Kategorie ‘Anregung der Woche (2011)’

Inspiriert von unseren wunderschönen “Liebendgern”-Karten, die einem
spannende, herausfordernde oder nachdenkliche Wochenaufgaben stellen,
die uns zu mehr Achtsamkeit im Leben bewegen, möchte ich hier bis zum
Ende des Jahres 2011 jeden Sonntag eine spirituelle Aufgabe stellen.

Diese Aufgaben kommen aus ganz verschiedenen Bereichen und können z.B.
dabei helfen etwas zu erlernen, zu verstehen, zu erspüren oder zu bedenken.
Manchmal ist es nur ein Denkanstoß, ein anderes Mal kann es eine echte
Aufgabe sein, die in dieser Woche etwas Zeit für sich beansprucht.

Es ist immer eine Woche Zeit, den inneren Schweinehund zu überlisten
und die Aufgabe zu erfüllen. Und dann wartet schon die nächste Anregung …

Aufgabe der Woche vom 18. bis 24. Dezember

18. Dezember, 2011 | Kategorie: Anregung der Woche (2011)

Ich hatte heute (und in der vergangenen Woche) soooooo viel zu tun, dass
gar keine Zeit dafür war, um eine spezielle Wochenaufgabe zu schreiben.

Heute habe ich 250 kleine Zauber für eine Silvester-Feier gepackt.
Da diese daran "Schuld" waren, dass ich keine Aufgabe fertig habe, teile ich heute
einfach das Ritual mit Euch. Auch wenn es eigentlich erst an Silvester oder in den
ersten Tagen des neuen Jahres anzuwenden ist ...

Dafür ist dann nun noch Zeit, um sich vielleicht noch die Zutaten zu besorgen.
Für diejenigen, die diese Zeit im Vorweihnachts-Stress nicht haben, hab ich ein
paar der kleinen Zauber zusätzlich hergestellt. Eine kleine Auflage ist also im
Laden oder über den Webshop erhältlich.

Man benötigt neben einer sehr kleinen Kerze und geeignetem Räucherwerk noch
etwas Ritualpapier und verschiedene Glückssteine zu unterschiedlichen Themen.
Da aus den Steinen später einer blind gewählt werden muss, sollten diese in einem Beutelchen oder Kästchen verstaut werden. Idealerweise hat man Kerzen in allen zu
den Steinen passenden Farben vorrätig. Alternativ geht natürlich eine weiße Kerze.

In den Sets habe ich Steine aus folgender Auswahl genutzt:
Achat - Themen: Beruf, Erfolg, Macht, Fortschritt, Glück
Karneol - Themen: Vitalität, Lebensfreude, Mut
Amethyst - Themen: Konzentration, Entwicklung, Klarheit
Rosenquarz - Themen: Liebe, Freundschaft, Beziehungen
Sodalith - Themen: Gesundheit, Selbstvertrauen, Kraft
Aventurin - Themen: Finanzen, Wachstum, Wohlstand

Das Ritual wird verwendet, um einen Wunsch für das folgende Jahr zu unterstützen.
Ausgeführt wird es deswegen an Silvester, in den ersten Tagen des neuen Jahres,
zu Beginn eines neuen Lebensjahrs oder an anderen wichtigen Tagen des Neuanfangs.

Zu Beginn des Rituals entzündet man das Räucherwerk. Dann wählt man "blind"
einen der Steine aus. So ist dieses Ritual auch ein Orakel: Es sagt einem, welchem
dieser Themen man in der folgenden Zeit mehr Aufmerksamkeit schenken sollten.

Dann entzündet man die farblich zum Stein passende (oder weiße) Kerze und macht
sich in ihrem Licht über diesen Hinweis Gedanken. Was für einen Wunsch habe ich auf
dem Gebiet, auf das mich der Stein hinweist? Diesen passenden (positiven) Wunsch
schreibt man dann zusammen mit dem eigenen Namen auf das Ritualpapier.

Beim Sodalith etwa:
Ich bitte um Gesundheit und Kraft und Selbstvertrauen für das kommende Jahr.
(Sehr persönlich formulierte Wünsche wirken aber besser, als nur auf die Wirkung
des Steins bezogene Wünsche!)

Danach entzündet man das Papier an der Kerzenflamme und hält es so lange wie
möglich in der Hand, während man den Wunsch laut ausspricht.

Papier, Räucherwerk und Kerze lässt man brennen, bis alles von alleine erlischt.
Die Asche verstreut man dann vor der eigenen Haustür oder im Garten.

Die einfachste Art, um die Energie des Steines zu nutzen ist zugleich auch die beste:
Man steckt den Stein in die Tasche und nimmt ihn häufig in die Hand, um seine Energie
zu spüren. Besonders vor Situationen, die mit dem Stein-Thema zusammenhängen.

Der Stein behält seine Wirksamkeit für ein Jahr. Dann darf er zurück zu den anderen
Steinen und das Ritual wird wieder "blind" begonnen.



GoodLuck Spell

Preis: 6,00 €
(Inkl. 19% Mwst. und zzgl. Versandkosten)

Dieses Ritualset enthält eine besondere Kerze mit Zauberflamme, Räucherwerk, ein Ritualpapier und einen kraftvollen Glücksstein. Es gibt Glückssteine zu verschiedenen Themen. Z.B. Finanzen, Gesundheit, Liebe u.a. Diese können nicht gezielt gewählt werden.

So ist dieses Set auch ein Orakel: Es sagt Ihnen, welchem dieser Themen Sie in der folgenden Zeit mehr Aufmerksamkeit schenken sollten.

Aufgabe der Woche vom 11. bis 17. Dezember

11. Dezember, 2011 | Kategorie: Anregung der Woche (2011)

Der letzte abnehmende Mond eines Jahres eignet sich besonders dafür, alle
negativen Dinge zu verbannen, die man nicht mit ins neue Jahr nehmen möchte.
Anders als bei den berühmten Neujahrsvorsätzen, nutzt man hier allerdings schon
die Zeit vor dem eigentlichen Jahreswechsel dafür, diese Veränderungen einzuläuten.
Denn der Dezember ist der Monat der "Aufräumarbeiten" im Innen und Außen.

Es gibt einen sehr deutlichen Kerzenzauber, mit dem man diesen Vorgang unterstützen
kann. Die Themen können ganz persönlich gewählt werden, jedoch sollten alle Dinge so
liegen, dass es darum geht selbst etwas anders zu machen. Es geht also um schlechte
Angewohnheiten, Wiederholungstaten und ähnliche unangenehme Dinge.

Man benötigt für den Zauber eine weiße Stumpenkerze, einige kräftige Dornen/Stachel
und Baumwollgarn. Die Farbe des Garns wird dabei passend zum Thema gewählt.
Man kann so viele Themen angehen, wie man mag.

Mit Rot vielleicht, weil man Ängste oder Schwächen ablegen will, aber auch gegenteilig
um Zorn oder Eifersucht zu verringern. Gelb etwa gegen Kommunikationsprobleme
oder wenn man sich zu häufig von der Weiterbildung ablenken lässt. Mit Grün gegen
Verschwendungssucht oder unüberlegtes Haushalten. Blau um endlich ungesunde Angewohnheiten wie Rauchen abzulegen oder mehr für die Gesundheit zu tun.

Das Garn wird einige Male um die Kerze gelegt, während man sich darüber Gedanken
macht, was man damit loslassen möchte. Die Enden des Garns werden dann um den
Stachel gewickelt und dann treibt man diesen in die Kerze. "Wie ein Stachel im Fleisch"
sagt man, wenn einen etwas ein ständiges Ärgernis ist.

Die Stacheln der schlechten Angewohnheiten und Einflüsse sollen nun abfallen.

Die Kerze sollte noch bis zum Jahreswechsel, besser schon bis zum Wechsel in die Phase
des zunehmenden Mondes (24.12.) abbrennen. Dabei ist es wichtig, dass dies nicht an
einem Tag geschieht, sondern an vielen Tagen jeweils ein Stückchen. Denn besonders
Angewohnheiten verschwinden leider nicht über Nacht. Man entzündet die Kerze immer
mit einer kurzen Meditation zu dem Thema und lässt sie dann einige Zeit brennen.

Bitte die Unterlage für die Kerze entsprechend sicher wählen (Teller / Tablett), denn
sowohl Stacheln als auch Garn können evtl. Feuer fangen.

Sobald alle einengenden Garnschlingen gelöst sind und alle Stacheln "aus dem Fleisch
gefallen" sind, schlägt man die Reste in ein Stück Baumwollstoff ein und wirft dieses ins Wasser.

Nicht aber die Kerze! Diese darf nun - befreit von allen Hindernissen -
zufrieden abbrennen.

Aufgabe der Woche vom 04. bis 10. Dezember

4. Dezember, 2011 | Kategorie: Anregung der Woche (2011)

Diese Woche drehten sich einige Fragen per Mail und im Laden um das Thema
"Schutzkreis ziehen" in der Magie. Für mich Grund genug, um einen meiner
älteren Texte über das Thema herauszukramen, zu entstauben und mit einer
ganz frischen Wochenaufgabe zu versehen.

Runen Kreis

Also, sollte man nun einen Schutzkreis ziehen, wenn man magisch arbeitet?
Wenn man dazu in Büchern oder im Internet recherchiert, dann merkt man wie immer
schnell, dass das von jedem ganz unterschiedlich gehandhabt und auch erklärt wird.

Das ist auch gut so, denn auch hier gibt es wieder keine allgemein gültigen Regeln.

Bitte entschuldigt, wenn ich mich diesbezüglich wiederhole. Aber ich finde es wichtig,
grade die Wochenaufgabe zum Anlass zu nehmen, sich EIGENE Gedanken zu machen.
Einfach in sich hinein zu horchen, was man zu dem Thema fühlt / begehrt / erwartet.

Und wie immer gibt es meine persönliche Meinung zu dem Thema als Denk-Anstoß.
Alle Produkte, die ich im Hexenladen anbiete sind so ausgelegt, dass man keinerlei
“externe Kräfte” anruft. Keine Gottheiten, keine Dämonen, keine Geister etc.

Man arbeitet mit dem eigenen Willen, man gewinnt Klarheit über die eigenen Ziele,
sendet die eigenen Wünsche an das Universum oder bittet um Hilfe und Unterstützung.
Es wird also nichts “eingeladen”, wovor man sich schützen müsste.
Dementsprechend rege ich auch nicht generell zu einem Schutzkreis an.

Man kann Ziele/Gedanken mal mit Menschen vergleichen. Wer sich nur mit
 Freunden
umgibt, mit liebevollen Menschen, denen er selbst mit Liebe begegnet, 
der braucht
dort auch keinen Schutz!

Erst wenn man sich in etwas zweifelhafte Gesellschaft begibt, vielleicht auf nicht ganz
korrekten Wegen zu einem bestimmten Ziel kommen möchte, ein Risiko eingeht um
seinen Willen durchzusetzen, dann wäre das vergleichbar mit einer Ansammlung von
fremden, bedrohlich wirkenden Menschen, in deren Gegenwart man sich hilflos und
unwohl fühlt und vielleicht
 das Bedürfnis hat, das Handy und den Geldbeutel in die
Innentasche zu verfrachten. Wie man sich bettet, so liegt man!

So weit meine Gedanken zu SCHUTZkreisen.

Nun kann man aber auch aus ganz anderen Beweggründen einen Kreis ziehen. 

Es ist dann vielleicht eher ein Weihen des Ortes, an dem man magisch arbeiten möchte.
Um diesen Ort vom alltäglichen Wohnzimmer in den eigenen Ritualplatz zu verwandeln.
Oder um die Konzentration auf das Wesentliche zu ermöglichen. Um den Alltag bewusst
auszuschließen oder um eine Handlung zu haben, die den Beginn und das Ende eines
Zaubers markiert.

Dann ist es ein Kreis, in dem die eigene Kraft konzentriert wird, in dem man mit
 der
Magie ungestört ist ... Das ist also ein ganz anderer Ansatz. Er dient der Abgrenzung
der magischen Zeit zum Alltag und zur alltäglichen Umgebung.

Wer dies möchte, der kann in eingangs erwähnten Büchern oder auf den passenden
Internetseiten jede Menge darüber nachlesen, wie man einen Schutzkreis visualisiert,
was man sich vorstellen kann, wie man einen Raum "mit weißem Licht füllt", wen man
vielleicht als Wächter einläd, ob man auf die Himmelsrichtungen achten muss etc.

Ich gehe da in der Regel sehr viel bodenständiger vor. Practical - Praktisch!

Mein Lieblings-Kreis besteht aus einer Handvoll kleiner heller Steine, die ich im Kreis
um mich herum auslege. Jeder Stein trägt ein Symbol.

Diese Steine habe ich im Licht einer weißen Kerze (Schutz, Frieden, Wahrheit, Klarheit,
Aufrichtigkeit, Ganzheit, Reinheit) erst durch den Rauch von passendem Räucherwerk
gereinigt und dann habe ich sie Stein für Stein mit einem Schutzsymbol bemalt.

Hier sollte man etwas wählen, was für einen persönlich Sinn macht. Wenn man den
Kreis zum Meditieren nutzt, so wählt man sicherlich ein anderes Symbol, als bei einem
Kreis der dem Schutz bei energetischer Arbeit dienen soll.

Nachdem alle Steine bemalt waren, habe ich etwas passendes Ritualöl in meine Hände
gegeben, Stein für Stein festgehalten und um die von mir gewünschte Unterstützung gebeten. Diese Energie habe ich in den Stein fließen lassen, und dann alle Steine im
Kreis um die Kerze herum aufgeladen, bis die Kerze von alleine erloschen ist.

Ich habe die Rune Hagal/Hagalaz verwendet. Sie würde sich auch als Symbol für einen
Schutzkreis eignen, denn Hagalaz ist eine starke Schutzrune. Sie wird auch verwendet,
um geheimen Orten Schutz vor unerwünschten Gästen zuzusichern.

Ich persönlich habe sie aber gewählt, weil es heißt, dass die Kraft von Hagalaz
den Körper und den Geist in Einklang bringt und so dabei hilft, die eigenen Kräfte zu
erkennen und zu nutzen.

Einen solchen Kreis herzustellen ist ein Ritual für die Woche vor dem Vollmond.
Und das ist passenderweise die Woche dieser Wochenaufgabe. (Vollmond ist am 10.12.)

Also hop, hop, ich möchte Eure Steine sehen! ;-)

Aufgabe der Woche vom 27. November bis 03. Dezember

27. November, 2011 | Kategorie: Anregung der Woche (2011)

Nachdem ich vor einiger Zeit eine Erklärung dazu geschrieben habe, warum man zum
Anzünden von Kerzen Streichhölzer verwenden und eine Kerze nicht auspusten sollte,
kamen immer wieder zwei weitere Grundwissen-Fragen zum Thema Kerzen in der
Magie auf. Diese beiden möchte ich heute beantworten.
Wie ölt man eine Kerze und wie ritzt man etwas in sie hinein?

Wie bei jedem magischen Thema gibt es auch hier wieder gravierende Unterschiede,
was in den Augen verschiedener Leute, Autoren oder Lehrer "richtig" oder "falsch" ist.
Wie immer kann ich nur weitergebe, was ich gelernt habe und was für mich persönlich
Sinn ergibt. Wie immer rate ich dazu, sich eine ganz eigene Meinung dazu zu
bilden.
Und diese dann in dieser Woche in einem Kerzenritual umzusetzen.

Man benennt eine Kerze, indem man hineinritzt, wofür diese Kerze steht.
Zum Beispiel einen Namen, eine Eigenschaften, einen Wunsch, ein Hindernis etc.
Bei einem anziehenden Kerzenritual schreibt ich dabei von links nach recht vom
Docht aus zum unteren Ende hin. So wird der Wunsch später nach dem Anzünden
von der Flamme Buchstabe für Buchstabe in die Welt getragen - als würde man ihn buchstabieren. L - i - e - b - e.

Bei einem bannenden Ritual hingegen schreibe ich vom von links nach rechts vom
Ende aus zum Docht hin. Später werden die Worte dann von der Flamme von ihrem
Ende her Stück für Stück aufgelöst. Sie werden also immer weniger.
Sorgen, Sorge, Sorg, Sor, So, S, gelöscht!

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, rund um die Kerze herum zu schreiben.
Dies bietet sich an, wenn eine Kerze mehrfach für ein Thema verwendet wird.
Auch passt dies häufiger bei der Verwendung von Stab- oder Stumpenkerzen als
bei den sehr viel kleineren Wunsch- oder Ritualkerzen.

Ob oben oder unten kommt dann meiner Meinung nach wieder auf das Thema an.
Eine Kerze kann zum Beispiel immer den Anfang und das Ende einer Meditation
kennzeichnen. Es würde Sinn machen, in ihren Fuß etwas wie "Ruhe - Meditation - Gelassenheit" einzuritzen. Diese Themen werden im Laufe ihrer Verwendung
sicherlich gleich bleiben.

Vielleicht wird die Kerze aber auch verwendet, um sich über längere Zeit auf etwas vorzubereiten. Beispielsweise auf eine Prüfung. In den Fuß der Kerze würde ich in
dem Fall das Langzeit-Thema einritzen. "Heilpraktiker-Prüfung am 14.01.2012",
jedoch würde ich zusätzlich vor jeder Verwendung am oberen Rand das heutige Thema
einritzen. Je nachdem, was ich in diesem Moment verstärken möchte. An einem Tag
mag das "Durchhaltewillen" sein (bei zunehmendem Mond), an einem anderen Tag
möchte man vielleicht den "Konzentrationsmangel" (bei abnehmendem Mond) in die
Wüste schicken. Die Kerze brennt dann jeweils mindestens so lange, bis die Worte am
oberen Rand aufgelöst wurden.

 

Wenn man möchte, kann man die Kerze mit dem passenden Ritualöl salben.
Der englische Begriff "to dress the candle" macht deutlich, was man eigentlich tut.
Man "bekleidet" die Kerze. Man gibt ihr ein passendes Gewand aus dem zum Thema
passenden Ritualöl und verwandelt sie so aus einem schlichten Alltagsgegenstand in
ein energetisches Werkzeug. Besonders wenn man weiße Kerzen oder Bienenwachs-
kerzen verwendet, da diese nicht durch ihre Farbe einem Thema zugeordnet sind.

Ich empfehle die Kerze dafür auf die Hand zu legen, mit der man nicht schreibt.
Also die weniger dominante Hand, die "empfangende Hand" in der Magie.
Mit der anderen Hand öle ich die Kerze ein. Der Docht zeigt dabei von mir weg,
das Ende (der Fuß) hingegen zeigt dabei etwa auf meine Körpermitte.

Bei einem bannenden Kerzenritual würde ich die Kerze vom Ende zum Docht hin salben,
wobei der Docht ja von meinem Körper weg zeigt, denn das führt die unerwünschten
Dinge (die ich zuvor in die Kerze geritzt habe) weg von mir. Es ist meiner Meinung nach
die passende abwehrende Bewegung, als würde man etwas von sich weg schieben.

In einem anziehenden Kerzenritual hingegen salbe ich in die andere Richtung, also vom
Docht hin zum Ende, welches auf meinen Körper weist, um die positiven Dinge um die
ich bitte symbolisch in meine Richtung zu ziehen. Wenn man jemanden ohne Worte zu
sich locken wurde, so würde man eine ähnliche Bewegung ausführen.

Wenn man eine Kerze für mehrere Anwendungen verwendet und dementsprechend
rund um die Kerze herum geschrieben hat, dann wird auch rundherum eingeölt.
Man salbt dabei immer nur den Teil, der in der aktuellen Sitzung abgebrannt wird.
Dies geschieht im Uhrzeigersinn bei anziehenden, schützenden, haltenden Ritualen,
gegen den Uhrzeigersinn bei bannenden, auflösenden, destruktiven Ritualen.

Aufgabe der Woche vom 20. bis 26. November

20. November, 2011 | Kategorie: Anregung der Woche (2011)

Silber und Gold fallen eigentlich nicht unter die Verwendung von Farben in der Magie, dennoch kommt die Frage nach deren Zuordnung immer wieder im Zusammenhang mit
der Farbe von Kerzen auf. Häufig werde ich im Laden nach durchgefärbten goldenen
oder silberfarbenen Kerzen gefragt. Diese existieren meines Wissens nach leider nicht.
Jetzt in der Vorweihnachtszeit kann man sich jedoch hervorragend mit verschiedenen
Kerzen eindecken, die entsprechend in Farbe getaucht wurden. Sie haben dann zwar
nur die äußere Schicht in goldener oder silberner Farbe, aber wer besonders feierliche
Kerzen für entsprechende Rituale sucht, der kann diese auf jeden Fall verwenden.

Auch das asiatische Ritualpapier macht von der Symbolik von Gold / Silber Gebrauch
und auch hier ist es eigentlich "nur" Farbe, die den Wunsch oder dessen Visualisierung unterstützen soll. Mit dem goldfarbenen Papier zieht man traditionell Dinge an, mit dem
silberfarbenen Papier verbannt man Dinge oder schützt sich vor ihnen.

Ich habe ein paar Informationen zu Silber und Gold zusammengetragen, die dabei
helfen sollen, diese Aspekte zukünftig in der eigenen Magie häufiger zu verwenden.
Und so lautet die Aufgabe in dieser Woche, für sich selbst herauszufinden, von welchem
der Aspekte man persönlich mehr profitieren würde, ggf. das Schmuckkästchen bereits
nach passenden Zutaten zu durchforsten und dann ein passendes Ritual vorzubereiten
oder auszuführen (wenn es bei dem momentan abnehmenden Mond passt).

Gold und Silber lieb ich sehr, könnt es auch gebrauchen ...

Die folgenden Informationen zu Silber und Gold beziehen sich hauptsächlich auf die Verwendung der echten Metalle in der Magie. Etwa in Amuletten, Schmuckstücken oder
als Zutat in Mojos, Witchbottles etc. Dennoch kann man diese Einteilung natürlich auch
auf die Farben übertragen. Ebenso bleibt es einem selbst und der eigenen Einstellung
zu dem Thema überlassen, ob ein Gegenstand "echt Silber / Gold" sein muss, um diese
Eigenschaften zu transportieren, oder ob silberfarben / goldfarben ausreicht. » Weiterlesen »

Aufgabe der Woche vom 13. bis 20. November

13. November, 2011 | Kategorie: Anregung der Woche (2011)

Es gibt immer wieder Fragen, die sich auf das Räuchern beziehen.
Deswegen möchte ich in dieser Woche dazu anregen, sich gezielt mit dem Räuchern
auseinander zu setzen, indem ich zuerst den Umgang mit Räucherkohle erläutere
und dann noch ein paar Grundinformationen zum rituellen Räuchern anfüge.

Wenn es um die reine Energetisierung eines Raumes geht, nur um den Wohlgeruch oder
ums "nebenbei Räuchern" bei der Meditation etc, dann bevorzuge ich ein Räuchersieb auf
einem Halter über einem Teelicht. Weniger Aufwand, kein Eigengeruch der Kohle, wenig
Asche, fast so praktisch wie Räucherstäbchen aber dafür ohne den Holzgeruch und mit besser identifizierbaren Zutaten. Für die rituelle Räucherung nehme ich persönlich
allerdings immer Räucherkohle.

Räuchern mit Räucherkohle

Bei der rituellen Räucherung in einem kleinen Räucher-Ritual gehört für mich persönlich
nämlich nicht nur das Knistern der Räucherkohle zur magischen Stimmung dazu, sondern
ich verbrenne meistens auch Ritualpapier. Ich brauche also definitiv ein hitzefestes Gefäß,
am besten mit Sand gefüllt. Und dann kann man da auch gleich die Räucherkohle darin
verwenden ... » Weiterlesen »

Aufgabe der Woche vom 06. bis 12. November

6. November, 2011 | Kategorie: Anregung der Woche (2011)

Kerzen spielen in fast allen magischen Handlungen eine wichtige Rolle.
Wenn sie nicht Bestandteil des eigentlichen Rituals sind, dann werden sie oft zumindest
als passende Beleuchtung gewählt. Kerzenlicht sorgt dafür, dass der unbeleuchtete Rest
des Raumes - und damit der Alltag - im Dunklen versinkt und man sich ganz auf das
zauberhafte Vorhaben konzentrieren kann. Jeder Raum wird dadurch magisch.

Wie selbstverständlich erwähne ich häufig, dass eine Kerze nur mit Streichhölzern angezündet werden sollten, nicht mit dem Feuerzeug. Und ich setze oft voraus, dass
keiner auf die Idee kommen würde, eine Kerze einfach so auszupusten (es sei denn,
ein Ritual verlangt gezielt danach), sondern dass man die Flamme mit den Fingern
oder einem Kerzenlöscher (Löschhütchen) löscht.

Aber bei einer genaueren Betrachtung muss ich natürlich eingestehen, dass dies
keine wirklichen Regeln sind
, sondern dass ich nur weitergebe, was ich gelernt
habe und was für mich persönlich Sinn ergibt.

Wie bei jedem magischen Thema gibt es auch hier himmelweite Unterschiede,
was in den Augen verschiedener Autoren oder Lehrer "richtig" oder "falsch" ist.

Wie immer rate ich dazu, sich eine ganz eigene Meinung dazu zu bilden.
Denn wenn man sich überlegt, wie man selbst zu diesen Handlungen steht, was man
dabei empfindet, ob sie für einen selbst schon/noch Bestandteil des Ritual sind (und
damit einen besonderen Platz einnehmen) oder nur Mittel zum Zweck (und damit
keiner besonderen Aufmerksamkeit bedürfen), dann findet man auch die für einen
selbst passende Art und Weise diese Schritte auszuführen. » Weiterlesen »

Aufgabe der Woche vom 30. Oktober bis 05. November

30. Oktober, 2011 | Kategorie: Anregung der Woche (2011)

Grade Wachsfiguren werden häufig mit Flüchen oder anderen bösen Absichten in
Verbindung gebracht. Dass dies aber bei weitem nicht der einzige Grund ist, solche
Figuren in der Magie einzusetzen, zeigt sich in dieser Wochenaufgabe, die sich um
den sogenannten "Wächter des Hauses" dreht.

Hergestellt aus Kerzenwachs und verschiedenen dem Schutz eines Hauses zugeordneten
Zutaten, soll dieser Wächter den Besitzer des Hauses in dessen Abwesenheit vertreten
und das Zuhause vor negativen Einflüssen und ungebetenen Gästen (Einbrechern etc.)
schützen. Auch hält der Wächter seinen schützenden Einfluss über die Eingangstür und
verhindert so, dass Gäste negative Energien über die Schwelle tragen.

Ein Wächter des Hauses

Wichtig für diese Aufgabe ist es, dass man sich einen Namen für den persönlichen
Wächter überlegt, denn man dann nur selber (und ggf. die anderen Mitglieder des
Haushaltes) kennt. » Weiterlesen »

Aufgabe der Woche vom 23. bis 29. Oktober

23. Oktober, 2011 | Kategorie: Anregung der Woche (2011)

In der Astrologie heißt es, dass Skorpion-Geborene ganz besonders eng mit der Welt
der Verstorbenen verbunden sind. Keinem anderen Tierkreiszeichen fällt es demnach
so leicht, sich den Verstorbenen nah zu fühlen, vielleicht sogar den Kontakt aufzu-
nehmen oder von dieser Nähe zu profitieren.

Unter denen, die medial mit den Ahnen, dem Jenseits oder ähnlichen Energien arbeiten,
sollen diejenigen bei denen die Sonne zum Zeitpunkt der Geburt im Sternbild Skorpion
stand, eine besonders große Zahl ausmachen.

So ist es nicht verwunderlich, dass es auch in der Magie einen starken Zusammenhang zwischen der Energie des Skorpions und der Verbindung mit der Welt der Ahnen gibt.

Besonders ein Dunkelmond im Skorpion verbindet mit den Ahnen, öffnet uns eine Tür, gestattet manchmal einen Blick. Es ist wie eine leise Ahnung, wie ein Flüstern aus einer fernen Dimension. » Weiterlesen »

Aufgabe der Woche vom 16. bis 22. Oktober

16. Oktober, 2011 | Kategorie: Anregung der Woche (2011)

In der vergangenen Woche bin ich besonders häufig nach einem passenden Ritual
gefragt worden, welches beim Loslassen der Gefühle zu einer bestimmten Person
unterstützt. Beispielsweise nach einer Trennung (zerbrochene Partnerschaft, zerrüttete
Freundschaft) oder weil man unerwidert oder unangemessen liebt.
Deswegen gibt es in dieser Woche dazu eine Anleitung. Die Mondphase passt ja auch.

Das Ritual eignet sich natürlich zur eigenen Verwendung, ist aber auch als kleine Hilfe
hübsch ausgedruckt und mit einer passenden Kerze versehen eine schöne Unterstützung
für jemanden im Freundeskreis der/die unter Liebeskummer leidet.
Viel besser als die oft übliche Tafel Schokolade! » Weiterlesen »

Aufgabe der Woche vom 09. bis 15. Oktober

9. Oktober, 2011 | Kategorie: Anregung der Woche (2011)

Diesen Sonntag gibt es eine kleine Anleitung zum Kaffeesatz-Lesen.
Weil eine schöne Tasse Kaffee bei stürmischem Herbstwetter besonders gut schmeckt
und weil der Oktober traditionell die Orakel-Zeit des Jahres einläutet.

Tasse mit Kaffesatz

Man braucht: eine helle Tasse mit passender Untertasse - am besten ohne Muster,
kochendes Wasser, Kaffee, Zucker nach Wunsch und - besonders wichtig - eine
offene, aufgeschlossene Haltung zur Lesung.

Kaffeesatz-Lesen eignet sich nicht dafür, eine vorgefertigte Meinung zu bestätigen oder unterstützen! Wenn man meint, man kenne die Antwort ("Eigentlich liebt er/sie mich ja,
das weiß ich!"), dann bringt diese Form des Orakeln nichts.

Die Stärke der Kaffeesatz-Lesung liegt im Aufdecken von Stolpersteinen und im Aufzeigen
von Entwicklungen. "Wie geht es mit uns weiter?" eignet sich also in jedem Fall besser
als "Liebt er/sie mich?". » Weiterlesen »

Aufgabe der Woche vom 02. bis 08. Oktober

2. Oktober, 2011 | Kategorie: Anregung der Woche (2011)

Vielen ist das Räuchern mit Räuchermischungen und Räucherkohle zu umständlich,
die weitaus bequemere Verwendung von einem Räuchersiebhalter dann hingegen
"nicht magisch genug" und Räucherstäbchen gibt es oftmals nicht in den passenden
Zusammenstellungen für rituelle Räucherungen.

Deswegen gibt es in dieser Woche einen "Basteltipp" für all die gesammelten und getrockneten Kräuter, Pflanzen, Hölzer und Harze: Handgefertigte Räucherkegel!

Handgefertigte Räucherkegel

In der Herstellung erstmal deutlich umständlicher, dafür dann in der Handhabung viel
bequemer und immer ein tolles Geschenk. Auch - besonders - für ganz "unmagische"
Freunde, als Alternative zu maschinell hergestellten Räucherstäbchen, bei denen man
oft nicht weiß, was eigentlich drin ist. » Weiterlesen »

Aufgabe der Woche vom 25. September bis 01. Oktober

25. September, 2011 | Kategorie: Anregung der Woche (2011)

Langsam wird es kalt und früh dunkel und ... generell ungemütlich.
Das ist die richtige Zeit, um über Badewannen-Magie nachzudenken.
Sich ein magisches Bad zu gönnen muss nicht kompliziert sein. Man kann den passenden
Zusatz dafür mit eine paar Handgriffen selbst herstellen. Aus Salz oder Öl, Kräuterauf-
güssen oder ätherischen Ölen usw.

Bei einem Baderitual ist es nicht wichtig, wie einfach oder aufwändig die Zutaten sind.
Viel wichtiger ist es, sich während eines solchen Bades auf den Wunsch zu besinnen,
das Ziel zu visualisieren, eine kleine Badewannenmeditation einzulegen oder
sich einfach der Kraft der verwendeten Pflanzen bedingungslos hinzugeben.

Man kann aus Kräutern, Blüten oder Wurzeln, einen Auszug (zubereitet wie ein
starker Tee) in das Badewasser geben oder die entsprechenden Pflanzenteile
direkt mit in das Badewasser nehmen. In einem kleinen Stoffsäckchen, einem
Teebeutel oder - besonders schön mit Blüten - einfach in der Wanne schwimmend.

Badesalz

Ein magisches Bad kann als Reinigung vor einem Ritual dienen oder selbst zu einem
Ritual gemacht werden. Wer keine Badewanne hat, der muss seine Fantasie nutzen,
um eine persönliche Alternative zu finden.

Man kann beispielsweise den aufsteigenden Duft einer dampfenden Schüssel während
einer Meditation einatmen und das Wasser danach in einem Fußbad verwenden oder sich
damit unter der Dusche reinigen. » Weiterlesen »

Aufgabe der Woche vom 18. bis 24. September

18. September, 2011 | Kategorie: Anregung der Woche (2011)

Noch einmal geht es in dieser Woche um den Herbst, die Ernte der letzten Kräuter,
Beeren, Nüsse und Früchte für dieses Jahr. Denn in dieser Woche ist es Zeit für die
Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche (auch: Alban Elued oder Mabon) am 23. September
und Pflanzen und Kräutern für die magische Verwendung sollten nach diesem Tag
nicht mehr gesammelt werden. Alles was dann noch im Wald und auf den Wiesen
steht, gehört der Natur und den Tieren für den Winter.

Verwendet werden diese Dinge natürlich weiterhin, einiges kann man sehr gut
auf Vorrat sammeln, trocknen oder verarbeiten und aufbewahren.

Diese Anregung der Woche stellt einige der gängigsten Dinge vor, die man praktisch
auf jedem Herbstspaziergang finden kann. Damit jeder noch rechtzeitig in dieser Woche
zum Sammeln kommt.

Kastanie

Die Informationen über die Verwendung in der Magie werden dann mit der Zeit auf
den entsprechenden Seiten im Kräuter-Almanach immer weiter ergänzt. » Weiterlesen »

Aufgabe der Woche vom 11. bis 17. September

11. September, 2011 | Kategorie: Anregung der Woche (2011)

In der Woche vom 11. bis 17. September gibt es wieder etwas Wissenswertes.
Oft es gibt in Büchern und auf Internetseiten zu Pflanzen, Harzen, Ölen, Steinen
oder Metallen etc. Angaben zu den zugeordneten "Planeten". (In Anführungszeichen
deshalb, weil hier oft auch Sonne und Mond mit aufgezählt werden und diese sind ja
astronomisch gesehen keine Planeten.)

Wer darüber ein wenig nachliest, der erfährt, dass diese Gegenstände dann besonders
für magische Vorhaben geeignet sind, die mit dem entsprechenden Planeten nach dem
Planetenprinzip assoziiert werden. » Weiterlesen »