Kategorie ‘Keltischer Kalender’

Der sogenannte keltische Baumkalender geht wohl auf das Buch “The White Goddess (1946) des britischen Schriftstellers Robert Graves zurück, in dem der Autor durch eine
meist willkürliche Zuordnung von keltischen Ogham-Zeichen zu Bäumen einen Baum-
kalender entwickelte, welcher das Jahr in Abschnitte teilt, in deren Mittelpunkt jeweils
ein bestimmter Baum steht.

So findet sich hier ein unterhaltsames Sammelsurium von Ideen rund um verschiedene Abschnitte des Jahres. Eine 100%ige Genauigkeit, besonders in Hinsicht auf historische Ereignisse und Traditionen, ist natürlich (grade in Hinsicht auf den Ursprung dieser Unterteilungen) nicht zu erwarten.

Es ist eher eine Inspirations- und Ideen-Sammlung rund um den Abschnitt des Jahres.

Monat des Holunders – 24. November bis 23. Dezember

24. November, 2009 | Kategorie: Keltischer Kalender

Monatsname:  Ruish - Elder Moon

 

Das Ende des Kalenderjahres ist nah. Auch Yule nährt sich mit großen Schritten:
Die Wintersonnenwende wird dieses Jahr am 21. Dezember gefeiert (sie fällt
in der Mitteleuropäischen Zeitzone gegenwärtig etwa gleich häufig auf den 21.
und 22. Dezember). Die Nächte werden von nun an wieder kürzer und die Tage
werden wieder länger und heller. Das Licht kehrt zurück und so auch das Leben.

Es ist eine Zeit der Abschiede und der Neuanfänge, des Todes und des
Lebens, des Loslassens alter Dinge und des Beschreitens neuer Wege.

Das Symbol für diese Zeit ist nicht ohne Grund der Holunderstrauch.
Denn obwohl seine Äste leicht verletzt werden können, regeneriert sich der
Holunder schnell und findet immer wieder den Weg zurück in das Leben,
wenn der Frühling da ist. Aus jedem gebrochnen Ast sprießt dann neues Leben.

Dieser Monat eignet sich besonders gut dazu, eine Bestandsaufnahme
des vergangenen Jahres vorzunehmen.
Bei einem Glas Holunderpunsch
oder Holunderwein schreibt man » Weiterlesen »

Monat des Schilfrohrs – 28. Oktober bis 23. November

25. Oktober, 2009 | Kategorie: Keltischer Kalender

Monatsname:  Negetal - Reed Moon



Wenn der Wind zu dieser Jahreszeit durch das Schilf streicht, so begleiten ihn
oft klagende Töne. Früher hieß es, das dies die Seelen der Verstorbenen sind,
die noch nicht dazu bereit sind, für immer in die Unterwelt gerufen zu werden.
Sie halten sich im Schilf, damit der Wind sie nicht davon weht und heulen.

Der Beginn der dunklen Jahreszeit wird oft genutzt, um magisch an Themen zu
arbeiten, die die Toten ehren, die sich mit der Wiedergeburt beschäftigen oder
die generell mit dem Kreislauf des Lebens zu tun haben.

Aber die vielen dunklen Stunden bieten sich auch an, um sich
ausgiebig mit der Divination zu beschäftigen oder um Kontakte
zur spirituellen Welt zu suchen.

In diesem Monat sollte man aus Schilfrohr Rohrfedern basteln und diese das
folgende Jahr über nutzen, um damit Träume, Deutungen der (Tarot-)Karten oder
anderer Divinationsmethoden aufzuschreiben. Die Federn sollen die Hand lenken
und so dabei helfen, nur die wirklich wichtigen Dinge niederzuschreiben.

Man benötigt dafür Schilfrohr, ein scharfes Messer und feines Schmirgelpapier.
Zuerst entfernt man alle Blätter vom Rohr und » Weiterlesen »

Monat des Efeus – 30. September bis 27. Oktober

25. September, 2009 | Kategorie: Keltischer Kalender

Monatsname:  Gort - Ivy Moon



Wenn das Jahr zu Ende geht und Samhain - die Feier zu Ehre der Toten - sich
nährt, beginnt der Monat des Efeus als letzter Monat vor der "dunklen Jahreszeit".

Die Efeupflanze lebt oft noch lange nachdem der Baum auf dem sie wächst schon
gestorben ist. Ein Symbol des endlosen Zirkels von Leben, Tod und Wiedergeburt.
So spiegelt der keltische Name des Monats wieder, dass es sich um den Abschnitt
im Jahr handelt, in dem Dinge enden und neue Dinge beginnen.

Deswegen eignet sich dieser Monat besonders für Zauber, die negative Energien
aus dem eigenen Leben vertreiben sollen, in denen man eine Barrikade zwischen
sich und den Sachen aufbaut, die das eigene Leben erschweren oder "vergiften".
Das können sowohl innere Angelegenheiten (schlechte Angewohnheiten, Süchte
etc.) sein, als auch äußere Umstände (negatives Verhalten anderer Menschen,
schlechte Einflüsse).

Efeublätter werden entsprechend in Zaubern verwendet, die Schutz, Heilung,
Kooperationen und Neubeginne fördern sollen. In der Kräutermagie nutzt man
die getrockneten Blätter auch um herauszufinden, wer negative Magie gegen
einen selbst einsetzt. Dazu zerkleinert man eigenhändig gesammelte und gut
getrocknete Efeublätter im Licht einer gelben Kerze von Hand im Mörser.

Dabei konzentriert man sich auf die Frage. Dann streut man das Pulver in einem
ununterbrochenen Kreis um den Fuß der Kerze und lässt diese ganz abbrennen,
bevor man das Pulver im Uhrzeigersinn wieder zusammenkehrt und in ein gelbes
Stück Stoff wickelt. Den Stoff bindet man zu einem kleinen Säckchen zusammen
und trägt dieses von nun an bei sich. Ihnen wird die Antwort auf die Frage
offenbart werden. Entweder man trägt Ihnen die Antwort zu oder der Übeltäter
verrät sich selbst.

Monat der Weinrebe – 02. September bis 29. September

27. August, 2009 | Kategorie: Keltischer Kalender

Monatsname:  Muin - Vine Moon



Der Monat der wilden Weinrebe wurde bei den Kelten "Muin" genannt. Es ist
der Monat der letzten Ernte von Pflanzen und Kräutern für magische Verwendung.
Nach der Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche am 22.09. sollten keine wilden Kräuter
und Pflanzen mehr geschnitten werden, denn alles was dann noch im Wald und
auf den Wiesen steht, gehört der Natur, den Tieren, der großen Göttin ...

In den Gebieten des Weinanbaus werden nun viele fröhliche Feste abgehalten und
auch das Oktoberfest findet nicht ohne Grund ausgerechnet Ende September statt.
Überall feiern die Menschen auch heute noch das Ende der Ernte.

Der Monat eignet sich besonders für Rituale die den persönlichen Ausgleich bringen
sollen. Denn so wie der Tag und die Nacht am 22. September genau gleich lang sind,
so können auch unsere Gefühle in dieser Zeit ins Gleichgewicht gebracht werden.

Sollten Sie also mit Gefühlsschwankungen zu kämpfen haben oder Wut
und Zorn manchmal ganz schlagartig Ihren Tag verdunkeln, dann » Weiterlesen »

Monat des Haselstrauchs – 05. August bis 01. September

29. Juli, 2009 | Kategorie: Keltischer Kalender

Monatsname:  Coll - Hazel Moon

Der Haselstrauch war den Kelten als "Coll" bekannt, was sich mit
"Die Lebenskraft in Dir" übersetzen lässt. Es ist die Zeit des Jahres, in der
die Haselnüsse an den Sträuchern auftauchen. Die Haselnuss wird besonders
mit Weisheit und Kreativität in Verbindung gebracht.

So ist dies ein guter Monat für magische Rituale die diese Eigenschaften unter-
stützen sollen. Wenn Sie also kreativ arbeiten, etwa als Künstler, Schreiber oder
Musiker, so ist dies die richtige Zeit um einen passenden Talisman herzustellen,
der die Verbindung zu den Musen stärkt und schützt.

Füllen Sie einfach ein hübsches Fläschchen mit vielen kleinen Symbolen passend
zu Ihrer Kunst oder Ihren Wünschen. Etwa mit passenden (Edel-)Steinen, Federn,
Münzen, Muscheln etc. und versiegeln Sie diese in einem Ritual mit Kerzenwachs.
Schon haben Sie eine ganz persönliche Witchbottle.

Auch für Glücks-, Schutz- und Fruchtbarkeitszauber wird die Haselnuss verwendet.
Wenn man in diesem Monat ein Glücks- oder Schutz-Beutelchen anfertigt,
so darf eine frische Haselnuss auf keinen Fall darin fehlen.
Zum Einzug in ein neues Haus oder nach einer Eheschließung sollte man Hasel-
nüsse auf ein grünes Band fädeln. Dieses Band wird danach in der Küche des
Hauses aufgehängt und zieht Glück und Fruchtbarkeit an.

Im Hexengarten zeichnet man mit einem Haselnuss-Zweig einen Schutzkreis
in den Boden um die Pflanzen herum, die besonders viel Schutz benötigen, weil
sie vielleicht etwas kränkeln oder nicht den idealen Standort haben.

Monat der Stechpalme – 08. Juli bis 04. August

1. Juli, 2009 | Kategorie: Keltischer Kalender

Monatsname:  Tinne - Holly Moon



Die Stechpalme wurde von den Kelten als als heiliger Baum verehrt, was sich auch
in ihrem englischen Namen wiederspiegelt. Holly -> Stechpalme / holy -> heilig.
Die Stechpalme ist eine männliche Pflanze, die eine starke, aktive Energie ausstrahlt.
Die Blätter, Beeren und das Holz der Stechpalme werden besonders für aktive
Schutzrituale
verwendet. Um das Haus zu schützen kocht man in einer Vollmond-
Nacht einen starken Tee aus den Blättern und versprenkelt diesen nach dem Erkalten
noch in der selben Nacht mit Hilfe eines Stechpalmenwedels rund um das Haus.

Es heißt, wenn man neun Stechpalmenblätter an einem Freitag um Mitternacht pflückt,
diese in ein weißes Stück Stoff einschlägt, den Stoff mit genau neun Knoten verschließt
und das Bündel dann unter das eigene Kopfkissen legt, dann werden alle darauf ge-
träumten Träume wahr. Beim Pflücken der Blätter darf man keine Geräusche machen
und vor dem Träumen auch mit niemandem mehr reden.

Monat der Eiche – 10. Juni bis 07. Juli

1. Juli, 2009 | Kategorie: Keltischer Kalender

Monatsname:  Duir - Oak Moon

Der siebte Monat fällt in die Zeit der vollen Reife der Bäume.
Die mächtige Eiche ist nun stark, kraftvoll und thront häufig über all ihren Nachbarn.
Den Kelten war die Eiche heilig und sie nannten diesen Monat Duir, manche sagen das
sei der Ursprung des Wortes "Druide". Eichen werden besonders mit Schutzzaubern
in Verbindung gebracht, aber auch mit Ritualen für Stärke, Erfolg, Geld und Glück.

Die erste reife Frucht der Eiche die man findet sollte man sich in die Tasche stecken,
wenn man zu einem Vorstellungsgespräch geht oder zu wichtigen Verhandlungen -
sie bringt einem Glück. Und wer ein fallendes Eichenblatt fängt, noch bevor es den
Boden berührt, der ist im kommenden Jahr vor vielen Krankheiten geschützt.

Um einen Geldzauber zu unterstützen, sollte man vor dem eigentlichen Ritual ein Bad
nehmen, in dem Eichenblätter schwimmen, die man in diesem Monat gesammelt hat.

Man nutzt 3 Blätter, wenn man um eine eher kleine finanzielle Unterstützung bittet,
sieben Blätter, wenn es sich um die generelle Vermehrung des Geldflusses dreht und
21 Blätter, wenn man um die Begünstigung eines Vorhabens bittet, welches durchaus
größere finanzielle Schwierigkeiten mit sich bringen könnte - beispielsweise wenn
man den Start in die berufliche Selbstständigkeit plant.

Es lohnt sich also, Eichenblätter im Monat der Eiche auf Vorrat zu sammeln.

Monat des Weissdorns – 13. Mai bis 9. Juni

1. Mai, 2009 | Kategorie: Keltischer Kalender

Monatsname:  Huath - Hawthorn Moon

Der deutsche Name Weißdorn weist auf die Sproßdornen dieser Sträucher hin und
auf die weißen Blüten und die helle Rinde - im Gegensatz zu der auch Schwarzdorn
genannten Schlehe, die eine sehr dunkle, schwärzliche Rinde besitzt.

Der Weißdorn-Monat ist eine Zeit des Feuer-Elements, der männlichen Energie und
des allgemeinen Wachstums. So kurz nach dem Beltaine-Fest ist dies eine Zeit, in
der besonders die männliche Fruchtbarkeit stark ausgeprägt ist. Sollte man also
ein Kind empfangen wollen, so sollte man sich in diesem sechsten Monat des
keltischen Kalenders - auch Huath genannt - fleißig an die Arbeit machen.

In der Baummagie nimmt der Weißdorn eine besondere Stellung ein, da er nicht bei
anziehenden oder bittenden Ritualen verwendet werden sollte. Er bietet sich eher für
die beruhigenden und hilfesuchenden Zauber an, wann immer man energetische
Stolpersteine überwinden muss, die den eigenen magischen Weg blockieren.

Er bietet sich in solchen Situationen besonders für die Baummeditation an.
Man geht dafür zu einem Weißdorn und fragt ihn in Gedanken, ob er helfen möchte.
Dabei akzeptiere man die erste Antwort, die einem in den Sinn kommt. Wenn es ein
"Nein" ist, so muss man sich leider nach einem anderen Weißdorn umsehen.

Nun setzt man sich auf den Boden, mit Blick auf den Weißdorn. Ist es ein Busch, so
hält man mit jeder Hand vorsichtig einen der Äste, bei einem Baum kann fasst man
mit beiden Händen an den Stamm. Dann entspannt man sich und fühlt bewusst die
Erde unter sich und die Verbindung zum Baum. Sobald die eigenen Schwingungen in
der Ruhe und Meditation mit denen des Baums verschmelzen, beginnt ein wortloser
Austausch beginnt. Der Baum schenkt Kraft, Einsicht, hilft dabei Unveränderliches zu
akzeptieren, für anderes Auswege zu finden ... im Gegenzug gibt man Dankbarkeit
und Freude zurück.

Manchmal fühlt man regelrecht, wie die Energien aus dem Baum durch den einen Arm
in den eigenen Körper und durch den anderen Arm zurück in den Baum fließen. Man
darf diesen Austausch so lange genießen, wie man möchte. Wenn es genug ist, dann
löst man sich langsam und bedankt sich bei dem Baum. An einem heißen Sommertag
darf man ihm auch frisches Wasser als Trankopfer darbringen. Man darf den Baum so
oft besuchen, wie man mag. Braucht man nach einigen Besuchen keine weitere Hilfe
mehr und wird voraussichtlich nicht so schnell wiederkommen, so sollte man sich mit
einem letzten Besuch verabschieden.

Monat der Weide – 15. April bis 12. Mai

1. April, 2009 | Kategorie: Keltischer Kalender

Monatsname:  Saille – Willow Moon

Die Weide wächst am besten wenn es viel regnet. Und in Nordeuropa ist Regen zu
dieser Zeit, im fünften Monat des keltischen Jahres, auch Saille genannt, nie knapp.

Dieser Baum wird mit Wachstum und Heilung assoziiert, aber auch als Schutzbaum
verehrt. Er wird in der Nähe des Hauses gepflanzt, um alles Unglück fern zu halten.
Besonders das Unglück in Form von Naturkatastrophen, wie Stürme und Fluten.

Im März, wenn die Weide blüht, sind Sträuße aus Weidenholz mit den so genannten
"Weidenkätzchen" sehr beliebt. Die zu flaumigen Kätzchen versammelten Blüten sind
bei manchen Weidenarten besonders auffällig und erscheinen schon vor den Blättern.
Weidenkätzchen für einen solchen Schutz-Strauch bitte nur aus dem Gartenbau oder
dem Blumenladen holen, in der Natur stehen sie unter Naturschutz!

Wenn dieser Strauch nicht mehr dekorativ aussieht, so sucht man zwei gleichmäßig
dicke und besonders grade Äste heraus und legt diese an einen warmen Ort zum
Trocknen. Dann kann man einige Monate später - im Monat der Weide - ein Weiden-
holz-Schutzamulett
oder "Bridgets Cross"
für das eigenen Heim daraus herstellen.
Eine gute Alternative, wenn man denn keine Weide pflanzen kann.

Monat der Erle – 18. März bis 14. April

2. März, 2009 | Kategorie: Keltischer Kalender

Monatsname:  Fearn - Alder Moon

Im Monat der Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche, der auch Fearn genannt wird,
blühen überall die Erlen. Wenn Sie eine Erle an einem Flussufer finden, dann ist dies
ein ganz besonders magischer Ort, denn die Erle hat ihre Wurzeln in der Erde und in
dem Wasser und die Krone im Himmel. So verbindet sie die Elemente Erde, Wasser
und Luft miteinander.
Bringen Sie nun noch das Feuer-Element mit, indem Sie
eine Räucherung oder eine Ritualkerze für diesen heiligen Ort anzünden, dann werden
alle Rituale im Schatten dieses Baumes von besonderem Erfolg gekrönt sein.

Es ist ein besonders guter Monat für magische Vorhaben, bei denen es sich um
das Treffen von Entscheidungen
handelt und für alle magischen Handlungen,
die diese Entscheidungsfindung unterstützen können. Orakel, Kartenlegen etc.

Einst wurde Erlenholz dazu benutzt, Flöten oder Pfeifen herzustellen, mit denen man
Feen und Luftgeister herbeirufen konnte. Auch die Blüten und frischen Zweige der Erle
werden in der Magie mit den Energien der Feen in Verbindung gebracht.

Wer sich also zu diesen flatterhaften Wesen hingezogen fühlt, der sollte in diesem
Monat aktiv nach ihnen suchen oder sie rituell anziehen.

Monat der Esche – 18. Februar bis 17. März

1. Februar, 2009 | Kategorie: Keltischer Kalender

Monatsname:  Nion - Ash Moon



Im Keltentum wurden heilige Plätze und besondere Kraftplätze durch fünf dort ge-
pflanzte Bäume gekennzeichnet. Drei davon waren Eschen, einer eine Eiche und
der letzte eine Eibe. Die Esche, der Baum dieses Monats, ist also für die Kelten ein
besonders wichtiger Baum gewesen. Er symbolisiert Gesundheit und Fruchtbarkeit.

Es ist ein besonders guter Monat für magische Vorhaben, bei denen es sich um den
Wunsch nach Entwicklung
handelt, für spirituelles Wachstum, für magische
Fortbildung
und um prophetische Träume zu haben.

Wer handwerklich begabt ist, für den ist dies der ideale Zeitpunkt, um rituelle (oder
weltliche) Werkzeuge aus Eschenholz herzustellen - diese Werkzeugen wird nach-
gesagt, dass sie besonders produktiv und kraftvoll sind.

Monat der Eberesche – 21. Januar bis 17. Februar

4. Januar, 2009 | Kategorie: Keltischer Kalender

Monatsname:  Luis - Rowan Moon



Der zweite Monat des keltischen Jahres (genannt Luis) beginnt am 21. Januar und
steht ganz im Zeichen der keltischen Göttin Brighid, der Göttin des Heimes und
des Herdfeuers.

Der Baum, der diesem Zeitraum zugeordnet ist, ist die Eberesche. Ein winterkahler
Baum mit gefiederten Blättern. Von Mai bis in den Juni trägt er weißen Blüten, die
dann von September bis Oktober zu orangfarbenen bis roten Früchten ausreifen,
welche man Vogelbeeren nennt.

Das Holz der Eberesche wird in der Magie oft als "göttlich" bezeichnet.
So ist jedes Stück Eberschenholz eine kleine "Ebereschen-Gottheit".

Es heißt, dass die Rinde, welche man im Monat Luis von einem Stück Ebereschenholz
schält, Kraft und Erfolg in finanziellen Angelegenheiten anzieht. Diese Rinde
sollte also an alle Orte gelegt werden, an welche mehr Geld fließen soll. (z.B. Kasse,
Sparschwein, Geldbörse etc.) und selbst hergestellten Räuchermischungen beigefügt
werden, die Wohlstand unterstützen sollen.

Für einen kraftvollen Schutzzauber kann man ein Stück Ebereschenholz durchbohren,
ein Schutzsymbol eingravieren und diesen Talisman an einer grünen Schnur in der
Küche, dem traditionellen Mittelpunkt des Hauses, aufhängen oder am Körper tragen.

Monat der Birke – 24. Dezember bis 20. Januar

1. Dezember, 2008 | Kategorie: Keltischer Kalender

Monatsname:  Beth - Birch Moon

Der Buchstabe „Beth“ und steht im keltischen Alphabet an erster Stelle. Der Monat Beth bedeutet „der Anfang“ und beginnt am 24. Dezember - so beginnt das keltische Jahr. Mit beidem wird die Birke assoziiert. Als spirituelles Prinzip war die Birke das A und O, Anfang und Ende. Sie symbolisiert die Ewigkeit, die Unsterblichkeit der Seele - und die keltische Fruchtbarkeitsgöttin "Drei Bethen". Nicht nur deswegen ist die Birke in der Magie ein Liebesmittel. Ein gälischer Name für die Birke ist „slat chaoil“ - „Stab aus Zweigen“, ein Hinweis auf den magischen Stab aus Birkenholz. Ein Birkenstab stärkt den Willen, hilft Dinge neu zu beginnen oder endlich zu erledigen. Der Monat Beth ist der beste Zeitpunkt, um einen solchen Birkenstab anzufertigen oder einen Liebeszauber zu wirken, der einen Birkenstab oder Birkenholz enthält.