(Voll-)Mond im Sternzeichen Stier

Am 06. November 2014 um 23:34 Uhr haben wir einen Vollmond im Sternzeichen Stier.

Im Gegensatz zur Sonne, die ein Jahr braucht, um alle 12 Sternzeichen zu durchlaufen, braucht der Mond nur einen Monat dazu. So “berührt” der Mond sozusagen in den Tagen eines Monats alle Sternzeichen (Tierkreiszeichen) jeweils zwei bis drei Tage lang.

Der Mond spricht damit die jeweilige Qualität des Sternzeichens an. Die Tage bekommen dadurch eine bestimmte thematische “Färbung”, was unterschiedliche Energien aber auch entsprechende Probleme mit sich bringt.

Wenn der Mond im Sternzeichen Stier steht:

Tagesthemen: Genussfreude, Sinnlichkeit, Besitztümer erlangen, Stabilität.

Begünstigte Rituale an Stier-Tagen im zunehmenden Mond: Wohlstand, Finanzen, Liebe und Lebensfreude, Wachstum, Beständigkeit, materielle Angelegenheiten, Immobilienerwerb, Rituale zur Danksagung, zum Schutz von Erreichtem und für körperliche und psychische Festigung. Grundsätzlich günstig für alle Angelegenheiten, die ein solides, materielles Fundament erfordern.

Begünstigte Rituale an Stier-Tagen im abnehmenden Mond: Um übertriebene Selbstkritik loszulassen, Arbeitswut einzudämmen, für Immobilien- verkäufe, alle Rituale gegen Übergewicht oder Suchtverhalten.

Dinge die an einem Stier-Tag Ritual-Erfolgen im Weg stehen können: Erwartungshaltung, zu konkrete Formulierungen, mangelte Flexibilität.

Alle diese Aussagen gelten für jeden Tag, an dem der Mond im Stier steht. Zum Zeitpunkt des Stier-Vollmondes oder des Stier-Dunkelmondes sind diese Energien aber ganz besonders stark.

Informationen zu den anderen Mond-Tagen gibt es hier.

Oktober, der Monat der Ordnung

Der zehnte Monat nach dem gregorianischen Kalender und der zweite Herbst-Monat, war der achte Monat des römischen Kalenders und verdankt seinen Namen so dem lateinischen Namen der Zahl Acht (“okto“).

In diesem Monat findet einer der vier großen Feiertage des Jahreskreises statt: Samhain am 31. Oktober.

Das irische WortSamhain bedeutet “Ende des Sommers”. Abgeleitet vom altirischen Wort “Samfuin” (Sam – Sommer, Fuin – Sonnenuntergang / Ende), bezieht es sich auf den 1. November, nach dem keltischen Kalender der Tag des Winteranfangs.

Wer mehr über Samhain lesen möchte, und wie es zu “Halloween” kam, der kann das hier.

Da Samhain in Hexenkreisen auch als Ende des Jahres gefeiert wird, denn das Hexenjahr beginnt im November neu, trägt der Oktober die Energien der Neuordnung und des “in Ordnung bringens”.  Am Ende des Jahres sollten alte Streitigkeiten beigelegt werden, man verabschiedet sich von unnützen Liebeleien oder alten Gefühlen, Schulden müssen bezahlt oder eingetrieben werden und man macht “reinen Tisch”, damit das neue Jahr unbelastet beginnen kann.

Früher wurden am 31. Oktober alle Herdfeuer gelöscht und dann brennende Kräuterbündel und Fackeln in die Luft gehalten und alte Dinge wurden auf großen Feuern verbrannt. So sollten negative Energien gebannt werden. Vom letzten Feuer wurde dann eine Kerze angezündet, um das neue Jahr so willkommen zu heißen. Am Morgen danach erhielten die Menschen von den Druidenpriestern das geweihte Feuer dieser Nacht und zündeten damit ihre Herdfeuer wieder an. Heutzutage entzündet man in einer großen (feuerfesten) Schüssel etwas Räucherkohle, gibt das passende Räucherwerk darauf und verbrennt nach und nach in der Schüssel “das vergangene Jahr”. Das können alte Liebesbriefe sein, Rechnungen, unangenehme Schriftstücke, aber auch kleine Ritualpapiere mit Dingen, von denen man sich in den kommenden 12 Monaten nicht wieder negativ beeinflussen lassen möchte. Sorgen, (Liebes-)Kummer, schlechte Angewohnheiten, böse Menschen etc.
Mit dem letzten Papierstück zündet man dann eine Kerze für das kommende Jahr an. Diese sollte aus Bienenwachs sein und mit einem passenden Öl für Glück und Freude in anziehender Weise geölt werden.
Dieses Ritual kann den ganzen Monat über durchgeführt werden, ist aber natürlich am 31. Oktober besonders schön und traditionell.

Der Oktober ist folgenden Gottheiten heilig:
Cernunnos, Hekate, Morrigan, Osiris, und der großen Göttin in ihrem Aspekt als Greisin.

Die Feiertage in diesem Monat

(Voll-)Mond im Sternzeichen Widder

Am 08. Oktober 2014 um 12:52 Uhr haben wir einen Vollmond im Sternzeichen Widder.

Im Gegensatz zur Sonne, die ein Jahr braucht, um alle 12 Sternzeichen zu durchlaufen, braucht der Mond nur einen Monat dazu. So “berührt” der Mond sozusagen in den Tagen eines Monats alle Sternzeichen (Tierkreiszeichen) jeweils zwei bis drei Tage lang.

Der Mond spricht damit die jeweilige Qualität des Sternzeichens an. Die Tage bekommen dadurch eine bestimmte thematische “Färbung”, was unterschiedliche Energien aber auch entsprechende Probleme mit sich bringt.

Wenn der Mond im Sternzeichen Widder steht:

Tagesthemen: Tatkraft, Begeisterungsfähigkeit, Trägheit bekämpfen, Selbstbewusstsein.

Begünstigte Rituale an Widder-Tagen im zunehmenden Mond: Stärkung der Persönlichkeit, der Führungsqualitäten, der Willenskraft und der eigenen Energie, um Projekte zu beginnen oder neu Beginnendes zu unterstützen. Auch für Studium, Lernerfolge, Klausurenhelfer, für mehr Selbstvertrauen für mündliche Prüfungen oder Vorträge etc.

Begünstigte Rituale an Widder-Tagen im abnehmenden Mond: Hindernisse aus dem Weg räumen, den eigenen Willen (gegen andere) durchsetzen, Blockaden durchbrechen, Trägheit bekämpfen, Selbstzweifel auflösen.

Dinge die an einem Widder-Tag Ritual-Erfolgen im Weg stehen können: Ungeduld, mangelnde Sorgfalt, vorschnelle Entscheidungen.

Alle diese Aussagen gelten für jeden Tag, an dem der Mond im Widder steht. Zum Zeitpunkt des Widder-Vollmondes oder des Widder-Dunkelmondes sind diese Energien aber ganz besonders stark.

Informationen zu den anderen Mond-Tagen gibt es hier.

September, der Monat der Übergänge

Der neunte Monat nach dem gregorianischen Kalender und der erste Herbst-Monat, verdankt seinen Namen dem lateinischen Namen der Zahl Sieben (“septem”), denn im alten römischen Kalender war dies der siebte Monat.

In diesem Monat findet einer der vier kleineren Feiertage des Jahreskreises statt: die Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche (auch: Alban Elued oder Mabon) am 22. September. Das Datum variiert, denn nach dem Gregorianischen Kalender fällt das Sekundaräquinoktium in der Mitteleuropäischen Zeitzone im 21. Jahrhundert auf den 22. oder 23. September (abhängig von der Lage des Jahres zum nächsten Schaltjahr).

2014: 23. September, 04:29 MESZ

Pflanzen und Kräutern für die magische Verwendung sollten nach der Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche nicht mehr gesammelt werden. Alles was dann noch im Wald und auf den Wiesen steht, gehört der Natur, den Tieren … für den Winter.

Der Monat eignet sich besonders für Rituale die den persönlichen Ausgleich bringen sollen. Denn so wie der Tag und die Nacht am 22. September genau gleich lang sind, so können auch unsere Gefühle in dieser Zeit ins Gleichgewicht gebracht werden.

Wer mehr über den September in der Magie lesen möchte, der kann das hier.

Der September ist folgenden Gottheiten heilig:
Persephone, Thor und die “Mutter” als der schöpferische Aspekt der großen Göttin.

Die Feiertage in diesem Monat

(Voll-)Mond im Sternzeichen Fische

Am 09. September 2014 um 3:39 Uhr haben wir einen Vollmond im Sternzeichen Fische.

Im Gegensatz zur Sonne, die ein Jahr braucht, um alle 12 Sternzeichen zu durchlaufen, braucht der Mond nur einen Monat dazu. So “berührt” der Mond sozusagen in den Tagen eines Monats alle Sternzeichen (Tierkreiszeichen) jeweils zwei bis drei Tage lang.

Der Mond spricht damit die jeweilige Qualität des Sternzeichens an. Die Tage bekommen dadurch eine bestimmte thematische “Färbung”, was unterschiedliche Energien aber auch entsprechende Probleme mit sich bringt.

Wenn der Mond im Sternzeichen Fische steht:

Tagesthemen: Vielschichtigkeit, Tiefgründigkeit, die Intuition ist gestärkt und erleichtert so das Einfühlungsvermögen und den Kontakt zur Geisterwelt oder Engelwesen.

Begünstigte Rituale an Fische-Tagen im zunehmenden Mond: Beziehungen vertiefen, romantische Gefühle wecken, die eigenen Tiefen erforschen, (prophetische) Träume fördern, Hellsichtigkeit verbessern, das Bewusstsein erweitern.

Begünstigte Rituale an Fische-Tagen im abnehmenden Mond: Rituale zur?Verschleierung oder zur Verwirrung anderer, um Dinge “im Sande verlaufen” zu lassen, um wiederkehrende Träume zu verbannen. Übertriebene Hilfsbereitschaf oder die schädliche Neigung sich von anderen ausnutzen zu lassen, bekämpft man im abnehmenden Fische-Mond.

Dinge die an einem Fische-Tag Ritual-Erfolgen im Weg stehen können: Zerstreutheit, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, “Dünnhäutigkeit”.

Alle diese Aussagen gelten für jeden Tag, an dem der Mond in den Fischen steht. Zum Zeitpunkt des Fische-Vollmondes oder des Fische-Dunkelmondes sind diese Energien aber ganz besonders stark.

Informationen zu den anderen Mond-Tagen gibt es hier.

Ritualvorschlag für den Fische-Vollmond

August, der Monat des Sammelns

Der achte Monat nach dem gregorianischen Kalender und der letzte Sommer-Monat, trägt den Namen des ersten römischen Kaisers: Augustus.

In der Mitte des Monats befindet sich ein wichtiger Feiertag für alle, die magische Zutaten aus der Natur selber sammeln oder anbauen. Es ist der Tag der Kräuterweihe, der Auftakt zu der wichtigsten Kräutersammelzeit des Jahres, am 15. August.

Und so stehen auch schon die ersten beiden Wochen des Augusts ganz im Zeichen der Natur, der Pflanzen, Blüten, Blumen und Bäume. Wenn man vorhat, Pflanzen zu sammeln, dann zieht man in dieser Zeit durch die Natur und sucht schon einmal die besten Plätze.

Aber auch wenn einem das Sammeln selbst nicht liegt, dann sollte man im August raus in die Natur und die Pflanzen zumindest bewundern, ihren Duft wahrnehmen, die Vielfalt bestaunen und Ehrfurcht spüren. Denn all das was die Natur uns quasi vor die Füße legt, das ist der Grundstein zu den vielen magischen Helfern, die wir das ganze Jahr über verwenden.

Nicht nur magische Öle und Räuchermischungen, um Rituale zu unterstützen, auch Gewürze, Kräuter, Beeren, Früchte und Öle um unsere Speisen oder unseren Alltag zu verzaubern!

Wie selbstverständlich verwenden wir Lavendel im Wäscheschrank, Melissentee gegen Schlafstörungen, Pfefferminztinktur für einen frischen Atem und Beifuß für die Weihnachtsgans. Besonders Beifuß und Wermut werden aber – selbst mitten in der Stadt oft an jeder Straßenecke stehend – oft für “unnützes Unkraut” gehalten.

Also: Raus in die Natur und die kleinen Helfer in voller Pracht bestaunen. Denn über kurz oder lang wollen wir wieder Hilfe aus der Natur! Und da kann es ja nicht schaden, der Natur vorher etwas Hochachtung entgegengebracht zu haben.

Der August ist folgenden Gottheiten heilig:
Ceres, Demeter, Lugh und allen, die über das Wohl der Ernte, der Landwirtschaft und der Viehzucht wachen.

Im persönlichen Bereich überträgt man dies einerseits auf alles, was “wachsen und gedeihen” soll, andererseits auf die Dinge, die für “unser täglich Brot” sorgen. Also eignen sich Rituale für die Arbeit ebenso wie für Aspekte des Lebensunterhaltes. Etwa, wenn man besonders kreativ sein muss, um den eigenen Beruf auszuüben, so könnte man dafür im August eine Räuchermischung aus frisch geernteten Kräutern zusammenstellen oder einen Ritualhonig ansetzen, mit dem man dann “in Zeiten der Not” diese Kreativität begünstigt.

Die Feiertage in diesem Monat

Magie mit dem Computer – 3 Ideen für moderne Magie

Computer und Magie passen nicht zusammen, könnte man meinen. Dabei kommt es nur darauf an, was man alles unter “Magie” einsortiert oder wie man die verschiedenen Magieformen kombiniert. Natürlich wird kaum einer seine Ritualkerzen direkt auf dem Laptop abbrennen und auch in magischen Ritualen verwendete Fotos werden eher ausgedruckt, als dass man einfach Facebook öffnet und den Computer oder das Smartphone neben die Räucherschale stellt.

Magie im Zeitalter von Facebook

Wenn man sich aber mit der magischen Kraft von Visualisierung, Wünschen, Mantren und Affirmationen beschäftigt wird klar, dass es nicht immer nur auf die magischen Zutaten ankommt. Und auch Symbolmagie oder Binderunen können durchaus mit dem Computer oder Smartphone unterstützt werden. Hier möchte ich einige Ideen auflisten, wie man nicht nur die moderne Technologie in die Magie einbringt, sondern auch die Magie in alltägliche Handlungen einfließen lässt.

Teil 1: Affirmationen als Passwörter

Teil 2: Passende Bilder für die Wunscherfüllung

Teil 3 folgt in den nächsten Tagen – also unbedingt wieder reinschauen.

Passende Bilder für die Wunscherfüllung

(Teil 2 der Serie “Magie mit dem Computer“)

Ein wichtiger Punkt der zielgerichteten magischen Handlung besteht oft darin, sich das Ergebnis genau vorstellen zu können. Natürlich gibt es auch rituelle Handlungen, bei denen man nur generell etwas anziehen oder abwehren möchte, so wie man sich etwa mehr Schutz wünscht, ohne genau zu wissen, welches Unglück einem also nicht passieren soll. Aber meistens geht es eben darum, ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Nicht nur eine vage Vorstellung von einem positiven Ausgang oder ein generelles Gefühl (“sich geschützt fühlen”), sondern ein Bild, welches man dann auch visualisieren kann.

Für manche Situationen ist es einfach, ein solches Bild zu finden.

Wenn eine gerichtliche Auseinandersetzung positiv für einen selbst ausgehen soll, so kann man beispielsweise visualisieren, wie der eigene Anwalt einem nach dem gewonnenen Prozess freudestrahlend die Hand schüttelt und gratuliert. Sofern man den Anwalt häufig genug gesehen hat, um ihn in die Visualisierung einbauen zu können, sollte dieses Bild leicht vor dem inneren Auge entstehen. Was aber, wenn es Personen enthält, die man noch nicht kennt (zukünftige Kollegen, einen neuen Partner, den freundlichen neuen Vermieter der erwünschten Wohnung …) oder aus vielen verschiedenen Komponenten besteht, wie beispielsweise “Erfolg meiner neuen Geschäftsidee” selten nur durch das Geld auf dem Kontoauszug symbolisiert wird, sondern durch viele kleine Dinge, die klappen müssen, damit sich dieser Erfolg einstellt.

Manchmal empfiehlt es sich dann, mit einer Ziel-Collage zu arbeiten.

Dafür werden viele kleine Bildchen zusammengetragen, die Teile des Ziels darstellen. Um mal bei dem Beispiel des Erfolges zu bleiben, stellen wir uns vor, jemand möchte einen Laden eröffnen. Dafür brauche man dann vielleicht ein Bild von einer symbolischen Ladenfassade, die man dann um das eigene Logo oder den gewünschten Namen ergänzt. Dann ein Foto von sich selbst dazu, schließlich soll es ja der eigene Laden sein, aber evtl. auch noch eine Anzahl von (noch unbekannten Personen) als Angestellte, die also durch entsprechende Bildchen symbolisiert werden. Einen Stapel Zeitungen, wenn man die Aufmerksamkeit der Presse für diese herausragende Geschäftsidee benötigt oder einige ideale Kunden, etwa Mütter mit Kinderwagen, wenn man mit Babykleidung handelt. Nach und nach entsteht so das persönliche Ziel. Häufig werden Ziel-Collagen, wie es der Name schon sagt (eine Ableitung von dem Verb „coller“, also leimen oder kleben), mit Klebstoff auf Papier und beispielsweise aus Zeitungs-Ausschnitten hergestellt. Aber grade wenn es um ausgefallenere Themen geht oder man Lust auf eine besonders detaillgetreue Darstellung hat, bietet das Internet mit seiner unendlichen Bilderflut eine moderne Alternative zu dem Stapel alter Zeitschriften. Programme zur Bildbearbeitung gibt es kostenlos für jeden Computer und auch als App für das Smartphone oder Tablett. Die wenigen Grundbefehle die für so etwas nötig sind, sind leicht erlernt (ausschneiden, einfügen etc.). Wie immer macht Übung den Meister und einmal erlernt steht Ihnen dieses moderne “magische Werkzeug” immer wieder zur Verfügung – für jedes neue Ziel!

PM-collage

Wie man das Ergebnis verwendet, ist eine Sache der persönlichen Vorlieben.

Man kann es beispielsweise ausdrucken und während eines traditionell gestalteten Rituals als Fokuspunkt nutzen, sich dieses Bild sehr genau einprägt um es dann klassisch zu visualisieren oder man kann es irgendwo aufhängen, wo es - ähnlich wie zuvor bei den Affirmationen – möglichst häufig wahrgenommen wird. Finden Sie eine ganz eigene Verwendung, für diese Bild Ihres ganz persönlichen Erfolges, Ihres Wunsches oder Ihres Ziels, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Die positive, spielerische, freudige Beschäftigung mit dem Thema, die aufgewendete Mühe und die liebevolle Sorgfalt – all das sind nicht nur nach dem Resonanzgesetz bereits wichtige Schritt auf dem magischen Weg zum Ziel!

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Rechtlicher Hinweis und persönliche Meinung: Auch wenn ein Bild im Internet verfügbar ist, verliert es nicht seinen Status als urheberrechtlich geschütztes Objekt! Daher sollte man solche Collagen nur für den privaten Gebrauch anfertigen und nicht veröffentlichen – auch nicht “nur auf Facebook”. Wenn man plant die Collage öffentlich einzusetzen, sollte man sich im Vorwege darüber informieren, unter welchen Umständen welche Bilder verwendet werden dürfen oder nur eigene Bilder verwenden.

“Gefunden auf Pinterest” ist KEINE rechtlich korrekte Quellenangabe und selbst mit Quellenangabe darf man nicht jedes Bild einfach verwenden oder gar verändern. Es gibt Webseiten, deren Bilder auf das öffentliche Teilen ausgelegt sind, dort kann ein solcher Verweis reichen. Etwa wie bei dem Bild von 9gag.com zum Thema Passwörter, welches ich im vorigen Artikel verwendet habe.

Nun mag der ein oder andere denken “Das sieht doch keiner!” oder “So schlimm ist das doch nicht, ein Kavaliersdelikt!” aber grade in der Magie (und besonders für einen energetisch wirksamen Gegenstand) sollten wir die Rechte und Wünsche anderer respektieren und schützen, so wie wir selbst respektiert und geschützt sein wollen! Eine Ausnahme bildet hier sicherlich die Schadensmagie … dort mag es gewollt sein, das eigene Wohl über das Wohl anderer zu stellen.

Affirmationen als Passwörter

(Teil 1 der Serie “Magie mit dem Computer“)

Grade gestern habe ich noch mit meiner besten Freundin darüber gesprochen, dass wir beide an die Magie von positiven Affirmationen glauben und diese auch in unseren Beratungen fleißig empfehlen – ehrlich gesagt aber beide oft nicht daran denken, diese auch für uns selbst einzusetzen. So eine Affirmation kann man auf den Kaffeebecher drucken lassen, gestickt und gerahmt an die Wand hängen, schlicht auf einem Post-it an den Spiegel oder Monitor kleben – oder sogar alles zusammen – um sich mit ihr zu umgeben. Spätestens am dritten Tag schaut man meistens darüber hinweg, statt sie bewusst wahrzunehmen. So funktioniert das nicht.

Passwoerter als Zauberspruch

via 9gag.com

“Es tut uns leid, aber Ihr Passwort muss einen Großbuchstaben, zwei Zahlen, ein Symbol, ein inspirierender Nachricht, einen Zauberspruch, ein Bandenzeichen, eine Hieroglyphe und das Blut einer Jungfrau enthalten.”

Was auf den ersten Blick witzig erscheint, ist nicht ganz unwahr. Tagtäglich geben wir Passwörter ein, um unsere E-Mails zu lesen, uns in unserem Blog, bei Facebook oder Xing einzuloggen oder manchmal auch, um am Arbeitsplatz unseren Computer nutzen zu können. Das der Name des Haustieres kein sicheres Passwort ist, wissen wir alle. Warum diesen nervigen Moment nicht einfach für ein wenig Magie nutzen?

Als Beispiel habe ich mich von einer schönen Liste mit 100 positiven Affirmationen inspirieren lassen und folgendes für mich abgewandelt:

“Wohlstand und Erfolg sind ein fester Bestandteil meines Lebens!”

Wenn ich von diesem Satz mal die Anfangsbuchstaben nehme und “ein” noch recht logisch mit einer 1 ersetze, so komme ich zu einem ziemlich sicheren Passwort, welches garantiert nicht so schnell erraten werden kann: WuEs1fBmL!
Bei kürzeren Affirmationen kann man den ersten und letzten Buchstaben des Wortes nehmen etc. Zeichen kann man kreativ einbauen, ein @ als a oder eine Null als O usw.

Diese Kombination ist so kompliziert, die kann ich mir nicht einfach so merken.
Und das ist auch gut so, denn nur so funktioniert es.
Ich ändere also wo immer möglich mein Passwort zu der genannten Kombination. Immer wenn ich nun dort mein Passwort eingeben soll, muss ich mich zuerst an meine Affirmation erinnern. Und ich bin ehrlich, ich muss die auch im Kopf mitmurmeln, teils mehrfach, während ich Zeichen für Zeichen eingebe. Je nachdem, an wie vielen Orten ich diesen Satz als Passwort nutze, desto häufiger werde ich “notgedrungen” mit meiner Affirmation konfrontiert. Wer Angst hat den genauen Wortlaut zu vergessen, darf den Satz natürlich aufschreiben. Wo man so eine Affirmation sogar ganz öffentlich hinkleben kann, ohne das anderen klar ist, dass es sich um einen Spickzettel handelt, habe ich ja eingangs schon erwähnt.

Sollte das Eingeben der Zahlen-Zeichen-Buchstaben-Kombination irgendwann ohne das gedankliche Mitsprechen funktionieren, ist es Zeit den Wortlaut zu wechseln oder ein anders Thema anzupacken.

Man kann diese moderne Magie natürlich mit etwas traditionelleren, spirituelleren Praktiken mischen. Wer mag, der kann zuvor ein klassisches Ritual durchführen, in dem der Willenssatz, der Wunsch oder die Affirmation unter Zuhilfenahme von passendem Räucherwerk und Kerzenlicht entwickelt wird, dann auf Ritualpapier geschrieben wird und dieses dann entweder verbrannt wird (Umwandlung in reine Energie). Oder dieses Ritualpapier wird dann später als ganz besonders schöner “Spickzettel” verwendet. Dieses Ritual kann so aufwändig oder so einfach gestaltet sein, wie es zu der eigenen Magie passt.

Wem dieser Teil der Magie mit den rituellen Handlungen wichtig ist, der sollte ihn auf keinen Fall weglassen. Aber die Integration des “Zauberspruchs” in den Alltag sollte auch der “Klassikliebhaber” nicht einfach abtun. Das ist ebenfalls ein kraftvolles Werkzeug auf dem Weg zum Ziel …

Die Kombination von beidem sollte also ganz zauberhafte Ergebnisse bescheren!

(Hier finden Sie Teil 2. Teil 3 folgen in den nächsten Tagen – also unbedingt wieder reinschauen.)

(Voll-)Mond im Sternzeichen Wassermann

Am 10. August 2014 um 20:10 Uhr haben wir einen Vollmond im Sternzeichen Wassermann.

Im Gegensatz zur Sonne, die ein Jahr braucht, um alle 12 Sternzeichen zu durchlaufen, braucht der Mond nur einen Monat dazu. So “berührt” der Mond sozusagen in den Tagen eines Monats alle Sternzeichen (Tierkreiszeichen) jeweils zwei bis drei Tage lang.

Der Mond spricht damit die jeweilige Qualität des Sternzeichens an. Die Tage bekommen dadurch eine bestimmte thematische “Färbung”, was unterschiedliche Energien aber auch entsprechende Probleme mit sich bringt.

Wenn der Mond im Sternzeichen Wassermann steht:

Tagesthemen: Veraltete Denk- oder Verhaltensweisen auflösen, sich weiterentwickeln.

Begünstigte Rituale an Wassermann-Tagen im zunehmenden Mond: Alle Rituale die Kreativität oder Kunst betreffen, die eigene Ausdruckskraft untermalen,? Freundschaften verstärken, Steigerung der Intuition, spirituelle Weiterbildung. Meditationen und Visualisierungen fallen an Wassermann-Tagen besonders leicht.

Begünstigte Rituale an Wassermann-Tagen im abnehmenden Mond: ?Probleme loslassen, Streitigkeiten aufheben, Kreativitäts-Blockaden auflösen, festge- fahrene Planungen oder Strategien entwirren, Beziehungen auflösen.

Dinge die an einem Wassermann-Tag Ritual-Erfolgen im Weg stehen können: Unvorhergesehene Dinge während des Rituals können Chaos verursachen.

Alle diese Aussagen gelten für jeden Tag, an dem der Mond im Wassermann steht. Zum Zeitpunkt des Wassermann-Vollmondes oder des Wassermann-Dunkelmondes sind diese Energien aber ganz besonders stark.

Informationen zu den anderen Mond-Tagen gibt es hier.

♐ Ein kleines Ritual für den morgigen Donnerstag ♐

Heute und morgen (09. + 10.07.2014) steht der Mond im Sternzeichen Schütze.
Tagesthemen: Zuversicht, Neuorientierung, Entscheidungen fällen, Weichen stellen.
Der Donnerstag ist zusätzlich ein Tag, an dem es sich anbietet, Rituale zur Sinnfindung, Inspiration oder Entwickung durchzuführen.

Tierkreiszeichen Schütze

Nehmen Sie sich doch morgen mal etwas Zeit, um im Licht einer Kerze (in der zu den eigenen Zielen passenden Farbe) und vielleicht mit einem ergänzenden Räucherwerk die erste Hälfte von 2014 vor dem inneren Auge Revue passieren zu lassen. Im Licht der Kerze schreibt man dann entsprechende Wünsche und Ziele (positiv, anziehend – wir haben zunehmenden Mond!) für die zweite Jahreshälfte auf ein Stück Ritualpapier. Dieses Papier entzündet man danach an der Kerze und verwandelt es so in unterstützende Energie. Eine solche energetisch verwendete Kerze sollte ganz abbrennen, also bitte auf die Brenndauer achten!

Weiterführende Informationen:
Die Mondphasen und ihre magische Verwendung
Der Mond in den Sternzeichen
Die Wochentage in der Magie
Die Farben in der Magie
Rituale mit Ritualpapier
Räuchern als Luftpost der Wunscherfüllung

(Voll-)Mond im Sternzeichen Steinbock

Am 12. Juli 2014 um 13:26 Uhr haben wir einen Vollmond im Sternzeichen Steinbock.

Im Gegensatz zur Sonne, die ein Jahr braucht, um alle 12 Sternzeichen zu durchlaufen, braucht der Mond nur einen Monat dazu. So “berührt” der Mond sozusagen in den Tagen eines Monats alle Sternzeichen (Tierkreiszeichen) jeweils zwei bis drei Tage lang.

Der Mond spricht damit die jeweilige Qualität des Sternzeichens an. Die Tage bekommen dadurch eine bestimmte thematische “Färbung”, was unterschiedliche Energien aber auch entsprechende Probleme mit sich bringt.

Wenn der Mond im Sternzeichen Steinbock steht:

Tagesthemen: Bestandsaufnahme, Konzepte und Wertvorstellungen hinterfragen, Loslassen.

Begünstigte Rituale an Steinbock-Tagen im zunehmenden Mond: Förderung von Ehrgeiz, Strebsamkeit, Konzentration, für politische Aktivitäten und Wahlkämpfe. Um an Kraft zu gewinnen und Blockaden oder Flüche zu durchbrechen.

Begünstigte Rituale an Steinbock-Tagen im abnehmenden Mond: Verbannung von bösem Zauber, Auflösen von alten Verhaltensmustern oder Ängsten, Aufheben von selbst ausgeführten Zaubern, Trennungsrituale, Bannzauber.

Dinge die an einem Steinbock-Tag Ritual-Erfolgen im Weg stehen können: (Versagens-)Ängste, Schwermut, Beklommenheit, Depression.

Alle diese Aussagen gelten für jeden Tag, an dem der Mond im Steinbock steht. Zum Zeitpunkt des Steinbock-Vollmondes oder des Steinbock-Dunkelmondes sind diese Energien aber ganz besonders stark.

Informationen zu den anderen Mond-Tagen gibt es hier.

Juli, der Monat der Fülle

Der zweite Sommer-Monat, der siebte Monat nach dem gregorianischen Kalender, war ursprünglich der fünfter Monat (mensis Quintilis) des römischen Jahres und der Geburtsmonat von Julius Cäsar. Dieser führte, anstelle des alten römischen Mondkalenders, den aus Ägypten stammenden Sonnenkalender ein. Nach seinem Tod wurde sein Geburtsmonat in mensis Iulius, also dt. “Juli” umbenannt.

Seit dem 21. Juni werden die Tage schon wieder kürzer, der Höhepunkt des Jahres ist damit also eigentlich schon wieder vorbei. Dennoch ist der Juli erst der Beginn der Zeit der Fülle. Alle Pflanzen stehen in Saft und Kraft, viele Dinge beginnen zu reifen, einiges lässt sich bereits ernten … der Juli hat alles in Fülle: Licht, Sonne, Wachstum, Glück, Freude, Pflanzen, Früchte, Blumen und Kräuter.

Deswegen eignet sich dieser Monat besonders zum Genießen und “aus dem Vollen schöpfen”. Man sammelt die ersten Kräuter, tankt Sonne, feiert die Natur mit Ausflügen und Picknicks und füllt so die persönlichen Batterien auf. Mit Lebensfreude und Liebe, mit Wünschen und Zielen.

Rituale die den Wohlstand anziehen oder sichern sollen, sind in diesem Monat besonders  begünstigt. Aber auch Wunschzauber mit einem nicht-materiellen Ziel haben im Juli viel Aussicht auf Erfolg, wenn mit ihnen eine innere Fülle und Zufriedenheit erreicht werden soll.

Der Juli ist folgenden Gottheiten heilig:
Sopdet, Ipet (auch Opet) und Athene. Sopdet und Ipet sind beides ägyptische Göttinen. Um Sopdeth entwickelte sich ein ausgeprägter Kult, da sie die Nilflut symbolisierte, welche für das Leben der Ägypter lebensnotwendig war. Sopdet war zuständig für die Fruchtbarkeit des Landes, die Fülle und die regelmäßigen Überschwemmung des Nils, die für diese Fülle sorgt. Ipet war als eine der Geburtsgöttinnen mit der Rolle als Mutter, Amme und Nahrungsgeberin betraut – auch eine Rolle der Fülle.

Die Feiertage in diesem Monat

03. Juli – Festtag der Göttin Cerridwen

Cerridwen ist eine walisische Fruchtbarkeitsgöttin, sie wird als dreifache Göttin verehrt: Jungfrau, Mutter und weise Alte.  Ihre Symbole sind einerseits der Kessel – als Kessel der Inspiration und Weisheit – aber ebenso die Sau, denn das Schwein war für die Kelten die Verkörperung der Fruchtbarkeit, da es sehr viele Ferkel auf einmal werfen kann. Man muss hier den Aspekt der Muttersau sehen: Leben schenken, es nähren und behüten.

Man sagt bei den Kräutern sprechen sie die stark reinigenden Düfte von Lavendel, Eisenkraut, Salbei und Rosmarin an.
Kräuter für Cerridwen
Eine Räuchermischung aus diesen Zutaten kann an ihrem Festtag hergestellt werden. Diese kann dann das ganze Jahr über dazu verwendet werden, um alle negativen Energien aus dem eigenen Körper zu vertreiben um diesen so für die positiven Energien der Schwangerschaft vorzubereiten. Dazu stellt man das Räuchergefäß auf den Boden, legt das Räucherwerk auf die glühende Kohle und stellt sich Mehr lesen →

Fünf magische Tierchen, die man oft übersieht …

Der ein oder andere hat es schon mitbekommen: Ich stecke momentan voller Begeisterung in der zauberhaften Welt der Volksmagie.

Das, was gemeinhin oft abwertend als “Aberglaube” bezeichnet wird, ist eine mystische, magische Welt voller Rituale und Zauber. Ich entdecke so viele vergessene Schätze aus meiner Kindheit wieder. Es ist fast so, als wäre ich bei meiner Großmutter, die meine Neugierde in diese Richtung mit eingestreuten Sätzen wie “Glück ins Haus, Unglück hinaus.” oder “Wer sein Zeug am Leibe flickt, hat den ganzen Tag kein Glück” schon sehr früh geweckt hat. Ich konnte davon nie genug bekommen …

Nachdem ich heute drei Ameisen in der Kasse hatte und eine Kundin mich daraufhin daran erinnert hat, dass das ein gutes Zeichen ist, habe ich mich mal bewusst nach den Krabbelviechern und deren Zaubern umgesehen und fünf davon hier zusammengefasst.

Marienkäfer in der Magie

Die Überlieferungen, bei denen beispielsweise lebende Ameisen für den sogenannten “Ameisengeist” mit kochendem Wasser übergossen werden oder Spinnen in eine Schachtel gefüllt werden, bis sie sterben und “zu Staub zerfallen”, um daraus ein besonderes Zauberpulver herzustellen, habe ich aus offensichtlichen Gründen weggelassen. Mehr lesen →

Neu im Online-Shop: E-Mail-Beratungen

Viele Kunden haben sich gewünscht, dass wir mehr persönliche Beratungen anbieten.

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E-Mail-Beratung

Mit verschiedenen Mitteln beraten wir zu unterschiedlichen Themen –
Sie erhalten die Informationen bequem per E-Mail.

So haben Sie die Hinweise, Ratschläge oder Anregungen schriftlich vorliegen, damit Sie diese bei Bedarf jederzeit erneut nachlesen können.

Mit Hilfe der Karten, astrologischer Tendenzen oder der Runen …

Wir analysieren z.B. für Sie, ob die Magie Ihnen in Ihrer Situation helfen kann, verraten Ihnen auf Wunsch ein Hexen-Geheimnis, mit dem Sie diese Situation positiv beeeinflussen können oder geben Ihnen den weisen Rat weiter, den uns die Runen für Sie ganz persönlich zugeraunt haben.

Den Anfang machen sechs verschiedene E-Mail-Beratungen:

Analyse der Situation
Der Runen-Rat
Ein Hexen-Geheimnis
Beziehungsspiegel-Runenlegung
Ihr persönliches Glücksritual
Das Runenpentagramm

 

Ein Dankesritual zur Sommersonnenwende

Wenn ich die Sommersonnenwende festlich gestalte, dann markiere ich die Himmelsrichtungen rund um das Feuer mit den passenden Elementen. Ich stelle eine Schale Regenwasser in den Westen, symbolisiere das Element Feuer noch einmal mit einer Kerze (im Glas, wegen der Sicherheit!) im Süden, stelle eine Schale mit fruchtbarer Erde in den Norden und stecke im Osten Federn in den Boden.

Wenn man nicht draußen feieren kann, dann lässt sich das auch hervorragend drinnen aufbauen. Das Feuer entzünde ich dann in der Mitte in einer mit Bio-Ethanol gefüllten Schale, wie man es von den “Tischkaminen” kennt. (Hier gibt es eine tolle, einfache Anleitung zum Selberbauen. Sehr passend mit natürlichen Zutaten dekoriert, meine Schale ist nur viel flacher.)

Wenn ich draußen feiere, dann ist es keine Frage, was hinterher mit diesen Elemente-Symbolen geschieht. Die Federn nimmt der Wind sich, Wasser und Erde werden entlassen, die Kerze ist heruntergebrannt. Doch wenn ich drinnen feier, dann ist das seltsam, die Sachen danach einfach irgendwie vom Balkon runter zu … entsorgen. Das passte mir nicht.

Da ich im letzten Jahr mit einem dicken Knie zu Hause feiern musste, habe ich etwas daraus gemacht, was ich nicht mehr missen möchte: Ein Dankbarkeitsritual.

Dafür habe ich nur die “fruchtbare Erde” (also z.B. Blumenerde) mit Tonerde vermischt und das Element der Luft nicht mit Federn symbolisiert, sondern mit einer Schale voll federleichtem Saatgut, welches normalerweise vom Wind davongetragen wird. Unter anderem Löwenzahnsaat, also Pusteblumen-Köpfchen.
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21. Juni – Sommersonnenwende (auch Alban Heruin)

Am 21.06. ist der Zeitpunkt des längsten Tages und der kürzesten Nacht des Jahres gekommen. Die Sommersonnenwende ist eines der wichtigesten heidnischen Feste und es ist eines der wenigen, welches bis heute noch weit verbreitet ist. Wenn auch ganz unterschiedlich gefeiert, so erfreut sich die festliche Zusammenkunft an ganz besonderen Plätzen im Freien, zu einem großen Sommersonnenwende-Feuer, noch immer großer Beliebtheit.

Das Fest der Sommersonnenwende hat sehr viele Aspekte und Traditionen.

Schon die Namen sind sehr verschieden, vom geläufigen (astrologischen) Begriff Sommersonnenwende über Sonnenwendfest, Sonnenwendfeier, Mittsommerfest, Mittsommernacht hin zu dem unter Hexen und Heiden zumindest recht weit verbreiteten Begriff Litha (gesprochen “Litta”) bis zu den sehr speziellen Begriffen Alban Heruin (keltisch), Alban Hefin (Caledonii-Wicca) und Feill Sheathain (Pecti-Wita). Im christlichen Sprachgebrauch findet man entsprechend den Johannistag, während die vorchristlichen Riten dann mit der Bezeichnung “Hexenfest” abgetan werden.

Sicher ist nur eines: die Sonnenwende war schon in vorchristlicher Zeit ein bedeutendes Fest. Im Mittelalter soll es am “Sunnwendfeuertanz” Sitte gewesen sein, bis zur Erschöpfung um das Feuer herum zu tanzen und zu springen. Die Bauern erhofften, dass sich diese geopferte Lebenskraft der bevorstehenden Ernte zuwendet. Ein Stück an diesem Feuer getrocknetes (und leicht angebranntes) Holz gilt noch heute als glücksbringendes Amulett. Mehr lesen →

“Was für ein Ritual passt zum Dunkelmond?”

Die Dunkelmondnacht ist nicht weniger magisch, als die Vollmondnacht. Bittet man jedoch in der hellen Vollmondnacht um Liebe, Glück oder Erfolg, so nutzt man die dunkle Nacht dafür, um Dinge loszulassen, aufzulösen oder zu beenden.

Wenn der Mond seinen dunkelsten Moment erreicht, dann sollten wir an unseren eigenen Dunkelheiten arbeiten! Wir sollten uns in dieser Nacht von allem trennen, was uns nicht gut tut: Liebeskummer, Ängste, Traurigkeiten und ähnliche emotionale Altlasten, aber auch schlechte Angewohnheiten, Süchte oder schädliche Verbindungen.

Für einen einfachen Bannzauber braucht man nur wenige Zutaten, etwas Zeit und einen ruhigen Ort an dem man ungestört ist.
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(Voll-)Mond im Sternzeichen Schütze

Am 13. Juni 2014 um 6:13 Uhr haben wir einen Vollmond im Sternzeichen Schütze.

Im Gegensatz zur Sonne, die ein Jahr braucht, um alle 12 Sternzeichen zu durchlaufen, braucht der Mond nur einen Monat dazu. So “berührt” der Mond sozusagen in den Tagen eines Monats alle Sternzeichen (Tierkreiszeichen) jeweils zwei bis drei Tage lang.

Der Mond spricht damit die jeweilige Qualität des Sternzeichens an. Die Tage bekommen dadurch eine bestimmte thematische “Färbung”, was unterschiedliche Energien aber auch entsprechende Probleme mit sich bringt.

Wenn der Mond im Sternzeichen Schütze steht:

Tagesthemen: Zuversicht, Neuorientierung, Entscheidungen fällen, Weichen stellen, langfristige Planungen, Verbindlichkeit, Weitblick.

Begünstigte Rituale an Schütze-Tagen im zunehmenden Mond: Arbeit an großen Lebenszielen, Wahrheit ans Licht bringen, Erfolg bei sportlichen Aktivitäten oder Wettkämpfen fördern, Willenskraft stärken, Entscheidungen treffen, Selbstdisziplin verstärken, Reisen oder Umzüge in andere Städte begünstigen.

Begünstigte Rituale an Schütze-Tagen im abnehmenden Mond: Ablenkung verbannen, falsche Freunde erkennen (und loslassen), eigene Überheblichkeit abschwächen, körperliche Beeinträchtigungen vermindern, Versagensängste bekämpfen, Ziellosigkeit beenden, die Folgen einer falschen Entscheidung verringern.

Dinge die an einem Schütze-Tag Ritual-Erfolgen im Weg stehen können: Maßlosigkeit, sich selbst immer im Recht wähnen, Überheblichkeit.

Alle diese Aussagen gelten für jeden Tag, an dem der Mond im Schützen steht. Zum Zeitpunkt des Schütze-Vollmondes oder des Schütze-Dunkelmondes sind diese Energien aber ganz besonders stark.

Informationen zu den anderen Mond-Tagen gibt es hier.

Juni, der Monat der Weiblichkeit

Der erste Sommer-Monat, der sechste Monat nach dem gregorianischen Kalender, verdankt seinen Namen der römischen Göttin Juno, der Göttin der Weiblichkeit, der Geburt und der Ehe – gleichzusetzen mit der griechischen Göttin Hera.

Am 24. Juni wird überall auf der Welt ein ganz besonderer Feiertag gefeiert – allerdings nur unter Eingeweihten und Bewunderern dieses ganz besonderen Wesen – der Fairy Day oder auch Feen-Tag. Ein schöner Brauch ist es, an diesem Tag an einem schönen, ruhigen Ort in der Natur eine glitzernde Feen-Kerze anzuzünden, dazu eine Feen-Räucherung zu verbrennen und danach kleine Münzen, buntes Papier, Perlmutt und glitzernde Steinchen als Opfergabe für die guten Feen zu hinterlassen.

Wann immer man sich im folgenden Jahr traurig oder einsam fühlt, etwas Kraft benötigt oder die Gesundheit angeschlagen ist, darf man an diesen Platz zurückkehren und dort “energetisch auftanken“. Die Feen des Ortes sorgen für einen – wenn man sie denn auch am folgenden 24. Juni wieder besucht und beschenkt!

Der Juni ist folgenden Gottheiten heilig:
Juno und Hera und alle anderen Gott- heiten die der Schwangerschaft, dem Haussegen, dem Kindersegen und der Eheschließung zugeordnet werden und eignet sich dementsprechend besonders für Rituale zu Ehren dieser Gottheiten oder der damit verbundenen Eigenschaften.

Besonders Rituale die die eigene Weiblichkeit unterstützen oder hervorbringen sollen, etwa wenn man die weibliche Seite zugunsten des Berufs und der Karriere etwas vernachlässigt hat oder man grade erst den Übergang vom jungen Mädchen zur Frau hinter sich gebracht hat, sind im Juni begünstigt.

Es sollte in einem solchen Ritual auf jeden Fall ein Mondstein geladen werden, den man dann immer bei sich trägt. Auch ein Amulett mit Mondstein, zum Beispiel ein Magic Treasure, eignet sich dafür.

Die Feiertage in diesem Monat

Magische Selbstverteidigung

Wenn ich in einer Beratung sage Schlag zurück!, dann schlagen viele lieber die Hände über dem Kopf zusammen. Magie ist lieb, gut, weiß, nett, lichtdurchflutet und voller Verzeihen, sonst ist sie BÄH! Ich hab tatsächlich schon mal was von anderer Wange hinhalten gehört und dachte nur, ich wäre wohl im falschen Buch …

Ich rede nicht von wutgetriebenen Racheritualen aus zweifelhaften Gründen. Na klar tut es weh, verlassen zu werden – aber das ist der freie Wille der anderen Person. Na klar ist es schlimm, wenn man sich ungerecht behandelt fühlt – aber ist das nur nach dem eigenen Empfinden ungerecht oder auch bei neutraler Betrachtung? Von diesen emotionalen Situationen spreche ich nicht, da würde ich eine solche Empfehlung nie aussprechen.

Ich rede von den Situationen, in denen es keine Meinungsfrage ist, ob etwas gerecht ist. Von Situationen, in denen jemand mutwillig, böswillig und absichtlich so handelt, das es jemanden anderes schadet. Gebrochene Verträge, gestohlene Handtaschen, Verleumdung …

Ich vergleiche die Magie in dem Fall gerne mit Kampfsport.

Man lernt fernöstliche Kampfsportarten für den sportlichen Wettkampf, für die Freude an der Ausführung, für die eigene Entwicklung von Disziplin oder Körperbeherrschung o.ä. Der oberster Grundsatz lautet: „Die Sportkämpfer dürfen keine dauerhaften Schäden erleiden.“. So weit, so parallel zur Magie. Wir wollen uns selbst stärken, unsere Ziele erreichen, Spaß an der Ausführung haben und niemandem schaden.

Und dann gehen wir durch den dunklen Park und werden überfallen …
Der friedliche Kampfsportler wird innerhalb von Sekunden zum Kampfkünstler. Oberstes Gebot hier: „Alles ist erlaubt, es gibt keine Regeln.“ und das Augenmerk liegt auf der Selbstverteidigung.

Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass hinterher jemand sagt Ach? Da hast Du Judo ganz außerhalb eines Wettkampfes angewendet? Zu Deinem eigenen VORTEIL? Und dabei ist jemand anders zu Schaden gekommen? Das ist aber nicht im Sinne der edlen Grundsätze … Du solltest Dich schämen! Mehr lesen →

(Voll-)Mond im Sternzeichen Skorpion

Am 14. Mai 2014 um 21:17 Uhr haben wir einen Vollmond im Sternzeichen Skorpion.

Im Gegensatz zur Sonne, die ein Jahr braucht, um alle 12 Sternzeichen zu durchlaufen, braucht der Mond nur einen Monat dazu. So “berührt” der Mond sozusagen in den Tagen eines Monats alle Sternzeichen (Tierkreiszeichen) jeweils zwei bis drei Tage lang.

Der Mond spricht damit die jeweilige Qualität des Sternzeichens an. Die Tage bekommen dadurch eine bestimmte thematische “Färbung”, was unterschiedliche Energien aber auch entsprechende Probleme mit sich bringt.

Wenn der Mond im Sternzeichen Skorpion steht:

Tagesthemen: Konfrontation mit den eigenen Schwächen, Kontakt zu Verborgenem, Erforschen der eigenen Vergangenheit und Zukunft, Schadenszauber.

Begünstigte Rituale an Skorpion-Tagen im zunehmenden Mond: Schutz gegen magische Angriffe verstärken, Potenz erhöhen, Sexualität verstärken, Geheimnisse aufdecken, Kontakt zur Anderswelt herstellen, Verstorbene ehren, Flüche aussprechen, magische Selbstverteidigung durch Gegenwehr, Talismane für Macht, Potenz oder Ausstrahlung.

Begünstigte Rituale an Skorpion-Tagen im abnehmenden Mond: Vergangene Liebschaften loslassen, Verwünschungen aufheben, sexuelle Probleme auflösen, Obsessionen verbannen, Eifersucht vermindern, Geheimnisse versiegeln, Trauer bewältigen, schwarzmagischen Arbeiten um Verlust oder Trennung zu bewirken.

Dinge die an einem Skorpion-Tag Ritual-Erfolgen im Weg stehen können: Kompromisslosigkeit, Wut, Argwohn, Überreaktion.

Alle diese Aussagen gelten für jeden Tag, an dem der Mond im Skorpion steht. Zum Zeitpunkt des Skorpion-Vollmondes oder des Skorpion-Dunkelmondes sind diese Energien aber ganz besonders stark.

Informationen zu den anderen Mond-Tagen gibt es hier.

Mai, der Monat der Fruchtbarkeit und der Liebe

Der fünfte Monat nach dem gregorianischen Kalender und der dritte Frühlings-Monat, verdankt seinen Namen der Göttin Maia, die der römischen Fruchtbarkeitsgöttin Bona Dea (deren Fest im Mai gefeiert wurde) entspricht.

In diesem Monat findet einer der vier großen Feiertage des Jahreskreises statt: Beltaine.

Dieses Fest ist eines der wichtigsten Feste im Jahreskreis, bei dem in der Nacht vom 30. April zum 1. Mai (manche feiern es auch am 5. Vollmond nach dem Julfest oder in der Vollmond-Nacht im Mai) Beltaine-Feuer (Maifeuer) entzündet werden, um die Fruchtbarkeit der Natur zu feiern.

Es ist ein Fest der Liebe und der Leidenschaft und der ganze Monat ist von diesen Energien geprägt. Eheschließungen, Empfängnis, Fruchtbarkeit und Sexualität sind die Themen, zu denen Zauber und Rituale im Mai magisch besonders vielversprechend sind.

Am zweiten Sonntag im Mai ist in deutschsprachigen Ländern Muttertag.

Der Mai ist folgenden Gottheiten heilig:
Artemis, Diana, Flora, Pan und allen anderen Gottheiten die der Fruchtbarkeit zugeordnet werden und eignet sich dementsprechend besonders für Rituale zu Ehren dieser Gottheiten oder der damit verbundenen Eigenschaften.

Die Feiertage in diesem Monat

Talisman oder Amulett?

Der einfache Unterschied: Ein Talisman soll seinem Träger Glück bringen, während ein Amulett Unheil von ihm abwenden soll.

Amulett
Es wehrt negative, schädliche Energien ab. Man kann es mit einer Art “magischer Schutzschild” vergleichen – denn genau so soll es wirken.

Talisman
Er wehrt nicht ab, sondern zieht an. In aller Regel Glück. Allgemein gesprochen: günstige, positive Schwingungen und ganz konkret natürlich das, worauf er “programmiert” wurde.

Glücksbringer
Dieser Ausdruck wird oft verwendet, wenn beide Arten gemeint sind. So soll ein Schutzengel zum Beispiel vor negativen Ereignissen schützen, die positiven Dinge aber wie ein kleiner Magnet anziehen.

Opfergaben
In früherer Zeit benutzten zum Beispiel die Maori Neuseelands Walknochen um ihre Figuren anzufertigen. Verendete Wale, die an Neuseelands Küsten strandeten und von den Maori gefunden wurden, waren als Geschenk der Götter angesehen worden. Aus den Knochen der Wale wurden wiederum Schmuckstücke geschnitzt, um sie den Göttern zum Dank zu opfern.

Für alle Zwecke werden häufig natürliche Dinge wie Knochen, Edelsteine, Muscheln und Holz verwendet um kleine Figuren und Kraftsymbole daraus herzustellen. Geschnitze Figuren, Schmuckanhänger und ähnliche Glücksbringer gab es und gibt es in allen Kulturen.

Häufig werden verschiedene Dinge in einem kleinen Beutel (Mojo), einem speziellen Behältnis (Witchbottle) oder etwas ähnlichem zusammengebracht und diese Vereinigung unterschiedlicher magisch wirkender Gegenstände als Ganzes wird dann für den entsprechenden Zweck als Talisman oder Amulett genutzt. Es gibt dabei sowohl Arten die direkt am Körper getragen werden müssen, um wirksam zu sein, als auch ortsgebundene Glücksbringer, wie etwa zum Schutz eines Hauses an dessen höchstem Punkt etwas verborgen werden kann.

Magic Mojos GlücksäckchenBezaubernde GlückssteineLucky Charms Glückspfand

Hier finden Sie ein Beispiel für ein kleines Ritual, um einen Gegenstand als Talisman oder Amulett zu nutzen:

Formulieren Sie Ihren Wunsch kurz und präzise. Bestimmen Sie dann, ob es sich um den Wunsch z.B. nach Wachstum, Vermehrung, Schutz, also um einen anziehenden Wunsch oder um einen Wunsch beispielsweise nach Trennung, Verminderung, Abwehr usw., also um einen eher bannenden Wunsch handelt.

Einen anziehenden Wunsch ritzt man während des zunehmenden Mondes vom Docht zum Fuß einer weißen Kerze und lässt diese dann vollständig herunterbrennen, während der Talisman in ihrem Licht liegt.
Bei einem bannenden Wunsch geht man ähnlich vor, nur schreibt man vom Fuß zum Docht einer schwarzen Kerze und vollzieht das Ritual während des abnehmenden Mondes.

Formen der Magie

Es gibt nicht nur tausende von Ritualanleitungen, sondern auch unzählige verschiedenen Magierichtungen (z.B. Wicca, Hoodoo, Hermetik oder Kabbalah). Und dann gibt es da noch die gängigen Begriffe der Magieformen: Naturmagie, Elementemagie, Kerzenmagie, Symbolmagie, Kräutermagie, Talismane, Chaosmagie, Küchenmagie, Püppchenmagie usw.

Aber kann man die Formen wirklich unterscheiden?

Das wichtigste Objekt des Rituals gibt diesem häufig seinen Namen. Daher scheint es viele verschiedene Richtungen der Magie zu geben. Kerzenmagie, Püppchenmagie, rituelles Räuchern …

Die Kerzenmagie, eine in sich durchaus komplexe Sache, wird aber häufig zu den anderen magischen Handlungen addiert. Ein gefülltes und verschlossenes Püppchen aus Stoff wird beispielsweise nach der Fertigstellung oft zum Aufladen in das Licht einer farblich und damit thematisch passenden Kerze gelegt. Dabei war es doch schon fertig und erfuhr seine magische Zuordnung schon durch die Auswahl der Zutaten …

Die Zutaten, die man anhand der Kräutermagie und der Sympathiemagie gewählt hat. Ist Püppchenmagie dann noch eine eigenständige Form? Und was unterscheidet Stoffpüppchen (abgesehen von der Form) von Mojobeutelchen, die ja auch mit passenden Zutaten gefüllt werden? Die Übergänge sind also fließend.

Ich benutze die verschiedenen Ausdrücke eigentlich nur, um die unterschiedlichen Ansätze der Ritualentwicklung benennen zu können. Hier nun ein paar Beispiele:

Kerzenmagie

Eine einfach durchzuführende Form der Magie, die wenig Zubehör benötigt und so oft für Magie-Neulinge der attraktivste Einstieg. Die “rituelle Wirkung” von Kerzenlicht kennt man ja schon vom Geburtstagskuchen, der romantischen Stimmung, die Kerzenlicht verursachen soll oder vom emotional unterschiedlichen Wert eines Weihnachtsbaums mit echten Kerzen gegenüber dem eines Baumes mit einer Lichterkette. Hier gibt es mehr Informationen zur Kerzenmagie.

Rituelles Räuchern

Räuchern als Opfergabe an die Götter ist eine der ältesten sakralen Handlungen schlechthin und heute noch in vielen Kulturkreisen der Welt anzutreffen. Die rituelle Räucherung geht oft mit Visualisierung oder spezieller Meditation einher, wird aber viel häufiger in andere Ritualformen mit eingebunden, als eigenständig eingesetzt. Viele Traditionen weisen darauf hin, dass Opfergaben in Form von duftendem Rauch die “Nahrung der Götter” sei. Hier gibt es mehr Informationen über das Räuchern.

Symbolmagie

Eine sehr kreative und intensive Form der Magie, die besonders dabei hilft, den ganz eigenen magischen Weg zu finden. Man beginnt dadurch auch bei anderen Magieformen gängige Symbole für Schutz oder Liebe etc. gegen selbst entwickelte und damit wesentlich kraftvollere Symbole auszutauschen und Symbolen allgemein anders zu begegnen. Auch diese Form der Magie lässt sich hervorragend mit anderen Formen kombinieren.

Püppchenmagie

Die Form der Magie, die durch Kino und Fernsehen am meisten gelitten hat. Püppchen werden fast immer sofort mit Voodoo assoziiert und damit sofort der Schadensmagie zugeordnet. Das ist aber definitiv falsch. Mit Püppchen kann man – genau wie mit allen anderen Formen der Magie – heilen, schützen, unterstützen, harmonisieren, Liebe anziehen und so vieles mehr … oder eben Schaden zufügen.

Sympathiemagie

Bei der Sympathiemagie geht man davon aus, dass Dinge die sich ähneln auch zusammenhängen. Eine Person ähnelt einer Puppe oder einem Foto, ein Gegenstand seiner Zeichnung oder Miniatur, eine Firma ihrem Logo und für viele weitere Dinge gibt es Symbole (Herz = Liebe, Kleeblatt = Glück usw.) anderes wird auf Grund der Eigenschaften gewählt (Magneten ziehen an, Honig versüßt …).

Wenn nun der eine Gegenstand in einem Ritual manipuliert wird, dann wirkt sich diese Manipulation nach den Regeln der Sympathiemagie auch auf das andere Objekt aus. Der Wortteil “Sympathie” im Wort “Sympathiemagie” ist von der Bedeutung her nicht dem gebräuchlichen “Du bist mir sympathisch” zuzuordnen, sondern analog zum griechischischen Ursprung des Wortes (“sympathikos – mitleidend”) so wie in der medizinischen Bedeutung (“miterkrankt”) zu sehen.

Talismane & Amulette

Der einfache Unterschied: Ein Talisman soll seinem Träger Glück bringen, während ein Amulett Unheil von ihm abwenden soll. Neben der Kreativität kann man alle Formen der Magie zur Erstellung von Talismanen oder Amuletten einbringen. Denn was ist zum Beispiel ein bei sich getragenes Mojo anderes als ein Amulett oder eben ein Talisman. Wie viel mehr Wert hat ein eigenes magisches Symbol aus der Symbolmagie gegenüber einer allgemeingültigen und damit abgegriffenen Symbolik, wie z.B. einem Herz! Hier gibt es mehr Informationen zu Talismanen und Amuletten.

Abschließend sei gesagt, dass man sich einer einzigen Form der Magie verschreiben und zeitlebens dann alle Rituale erfolgreich nur mit jener Form verwirklichen kann. Oder man kann für jedes Ziel etwas Neues ausprobieren. Meinen persönlichen Erfahrungen nach hat jeder der magisch arbeitet ein eigenes Ordnungssystem, nachdem er für die Formen der Magie spezielle “Schubladen” hat. Etwa Krankheit immer mit Püppchenmagie zu bekämpfen, für die Liebe immer Mojos zu nähen, Schutz immer durch rituelles Räuchern zu verstärken etc.

Ich hingegen mische die verschiedenen Magie-Formen. Ich mache keine Kerzenmagie ohne rituelle Räucherung, nutze die Grundlagen der Symbolmagie für meine selbstgemachten Talismane und bemühe für all meine persönlichen Rituale die Sympathiemagie, fast immer die Planetenprinzipien und oft auch noch die Elementarzuordnungen.

Informationen über das Räuchern

Räuchern auf Hexenart ist gewissermaßen eine Luftpost der Wünsche.
Entscheiden Sie sich zunächst, welches Kraut oder welche Mischung Ihren Wünschen entspricht, zum Beispiel Rosenblüten, wenn Sie sich verlieben möchten. Halten Sie die getrockneten Blüten in den Händen und visualisieren Sie Ihre Wünsche in die Blüten. Geben Sie dann die Blätter auf die glühende Kohle und blicken Sie dem Rauch nach, der aus dem Fenster ziehen soll. Visualisieren Sie Ihre Wünsche, bis die Blüten verbrannt sind und der Rauch verschwunden ist.
Räuchern mit Räucherkohle

Achten Sie unbedingt auf Ihre Wünsche und Gedanken!

Denken Sie daran: Ihre Wünsche könnten sich erfüllen. Ein Wunsch der z.B. nur den Inhalt hat: “Ich will in dieser Woche zu viel Geld kommen!”, könnte sich erfüllen, indem (schlimmsten Falles) eine geliebte Person stirbt und Sie erben. Denken Sie also auch daran wie sich der Wunsch erfüllen soll und binden Sie es in Ihre Visualisierung mit ein. Etwa, wie Ihnen Ihr Chef eine Gehaltserhöhung zusichert oder Sie einen großen Auftrag erhalten.

Abgesehen von Wunscherfüllung macht Räuchern auch einfach Spaß. Wer das Erlebnis des “Feuerzaubers” liebt, wird mit Vorliebe mit unseren Kohletabletten räuchern. Schon nach wenigen Minuten “Vorglühen” kann der Räucherspaß beginnen. Man nimmt dazu eine kleine Menge des gewählten Räucherwerks, legt es auf die heiße Räucherkohle und kann bereits den sich kräuselnden Rauchwölkchen nachschauen. Räucherkohle lässt sich in fast jedem hitzeunempfindlichen Gefäß abbrennen, welches mit genügend Sand gefüllt ist.

Wer die Kohle und deren Eigenschaften nicht so zu schätzen weiß, der ist sicherlich mit einem Räuchersieb gut bedient, welches (nach dem Prinzip der Duftlampe) an einem Halter über einem Teelicht betrieben wird.

Verschiedenes Räucherzubehör

Ihren festen Platz in der Welt des Räucherns haben Räucherstäbchen. Die Kräuter, Hölzer und Harze werden dabei in Pulverform gemahlen, mit Ölen zu einer Paste geformt und über ein Holzstäbchen gerollt. Nach dem Entzünden brennen unsere Stäbchen in ca. 30 Minuten ab und verströmen dabei gleichmäßig ihren sanft duftenden Rauch.

Räucherstäbchen-SetsIncensum Räucherstäbchen

Unsere Räuchermischungen werden unter Berücksichtigung der Mondphasen und ggf. der Planetenprinzipien aus 100% pflanzlichen, unbehandelten Rohstoffen hergestellt, damit Ihre Wünsche genau die richtige Unterstützung erhalten. Die Rezepte basieren auf den überlieferten Zuordnungen der Wirkstoffe, traditionellen Rezepten sowie auf unseren persönlichen langjährigen Erfahrungen.

Thematisches RäucherwerkRituelle RäucherungenRäucherwerk für die Elemente

Informationen über die Magie

Das Praktizieren magischer Rituale ist eine uralte Kunst, die es überall auf der Welt gibt. Die Magie ist eine Kraft, die die Energien verwandelt, unterstützt oder abschwächt, um Veränderungen zu bewirken und um persönliche Ereignisse zu kontrollieren.

Ähnlich wie in der chinesischen Akupunktur die Blockierungen des Energieflusses im Körper mit Nadeln behandelt werden, kann man Rituale, Kerzenmagie, Glücksbringer und anderes einsetzen, um die persönlichen Energielinien positiv zu beeinflussen.

Magische Rituale sind also dafür gedacht, den Energiefluss um Sie herum so zu verändern, dass Sie leichter erreichen, was immer Sie persönlich erreichen möchten!

Wenden Sie negative Energien ab, werden Sie emotionale Altlasten los, vergeben Sie jemandem, schließen Sie Frieden, schützen Sie Ihre Familie. Verbessern Sie Ihre Finanzen, Karriere, Beziehungen, Freundschaften, Ihr Unternehmen, Ihr Auftreten, Ihr Selbstbewusstsein …

“Magie ist die Kunst, mit den Kräften der Natur zu arbeiten, um notwendige Veränderungen herbeizurufen. Das ist Magie – ganz einfach.”
– Scott Cunningham -

Unsere Spells und Charms, Powder und Ritualsets sind mit einer genauen Anleitung versehen, es sind keine Vorkenntnisse nötig. Man kann diese aber, wie beim Kochen, den eigenen Vorstellungen besser anpassen oder sie durch eine eigene Note ergänzen.

Wenn Sie gerne ein ganz eigenes Ritual entwerfen möchten, so bekommen Sie bei und eine Vielzahl von Grundzutaten. Ritualkerzen, Ritualöle, Räucherwerk …

Handgezogene RitualkerzenRitualöle & HexensalbenRituelle Räucherungen

Wer im Webshop nichts passendes findet (denn manche Situationen sind zu speziell) und sich auch nicht ganz allein an das Thema traut, der kann sich von uns nach einem Vorgespräch (im Laden oder per e-Mail) einen ganz eigenen Zauber schreiben und zusammenstellen lassen.

Über die Kerzenmagie

Die Kerzenmagie besteht im Durchführen lichtvoller Handlungsabläufe mit Kerzen, vergleichbar mit denen auf dem Geburtstagskuchen welche man mit einem Wunsch auf den Lippen ausbläst. Diese Magieform zählt für zu den wirkungs- vollsten magischen Disziplinen überhaupt, besonders für Magie-Einsteiger.

Die Kerzenmagie ist völlig unabhängig von weltanschaulichen und dogmatischen Vorgaben und lässt sich präzise auf Ihr persönliches Ziel ausrichten – z.B anhand der Farbzuordnung der Kerze. So kann Ihr Herzenswunsch wahr werden.

Wie es funktioniert, dass Wünsche wahr werden? Die Huna-Schamanen von Hawaii drücken es so aus: “Wohin wir unsere Aufmerksamkeit lenken, dahin fließt die Energie.” Magische Rituale funktionieren also im Prinzip wie ein Hebel.

Man setzt mit ein wenig Energie an und mit Hilfe der kosmischen Gesetze gerät viel Energie in Bewegung. Und zwar genau in die Richtung, die den persönlichen Zielen förderlich ist.

Warum funktioniert das denn nicht auch ohne Kerzenmagie? Das Universum unterstützt nur das, woran wir glauben. Allerdings das Negative ebenso wie das Positive! Egal wie sehr Sie sich etwas wünschen, wenn Sie tief im Herzen glauben, dass Sie es nicht haben können, dann bekommen Sie es auch nicht.

Was ändert sich durch die Kerzenmagie? Kerzenmagie hilft dabei, positive Glaubenssätze zu verinnerlichen oder negative Glaubenssätze aufzulösen. Man nimmt sich unter anderem die Zeit, sich über seine Wünsche klar zu werden und denkt genau über alles nach, bevor man um etwas bittet.

Ist das schwarze Magie oder weiße Magie? Man sollte sich um die positive, lichtvolle Magie bemühen, die sich bewusst mit den Kräften und Mächten der Magie auseinandersetzt und diese nicht zum Schaden anderer nutzt. Es sollten keine manipulative Formulierung verwendet werden und das Streben nach Veränderung sollte sich nur auf die eigene Person und den eigenen Geist beziehen.

Aber wie alles im Leben ist auch die Kerzenmagie nur so “gut” oder “schlecht” wie derjenige, der sie benutzt. Das ZIEL ist “gut” oder “schlecht” – wobei diese Wertung bei vielen Gelegenheiten im Auge des Betrachters liegt. So wie man ein Messer nutzen kann um Brot zu schneiden oder um jemandem damit zu schaden … das Messer ist also gut. Oder schlecht. Oder beides. Oder keines.

Deswegen sollten Sie beachten, dass alles, was Sie in das Universum hinaus senden, ebenso zu Ihnen zurückkehren wird, denn Gleiches erzeugt Gleiches. Sie sollten sich absolut sicher sein, dass Ihr angestrebtes Ziel, Ihre persönlichen Wünsche, dem Wohl aller Beteiligten dient – oder bereit sein, die Konsequenzen für Ihre Taten zu tragen. Nur wenn Sie der Kerzenmagie mit einem Gefühl des Respekts für sich selbst und andere begegnen, werden Sie Erfolg und Bereicherung erfahren.


Hier eine kleine Anleitung zur einfachen Kerzenmagie:

Sie benötigen Streichhölzer und für die zum Thema farblich passend gewählte Kerze einen Kerzenhalter, in dem die Kerze ganz abbrennen kann (also nicht aus Glas / Holz). Kleine Ritualkerzen kann man alternativ auch mit einem Wachsplättchen auf einem Stein oder einem Teller befestigen. Eine dicke Nadel oder ein Holzspieß wird ggf. benötigt, um etwas in die Kerze einzuritzen. Räucherwerk bietet eine ideale Ergänzung zum Ritualöl und unterstützt ein Kerzenritual mit weiteren Energien.

Wo immer Sie sich wohl fühlen, für die Dauer des Rituals ungestört sind, die für die Ritualhandlung nötigen Bedingungen vorfinden und die Kerze sicher und ungestört ganz abbrennen kann ist der richtige Ort für Ihr Kerzenritual.

Benennen Sie nun die Kerze, indem Sie hineinritzen, wofür diese Kerze steht. Zum Beispiel einen Namen, Eigenschaften, einen Wunsch, ein Symbol o.ä. Bei einem anziehenden Kerzenritual schreibt man vom Docht zum unteren Ende hin, der Wunsch wird später von der Flamme Buchstabe für Buchstabe in die Welt getragen – als würde man ihn buchstabieren. L, Li, Lie, Lieb, Liebe! Bei einem bannenden Ritual hingegen schreibt man vom Ende zum Docht hin. Später werden die Worte dann vom Ende her Stück für Stück aufgelöst, sie werden immer weniger. Sorgen, Sorge, Sorg, Sor, So, S, gelöscht!

Salben Sie dann die Kerze mit dem passenden Ritualöl. Nehmen Sie dafür die Kerze in Ihre linke Hand (rechts bei Linkshändern). Mit dem Docht soll sie von Ihnen weg weisen, das Ende hingegen zeigt genau auf Ihre Körpermitte.

Bei einem bannenden Kerzenritual muss die Kerze vom Ende zum Docht hin eingeölt werden, wobei der Docht ja von Ihrem Körper weg zeigt, denn das führt die uner- wünschten Dinge weg von Ihnen. In einem anziehenden Kerzenritual hingegen würde man in umgekehrte Richtung einölen, vom Docht hin zum Ende, welches auf den Körper weist, um die positiven Dinge symbolisch in die eigene Richtung zu ziehen.

Nun die Kerze in den Halter stellen und mit Streichhölzern anzünden. Mit dem Licht der Kerze ist der Zeitpunkt für eine Meditation, Konzentration oder Visualisierung (oder eine gewählte Ritualhandlung, etwa die Herstellung eines Amulettes) gekommen. Diese Beschäftigung mit dem Ziel sollte mindestens so lange dauern, wie die von Ihnen gewählte Kerze braucht um etwa zu einem Drittel herunter zu brennen. Achten Sie während der Vorbereitung also auf die Brenndauer!

Rituelle Kerzen werden, außer in speziellen Ritualen, nicht gelöscht. Lassen Sie diese Kerzen immer ganz abbrennen. Wenn nicht anders gewünscht, so brauchen Sie nach der Ritualhandlung nicht mehr direkt bei der Kerze zu bleiben. Stellen Sie immer von Anfang an sicher, dass sie gefahrlos abbrennen kann. Wählen Sie dafür einen geeigneten Kerzenhalter, den Sie z.B. auf ein Metalltablett oder ein Backblech stellen. Lassen Sie die Kerze jedoch nicht unbeobachtet!

Handgezogene RitualkerzenRitualöle & HexensalbenRituelle Räucherungen

Das Mondzeichen in der Magie

Ein wichtiger Ansatzpunkt um einen magisch günstigen Tag zu bestimmen ist das Tierkreiszeichen, in dem der Mond zu den verschiedenen Zeiten steht.

Im Gegensatz zur Sonne, die ein Jahr braucht, um alle 12 Tierkreiszeichen zu durchlaufen, braucht der Mond nur einen Monat dazu. So “berührt” der Mond sozusagen in den Tagen eines Monats alle Tierkreiszeichen jeweils zwei bis drei Tage lang. Der Mond spricht damit die jeweilige Qualität des Tierkreiszeichens an. Die Tage bekommen dadurch eine bestimmte thematische “Färbung”, was unterschiedliche Energien aber auch Probleme mit sich bringt.

Ein Mond in den Zwillingen wäre zum Beispiel ideal für Rituale, die mit der Kommunikation zu tun haben.

Hier eine kleine Übersicht:

Mond im Wassermann
Begünstigte Rituale: Für alle Rituale die Kreativität und Kunst betreffen, Ausdruckskraft, Freundschaft, Freiheit, Problemlösungen, Steigerung der Intuition, spirituelle Weiterbildung. Meditation und Visualisierung fallen an Wassermann-Tagen besonders leicht.
Tagesthemen: Veraltete Denk- oder Verhaltensweisen auflösen, sich weiterentwickeln.
Dinge die an einem Wassermann-Tag Ritual-Erfolgen im Weg stehen können:
Unvorhergesehene Dinge während des Rituals können Chaos verursachen.

Mond in den Fischen
Begünstigte Rituale: Förderung musischer und künstlerischer Aktivitäten, Bewusstseins- erweiterung, Meditation, Hellsichtigkeit, (prophetische) Träume, Weissagungen, Rituale zur Verschleierung, um Dinge “im Sande verlaufen zu lassen” oder ohne viel Aufheben zu beenden.
Tagesthemen: Vielschichtigkeit, Tiefgründigkeit, die Intuition ist gestärkt und erleichtert so das Einfühlungsvermögen und den Kontakt zur Geisterwelt oder Engelwesen.
Dinge die an einem Fische-Tag Ritual-Erfolgen im Weg stehen können:
Zerstreutheit, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, “Dünnhäutigkeit”.

Mond im Widder
Begünstigte Rituale: Stärkung der Persönlichkeit, der Führungsqualitäten, der Willenskraft und der eigenen Energie, um Projekte zu beginnen oder neu Beginnendes zu unterstützen. Dinge unterstützen die man erreichen will, Hindernisse aus dem Weg räumen, den eigenen Willen durchsetzen, Blockaden durchbrechen und generelle Schutzzauber. Auch für Studium, Lernerfolge, Klausurenhelfer, Selbstvertrauen für mündliche Prüfungen oder Vorträge etc.
Tagesthemen: Tatkraft, Begeisterungsfähigkeit, Trägheit bekämpfen, Selbstbewusstsein.
Dinge die an einem Widder-Tag Ritual-Erfolgen im Weg stehen können:
Ungeduld, mangelnde Sorgfalt, vorschnelle Entscheidungen.

Mond im Stier
Begünstigte Rituale: Wohlstand, Immobilien(-Erwerb/-Verkauf), Liebe und Lebensfreude, Wachstum, Beständigkeit, materielle Angelegenheiten, Rituale zur Danksagung, zur Erhaltung und dem Schutz von Erreichtem und für körperliche und psychische Festigung.
Tagesthemen: Genussfreude, Sinnlichkeit, Besitztümer erlangen, Stabilität.
Dinge die an einem Stier-Tag Ritual-Erfolgen im Weg stehen können:
Erwartungshaltung, zu konkrete Formulierungen, mangelnde Flexibilität.

Mond in den Zwillingen
Begünstigte Rituale: Wünsche in den Bereichen Kommunikation, um Aufmerksamkeit zu erregen, Wechsel anzustreben, für Werbung / Public relations etc. Zum Begünstigen von Umzügen oder kleineren Reisen sowie Kreativität, Malerei, künstlerische Arbeiten, für Selbstdarstellung und Selbstbewusstsein. Für Aussprachen und Versöhnungen.
Tagesthemen: Kommunikation, Beweglichkeit des Geistes, Weiterbildung.
Dinge die an einem Zwillinge-Tag Ritual-Erfolgen im Weg stehen können:
Gedankenlosigkeit, Sprunghaftigkeit, (Selbst-)Zweifel.

Mond im Krebs
Begünstigte Rituale: Schutzrituale für Familienangelegenheiten, das Zuhause, Fruchtbarkeit, Begünstigung von Schwangerschaft und Geburt. Zum Ausgleich starker Gefühlsschwankungen, Bekämpfung von Melancholie und Arbeit mit Gefühlen (verstärken / loslassen / wecken). Um eine neue Liebe zu finden oder frisch erwachte Gefühle beim Wachstum zu unterstützen.
Tagesthemen: Wunscherfüllung, Kinderwunsch, Gefühlswelt ordnen, Liebe finden.
Dinge die an einem Krebs-Tag Ritual-Erfolgen im Weg stehen können:
Stimmungsschwankungen, Launenhaftigkeit, Selbstmitleid.

Mond im Löwen
Begünstigte Rituale: Rituale in denen es um den gesellschaftlicher Status geht, um Selbstbewusstsein oder Mut, um Begeisterung zu wecken, um an Einfluss zu gewinnen, Selbstdarstellung, Leidenschaft, Abenteuer. Für Liebeszauber ohne feste Absichten.
Tagesthemen: Lebensfreude, Mut, Kraft, Auftreten, Charisma, Sexualität.
Dinge die an einem Löwe-Tag Ritual-Erfolgen im Weg stehen können:
Selbstüberschätzung, Vermessenheit, mangelnde Kritikfähigkeit, Übermut.

Mond in der Jungfrau
Begünstigte Rituale: Berufliches, Karriere, Entscheidungsfindung, für intellektuelle Fähigkeiten, um die Gesundheit zu verbessern. Wenn man Dinge “in Ordnung bringen” muss, geregelte Bahnen anstrebt, berufliche und persönliche Entwicklung vorantreiben will.
Tagesthemen: Vernunft, Berechnung, Entwöhnung, Lossagung, Läuterung.
Dinge die an einem Jungfrau-Tag Ritual-Erfolgen im Weg stehen können:
Akribie, Rachsucht, Kritiksucht, kompliziertes Denken.

Mond in der Waage
Begünstigte Rituale: Gerechtigkeit, für gleichberechtigte Beziehungen, Beilegung von Streitigkeiten, um Dinge ins Gleichgewicht zu bringen (auch innere Balance), Justizia, Verträge abschließen, Gerichtsprozesse unterstützen, Begünstigung von Eheschließungen.
Tagesthemen: Balance, Ausgleich, Erholung, Regeneration, Verbundenheit.
Dinge die an einem Waage-Tag Ritual-Erfolgen im Weg stehen können:
Unentschlossenheit, Wankelmut, mangelndes Durchhaltevermögen.

Mond im Skorpion
Begünstigte Rituale: Veränderungen, grundlegende Wandlungen, spirituelles Wachstum, Divination, Geheimnisse lösen oder versiegeln, gegen sexuelle Probleme, für Bannzauber und Exorzismen. Um unerwünschte Dinge abzuwehren, Altlasten loszulassen aber auch um sich zu verteidigen, notfalls mit Gegenwehr. Schwarzmagische Themen, Kontakt mit Verstorbenen oder der Anderswelt.
Tagesthemen: Konfrontation mit den eigenen Schwächen, Kontakt zu Verborgenem, Erforschen der eigenen Vergangenheit und Zukunft, Schadenszauber.
Dinge die an einem Skorpion-Tag Ritual-Erfolgen im Weg stehen können:
Kompromisslosigkeit, Wut, Argwohn, Überreaktion.

Mond im Schützen
Begünstigte Rituale: Arbeit an Lebenszielen und -Wünschen, Rituale die mit der Wahrheit zu tun haben, Dinge ans Licht bringen sollen, für Erfolg bei sportlichen Aktivitäten, Begünstigen von weiten Reisen oder großen Ortsveränderungen (in andere Städte oder Länder).
Tagesthemen: Zuversicht, Neuorientierung, Entscheidungen fällen, Weichen stellen, langfristige Planungen, Verbindlichkeit, Weitblick.
Dinge die an einem Schütze-Tag Ritual-Erfolgen im Weg stehen können:
Maßlosigkeit, sich selbst immer im Recht wähnen, Überheblichkeit.

Mond im Steinbock
Begünstigte Rituale: Verbannung von bösem Zauber, Auflösen von Flüchen, Abwehr von Schadenszaubern, Trennungsrituale, Blockaden durchbrechen, Schutz- und Bannzauber. Förderung von Ehrgeiz, Strebsamkeit, Konzentration, politische Aktivitäten und Wahlkämpfe.
Tagesthemen: Bestandsaufnahme, Konzepte und Wertvorstellungen hinterfragen, Loslassen.
Dinge die an einem Steinbock-Tag Ritual-Erfolgen im Weg stehen können:
(Versagens-)Ängste, Schwermut, Beklommenheit, Depression.

Wenn man die Mondphase, das Mondzeichen und dazu noch den Wochentag beachtet, dann kommt man auf einige magisch besonders wirksame Tage im Jahr.

Die Verwendung von Farben in der Magie

Jetzt noch ausführlichere Informationen in der neuen Kategorie:
Die Farben in der Magie

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Farben haben in der Magie ihren festen Platz. Die Zuordnungen, grade in Büchern, variieren von Autor zu Autor. Das von uns generell verwendete Farbsystem beruht auf D. J. Conway, gemischt mit anderen Überlieferungen und persönlichen Erfahrungen.

Man kann nach dieser Tabelle fast alle Zutaten für einen Zauber auswählen, etwa die Kerzen (unbedingt durchgefärbt!), Stoffe, Bänder etc. und etwa die Farbe von Blumen, sollten diese benötigt werden. Bei Pflanzen steht deren individuelle Zuordnung durch die Planeten etc noch VOR der Farbwahl. Also ist nicht jedes grüne Blatt gleich für ein Geldritual geeignet!

Weiß ist die richtige Farbe für Rituale bezüglich von Schutz, Frieden, Wahrheit, Klarheit, Aufrichtigkeit, Ganzheit, Reinheit. Um wichtige Entscheidungen und große Wendepunkte im Leben zu unterstützen. Weiß hilft, die eigene Aura zu stärken und zerstört destruktive Energien. Weiße Kerzen beschützen bei der magischen Arbeit. Weiß ist außerdem dem Planetenprinzip Mond und dem Montag zugeordnet.

Blau nutzt man für Rituale bezüglich von Heilung, Gesundheit, Geduld, für den Kontakt zum höheren Selbst, für Versöhnung, Verständnis, Inspiration und Kreativität. Man schafft damit Harmonie und inneren Frieden und begünstigt ein harmonisches Zuhause. Auch für Treue, Loyalität, Zusammenhalt und Teamgeist. Für Schutz während des Schlafes und besonders gegen (wiederkehrende) Alpträume. Blau ist außerdem dem Planetenprinzip Jupiter und dem Donnerstag zugeordnet.

Schwarz wird in Ritualen zur Reinigung, Trennung, Auflösung, gegen negative Gedanken und Emotionen aber auch zum Schutz vor äußeren Einflüssen verwendet. Um Unerwünschtes zu bannen, negative Kräfte umzukehren, schlechte Angewohnheiten zu bekämpfen und Blockaden zu erkennen und zu durchbrechen. Wird Schwarz für ausschließlich eigennützige Zwecke verwendet, etwa zur Trennung Dritter, so kann die Wirkung sich gegen einen selbst richten! Schwarz ist außerdem dem Planetenprinzip Saturn und dem Samstag zugeordnet.

Gelb verwendet man in Ritualen für die eigene Überzeugungskraft, das Selbstbewusstsein und die Ausstrahlung. Diese Rituale helfen dabei, die eigenen Stärken zu erkennen und zu nutzen. Auch für geistige Klarheit und bessere Kommunikation in Beruf, Studium oder Handel und um Lernbereitschaft und Konzentrationsfähigkeit zu fördern. Gelb ist außerdem dem Planetenprinzip Sonne und dem Sonntag zugeordnet.

Grün wird in der Magie für Glück, Erfolg, materiellen (Zu-)Gewinn und Wohlstand verwendet. Auch zur Stabilisierung, Erdung, Erneuerung, für Fruchtbarkeit, gesundes Wachstum und innere Ausgeglichenheit. Generell kann man grüne Elemente zur Unterstützung aller Zielsetzungen verwenden, in denen etwas vermehrt werden soll. Grün ist außerdem dem Planetenprinzip Venus und dem Freitag zugeordnet.

Orange hat in Ritualen die Kraft der Aufmunterung. Für Trost, Energie, Motivation, Durchhaltewille. Stärkt die Ausstrahlung und die Anziehungskraft und hilft dabei, Kontrolle zu erlangen und Trägheit zu bekämpfen. Zauber mit orangefarbenen Elementen eignen sich besonders dafür, Wünscherfüllung und große Veränderungen zu unterstützen.

Violett wird eingesetzt in Ritualen für Gerechtigkeit und Erfolg bei Rechtsprozessen, Behörden- oder Berufsangelegenheiten. Auch zum Schutz vor den Folgen von gegen einen selbst gerichtete Taten, Lügen oder dunkler Magie. Man wendet damit Unglück und negative Energie ab und hilft dabei, alles wieder zum Guten zu wenden. Violett ist außerdem dem Planetenprinzip Merkur und dem Mittwoch zugeordnet.

Rot wird in Ritualen für die Willensstärke, den Mut, die Kraft und den Kampfgeist verwendet und hilft bei der magischen Selbstverteidigung. Um Ängste, Schwächen oder Furcht zu bekämpfen. Auch für körperliches Verlangen, Sexualität, Potenz, Steigerung der Libido und für Eroberungen oder die Wiedergewinnung eines Partners. Rot ist außerdem dem Planetenprinzip Mars und dem Dienstag zugeordnet.

Rosa steht für die reinste Form der Liebe, und so verwendet man es in Ritualen für Familienbindung, Freundschaft und ehrliche Zuneigung. Für romantische Gefühle und wachsende Empfindsamkeit. Wird auch verwendet um Trauer, Hass oder Negativität umzuwandeln. Für einen positiveren Umgang mit sich selbst und anderen.

Pink ist eine dunklere Schattierung von Rosa mit einem Anteil von Violett und hat dadurch eine hohe Schwingungsfrequenz. Pink unterscheidet sich von Rosa in sofern, als dass es dessen Energien von Liebe und Zuneigung um den Aspekt der Leidenschaft und des körperlichen Verlangens ergänzt. Man verwendet es für Rituale zu den Themen Liebe, Partnerschaft, Verbindlichkeit, Leidenschaft, Treue, körperliche Anziehungskraft und Lust. Für ein harmonisches Miteinander ohne Ängste oder Bedenken. Auch um die Liebe in das eigene Leben zu rufen oder das romantische Interesse von jemandem in die eigene Richtung zu lenken.

Sternzeichen
Wenn man eine Person in einem Ritual durch eine Kerze darstellen möchte oder die passende Farbe für den Stoff eines Püppchens sucht, dann ist die Zuordnung der Sternzeichen zu den Farben oft hilfreich.

Widder: Rot, Weiß, Gelb
Stier:
Grün, Rosa, Rot
Zwilling:
Gelb, Grün, Blau
Krebs:
Weiß, Grün, Blau
Löwe:
Orange, Rot, Grün
Jungfrau:
Gelb, Schwarz
Waage:
Blau, Schwarz
Skorpion:
Schwarz, Rot
Schütze:
Blau, Violett, Gelb, Rot
Steinbock: Rot, Schwarz
Wassermann:
Blau, Grün
Fische:
Blau, Weiß, Grün

Handgezogene, durchgefärbte RitualkerzenHexensalben & RitualöleRituelles Räucherwerk

Die Planeten in der Magie – Planetenprinzipien

In der Magie spielen im wesentlichen die Planeten eine Rolle, die schon vor der Erfindung des Teleskopes bekannt waren. Also Sonne, Mond, Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn. Wobei dies im astrologischen Sinne verstanden werden muss, denn Sonne und Mond sind ja astronomisch gesehen keine Planeten.

Die Entdeckung zusätzlicher Planeten hatte einen großen Einfluss auf die Astrologie und es wurde über Jahrzehnte daran gearbeitet, deren astrologische Geltung zu bestimmen. In der Magie spielen diese weiteren Himmelskörper aber eine eher untergeordnete Rolle, so wie auch die Degradierung des Pluto von Planet zu einem Zwergplanet im Jahre 2006 keine besondere Wichtigkeit in der Magie hat.

Die in der Magie relevanten Planetenprinzipien lassen sich vielfältig verwenden.

So ist es für die Auswahl eines geeigneten Wochentages für einen Zauber wichtig, von welchem Planeten dieser Tag regiert wird oder man wählt die Zutaten für einen Zauber danach aus, welche Pflanzen, Steine, Farben, Metalle etc. dem für das Ritual als Unterstützer auserwählten Planten zugeordnet sind. Neben dem Tagesregenten werden auch die Stunden von Tag und Nacht durch die Planeten beeinflusst. Man kann diese Planetenstunden für jeden Tag errechnen.

Die Planeten sind also Ordnungsprinzipien.

Sie strukturieren die magische Welt, sind hilfreiche Analogien, die uns die magische Arbeit erleichtern. Ähnliches gibt es zum Beispiel in den Zuordnungen von Dingen zu den Elementen oder etwa zu Gottheiten verschiedener Herkunft. Wie “Alles was der Göttin Venus zugeordnet wird, eignet sich für Liebeszauber”. Weitere Ordnungsprinzipien sind beispielsweise die drei alchemistischen Aggregatzustände (Schwefel, Quecksilber und Salz), den drei indischen Gunas (sattwas, rajas und tamas), die zehn Sephiroth des kabbalistischen Lebensbaumes und viele andere vergleichbare Strukturen.

SONNE – Sonntag. Gelb. Metall: Gold. Vitalität, Gesundheit, Optimismus, Regeneration, Bewusstsein, Zentriertheit, Harmonie, Erhöhung der Lebensqualität, Stabilisierung von Familie und Heim.

MOND – Montag. Weiß. Metall: Silber. Intuition, Hellsehen, Traumarbeit, Ängste, Gefühle, Förderung der Wahrnehmung, Weiblichkeit, spirituelle Entwicklung, Selbsterkenntnis.

MARS – Dienstag. Rot. Metall: Eisen. Erfolg, Stärke, Mut, Durchsetzungsvermögen, Sexualität, Kampf, Wettbewerb, Aggression, Selbstschutz, Leistungskraft, Politik, Charisma, Logik, Selbstbewusstsein.

MERKUR – Mittwoch. Violett. Metall: Quecksilber. Handel, Studium, Intellekt, Sprache, Kommunikation, Geschäftssinn, Karriere, beruflicher Erfolg, Förderung von Prüfungen, Vorstellungsgesprächen, Gerichtsverhandlungen, Verträge.

JUPITER – Donnerstag. Blau. Metall: Zinn. Wohlstand, Üppigkeit, innerer und äußerer Reichtum, Überfluss, Großzügigkeit, Glück, Selbstbehauptung, Sinnfindung, Entwicklung.

VENUS – Freitag. Grün. Metall: Kupfer. Verbindung, Liebe, Leidenschaft, Romantik, Verführung, Sinnlichkeit, Förderung künstlerischer und musischer Projekte, Fruchtbarkeit, Wachstum.

SATURN – Samstag. Schwarz. Metall: Blei. Beschränkung, Konzentration, Erdung, Tod, magische Selbstverteidigung, grundlegende Veränderungen, Fluchabwehr, Verwünschungen aufheben, Überkommen schlechter Angewohnheiten, Schadenszauber, Trennungszauber.

Die Elemente in der Magie – Elementprinzipien

Die Elemente sind in der Magie Ordnungsprinzipien.
Sie strukturieren die magische Welt, sind hilfreiche Analogien, die uns die magische Arbeit erleichtern können. Ähnliches gibt es etwa in den Zuordnungen von Dingen zu den Planeten oder etwa zu Gottheiten verschiedenster Herkunft. Wie “Alles was der Göttin Venus zugeordnet wird, eignet sich für Liebeszauber”. Weitere Ordnungsprinzipien sind beispielsweise die drei alchemistischen Aggregatzustände (Schwefel, Quecksilber und Salz), die drei indischen Gunas (sattwas, rajas und tamas), die zehn Sephiroth des kabbalistischen Lebensbaumes und viele andere vergleichbare Strukturen.

Feuer – Wille - das Prinzip des Triebhaften
Aktivität, Energie, Verwandlung
Themen: Kraft, Zerstörung, Reinigung, Potenz, Transformation, Sexualität, Aggression, Spontanität …
Personen: Politiker, Manager, Soldaten
Jahreszeit: Sommer
Himmelsrichtung: Süden
Weissagung: Pyromantie
Tageszeit: Der Mittag

Wasser – Gefühl – das Prinzip des Fühlenden
Empfänglichkeit, Reaktivität, das Fließende
Themen: Emotionen, Ängste, Liebe, Trauer, Loslassen, Intuition, Träume, Visionen, eher spüren als denken …
Personen: Maler, Dichter, Darsteller, Künstler
Jahreszeit: Herbst
Himmelsrichtung: Westen
Weissagung: Hydromantie
Tageszeit: Der Abend

Erde – Materie – das Prinzip des Strukturierenden
Festigkeit, Stabilität, Ausdauer
Themen:
Körper, Wachstum, Nahrung, materieller Gewinn, Konzentration, Ordnung schaffend, Familie, Geburt …
Personen: Erzeuger von Gütern und Dienstleistungen
Jahreszeit: Winter
Himmelsrichtung: Norden
Weissagung: Geomantie
Tageszeit: Die Nacht

Luft – Verstand - das Prinzip des Intellektuellen
Vermittlung, Durchdringung, Erschließung
Themen: Geist, Fantasie, Erkenntnis, Inspiration, Lernen, Kommunikation, Überzeugen, Analysieren, klares Denken …
Personen: Wissenschaftler, Forscher, Lehrer
Jahreszeit: Frühling
Himmelsrichtung: Osten
Weissagung: Aeromantie
Tageszeit: Der Morgen

Die Mondphasen und ihre magische Verwendung

Für viele magische Vorhaben spielt der Mond eine wichtige Rolle.
Häufig hört man von besonderen “Vollmondzaubern”, dabei kann man “bei Vollmond” gar kein Ritual durchführen. Der Vollmond und auch der Dunkelmond (oft fälschlich Neumond genannt) zeigen nämlich nur die Wechselpunkte der Mondphasen an. Diese Wechselpunkte sind nicht mal eine Sekunde lang.

Die Uhrzeiten, die man in entsprechenden Kalendern findet, benennen den Zeitpunkt des Wechsels zwischen dem zunehmenden und dem abnehmenden Mond. Ein Ritual “bei Vollmond” würde man entsprechend in der letzten Nacht vor diesem Wechselpunkt durchführen. Wenn der Vollmond-Zeitpunkt also auf einen Montag um 7:00 Uhr Morgens fällt, dann ist die Nacht von Sonntag auf Montag die “Vollmond-Nacht”. In dieser Nacht nimmt der Mond noch zu und ist so kraftvoll wie möglich. In der Nacht von diesem Montag auf den Dienstag ist der Mond zwar optisch noch genau so hell, nimmt aber energetisch schon wieder ab, ist ein abnehmender Mond. Mehr dazu später.

Vollmond

Auch wenn man immer wieder Tabellen entdeckt, in denen von vier Mondphasen gesprochen wird, nämlich von Neumond, zunehmendem Mond, Vollmond und abnehmendem Mond, ist das so nicht richtig. Der Mond nutzt den gesamten Zeitraum von zwei Wochen zwischen Dunkelmond und Vollmond um zuzunehmen, so wie er danach auch zwei ganze Wochen bis zum Dunkelmond hin wieder abnimmt.

Richtiger wäre also:

Der Dunkelmond-Zeitpunkt *
Dann eine Woche zunehmend bis zum “zunehmenden Halbmond” und eine weitere Woche zunehmend bis zum Vollmond.

Vollmond-Zeitpunkt *
Dann eine Woche abnehmend bis zum “abnehmenden Halbmond” und eine weitere Woche abnehmend bis zum Dunkelmond.

(* in entsprechenden Mondkalendern mit Uhrzeit angegeben)

Diese vier Teile des Mond-Monats werden jedoch auf unterschiedliche Weise genutzt:

Dunkelmond bis zum zunehmenden Halbmond
Magisch ist dieses Phase des frischen, neuen Mondes für alle Zauber geeignet, die etwas Neues beginnen lassen sollen, etwas langsam aufbauen, vergrößern, verbessern und wachsen lassen sollen. Auch für Schutzzauber und Stärkungszauber (Gesundheit) ist diese Zeit ideal, denn mit dem wachsenden Mond verstärkt sich auch diese Energie in den kommenden Wochen kontinuierlich. Der häufig für den Dunkelmond verwendete Begriff “Neumond” bezeichnet die ersten drei Tage dieser Phase.

Zunehmender Halbmond bis zum Vollmond
Für Wachstumsrituale, bei denen man schneller Erfolge sehen möchte. Besonders geeignet sind die letzten drei Tage vor dem Vollmond. Liebe, Wohlstand, Gesundheit, Schutz – alle Themen von denen man eigentlich nie genug im Leben haben kann werden in dieser Zeit magisch bearbeitet. Amulette, Talismane, Edelsteine und andere magische Utensilien werden in dieser Zeit mit Mondlicht aufgeladen.

Vollmond bis zum abnehmenden Halbmond
Man sollte diese Mondphase dazu nutzen an sich selbst zu arbeiten, wenn direkt zum Dunkelmond kein spezielles Ritual ansteht mit dem man sich noch beschäftigen muss. Man findet in dieser Zeit Ruhe um zu Meditieren und um Kontakt zu Schutzgeistern oder anderen Geistwesen herzustellen. Körper und Seele sind auf Entlastung und Entspannung eingestellt, daher träumt man oft mehr oder die Träume sind deutlicher.

Abnehmender Halbmond bis zum Dunkelmond
Die ideale Zeit für alle Rituale, die etwas aus dem Leben entfernen sollen. Etwa schlechte Angewohnheiten, Süchte, Krankheitserreger, Depressionen, (Liebes-)Kummer, Ängste usw. Auch das Beenden von Dingen, das Abschließen mit Vergangenem und das Loslassen (auch von Verstorbenen) fällt in dieser Zeit oft leichter und kann nun aktiv durch Rituale unterstützt werden. Als besonders wirkungsvoll gelten hierbei die letzten Stunden vor dem Dunkelmond-Zeitpunkt.

Wenn man die Mondphase, das Mondzeichen und dazu noch den Wochentag beachtet, dann kommt man auf einige magisch besonders wirksame Tage im Jahr.

Nacht auf den 1. Mai – Beltain, Beltaine, Beltane

Beltaine ist sicherlich einer der wichtigsten Feiertage im Jahreskreis. Auch wenn die heidnischen Wurzeln dieses Festes nicht mehr im Vordergrund stehen, so finden dennoch in der Nacht zum 1. Mai überall Mai-Feierlichkeiten statt.

Aber nicht immer wird dieses Fest der Liebe an diesem exakten Datum gefeiert. Viele neuheidnische Traditionen begehen Beltane nicht nach dem absoluten Datum, sondern nach dem Mondkalender. Danach fällt Beltane je nach Tradition entweder auf den 5. Vollmond nach dem Julfest, auf den 5. Vollmond eines Jahres oder generell auf den Vollmond im Mai.

Beltaine steht für das Neuerwachen der Erde nach dem Winter, ein echtes Fruchtbarkeitsfest nicht nur im Sinne der Fortpflanzung, sondern auch für Kreativität, Jobs, Ideen oder neue Beziehungen. Genannt nach dem keltischen Licht- und Feuergott Bel, ist dies ein kraftvolles Feuerfest mit Aufbruchstimmung!

Vielen Überlieferungen zufolge soll das Lagerfeuer, welches ein Beltaine-Fest erhellt, aus genau neun verschiedenen Holzarten zusammengestellt werden. Dabei sollen drei Stücke von jeder Art verwendet werden.

Diese neun Holzarten sind diesen Überlieferungen nach auf Grund ihrer traditionellen Bedeutungen besonders für ein heiliges Beltaine Feuer geeignet:

Birke:
symbolisiert die Göttin oder das weibliche Prinzip
Eiche: symbolisiert den gehörnten Gott oder das männliche Prinzip
Eberesche: symbolisiert das Leben
Weide: symbolisiert den Tod
Tanne: symbolisiert Unsterblichkeit und Wiedergeburt
Weißdorn: symbolisiert Reinigung
Haselnuss: symbolisiert Weisheit
Apfelholz: symbolisiert Liebe
Rebstock: symbolisiert Freude

 

Auf jeden Fall ist diese Nacht eine Zeit der Ausgelassenheit. In einigen Teilen Schwedens finden Frühlingsfeste an “Valborg” statt, an denen große Feuer entzündet werden und ganz ähnlich wie an Samhain verkleidete Kinder von Haus zu Haus ziehen. In Finnland heißt das Fest “Vappu”, das Fest des Frühlings. Es wird nachweislich bereits seit dem Mittelalter gefeiert.

Ein Brauch, der in vielen Gegenden Deutschlands bis heute erhalten geblieben ist, dreht sich um den Maibaum. Am ersten Sonntag im Mai wird dafür auf dem Dorfplatz der Maibaum aufgestellt und jedes junge Mädchen stiftet ein Seidenband, welches dann in einem Tanz um den Maibaum gewickelt wird.

Über die zu Beltaine tatsächlich begangenen Riten ist heutzutage wenig bekannt. Aus vorchristlicher Zeit liegen keine verlässlichen Überlieferungen zu diesem Tag vor. Jedoch gibt es einige Traditionen in magischen Kreisen. So sollen die Tautropfen, die man am Morgen des ersten Mai von den Pflanzen sammelt ganz besondere Zauberkräfte haben. Sie werden auch Elfentränen genannt. Ebenfalls gelten Kräuter und Blüten die während des Beltaine-Festes gesammelt oder verarbeitet werden seit jeher als besonders kraftvoll.

Da es sich bei diesem Fest um ein Fest der Liebe und der Fruchtbarkeit handelt, sollte man Pflanzen sammeln, die Venus oder dem Mond zugeordnet sind und die später zur Unterstützung von Wünschen und Ritualen bezüglich von Partnerschaft, Liebe, Kindersegen oder Eheschließung verwendet werden sollen. Etwa als Räucherwerk, in einem speziellen Pulver oder in einem Mojo für die Fruchtbarkeit.

Man kann das Beltaine-Fest aber auch etwas ruhiger begehen. Zuhause, ganz allein oder in einem kleinen Kreis. Ein paar Ideen dafür habe ich hier zusammengestellt.

Maifeierlichkeiten ohne Menschenmengen

Wem nicht nach größeren Maifeiern zumute ist, nicht zuletzt, da viele der öffentlichen Veranstaltungen ja nur noch wenig mit dem heidnischen Gedanken der Feier gemein haben, der kann eine magische Maifeier mit wenigen Mitteln selbst ausrichten.

Es ist eine schöne Nacht, um diese einfach nur sinnlich zu genießen. Ganz in Ruhe allein mit sich selbst oder im kleinen Kreis guter Freunde.

Hier einige Ideen, was man dazu verwenden kann:

- Ein schönes Glas Sekt mit frischen Erdbeeren, ein Tee aus bunten Blüten, vielleicht eine kleine Maibowle oder Bier mit echtem Waldmeistersirup – schmeckt nach Frühling!

- Den Tisch dekoriert man mit Blüten und Blättern heimischer Pflanzen die jetzt an jedem Wegesrand blühen und ganz verführerisch duften (Flieder-, Mandel- oder Lorbeerblüten).

Blüten im Mai

- Hellgrüne, sonnengelbe und pinkfarbene Kerzen bieten sich ebenso zur Dekoration an, wie Bänder und Tücher in diesen Farben. Mehr lesen →

Magie und Schokoladenkuchen – zu Ostern

Ein Gedanken-Experiment: Du bittest alle Deine Freunde, auf eine Party je einen selbstgebackenen Schokoladenkuchen mitzubringen. Stell Dir das mal einen Moment vor. Was für einen Kuchen macht Deine beste Freundin, wie sieht der Kuchen aus, den der nette Arbeitskollege mitbringt?

Du bekommst viele Schokoladenkuchen, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Einige sehen sich von der äußeren Form her ähnlich, haben aber ganz andere Zutaten. Einige sind vegan, andere ohne Gluten, vielleicht ist der ein oder andere mit Vollkorn gebacken oder zuckerfrei, es gibt glasierte Kuchen und welche mit Puderzucker obendrauf …

Der ein oder andere ist vielleicht aus einer Backmischung hergestellt, aber diejenigen wollten Deiner Bitte nachkommen obwohl sie nie zuvor einen Kuchen gebacken haben und das war eben der Weg, der zum Ziel geführt hat. Andere sind komplett selbstgemacht, sogar die Eier stammen von eigenen Hühnern. Die meisten liegen irgendwo dazwischen …

Deine Freunde werden vielleicht untereinander darüber diskutieren, ob weiße Schokolade eigentlich wirklich zu Schokolade zählt, während andere die Bitterschokolade auf einem anderen Kuchen persönlich verabscheuen und sich über die weiße Schokolade freuen.

Einige Deiner Freunde werden andere Kuchen probieren, vielleicht nach Rezepten fragen. Einige Freunde mögen nur ihren eigenen Kuchen und bleiben lieber bei dem. Vielleicht ist der ein oder andere allergisch und meidet die Kuchen, in denen Nüsse enthalten sind.

Was aber ganz sicher nicht vorkommt ist, dass einer Deiner Freunde sagt:
“Mein Schokoladenkuchen entspricht zu 100% dem, wie ein Schokoladenkuchen gemacht sein MUSS. Ein Schokoladenkuchen ist nur richtig in DIESER Form, mit DIESEN Zutaten, zu DIESEM Zeitpunkt gebacken und jeder der es anders macht, macht es falsch!

Warum passiert es denn immer wieder in der Magie?
Ganz besonders in Online-/Facebook-Gruppen oder Foren. Selten kann ich länger als ein paar Tage irgendwo mitlesen, ohne auf ein herablassendes “SO macht man das nicht!” zu stoßen. Oder auf jemanden, der jemandem anderes sagt, was oder woran man als Hexe glauben darf oder nicht. Ob eine gute Hexe vegan oder zumindest vegetarisch leben muss, wird genau so häufig vorwurfsvoll diskutiert, wie die Verwendung christlicher Symbolik oder ob eine Hexe wohl Ostern feiern darf.

Eine Hexe zu sein bedeutet für mich auch, frei zu sein von Schubladen-Denken. Bitte, lasst andere ihren Weg gehen, so wie Ihr auch Euren eigenen Weg gehen möchtet!

Um beim Schokoladenkuchen zu bleiben: Ich sehe auch immer mal Schokoladenkuchen, die ich nicht probieren möchte (ich mag z.B. kaum eine Kombination von Schokolade mit
Früchten), die ich aber vielleicht für ihre Form, das kreative Rezept oder die besondere Sorgfalt trotzdem aus der Ferne bewundern kann. Oder von denen ich zumindest die Deko-Idee als Inspiration nutzen kann, wenn mir die Zutaten nicht gefallen.

Und wenn ich dem Kuchen wirklich rein gar nichts abgewinnen kann, dann kann ich den Bäcker vielleicht fragen, was er mir zu dem Kuchenrezept zu erzählen hat, um es besser zu verstehen. Ist es ein Familienrezept? Wonach sind die Zutaten ausgewählt?

Was ich nicht tun werde ist, demjenigen zu sagen, das sei kein Schokoladenkuchen, nur weil er mir nicht schmeckt oder Zutaten enthält, die ich nicht mag.

Die Magie kommt aus einem selbst – nicht aus Büchern, Regeln oder Vorschriften!
Alles was wir lesen, hören, lehren, lernen, basiert auf Überlieferungen, Traditionen, Auslegungen und persönlichen Interpretationen von Autoren oder Lehrern.
Den “einen Weg” etwas “richtig” zu machen gibt es nicht!

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