Am 21. März ist der offizielle Frühlingsanfang.
Zur Tag-und-Nacht-Gleiche sind Tag und Nacht genau das: genau gleich lang!
Danach sind die Tage erstmal länger als die Nächte. Bis sich dann zur Sommer-
sonnenwende alles wieder umkehrt.
In manchen Gegenden werden zum Frühlingsanfang Strohpuppen verbrannt,
um so symbolisch den "Herrn Winter" endgültig auszutreiben.
Hexen feiern an diesem Tag den Sieg des Lichts über die Dunkelheit.
Die Feierlichkeiten dafür sollte auf jeden Fall in der Natur abgehalten werden.
Fruchtbarkeitszauber und Rituale für mehr Lebensfreude eignen sich dann
besonders, wenn der Tag in die Phase des zunehmenden Mondes fällt.
Wenn der 21. in die Phase des abnehmenden Mondes fällt - wie in diesem Jahr -
dann sollten eher Abschiedsrituale und Zauber die das Loslassen und den
Abschied unterstützen an diesem jährlichen Wendepunkt durchgeführt werden.
Damit das Licht auch über die persönliche Dunkelheit siegt.
Man kann das Fest auch mit seinem keltischen Namen "Alban Eiler" bezeichnen,
passend zu den keltischen Namen "Alban Elued" für die Herbst-Tag-und-Nacht-
Gleiche, "Alban Heruin" für die Sommersonnenwende und "Alban Arthuan" für
die Wintersonnenwende. Ein anderer, etwas umstrittener, Name ist "Ostara".
Das Datum variiert etwas, denn nach dem Gregorianischen Kalender fällt
das Primaräquinoktium in der Mitteleuropäischen Zeitzone im 21. Jahrhundert
auf den 20. oder 21. März (abhängig von der Lage des Jahres zum nächsten
Schaltjahr).
2011: 21. März, 00:21 MEZ
2012: 20. März 06:14 MEZ
2013: 20. März 12:02 MEZ

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