike noch durch mittelalterliche Quellen

über keltische Religion und Bräuche belegen.

Der häufig zitierte „Keltische (Baum-)Kalender“
ist eine Erfindung des Neuheidentums, welches ursprüngliche keltische Pflanzen-Mythen
bestimmten Zeiträumen im Jahr zuordnet.


 Da diese Zuordnung meist im Einklang mit Abläufen
in der Natur steht, ist dies letztendlich nur eine romantischere Unterteilung des magischen Jahres
und nicht weniger kraftvoll, nur weil sie noch
keine Jahrtausende alt ist.

Monatsname:  Negetal – Reed Moon

Wenn der Wind zu dieser Jahreszeit durch das Schilf streicht, so begleiten ihn oft klagende Töne. Früher hieß es, dass dies die Seelen der Verstorbenen sind, die noch nicht dazu bereit sind, für immer in die Unterwelt gerufen zu werden. Sie halten sich im Schilf, damit der Wind sie nicht davon weht und heulen.

Der Beginn der dunklen Jahreszeit wird oft genutzt, um magisch an Themen zu arbeiten, die die Toten ehren, die sich mit der Wiedergeburt beschäftigen oder die generell mit dem Kreislauf des Lebens zu tun haben.

Aber die vielen dunklen Stunden bieten sich auch an, um sich ausgiebig mit der Divination [ℹ] zu beschäftigen oder um Kontakte zur spirituellen Welt zu suchen.

In diesem Monat sollte man aus Schilfrohr Rohrfedern basteln und diese das folgende Jahr über nutzen, um damit Träume, Deutungen der (Tarot-)Karten oder anderer Orakel und Divinationsmethoden aufzuschreiben.

Die Federn sollen die Hand lenken und so dabei helfen, nur die wirklich wichtigen Dinge niederzuschreiben.

Man benötigt dafür Schilfrohr, ein scharfes Messer und feines Schmirgelpapier. Zuerst entfernt man alle Blätter vom Rohr und schneidet es dicht hinter einem Knoten ab. So erhält man eine geschlossene Seite, das Ende der Rohrfeder.

Auf der anderen Seite durchtrennt man das Rohr genau zischen zwei Knoten und schneidet diese offene Seite des Rohrs schräg ab. Diese Spitze schneidet man dann etwa einen halben Zentimeter längs ein, um die Spitze so elastischer zu machen. Dann flacht man diese Spitze mit dem Schmirgelpapier gut ab.Nun muss man die Feder nur noch in Tinte tauchen und es kann losgehen.

Vielleicht verhilft die Feder ja sogar zur Einsicht in Ursache und Gründe von persönlichen Problemen. Hierzu nutzt man die Feder für das sogenannte „automatische Schreiben“.

Wer dabei weniger an dem Zwiegespräch mit dem eigenen Inneren interessiert ist, der kann dieses Schreiben vielleicht auch für einen ganz anderen Kontakt nutzen. Das „mediale Schreiben“ nutzt man zur Kontaktaufnahme mit der geistigen Welt etwa um von der göttlichen Sphäre, Durchsagen und Botschaften für sich selbst und andere zu erhalten oder um mit den Engeln Kontakt aufzunehmen.

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Seite 27 von 29

Monat des Holunders – 25. November bis 23. Dezember

Keltischer Baumkalender - Monat des Holunders

Der „Keltische Baumkalender“ 

Heilige Bäume sind bei allen Keltenstämmen zu finden, ein historischer Baumkalender lässt sich jedoch weder durch antike noch durch mittelalterliche Quellen

über keltische Religion und Bräuche belegen.

Der häufig zitierte „Keltische (Baum-)Kalender“
ist eine Erfindung des Neuheidentums, welches ursprüngliche keltische Pflanzen-Mythen
bestimmten Zeiträumen im Jahr zuordnet.


 Da diese Zuordnung meist im Einklang mit Abläufen
in der Natur steht, ist dies letztendlich nur eine romantischere Unterteilung des magischen Jahres
und nicht weniger kraftvoll, nur weil sie
noch keine Jahrtausende alt ist.

Monatsname:  Ruish – Elder Moon

Das Ende des Kalenderjahres ist nah. Auch Yule nährt sich mit großen Schritten: Die Wintersonnenwende am 21. oder 22. Dezember gefeiert.

Die dunklen Nächte werden von nun an wieder kürzer und die lichten Tage werden wieder länger und heller. Das Licht kehrt zurück und so auch das Leben.

Es ist eine Zeit der Abschiede und der Neuanfänge, des Todes und des Lebens, des Loslassens alter Dinge und des Beschreitens neuer Wege.

Das Symbol für diese Zeit ist nicht ohne Grund der Holunderstrauch. Denn obwohl seine Äste leicht verletzt werden können, regeneriert sich der Holunder schnell und findet immer wieder den Weg zurück in die Fülle, sobald der Frühling da ist. Aus jedem gebrochenen Ast sprießt dann neues Leben.

Dieser Monat eignet sich besonders gut dazu, eine Bestandsaufnahme des vergangenen Jahres vorzunehmen.

Bei einem Glas Holunderpunsch oder Holunderwein schreibt man im Licht nur einer schwarzen Kerze die Dinge auf kleine Zettelchen, die man in diesem nun endenden Jahr zurücklassen möchte.

Ängste, Sorgen, schlechte Angewohnheiten, überholte Gedankenmuster, falsche Freunde, unrealistische Vorhaben, Angefangenes was nie zu Ende geführt wurde … Diese kleinen Zettelchen gibt man dann in eine flache Schale und übergießt sie mit dem Rest aus dem eigenen Glas, aus dem man zuvor getrunken hat. Der dunkle Saft färbt die Zettel, die Worte verschwimmen.

Man betrachtet die schwindenden Worte, schickt die Dinge so von sich weg und löscht die schwarze Kerze. Nun sitzt man im Dunklen. Und schon Nelly Sachs sagte 

„Wer im Dunklen sitzt,
zündet sich einen Traum an.“

Und genau das tut man dann. Nachdem man im Dunklen einige Minuten über seine Wünsche, Träume, Vorhaben und Ziele für das kommende Jahr sinniert hat, zündet man eine zuvor bereitgestellte weiße Kerze an und lässt diese ganz herunterbrennen.

Als Symbol für die Träume, die man sich erfüllen möchte.

Die Zettel und den Holundertrunk entsorgt man später in der Natur. Beim ersten Spaziergang des neuen Lebensabschnitts.

Dieser Beitrag ist Teil der Dezember-Ausgabe unseres
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