Flieder – Syringa vulgaris

In diesem Artikel geht es um den “Gemeinen Flieder” (Syringa), mit den violett über violett-rot zu gelb oder weißen Blütendolden, die einen starken, süßen und sehr typischen Duft verströmen. Der grade in Norddeutschland oft als “Fliederbeere” bezeichnete Holunder (Sambucus nigra) mit den weißen oder leicht gelblichen Schirmrispen die einen eher frischen, fruchtigen Duft verströmen, wird hier ausführlicher beschrieben.

Flieder in der Magie

Die Vertreter der Gattung Syringa werden häufig als Ziersträucher gepflanzt und erfreuen uns dann als sommergrüne Sträucher oder kleine Bäume. Man findet Flieder aber auch in lichten Wäldern, an Felshängen oder Bahndämmen. Er blüht stark duftend von April bis Mai.

Es heißt in der Volksmagie, dass wenn man eine fünfteilige Fliederblüte (diese sind in der Regel vierteilig) findet und diese isst, man mit Gesundheit gesegnet wird. Für mehr Glück reichen hingegen die normalen, vierteiligen Blüten: Man zupft vorsichtig eine Blüte vom Busch und saugt am hinteren Ende. Sollte es dann leicht süßlich schmeckt, dann soll der Rest des Tages besonders glücklich verlaufen. Achtung: Man darf das Glück nur einmal am Tag herausfordern!

Magische Zuordnung:
Geschlecht: weiblich
Planet: Venus
Element: Wasser
Kräfte: Fruchtbarkeit, Liebe, Schutz

Rituelle Verwendung:
Die rituellen Verwendungsmöglichkeiten sind vielseitig. Schon ein frisch geschnittener Strauß Flieder im Haus soll negative Energien auflösen und sogar Spuk und Geister vertreiben. Gründlicher ist es, wenn man die sorgfältig gezupften Blüten auf den Böden verteilt und diese erst rausfegt (oder wegsaugt), wenn sie komplett getrocknet sind. Alle schädlichen Einflüsse werden dann mit entfernt. Für die Anwendung außerhalb der Blütezeit können Fliederblüten getrocknet und zu einem Pulver verarbeitet werden, welches man dann ähnlich verwendet. Es wird dann in jedem Raum in dem das Pulver verstreut wurde eine violettfarbene Kerze angezündet und das Pulver muss liegen bleiben, bis diese von alleine ganz heruntergebrannt ist. Erst dann entfernt man das Pulver gründlich. Alle vorher genannten Anwendungen sollten während des abnehmenden Mondes stattfinden.

Um sich die eher anziehenden Eigenschaften des Flieders zunutze zu machen, sammelt man die Fliederblüten hingegen bei zunehmenden Mond und verwendet sie dann in Pulvern, Räuchermischungen oder Mojobeutelchen, die Liebe, Fruchtbarkeit oder den Schutz einer bestehenden Beziehung zum Ziel haben. Auch kann man die Blüten mit Avocado- oder Mandelöl übergießen, um ein eigenes Ritualöl daraus herzustellen. Die gezupften Blüten 1-2 Tage auf sauberem Papier anwelken lassen (dann ziehen auch letzte Bewohner freiwillig aus) und danach in einer Flasche mit dem Öl übergießen. 3-4 Wochen in der Sonne stehend ziehen lassen und dabei immer wieder mal schütteln, damit alle Blüten von Öl bedeckt sind und sich kein Schimmel bilden kann. Man kann das Öl beispielsweise nutzen, um Kerzen zu salben, sich den Körper damit einzureiben um Fruchtbarkeit zu begünstigen oder um entsprechende Mojos etc. mit einigen Tropfen davon zu füttern.

Magisches Flieder-Bad:
Wenn es nicht darum geht Räume zu reinigen, sondern Gedanken und Emotionen von dunklen Schatten befreit werden sollen, so empfiehlt sich ein Bad mit selbst hergestelltem Fliederblüten-Salz. Dafür werden bei grade erst abnehmendem Mond frische Fliederblüten zu gleichen Teilen mit grobem Meersalz und Hagelzucker vermischt und in eine gut schließende (etwas zu große) Flasche gefüllt. Diese Flasche wird nun in den kommenden Tagen immer mal wieder geschüttelt, wobei man während des Rasselns darüber nachdenkt, was das Bad später vertreiben soll. In einer der letzten drei Nächte vor dem Dunkelmond – es sollte schon dunkel sein – entzündet man im Badezimmer eine weiße Kerze und gibt etwa einer Handvoll dieser Mischung in das einlaufende Badewasser (alternativ in eine Schüssel für ein Fußbad oder um sich mit der Mischung unter der Dusche abzuspülen). Man badet nur im Licht der Kerze und lässt diese nach dem Bad ganz herunterbrennen.

Produkte die Fliederblüten enthalten:
Beltaine Luck Pulver
Räucherwerk “Beltaine”
Beltaine-Mojo

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Wie jedes Jahr gibt es nun für kurze Zeit unsere beliebten Beltaine-Produkte

Für die Herstellung der Pulver, der Mojos und der Räuchermischungen werden Blüten,
Kräuter und Hölzer verwendet,
 die wir während des Beltaine-Festes gesammelt haben.

Diese wurden dann getrocknet und in der Nacht zum Mai-Vollmond weiter verarbeitet.

Beltaine ist ein Fest der Liebe, der Fruchtbarkeit und des Wachstums.

Und diese Energien tragen diese besonderen Beltaine-Produkte in sich!


Für diese Produkte gilt: Nur erhältlich solange der Vorrat reicht!
Es gibt nur eine geringe Stückzahl, da wir die Natur mit Respekt behandeln
und die Pflanzen nur in einer vertretbaren Menge gesammelt haben.

Beltaine-Produkte 2015

 

Hier die Beltaine-Produkte in der Kurzbeschreibung:

Ein Beltaine-Mojo ist mit Kräutern und Blüten gefüllt, die der Venus oder dem
Mond zugeordnet
 sind und in dieser Zusammenstellung zur Unterstützung eines
Kinderwunsches verwendet werden. Drei besondere Edelsteine geben dem Zauber
zusätzliche Kraft.

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Beltaine Luck Pulver wird verstreut oder verbrannt, um die Schwingungen
der Liebe und der
 Leidenschaft anzuziehen. Es begünstigt das Entstehen
neuer Partnerschaften ebenso, wie es Beziehungen segnet und stärkt.
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Der zart duftende Rauch des Beltaine-Räucherwerks ruft die Energien der
Liebe und der Leidenschaft, aber auch
 der Fruchtbarkeit und der Empfängnis.
Diese Räuchermischung kann z.B. in Ritualen 
verwendet werden, die der
Begünstigung von Partnerschaften dienen, die Fruchtbarkeit
 unterstützen
oder den Wunsch nach Liebe in jemandem wecken sollen.
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30. Mai – Feiertag der Göttin Frigg

Odins Frau, die nordische Göttin Frigg (Frîja, Frea), begegnet uns am 30. Mai. Sie gehört zum Geschlecht der Asen* und wacht über den Haushalt und dortige Arbeiten. Sie ist Hüterin der Ehe und Ehefrauen, wacht über gebärende Mütter und schützt diese sowie ihr Neugeborenes. Im Besonderen unterstützt sie auch bei der Namensfindung aller Kinder.

Die Linde und der Holunderbusch sind Friggs geweihte Pflanzen. Der Wochentag Freitag ist nach ihr benannt.

Tipp: Man sagt Frigg nach, die Wolken zu spinnen. Was gibt es schöneres als auf einer Wiese den Wolken am Himmel zuzusehen und Frigg für diesen Moment zu danken?

* Die Asen (altnord. Æsir “die Pfähle”) sind das jüngere Göttergeschlecht in der nordischen Mythologie. Zwölf Asen leben in Asgard, dem Sitz der Götter. Sie sind weitgehend vermenschlicht, sind also sterblich und haben also einen irdischen Alltag.

Das ältere Göttergeschlecht wird Wanen genannt. Das Geschlecht der Wanen besteht eher aus Fruchtbarkeitsgöttern, während es sich bei den Asen um eher kriegerische Gottheiten handelt.

Mai, der Monat der Fruchtbarkeit und der Liebe

Der fünfte Monat nach dem gregorianischen Kalender und der dritte Frühlings-Monat, verdankt seinen Namen der Göttin Maia, die der römischen Fruchtbarkeitsgöttin Bona Dea (deren Fest im Mai gefeiert wurde) entspricht.

In diesem Monat findet einer der vier großen Feiertage des Jahreskreises statt: Beltaine.

Dieses Fest ist eines der wichtigsten Feste im Jahreskreis, bei dem in der Nacht vom 30. April zum 1. Mai (manche feiern es auch am 5. Vollmond nach dem Julfest oder in der Vollmond-Nacht im Mai) Beltaine-Feuer (Maifeuer) entzündet werden, um die Fruchtbarkeit der Natur zu feiern.

Es ist ein Fest der Liebe und der Leidenschaft und der ganze Monat ist von diesen Energien geprägt. Eheschließungen, Empfängnis, Fruchtbarkeit und Sexualität sind die Themen, zu denen Zauber und Rituale im Mai magisch besonders vielversprechend sind.

Am zweiten Sonntag im Mai begeht man in deutschsprachigen Ländern den Muttertag.

Der Mai ist folgenden Gottheiten heilig:

Artemis, Diana, Flora, Pan und allen anderen Gottheiten die der Fruchtbarkeit zugeordnet werden und eignet sich dementsprechend besonders für Rituale zu Ehren dieser Gottheiten oder der damit verbundenen Eigenschaften.

Die Feiertage in diesem Monat

(Voll-)Mond im Sternzeichen Skorpion

Am 04. Mai 2015 um 5:42 Uhr haben wir einen Vollmond im Sternzeichen Skorpion.

Im Gegensatz zur Sonne, die ein Jahr braucht, um alle 12 Sternzeichen zu durchlaufen, braucht der Mond nur einen Monat dazu. So “berührt” der Mond sozusagen in den Tagen eines Monats alle Sternzeichen (Tierkreiszeichen) jeweils zwei bis drei Tage lang.

Der Mond spricht damit die jeweilige Qualität des Sternzeichens an. Die Tage bekommen dadurch eine bestimmte thematische “Färbung”, was unterschiedliche Energien aber auch entsprechende Probleme mit sich bringt.

Wenn der Mond im Sternzeichen Skorpion steht:

Tagesthemen: Konfrontation mit den eigenen Schwächen, Kontakt zu Verborgenem, Erforschen der eigenen Vergangenheit und Zukunft, Schadenszauber.

Begünstigte Rituale an Skorpion-Tagen im zunehmenden Mond: Schutz gegen magische Angriffe verstärken, Potenz erhöhen, Sexualität verstärken, Geheimnisse aufdecken, Kontakt zur Anderswelt herstellen, Verstorbene ehren, Flüche aussprechen, magische Selbstverteidigung durch Gegenwehr, Talismane für Macht, Potenz oder Ausstrahlung.

Begünstigte Rituale an Skorpion-Tagen im abnehmenden Mond: Vergangene Liebschaften loslassen, Verwünschungen aufheben, sexuelle Probleme auflösen, Obsessionen verbannen, Eifersucht vermindern, Geheimnisse versiegeln, Trauer bewältigen, schwarzmagischen Arbeiten um Verlust oder Trennung zu bewirken.

Dinge die an einem Skorpion-Tag Ritual-Erfolgen im Weg stehen können: Kompromisslosigkeit, Wut, Argwohn, Überreaktion.

Alle diese Aussagen gelten für jeden Tag, an dem der Mond im Skorpion steht. Kurz vor dem Zeitpunkt des Skorpion-Vollmondes oder des Skorpion-Dunkelmondes sind diese Energien aber ganz besonders stark.

Informationen zu den anderen Mond-Tagen gibt es hier.

Mondkalender April, Mai, Juni 2015

Für eine einfachere Planung erscheinen die Mondkalender nun quartalsweise und nicht mehr monatlich. Auch die Wochentage wurden dem Mondkalender auf vielfachen Wunsch zugefügt.

Abnehmender Mond, zunehmender Mond, Dunkelmond … was bedeutet das?
–> siehe Mondphasen
Mond in den Fischen? Mond im Widder? Warum ist das wichtig?
–> siehe Mondzeichen

April
03. April (Fr) – zunehmender Mond in der Waage ab 9:09 Uhr
04. April (Sa) – Vollmond in der Waage um 14:05 Uhr
05. April (So) – abnehmender Mond im Skorpion ab 21:07 Uhr
08. April (Mi) – abnehmender Mond im Schützen ab 7:09 Uhr
10. April (Fr) – abnehmender Mond im Steinbock ab 14:48 Uhr
12. April (So) – abnehmender Mond im Wassermann ab 19:45 Uhr
14. April (Di) – abnehmender Mond in den Fischen ab 22:14 Uhr
16. April (Do) – abnehmender Mond im Widder ab 23:02 Uhr
18. April (Sa) – Dunkelmond im Stier um 20:56 Uhr
18. April (Sa) – zunehmender Mond im Stier ab 23:33 Uhr
21. April (Di) – zunehmender Mond in den Zwillingen ab 1:31 Uhr
23. April (Do) – zunehmender Mond im Krebs ab 6:28 Uhr
25. April (Sa) – zunehmender Mond im Löwen ab 15:14 Uhr
28. April (Di) – zunehmender Mond in der Jungfrau ab 3:09 Uhr
30. April (Do) – zunehmender Mond in der Waage ab 16:04 Uhr
Mai
03. Mai (So) – zunehmender Mond im Skorpion ab 3:50 Uhr
04. Mai (Mo) – Vollmond im Skorpion um 5:42 Uhr
05. Mai (Di) – abnehmender Mond im Schützen ab 13:14 Uhr
07. Mai (Do) – abnehmender Mond im Steinbock ab 20:19 Uhr
10. Mai (So) – abnehmender Mond im Wassermann ab 1:24 Uhr
12. Mai (Di) – abnehmender Mond in den Fischen ab 4:55 Uhr
14. Mai (Do) – abnehmender Mond im Widder ab 7:16 Uhr
16. Mai (Sa) – abnehmender Mond im Stier ab 9:04 Uhr
18. Mai (Mo) – Dunkelmond im Stier um 6:13 Uhr
18. Mai (Mo) – zunehmender Mond in den Zwillingen ab 11:28 Uhr
20. Mai (Mi) – zunehmender Mond im Krebs ab 15:57 Uhr
22. Mai (Fr) – zunehmender Mond im Löwen ab 23:45 Uhr
25. Mai (Mo) – zunehmender Mond in der Jungfrau ab 10:50 Uhr
27. Mai (Mi) – zunehmender Mond in der Waage ab 23:45 Uhr
30. Mai (Sa) – zunehmender Mond im Skorpion ab 11:36 Uhr
Juni
01. Juni (Mo) – zunehmender Mond im Schützen ab 20:40 Uhr
02. Juni (Di) – Vollmond im Schützen um 18:18 Uhr
04. Juni (Do) – abnehmender Mond im Steinbock ab 2:52 Uhr
06. Juni (Sa) – abnehmender Mond im Wassermann ab 7:04 Uhr
08. Juni (Mo) – abnehmender Mond in den Fischen ab 10:19 Uhr
10. Juni (Mi) – abnehmender Mond im Widder ab 13:16 Uhr
12. Juni (Fr) – abnehmender Mond im Stier ab 16:19 Uhr
14. Juni (So) – abnehmender Mond in den Zwillingen ab 19:52 Uhr
16. Juni (Di) – Dunkelmond in den Zwillingen um 16:05 Uhr
17. Juni (Mi) – zunehmender Mond im Krebs ab 0:52 Uhr
19. Juni (Fr) – zunehmender Mond im Löwen ab 8:24 Uhr
21. Juni (So) – zunehmender Mond in der Jungfrau ab 19:00 Uhr
24. Juni (Mi) – zunehmender Mond in der Waage ab 7:43 Uhr
26. Juni (Fr) – zunehmender Mond im Skorpion ab 20:00 Uhr
29. Juni (Mo) – zunehmender Mond im Schützen ab 5:24 Uhr

Abnehmender Mond, zunehmender Mond, Dunkelmond … was bedeutet das? 
–> siehe Mondphasen
Mond in den Fischen? Mond im Widder? Warum ist das wichtig? 
–> siehe Mondzeichen

April, der Monat der Lebensfreude und Kraft

Der vierte Monat nach dem gregorianischen Kalender und der zweite Frühlings-Monat, verdankt seinen Namen möglicherweise den sich öffnenden Knospen im Frühling und wäre dann vom Lateinischen “aperire” (öffnen) herzuleiten oder könnte von “apricus” (sonnig) abstammen.

Auch die Erde, die von Schnee und Frost verschlossen wurde, öffnet sich im April den Sonnenstrahlen und den aus ihr wachsenden Blumen und Gräsern, sie füllt sich mit Farbe und Leben.

So eignet sich dieser Monat besonders für Rituale, die die eigene Lebensfreude unterstützen und das Selbstbewusstsein stärken oder die Menschen oder Gegenstände mit besonderer Kraft erfüllen sollen.

Der April ist folgenden Gottheiten heilig:

Aphrodite, Artemis, Erzulie und Venus und eignet sich dementsprechend besonders für Rituale zu Ehren dieser Gottheiten oder der damit verbundenen Eigenschaften.

Die Feiertage in diesem Monat

(Voll-)Mond im Sternzeichen Waage

Am 04. April 2015 um 14:05 Uhr haben wir einen Vollmond im Sternzeichen Waage.

Im Gegensatz zur Sonne, die ein Jahr braucht, um alle 12 Sternzeichen zu durchlaufen, braucht der Mond nur einen Monat dazu. So “berührt” der Mond sozusagen in den Tagen eines Monats alle Sternzeichen (Tierkreiszeichen) jeweils zwei bis drei Tage lang.

Der Mond spricht damit die jeweilige Qualität des Sternzeichens an. Die Tage bekommen dadurch eine bestimmte thematische “Färbung”, was unterschiedliche Energien aber auch entsprechende Probleme mit sich bringt.

Wenn der Mond im Sternzeichen Waage steht:

Tagesthemen: Balance, Ausgleich, Erholung, Regeneration, Verbundenheit.

Begünstigte Rituale an Waage-Tagen im zunehmenden Mond: Gerechtigkeit fördern, Dinge ins Gleichgewicht bringen (auch innere Balance), Recht bekommen, Vertragsabschlüsse begünstigen, Gerichtsprozesse unterstützen, Eheschließung anziehen, Kooperationen verbessern, Respekt (zurück-)gewinnen, Wahrheit ans Licht bringen.

Begünstigte Rituale an Waage-Tagen im abnehmenden Mond: Beilegung von Streitigkeiten, Abwehr von Ungerechtigkeit, Beenden von übler Nachrede, eigene Vorurteile vermindern, starke Gefühlsschwankungen ausgleichen, Gewicht verlieren, negative Einflüsse anderer verringern.

Dinge die an einem Waage-Tag Ritual-Erfolgen im Weg stehen können: Unentschlossenheit, Wankelmut, mangelndes Durchhaltevermögen.

Alle diese Aussagen gelten für jeden Tag, an dem der Mond in der Waage steht. Kurz vor dem Zeitpunkt des Waage-Vollmondes oder des Waage-Dunkelmondes sind diese Energien aber ganz besonders stark.

Informationen zu den anderen Mond-Tagen gibt es hier.

(Voll-)Mond im Sternzeichen Jungfrau

Am 5. März 2015 um 19:05 Uhr haben wir einen Vollmond im Sternzeichen Jungfrau. 

Im Gegensatz zur Sonne, die ein Jahr braucht, um alle 12 Sternzeichen zu durchlaufen, braucht der Mond nur einen Monat dazu. So “berührt” der Mond sozusagen in den Tagen eines Monats alle Sternzeichen (Tierkreiszeichen) jeweils zwei bis drei Tage lang.

Der Mond spricht damit die jeweilige Qualität des Sternzeichens an. Die Tage bekommen dadurch eine bestimmte thematische “Färbung”, was unterschiedliche Energien aber auch entsprechende Probleme mit sich bringt. Wenn der Mond im Sternzeichen Jungfrau steht:

Tagesthemen: Vernunft, Berechnung, Entwöhnung, Lossagung, Läuterung.

Begünstigte Rituale an Jungfrau-Tagen im zunehmenden Mond: Berufliches, Karriere, Entscheidungsfindung, für alle intellektuelle Fähigkeiten, um die Gesundheit zu verbessern. Wenn man berufliche und persönliche Entwicklung antreiben will und dafür einem Plan folgen muss. Grundsätzlich günstig für alle Angelegenheiten, die eine sorgfältige Analyse, Planung und Ausführung erfordern.

Begünstigte Rituale an Jungfrau-Tagen im abnehmenden Mond: Entwöhnung, Lossagung, Läuterung, Reinigung. Dieser Mondstand ist günstig, wenn man Dinge “wieder in Ordnung bringen” muss, geregeltere Bahnen anstrebt oder etwas hinter sich lassen möchte, was Unruhe oder Chaos in das eigene Leben gebracht hat. Man kann aber auch ganz im Gegenteil übertriebene Akribie oder einengenden Perfektionismus sowie Selbstaufopferung abschwächen.

Dinge die an einem Jungfrau-Tag Ritual-Erfolgen im Weg stehen können: Akribie, Rachsucht, Kritiksucht, kompliziertes Denken.

Alle diese Aussagen gelten für jeden Tag, an dem der Mond in der Jungfrau steht. Kurz vor dem Zeitpunkt des Jungfrau-Vollmondes oder des Jungfrau-Dunkelmondes sind diese Energien aber ganz besonders stark.

Informationen zu den anderen Mond-Tagen gibt es hier.

März, der Monat des Neubeginns

Der dritte Monat nach dem gregorianischen Kalender und der erste Frühlings-Monat, verdankt seinen Namen dem römischen Kriegsgott Mars, der ebenfalls für die Fruchtbarkeit des Bodens zuständig ist.

Mit der selbstbewussten Kraft und dem Durchsetzungsvermögen von Mars, ist die Zeit gekommen, um die im Januar geplanten und niedergeschriebenen Vorhaben zu beginnen. Langfristige Vorhaben oder auch persönliche Veränderungen die im März gestartet werden sind besonders begünstigt.

In diesen Monat fällt auch einer der vier kleineren Feiertage des Jahreskreises: die Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche (auch: Alban Eiler, Frühlingsanfang). Das Frühlingsfest wird vom 20. bis zum 23. März gefeiert und symbolisiert die Zeit des Neuanfangs. Die gleiche Länge von Nacht und Tag bedeutet, dass das Licht von nun an die Dunkelheit überholt und die Tage bald länger sind als die Nächte.

201520.03.23:45 Uhr
201620.03.05:30 Uhr
201720.03.11:29 Uhr
201820.03.17:15 Uhr
201920.03.22:58 Uhr

Ebenfalls im März findet man den internationalen Tag der Frauen am 8.03. In magischen Kreisen wird dieser oft mit der Göttin Minerva verbunden, deren Feierlichkeiten jedoch im alten Rom am 19.03. begannen (am fünften Tag nach den “Iden des März”, dem 15. Tag des römischen Monats Martius) und noch vier weitere Tage andauern, so dass sie bis zum 23. März dauerten. Minerva wird oft als Widersacherin des Mars dargestellt. Ihre kluge Konfliktlösung gegen die brutale Gewalt (Kriegsführung) des Mars.

Am 9. März folgt der Festtag der Göttin Aphrodite. An diesem Tag werden traditionell Liebesrituale von denen ausgeführt, die sich einen Partner wünschen.

Der März ist folgenden Gottheiten heilig:

Mars und Minerva und eignet sich dementsprechend besonders für Rituale zu Ehren dieser Gottheiten oder der damit verbundenen Eigenschaften.

Die Feiertage in diesem Monat

09. März – Festtag der Göttin Aphrodite

Aphrodite ist die griechische Göttin der Liebe und so werden an diesem Tag traditionell Liebesrituale von denen ausgeführt, die sich einen Partner wünschen.

Für alle anderen, die das Glück in der Liebe schon gefunden haben, ist dies ein Tag um die Liebe zu feiern. Man verwandelt ihn in ein romantisches Abenteuer, mit sinnlichen Speisen, einem Liebestrunk, duftenden Räucherstäbchen oder einem gemeinsamen Bad bei sanftem Kerzenlicht. So stärkt man die Beziehung für ein ganzes Jahr.

(Voll-)Mond im Sternzeichen Löwe

Am 04. Februar 2015 um 0:08 Uhr haben wir einen Vollmond im Sternzeichen Löwe.

Im Gegensatz zur Sonne, die ein Jahr braucht, um alle 12 Sternzeichen zu durchlaufen, braucht der Mond nur einen Monat dazu. So “berührt” der Mond sozusagen in den Tagen eines Monats alle Sternzeichen (Tierkreiszeichen) jeweils zwei bis drei Tage lang.

Der Mond spricht damit die jeweilige Qualität des Sternzeichens an. Die Tage bekommen dadurch eine bestimmte thematische “Färbung”, was unterschiedliche Energien aber auch entsprechende Probleme mit sich bringt.

Wenn der Mond im Sternzeichen Löwe steht:

Tagesthemen: Lebensfreude, Mut, Kraft, Auftreten, Charisma, Sexualität.

Begünstigte Rituale an Löwe-Tagen im zunehmenden Mond: Alle Rituale in denen es um den gesellschaftlicher Status geht, um Selbstbewusstsein oder mehr Mut, mit denen man Begeisterung wecken möchte, die helfen sollen, an Einfluss zu gewinnen oder die eine positive Selbstdarstellung bewirken sollen, sind an Löwemond-Tagen besonders kraftvoll.

Begünstigte Rituale an Löwe-Tagen im abnehmenden Mond: Zum Verringern von Problemen mit dem Selbstwertgefühl, zur Bekämpfung von Zweifeln an den eigenen Entscheidungen, Rituale gegen Motivationstiefs, Melancholie, Trägheit oder Abhängigkeit oder um unrealistische Erwartungen an sich selbst zu durchbrechen.

Dinge die an einem Löwe-Tag Ritual-Erfolgen im Weg stehen können: Selbstüberschätzung, Vermessenheit, mangelnde Kritikfähigkeit, Übermut.

Alle diese Aussagen gelten grundsätzlich für jeden Tag, an dem der Mond im Löwen steht. Kurz vor dem Zeitpunkt des Löwe-Vollmondes oder des Löwe-Dunkelmondes sind diese Energien aber ganz besonders stark.

Informationen zu den anderen Mond-Tagen gibt es hier.

Februar, der Monat der Reinigung

Der zweite Monat nach dem gregorianischen Kalender und der dritte Winter-Monat, verdankt seinen Namen einem Reinigungsfest im römischen Reich, welches im Februar gefeiert wurde.

Das lateinische Wort “februum“, von dem sich der Name des Monats ableitet, soll einen rituellen Gegenstand der Reiningung und Vertreibung bezeichnen – ein Hinweis auf die Rituale die abgehalten wurden, um die Dämonen des Winters zu vertreiben.

So ist die energetische Reinigung von Räumen und Ritualgegenständen im Februar üblich, die während des abnehmenden Mondes stattfinden sollte.

In diesem Monat findet auch einer der vier großen Feiertage des Jahreskreises statt: Imbolc. Imbolc (auch: Imbolg, Tag der Brigid, Lichtmess, Candlemass, Candelaria in Mexiko) wird am 1. und 2. Februar gefeiert. Es ist ein Fest der Reinigung und des Lichts. Im alten Rom wurde der Tag mit Fackel-Festzügen und Kerzenlicht begangen. Im katholischen Glauben wurde der Tag als Lichtmess übernommen – dem Tag, an dem die Kerzen geweiht werden.

Ebenfalls im Februar zu finden: der Valentinstag!

Der Februar ist folgenden Gottheiten heilig:

Brigid, Juno Februata, Aradia und eignet sich dementsprechend besonders für Rituale zu Ehren dieser Gottheiten oder der damit verbundenen Eigenschaften.

Die Feiertage in diesem Monat

(Voll-)Mond im Sternzeichen Krebs

Am 05. Januar 2015 um 5:57 Uhr haben wir einen Vollmond im Sternzeichen Krebs.

Im Gegensatz zur Sonne, die ein Jahr braucht, um alle 12 Sternzeichen zu durchlaufen, braucht der Mond nur einen Monat dazu. So “berührt” der Mond sozusagen in den Tagen eines Monats alle Sternzeichen (Tierkreiszeichen) jeweils zwei bis drei Tage lang.

Der Mond spricht damit die jeweilige Qualität des Sternzeichens an. Die Tage bekommen dadurch eine bestimmte thematische “Färbung”, was unterschiedliche Energien aber auch entsprechende Probleme mit sich bringt. Wenn der Mond im Sternzeichen Krebs steht:

Tagesthemen: Wunscherfüllung, Familienangelegenheiten, Kinderwunsch, Gefühlswelt ordnen.

Begünstigte Rituale an Krebs-Tagen im zunehmenden Mond: 
Alle Rituale für die positive Arbeit mit den eigenen Gefühlen (verstärken, wecken, begünstigen), für Familienangelegenheiten, Schutz für das Zuhause, Fruchtbarkeit und Geburt sind an Krebsmond-Tagen besonders kraftvoll. Um eine neue Liebe zu finden oder frisch erwachte Gefühle beim Wachstum zu unterstützen.

Begünstigte Rituale an Krebs-Tagen im abnehmenden Mond: 
Zum Ausgleich von starken Gefühlsschwankungen, zur Bekämpfung von Melancholie und Zweifeln und wenn Gefühle verringert werden müssen, die jemand anderes für einen hegt oder die man selbst für jemanden empfindet, der diese nicht erwidert.

Dinge die an einem Krebs-Tag Ritual-Erfolgen im Weg stehen können: Stimmungsschwankungen, Launenhaftigkeit, Selbstmitleid.

Alle diese Aussagen gelten für jeden Tag, an dem der Mond im Krebs steht. Kurz vor dem Zeitpunkt des Krebs-Vollmondes oder des Krebs-Dunkelmondes sind diese Energien aber ganz besonders stark.

Informationen zu den anderen Mond-Tagen gibt es hier.

“Was ist eigentlich der Dunkelmond?”

Jeden Monat gibt es eine Nacht, in der kein Licht vom Mond auf uns scheint. Der Mond ist dunkel. In vielen Kalendern wird der Dunkelmond-Zeitpunkt mit einer Uhrzeit angegeben, allerdings wird dieser Zeitpunkt oft als “Neumond” bezeichnet. Magisch gesehen ist er aber erst in der darauf folgenden Nacht wieder da und beginnt erst dann als “Neumond” wieder neu zu wachsen.

Ähnlich wie die Vollmondnacht, so ist auch diese Dunkelmondnacht magisch. Mehr lesen →

Januar, der Monat des Janus, der in Vergangenheit und Zukunft blickt.

Der erste Monat nach dem gregorianischen Kalender und der zweite Winter-Monat, verdankt seinen Namen dem römischen Gott Janus, der laut der Mythologie zwei Gesichter hat und der Wächter der Türen und Tore ist. Man sagt, er schaut so gleichzeitig in die Zukunft und in die Vergangenheit.

Bezogen auf die heutige Lage des Januars sieht ein Gesicht in das neue und eines in das alte Jahr. Es ist ein Monat um an den Vorsätzen zum neuen Jahr zu arbeiten, zu planen, alte Dinge abzuschließen und neue Dinge zu beginnen.

Der Monat beginnt gleich mit einem passenden Feiertag. Am ersten Januar blickt Nanshe, die Traumdeuterin, die Wassergöttin, zurück auf das nun vergangene Jahr. Sie schaut zwar in die Vergangenheit, doch die Versionen sind eigentlich Schlüsselbilder für die Zukunft. Alle Orakelspiele und Weissagungen fallen an diesem Tag besonders leicht.

Das ganze Jahr liegt im Januar noch rein und fast unangebrochen vor einem. Wichtige Vorhaben sollten also geplant, niedergeschrieben, bedacht werden, man bringt Dinge auf den Weg, knüpft wichtige Kontakte und legt das Fundament für das kommende Jahr.

Der Januar ist folgenden Gottheiten heilig:

Janus, Pax, Inanna und Venus und eignet sich dementsprechend besonders für Rituale zu Ehren dieser Gottheiten.

Die Feiertage in diesem Monat

Mondkalender Januar, Februar, März 2015

Für eine einfachere Planung erscheinen die Mondkalender nun quartalsweise und nicht mehr monatlich. Auch die Wochentage wurden auf vielfachen Wunsch zugefügt.

Abnehmender Mond, zunehmender Mond, Dunkelmond … was bedeutet das?
–> siehe Mondphasen
Mond in den Fischen? Mond im Widder? Warum ist das wichtig?
–> siehe Mondzeichen

Januar
01. Januar (Do) – zunehmender Mond in den Zwillingen ab 18.12 Uhr
04. Januar (So) – zunehmender Mond im Krebs ab 2.09 Uhr
05. Januar (Mo) – Vollmond im Krebs um 5.57 Uhr
05. Januar (Mo) – abnehmender Mond im Krebs ab 5.58 Uhr
06. Januar (Di) – abnehmender Mond im Löwen ab 12.04 Uhr
09. Januar (Fr) – abnehmender Mond in der Jungfrau ab 0.00 Uhr
11. Januar (So) – abnehmender Mond in der Waage ab 13.00 Uhr
14. Januar (Mi) – abnehmender Mond im Skorpion ab 0.45 Uhr
16. Januar (Fr) – abnehmender Mond im Schützen ab 9.02 Uhr
18. Januar (So) – abnehmender Mond im Steinbock ab 13.07 Uhr
20. Januar (Di) – abnehmender Mond im Wassermann ab 14.02 Uhr
20. Januar (Di) – Dunkelmond im Wassermann um 14.13 Uhr
20. Januar (Di) – zunehmender Mond im Wassermann ab 14.14 Uhr
22. Januar (Do) – zunehmender Mond in den Fischen ab 13.50 Uhr
24. Januar (Sa) – zunehmender Mond im Widder ab 14.33 Uhr
26. Januar (Mo) – zunehmender Mond im Stier ab 17.40 Uhr
28. Januar (Mi) – zunehmender Mond in den Zwillingen ab 23.38 Uhr
31. Januar (Sa) – zunehmender Mond im Krebs ab 8.12 Uhr
Februar
02. Februar (Mo) – zunehmender Mond im Löwen ab 18.43 Uhr
04. Februar (Mi) – Vollmond im Löwen um 0.08 Uhr
04. Februar (Mi) – abnehmender Mond im Löwen ab0.09 Uhr
05. Februar (Do) – abnehmender Mond in der Jungfrau ab 6.48 Uhr
07. Februar (Sa) – abnehmender Mond in der Waage ab 19.45 Uhr
10. Februar (Di) – abnehmender Mond im Skorpion ab 8.07 Uhr
12. Februar (Do) – abnehmender Mond im Schützen ab 17.48 Uhr
14. Februar (Sa) – abnehmender Mond im Steinbock ab 23.26 Uhr
17. Februar (Di) – abnehmender Mond im Wassermann ab 1.16 Uhr
19. Februar (Do) – Dunkelmond im Wassermann um 0.47 Uhr
19. Februar (Do) – zunehmender Mond in den Fischen ab 0.50 Uhr
21. Februar (Sa) – zunehmender Mond im Widder ab 0.14 Uhr
23. Februar (Mo) – zunehmender Mond im Stier ab 1.31 Uhr
25. Februar (Mi) – zunehmender Mond in den Zwillingen ab 5.55 Uhr
27. Februar (Fr) – zunehmender Mond im Krebs ab 13.52 Uhr
März
02. März (Mo) – zunehmender Mond im Löwen ab 0.36 Uhr
04. März (Mi) – zunehmender Mond in der Jungfrau ab 13.01 Uhr
05. März (Do) – Vollmond in der Jungfrau um 19.05 Uhr
05. März (Do) – abnehmender Mond in der Jungfrau ab19.06 Uhr
07. März (Sa) – abnehmender Mond in der Waage ab 1.55 Uhr
09. März (Mo) – abnehmender Mond im Skorpion ab 14.12 Uhr
12. März (Do) – abnehmender Mond im Schützen ab 0.33 Uhr
14. März (Sa) – abnehmender Mond im Steinbock ab 7.43 Uhr
16. März (Mo) – abnehmender Mond im Wassermann ab 11.16 Uhr
18. März (Mi) – abnehmender Mond in den Fischen ab 12.00 Uhr
20. März (Fr) – Dunkelmond in den Fischen um 10.36 Uhr
20. März (Fr) – zunehmender Mond in den Fischen ab 10.37 Uhr
20. März (Fr) – zunehmender Mond im Widder ab 11.31 Uhr
22. März (So) – zunehmender Mond im Stier ab 11.43 Uhr
24. März (Di) – zunehmender Mond in den Zwillingen ab 14.24 Uhr
26. März (Do) – zunehmender Mond im Krebs ab 20.48 Uhr
29. März (So) – zunehmender Mond im Löwen ab 7.50 Uhr
31. März (Di) – zunehmender Mond in der Jungfrau ab 20.14 Uhr

Abnehmender Mond, zunehmender Mond, Dunkelmond … was bedeutet das? 
–> siehe Mondphasen
Mond in den Fischen? Mond im Widder? Warum ist das wichtig? 
–> siehe Mondzeichen

Dezember, der Monat der Stille

Der zwölfte Monat nach dem gregorianischen Kalender und der erste Winter- Monat, war der zehnte Monat des römischen Kalenders und verdankt seinen Namen so dem lateinischen Namen der Zahl Zehn (“decem”).

Dieser Monat steht ein wenig “zwischen den Stühlen”. Man hat im November aufgeräumt, Dinge beendet, sehr genau auf persönliche Beziehungen und Freundschaften geschaut und alles in allem vieles hinter sich gelassen. Diese Aufräumarbeit kann man im Dezember noch beenden.

Aber für den Neuanfang ist die Energie des Monats nicht geschaffen. Es ist das Ende des Jahres, Dinge müssen “noch schnell erledigt werden”, da kann man sich irgendwie noch nicht auf Neues konzentrieren. Und das ist auch gut so, denn dafür ist der Januar da.

Und so ist der Dezember ein Monat, in dem die Magie sich auf bereits angefangene Projekte konzentriert, auf bestehende Beziehungen (die man durch den November gerettet hat) und auf Zukunftsblicke – mit Karten und Orakeln – nicht erst zu Silvester.

Magische Pläne schmieden für den Januar, wenn das ganze Jahr noch rein und unangebrochen vor einem liegt – und in der Stille Kraft schöpfen! Das ist der Dezember.

Der Dezember ist folgenden Gottheiten heilig:

Attis, Freyr und Freya (auch Freia/Freyja). Wobei Freya die nordgermanischen Göttin der Liebe und der Ehe ist, und ihr Bruder Freyr zu den Wanen gehört, die hauptsächlich Fruchtbarkeitsgötter waren. Attis hingegen wurde im römischen Totenkult zur Symbolisierung der Trauer um die Verstorbenen auf Grabsteinen abgebildet.

So eignet sich dieser Monat auch für Rituale zu den Themen Liebe, Fruchtbarkeit, Ehe aber eben auch zu den ebenso zum Leben gehörenden Themen Trauer, Sterblichkeit und Abschied.

Die Feiertage in diesem Monat

November, der Monat des Loslassens

Der elfte Monat nach dem gregorianischen Kalender und der letzte Herbst-Monat, war der neunte Monat des römischen Kalenders und verdankt seinen Namen so dem lateinischen Namen der Zahl Neun (“novem“).

Dieser Monat steht ganz in der Energie des Skorpions und ist damit ein emotional oftmals etwas schwieriger Monat, in dem uns grade die Schattenseiten unseres Lebens, unserer Beziehungen und Freundschaften (über-)deutlich werden. Man schaut besonders kritisch auf die Dinge, die einen umgeben.

Damit konfrontiert reagiert man allerdings oftmals unangemessen aggressiv, hat häufig das Gefühl, dass Situationen schnell aus der (eigenen) Kontrolle geraten und man machtlos dagegen ist. Das führt zu unüberlegten Handlungen oder Aussagen. Übertriebene Verlustängste, gespeist durch die emotionale Unsicherheit, führen nicht nur in Partnerschaften zu übertriebener Eifersucht und damit entweder zu Streit oder aber zu “Klammern”. Beides führt im November noch schneller zu Problemen als in anderen Monaten. 

Als wäre das noch nicht genug, weckt dieser Monat auch die Tendenzen zu Melancholie oder düsteren Gedanken, die in einem schlummern. Auf der Plus-Seite fällt es einem im November besonders leicht, sich von alten Angewohnheiten loszusagen, sich von Dingen zu verabschieden und allen Ballast abzuwerfen. Auch wenn das nicht immer ganz schmerzlos ist. Alles in allem ist der November also ein Monat, in dem man besonders gut auf sich selbst, Freunde, Familie und ggf. auf die Partnerschaft acht geben sollte. Dazu eignen sich alle magischen Vorhaben in Richtung “Schutz der Partnerschaft” oder “Lebensfreude“, sowie generell alles, was einem selber gut tut.

Wellness, Aromatherapie mit duftenden Kerzen oder aromatisches Räucherstäbchen, gemütliche Stunden mit Tee oder Kaffee. So vermeidet man am besten jedes unüberlegte Handeln, hat aber die Zeit sich bewusst von Dingen zu trennen! In der Zeit des abnehmenden Mondes auch mit Hilfe eines Rituals.

Der November ist folgenden Gottheiten heilig:

Astarte, Calleach, Hathor, Kali und Sachmet und eignet sich dementsprechend besonders für Rituale zu Ehren dieser Gottheiten oder der damit verbundenen Eigenschaften.

Die Feiertage in diesem Monat

Oktober, der Monat der Ordnung

Der zehnte Monat nach dem gregorianischen Kalender und der zweite Herbst-Monat, war der achte Monat des römischen Kalenders und verdankt seinen Namen so dem lateinischen Namen der Zahl Acht (“okto“).

In diesem Monat findet einer der vier großen Feiertage des Jahreskreises statt: Samhain am 31. Oktober.

Das irische WortSamhain bedeutet “Ende des Sommers”. Abgeleitet vom altirischen Wort “Samfuin” (Sam – Sommer, Fuin – Sonnenuntergang / Ende), bezieht es sich auf den 1. November, nach dem keltischen Kalender der Tag des Winteranfangs.

Wer mehr über Samhain lesen möchte, und wie es zu “Halloween” kam, der kann das hier.

Da Samhain in Hexenkreisen auch als Ende des Jahres gefeiert wird, denn das Hexenjahr beginnt im November neu, trägt der Oktober die Energien der Neuordnung und des “in Ordnung bringens”.  Am Ende des Jahres sollten alte Streitigkeiten beigelegt werden, man verabschiedet sich von unnützen Liebeleien oder alten Gefühlen, Schulden müssen bezahlt oder eingetrieben werden und man macht “reinen Tisch”, damit das neue Jahr unbelastet beginnen kann.

Früher wurden am 31. Oktober alle Herdfeuer gelöscht und dann brennende Kräuterbündel und Fackeln in die Luft gehalten und alte Dinge wurden auf großen Feuern verbrannt. So sollten negative Energien gebannt werden. Vom letzten Feuer wurde dann eine Kerze angezündet, um das neue Jahr so willkommen zu heißen. Am Morgen danach erhielten die Menschen von den Druidenpriestern das geweihte Feuer dieser Nacht und zündeten damit ihre Herdfeuer wieder an. Heutzutage entzündet man in einer großen (feuerfesten) Schüssel etwas Räucherkohle, gibt das passende Räucherwerk darauf und verbrennt nach und nach in der Schüssel “das vergangene Jahr”. Das können alte Liebesbriefe sein, Rechnungen, unangenehme Schriftstücke, aber auch kleine Ritualpapiere mit Dingen, von denen man sich in den kommenden 12 Monaten nicht wieder negativ beeinflussen lassen möchte. Sorgen, (Liebes-)Kummer, schlechte Angewohnheiten, böse Menschen etc.
Mit dem letzten Papierstück zündet man dann eine Kerze für das kommende Jahr an. Diese sollte aus Bienenwachs sein und mit einem passenden Öl für Glück und Freude in anziehender Weise geölt werden.
Dieses Ritual kann den ganzen Monat über durchgeführt werden, ist aber natürlich am 31. Oktober besonders schön und traditionell.

Der Oktober ist folgenden Gottheiten heilig:

Cernunnos, Hekate, Morrigan, Osiris, und der großen Göttin in ihrem Aspekt als Greisin.

Die Feiertage in diesem Monat

September, der Monat der Übergänge

Der neunte Monat nach dem gregorianischen Kalender und der erste Herbst-Monat, verdankt seinen Namen dem lateinischen Namen der Zahl Sieben (“septem”), denn im alten römischen Kalender war dies der siebte Monat.

In diesem Monat findet einer der vier kleineren Feiertage des Jahreskreises statt: die Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche (auch: Alban Elued oder Mabon) am 22. September. Das Datum variiert, denn nach dem Gregorianischen Kalender fällt das Sekundaräquinoktium in der Mitteleuropäischen Zeitzone im 21. Jahrhundert auf den 22. oder 23. September (abhängig von der Lage des Jahres zum nächsten Schaltjahr).

201523. Sept.10:21 Uhr
201622. Sept.16:21 Uhr
201722. Sept.22:02 Uhr
201823. Sept.03:54 Uhr

Pflanzen und Kräutern für die magische Verwendung sollten nach der Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche nicht mehr gesammelt werden. Alles was dann noch im Wald und auf den Wiesen steht, gehört der Natur, den Tieren … für den Winter.

Der Monat eignet sich besonders für Rituale die den persönlichen Ausgleich bringen sollen. Denn so wie der Tag und die Nacht an diesem Tag genau gleich lang sind, so können auch unsere Gefühle in dieser Zeit ins Gleichgewicht gebracht werden.

Wer mehr über den September in der Magie lesen möchte, der kann das hier.

Der September ist folgenden Gottheiten heilig:

Persephone, Thor und die “Mutter” als der schöpferische Aspekt der großen Göttin.

Die Feiertage in diesem Monat

August, der Monat des Sammelns

Der achte Monat nach dem gregorianischen Kalender und der letzte Sommer-Monat, trägt den Namen des ersten römischen Kaisers: Augustus.

In der Mitte des Monats befindet sich ein wichtiger Feiertag für alle, die magische Zutaten aus der Natur selber sammeln oder anbauen. Es ist der Tag der Kräuterweihe, der Auftakt zu der wichtigsten Kräutersammelzeit des Jahres, am 15. August.

Und so stehen auch schon die ersten beiden Wochen des Augusts ganz im Zeichen der Natur, der Pflanzen, Blüten, Blumen und Bäume. Wenn man vorhat, Pflanzen zu sammeln, dann zieht man in dieser Zeit durch die Natur und sucht schon einmal die besten Plätze.

Aber auch wenn einem das Sammeln selbst nicht liegt, dann sollte man im August raus in die Natur und die Pflanzen zumindest bewundern, ihren Duft wahrnehmen, die Vielfalt bestaunen und Ehrfurcht spüren. Denn all das was die Natur uns quasi vor die Füße legt, das ist der Grundstein zu den vielen magischen Helfern, die wir das ganze Jahr über verwenden.

Nicht nur magische Öle und Räuchermischungen, um Rituale zu unterstützen, auch Gewürze, Kräuter, Beeren, Früchte und Öle um unsere Speisen oder unseren Alltag zu verzaubern!

Wie selbstverständlich verwenden wir Lavendel im Wäscheschrank, Melissentee gegen Schlafstörungen, Pfefferminztinktur für einen frischen Atem und Beifuß für die Weihnachtsgans. Besonders Beifuß und Wermut werden aber – selbst mitten in der Stadt oft an jeder Straßenecke stehend – oft für “unnützes Unkraut” gehalten.

Also: Raus in die Natur und die kleinen Helfer in voller Pracht bestaunen. Denn über kurz oder lang wollen wir wieder Hilfe aus der Natur! Und da kann es ja nicht schaden, der Natur vorher etwas Hochachtung entgegengebracht zu haben.

Der August ist folgenden Gottheiten heilig:

Ceres, Demeter, Lugh und allen, die über das Wohl der Ernte, der Landwirtschaft und der Viehzucht wachen.

Im persönlichen Bereich überträgt man dies einerseits auf alles, was “wachsen und gedeihen” soll, andererseits auf die Dinge, die für “unser täglich Brot” sorgen. Also eignen sich Rituale für die Arbeit ebenso wie für Aspekte des Lebensunterhaltes. Etwa, wenn man besonders kreativ sein muss, um den eigenen Beruf auszuüben, so könnte man dafür im August eine Räuchermischung aus frisch geernteten Kräutern zusammenstellen oder einen Ritualhonig ansetzen, mit dem man dann “in Zeiten der Not” diese Kreativität begünstigt.

Die Feiertage in diesem Monat

Magie mit dem Computer – Ideen für moderne Magie

Computer und Magie passen nicht zusammen, könnte man meinen. Dabei kommt es nur darauf an, was man alles unter “Magie” einsortiert oder wie man die verschiedenen Magieformen kombiniert. Natürlich wird kaum einer seine Ritualkerzen direkt auf dem Laptop abbrennen und auch in magischen Ritualen verwendete Fotos werden eher ausgedruckt, als dass man einfach Facebook öffnet und den Computer oder das Smartphone neben die Räucherschale stellt.

Magie im Zeitalter von Facebook

Wenn man sich aber mit der magischen Kraft von Visualisierung, Wünschen, Mantren und Affirmationen beschäftigt wird klar, dass es nicht immer nur auf die magischen Zutaten ankommt. Und auch Symbolmagie oder Binderunen können durchaus mit dem Computer oder Smartphone unterstützt werden. Hier möchte ich einige Ideen auflisten, wie man nicht nur die moderne Technologie in die Magie einbringt, sondern auch die Magie in alltägliche Handlungen einfließen lässt.

Teil 1: Affirmationen als Passwörter

Teil 2: Passende Bilder für die Wunscherfüllung

Passende Bilder für die Wunscherfüllung

(Teil 2 der Serie “Magie mit dem Computer“)

Ein wichtiger Punkt der zielgerichteten magischen Handlung besteht oft darin, sich das Ergebnis genau vorstellen zu können. Natürlich gibt es auch rituelle Handlungen, bei denen man nur generell etwas anziehen oder abwehren möchte, so wie man sich etwa mehr Schutz wünscht, ohne genau zu wissen, welches Unglück einem also nicht passieren soll. Aber meistens geht es eben darum, ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Nicht nur eine vage Vorstellung von einem positiven Ausgang oder ein generelles Gefühl (“sich geschützt fühlen”), sondern ein Bild, welches man dann auch visualisieren kann.

Für manche Situationen ist es einfach, ein solches Bild zu finden.

Wenn eine gerichtliche Auseinandersetzung positiv für einen selbst ausgehen soll, so kann man beispielsweise visualisieren, wie der eigene Anwalt einem nach dem gewonnenen Prozess freudestrahlend die Hand schüttelt und gratuliert. Sofern man den Anwalt häufig genug gesehen hat, um ihn in die Visualisierung einbauen zu können, sollte dieses Bild leicht vor dem inneren Auge entstehen. Was aber, wenn es Personen enthält, die man noch nicht kennt (zukünftige Kollegen, einen neuen Partner, den freundlichen neuen Vermieter der erwünschten Wohnung …) oder aus vielen verschiedenen Komponenten besteht, wie beispielsweise “Erfolg meiner neuen Geschäftsidee” selten nur durch das Geld auf dem Kontoauszug symbolisiert wird, sondern durch viele kleine Dinge, die klappen müssen, damit sich dieser Erfolg einstellt.

Manchmal empfiehlt es sich dann, mit einer Ziel-Collage zu arbeiten.

Dafür werden viele kleine Bildchen zusammengetragen, die Teile des Ziels darstellen. Um mal bei dem Beispiel des Erfolges zu bleiben, stellen wir uns vor, jemand möchte einen Laden eröffnen. Dafür brauche man dann vielleicht ein Bild von einer symbolischen Ladenfassade, die man dann um das eigene Logo oder den gewünschten Namen ergänzt. Dann ein Foto von sich selbst dazu, schließlich soll es ja der eigene Laden sein, aber evtl. auch noch eine Anzahl von (noch unbekannten Personen) als Angestellte, die also durch entsprechende Bildchen symbolisiert werden. Einen Stapel Zeitungen, wenn man die Aufmerksamkeit der Presse für diese herausragende Geschäftsidee benötigt oder einige ideale Kunden, etwa Mütter mit Kinderwagen, wenn man mit Babykleidung handelt. Nach und nach entsteht so das persönliche Ziel. Häufig werden Ziel-Collagen, wie es der Name schon sagt (eine Ableitung von dem Verb „coller“, also leimen oder kleben), mit Klebstoff auf Papier und beispielsweise aus Zeitungs-Ausschnitten hergestellt. Aber grade wenn es um ausgefallenere Themen geht oder man Lust auf eine besonders detaillgetreue Darstellung hat, bietet das Internet mit seiner unendlichen Bilderflut eine moderne Alternative zu dem Stapel alter Zeitschriften. Programme zur Bildbearbeitung gibt es kostenlos für jeden Computer und auch als App für das Smartphone oder Tablett. Die wenigen Grundbefehle die für so etwas nötig sind, sind leicht erlernt (ausschneiden, einfügen etc.). Wie immer macht Übung den Meister und einmal erlernt steht Ihnen dieses moderne “magische Werkzeug” immer wieder zur Verfügung – für jedes neue Ziel!

PM-collage

Wie man das Ergebnis verwendet, ist eine Sache der persönlichen Vorlieben.

Man kann es beispielsweise ausdrucken und während eines traditionell gestalteten Rituals als Fokuspunkt nutzen, sich dieses Bild sehr genau einprägt um es dann klassisch zu visualisieren oder man kann es irgendwo aufhängen, wo es – ähnlich wie zuvor bei den Affirmationen – möglichst häufig wahrgenommen wird. Finden Sie eine ganz eigene Verwendung, für diese Bild Ihres ganz persönlichen Erfolges, Ihres Wunsches oder Ihres Ziels, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Die positive, spielerische, freudige Beschäftigung mit dem Thema, die aufgewendete Mühe und die liebevolle Sorgfalt – all das sind nicht nur nach dem Resonanzgesetz bereits wichtige Schritt auf dem magischen Weg zum Ziel!

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Rechtlicher Hinweis und persönliche Meinung: Auch wenn ein Bild im Internet verfügbar ist, verliert es nicht seinen Status als urheberrechtlich geschütztes Objekt! Daher sollte man solche Collagen nur für den privaten Gebrauch anfertigen und nicht veröffentlichen – auch nicht “nur auf Facebook”. Wenn man plant die Collage öffentlich einzusetzen, sollte man sich im Vorwege darüber informieren, unter welchen Umständen welche Bilder verwendet werden dürfen oder nur eigene Bilder verwenden.

“Gefunden auf Pinterest” ist KEINE rechtlich korrekte Quellenangabe und selbst mit Quellenangabe darf man nicht jedes Bild einfach verwenden oder gar verändern. Es gibt Webseiten, deren Bilder auf das öffentliche Teilen ausgelegt sind, dort kann ein solcher Verweis reichen. Etwa wie bei dem Bild von 9gag.com zum Thema Passwörter, welches ich im vorigen Artikel verwendet habe.

Nun mag der ein oder andere denken “Das sieht doch keiner!” oder “So schlimm ist das doch nicht, ein Kavaliersdelikt!” aber grade in der Magie (und besonders für einen energetisch wirksamen Gegenstand) sollten wir die Rechte und Wünsche anderer respektieren und schützen, so wie wir selbst respektiert und geschützt sein wollen! Eine Ausnahme bildet hier sicherlich die Schadensmagie … dort mag es gewollt sein, das eigene Wohl über das Wohl anderer zu stellen.

Affirmationen als Passwörter

(Teil 1 der Serie “Magie mit dem Computer“)

Grade gestern habe ich noch mit meiner besten Freundin darüber gesprochen, dass wir beide an die Magie von positiven Affirmationen glauben und diese auch in unseren Beratungen fleißig empfehlen – ehrlich gesagt aber beide oft nicht daran denken, diese auch für uns selbst einzusetzen. So eine Affirmation kann man auf den Kaffeebecher drucken lassen, gestickt und gerahmt an die Wand hängen, schlicht auf einem Post-it an den Spiegel oder Monitor kleben – oder sogar alles zusammen – um sich mit ihr zu umgeben. Spätestens am dritten Tag schaut man meistens darüber hinweg, statt sie bewusst wahrzunehmen. So funktioniert das nicht.

 

Passwoerter als Zauberspruch

via 9gag.com

“Es tut uns leid, aber Ihr Passwort muss einen Großbuchstaben, zwei Zahlen, ein Symbol, ein inspirierender Nachricht, einen Zauberspruch, ein Bandenzeichen, eine Hieroglyphe und das Blut einer Jungfrau enthalten.”

Was auf den ersten Blick witzig erscheint, ist nicht ganz unwahr. Tagtäglich geben wir Passwörter ein, um unsere E-Mails zu lesen, uns in unserem Blog, bei Facebook oder Xing einzuloggen oder manchmal auch, um am Arbeitsplatz unseren Computer nutzen zu können. Das der Name des Haustieres kein sicheres Passwort ist, wissen wir alle. Warum diesen nervigen Moment nicht einfach für ein wenig Magie nutzen?

Als Beispiel habe ich mich von einer schönen Liste mit 100 positiven Affirmationen inspirieren lassen und folgendes für mich abgewandelt:

“Wohlstand und Erfolg sind ein fester Bestandteil meines Lebens!”

Wenn ich von diesem Satz mal die Anfangsbuchstaben nehme und “ein” noch recht logisch mit einer 1 ersetze, so komme ich zu einem ziemlich sicheren Passwort, welches garantiert nicht so schnell erraten werden kann: WuEs1fBmL!
Bei kürzeren Affirmationen kann man den ersten und letzten Buchstaben des Wortes nehmen etc. Zeichen kann man kreativ einbauen, ein @ als a oder eine Null als O usw.

Diese Kombination ist so kompliziert, die kann ich mir nicht einfach so merken.
Und das ist auch gut so, denn nur so funktioniert es.
Ich ändere also wo immer möglich mein Passwort zu der genannten Kombination. Immer wenn ich nun dort mein Passwort eingeben soll, muss ich mich zuerst an meine Affirmation erinnern. Und ich bin ehrlich, ich muss die auch im Kopf mitmurmeln, teils mehrfach, während ich Zeichen für Zeichen eingebe. Je nachdem, an wie vielen Orten ich diesen Satz als Passwort nutze, desto häufiger werde ich “notgedrungen” mit meiner Affirmation konfrontiert. Wer Angst hat den genauen Wortlaut zu vergessen, darf den Satz natürlich aufschreiben. Wo man so eine Affirmation sogar ganz öffentlich hinkleben kann, ohne das anderen klar ist, dass es sich um einen Spickzettel handelt, habe ich ja eingangs schon erwähnt.

Sollte das Eingeben der Zahlen-Zeichen-Buchstaben-Kombination irgendwann ohne das gedankliche Mitsprechen funktionieren, ist es Zeit den Wortlaut zu wechseln oder ein anders Thema anzupacken.

Man kann diese moderne Magie natürlich mit etwas traditionelleren, spirituelleren Praktiken mischen. Wer mag, der kann zuvor ein klassisches Ritual durchführen, in dem der Willenssatz, der Wunsch oder die Affirmation unter Zuhilfenahme von passendem Räucherwerk und Kerzenlicht entwickelt wird, dann auf Ritualpapier geschrieben wird und dieses dann entweder verbrannt wird (Umwandlung in reine Energie). Oder dieses Ritualpapier wird dann später als ganz besonders schöner “Spickzettel” verwendet. Dieses Ritual kann so aufwändig oder so einfach gestaltet sein, wie es zu der eigenen Magie passt.

Wem dieser Teil der Magie mit den rituellen Handlungen wichtig ist, der sollte ihn auf keinen Fall weglassen. Aber die Integration des “Zauberspruchs” in den Alltag sollte auch der “Klassikliebhaber” nicht einfach abtun. Das ist ebenfalls ein kraftvolles Werkzeug auf dem Weg zum Ziel …

Die Kombination von beidem sollte also ganz zauberhafte Ergebnisse bescheren!

(Hier finden Sie Teil 2)

♐ Ein kleines Ritual für den morgigen Donnerstag ♐

Heute und morgen (09. + 10.07.2014) steht der Mond im Sternzeichen Schütze.
Tagesthemen: Zuversicht, Neuorientierung, Entscheidungen fällen, Weichen stellen.
Der Donnerstag ist zusätzlich ein Tag, an dem es sich anbietet, Rituale zur Sinnfindung, Inspiration oder Entwickung durchzuführen.

Tierkreiszeichen Schütze

Nehmen Sie sich doch morgen mal etwas Zeit, um im Licht einer Kerze (in der zu den eigenen Zielen passenden Farbe) und vielleicht mit einem ergänzenden Räucherwerk die erste Hälfte von 2014 vor dem inneren Auge Revue passieren zu lassen. Im Licht der Kerze schreibt man dann entsprechende Wünsche und Ziele (positiv, anziehend – wir haben zunehmenden Mond!) für die zweite Jahreshälfte auf ein Stück Ritualpapier. Dieses Papier entzündet man danach an der Kerze und verwandelt es so in unterstützende Energie. Eine solche energetisch verwendete Kerze sollte ganz abbrennen, also bitte auf die Brenndauer achten!

Weiterführende Informationen:
Die Mondphasen und ihre magische Verwendung
Der Mond in den Sternzeichen
Die Wochentage in der Magie
Die Farben in der Magie
Rituale mit Ritualpapier
Räuchern als Luftpost der Wunscherfüllung

Juli, der Monat der Fülle

Der zweite Sommer-Monat, der siebte Monat nach dem gregorianischen Kalender, war ursprünglich der fünfter Monat (mensis Quintilis) des römischen Jahres und der Geburtsmonat von Julius Cäsar. Dieser führte, anstelle des alten römischen Mondkalenders, den aus Ägypten stammenden Sonnenkalender ein. Nach seinem Tod wurde sein Geburtsmonat in mensis Iulius, also dt. “Juli” umbenannt.

Seit dem 21. Juni werden die Tage schon wieder kürzer, der Höhepunkt des Jahres ist damit also eigentlich schon wieder vorbei. Dennoch ist der Juli erst der Beginn der Zeit der Fülle. Alle Pflanzen stehen in Saft und Kraft, viele Dinge beginnen zu reifen, einiges lässt sich bereits ernten … der Juli hat alles in Fülle: Licht, Sonne, Wachstum, Glück, Freude, Pflanzen, Früchte, Blumen und Kräuter.

Deswegen eignet sich dieser Monat besonders zum Genießen und “aus dem Vollen schöpfen”. Man sammelt die ersten Kräuter, tankt Sonne, feiert die Natur mit Ausflügen und Picknicks und füllt so die persönlichen Batterien auf. Mit Lebensfreude und Liebe, mit Wünschen und Zielen.

Rituale die den Wohlstand anziehen oder sichern sollen, sind in diesem Monat besonders  begünstigt. Aber auch Wunschzauber mit einem nicht-materiellen Ziel haben im Juli viel Aussicht auf Erfolg, wenn mit ihnen eine innere Fülle und Zufriedenheit erreicht werden soll.

Der Juli ist folgenden Gottheiten heilig:

Sopdet, Ipet (auch Opet) und Athene. Sopdet und Ipet sind beides ägyptische Göttinen. Um Sopdeth entwickelte sich ein ausgeprägter Kult, da sie die Nilflut symbolisierte, welche für das Leben der Ägypter lebensnotwendig war. Sopdet war zuständig für die Fruchtbarkeit des Landes, die Fülle und die regelmäßigen Überschwemmung des Nils, die für diese Fülle sorgt. Ipet war als eine der Geburtsgöttinnen mit der Rolle als Mutter, Amme und Nahrungsgeberin betraut – auch eine Rolle der Fülle.

Die Feiertage in diesem Monat

03. Juli – Festtag der Göttin Cerridwen

Cerridwen ist eine walisische Fruchtbarkeitsgöttin, sie wird als dreifache Göttin verehrt: Jungfrau, Mutter und weise Alte.  Ihre Symbole sind einerseits der Kessel – als Kessel der Inspiration und Weisheit – aber ebenso die Sau, denn das Schwein war für die Kelten die Verkörperung der Fruchtbarkeit, da es sehr viele Ferkel auf einmal werfen kann. Man muss hier den Aspekt der Muttersau sehen: Leben schenken, es nähren und behüten.

Man sagt bei den Kräutern sprechen sie die stark reinigenden Düfte von Lavendel, Eisenkraut, Salbei und Rosmarin an.
Kräuter für Cerridwen
Eine Räuchermischung aus diesen Zutaten kann an ihrem Festtag hergestellt werden. Diese kann dann das ganze Jahr über dazu verwendet werden, um alle negativen Energien aus dem eigenen Körper zu vertreiben um diesen so für die positiven Energien der Schwangerschaft vorzubereiten. Dazu stellt man das Räuchergefäß auf den Boden, legt das Räucherwerk auf die glühende Kohle und stellt sich Mehr lesen →

Fünf magische Tierchen, die man oft übersieht …

Der ein oder andere hat es schon mitbekommen: Ich stecke momentan voller Begeisterung in der zauberhaften Welt der Volksmagie.

Das, was gemeinhin oft abwertend als “Aberglaube” bezeichnet wird, ist eine mystische, magische Welt voller Rituale und Zauber. Ich entdecke so viele vergessene Schätze aus meiner Kindheit wieder. Es ist fast so, als wäre ich bei meiner Großmutter, die meine Neugierde in diese Richtung mit eingestreuten Sätzen wie “Glück ins Haus, Unglück hinaus.” oder “Wer sein Zeug am Leibe flickt, hat den ganzen Tag kein Glück” schon sehr früh geweckt hat. Ich konnte davon nie genug bekommen …

Nachdem ich heute drei Ameisen in der Kasse hatte und eine Kundin mich daraufhin daran erinnert hat, dass das ein gutes Zeichen ist, habe ich mich mal bewusst nach den Krabbelviechern und deren Zaubern umgesehen und fünf davon hier zusammengefasst.

Marienkäfer in der Magie

Die Überlieferungen, bei denen beispielsweise lebende Ameisen für den sogenannten “Ameisengeist” mit kochendem Wasser übergossen werden oder Spinnen in eine Schachtel gefüllt werden, bis sie sterben und “zu Staub zerfallen”, um daraus ein besonderes Zauberpulver herzustellen, habe ich aus offensichtlichen Gründen weggelassen. Mehr lesen →

Neu im Online-Shop: E-Mail-Beratungen

Viele Kunden haben sich gewünscht, dass wir mehr persönliche Beratungen anbieten.

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Mit verschiedenen Mitteln beraten wir zu unterschiedlichen Themen –
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So haben Sie die Hinweise, Ratschläge oder Anregungen schriftlich vorliegen, damit Sie diese bei Bedarf jederzeit erneut nachlesen können.

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Wir analysieren z.B. für Sie, ob die Magie Ihnen in Ihrer Situation helfen kann, verraten Ihnen auf Wunsch ein Hexen-Geheimnis, mit dem Sie diese Situation positiv beeeinflussen können oder geben Ihnen den weisen Rat weiter, den uns die Runen für Sie ganz persönlich zugeraunt haben.

Den Anfang machen sechs verschiedene E-Mail-Beratungen:

Analyse der Situation
Der Runen-Rat
Ein Hexen-Geheimnis
Beziehungsspiegel-Runenlegung
Ihr persönliches Glücksritual
Das Runenpentagramm

 

Ein Dankesritual zur Sommersonnenwende

Wenn ich die Sommersonnenwende festlich gestalte, dann markiere ich die Himmelsrichtungen rund um das Feuer mit den passenden Elementen. Ich stelle eine Schale Regenwasser in den Westen, symbolisiere das Element Feuer noch einmal mit einer Kerze (im Glas, wegen der Sicherheit!) im Süden, stelle eine Schale mit fruchtbarer Erde in den Norden und stecke im Osten Federn in den Boden.

Wenn man nicht draußen feieren kann, dann lässt sich das auch hervorragend drinnen aufbauen. Das Feuer entzünde ich dann in der Mitte in einer mit Bio-Ethanol gefüllten Schale, wie man es von den “Tischkaminen” kennt. (Hier gibt es eine tolle, einfache Anleitung zum Selberbauen. Sehr passend mit natürlichen Zutaten dekoriert, meine Schale ist nur viel flacher.)

Wenn ich draußen feiere, dann ist es keine Frage, was hinterher mit diesen Elemente-Symbolen geschieht. Die Federn nimmt der Wind sich, Wasser und Erde werden entlassen, die Kerze ist heruntergebrannt. Doch wenn ich drinnen feier, dann ist das seltsam, die Sachen danach einfach irgendwie vom Balkon runter zu … entsorgen. Das passte mir nicht.

Da ich im letzten Jahr mit einem dicken Knie zu Hause feiern musste, habe ich etwas daraus gemacht, was ich nicht mehr missen möchte: Ein Dankbarkeitsritual.

Dafür habe ich nur die “fruchtbare Erde” (also z.B. Blumenerde) mit Tonerde vermischt und das Element der Luft nicht mit Federn symbolisiert, sondern mit einer Schale voll federleichtem Saatgut, welches normalerweise vom Wind davongetragen wird. Unter anderem Löwenzahnsaat, also Pusteblumen-Köpfchen.
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21. Juni – Sommersonnenwende (auch Alban Heruin)

Am 21.06. ist der Zeitpunkt des längsten Tages und der kürzesten Nacht des Jahres gekommen. Die Sommersonnenwende ist eines der wichtigesten heidnischen Feste und es ist eines der wenigen, welches bis heute noch weit verbreitet ist. Wenn auch ganz unterschiedlich gefeiert, so erfreut sich die festliche Zusammenkunft an ganz besonderen Plätzen im Freien, zu einem großen Sommersonnenwende-Feuer, noch immer großer Beliebtheit.

Das Fest der Sommersonnenwende hat sehr viele Aspekte und Traditionen.

Schon die Namen sind sehr verschieden, vom geläufigen (astrologischen) Begriff Sommersonnenwende über Sonnenwendfest, Sonnenwendfeier, Mittsommerfest, Mittsommernacht hin zu dem unter Hexen und Heiden zumindest recht weit verbreiteten Begriff Litha (gesprochen “Litta”) bis zu den sehr speziellen Begriffen Alban Heruin (keltisch), Alban Hefin (Caledonii-Wicca) und Feill Sheathain (Pecti-Wita). Im christlichen Sprachgebrauch findet man entsprechend den Johannistag, während die vorchristlichen Riten dann mit der Bezeichnung “Hexenfest” abgetan werden.

Sicher ist nur eines: die Sonnenwende war schon in vorchristlicher Zeit ein bedeutendes Fest. Im Mittelalter soll es am “Sunnwendfeuertanz” Sitte gewesen sein, bis zur Erschöpfung um das Feuer herum zu tanzen und zu springen. Die Bauern erhofften, dass sich diese geopferte Lebenskraft der bevorstehenden Ernte zuwendet. Ein Stück an diesem Feuer getrocknetes (und leicht angebranntes) Holz gilt noch heute als glücksbringendes Amulett. Mehr lesen →

“Was für ein Ritual passt zum Dunkelmond?”

Die Dunkelmondnacht ist nicht weniger magisch, als die Vollmondnacht. Bittet man jedoch in der hellen Vollmondnacht um Liebe, Glück oder Erfolg, so nutzt man die dunkle Nacht dafür, um Dinge loszulassen, aufzulösen oder zu beenden.

Wenn der Mond seinen dunkelsten Moment erreicht, dann sollten wir an unseren eigenen Dunkelheiten arbeiten! Wir sollten uns in dieser Nacht von allem trennen, was uns nicht gut tut: Liebeskummer, Ängste, Traurigkeiten und ähnliche emotionale Altlasten, aber auch schlechte Angewohnheiten, Süchte oder schädliche Verbindungen.

Für einen einfachen Bannzauber braucht man nur wenige Zutaten, etwas Zeit und einen ruhigen Ort an dem man ungestört ist.
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(Voll-)Mond im Sternzeichen Schütze

Am 2. Juni 2015 um 18:18 Uhr haben wir einen Vollmond im Sternzeichen Schütze.

Im Gegensatz zur Sonne, die ein Jahr braucht, um alle 12 Sternzeichen zu durchlaufen, braucht der Mond nur einen Monat dazu. So “berührt” der Mond sozusagen in den Tagen eines Monats alle Sternzeichen (Tierkreiszeichen) jeweils zwei bis drei Tage lang.

Der Mond spricht damit die jeweilige Qualität des Sternzeichens an. Die Tage bekommen dadurch eine bestimmte thematische “Färbung”, was unterschiedliche Energien aber auch entsprechende Probleme mit sich bringt.

Wenn der Mond im Sternzeichen Schütze steht:

Tagesthemen: Zuversicht, Neuorientierung, Entscheidungen fällen, Weichen stellen, langfristige Planungen, Verbindlichkeit, Weitblick.

Begünstigte Rituale an Schütze-Tagen im zunehmenden Mond: Arbeit an großen Lebenszielen, Wahrheit ans Licht bringen, Erfolg bei sportlichen Aktivitäten oder Wettkämpfen fördern, Willenskraft stärken, Entscheidungen treffen, Selbstdisziplin verstärken, Reisen oder Umzüge in andere Städte begünstigen.

Begünstigte Rituale an Schütze-Tagen im abnehmenden Mond: Ablenkung verbannen, falsche Freunde erkennen (und loslassen), eigene Überheblichkeit abschwächen, körperliche Beeinträchtigungen vermindern, Versagensängste bekämpfen, Ziellosigkeit beenden, die Folgen einer falschen Entscheidung verringern.

Dinge die an einem Schütze-Tag Ritual-Erfolgen im Weg stehen können: Maßlosigkeit, sich selbst immer im Recht wähnen, Überheblichkeit.

Alle diese Aussagen gelten für jeden Tag, an dem der Mond im Schützen steht. Kurz vor dem Zeitpunkt des Schütze-Vollmondes oder des Schütze-Dunkelmondes sind diese Energien aber ganz besonders stark.

Informationen zu den anderen Mond-Tagen gibt es hier.

Juni, der Monat der Weiblichkeit

Der erste Sommer-Monat, der sechste Monat nach dem gregorianischen Kalender, verdankt seinen Namen der römischen Göttin Juno, der Göttin der Weiblichkeit, der Geburt und der Ehe – gleichzusetzen mit der griechischen Göttin Hera.

Am 24. Juni wird überall auf der Welt ein ganz besonderer Feiertag gefeiert – allerdings nur unter Eingeweihten und Bewunderern dieses ganz besonderen Wesen – der Fairy Day oder auch Feen-Tag. Ein schöner Brauch ist es, an diesem Tag an einem schönen, ruhigen Ort in der Natur eine glitzernde Feen-Kerze anzuzünden, dazu eine Feen-Räucherung zu verbrennen und danach kleine Münzen, buntes Papier, Perlmutt und glitzernde Steinchen als Opfergabe für die guten Feen zu hinterlassen.

Wann immer man sich im folgenden Jahr traurig oder einsam fühlt, etwas Kraft benötigt oder die Gesundheit angeschlagen ist, darf man an diesen Platz zurückkehren und dort “energetisch auftanken“. Die Feen des Ortes sorgen für einen – wenn man sie denn auch am folgenden 24. Juni wieder besucht und beschenkt!

Der Juni ist folgenden Gottheiten heilig:

Juno und Hera und alle anderen Gottheiten die der Schwangerschaft, dem Haussegen, dem Kindersegen und der Eheschließung zugeordnet werden und eignet sich dementsprechend besonders für Rituale zu Ehren dieser Gottheiten oder der damit verbundenen Eigenschaften.

Besonders Rituale die die eigene Weiblichkeit unterstützen oder hervorbringen sollen, etwa wenn man die weibliche Seite zugunsten des Berufs und der Karriere etwas vernachlässigt hat oder man grade erst den Übergang vom jungen Mädchen zur Frau hinter sich gebracht hat, sind im Juni begünstigt.

Es sollte in einem solchen Ritual auf jeden Fall ein Mondstein geladen werden, den man dann immer bei sich trägt. Auch ein Amulett mit Mondstein, zum Beispiel ein Magic Treasure, eignet sich dafür.

Die Feiertage in diesem Monat

Magische Selbstverteidigung

Wenn ich in einer Beratung sage Schlag zurück!, dann schlagen viele lieber die Hände über dem Kopf zusammen. Magie ist lieb, gut, weiß, nett, lichtdurchflutet und voller Verzeihen, sonst ist sie BÄH! Ich hab tatsächlich schon mal was von anderer Wange hinhalten gehört und dachte nur, ich wäre wohl im falschen Buch …

Ich rede nicht von wutgetriebenen Racheritualen aus zweifelhaften Gründen. Na klar tut es weh, verlassen zu werden – aber das ist der freie Wille der anderen Person. Na klar ist es schlimm, wenn man sich ungerecht behandelt fühlt – aber ist das nur nach dem eigenen Empfinden ungerecht oder auch bei neutraler Betrachtung? Von diesen emotionalen Situationen spreche ich nicht, da würde ich eine solche Empfehlung nie aussprechen.

Ich rede von den Situationen, in denen es keine Meinungsfrage ist, ob etwas gerecht ist. Von Situationen, in denen jemand mutwillig, böswillig und absichtlich so handelt, das es jemanden anderes schadet. Gebrochene Verträge, gestohlene Handtaschen, Verleumdung …

Ich vergleiche die Magie in dem Fall gerne mit Kampfsport.

Man lernt fernöstliche Kampfsportarten für den sportlichen Wettkampf, für die Freude an der Ausführung, für die eigene Entwicklung von Disziplin oder Körperbeherrschung o.ä. Der oberster Grundsatz lautet: „Die Sportkämpfer dürfen keine dauerhaften Schäden erleiden.“. So weit, so parallel zur Magie. Wir wollen uns selbst stärken, unsere Ziele erreichen, Spaß an der Ausführung haben und niemandem schaden.

Und dann gehen wir durch den dunklen Park und werden überfallen …
Der friedliche Kampfsportler wird innerhalb von Sekunden zum Kampfkünstler. Oberstes Gebot hier: „Alles ist erlaubt, es gibt keine Regeln.“ und das Augenmerk liegt auf der Selbstverteidigung.

Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass hinterher jemand sagt Ach? Da hast Du Judo ganz außerhalb eines Wettkampfes angewendet? Zu Deinem eigenen VORTEIL? Und dabei ist jemand anders zu Schaden gekommen? Das ist aber nicht im Sinne der edlen Grundsätze … Du solltest Dich schämen! Mehr lesen →

Talisman oder Amulett?

Der einfache Unterschied: Ein Talisman soll seinem Träger Glück bringen, während ein Amulett Unheil von ihm abwenden soll.

Amulett
Es wehrt negative, schädliche Energien ab. Man kann es mit einer Art “magischer Schutzschild” vergleichen – denn genau so soll es wirken.

Talisman
Er wehrt nicht ab, sondern zieht an. In aller Regel Glück. Allgemein gesprochen: günstige, positive Schwingungen und ganz konkret natürlich das, worauf er “programmiert” wurde.

Glücksbringer
Dieser Ausdruck wird oft verwendet, wenn beide Arten gemeint sind. So soll ein Schutzengel zum Beispiel vor negativen Ereignissen schützen, die positiven Dinge aber wie ein kleiner Magnet anziehen.

Opfergaben
In früherer Zeit benutzten zum Beispiel die Maori Neuseelands Walknochen um ihre Figuren anzufertigen. Verendete Wale, die an Neuseelands Küsten strandeten und von den Maori gefunden wurden, waren als Geschenk der Götter angesehen worden. Aus den Knochen der Wale wurden wiederum Schmuckstücke geschnitzt, um sie den Göttern zum Dank zu opfern.

Für alle Zwecke werden häufig natürliche Dinge wie Knochen, Edelsteine, Muscheln und Holz verwendet um kleine Figuren und Kraftsymbole daraus herzustellen. Geschnitze Figuren, Schmuckanhänger und ähnliche Glücksbringer gab es und gibt es in allen Kulturen.

Häufig werden verschiedene Dinge in einem kleinen Beutel (Mojo), einem speziellen Behältnis (Witchbottle) oder etwas ähnlichem zusammengebracht und diese Vereinigung unterschiedlicher magisch wirkender Gegenstände als Ganzes wird dann für den entsprechenden Zweck als Talisman oder Amulett genutzt. Es gibt dabei sowohl Arten die direkt am Körper getragen werden müssen, um wirksam zu sein, als auch ortsgebundene Glücksbringer, wie etwa zum Schutz eines Hauses an dessen höchstem Punkt etwas verborgen werden kann.

Magic Mojos GlücksäckchenBezaubernde GlückssteineLucky Charms Glückspfand

Hier finden Sie ein Beispiel für ein kleines Ritual, um einen Gegenstand als Talisman oder Amulett zu nutzen:

Formulieren Sie Ihren Wunsch kurz und präzise. Bestimmen Sie dann, ob es sich um den Wunsch z.B. nach Wachstum, Vermehrung, Schutz, also um einen anziehenden Wunsch oder um einen Wunsch beispielsweise nach Trennung, Verminderung, Abwehr usw., also um einen eher bannenden Wunsch handelt.

Einen anziehenden Wunsch ritzt man während des zunehmenden Mondes vom Docht zum Fuß einer weißen Kerze und lässt diese dann vollständig herunterbrennen, während der Talisman in ihrem Licht liegt.
Bei einem bannenden Wunsch geht man ähnlich vor, nur schreibt man vom Fuß zum Docht einer schwarzen Kerze und vollzieht das Ritual während des abnehmenden Mondes.

Formen der Magie

Es gibt nicht nur tausende von Ritualanleitungen, sondern auch unzählige verschiedenen Magierichtungen (z.B. Wicca, Hoodoo, Hermetik oder Kabbalah). Und dann gibt es da noch die gängigen Begriffe der Magieformen: Naturmagie, Elementemagie, Kerzenmagie, Symbolmagie, Kräutermagie, Talismane, Chaosmagie, Küchenmagie, Püppchenmagie usw.

Aber kann man die Formen wirklich unterscheiden?

Das wichtigste Objekt des Rituals gibt diesem häufig seinen Namen. Daher scheint es viele verschiedene Richtungen der Magie zu geben. Kerzenmagie, Püppchenmagie, rituelles Räuchern …

Die Kerzenmagie, eine in sich durchaus komplexe Sache, wird aber häufig zu den anderen magischen Handlungen addiert. Ein gefülltes und verschlossenes Püppchen aus Stoff wird beispielsweise nach der Fertigstellung oft zum Aufladen in das Licht einer farblich und damit thematisch passenden Kerze gelegt. Dabei war es doch schon fertig und erfuhr seine magische Zuordnung schon durch die Auswahl der Zutaten …

Die Zutaten, die man anhand der Kräutermagie und der Sympathiemagie gewählt hat. Ist Püppchenmagie dann noch eine eigenständige Form? Und was unterscheidet Stoffpüppchen (abgesehen von der Form) von Mojobeutelchen, die ja auch mit passenden Zutaten gefüllt werden? Die Übergänge sind also fließend.

Ich benutze die verschiedenen Ausdrücke eigentlich nur, um die unterschiedlichen Ansätze der Ritualentwicklung benennen zu können. Hier nun ein paar Beispiele:

Kerzenmagie

Eine einfach durchzuführende Form der Magie, die wenig Zubehör benötigt und so oft für Magie-Neulinge der attraktivste Einstieg. Die “rituelle Wirkung” von Kerzenlicht kennt man ja schon vom Geburtstagskuchen, der romantischen Stimmung, die Kerzenlicht verursachen soll oder vom emotional unterschiedlichen Wert eines Weihnachtsbaums mit echten Kerzen gegenüber dem eines Baumes mit einer Lichterkette. Hier gibt es mehr Informationen zur Kerzenmagie.

Rituelles Räuchern

Räuchern als Opfergabe an die Götter ist eine der ältesten sakralen Handlungen schlechthin und heute noch in vielen Kulturkreisen der Welt anzutreffen. Die rituelle Räucherung geht oft mit Visualisierung oder spezieller Meditation einher, wird aber viel häufiger in andere Ritualformen mit eingebunden, als eigenständig eingesetzt. Viele Traditionen weisen darauf hin, dass Opfergaben in Form von duftendem Rauch die “Nahrung der Götter” sei. Hier gibt es mehr Informationen über das Räuchern.

Symbolmagie

Eine sehr kreative und intensive Form der Magie, die besonders dabei hilft, den ganz eigenen magischen Weg zu finden. Man beginnt dadurch auch bei anderen Magieformen gängige Symbole für Schutz oder Liebe etc. gegen selbst entwickelte und damit wesentlich kraftvollere Symbole auszutauschen und Symbolen allgemein anders zu begegnen. Auch diese Form der Magie lässt sich hervorragend mit anderen Formen kombinieren.

Püppchenmagie

Die Form der Magie, die durch Kino und Fernsehen am meisten gelitten hat. Püppchen werden fast immer sofort mit Voodoo assoziiert und damit sofort der Schadensmagie zugeordnet. Das ist aber definitiv falsch. Mit Püppchen kann man – genau wie mit allen anderen Formen der Magie – heilen, schützen, unterstützen, harmonisieren, Liebe anziehen und so vieles mehr … oder eben Schaden zufügen.

Sympathiemagie

Bei der Sympathiemagie geht man davon aus, dass Dinge die sich ähneln auch zusammenhängen. Eine Person ähnelt einer Puppe oder einem Foto, ein Gegenstand seiner Zeichnung oder Miniatur, eine Firma ihrem Logo und für viele weitere Dinge gibt es Symbole (Herz = Liebe, Kleeblatt = Glück usw.) anderes wird auf Grund der Eigenschaften gewählt (Magneten ziehen an, Honig versüßt …).

Wenn nun der eine Gegenstand in einem Ritual manipuliert wird, dann wirkt sich diese Manipulation nach den Regeln der Sympathiemagie auch auf das andere Objekt aus. Der Wortteil “Sympathie” im Wort “Sympathiemagie” ist von der Bedeutung her nicht dem gebräuchlichen “Du bist mir sympathisch” zuzuordnen, sondern analog zum griechischischen Ursprung des Wortes (“sympathikos – mitleidend”) so wie in der medizinischen Bedeutung (“miterkrankt”) zu sehen.

Talismane & Amulette

Der einfache Unterschied: Ein Talisman soll seinem Träger Glück bringen, während ein Amulett Unheil von ihm abwenden soll. Neben der Kreativität kann man alle Formen der Magie zur Erstellung von Talismanen oder Amuletten einbringen. Denn was ist zum Beispiel ein bei sich getragenes Mojo anderes als ein Amulett oder eben ein Talisman. Wie viel mehr Wert hat ein eigenes magisches Symbol aus der Symbolmagie gegenüber einer allgemeingültigen und damit abgegriffenen Symbolik, wie z.B. einem Herz! Hier gibt es mehr Informationen zu Talismanen und Amuletten.

Abschließend sei gesagt, dass man sich einer einzigen Form der Magie verschreiben und zeitlebens dann alle Rituale erfolgreich nur mit jener Form verwirklichen kann. Oder man kann für jedes Ziel etwas Neues ausprobieren. Meinen persönlichen Erfahrungen nach hat jeder der magisch arbeitet ein eigenes Ordnungssystem, nachdem er für die Formen der Magie spezielle “Schubladen” hat. Etwa Krankheit immer mit Püppchenmagie zu bekämpfen, für die Liebe immer Mojos zu nähen, Schutz immer durch rituelles Räuchern zu verstärken etc.

Ich hingegen mische die verschiedenen Magie-Formen. Ich mache keine Kerzenmagie ohne rituelle Räucherung, nutze die Grundlagen der Symbolmagie für meine selbstgemachten Talismane und bemühe für all meine persönlichen Rituale die Sympathiemagie, fast immer die Planetenprinzipien und oft auch noch die Elementarzuordnungen.

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