Kategorie ‘Kräuter-Almanach’

Weißer Salbei – Salvia apiana

14. November, 2011 | Kategorie: Kräuter-Almanach

Der weiße Salbei oder auch Indianische (Räucher-)Salbei ist eine immergrüne, krautige
Pflanze, die vor allem im Südwesten der USA (Nevada, Kalifornien, Mojave-Wüste) und
im Nordwesten von Mexiko vorkommt. Die Blätter sind dicht mit feinen Haaren bedeckt, wodurch die Blätter weißlich wirken.
Auch wenn der Indianische Salbei der selben Pflanzengattung (Salvia) angehört, wie
der heimische (Garten-)Salbei und in der Magie beide auch ähnlich verwendet werden,
so könnte der Duft beim Räuchern doch kaum unterschiedlicher sein. Der weiße Salbei
verwöhnt schon in kleinen Mengen verräuchert mit herb-aromatischen Rauch, der
einen stark harzigen, warmen Unterton hat. Da kann kein anderer Salbei mithalten.

Weißer Salbei - Salvia apiana 

Beim Räuchern bietet sich der Salbei besonders als wirksames Reinigungskraut an.
Diese aromatische Pflanze wird verbrannt um störende Energien zu vertreiben, um
Räume und Personen zu reinigen und um negative Gefühle zu vertreiben. "Wo weißer
Salbei brennt, da werden böse Geister krank." Traditionell sollte eine Räucherung mit
Süßgras oder Beifuß folgen, um gute Geister und Energien oder Harmonie anzuziehen.

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Schwarze Holunder – Sambucus nigra

17. September, 2011 | Kategorie: Kräuter-Almanach

Der Schwarze Holunder, der botanisch Sambucus nigra heißt, wächst in Gärten,
an Feldwegen und Wiesenrändern. Seine Anspruchslosigkeit und Robustheit lässt ihn
fast überall Wurzeln schlagen. Er blüht stark duftend von Mai bis Juli. Die Früchte, die
eine violette bis schwarze, glänzende Farbe und einen blutroten Saft haben, können
meist von September bis Oktober geerntet werden.

Holunder

Beim Räuchern werden vor allem die getrockneten Blüten verwendet. Sie verbreiten
keinen besonderen Duft, so dass es empfehlenswert ist, sie mit passenden Kräutern
oder Harzen zu mischen. Die Wirkung beim Räuchern bezieht sich hauptsächlich auf den
Neubeginn: Der Holunder hilft einem, den richtigen Zeitpunkt zu erkennen, unterstützt
die Heilung traumatischer Erinnerungen und beschützt ganz allgemein den Weg zur
Erfüllung der Lebensaufgabe.

Magische Zuordnung:
Geschlecht: weiblich
Planet: Venus
Element: Wasser
Kräfte: Schutz, Fruchtbarkeit, Liebe, Wohlstand, Neubeginn

Rituelle Verwendung:
Die rituelle Verwendung liegt besonders im Bereich von Anziehung und Vermehrung.
Deswegen werden alle Zauber mit Holunder idR bei zunehmendem Mond ausgeführt.
Verwendet werden eigentlich alle Teile des Holunders, nur die Wurzel ist sollte nicht
berührt werden, denn viele Sagen nordischen Ursprungs erzählen davon, dass unter
dem Holunderbaum der Eingang zu Unterwelt sei. » Weiterlesen »

Löwenzahn – Taraxacum officinalis

12. Mai, 2011 | Kategorie: Kräuter-Almanach

Der Löwenzahn, der botanisch Taraxacum officinale heißt, hat seinen Namen
von der starken Zahnung seiner auffälligen Blätter. Er blüht von April bis Mai.
Danach bildet sich aus der gelben Blüte die bekannte runde Pusteblume, bei
der an jedem der weißen "Schirmchen" ein Samen für eine neue Pflanze hängt.

Löwenzahnblüten

Beim Räuchern wird die zerkleinerte Wurzel verwendet, die einen herben Rauch
entwickelt, der stark die Atmosphäre reinigt und eine klare Energie schafft. Mit
dieser starken Schutzpflanze kann man die Räume nicht nur reinigen, sondern
auch gleichzeitig segnen.

Magische Zuordnung:
Geschlecht: männlich
Planet: Jupiter
Element: Luft
Kräfte: Hellsicht, Wunscherfüllung, Geisterbeschwörung, Reinigung

Rituelle Verwendung:
Die rituelle Verwendung liegt besonders im Bereich der Wunscherfüllung
und der Divination, man verwendet Löwenzahn aber auch zum Anrufen guter
Geister, für den Kontakt mit Sylphen oder zu Ehren der Göttin Hekate.

Löwenzahn-Zauber:
Um die eigenen übersinnlichen Kräfte zu fördern, kann man die Wurzel
des Löwenzahns trocknen, rösten und dann wie Kaffee mahlen und zubereiten.
Wenn man diesen Löwenzahn-Kaffee nicht trinkt, sondern damit den Tisch
abreibt, so sollen danach alle Methoden der Divination (Kartenlegen, Pendeln,
automatisches Schreiben etc.) die man an diesem Tisch durchführt besonders
deutlich und aussagekräftig werden. » Weiterlesen »

Echter Lavendel – Lavandula angustifolia

11. September, 2009 | Kategorie: Kräuter-Almanach

Lavendel (auch Nervenkräutlein oder Kleiner Speik) ist eine Pflanzengattung aus
der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae).
Der "Echte Lavendel" aus dieser Pflanzengattung ist die charakteristische Pflanze
der Provence. Durch Destillation wird aus den blühenden Rispen mit Stängeln das
vielseitig verwendbare ätherische Lavendelöl gewonnen.

Neben dem "Echten Lavendel" wird in der Provence auch das Lavandin angebaut,
eine natürliche Hybride von "Echtem Lavendel" und Speik-Lavendel. Lavandin ist
häufig die Basis für preiswerte Produkte und Öle, deren Duft schwächer ist als der
von Produkten aus echtem Lavendel.

In der Magie wird jedoch nicht zwischen den verschiedenen Pflanzen unterschieden.
Allen Pflanzen der Gattung Lavendel werden die gleichen Eigenschaften zugesprochen.
Lavendel

Beim Räuchern wirkt der Lavendel besänftigend, kann Frieden stiften und klärt
Gedanken und Räume - besonders, wenn er alleine verräuchert wird.
Er ist aber auch eine klassische Zutat in » Weiterlesen »

Rosmarin – Rosmarinus officinalis

12. Juli, 2009 | Kategorie: Kräuter-Almanach

Der Name "Rosmarin" (auch Anthoskraut oder Kranzkraut)  kommt vom lateinischen
ros marinus und bedeutet „Tau (ros) des Meeres (marinus)“ - vielleicht weil sich Nachts
der Tau in den Blüten sammelt.

In der antiken Kultur hat der Rosmarin als eine den Göttern geweihte Pflanze eine
große Rolle gespielt. Er galt als Symbol der Liebe, Treue und Schönheit und war
deshalb insbesondere der Göttin Aphrodite geweiht.

Zur Zeit Karls des Großen war der Rosmarin in Europa als Hochzeitsblume bekannt,
er durfte in keinem Hochzeitskranz fehlen - daher auch der Name "Kranzkraut" - er
galt als Garant für eine glückliche Ehe und einen treuen Partner.

Es heißt, eine beginnende Migräne kann man oft an der Entwicklung hindern,
wenn man etwas rein ätherisches Rosmarin-Öl oder einen frischen Rosmarinzweig
zwischen den Handflächen verreibt und den Duft langsam und bewusst einatmet.

Beim Räuchern könnten die verschiedenen Anwendungsgebiete kaum unter-
schiedlicher sein. Einerseits anregend, das Herz erwärmend und geeignet für Liebes-
und Lust-Räucherungen, wird der Rosmarin aber auch verwendet um Abschied
und Trauer zu begleiten, das Loslassen zu erleichtern und » Weiterlesen »

Echter Salbei – Salvia officinalis

9. Juli, 2009 | Kategorie: Kräuter-Almanach

(Informationen zum "Weißen Salbei" oder "Indianischen Salbei" finden Sie hier.
Die Pflanzen sind nicht identisch, aber sehr ähnlich in der energetischen Anwendung.)

Die Salbeipflanze (auch Garten-Salbei oder Heilsalbei) war bereits im Mittelalter
sehr beliebt in Europa. Im 9. Jahrhundert verfasste der Mönch Walafridus Strabo
ein Lehrgedicht, welches mit den Zeilen:
"Der Salbei leuchtet an erster Stelle hervor, lieblich im Geruch, bedeutend an Kraft
und nützlich als Trank. Hilfreich ist er befunden in den meisten Krankheiten der Men-
schen und hat es verdient, sich stets einer grünen Jugend zu erfreuen."
beginnt.

Dies weist auf die vielfältige Verwendung von Salbei als Heilpflanze hin. Viele der
ihm nachgesagten Eigenschaften wurden sogar vom Bundesgesundheitsamt bestätigt.

Beim Räuchern bietet sich der Salbei besonders als wirksames Reinigungskraut an.
Er vertreibt die negativen oder störenden Energien aus » Weiterlesen »