"Warum muss ich das Ritual bei abnehmendem /
zunehmendem Mond machen?"
Der beste Zeitpunkt ist bei jedem Ritual anders.
Während man ein Ritual entwickelt, dann muss man entscheiden, ob das Grundthema
des Rituals Wachstum oder Abnahme ist. Nach dieser Entscheidung wählt man den Zeitpunkt aus.
Das einfachste System umfasst nur den zunehmender Mond oder den abnehmender Mond.
Die zunehmende Phase des Mondes sollte man in der Magie immer nur für Rituale nutzen,
die eine aufbauendes, zunehmendes, vermehrendes, anregendes Ziel haben.
Ein bis zwei Tage vor dem Vollmondzeitpunkt sind die Energien besonders stark.
Bei abnehmendem Mond führt man dann die Rituale aus bei denen etwas schwinden, abnehmen,
sich auflösen soll. Auch diese Energien sind ein bis zwei Tage vor dem Dunkelmond besonders stark.
Klassische Beispiele für Wachstum:
Liebeszauber, Geldzauber. Das sind Rituale für den zunehmenden Mond.
Beispiele für Abnahme:
Streit vermindern, Krankheit verbannen. Das sind Rituale für den abnehmenden Mond.
Im Idealfall kann man direkt die Nacht des Vollmondes oder Dunkelmondes für den Zauber wählen.
Man muss nur die Zeit so berechnen, dass man beim Wechsel der Mondphasen auch definitiv mit der
magischen Handlung fertig ist und zum Beispiel auch alle Kerzen dann schon heruntergebrannt sind.
Bei manchen Ritualen ist ein bestimmter Wochentag zusätzlich unterstützend.
So werden Liebesrituale gerne an Freitagen (Venustag) abgehalten und Rituale für berufliche
Erfolge oft an einem Mittwoch, da dieser von Merkur, dem Schutzpatron des Handels beherrscht wird.
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